Beim QR-Code handelt es sich um einen (mittels Smartphone) elektronisch leicht lesbaren Code, in dem verschiedene Informationen (bis zu 4.096 Zeichen) verpackt werden können.
Der häufigste Anwendungsfall in der NTCS WWS ist der Andruck von QR-Codes auf Rechnungen. Hier werden Informationen wie UID-Nummer, Zahlbetrag, Kundenummer usw. verschlüsselt dargestellt. Dies hat den Vorteil, dass die Zahlungsinformationen mit Hilfe einer Bank-App eingelesen werden können.
Für das Erstellen des QR-Codes gibt es zwei Varianten:
Die Erstellung eines QR-Codes mit einem Datenbankfeld erfolgt in der Bearbeitung des jeweiligen Reports.
Es wird hier das Feld, welches im QR-Code dargestellt werden soll, eingefügt und anschließend mit dem Symbol "In Strichcode umwandeln"

vorerst in einen Strichcode umgewandelt.

Im zweiten Schritt wird mit dem Symbol "Strichcode"

der Strichcode in den gewünschten 2D QR-Code umgewandelt.


Wird der Report aufbereitet, wird die Information des Feldes in Form des zweidimensionalen QR-Codes angezeigt.

Wird der zweidimensionale QR-Code mit einem QR-Code Scanner abgescannt, werden die verschlüsselten Informationen entschlüsselt angezeigt.
Damit verschiedene Informationen (ohne Makro) in den QR-Code gepackt werden können, müssen
Verwendungszwecke angelegt werden.
Achtung! | Pro Firma kann nur ein Verwendungszweck mit dem Zahlungsbankformat "QR-Code" angelegt werden. |
Die EACT (European Association of Corporate Treasurers) hat eine Struktur ausgearbeitet, mit der die 140 Zeichen des im XML‐Format für SEPA‐Transaktionen zur Verfügung stehenden Textes für die detaillierte Rechnungsabstimmung genutzt werden können. Dabei wird Sorge getragen, dass die Informationen unverändert durch den gesamten europäischen Zahlungsverkehr transportiert werden können.
Die Struktur im Text erlaubt die Kenn‐ und Auszeichnung von...
- der Kundennummer, Identifikation des Zahlers – Vergeben vom Empfänger
- Referenznummern, Identifikationen der Zahlungen – Vergeben vom Empfänger
- Details zur Abrechnung
- dem kodierten Grund der Zahlung
- einer Referenz auf eine separate Verwendungszweck‐Nachricht
- freiem Text
Die einzelnen, zu unterscheidenden Informationen werden mit einem Kennzeichen (engl.: tag) versehen. Die so entstehenden Elemente werden nacheinander ohne weiteres Trennzeichen in den Text geschrieben.
Verfügbare Elemente:
Beispiel
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/DOC/894584335/ 600.00/ 20141002
Document: 894584335, paid amount: 600.00, from date: 02/10/2014
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Hinweis
| Die Struktur von EACT ist folgendermaßen aufgebaut: - BCD
- 001
- 2
- SCT
- SWIFT/BIC der Firma (von den Firmenstammdaten)
- Name der Firma (von den Firmenstammdaten)
- IBAN von Firma (von den Firmenstammdaten)
- EUR-Betrag von der Rechnung
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Die Verwendungszwecke werden im Bereich Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Diverse
→ Verwendungszwecke angelegt.
Mit der Funktion "Neu (F5)" erfolgt die Neuanlage. Folgende Pflichtfelder müssen eingetragen werden:
- Land (z. B. 1 = Österreich)
- Zahlungsbankformat: QR-Code
- Überweisungsart: Inland
- VerwendungsKz: Leistungserfassung (wird fix vorgeschlagen)
- Struktur Verwendungszweck: EACT
Die Bereiche der Felder "Kundendaten Feld 1-7" und "Verwendungszweck 1-7" haben hier keine Bedeutung. Auch wenn in diesen Feldern eine Information hinterlegt wird, wird diese nicht im QR-Code aufgelöst. Bei einem EACT-Verwendungszweck können keine manuellen Texte in den Feldern hinterlegt werden.
Hinweis | Wichtig für die EACT-Struktur sind die Bereiche der Felder "Hinweistext 1-7". In diesen Feldern müssen die relevanten Informationen eingetragen werden. Wird der EACT-QR-Code gescannt, werden vor den Feldern fixe Kennzeichen/Tags angedruckt (z. B. CNR vor der Kundennummer). |
Hinweistext Feld X:
- Feldherkunft: Zahlschein
- Feldbezeichnung: Mit der Funktionstaste F4 werden die Felder, die hinterlegt werden können, aufgelistet. (Achtung! Es können nicht alle aufgelisteten Felder hinterlegt werden. Wird ein Feld ausgewählt, welches nicht bei der EACT-Struktur unterstützt wird, erscheint ein entsprechender Hinweis).
- Stelle von-bis: Es wird eingestellt, welche Stellen vom Inhalt des Feldes angedruckt werden sollen.
- Manuelle Eingabe: Eine manuelle Eingabe ist bei der EACT-Struktur nicht möglich.
- Nur bei erster Zahlung: Dieses Feld nicht anhaken.
- Leerzeichen am Ende: Hat hier keine Auswirkung.
Hinweis | Ist am Auftragskopf das Feld "ZV-Zahlungsreferenz" befüllt, wird diese beim Erstellen des QR-Codes als Zahlungsreferenz beim Druck eines Zahlscheins verwendet. Dieses Feld ist vorrangig vor der Ermittlung laut Verwendungszweck.
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Die Erstellung eines einfachen QR-Codes erfolgt in der Bearbeitung des jeweiligen Reports. Es wird hier das Feld "QR-Code" eingefügt und anschließend mit dem Symbol "In Strichcode umwandeln" vorerst in einen Strichcode

