Bei der Wareneinsatzermittlung wird der Wert der verkauften Ware ermittelt. Die Warenannahmen werden standardmäßig auf das Konto Warenvorrat in der Kontenklasse 1 gebucht. Die Buchung des Wareneinsatzes erfolgt vom Konto Warenvorrat auf das Aufwandskonto der Kontenklasse 5. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird der Wareneinsatz als Aufwand ausgewiesen.
Hinweis
| Der Wareneinsatz ist die verkaufte oder verwendete Ware zum Einstandspreis in einer Periode x.
|
Als Ermittlungsbasis für den Wareneinsatz gelten entweder die Lieferscheine, Rechnungen oder die Lagerjournalsätze. Für die Ermittlung des Wareneinsatzes aufgrund der Lagerjournaldatensätze ist die Lagerführung notwendig. Der Wareneinsatz wird hier über die Lagerbuchungen ermittelt.
Damit der Wareneinsatz ermittelt werden kann, müssen die dafür notwendigen Einstellungen in den Stammdaten getroffen werden.
Im Bereich Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Artikel
→ Artikel muss bei jenen Artikeln, welche für die Wareneinsatzermittlung berücksichtigt werden sollen, das Feld "Wareneinsatz verbuchen" auf "Ja" gestellt werden.
Wird das Feld "Wareneinsatz verbuchen" auf Standard gestellt, ist die Rückfallebene von Warenuntergruppe, Warenhauptgruppe bzw. der Parameter "Wareneinsatz buchen" vom Standard-Artikelkennzeichen ausschlaggebend.
Der Parameter ist im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen → Wareneinsatz buchen zu finden:
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Wareneinsatz verbuchen" am Artikelstamm, ob der Artikel für die Wareneinsatzermittlung herangezogen werden soll. |
Hinweis | Dieses Kennzeichen wird nur bei der Ermittlungsbasis "Lagerjournal" berücksichtigt. |
Erfolgt die Wareneinsatzermittlung auf Basis der ausgestellten Lieferscheine oder Rechnungen, muss im Bereich Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Verkauf
→ Erfassungskennzeichen Verkauf das Feld "Ohne Wareneinsatz" auf "Nein" gestellt werden.
Hinweis | Grundsätzlich ist es so gedacht, dass Erfassungskennzeichen in der Wareneinsatzermittlung nur bei der Ermittlungsbasis "Lieferschein" bzw. "Rechnung" ausgenommen werden. Wird das Erfassungskennzeichen bei "Ohne Wareneinsatz" auf "Ja" gestellt, werden diese Aufträge jedoch generell aus der Wareneinsatzermittlung ausgenommen (auch bei der Ermittlungsbasis "Lagerjournal"). |
Im Bereich Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Konten/Steuern/Abgaben
→ Kontentabellen können im Reiter "Wareneinsatz" die Konten für die Wareneinsatzbuchungen bzw. für die Umbuchungen hinterlegt werden.
Hinweis | Je Lagerbuchungskennzeichen können eigene Konten hinterlegt werden. Dazu müssen zusätzliche Zeilen mit dem entsprechenden Lagerbuchungskennzeichen im Feld "Lag-Bu-Kz" und den entsprechenden Konten erfasst werden. |
Im Reiter "Einkauf" werden die Bestandskonten hinterlegt, mit welchen die Wareneinsatzbuchung entlastet wird.
Sollen beim Wareneinsatz auch die Aufwandskonten EU und Ausland im Reiter "Wareneinsatz" berücksichtigt werden, ist folgender Parameter zu setzen.
Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneinsatz → Ermittlung
| Definition, ob bei der Kontofindung auch EU- und Auslandskonten gefunden werden sollen.
0 - Nein 1 - Ja: Es wird bei der Ermittlung der Aufwandskonten (Reiter "Wareneinsatz" der Kontentabelle) abhängig von der Person des Auftrages das entsprechende Konto ermittelt. Welche Person für die Ermittlung herangezogen wird, ist auch am Auftrag im Feld "Konto Info" ersichtlich.
