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Dieses Fenster bietet Ihnen die Möglichkeit, die zuvor exportierten Datensätze oder neu erstellte Dateien (CSV-Datei) in die NTCS zu importieren.
Achtung!
| Dieses Hilfedokument beschreibt den Standard-CSV Import, den Sie in allen Fenstern über das Menü Extras → Import Textdatei … verwenden können. Für manche Daten gibt es jedoch eine spezifische Dokumentation, die über die Standard-Hilfe hinaus geht. Ein Verzeichnis der spezifischen Dokumentationen finden Sie hier.
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Importdatei: Pfad für die zu importierende CSV Datei. Über den blauen Pfeil

vor dem Feld können Sie aus Ihren Windowsverzeichnissen einfach den passenden Speicherort auswählen.
Erste Zeile ignorieren: Sind Spaltenüberschriften in der Datei vorhanden, können diese hier ignoriert werden, damit sie nicht als Datensatz mitimportiert werden.
Bei Importdateien mit NTCS-Infozeile (Const-Header) wird dieses Feld automatisch gesetzt.
Notizen als Text importieren: Ist dieses Feld gesetzt, wird die Notiz als Text importiert. Zeilenbrüche werden laut dem Feld "Zeilenseparator ersetzen" im Reiter Erweitert erkannt. Alternativ kann die Notiz mit Angabe einer "PostitNr" als Referenz zu einer bestehenden Notiz importiert werden.
Protokolldatei für fehlerhafte Importdatensätze
Hier besteht die Möglichkeit, nicht importierbare Zeilen in eine Protokolldatei zu schreiben. Das Verzeichnis kann hier angegeben werden. Der Dateiname entspricht immer der Importdatei mit Endung.err. Bei mehrfachen Import der selben Datei wird eine Kopie der .err Datei erstellt. (Es wird nicht überschrieben oder angefügt.)
Weitere Hinweise sind in der STDCSVIMPORT.LOG aufgeführt.
Benutzerdefinierte Zuordnungsdatei: Diese ermöglicht die Auswahl einer Datei zur Zuordnung von möglichen Spaltenbezeichnungen zu BMD Feldnamen (BMDConst-Name). Eine Spaltenüberschrift, die mit einer Zuordnung in der Datei übereinstimmt, wird in die Feldauswahl aufgenommen. Die Zuordnungsdatei vergleicht nur die erste Zeile des Importfiles.
Datumsformat in Importdatei: Das Datum wird im Fomat DD.MM.YYYY erwartet. Weicht das Datumsformat in der Importdatei ab, kann hier angegeben werden, wie das Datum interpretiert werden soll. Mit

wird eine Vorschau geöffnet.

Trennzeichen: Standard ; (Semicolon) Ist das Feld
Separator automatisch bestimmen deaktiviert, kann hier der zu verwendende Spaltentrenner angegeben werden.
Texterkennungszeichen: Spalteninhalte, die mit dem Texterkennungszeichen geklammert sind, werden keiner Prüfung unterzogen.
fixe Spaltenlänge: Wird dieser Modus aktiviert, kann die Spaltenlänge je Feld in einem weiteren Reiter "Feldlänge" (neben "Vorschau") definiert werden.
Konvertierung: siehe Zeichensatz.
Zeichensatztabelle: siehe Zeichensatz.
Aktionen nach Import der Datei:
Hier kann festgelegt werden, was nach dem Import passieren soll. Diese Aktion wird ausgeführt, sobald der Import erfolgreich war - unabhängig davon, ob alle oder keine Zeilen importiert worden sind.
Deltaimport:
Ist dieser Modus aktiviert, wird die Importdatei mit der Datei aus dem "Ordner für Deltaimport" verglichen, anschließend werden nur die Differenzen importiert.
Für wiederkehrende Importe mit nur geringen Abweichungen kann dadurch Zeit erspart werden. Die Vergleichsdatei im Deltaimportordner wird je User abgelegt.
Bsp.: Importfile = "Delta_Projektimport.csv". Nach Import wird im Deltaordner die Datei "Delta_Projektimport_NB-ADMIN_BMD_BMDDEMO.csv" angelegt.
Bei wiederholtem Import würde die Importdatei zuerst mit der Datei im Deltaordner verglichen und nur die Differenzen importiert.

Vorhandene Daten aktualisieren: Ist dieser Modus aktiviert, wird vor Import überprüft, ob der Datensatz bereits exisitert. ACHTUNG! Ist dieser Modus deaktiviert, wird versucht, den Datensatz neu anzulegen! Ist dieser bereits vorhanden wird dies als Fehlerhafter Datensatz protokolliert.
Zahlentrenner:
Ist Zahlentrenner ersetzen aktiv, können Sie in den Feldern Dezimaltrenner bzw. Tausendertrenner die gewünschten Zeichen dafür eingeben. Standardmäßig ist für Dezimaltrenner ein Beistrich "," und für Tausendertrenner ein Punkt "." hinterlegt.
Zeilenseparator ersetzen: Standard ;. Der verwendete Separator zur Trennung der Spalten der Importdatei kann hier angegeben werden.
Makro nach Lesen: siehe
Makros
Makro vor Schreiben: siehe
Makros
Die Vorschau liefert einen Ausschnitt der Importdatei. Es werden nur jene Felder importiert, die im Vorschaubereich gewählt sind.
Um ungewünschte Spalten zu überspringen, kann das Feld Platzhalter verwendet werden (wird als X dargestellt).
Prüfung der Dateistruktur
Gibt Auskunft, ob die Anzahl der Spalten in der Importdatei mit der Feldauwahl übereinstimmt und informiert über Differenzen.
Hinweis | Beim Import findet keine Überprüfung statt, ob Felder in einer Feldauswahl als Pflichtfelder deklariert wurden. Der Import findet also statt, auch wenn nicht alle Pflichtfelder befüllt werden. |
Makro nach Lesen: Ausführung für jede Zeile. Zu diesem Zeipunkt sind die importierten Datensätze noch nicht validiert und noch nicht im MacroModel verfügbar. Auf die Feldauswahl kann über folgende Funktionen zugegriffen werden:
BMD_VARIMPORT_FIELD('MCANameDerSpaltenüberschrift'): Lesen des Feldwertes der angegebenen Spalte. Entspricht Inhalt der Datei.
BMD_SET_IMPORT_FIELD('MCANameDerSpaltenüberschrift'): Setzen des Feldwertes der angegebenen Spalte. Setzt Wert, der validiert und übernommen werden soll.
Hinweis! Wird trotzdem versucht, auf die Modelfunktionen zuzugreifen, ist mit einem Fehlverhalten zu rechnen.
MacroModel.GetValue('MCAName') würde zum Beispiel immer den Wert aus der Vorzeile liefern, da diese bereits geschrieben wurde und das Model tatsächlich auf diesem bereits importierten und validierten Datensatz steht.
Result:= False; lässt den Datensatz komplett überspringen. Die Zeile wird nicht importiert.
Result := True; Datensatz wird an die Validierung weitergereicht.
Makro vor Schreiben: Ausführung für jede Zeile nach Validierung. Die validierten Zeilen sind nun im Dataset (Model) und können über das MacroModel SetValue() bearbeitet und GetValue() gelesen werden. Die IMPORT_FIELD-Funktionen sind hier nur mehr begrenzt möglich, da nach dem Validieren nur mehr Lesen möglich ist.
Result := False; verhindert, dass der Datensatz gespeichert wird.
Result := True; Anlage des Datensatzes über das Model. (Bedeutet, dass bei aktiviertem Datensatzprotokoll auch eine Protokollierung des Imports entsteht)
Beginnt die Datei mit einem BOM (Byte Order Mark), kann das Format automatisch erkannt werden! In allen anderen Fällen ist in jeder 8-Bit Zeichensatztabelle ein Äquivalent vorhanden! Die Einstellung "Konvertieren" wird ignoriert. Ausnahme ist ANSI --> OEM, diese zieht immer! Und gibt explizit den Wunsch einer Konvertierung an. Einstellungen im Zeichensatz geben die gewünschte Zeicheninterpretation an.
ANSI (Standard): Es wird der Zeichensatz verwendet, der in Windows eingestellt ist. Diesen kann man sich unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nls\CodePage\ACP ermitteln. Meist ist es Windows 1252 für Westeuropa und Windows 1250 für Osteuropa
ANSI → OEM: Konvertiert auf Codepage 850 (Latin-1 DOS) oder 437
ANSI(Standard): ۂ (x80xc7)
ANSI → OEM: ÇÃ (x80xc7)
Umwandlung also von ANSI zu OEM. Anders ausgedrückt OEM Files als OEM interpretieren und den ANSI Wert übernehmen.
UTF-8: Unicode Zeichensatz mit bis zu vier Byte je Zeichen. Muss gewählt werden, wenn kein BOM mitgegeben wird und es sich um UTF-8 handelt. Exporte aus NTCS erfolgen im Format UTF-8 immer mit BOM.
Unicode: Unterstützung von UTF-16-LE Unicode Zeichensatz (2 Byte oder 4Byte je Zeichen) bzw UCS2-LE oder UTF-32-LE (fix 4Byte) bzw UCS4-LE. BigEndian wird nicht unterstützt (Motorola).
Automatisch: Der BOM wird ausgelesen. Dieser ist seit Einführung von UTF-8 verpflichtend. Damit kann man beim Einlesen von Dateien feststellen, wie diese codiert sind (UTF-8/UTF-16/UTF-32). Ist kein BOM vorhanden, dann wird beim Einlesen der in Windows eingestellte Zeichensatz zum Lesen des Textes verwendet. Ist kein BOM vorhanden, können die Einstellungen in Konvertierung verwendet werden.
Wahl der Zeichensatztabelle: Für Dateien aus Ländern mit anderen Zeichensätzen kann hier die Codepage gewählt werden, damit die Zeichen korrekt interpretiert werden.
Unicode UCS-4: ist eine Codierungsform und entspricht UTF-32. Kann hier gewählt werden, falls der BOM für Unicode erkannt wurde (Konvertierung also bereits fix gesetzt) jedoch fix 4 Byte je Zeichen benötigt wird. Wird benötigt, da leichte Unterschiede zwischen UTF-32-LE und UCS-4-LE bestehen. UCS-4 ist jedoch obsolet, da sich UTF-32 durchgesetzt hat.
Beim Start des Imports wird die verwendete Codepage in der Logdatei angegeben.
Die Standardfunktion Textdatei Import/Export ist stapelfähig. Die Einstellungen des Imports bzw. Exports können für die Stapelfunktion in den Zwischenspeicher kopiert werden. Bei Hinterlegung der Stapelfunktion öffnet sich ein Parameterfenster. Hier kann die Zwischenablage wieder eingefügt werden.
MCS_BATCH_EXPORT_CSV
MCS_BATCH_IMPORT_CSV

Makros beim Import verwendenDie Makros nach Lesen/vor Schreiben werden nur verwendet, dieser Parameter gesetzt ist.
Erfolgsmeldung unterdrücken
Ist dieser Parameter gesetzt, erscheint bei erfolgreichen Importen kein Hinweis.
Import nur starten, wenn Importdatei vorhanden ist
Verhinder eine Ausführung der Stapelfunktion wenn die Datei nicht vorhanden ist.
Aktionen nach Import der Datei
Datei
keine Aktion: Importdatei bleibt unverändert.
Umbenennen:Dateiname wird um Zeitstempel ergänzt.
Verschieben: Importdatei wird in das angegebene Sicherungsverzeichnis verschoben.
Umbenennen und Verschieben: Dateiname wird um Zeitstempel ergänzt und in das angegebene Sicherungsverzeichnis verschoben.
Sicherungsdateien älter als (m) Tage löschen: 0 - Es werden keine Dateien gelöscht. >=1 werden die Dateien mit Erstelldatum älter als n Tage aus dem Sicherungsverzeichnis gelöscht.