Zahlungsverkehr

Inhalt

Allgemein

Auswahl, ob mit mehreren Zahlungskreisen gearbeitet werden soll.
Mehrere Kreise sind dann notwendig, wenn verschiedene Zahlläufe gleichzeitig erstellt bzw. bearbeitet werden sollen. Dies könnte zum Beispiel sinnvoll sein, wenn Inlands- bzw. Auslandsüberweisungen durch verschiedene Sachbearbeiter erfolgen sollen.
 
0 - Nein
1 - Ja 
Hier wird eingestellt, ob bei Änderung der Zahlungsbank des Lieferanten bei einer Zahlung/bei allen Zahlungen die Zahlungsbank geändert werden soll oder nicht.
 
0 - Zahlungsbank des Lieferanten bei allen Zahlungen ändern (Ausgenommen davon sind "gesperrte" Zahlungen, dort bleibt die Zahlbank unverändert).
1 - Zahlungsbank des Lieferanten nur bei geänderter Zahlung ändern
Hier wird eingestellt, ob bei Änderung der Zahlungsbank der Firma bei einer Zahlung/bei allen Zahlungen die Zahlungsbank geändert werden soll oder nicht.
 
0 - Zahlungsbank der Firma bei allen Zahlungen des Lieferanten ändern
1 - Zahlungsbank der Firma nur bei geänderter Zahlung ändern
Für die Berechnung der Skontofälligkeit können hier zusätzliche Tage eingegeben werden. Die Skontofälligkeit verlängert sich um diese Anzahl von Tagen.
Für die Berechnung der Nettofälligkeit können hier zusätzliche Tage eingegeben werden. Die Nettofälligkeit verlängert sich um diese Anzahl von Tagen.
Hier kann eingestellt werden, welches Datum für die Berechnung von Skontofälligkeit und Nettofälligkeit verwendet werden soll.
 
0 - Belegdatum
1 - Valutadatum
Einstellung, ob bei allen Rechnungen Skonto berechnet wird, auch wenn diese nicht innerhalb der Skontofälligkeit liegen.
Diese Parametereinstellung wird auch bei Gutschriften berücksichtigt, wenn der Parameter "Skonto bei Gutschriften" auf ja gesetzt wurde.
 
0 - Nein
1 - Ja
Einstellung, ob auch bei Gutschriften ein Skonto berechnet werden soll, wenn diese innerhalb der Skontofrist liegen.
 
0 - Nein
1 - Ja
Hier kann definiert werden, ob Gutschriften bei der Erstellung des Zahlungsvorschlags automatisch freigegeben werden sollen.

0 - Gutschriften werden freigegeben, wenn sie ausgewählt worden sind.
1 - Gutschriften werden nur freigegeben, wenn sie ausgewählt worden sind und wenn sie skontofällig, nettofällig ... (je nach Auswahl) sind.
2 - Gutschriften bei Einzelüberweisung immer freigeben.

Achtung! Bei der Parametereinstellung "2 - Gutschriften bei Einzelüberweisung immer freigeben" handelt es sich um eine spezielle Programmierung für die Ausgabe von CSV-Dateien bei der DG-Diskontbank. Bei der Erstellung von Telebankingdateien für andere Telebankingprogramme können Gutschriften bei Einzelüberweisung nicht freigegeben werden!
Gibt an, ob ein Lieferant mit mehr Gutschriften als Rechnungen (oder auch mit Saldo 0) in den Zahlungsvorschlag aufgenommen werden soll oder nicht.
 
0 - Lieferant mit mehr Guthaben als Rechnungen wird nicht in den Zahlungsvorschlag aufgenommen
1 - Lieferant mit mehr Guthaben als Rechnungen wird in den Zahlungsvorschlag aufgenommen

Hinweis: Wenn Sie mit der Parametereinstellung "BaKaWa-Daten einlesen" arbeiten, muss dieser Parameter auf "1 - Lieferant mit mehr Guthaben als Rechnung wird in den Zahlungsvorschlag aufgenommen" gesetzt werden.
Bei den Banken wird der Verwendungszweck nicht weitergeleitet, wenn bei der Überweisung das Feld "Zahlungsreferenz" befüllt worden ist. In diesen Fällen kann hier eingestellt werden, welche Informationen bei der Überweisung mitgegeben werden sollen.
Bei deutschen Banken steht ausschließlich das Feld "Verwendungszweck" zur Verfügung. Daher wird bei Überweisungen mit deutschen Banken das Feld "Zahlungsreferenz" ignoriert - unabhängig von der Einstellung dieses Parameters!
 
