UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter Erste Schritte PPS.


 Übersicht

Die Stückliste berücksichtigt den Status jener Artikel, aus denen sie besteht. Das führt dazu, dass bei bestimmten Aktionen auf eine Sperre der verwendeten Artikel hingewiesen wird und Alternativartikelausgewählt werden können.

Dieses Dokument beschreibt, wann solche Prüfungen erfolgen und welche Möglichkeiten bestehen.

Beispiel zur Alternativartikelabfrage 
Beispiel.png

Im Zuge der Stücklistenauflösung am Produktionsauftrag wird abgefragt, welcher Alternativartikel für den gesperrten Artikel "bs011" verwendet werden soll.
In diesem Beispiel ist der unten beschriebene Parameter auf "Abfrage" gestellt.

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 Einstellungen

Die Einstellungen erfolgen unter folgendem Menüpunkt:

PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS & WWS allgemein → Stückliste

 Parameter

 
ParameterBeschreibung 
Die Einstellung des Parameters steuert das Verhalten eines Auslaufartikels (gesperrt für Einkauf) bei der Stücklistenauflösung im Zuge einer Positionsanlage in den Arbeitsdaten.

Folgende Einstellungen sind hier möglich:

0 - Nein: Mit dieser Einstellung kann ein Auslaufartikel nicht ausgetauscht werden und somit kann auch die Stückliste in den Arbeitsdaten nicht aufgelöst werden.

5 - Abfrage: Mit dieser Einstellung kommt eine Abfrage, ob der "Originalartikel" behalten werden oder durch den "Alternativartikel" ersetzt werden soll.

10 - Automatisch, einfach: Mit dieser Einstellung wird vom System automatisch ein Alternativartikel ausgewählt, der die gesamte Menge abdecken kann. Kann keiner gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit: Mit dieser Einstellung werden vom System automatisch ein oder mehrere Alternativartikel ausgewählt, die in Summe die gesamte Menge - je nach Lagerverfügbarkeit - abdecken können. Kann dies nicht gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

20 - Original beibehalten: Mit dieser Einstellung wird immer der "Originalartikel" beibehalten.

Bei den Ausprägungen 10-20 wird nach Ende der Stücklistenauflösung ein Dialog ausgegeben, in dem die durchgeführten Schritte dokumentiert werden.

Bei einer Neuanlage in den Arbeitsdaten bzw. bei SET-Artikeln mit "Einzelteilen als Stückliste" wird die Ausprägung "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit" zu "10 - Automatisch, einfach".
Die Einstellung des Parameters steuert das Verhalten eines Auslaufartikels (gesperrt für Einkauf) bei der Stücklistenauflösung im Zuge von z. B. Import durch XML-Dateien, Erstellung eines Abrufes. Mit Hintergrundverarbeitung sind jene Verarbeitungen gemeint, bei denen der User keine Eingaben tätigt.

Folgende Einstellungen sind hier möglich:

0 - Nein: Mit dieser Einstellung kann ein Auslaufartikel nicht ausgetauscht werden und somit kann auch die Stückliste in den Arbeitsdaten nicht aufgelöst werden.

10 - Automatisch, einfach: Mit dieser Einstellung wird vom System automatisch ein Alternativartikel ausgewählt, der die gesamte Menge abdecken kann. Kann keiner gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit: Mit dieser Einstellung werden vom System automatisch ein oder mehrere Alternativartikel ausgewählt, die in Summe die gesamte Menge - je nach Lagerverfügbarkeit - abdecken können. Kann dies nicht gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

20 - Original beibehalten: Mit dieser Einstellung wird immer der "Originalartikel" beibehalten.

Bei den Ausprägungen 10-20 wird nach Ende der Stücklistenauflösung ein Dialog ausgegeben, in dem die durchgeführten Schritte dokumentiert werden.

Bei einer Neuanlage in den Arbeitsdaten bzw. bei SET-Artikeln mit "Einzelteilen als Stückliste" wird die Ausprägung "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit" zu "10 - Automatisch, einfach".
Die Einstellung des Parameters steuert das Verhalten eines gesperrten/inaktiven Artikels bei der Stücklistenauflösung im Zuge einer Positionsanlage in den Arbeitsdaten.

Folgende Einstellungen sind hier möglich:

0 - Nein: Mit dieser Einstellung kann ein Auslaufartikel nicht ausgetauscht werden und somit kann auch die Stückliste in den Arbeitsdaten nicht aufgelöst werden.