Hinweis: Zusätzlich gibt es am Wareneinsatzkopf das Feld "Kontofindung mit EU- und Auslandskonten". Die Vorbelegung erfolgt laut Parametereinstellung, kann aber übersteuert werden. |
Wird dieser Parameter aktiviert, wird bei der Wareneinsatzermittlung das Aufwandskonto der Kontentabelle auf Basis der Person des Auftrags ermittelt. Welche Person für die Ermittlung herangezogen wird, ist am Auftrag im Feld "Konto Info" ersichtlich.
Wird bei den Kontentabellenpositionen mit einem Ab-Datum gearbeitet, kann im folgenden Parameter entschieden werden, mit welchem Datum die Kontenfindung durchgeführt werden soll.
Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneinsatz → Ermittlung
| Definition, mit welchem Datum die Kontenfindung bei der Wareneinsatzermittlung durchgeführt wird, wenn bei der Kontentabellenposition ein Ab-Datum hinterlegt ist.
0 - Ermittlungsdatum (Standard) 1 - Belegdatum
Hinweise Auf der Kontentabellenposition kann ein "Ab-Datum" hinterlegt werden, wenn ab einem bestimmten Zeitpunkt ein abweichendes Konto bebucht werden soll.
Es werden sowohl die Einträge im Reiter "Wareneinsatz" als auch im Reiter "Einkauf" der Kontentabellen berücksichtigt.
Beispiel Das Belegdatum der Lagerjournalbuchung ist der 31.08. Als Wareneinsatzkonto wird bis 31.08. das Konto 5000 verwendet. Ab 01.09. ist es das Konto 5001. (Das Datum "01.09." wurde als "Ab-Datum" auf der Kontentabellenposition gesetzt.) Das Ermittlungsdatum vom Wareneinsatz ist der 15.09.
Mit Ausprägung "0 - Ermittlungsdatum" wird Konto 5001 ermittelt. Mit Ausprägung "1 - Belegdatum" wird Konto 5000 ermittelt. |
Die Ermittlung des Wareneinsatzes erfolgt im Paket WWS → Auswertungen → Weitere Auswertungen → Wareneinsatz.
Das Fenster teilt sich in die Bereiche:
Mit der F5-Funktion wird ein neuer Wareineinsatz-Kopf angelegt. Eine aussagekräftige Bezeichnung und das Von- und Bis-Datum müssen eingetragen werden. Es wird empfohlen, den Wareneinsatz immer über einen Monat zu ermitteln.
Das Beleg- und Buchungsdatum sind Info-Werte für die Buchhaltung.
Als Ermittlungsbasis muss entweder "Lieferschein", "Rechnung", "Verleih" oder "Ohne LFS / Rechnung" angegeben werden. Bei der Ermittlung "Ohne LFS / Rechnung" muss ebenfalls das Feld "Mit Lagerjournal" aktiviert werden, damit die Lagerjournalbuchungen für die Ermittlung herangezogen werden.
Hinweis | Bei der Ermittlungsbasis "Lieferschein", "Rechnung" oder "Verleih", werden die Einstandspreise von der Rechnung bzw. vom Lieferschein gezogen. Bei der Ermittlungsbasis "Ohne LFS / Rechnung" und aktiviertem Feld "Mit Lagerjournal" werden die Einstandspreise vom Lager berechnet. Der Wareneinsatz errechnet sich aus den im Lagerjournal vorhandenen Abgangsbuchungen zum Einstandspreis. |
Folgende Felder stehen Ihnen hier zur Verfügung:
Folgende Funktionen stehen Ihnen hier über die Menüleiste zur Verfügung:
Im unteren Bereich des Fensters kann zwischen den folgenden Reitern gewechselt werden:
- Buchungen
- LagerbuchKennz. Zuordnung
- Lagerjournal
- Lagerzuordnung
- Lieferscheinpositionen
- Rechnungspositionen
- Einzelteile
- Warengruppenzuordnung
- Wareineinsatz Verleihdaten
- Erfassungskennzeichen Zuordnung
- Wareneinsatzkopfzuordnung
- Lagerjournal Momentaufnahme
- Lieferscheinposition Momentaufnahme
- Rechnungsposition Momentaufnahme
- Artikel Momentaufnahme
- Bonpositionen
In diesen Reitern befinden sich Detail-Informationen, wie sich die Buchungsbeträge zusammensetzen.
Der Wareneinsatz wird mit der Funktion "Wareneinsatz ermitteln" ermittelt. Wurde der Wareneinsatz ermittelt, erscheint im Feld "ermittelt" ein grünes Häkchen.
Nach der Ermittlung ist im unteren Bereich auch die Buchung des Wareneinsatzes mit dem Bestandskonto, dem Aufwandskonto und dem Buchungsbetrag ersichtlich.
Folgende Felder stehen Ihnen hier zur Verfügung:
Der Wareneinsatz wird mit der Funktion "Wareneinsatz buchen" in die Finanzbuchhaltung gebucht. Im Feld "verbucht" ist ersichtlich, dass der Wareneinsatz erfolgreich verbucht wurde.
Die Buchung ist anschließend im Bereich Finanzbuchhaltung
→ Buchen
→ Buchen gelistet.
Solange der Wareneinsatz noch nicht in die Finanzbuchhaltung gebucht wurde, kann die Ermittlung bei Bedarf mit der Funktion "Ermittlung löschen" wieder gelöscht werden. Der Wareneinsatz kann daraufhin neu ermittelt werden.
Ein bereits in der Buchhaltung verbuchter Wareneinsatz kann mit der Funktion "Buchungen stornieren" wieder storniert werden. Hier werden in der Finanzbuchhaltung Minusbuchungen erstellt. Die Buchungen sind im Bereich Finanzbuchhaltung
→ Buchen
→ Buchen ersichtlich.
Im Reiter "Buchungen" kann mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü der Einzelnachweis zur Wareneinsatzermittlung aufgerufen werden. In diesem Fenster werden die entsprechenden Datensätze (Lagerjournalsätze, Rechnungs- bzw. Lieferscheinpositionen), welche für Wareneinsatz-Buchung verantwortlich sind, aufgelistet.
Wird ohne
Lagermonatsabschluss gearbeitet, hat dies zur Folge, dass der ermittelte Wareneinsatz durch verspätet eingelangte Eingangsrechnungen etc. nur durch ein Stornieren und wieder Verbuchen des Wareneinsatzes wieder korrekt in der FIBU/KORE abgebildet werden kann. Es müssten somit immer alle Wareneinsätze des laufenden Jahres storniert und wieder neu aufgerollt werden.
Die Differenzermittlung schafft für diesen Fall Abhilfe, da dadurch die Buchungen von den bestehenden Wareneinsatzermittlungen neu berechnet und danach die alten Buchungswerte subtrahiert werden. Die Differenz daraus wird als Differenzbuchung erfasst.
Es werden nicht nur die bestehenden Lagerbuchungen, welche der Wareneinsatzermittlung zugeordnet sind, für die Differenzermittlung verwendet, sondern auch die neuen Buchungen der Wareneinsatzermittlung hinzugefügt.
Achtung!
| - Es können keine Lagerbuchungen ausgenommen werden, die bereits zugeordnet sind.
- Die ursprüngliche Wareneinsatzermittlung kann nicht gelöscht werden, solange die Ermittlung bereits bei einer Differenzermittlung eingetragen ist. Wird die Differenzermittlung wieder gelöscht, bleiben die neuen Zuordnungen bei der ursprünglichen Ermittlung zugeordnet.
|
Die Differenzermittlung wird über die die Menüleiste → Wareneinsatzermittlung oder mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü aufgerufen.
Im Fenster sind eine aussagekräftige Bezeichnung, das Belegdatum und das Buchungsdatum sinnvoll. Die Datenbasis ist die selektierte Wareneinsatzermittlung.
Folgende Felder stehen Ihnen in diesem Fenster zur Verfügung:
| Belegdatum | Ist das Belegdatum der neuen Buchungen. Falls keines eingegeben wird, wird das Belegdatum der Original-Buchung verwendet. |
| Buchungsdatum | Ist das Buchungsdatum der neuen Buchungen. Falls keines eingegeben wird, wird das Belegdatum der Original-Buchung verwendet. |
| Bezeichnung | Eine aussagekräftige Bezeichnung muss vergeben werden. |
| Wareneinsatzermittlungen | Zuordnung der Wareneinsatzermittlungen, welche neu ermittelt werden sollen. Als Vorschlag wird jene Wareneinsatzermittlung hinzugefügt, welche bei der Neuanlage der Differenzermittlung den Fokus hatte. Auswahl mit F4- oder F8-Funktion möglich. |
Die Differenzermittlungen sind in der Liste am "+" Symbol am Zeilenanfang erkennbar.
Die Buchungsliste der originalen Wareneinsatzermittlung beinhaltet die normalen Buchungen und die Differenzbuchungen.
Die Differenzbuchungen sind in Grün gehalten und sind auch bei der Differenzermittlung selbst ersichtlich.
Die Differenzermittlung wird wieder mit der Funktion "Wareneinsatz buchen" in die Finanzbuchhaltung gebucht und die Buchung ist anschließend im Bereich Finanzbuchhaltung
→ Buchen
→ Buchen ersichtlich.
Ziel der kalkulatorischen Wareneinsatzermittlung ist die Vorab-Ermittlung und Verbuchung von Wareneinsatzbuchungen (nur) in die KORE, die sich bis zur tatsächlichen Wareneinsatzermittlung noch wertmäßig verändern können/werden. Die kalkulatorische Wareneinsatzermittlung leitet jene Buchungen über, die noch nicht in der tatsächlichen Ermittlung (für die FIBU/KORE) berücksichtigt worden sind.
Dafür können die folgenden Parameter eingestellt werden.
Im Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneinsatz → Ermittlung gibt es folgende Einstellungen, die für die Wareneinsatzermittlung als Vorschlagswert gelten.
| Definition, welches Ziel bei der Wareneinsatz-Kopfanlage als Vorschlag gelten soll.
0 - FIBU (Standard) 1 - KORE
Die FIBU-Verbuchung kann direkt oder mittels BuErf erfolgen. Die Verbuchung in die KORE kann nur direkt erfolgen. |
| Definition, welche Buchungsart bei der Wareneinsatz-Kopfanlage als Vorschlag gelten soll.
Hinweise Im Standard ist dieser Parameter leer. Dann wird als Rückfallebene die Standardbuchungsart "1003 - Externe-Buchung" verwendet. Je nach Einstellung des Ziels (Parameter "Ziel" zu finden über Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneinsatz → Ermittlung) kann entweder eine FIBU-Buchungsart oder eine KORE-Buchungsart hinterlegt werden.
|
Wird das Ziel "KORE" definiert, geht der kalkulatorische Wareneinsatz direkt in die KORE. Der tägliche Wareneinsatz funktioniert nur mittels dieser Variante.
Die kalkulatorische Wareneinsatzermittlung kann manuell angestoßen werden oder es wird ein Stapel eingerichtet, der die Ermittlung und Verbuchung automatisiert durchführt. Der Stapelschritt lautet "MCS_MDWWSWARENEINSATZKOPFMGR_KALKERM" (Kalkulatorischen Wareneinsatz ermitteln) und enthält folgende Eingaben:
Anders als bei der normalen Wareneinsatzermittlung kann auch bei verbuchten kalkulatorischen Wareneinsätzen jederzeit eine Neuermittlung und Verbuchung der Werte durchgeführt werden. Somit können mit einem angelegten kalkulatorischen Wareneinsatz-Kopf (dessen Von-Datum und Bis-Datum leer ist) die Daten in der KORE aktualisiert werden.
Hinweis | Die zugrunde liegenden Daten wie Lagerjournal, Lieferschein- oder Rechnungsposition sind nicht mit der kalkulatorischen Wareneinsatzermittlung verknüpft. Erst eine tatsächliche Wareneinsatzermittlung setzt die entsprechenden Kennzeichen (auf den zugrundeliegenden Daten) und somit werden bei einer Neuermittlung des kalkulatorischen Wareneinsatzes diese nicht mehr berücksichtigt.
|
Der Ablauf ist daher wie folgt:
- Ermittlung und Verbuchung des kalkulatorischen Wareneinsatzes (z. B. täglich per Stapel)
- Differenzermittlung der Vorperioden (z. B. monatlich)
- Ermittlung und Verbuchung des Wareneinsatzes der aktuellen Periode mit anschließender Neuermittlung und Verbuchung des kalkulatorischen Wareneinsatzes (z. B. monatlich)
Bei der Anlage des kalkulatorischen Wareneinsatz-Kopfes sind folgende Felder zu beachten:
| Ziel | Das Feld "Ziel" muss auf "KORE" eingestellt sein. Die Verbuchung in die KORE kann in diesem Fall nur direkt erfolgen und nicht über eine Buchungserfassungsdatei. Ein Vorschlag des Ziels kann im Parameter "Ziel" hinterlegt werden. Dieser ist zu finden im Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneinsatz → Ermittlung. |
| Buchungsart | Hier kann eine Buchungsart hinterlegt werden. Ist beim Ziel "KORE" hinterlegt, kann hier eine KORE-Buchungsart eingetragen werden. Ein Vorschlag für die Buchungsart kann im Parameter "Buchungsart" hinterlegt werden. Dieser ist zu finden im Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Wareneinsatz → Ermittlung. Ist die Buchungsart leer, wird als Rückfall die Standardbuchungsart "1003 - Externe Buchung" verwendet. |
| kalkulatorisch | Das Feld "kalkulatorisch" ist auf "Ja" zu setzen. Dies kann nur aktiviert werden, wenn beim Ziel "KORE" ausgewählt ist. |
| Von Datum | Hier kann das Datum eingegeben werden, ab dem ermittelt werden soll. Das Datumsfeld kann leer gelassen werden. Dann werden alle noch nicht ermittelten Daten herangezogen. |
| Bis Datum | Hier kann das Datum eingegeben werden, bis zu dem ermittelt werden soll. Das Datumsfeld kann leer gelassen werden. Dann werden alle noch nicht ermittelten Daten herangezogen. |
| Ermittlungsbasis | Definition wie bei der "normalen" Wareneinsatzermittlung |
| Mit Lagerjournal | Definition wie bei der "normalen" Wareneinsatzermittlung |
Nach der Anlage des Wareneinsatz-Kopfes kann die Ermittlung des kalkulatorischen Wareneinsatzes erfolgen.
Wird der kalkulatorische Wareneinsatz verbucht, werden die aktuell in der KORE befindlichen kalkulatorischen Buchungen gelöscht und die neuen verbucht. Löschung und Verbuchung werden gleichzeitig durchgeführt, damit sichergestellt ist, dass die kalkulatorischen Buchungen nur verschwinden, wenn die neuen Buchungen fehlerfrei eingebucht werden konnten.
Wird der kalkulatorische Wareneinsatz storniert, werden die Buchungen aus der KORE gelöscht.
Das Stornieren muss im Standardfall nicht manuell gemacht werden. Dies passiert automatisch.
Wenn die tatsächliche Wareneinsatzermittlung durchgeführt wird, dann ist es zu empfehlen, dass auch sofort wieder eine kalkulatorische Wareneinsatzermittlung erstellt wird, da ansonsten - bis der kalkulatorische Wareneinsatz wirklich verbucht worden ist - doppelte Buchungen vorhanden sind.
Beispiel | Die Wareneinsatzermittlung ist bis 31.10. erfolgt und in die FIBU/KORE verbucht worden. Die Kostendaten wurden bis 31.10. in die KORE übergeleitet. Möchte man nun täglich die kalkulatorischen Kosten bis zum 30.11. (nächste "echte" Wareneinsatzermittlung) in der KORE sehen, kann wie folgt vorgegangen werden: Anders als bei der normalen Wareneinsatzermittlung kann auch bei verbuchten kalkulatorischen Wareneinsätzen jederzeit eine Neuermittlung und Verbuchung der Werte durchgeführt werden. Somit können mit einem angelegten kalkulatorischen Wareneinsatz-Kopf (dessen Datumsfelder leer sind) die Daten in der KORE aktualisiert werden.
Am Wareneinsatz-Kopf sind dafür folgende Felder relevant:
- kalkulatorisch: Ja
- Ziel: KORE
- Buchungsart
Das Von-Datum ist z. B. der 01.01. Betrachtet werden alle Datensätze ab 01.01., die noch in keiner tatsächlichen Ermittlung für die FIBU berücksichtigt worden sind.
|
Stammdaten
Tägliches Arbeiten