Dieser Parameter hat nur Auswirkung bei SEPA-Überweisungen im Format "SEPA RB 6.0 (pain.001.001.03) Österreich" oder höher.  

0 - In der Telebankingdatei wird nur die Zahlungsreferenz übergeben.
1 - In der Telebankingdatei wird nur der Verwendungszweck übergeben.
Für beide Einstellungen gilt:
Ist bei der Buchung das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt worden, dann wird dieses - unabhängig von der Parametereinstellung - auf jeden Fall im Feld "Zahlungsreferenz" weitergeleitet.
Im Feld "Zahlungsreferenz" werden immer die Werte der ersten Rechnung mitgegeben. Werden mehr Informationen benötigt, muss das Feld "Verwendungszweck" verwendet oder auf "Einzelüberweisung" umgestellt werden.

2 - Nur Verwendungszweck bei Sammelüberweisungen
Diese Einstellung wird dann benötigt, wenn an einen Lieferanten mehrere Rechnungen bezahlt werden und immer der Verwendungszweck mitgeschickt werden soll.
Damit wird bei Sammelüberweisungen immer der Verwendungszweck in der Datei mitgeschickt, auch dann, wenn bei einzelnen Rechnungen das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt wurde (siehe oben angeführter Hinweis zu den Einstellungen 0 und 1)!
Wird nur eine einzelne Rechnung bezahlt, dann wird die Zahlungsreferenz dieser Rechnung übermittelt.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem FIBU Support abweichend vom Standard zu setzen!
 
Beim Erstellen des Zahlungsvorschlags wird pro Rechnung die externe Belegnummer ausgelesen; ist keine externe Belegnummer vorhanden, dann wird die interne Belegnummer gelesen. Danach wird überprüft, ob es eine Buchung mit der gleichen (externen) Belegnummer auf einem Kundenkonto gibt.
Wird keine Kundenbuchung gefunden, oder ist der OP-Betrag dieser Buchung am Kundenkonto ungleich null, dann wird die Lieferantenrechnung nicht in den Zahlungsvorschlag übernommen. Gibt es jedoch eine entsprechende Kundenbuchung, bei der kein OP mehr vorhanden ist, dann wird die Lieferantenrechnung in den Zahlungsvorschlag aufgenommen.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem FIBU Support abweichend vom Standard zu setzen!
 
Der Parameter wirkt nur, wenn der Parameter "Prüfung auf Kundenzahlung anhand Belegsymbol" gesetzt wurde.
Hier werden die Buchungssymbole eingetragen, die von der Prüfung ausgeschlossen werden. D. h. bei diesen Buchungssymbolen wird keine Prüfung durchgeführt, und alle Rechnungen werden in den Zahlungsvorschlag übernommen.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem FIBU Support abweichend vom Standard zu setzen!
 
Ist dieser Parameter auf "Ja" gesetzt, dann wird beim Erstellen des Zahlungsvorschlages geprüft, ob zu einer Gutschrift eine Rechnung mit der gleichen Belegnummer vorhanden ist. Ist eine entsprechende Rechnung vorhanden, dann wird die Gutschrift auch bei Einzelüberweisung freigegeben. Voraussetzung: Der Rechnungsbetrag ist höher als der Gutschriftsbetrag.
In der Telebanking-Datei werden die Beträge zusammengefasst und nur der Restbetrag der Rechnung übergeben.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem FIBU Support abweichend vom Standard zu setzen!
 
Wird in diesem Parameter ein Wert eingegeben, dann wird dieser als Zahlungsziel im gesamten Zahlungsvorschlag verwendet (und das Zahlungsziel auf den Buchungen ignoriert). Zusätzlich kann im Freifeld 03 am Konto ein Wert angegeben werden - dieser erhöht das Zahlungsziel bei den betreffenden Konten.
Gibt an, ob bei Drittlandszahlungen in EURO die Beträge über 50.000 € auf mehrere Zahlungen zu maximal 50.000 € aufgeteilt werden sollen oder nicht.
Für Überweisungen stehen pro Empfänger insgesamt 140 Zeichen im Verwendungszweck zur Verfügung. Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die Überweisung auf mehrere einzelne Zahlungen aufgesplittet werden soll.
 
