Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Bei der Einlastung von Vorgängen, die am selben Arbeitsplatz ausgeführt werden und in direkter Abhängigkeit stehen, kann eingestellt werden, dass solche Vorgänge bei der Einlastung als Einheit betrachtet werden. Somit kann verhindert werden, dass zwischen diesen Vorgängen andere Vorgänge dazwischenliegen dürfen.
Dies stellt beispielsweise sicher, dass die Vorgänge "Rüsten" und "Produzieren" eines Produktionsloses direkt aufeinander folgen.
Damit die automatische Planung diese Vorgänge als Einheit betrachtet, muss folgender Parameter aktiviert werden:
Aufruf:
PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter
PPS allgemein → Planung
| Werden mehrere Vorgänge in Abhängigkeit (Kette) am selben APZ ausgeführt, diese beim Suchen nach freier Kapazität als eine Einheit betrachten. |
Im Zuge der Planung werden aufeinanderfolgende Vorgänge innerhalb eines Arbeitsplans pro Produktionslos so eingelastet, dass keine zeitlichen Lücken entstehen dürfen. Es ist bei der Planung auf keine weiteren Einstellungen zu achten.
Beispiel | Die Vorgänge am Arbeitsplatz "Säge" für ein und dasselbe Produktionslos werden zeitlich aneinander gereiht.
Mit dem Einlast-Startdatum 8. September könnte das Rüsten normalerweise noch vor dem Vorgang "Wartung" durchgeführt werden. Da das Zuschneiden aber in der verbleibenden Lücke (von 8:15 Uhr bis 10 Uhr) zeitlich nicht mehr machbar ist, wird das Rüsten erst nach der Wartung eingeplant.
Wenn der Parameter "APZ-VG-Ketten" auf inaktiv geschalten ist, ist das Ergebnis der Einlastung folgendes: → Rüsten erfolgt bereits um 8 Uhr, zugeschnitten wird ab 12 Uhr.
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