umgewandelt.

Im zweiten Schritt wird mit dem Symbol "Strichcode"

der Strichcode in den gewünschten 2D QR-Code umgewandelt.

Wird der Report aufbereitet, wird die Information des Feldes in Form eines QR-Codes angezeigt.

Wird der zweidimensionale QR-Code mit einem QR-Code Scanner abgescannt, wird die verschlüsselte Information entschlüsselt angezeigt.
Beispiel
| Das folgende Beispiel zeigt, wie ein Verwendungszweck angelegt sein kann:

Wird der Report aufbereitet, wird die Information des Feldes in Form des zweidimensionalen QR-Codes angezeigt.

Wird der QR-Code mit einem QR-Code Scanner abgescannt, werden die Informationen entschlüsselt dargestellt:
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Die Text-Struktur ist gleich aufgebaut wie die EACT-Struktur. Der Unterschied ist, dass bei der Text-Struktur im Gegensatz zur EACT-Struktur keine "tags" vergeben werden und dass bei der Text-Struktur manuelle Texte im Verwendungszweck angegeben werden können.
Die Verwendungszwecke werden im Bereich Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Diverse
→ Verwendungszwecke angelegt.
Mit der Funktion "Neu (F5)" erfolgt die Neuanlage. Folgende Pflichtfelder müssen hierbei angegeben werden:
- Land (z. B. 1 = Österreich)
- Zahlungsformat: QR-Code
- Überweisungsart: Inland
- VerwendungsKz: Leistungserfassung (wird fix vorgeschlagen)
- Struktur Verwendungszweck: Text
Die Felder "Kundendaten Feld 1-7" können bei der Text-Struktur im Gegensatz zur EACT-Struktur befüllt werden. Neben den vorgeschlagenen Feldern kann hier auch ein manueller Text eingetragen werden.
Achtung! | Insgesamt stehen 35 Zeichen bei den Kundendaten zur Verfügung. Werden mehr Zeichen eingetragen, werden diese am QR-Code nicht angedruckt. |
Die Felder "Verwendungszweck Feld 1-7" haben keine Auswirkung und werden nicht im QR-Code berücksichtigt. Jene Information (manueller Text oder Feld), die in die Felder "Hinweistext Feld 1-7" eingetragen werden, werden für die Zusammensetzung des QR-Codes verwendet.
Kundendaten Feld X:
- Feldherkunft: Manuelle Eingabe
- Feldbezeichnung: Hier kann nichts eingetragen werden.
- Stelle von-bis: Hier kann nichts eingetragen werden.
- Manuelle Eingabe: Hier wird der Text eingegeben.
- Auffüllen mit Nullen: Dieses Feld kann nicht angehakt werden.
- Leerzeichen am Ende: Dieses Feld kann nicht angehakt werden.
Hinweistext Feld X:
- Feldherkunft: Zahlschein
- Feldbezeichnung: Mit der Funktionstaste F4 werden die Felder, die hinterlegt werden können, aufgelistet.
- Stelle von-bis: Hier kann eingestellt werden, welche Stellen vom Inhalt des Feldes angedruckt werden sollen.
- Manuelle Eingabe: Eine manuelle Eingabe ist nicht möglich.