0 - Nein: Werden die 140 Zeichen überschritten, dann wird eine Gesamtüberweisung erzeugt, und im Verwendungszweck "siehe Zahlungsaviso" mitgeliefert. Um dem Lieferanten die Zuordnung zu erleichtern, sollte in diesen Fällen ein Avisobrief geschickt werden.
 1 - Ja: Werden an einen Lieferanten mehrere Rechnungen überwiesen, dann wird die Überweisung automatisch auf mehrere einzelne Zahlungen aufgesplittet, sobald die 140 Zeichen überschritten würden. Werden die 140 Zeichen erreicht, werden die folgenden Rechnungen in einer eigenen Zahlung übergeben.
 
Achtung: Wurden bei einem Lieferanten auch Gutschriften freigegeben, dann wird die automatische Splittung bei diesem Lieferanten nicht durchgeführt!
Wird beim Buchen einer Rechnung das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt, dann können diese Rechnungen als Einzelüberweisung durchgeführt werden. Damit ist gewährleistet, dass der Zahlungsempfänger alle notwendigen Informationen zur Zuordnung der Zahlung erhält.
 
0 - Nein: Die Zahlungen werden alle als Sammelüberweisung übergeben.
1 - Ja: Rechnungen, bei denen das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt wurde, werden automatisch einzeln an den Lieferanten überwiesen. Alle anderen Zahlungen werden weiterhin als Sammelüberweisung durchgeführt.
 
Achtung: Gutschriften können nicht als Einzelüberweisung durchgeführt werden!
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem FIBU Support abweichend vom Standard zu setzen!
 
Wird dieser Parameter auf "1 - Ja" gesetzt, dann wird für jede Zahlung eine eigene Telebankingdatei erzeugt. Dazu muss beim Erstellen des Zahlungskreises das Kennzeichen "Einzelüberweisung" gesetzt werden.
Die Telebankingdateien werden fortlaufend nummeriert.
 
Gutschriften können nicht mit Einzelüberweisung freigegeben werden und müssen daher ggf. vorher mit den Rechnungen ausgeziffert werden!

Besonderheiten Paket Lohnverrechnung:
Achtung! Diese Parametereinstellung wirkt sich auch auf Überweisungen im Paket LOHN aus. Steht dieser Parameter auf "1 - Ja", dann wird pro Mitarbeiter/in, Körperschaft bzw. Gläubiger jeweils eine eigene Telebankingdatei erstellt. Steht dieser Parameter auf "1 - Ja" und Überweisungen für 100 Mitarbeiter/innen werden ausgeführt, dann werden 100 Telebankingdateien, das heißt für jede/n Mitarbeitende/n eine eigene Datei, erstellt. Weshalb diese Parametereinstellung in sehr seltenen Ausnahmefällen abweichend vom Standard eingestellt wird.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen in Absprache mit dem FIBU Support abweichend vom Standard zu setzen!
 
Wird dieser Parameter auf "1 - Ja" gesetzt, dann werden die bezahlten Rechnungen nicht in die FIBU verbucht, stattdessen wird bei diesen Rechnungen eine Zahlsperre gesetzt.
Diese Parametereinstellung benötigen Sie nur dann, wenn Sie die Rechnungen aus dem Eingangsrechnungsbuch (Vorerfassung Buchungen/BaKaWa) in den Zahlungsvorschlag übernehmen wollen. Die Zahlungen werden dann nicht in die Buchhaltung verbucht, sondern in die "Vorerfassung Buchungen" bzw. ins "BaKaWa BMD Com" übernommen.

Wird dieser Parameter auf "1 - Ja" gesetzt, dann werden alle Rechnungen aus dem Eingangsrechnungsbuch - auch solche, die noch nicht in die Buchhaltung übergeleitet wurden - in den Zahlungsvorschlag aufgenommen. Diese Rechnungen können dann im "Zahlungsvorschlag" bearbeitet und überwiesen werden.
Nachdem der Datenträger erstellt und im Telebankingprogramm der Bank eingelesen und überwiesen worden ist, kann der Zahlungsvorschlag mit "Übernahme in die Vorerfassung" in die Vorerfassung Buchungen (bzw. BaKaWa) übernommen werden. Die Zahlungen werden in ein eigenes Buch "Gegenkonto Splittbuchung" bzw. "Telebanking Verrechnungskonto" verbucht.
Diese Parametereinstellung benötigen Sie nur dann, wenn Sie Rechnungen aus der "ER-Kontrolle" in den Zahlungsvorschlag übernehmen wollen. Die Zahlungen werden dann nicht direkt in die Buchhaltung verbucht, sondern in die "Vorerfassung Buchungen" bzw. ins "BaKaWa BMD Com" übernommen.

