UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie im Thema Buchen.   
 
Auf Verlangen der Betriebsprüfung müssen die Buchhaltungsdaten auch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzverwaltung führt Plausibilitätskontrollen bzw. weitere "Untersuchungen" mit diesen Daten mit dem Betriebsprüfungsprogramm ACL durch.
 
Unter Spezial  Export für Betriebsprüfung werden die Daten exportiert. 
Die Dateien können wahlweise in ein Verzeichnis abgespeichert oder sofort per E-Mail versendet werden.
 
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Folgende Eingabefelder stehen Ihnen in diesem Fenster zur Verfügung:
 
 
Optionen:
 
Firma
Firma, für die der Export gestartet werden soll.
FIBU
FIBU, für die der Export gestartet werden soll.
Land
Das Land ist relevant dafür, in welchem Format die Exportdateien erstellt werden.
Grundsätzlich wird das Land vom Firmenstamm übernommen.
 
Beispiel 
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Buchen Sie z. B. in einer österreichischen Buchhaltung mit Filiale Deutschland, und benötigen Sie die Exportdateien für die deutsche Betriebsprüfung, so muss hier das Land Deutschland ausgewählt werden.
Exportiert werden immer alle Buchungen, aber je nach Eingabe des Landes entweder im Format für die österreichische oder für die deutsche Betriebsprüfung.
Exportverzeichnis
Hinterlegung des Verzeichnisses, in das die Exportdateien gespeichert werden sollen.
In diesem Verzeichnis wird vom Programm automatisch ein Unterverzeichnis mit der Firmennummer und darin ein Unterverzeichnis je Jahr angelegt.
Passwort für ZIP-Datei 
Beim Export der Buchhaltung für die Betriebsprüfung kann ein Passwort eingegeben werden. Beim Öffnen der exportierten Datei wird dieses Passwort abgefragt. 
Als E-Mail versenden
Hier kann eingestellt werden, dass automatisch ein neues E-Mail geöffnet wird und die Exportdateien als Anhang eingefügt werden.
Anzahl Vorjahre
Eingabe der Anzahl der Vorjahre, die automatisch mitexportiert werden sollen.
Von Periode
Eingabe der Monate, die exportiert werden sollen. Erfolgt hier keine Einschränkung, wird das gesamte Jahr exportiert.
Bis Periode
Eingabe der Monate, die exportiert werden sollen. Erfolgt hier keine Einschränkung, wird das gesamte Jahr exportiert. 
Buchungsarten-Variante 
Falls nur eine bestimmte Buchungsarten-Variante exportiert werden soll, können Sie diese hier auswählen.
 
Hinweis 
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Wenn Sie den Export starten, werden alle Buchungskreise automatisch geschlossen.
 
Hinweis 
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Laut Finanzverwaltung Österreich sollen die Daten ausschließlich mittels USB-Stick übergeben werden (wenn die Mailgrenze rund 8 MB überschreitet).
Andere Datenträger wie z.B. CDs oder DVDs werden nicht mehr entgegengenommen.
Alternativ können die Daten auch mit einem eigenen FTP-Server zur Verfügung gestellt werden.

 
Hinweis 
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Der Export erfolgt derzeit für Österreich Flagge_AUT.png, Deutschland Flagge_GER.png und Ungarn Flagge_HUN.png im länderspezifischen Format. 
Für alle anderen Länder werden die Daten im österreichischen Format exportiert. 

Export einer österreichischen FIBU Flagge_AUT.png

 
Am Reiter "Export-Details" können Sie auswählen, welche Daten exportiert werden sollen:
 
Export-Details:
 
Journal
Das Buchungsjournal (BMD Standardausdruck 130) wird standardmäßig exportiert.
Saldenliste
Die Saldenliste (BMD Standardausdruck 104) wird standardmäßig exportiert.
Personensaldenliste
Die Personensaldenliste (BMD Standardausdruck 215) wird standardmäßig exportiert.
Kontoblatt
Die Kontoblätter (BMD Standardausdruck 120) können exportiert werden. Standardmäßig werden diese allerdings nicht exportiert!
Dokumente
Die Dokumente können mitexportiert werden. Exportiert werden alle Dokumente aus dem Mandantenarchiv bzw. Dokumente, welche durch den Import der FIBU mit Dokumenten importiert wurden. Die Dokumente werden in der ZIP-Datei in einem eigenen Verzeichnis ausgegeben.
Stammdaten
Sachkonten
Die Stammdatenliste der Sachkonten (BMD Standardausdruck 290) wird standardmäßig exportiert.
Stammdaten
Personenkonten
Die Stammdatenliste der Personenkonten (BMD Standardausdruck 291) wird standardmäßig exportiert.
Anlagenbuchhaltung
Das Anlagenverzeichnis wird standardmäßig als einzelne Datei exportiert.
 
Haben Sie beim Export ein Exportverzeichnis angegeben, werden die Dateien in diesem Verzeichnis gespeichert. Zur besseren Übersicht legt das Programm im hinterlegten Exportverzeichnis ein Unterverzeichnis mit der Firmennummer und darin ein Unterverzeichnis je Jahr an.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Für den Export der Firma 20146 wird als Exportverzeichnis h:\export hinterlegt.
Das Programm legt im Verzeichnis h:\export automatisch folgende Unterverzeichnisse an:

1128379152000000910_2.png

Im Verzeichnis 2017 werden die sechs Dateien und der Ordner mit den Dokumenten gespeichert.
1128379152000000910_5.png

Zusätzlich zu diesen Dateien wird die Datei ACL.zip erstellt. Diese Datei enthält die einzelnen Exportdateien in gezippter Form. 
 