- Nur bei erster Zahlung: Dieses Feld nicht anhaken.
- Leerzeichen am Ende: Am Ende vom Feld wird ein Leerzeichen gedruckt.
Hinweistext Feld X:
- Feldherkunft: Manuelle Eingabe
- Feldbezeichnung: Hier kann nicht eingetragen werden.
- Stelle von-bis: Hier kann nicht eingetragen werden.
- Manuelle Eingabe: Hier wird der Text eingegeben.
- Nur bei erster Zahlung: Dieses Feld nicht anhaken.
- Leerzeichen am Ende: Dieses Feld kann nicht angehakt werden.
Die Hinterlegung am Rechnungsreport des Verwendungszweckes mit der Text-Struktur ist gleich der Hinterlegung mit der EACT-Struktur.
Beispiel | Der Verwendungszweck der Text-Struktur wird folgend angelegt:

Ausdruck der Rechnung:
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Die schnellste Kontrolle, ob der QR-Code die richtigen Informationen enthält, besteht beim Rechnungsdruck. Hier kann das Datenbankfeld "QR-Code" eingeblendet werden. Wird dieses Feld nicht als Barcode umgewandelt, werden die Daten im Hintergrund als normaler Text aufgeschlüsselt.
Der QR-Code kann mit den folgenden Einstellungen formatiert werden:
| Diese Zahl ist eine Verhältniszahl, welche die Größe der kleinsten Zeicheneinheit angibt. Bei Strich-Codes entspricht das der Linienstärke und bei 2D-Codes ist es die Punktgröße. Die Angaben sind keine physikalische Größe (wie Millimeter) sondern eine Verhältniszahl. | |
| Bei dieser Auswahl handelt es sich um eine Fehlerkorrektur des QR-Codes. Es wird festgelegt, wieviel Informationen zusätzlich in den QR-Code kommen, um auch teilweise zerstörte Codes (z. B. kaputtes Papier) lesen zu können. | |
| | Diese beiden Auswahlen beziehen sich auf die Größen und liefern Grenzen der Darstellung. Den automatisch berechneten Größen können mit diesen Auswahlen noch Grenzen gesetzt werden. |
Damit ein QR-Code horizontal und vertikal mittig zentriert angedruckt wird, müssen die Breite und die Höhe des Bandes, in dem sich der QR-Code befindet, den gleichen Wert aufweisen. Diese Einstellungen werden im Objekt-Koordinator getroffen.
Pro Firma kann ein eigener QR-Code angelegt werden. Die "Struktur Verwendungszweck" darf jedoch nur einmal pro Firma vorkommen.
Bei der Verwendung eines QR-Codes auf der Rechnung muss nicht zwingend ein Verwendungszweck angelegt werden. Wenn kein Verwendungszweck vorhanden ist, wird der QR-Code anhand des STUZZA-Formats ohne Verwendungszweck generiert.
Wichtig dabei ist, dass das korrekte QR-Code-Feld am Report verwendet wird: QR-Code Zahlungsinformationen (Zahlschein, MCU_ZAS_QRCODE)
Der Verwendungszweck (oder die Zahlungsreferenz) im QR-Code wird über die Hinterlegung am Verwendungszweck gesteuert: Paket WWS → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Verwendungszwecke