Wird dieser Parameter auf "1 Ja" gesetzt, dann werden alle Rechnungen aus der "ER-Kontrolle" - auch solche, die noch nicht in die Buchhaltung übergeleitet wurden - in den Zahlungsvorschlag aufgenommen. Diese Rechnungen können dann im "Zahlungsvorschlag" bearbeitet und überwiesen werden.
Nachdem der Datenträger erstellt und im Telebankingprogramm bei der Bank eingelesen und überwiesen worden ist, kann der Zahlungsvorschlag mit "Übernahme in die Vorerfassung" in die "Vorerfassung Buchungen" (bzw. BaKaWa) übernommen werden. Die Zahlungen werden in ein eigenes Buch "Telebanking Verrechnungskonto" verbucht.

Achtung! Wenn Sie mit dieser Parametereinstellung arbeiten, muss der Parameter "Kontrolle Gutschrift, Saldo" zwingend auf "1 - Lieferant mit mehr Guthaben als Rechnungen wird in den Zahlungsvorschlag aufgenommen" gesetzt werden.
0 - Nein (Standardeinstellung)
1 - Ja
Hier kann eingestellt werden, ob bzw. in welcher Form das Datenträgerprotokoll und der Datenträgerbegleitzettel gedruckt werden sollen.
 
0 - Ja (Protokoll und Begleitzettel werden gedruckt)
1 - Nur Protokoll
2 - Nur DT-Begleitzettel
3 - Nein (es erfolgt kein Ausdruck)

Verbuchung

Gibt an, ob bzw. wie die Belegnummer beim Verbuchen des Zahlungsvorschlags erhöht werden soll.
 
0 - Belegnummer wird bei jeder Zahlung des Zahlungsvorschlags erhöht.
1 - Belegnummer bleibt für jede Zahlung im Zahlungsvorschlag gleich.
2 - Belegnummer wird bei jedem Konto des Zahlungsvorschlags erhöht.
Hier kann eingestellt werden, ob die Zahlungen einzeln oder als Mehrfachauszifferungen verbucht werden sollen.
 
0 - Einzelauszifferung der Zahlungen des Zahlungsvorschlags
1 - Mehrfachauszifferung der Zahlungen des Zahlungsvorschlags
Hier wird eingestellt, ob die Zahlungen als Einzelgegenbuchungen verbucht, oder ob Sammelbuchungen auf das Verrechnungskonto durchgeführt werden sollen.
Bei Sammelbuchungen auf Verrechnungskonto muss das "technische Gegenkonto" in den Fixkonten hinterlegt sein. Dieses Konto wird als Gegenkonto für die einzelnen Zahlungsbuchungen auf den Lieferantenkonten verwendet. Der Gesamt-Zahlbetrag wird dann in einer Summe vom Zwischenkonto auf das Telebanking-Verrechnungskonto gebucht. Das hat den großen Vorteil, dass bei der Zahlungsbuchung auf dem TB-Verrechnungskonto nur die Gesamtsumme der Überweisung als offener Posten abzustatten ist.

0 - Sammelbuchungen auf Verrechnungskonto
1 - Einzelgegenbuchungen
2 - Sammelbuchungen auf Verrechnungskonto bei Telebanking, Einzelgegenbuchung bei anderen Überweisungsarten
Gibt an, ob beim Verbuchen der Skonto als steuerbar oder nicht steuerbar berücksichtigt werden soll.
Dieser Parameter hat nur Auswirkung in den Ländern Slowakei, Tschechien, Slowenien, Italien, Ungarn und Kroatien.
 
0 - Nein
1 - Ja
Mit diesem Parameter können Informationen zum erstellten Datenträger in die Notiz übernommen werden. Ergänzt werden folgende Informationen:
Eigene Bankverbindung, Bankverbindung des Lieferanten, Ersteller, Datum (und Uhrzeit), an dem die Datei erstellt wurde.
 