Export einer deutschen FIBU Flagge_GER.png

 
Am Reiter "Export-Details" können Sie auswählen, welche Daten exportiert werden sollen:

Export-Details:
 
Journal
Das Buchungsjournal (BMD Standardausdruck 130 erweitert um die Spalten "Steuercode", "Steuercode-Bezeichung",  "Periode" ,"Kostenstelle", "Buchungsart", "Buchungsart-Bezeichnung", "Beleg-ID", "Buchungsdatum" und "Ersteller") wird standardmäßig exportiert.
Haben-Beträge werden positiv (mit positivem Vorzeichen) exportiert.
Das Feld "Kontengruppe" wird exportiert.
Kontoblatt
Die Kontoblätter (BMD Standardausdruck 120 erweitert um die Spalte "Buchungsdatum" und "Ersteller") werden standardmäßig exportiert.
Haben-Beträge werden positiv (mit positivem Vorzeichen) exportiert.
Die BelegID wird mitexportiert.
Das Feld "Kontengruppe" wird exportiert.
Werden die Buchungskreise GOB journalisiert, dann werden auch die Detailbuchungen mitexportiert
Stammdaten
Sachkonten
Die Stammdatenliste der Sachkonten (BMD Standardausdruck 290) wird standardmäßig exportiert.
Stammdaten
Personenkonten
Die Stammdatenliste der Personenkonten (BMD Standardausdruck 291) wird standardmäßig exportiert.
Für Kreditoren und Debitoren wird eine eigene Datei ausgegeben.
Anlagenbuchhaltung
Informationen zum Anlagenverzeichnis werden standardmäßig exportiert.


Haben Sie beim Export ein Exportverzeichnis angegeben, werden fünf Dateien in diesem Verzeichnis gespeichert. Zur besseren Übersicht legt das Programm im hinterlegten Exportverzeichnis ein Unterverzeichnis mit der Firmennummer und darin ein Unterverzeichnis je Jahr an.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Für den Export der Firma 456500 wird als Exportverzeichnis h:\exportDE hinterlegt.
Das Programm legt im Verzeichnis h:\exportDE automatisch folgende Unterverzeichnisse an:
 
1128380523000000910_0.png
 
Im Verzeichnis 2017 werden die fünf Dateien gespeichert.
1128380523000000910_1.png
 
Zusätzlich zu diesen fünf Dateien wird die Datei GDPdU.zip erstellt. Diese Datei enthält die einzelnen Exportdateien in gezippter Form.    
 
 
Um die Anforderungen der GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen) optimal zu erfüllen, werden beim Export der Buchhaltungsdaten zusätzlich die Dateien index.xml und gdpdu.dtd erstellt. Diese Dateien werden im Exportverzeichnis gespeichert und enthalten eine Beschreibung zu den aus der Buchhaltung exportierten Dateien.
Dadurch werden die Daten für den Prüfer so aufbereitet, dass sich für ihn keine technischen Fragen ergeben und er die Daten problemlos einlesen kann.  
 
Hinweis 
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Über Parameter kann eingestellt werden, dass beim Export einer deutschen FIBU zusätzlich eine Abfrage nach der Buchungsarten-Variante kommt.
Gibt man hier eine Buchungsarten-Variante ein, werden nur Buchungen mit jenen Buchungsarten exportiert, die dieser Buchungsarten-Variante zugeordnet sind.
Schränkt man hier nicht ein, werden alle Buchungen exportiert.
 
Den Parameter finden Sie unter FIBU  Stammdaten  Allgemeine FIBU-Parameter  Allgemein
Anzeige  Eingabefeld für Buchungsvariante anzeigen. 
 
 

Detailinformationen zum Export

 
Buchungstext:
Doppelten Anführungszeichen im Buchungstext ("Beispiel-Text") werden durch Hochkomma ('Beispiel-Text') ersetzt.
 
Gegenkonto:
Grundsätzlich muss in jeder Buchung auch ein Gegenkonto verspeichert sein. Ist in der Buchung kein Gegenkonto vorhanden, dann gilt folgende Vorgangsweise:
Das technische Gegenkonto wird unter FIBU  Stammdaten  Fixkonten hinterlegt.
 
Möchten Sie ein eigenes Konto dafür verwenden, so kann unter FIBU  Stammdaten  Allgemeine FIBU-Parameter  Auswertungen  Ausdruck allgemein  GoB Technisches Gegenkonto ein individuelles Konto eingetragen werden. 
 

Journal:
Beim Journalexport werden bei Detailbuchungen die Buchungsbeträge mit exportiert. Bei der Hauptbuchung wird als Information Systeminterne Buchung als Buchungstext angegeben.

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Export einer ungarischen FIBU Flagge_HUN.png 

Nähere Informationen zum Export einer ungarischen Buchhaltung entnehmen Sie bitte dem Handbuch für Ungarn


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Siehe auch: