Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Folgende Fenster sind unter:
zu finden.
Hier werden alle Arbeitsplätze der Firma gelistet.
Im Bereich der Einstiegsfelder wählen Sie die Firma (meist die eigene Firma) aus, für die Sie einen Arbeitsplatz anlegen möchten.
Danach klicken Sie im Bereich der Funktionen auf NEU (F5), anschließend haben Sie diese Ansicht vor sich:
Hier kann der gewünschte Arbeitsplatz angelegt werden. Auch Kostenrechnungsdaten können direkt auf dem Arbeitsplatz hinterlegt werden. Auch direkt der Stundensatz für den Arbeitsplatz bzw. auch für den Mitarbeiter können hier eingetragen werden. Diese Daten werden auf den Vorgang übernommen und wiederum werden diese weiter für die Kalkulation in den Stücklisten-Stammdaten verwendet.
Arbeitsplatz (APZ) | Bezeichnung oder Name des Arbeitsplatzes
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Engpass | Definiert, dass dieser Arbeitsplatz bei der Verplanung zuerst eingelastet werden muss.
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Kapazitätsmodell | |
KORE-Abteilung | KORE-Abteilungsnummer des Arbeitsplatzes
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KORE-Kostenstelle (KOREKST) | KORE-Kostenstelle des Arbeitsplatzes
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KORE-Konto Rüstzeit (tR) | Bei der Überleitung des geplanten Rüstzeit-Aufwands in die KORE wird für diesen Arbeitsplatz dieses Konto verwendet.
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KORE-Konto Bearbeitungszeit (tB) | Bei der Überleitung des geplanten Normalzeit-Aufwands in die KORE wird für diesen Arbeitsplatz dieses Konto verwendet.
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APZ Kosten-Stundensatz | Kosten pro Stunde für diesen Arbeitsplatz. Dieser dient zur Kostenberechnung am Vorgang und wird auf das Feld "SKosten/hAPZ" übernommen.
Wird hier kein Wert eingetragen, ermittelt der Vorgang den Kostenstundensatz anhand des Einstandspreises jenes Artikels, der im Feld Verrechnungsartikel eingetragen worden ist. Im Gegensatz zum APZ Erlös-Stundensatz, dort wird der verrechenbare Betrag für diesen Arbeitsplatz hinterlegt. |
APZ Gemeinkostenzuschlag | Gemeinkostenzuschlag in % für APZ-Stundensatz
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MA Kosten-Stundensatz | Kosten pro Stunde für einen Mitarbeiter auf diesem Arbeitsplatz. Im Gegensatz zum MA Erlös-Stundensatz, dort wird der verrechenbare Betrag für einen Mitarbeiter auf diesem Arbeitsplatz hinterlegt.
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MA Gemeinkostenzuschlag | Gemeinkostenzuschlag in % für Mann-Stundensatz.
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In den Kapazitätsmodellen für Arbeitsplätzen wird die verfügbare Kapazität definiert.
Wenn die Wartung der Tages- und Wochenmodelle in der Zeiterfassung zu detailliert ist, kann auf ein einfaches Standard-Wochenmodell zugegriffen werden.
Menüaufruf: PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PEP & PM - Allgemein / BDE / KM → Verfügbare Kapazität
| Für die Berechnungsmethode gibt es folgende Einstellung:
1 - Mittels Kapazitätsmodell: lt. Hinterlegung in den Stammdaten (PPS → Stammdaten → Kapazitätsmodelle APZ)
2 - Mo-Fr: 8-16 Uhr |
Die Kapazitätsmodelle für Arbeitsplätze sind mit folgendem Menüaufruf zu finden:
Markieren Sie im linken Bereich des Fensters den Datensatz und bestätigen Sie mit Neu (F5). Befinden Sie sich nicht im linken Bereich des Fensters, so wird im rechten Bereich des Fensters ein neuer Datensatz für ein Kapazitätsmodell-Detail angelegt.
Die Kapazitätsmodellnummer wird vom Programm vorgeschlagen, kann aber auch manuell übersteuert werden. Im Feld Bezeichnung geben Sie den Namen des Modells an. Dann wählen Sie das Land und die Religion aus (dies wird deshalb eingetragen, um kirchliche und staatliche Feiertage zu berücksichtigen).
Nach dem Speichern des Modells stellen Sie sich in den rechten Bereich und legen einen Kapazitätsmodell-Detail-Datensatz mit Neu (F5) an.

- Das Feld "Priorität" wird dann verwendet, wenn es mehrere Details gibt. Je höher die Priorität ist, desto früher kommt das Modell dran. Das bedeutet: Priorität 10 zieht vor Priorität 1.
- Im Feld "Wo-Mod-Nr." kann ein angelegtes Wochenmodell, im dem Zeiten und Pausenmodelle eingetragen sind (Wochenstunden), ausgewählt werden.
- Die nachfolgenden Felder "Leistung", "Pause", "gepl. Stillstand" und "Mehrarbeit" beeinflussen die Felder "Kz" und "SL-APZ".
Das Feld "SL-APZ" gibt an, wie viel Soll-Last am Arbeitsplatz ist. Es wird automatisch zwischen 100 % und 0 % Soll-Last gewechselt, kann jedoch manuell übersteuert werden.
Das Feld "Kz" summiert die Felder "Leistung", "Pause", "gepl. Stillstand" und "Mehrarbeit". Es ist nicht auswählbar.
- Kapazitätsmodell-Details-Datensätze können mit "Gültig von" und "Gültig bis" auch zeitlich abgegrenzt werden, um beispielsweise einen Betriebsurlaub abzubilden. Wenn z. B. der Betriebsurlaub vor dem regulären Kapazitätsmodell-Detail ziehen soll, muss der Datensatz für den Betriebsurlaub eine höhere Priorität als der reguläre Datensatz haben.
- Mit dem Feld "RZ rücks." (Restzeit rücksetzen) kann die Restzeit zurückgesetzt werden.
Das angelegte Kapazitätsmodell kann am Arbeitsplatz im Feld "Kapazitäts-Modell-Nr." hinterlegt werden:
Haben Sie einen Arbeitsplatz angelegt, so können Sie diesen direkt zu den gewünschten Vorgängen im Arbeitsplan hinzufügen.
Stammdaten | Beschreibt, wie Arbeitspläne anzulegen sind.