1 - Keine Hinterlegung auf Notiz: Die ursprünglichen Notizen auf Rechnung und Zahlung bleiben unverändert.
2 - Hinterlegung auf Rechnungsnotiz: Die Rechnungsnotiz wird um die o. a. Informationen ergänzt.
3 - Hinterlegung auf Zahlungsnotiz: Die Notiz der Zahlung wird um o. a. Informationen ergänzt.
Dieser Parameter ist nur in ganz seltenen Ausnahmefällen zu setzen!
 
Durch Hinterlegung eines BuErf-Importmodells besteht hier die Möglichkeit, die Buchungen zusätzlich in eine Datei zu exportieren.
Mit diesem Parameter kann ein variabler Buchungstext für die Verbuchung eingestellt werden. Hier kann der gewünschte Text für die Verbuchung der Zahlungen eingetragen werden.
Durch Hinterlegung der entsprechenden Variablen können auch Informationen aus der Rechnung als Buchungstext verwendet werden.
 
$IntBeleg = Als Buchungstext wird die interne Belegnummer der Rechnung verwendet.
$IntExtBeleg = Wurde auf der Rechnung eine externe Belegnummer erfasst, wird diese in den Text übernommen. Gibt es keine externe Belegnummer, wird die interne Belegnummer eingetragen.
$KtoNam = Nachname des Lieferanten
$Text = Als Text wird der Buchungstext der Rechnung übernommen.
$ZDat = Als Buchungstext wird das Zahlungsdatum herangezogen.
$AGHStat = Bei Zahlungen zu Bauleistungen wird bei der Rechnungsauszifferung der AGH-Status als Buchungstext verwendet (z. B. AGH 25%).
                      Bei den Buchungen auf das Verrechnungskonto für AGH wird neben dem Hinweis "AGH UEB" auch die Belegnummer angegeben, mit der die Zahlung verbucht wurde.
$BankPer = Als Buchungstext wird die Zahlbank des Lieferanten im Format "Zahlbank (Lieferant): IBAN/BIC/Bezeichnung" verwendet.
$BankFir = Als Buchungstext wird die eigene Zahlbank im Format "Zahlbank (Firma): IBAN/BIC/Bezeichnung" verwendet.
 
Es können mehrere Variable miteinander kombiniert werden (auch mit Leerzeichen dazwischen, wenn dies gewünscht wird). Bsp.: $KtoNam$IntExtBeleg$ZDat
 
Damit die Variablen richtig ausgelesen werden, muss bei der Eingabe auf Groß-/Kleinschreibung geachtet werden.

Avisobrief

Ist der Parameter auf "1 - Nur Zahlungen, bei denen die Gesamtsumme bei Telebanking oder Überweisung ausgewiesen wurde" gesetzt, dann wird der Avisobrief nur für jene Lieferanten gedruckt, bei denen in der Datei eine Gesamtsumme ausgewiesen wurde (ausgenommen Lieferanten, bei denen der AGH-Prozentsatz abgezogen wurde - für diese wird der Avisobrief immer gedruckt).
Bei einzelnen Lieferanten kann es jedoch notwendig sein, trotzdem einen Avisobrief zu senden. Daher kann bei diesen Lieferanten am Kontenstamm das Feld "Avisobrief" am FIBU-Konto-Reiter gesetzt werden. Mit der Einstellung "wird gedruckt", wird für den betreffenden Lieferanten immer ein Avisobrief ausgedruckt - unabhängig von der Parametereinstellung. Standardmäßig ist dieses Feld auf "lt. Parametereinstellung" gesetzt.

0 - Alle getätigten Zahlungen
1 - Nur Zahlungen, bei denen die Gesamtsumme bei Telebanking oder Überweisung ausgewiesen wurde
Ist dieser Parameter auf "Ja" gesetzt, dann wird beim Verbuchen des Zahlungsvorschlages eine Meldung ausgegeben, dass die Avisobriefe gedruckt werden müssen.
Die Verbuchung des Zahlungsvorschlages erfolgt nach dem Ausdruck der Avisobriefe.
 
0 - Nein
1 - Ja
Gibt an, ob die archivierten Avisobriefe im Zuge der Verbuchung den Zahlungsbuchungen zugeordnet werden sollen. Bei Zuordnung können die archivierten Avisobriefe direkt aus dem Buchungsprogramm von der Zahlungsbuchung aus aufgerufen werden. Voraussetzung ist, dass die Archivierung auf dem Ausdrucksdetail eingestellt wurde.
Bitte beachten Sie, dass die Avisobriefe vor der Verbuchung der Zahlungen ausgedruckt bzw. archiviert werden müssen. Sonst ist keine Zuordnung zu den Zahlungsbuchungen möglich!
 
0 - Nein
1 - Ja
Hier kann das Personenkennzeichen hinterlegt werden, auf welches beim Ausdruck des Avisobriefes zugegriffen werden soll.
Ermittelt werden die Personen laut Personenkennzeichen des Parameters. Gibt es keine Kontaktperson mit diesem Kennzeichen, werden die Personen mit dem Personen-Kennzeichen "Finanzbuchhaltung" verwendet. Danach wird auf die "Ansprechperson" laut Hinterlegung auf der Person zugegriffen. Gibt es keine entsprechenden Hinterlegungen, wird der Avisobrief wie gewohnt ausgedruckt.
Hier kann die Adressart für den E-Mail-Versand hinterlegt werden.
Ermittelt werden die E-Mail-Adressen mit der Adressart des Parameters. Gibt es keine E-Mail-Adressen mit dieser Adressart, werden die E-Mail-Adressen mit der Adressart "Finanzbuchhaltung" verwendet. Gibt es keine entsprechenden Hinterlegungen, wird der Avisobrief an die E-Mail-Adresse laut Personenstamm gesendet. Die E-Mail-Adresse der Kontaktperson hat keine Verwendung.
Einstellung, welche E-Mail-Adressen bei der E-Mail-Adressermittlung berücksichtigt werden. Ist der Parameter für die E-Mail-Adressart leer, erfolgt die Ermittlung ohne spezieller E-Mail-Adressart. Für die Einstellung Finanzbuchhaltung wird mit der E-Mail-Adressart "Finanzbuchhaltung" ermittelt.
0 - Alle Zahlungen werden am Scheck angedruckt. Es werden solange neue Scheckseiten gedruckt, bis alle getätigten Zahlungen gedruckt sind.
1 - Wenn der Platz für die getätigten Zahlungen auf einer Scheckseite nicht ausreicht, wird statt der Zahlungen "siehe Zahlungsaviso" am Scheck angedruckt. Die maximalen Zeilen am Scheck werden über die Verwendungszwecke im Feld "Max. Datenzeilen" am Scheck angegeben. Für den richtigen Ausdruck muss das Scheckformular entsprechend angepasst werden.

AGH

In diesem Parameter kann ein eigenes Verzeichnis zum Speichern der AGH-Protokolle hinterlegt werden.
Die Protokolle (Logdateien) für die AGH-Prüfung werden im angegebenen Verzeichnis abgelegt und können damit gesondert aufbewahrt werden.
Gibt den Prozentsatz des Zahlungsbetrags an, der aufgrund der Auftraggeberhaftung an das DLZ-AGH überwiesen wird. 
 
0 - 25 %
1 - 20 %
2 - 5 %
3 - 40 %
4 - 32 %
5 - 8 %
Gibt an, ob die Zahlungen bei Konten, bei denen eine AGH-Prüfung durchgeführt wird, detailliert oder kumuliert im Logfile nach Neuerstellen/Ergänzen angezeigt werden sollen. 
 
0 - Detailliert
1 - Kumuliert
AGH-Zahlungen werden auf dieses Verrechnungskonto gebucht. Das AGH-Verrechnungskonto der Bank der GKK wird dabei übersteuert.
Mit diesem Parameter kann ein variabler Buchungstext für die Verbuchung der AGH-Zahlungen eingestellt werden. Hier kann der gewünschte Text für die Verbuchung der AGH-Zahlungen eingetragen werden.
Durch Hinterlegung der entsprechenden Variablen können auch Informationen aus der Rechnung als Buchungstext verwendet werden.
 
