Seminare & News Herbst 2011
Mit dem MBA neuen Herausforderungen begegnen
Wissen aneignen - ein Leben lang

Die erfolgreichen Absolventen: DI Helmut Röcklinger MBA und Martin Fenzl MBA
Wissen aneignen - ein Leben lang
BMD Mitarbeiter ruhen sich weder auf ihren Lorbeeren aus, noch geben sie sich mit einer Ausbildung zufrieden. Eindrucksvoll bewiesen haben das Martin Fenzl MBA und DI Helmut Röcklinger MBA. Beide haben bei BMD Führungspositionen inne, Martin Fenzl ist stellvertretender Abteilungsleiter für Support und Schulung. Helmut Röcklinger ist stellvertretender Abteilungsleiter für Softwareentwicklung und verantwortlich für BMD International. Beide zeichnen für den Bereich Organisationsentwicklung verantwortlich und haben nun ein postgraduales Studium an der Limak Austrian Business School (Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte und Manager an der Johannes Kepler Universität Linz) absolviert.
Was bewegt einen dazu, trotz umfassenden Arbeitspensums, berufsbegleitend das Studium für den MBA (Master of Business Administration) zu absolvieren?
Martin Fenzl: In der Firma hat sich für mich ein geändertes Aufgabenfeld ergeben und zwar im Bereich Organisationsentwicklung. Nun stellte sich für mich die Frage, ob ich mir das Wissen in diesem Bereich in Form von Kursen oder ähnlichem aneignen sollte oder ob da nicht eine Komplettausbildung in Form eines Studiums die bessere Variante wäre. Letztendlich war für mich der MBA die ideale Form der Ausbildung.
Helmut Röcklinger: Für mich waren die Beweggründe ähnlich. Auch mein Aufgabenbereich hat sich geändert und ich bin gemeinsam mit meinem Kollegen für den Bereich Organisationsentwicklung verantwortlich. Daher wollte ich mir im wirtschaftlichen Bereich das dafür nötige Wissen aneignen. Und das Duell Einzelseminare versus Studium hat eindeutig das Studium für sich entschieden.
Wie bringt man Arbeit, Studium und Familie unter einen Hut?
Martin Fenzl: Grundsätzlich ist das nur mit privater Unterstützung möglich und weil man weiß, dass dieses Studium zeitlich begrenzt ist.
Helmut Röcklinger: Ohne ein unterstützendes privates Umfeld wäre diese Form des Studiums nahezu unmöglich. Außerdem waren die Präsenzzeiten geblockt, die Hausarbeiten waren firmenbezogen und auch die Masterarbeit war eine Transferarbeit. Das hat das ganze Arbeitspensum doch überschaubar gemacht.
Wie umfangreich (Dauer des Studiums, Veranstaltungen, Lernzeiten etc.) gestaltete sich das Studium?
Martin Fenzl: Das Studium dauerte von November 2009 bis April 2011. Diese 17 Monate gestalteten sich sehr intensiv. Über 80 Tage waren an Präsenzzeiten zu absolvieren und zusätzlich ca. 1500 Stunden an Arbeitsaufwand.
Helmut Röcklinger: Diese Arbeitszeiten waren vielfältig ausgefüllt. Sei es mit dem Lesen der vorbereitenden Lektüre, der zeitgerechten Erstellung und Abgabe der Hausarbeiten. Dazu zählte auch die Anfertigung der Projektarbeit und der Masterthesis.
Was waren die besonderen Herausforderungen des Studiums sowohl inhaltlich als auch die Rahmenbedingungen betreffend?
Martin Fenzl: Es handelte sich um ein internationales Studium. Die erste Herausforderung lag sicherlich schon im Auswahlverfahren, in dem nicht nur die adäquaten Englischkenntnisse unter Beweis gestellt werden mussten. Auch die finanzielle Komponente ist nicht zu unterschätzen.
Helmut Röcklinger: Die sprachliche Komponente war auch für mich eine spezielle Herausforderung. Die Internationalität des Studiums wurde auch durch die Auslandsaufenthalte unterstrichen. Beispielsweise waren wir 3 Wochen in den USA und 2 Wochen in China.
Welches waren die Aufenthaltsorte in den USA und China und welchen Herausforderungen musste man sich dort als Student stellen?
Martin Fenzl: Hauptsächlich dienten die Auslandsauftenthalte dem Besuch von Lehrveranstaltungen. Beispielsweise waren wir an der Emory University in Atlanta, in China waren wir an der City University von Honkong und der Tsinghua University in Peking.
Helmut Röcklinger: In Washington war unser Aufenthalt davon geprägt, Wissen über die politische Landschaft in den USA zu erfahren, über politisches Lobbying unterrichtet zu werden und die amerikanische Wirtschaft kennenzulernen. Noch zu erwähnen ist auch ein Aufenthalt in Brüssel, bei dem die Strukturen der europäischen Union und auch die Entwicklungen von Gesetzen Schwerpunkt waren.
Welche persönlichen und beruflichen Erwartungen sind an den Erwerb des Titels geknüpft?
Martin Fenzl: Für mich persönlich war ein abgeschlossenes Studium sicher auch ein Punkt, der gezählt hat. Beruflich wollte ich mir für das neue Aufgabenfeld „Organisationsentwicklung“ das nötige Know-how aneignen, das qualitativ auch hohe Ansprüche erfüllt. Weiters zählt beruflich auch der Mehrwert, der im Erfahrungsaustausch mit Professoren und Kommilitonen liegt. Lebenslanges Lernen ist ja nicht nur ein Schlagwort, sondern heute schon state of the art, wenn man beruflich bestehen will.
Helmut Röcklinger: Persönlich erwartet man sich von einem zusätzlichen Studium sicher auch eine Steigerung des Marktwerts. Beruflich ist für mich auch eine ständige Weiterentwicklung wichtig. Nur so kann man den beruflichen Herausforderungen begegnen und diese erfolgreich meistern. Von dem Wissen, das ich mir über das Studium angeeignet habe, profitiert auch das Unternehmen, wenn ich dieses Wissen adäquat einsetze.
Würdest Du diesen Bildungsweg weiter empfehlen?
Martin Fenzl: Das kommt sicher auf die jeweiligen Beweggründe an und wie auch das Unternehmen, für welches man arbeitet, diesen Weg unterstützt. Wir wurden beispielsweise unterstützt, was die Freistellungen anging.
Helmut Röcklinger: Es muss einem bewusst sein, dass man ein großes Maß an Durchhaltevermögen braucht, um diese Form eines Studiums zu absolvieren. Wenn man sich persönlich und beruflich weiter entwickeln möchte, kann dieser Weg sicher empfohlen werden. Es hängt aber allerdings von der jeweiligen Situation ab. Auf jeden Fall sollte das ganze Vorhaben sehr gut überlegt werden.
Das Interview führte Mag. Monika Hausleitner (Leitung Stabstelle Lektorat & PR).
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