10 - Automatisch, einfach: Mit dieser Einstellung wird vom System automatisch ein Alternativartikel ausgewählt, der die gesamte Menge abdecken kann. Kann keiner gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit: Mit dieser Einstellung werden vom System automatisch ein oder mehrere Alternativartikel ausgewählt, die in Summe die gesamte Menge - je nach Lagerverfügbarkeit - abdecken können. Kann dies nicht gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

Bei den Ausprägungen 10-15 wird nach Ende der Stücklistenauflösung ein Dialog ausgegeben, in dem die durchgeführten Schritte dokumentiert werden.

Bei einer Neuanlage in den Arbeitsdaten bzw. bei SET-Artikeln mit "Einzelteilen als Stückliste" wird die Ausprägung "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit" zu "10 - Automatisch, einfach".
Die Einstellung des Parameters steuert das Verhalten eines gesperrten/inaktiven Artikels bei der Stücklistenauflösung im Zuge von z. B. Import durch XML-Dateien, Erstellung eines Abrufes. Mit Hintergrundverarbeitung sind jene Verarbeitungen gemeint, bei denen der User keine Eingaben tätigt.

Folgende Einstellungen sind hier möglich:

0 - Nein: Mit dieser Einstellung kann ein Auslaufartikel nicht ausgetauscht werden und somit kann auch die Stückliste in den Arbeitsdaten nicht aufgelöst werden.

10 - Automatisch, einfach: Mit dieser Einstellung wird vom System automatisch ein Alternativartikel ausgewählt, der die gesamte Menge abdecken kann. Kann keiner gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit: Mit dieser Einstellung werden vom System automatisch ein oder mehrere Alternativartikel ausgewählt, die in Summe die gesamte Menge - je nach Lagerverfügbarkeit - abdecken können. Kann dies nicht gefunden werden, wird der "Originalartikel" beibehalten.

Bei den Ausprägungen 10-15 wird nach Ende der Stücklistenauflösung ein Dialog ausgegeben, in dem die durchgeführten Schritte dokumentiert werden.

Bei einer Neuanlage in den Arbeitsdaten bzw. bei SET-Artikeln mit "Einzelteilen als Stückliste" wird die Ausprägung "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit" zu "10 - Automatisch, einfach". 
Dieser Parameter hat nur dann Auswirkungen, wenn die Parameter für Auslaufartikel bzw. gesperrte/gelöschte Artikel die Ausprägung "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit" eingestellt haben (gilt auch bei Hintergrundverarbeitungen).

Die Werte können von 0-99 eingetragen werden.
Wert 0 bedeutet: Es werden nur die Alternativartikel herangezogen, die direkt am Originalartikel hinterlegt sind.
Wert 1 bedeutet: Gehe zum Artikelstamm des hinterlegten Alternativartikels und verwende dessen Alternative.

Jeder höhere Wert geht wieder eine Stufe weiter zum nächsten hinterlegten Artikel und prüft dessen Alternativartikel.

 Verhalten bei bestimmten Artikeln


ParameterBeschreibung 
Dieser Parameter steuert das Verhalten im Fall, dass ein Auslauf-Artikel als Ergebnis des Alternativartikel-Tauschs verwendet wird.
 
Folgende Einstellungen können getroffen werden:
 
1 - Original-Artikel beibehalten: Es wird mit dem Auslauf-Artikel aufgelöst.
2 - keine Kopie: Das Auflösen der Stückliste wird abgebrochen.
3 - Abfrage wiederholen: Es wird die Abfrage solange wiederholt, bis ein gültiger Artikel gewählt wurde.
Dieser Parameter regelt das Verhalten im Fall, dass ein gesperrter oder gelöschter Artikel als Ergebnis des Alternativartikel-Tauschs verwendet wird.
 
2 - keine Kopie: Das Auflösen wird abgebrochen.
3 - Abfrage wiederholen: Es wird die Abfrage solange wiederholt, bis ein gültiger Artikel gewählt wird.
 
Zusammenspiel der Parameter, wenn nicht genügend vom Originalartikel auf Lager ist, in Bezug auf "Originalartikel behalten":

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Hinweis 
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Wird im Artikelstamm ein Artikel samt Stückliste kopiert, erfolgt keine Prüfung, ob gesperrte Artikel enthalten sind.
Die Stückliste wird ohne weiteren Hinweis normal kopiert.

 Status des Artikels

Der Status des Artikels wird über das Feld "Gesperrt" definiert.

Hinweis 
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Ab der Version 2017.19.25 kann die Artikelsperre auch über die Artikelbereichswerte je Erfassungsbereich gesetzt werden.

Es ist auch zu beachten, dass die Artikelbereichswertsperren Vorrang vor den Artikelsperren haben.  
Ist zum Beispiel ein Artikel als Auslaufartikel definiert und in den Artikelbereichswerten ist dieser für die Produktion aber als "nicht gesperrt" gekennzeichnet, ist die Artikelsperre "Auslaufartikel" für die Produktion ungültig.

 Alternativartikel

Die Alternativartikel werden je Artikel im Reiter "Alternativartikel" gepflegt.
Es können auch mehrere Alternativartikel zugeordnet werden. In welcher Reihenfolge die Alternativen verwendet werden, ist über das Feld "Reihung" gesteuert. 

Achtung! 
Achtung.png
Ist der Artikel ein Auslaufartikel und die Parametereinstellung "Alternativartikel: Für Auslaufartikel bei Auflösung verwenden" lautet "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit", wird zuerst der Alternativartikel mit der niedrigsten Zahl im Feld "Reihung" gesucht.

Ist dieser Alternativartikel nicht oder in nicht genügender Stückzahl vorhanden, wird nicht unbedingt der nächste Alternativartikel in der Reihenfolge genommen.
Hat nämlich der erste Alternativartikel wiederum einen Alternativartikel hinterlegt, wird dieser für die restliche Stückzahl herangezogen.

Die am Lager verfügbare Menge eines Auslaufartikels wird über alle Lagerorte hinweg ermittelt.
Dadurch kann es vorkommen, dass die Materialrückmeldung nicht durchgeführt werden kann, weil am Lager der Stücklistenposition die erforderliche Menge nicht vorhanden ist.
In diesem Fall muss also vor der Materialrückmeldung eine entsprechende Umlagerung des Materials durchgeführt werden.

Reihenfolge der Alternativartikel-Splittung bei der Annahme, dass alle Artikel Auslaufartikel sind:

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In diesem Fall wird die Restmenge dem originalen Artikel in der Stückliste zugeordnet, obwohl dieser ein Auslaufartikel ist.
Artikel 99 ist somit zweimal in der Stückliste vorhanden, als erste und als letzte Position.

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Ist der letzte Alternativartikel in der Reihe nicht gesperrt, wird die offene Menge für diesen Artikel verwendet, egal ob dieser eine Lagermenge hat oder nicht. 
Die Stückliste wird bei der Parametereinstellung "15 - Automatisch, mehrfach, nach Lagerverfügbarkeit" automatisch mit den entsprechenden Alternativartikeln aufgelöst.
Im Beispiel unten ist ET014 ein Auslaufartikel und hat ET015 als Alternativartikel hinterlegt. (ET015 ist in ausreichender Menge vorhanden.)

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Achtung! 
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Damit eine Alternativartikel-Splittung überhaupt durchgeführt wird, muss auch Folgendes beachtet werden:
  • Die Artikel müssen lagergeführt sein. 
  • Die Materialbeistellung in der Stückliste darf nicht auf "Nein" gestellt sein.

Beispiel für die Hinterlegung eines Alternativartikels 
Beispiel.png

Für die nun als "gesperrt" gekennzeichnete Software "Windows Server 2013" ist als Alternativartikel "Windows Server 2016" hinterlegt.

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 Stücklisten-Anwendungen mit Prüfung des Artikelstatus

Bei folgenden Programmfunktionen erfolgt eine Prüfung des Artikelstatus:
Je nachdem, ob es sich um Produktionsstücklisten oder Sets handelt, erfolgen andere Prüfungen. Das abweichende Verhalten wird nun erläutert.

 Gesperrte Artikel in Produktionsstücklisten

Artikel werden als "Gesperrt" für eine Einzelteilposition erkannt, wenn der Artikel ...
  • den Status "Gesperrt" aufweist
  • den Status "Gesperrt für Einkauf" aufweist und der Artikel nicht mehr ausreichend am Lager verfügbar ist
  • den Status "Gesperrt" lt. Artikelbereichswert "Produktion" aufweist.
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Hinweis 
Hinweis.png
Bei den Funktionen "Stammdaten-Stücklisten kopieren" und "Übernehmen der Auftragsstückliste in die Stammdaten" wird der Status "Gesperrt für Einkauf" nicht extra berücksichtigt - das bedeutet, dass dieser Artikel weiterverwendet wird.