$IntExtBeleg = Wurde auf der Rechnung eine externe Belegnummer erfasst, wird diese in den Text übernommen. Gibt es keine externe Belegnummer, wird die interne Belegnummer eingetragen.
$KtoNam = Nachname des Lieferanten
$Text = Als Text wird der Buchungstext der Rechnung übernommen.
$ZDat = Als Buchungstext wird das Zahlungsdatum herangezogen.
$ZBeleg = Belegnummer der dazugehörenden Zahlungsbuchung
$AGHStat = Bei Zahlungen zu Bauleistungen wird der AGH-Status als Buchungstext verwendet (z. B. AGH 25 %).
 
Es können mehrere Variable miteinander kombiniert werden (auch mit Leerzeichen dazwischen, wenn dies gewünscht wird). Z. B.: $KtoNam$IntExtBeleg$ZDat
Damit die Variablen richtig ausgelesen werden, muss bei der Eingabe auf Groß-/Kleinschreibung geachtet werden.
Mit diesem Parameter kann die automatische AGH-Prüfung bei der Erstellung des Zahlungsvorschlages ausgeschaltet werden. D. h., es erfolgt keine automatische Überprüfung, ob die Lieferanten in der HFU-Liste eingetragen sind.
Bei dieser Einstellung handelt es sich um eine Sonderprogrammierung, die nur in Ausnahmefällen gesetzt werden sollte.
Beachten Sie, dass es zu Haftungsfällen kommen kann, wenn die Beträge nicht einbehalten bzw. an das DLZ überwiesen werden!

Betrag runden

Gibt an, wie genau der Zahlungsbetrag gerundet werden soll.
 
0 - Nicht runden
1 - Auf 2 Nachkommastellen runden
2 - Auf 1 Nachkommastelle runden
3 - Auf Einerstellen runden
4 - Auf Zehnerstellen runden
5 - Auf 0,5 runden
6 - Auf 0,05 runden
Gibt die Rundungsart für die Zahlungsbeträge an.
 
0 - Kaufmännisch runden
1 - Immer aufrunden
2 - Immer abrunden
Gibt an, ob der Zahlungsbetrag bei Gutschriften gerundet werden soll oder nicht.
 
0 - Zahlungsbetrag bei Gutschriften nicht runden
1 - Zahlungsbetrag bei Gutschriften runden

DG-Diskontbank

Kundennummer bei der DG-Bank
Verbandsnummer bei der DG-Bank
Hinterlegung mit Strichpunkt getrennt. Z. B.: ER;ZV

Zahlungsversand

Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, in welcher Form die Erstellung der Telebankingdatei erfolgen soll.

0 - Datei im Verzeichnis speichern:
Dabei handelt es sich um die Standardeinstellung. Die Telebankingdatei wird im Zahlungsvorschlag erstellt und im hinterlegten Verzeichnis abgelegt. Danach muss die Datei manuell ins Telebankingprogramm importiert werden.

1 - Übermittlung über Zahlungsplattform
Die Zahlungen werden im Zahlungsvorschlag freigegeben und an die Zahlungsplattform übermittelt. Die Zahlungen werden anschließend in der Zahlungsplattform kontrolliert bzw. freigegeben und danach direkt an die Bank übermittelt. Es wird keine Telebankingdatei erzeugt.

2 - Dateierstellung über Zahlungsplattform
Die Zahlungen werden im Zahlungsvorschlag freigegeben und an die Zahlungsplattform übermittelt. Die Zahlungen werden anschließend in der Zahlungsplattform kontrolliert und dort wird auch die Telebankingdatei erstellt. Danach muss die Datei manuell ins Telebankingprogramm importiert werden.

3 - Direkte Übermittlung
Die Zahlungen werden im Zahlungsvorschlag freigegeben und anschließend direkt an die Bank übermittelt. Es wird keine Telebankingdatei erzeugt.

Die hier getroffene Parametereinstellung gilt ebenfalls für die Erstellung des Zahlungsvorschlags über BMD Com!

Archiv

Wird mit dem BMD Archiv gearbeitet, dann besteht die Möglichkeit, das Datenträgerprotokoll zusätzlich zu archivieren.
Das Protokoll wird automatisch bei der Erstellung der Datei archiviert.
Bei der Archivierung wird auf die hinterlegten DMS-Vorschlagswerte (FIBU - Zahlungsvorschlag) zugegriffen. Sind keine DMS-Vorschlagswerte vorhanden, dann werden die Standardwerte aus dem Archiv verwendet.