Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Im Gegensatz zur zwingenden Seriennummernführung kann der Artikel in beliebiger Menge, ohne Seriennummern anzugeben, auf das Lager gebucht werden. Das hat den Vorteil, dass nur ein Datensatz angelegt werden muss. Dies betrifft dann sowohl Produkte als auch das Material. In weiterer Folge können die Artikel auch ohne Seriennummernangabe beliebig umgebucht werden. Erst beim Produktionszugang (Material) bzw. bei der Liefermengenzuordnung (Produkt) wird die Seriennummer verlangt.
Die Seriennummernführung der Artikel "Lampe 4" und "LED 12" ist auf "Nur bei Auslieferung" gestellt.
Stückliste:
Artikelstamm:
Im Lagerkonto bleibt das Feld "Ser-Nr (int)" vorerst leer. Es können somit Mengen > 1 gebucht werden.
Beim Produktionszugang muss dann die Seriennummer für das abzubuchende Material angegeben werden.
Bei automatischer Lagerfindung kommt auf alle Fälle eine Fehlermeldung, weil die Artikel im Lager keine Seriennummer haben, aber jetzt eine verlangt wird.
Ohne automatische Lagerfindung wird eine Meldung erzeugt, wenn die Seriennummern im Reiter "Stücklisten" nicht zugeordnet worden sind.
Achtung! | Bei einer Fehlermeldung erfolgt im Anschluss kein Verspeichern. |
Vor "Material und Zeitbedarf" und "Verspeichern" zuerst die Seriennummern in der Stückliste eintragen.
Hinweis | Im Feld SNR-Abfrage der Stammdatenstückliste bzw. am Feld SNR-Abfrage für Einzelteil am Produktionslos (wird bei Auftragsanlage vom Stücklistenkopf-Feld "SNR-Abfrage" übernommen) kann deaktiviert werden, dass für Stücklistenpositionen mit der Ausprägung "Nur bei Auslieferung" eine Seriennummer für die Abbuchung abgefragt werden soll.
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Ohne automatische Lagerfindung kommt folgende Meldung:
Die Liefermengenzuordnung erfolgt über die Liefermengenerfassung im Fenster "Auftragserfassung".
Dort wird dann für das Produkt die Seriennummer zugewiesen.