Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Leistungen, die aus BDE-Stempelungen erzeugt worden sind, können nicht bearbeitet werden. Es ist die dahinterliegende BDE-Stempelung anzupassen, damit werden in Folge auch die Leistungen der BDE-Stempelung neu erstellt.
Zudem kann es auch an fehlenden Berechtigungen liegen, dass entweder der Reiter "MA-Aufzeichnungen" (Produktionslose: MCS_PEP_MAAUFZEICHNUNG_CREATE) nicht eingeblendet oder die Mitarbeiternummer bei der Erfassung von MA-Aufzeichnungen nicht geändert werden darf.
Ist in den Arbeitsplatzstammdaten ein Kapazitätsmodell dem APZ zugeordnet, kann in diesem Kapazitätsmodell ein zusätzliches Kapazitätsmodell-Detail hinterlegt werden. Dieses Detailmodell kann mit einem Gültig-von-Datum//Gültig-bis-Datum den geplanten Stillstand (Urlaub) berücksichtigen.
Für die Kapazitätsplanung wird zu jedem Zeitpunkt jene aktuell gültige Position mit der höchsten Priorität herangezogen.
Die Engpassterminierung ist eine Kombination aus Vorwärts- und Rückwärtsterminierung, es werden die überlasteten APZ zuerst verplant. In den Arbeitsplatz-Stammdaten können einzelne Arbeitsplätze am Feld
Engpass definiert werden. Durch die Engpassterminierung soll erreicht werden, dass auf den echten Engpässen, also den kritischen Arbeitsplätzen, möglichst keine Kapazitätslücken entstehen. Die vor- und nachgelagerten Vorgänge werden vom System jeweils an den Engpass angepasst.
Mögliche Ursachen sind:
- Das Produktionslos fällt mit dem Startdatum nicht in die eingestellte Planungsperiode.
- Das Produktionslos ist nicht eingelastet.
- Ein falscher Plantafel-Modus ist eingestellt (Engpass oder Werkstückträger-Planung).
- Der Status der Vorgänge des Produktionsloses ist nicht in den Statuskombinationen lt. Einstiegsfelder-Auswahl enthalten.
Die "Dauer Mitarbeiter" und "Dauer "APZ" können sich aus verschiedenen Gründen unterscheiden.
Ausschlaggebend für die Berechnung der Mitarbeiterdauer ist grundsätzlich der Parameter "BDE-Zeit: Zeitermittlung ab Aufrollung".
- Ist dieser auf "Laut Tagesmodell" gestellt, wird das hinterlegte Wochenmodell (inkl. Tagesmodellen und zugeordneten Pausenmodellen) am Mitarbeiterstamm berücksichtigt.
- Ist der Parameter auf "Laut Zeiterfassung" gestellt, werden angelegte Aufzeichnungen aus der ZEIT für die Berechnung der Mitarbeiterdauer berücksichtigt. Siehe dazu auch Abgleich BDE-Stempelungen mit ZEIT-Aufzeichnungen
Diese beiden Quellen für Mitarbeiter- und Arbeitsplatzdauer können sich unterscheiden.
Zweiter Grund für eine mögliche Abweichung ist eine Aliquotierung durch Mehrfachstempelung eines Mitarbeiters auf mehreren Vorgängen, eine Mehrfachbelegung eines Arbeitsplatzes durch gleichzeitige BDE-Stempelungen oder eine Kombination daraus.
So splittet sich die Zeit für Mitarbeiter und Arbeitsplatz bei ein und der selben BDE-Stempelung (auf den gleichen Vorgang/APZ) auf die zwei erfassten BDE-Stempelungen auf: