Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Bei Vorhandenseins eines Lagerstandes (lt. Logik im Parameter
Lagerfindung und Lagerstandsprüfung bei Produktkorrektur) wird die Produktbuchung rückgängig gemacht. Der ursprüngliche Datensatz im Lagerjournal bleibt aber erhalten. Je nachdem, ob es verknüpfte Stücklistenpositionen zum Produkt gibt oder nicht, lässt sich der Produktdatensatz ganz löschen oder nur auf die Menge 0 stellen. Die Storno-Buchung im Lagerjournal erfolgt mit gleichem Buchungsdatum wie die Zubuchung.
Ist beim Speichern eines Fertigprodukts die automatische Rohwarenbuchung durchgeführt worden, so werden auch die Rohwarenbuchungen entsprechend vom System korrigiert. Ist die Materialrückmeldung allerdings auf anderem Weg bzw. manuell durchgeführt worden, so muss auch eine notwendige Korrektur des Materialeinsatzes manuell erfolgen.
Wenn im Fenster "Produkte pro Produktionslos" ein Datensatz gelöscht oder ein Produktionszugang storniert wird, wird im Lagerjournal ein Datensatz mit negativer Menge erzeugt.
Es ist somit erkennbar, dass es sich um eine Datenkorrektur gehandelt hat und das Produkt bzw. der Produktionszugang gelöscht worden ist.
Grundsätzlich ja.
Um Artikel in verschiedenen Einheiten buchen zu können, müssen Sie in den Artikelstammdaten eine
Einheitentabelle für die Umrechnung zur Grundeinheit des Artikels hinterlegen.
Die interne Chargennummer dient dazu, jede Rohware, jedes Produkt und jedes Halbfabrikat einerseits identifizieren und andererseits rückverfolgen zu können. Es wird empfohlen, die interne Chargennummer eindeutig je Firma zu wählen. Das bedeutet, dass die Charge 123 in Ihrem Betrieb nur einmal vorkommen sollte.
Meist kann der eigene Lieferant nicht dazu "erzogen" werden, sich mit seiner Produktionslosnummernvergabe innerhalb eines bestimmten Nummernkreises zu bewegen. Damit ist nicht gewährleistet, dass nicht Lieferant A heute eine Charge 123 liefert und Lieferant B eine Charge mit gleicher Chargennummer zu einem späteren Zeitpunkt.
Daher empfiehlt es sich, die interne Chargennummer beim Wareneingang eindeutig fortlaufend zu vergeben. Die zugehörige externe Chargennummer wird zum Wareneingang und damit im Chargenstamm vermerkt. Diese Information ist jederzeit verfügbar und die Rückverfolgbarkeit im Betrieb bleibt gewährleistet.
Ja, das ist möglich.
Der Artikel (Auftragsposition) des Verkaufsauftrags ist in den Beschaffungsvorschlägen ersichtlich. In diesem Fenster ist es möglich, die Vorschlagsart der Beschaffung einzustellen. Wird der Artikel bei einem Lieferanten bestellt, kann als Vorschlagsart "Bestellvorschlag" eingestellt und der Lieferant geändert werden.
Kommt dies häufiger vor, dass Artikel bestellt und produziert werden und hat der Artikel die Ausprägung "Lagerproduktion", können Sie die Vorschlagsart auch in den Stammdaten am Lieferantenartikel am Feld
Bestellvorschlagsart mit einem Lieferanten verknüpfen. So wechselt die Vorschlagsart bei Änderung des Lieferanten im Beschaffungsvorschlag automatisch auf die eingestellte Ausprägung.
Achtung! | Sind die Artikel nicht chargen- oder seriennummerngeführt, kommt es eventuell zu einem gemischten Einstandspreis von eigenproduzierten und eingekauften Artikeln! |
Fertigungskosten, die direkt dem Produkt zuordenbar sind, werden durch Tätigkeiten in der Stückliste gebucht. Alternativ können bei vorhandener Arbeitsplan-Lizenz die Fertigungskosten auch durch BDE-Stempelungen auf Vorgänge vom Arbeitsplan auf das Produkt gelangen.
Fertigungsgemeinkosten, die nicht direkt dem Produkt zuordenbar sind, werden nicht in der PPS gebucht. Diese können in der Kore in Auswertungen dazu addiert werden.