Beispiel 
Beispiel.png
Stammdaten-Stückliste:

1303737265000012140_2.png

Der Artikel "VP4" ist in den Artikelbereichswerten für den Bereich "Produktion" gesperrt. Auf Basis dieser Sperren kommt die folgende Alternativartikel-Abfrage am Kundenauftrag.

1303737265000012140_1.png

 Gesperrte Artikel in Sets

Artikel werden als "Gesperrt" für eine Einzelteilposition erkannt, wenn der Artikel ...
  • den Status "Gesperrt" aufweist

  • den Status "Gesperrt für Verkauf" aufweist und in den folgenden Erfassungsarten verwendet wird:

    Õ
    ANG Angebot
    Õ
    ANZ Anzahlungsrechnung
    Õ
    AOR Auftrag (ohne Rechnung)
    ÕAUF Auftrag (mit Lieferschein)
    ÕBAR Barverkauf
    ÕBON Kassenverkauf
    ÕDLR Dienstleistungsrechnung
    ÕDRE Dreiecksgeschäft
    ÕFAK Faktura (mit internem Lieferschein)
    ÕHON Honorarnote
    ÕKBO Kassenverkauf ohne Verspeicherung
    ÕPRO Proformarechnung
    ÕRAH Rahmenauftrag
    ÕSTB Steuerbeleg
    ÕWEL Wertbelastung/Lastschrift
    ÕWHF Wiederholfaktura
    ÕWHK Wiederholfaktura (mit Kopie)

    Ausnahmen stellen somit die Erfassungsarten UML/UMR (Umbuchungsauftrag mit/ohne Rechnung) sowie GUT (Gutschrift), KOR (Wertgutschrift), REL/RER (Retourenauftrag mit/ohne Rechnung) dar.
    Hier dürfen Set-Einzelteile auch erfasst werden, wenn sie als "Gesperrt für Verkauf" gekennzeichnet sind.

  • den Status "Gesperrt für Einkauf" aufweist und in den folgenden Erfassungsarten verwendet wird:

    ÕAKFAnkauf (mit internem LFS)
    ÕAKLAnkauf (mit Lieferung und Rechnung)
    ÕAKRAnkauf (nur Rechnung)
    ÕANFAnfrage
    ÕBERRücklieferung zu Bestellung
    ÕBESBestellung
    ÕRBERahmenbestellung

    Ausnahmen sind UBE (Umbuchungsbestellung), BER (Rücklieferung zu Bestellung).
    Hier dürfen Set-Einzelteile auch erfasst werden, wenn sie als "Gesperrt für Einkauf" gekennzeichnet sind.
Seitenanfang StartOfPage.png

 Rundung auf Verpackungseinheit

Damit die Rundung auf Verpackungseinheiten funktioniert, müssen einige Parameter dafür gestellt sein. Das gilt natürlich auch bei der Alternativartikelabfrage.  

 Parameter


WWS → Bestellerfassung → Allgemein
 Parameter 
 Beschreibung 
 
Definition, ob die Verpackungsmenge lt. Lieferantenartikel bei der Erfassung geprüft werden soll.

0 - keine Prüfung

1 - Zwingend: Wurde die Verpackungsmenge nicht erreicht, wird lt. Rundungsmethode [Standard = aufrunden] auf die Verpackungsmenge gerundet.

2 - Abfrage: Wurde die Verpackungsmenge nicht erreicht, kommt eine Abfrage ob "nicht gerundet", "abgerundet" oder "aufgerundet" werden soll.

Beispiel zu 2 - Abfrage
Artikel ABC hat Grundeinheit Stk. | Einheitentabelle: 10 Stk. = 1 Karton | Verpackungseinheit: Karton

Positionserfassung mit 13 Stk. -> folgende Hinweismeldung erscheint:
"Soll die eingegebene Menge an die hinterlegte Verpackungsmenge/-einheit/-rundung angepasst werden? Abrunden (10 Stk.) | Aufrunden (20 Stk.) | Nicht runden (13 Stk.)

Hinweise
Am Artikelstamm gibt es die Felder "Rundungsmethode" & "Rundungslimit".

Der Parameter greift in der Bestellerfassung und am Beschaffungsvorschlag.

Damit die Verpackungseinstellungen lt. Artikelstamm im Einkauf geprüft werden, muss der Parameter "Verpackungsmenge/-einheit/-rundung Artikelstamm als Rückfallebene für Lieferantenartikel" aktiviert sein. Dieser Parameter ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Bestellerfassung → Allgemein.

WWS → Stammdatenverwaltung → Positionserfassung
 Parameter
 Beschreibung 
Definition, ob die Verpackungsmenge lt. Artikelstamm bei der Erfassung geprüft werden soll.

0 - keine Prüfung

1 - Zwingend: Wurde die Verpackungsmenge nicht erreicht, wird lt. Rundungsmethode [Standard = aufrunden] auf die Verpackungsmenge gerundet.

2 - Abfrage: Wurde die Verpackungsmenge nicht erreicht, kommt eine Abfrage ob "nicht gerundet", "abgerundet" oder "aufgerundet" werden soll.

Beispiel zu 2 - Abfrage:
Artikel ABC hat Grundeinheit Stk. | Einheitentabelle: 10 Stk. = 1 Karton | Verpackungseinheit: Karton

Positionserfassung mit 13 Stk. -> folgende Hinweismeldung erscheint:
"Soll die eingegebene Menge an die hinterlegte Verpackungsmenge/-einheit/-rundung angepasst werden? Abrunden (10 Stk.) | Aufrunden (20 Stk.) | Nicht runden (13 Stk.)"

Hinweis
Am Artikelstamm gibt es die Felder "Rundungsmethode" und "Rundungslimit".
Dieser Parameter gilt für alle Erfassungsarten im Verkauf inklusive Angebot und Gutschrift.
Um die Rundung zum Beispiel bei Angeboten und Gutschriften zu deaktivieren, definieren Sie das Feld "Rundung auf Verkaufspreiseinheit" am jeweiligen Erfassungskennzeichen. Die Einstellung am Erfassungskennzeichen wird vorrangig berücksichtigt.

WWS → Auftragserfassung → Positionserfassung
Parameter
  Beschreibung 
 
Definition, welche Rundungsmethode für die "Verpackungsmenge" gelten soll.

1 - immer aufrunden (Standard)
2 - immer abrunden
3 - kaufmännisch runden
4 - aufrunden ab Rundungslimit
5 - ohne Rundung

Hinweis: Ausprägung "4 - aufrunden ab Rundungslimit" ist nur dann verwendbar, wenn im Parameter "Standardwert des Rundungslimits für Verpackungsmenge" ein Wert eingetragen ist.
 
Definition, welches Rundungslimit für die Rundungsmethode der Verpackungsmenge gelten soll.

Hinweis: Nur verwendbar mit dem Parameter "Standardwert der Rundungsmethode für Verpackungsmenge" mit der Ausprägung "4 - aufrunden ab Rundungslimit".

PPS → PPS & WWS allgemein → Artikel
 Parameter
 Beschreibung 
 
Der Parameter wird nur dann gelesen, wenn der Parameter im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung → "Rundung auf Verpackungseinheit" die Einstellung "1 - zwingend" oder "2 - Abfrage" eingestellt hat. Dieser Parameter wirkt sich sowohl in den Setstücklisten wie auch bei der Auflösung als Einzelpositionen aus.
 
Dieser Parameter gilt nur für Produktionsstücklisten. Für die Rundung werden die Verpackungsmenge/-einheit/-rundung aus dem Artikelstamm herangezogen.
Die Rundung wird bereits bei Auflösung der Stückliste vorgenommen. Nach Auflösung der Stückliste erscheint bei durchgeführter Rundung ein Hinweis diesbezüglich:

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 Felder

Ob eine Rundung dann auch wirklich durchgeführt wird, hängt zusätzlich von einigen Feldern des Artikelstamms ab.

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Die beiden Felder "Rundungsmethode" sowie "Rundungslimit" können auf die Standardartikel-Kennzeichen lt. Parameter zurückfallen.

 Stückliste

Beim Auflösen der Stückliste nach Anlage der Auftragsposition kommt diese Meldung:

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Bei Verwendung eines Alternativartikels sieht die Meldung so aus:

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Beispiel 
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Für einen Set-Artikel wird ein Auftrag über 111 Stk erfasst.
Die verwendeten Materialien haben eine Verpackungsmengenrundung.

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Von den Materialien ist aber zu wenig oder nichts am Lager und deshalb werden Alternativartikel für Salz und Zucker verwendet.
Die Artikel sind für den Einkauf gesperrt.
Die Parametereinstellung für die Alternativartikel ist "automatisch einfach".

Beim Auflösen der Stückliste kommt nun folgende Meldung:
 
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Ergebnis bei der Auftragsstückliste:

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Achtung! 
Achtung.png
Bei Set-Artikeln wird die Parametereinstellung von "automatisch mehrfach" immer auf "automatisch einfach" zurückgesetzt..

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