Mit der Verleihreservierung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Verleihausgaben und -rücknahmen bereits im Vorhinein effizient zu planen, um so die Verfügbarkeit der Artikel immer im Blick zu haben.
Grundsätzlich kann die Verleihreservierung auch im Nachhinein aktiviert werden. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass es keine offenen Verleihjournaldatensätze geben darf.
Sind offene Datensätze vorhanden, kann der Parameter nicht aktiviert werden.
In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, die Ausgaben zurückzunehmen, den Parameter umzustellen und danach wieder neu auszugeben.
Ansonsten können Sie sich in der Hotline für einen kostenpflichtigen Termin für die Umstellung melden.
Grundsätzlich empfehlen wir die Anlage der Reservierungen über das Fenster
Verleihreservierung. Hier haben Sie den Vorteil, auch ohne Ausgabe die Reservierungen im Vorhinein zu erfassen und das Ausgabe- sowie Rücknahmedatum zu hinterlegen.
Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, die Reservierungen direkt über die Ausgaben anzulegen. Informationen dazu finden Sie in der Themenhilfe
Verleihreservierung.
Grundsätzlich benötigt jede Position ein Ausgabe- sowie Rücknahmedatum. Dieses kann jedoch direkt in der Baumstruktur in der Verleihreservierung vordefiniert werden.
Wird hier im Reservierungskopf bereits das Datum hinterlegt, werden die Daten automatisch auf die Positionen übernommen und müssen nur für jene mit abweichendem Datum geändert werden.
Eine Reservierung gilt nur dann als "bestätigt", wenn auch ein Rücknahmedatum hinterlegt ist. Wird dieses nicht hinterlegt, wird in der Baumstruktur ein eigener Eintrag für die "offenen Rücknahmen" angelegt.
Diese offenen Rücknahmen werden bei der Verfügbarkeitsprüfung und auch bei der Ausgabe nicht berücksichtigt bzw. können nicht ausgewählt werden.
Damit die Daten im Bereich der Positionen geladen werden, ist es notwendig, dass ein Ausgabe- und ein Rücknahmedatum hinterlegt ist.
Ist dies nicht der Fall, werden Sie im Bereich "Positionen" mit dem Text "Zum Laden der Liste ist die Eingabe der Einstiegsfelder erforderlich" darauf hingewiesen.
Haben Sie in den Kopfdaten bereits das Datum hinterlegt und die Daten werden nicht übernommen, liegt es im Normalfall daran, dass Sie in der Baumstruktur auf dem übergeordneten Knotenpunkt (Kunde oder Projekt) stehen. Nur wenn der Fokus auf einem Knotenpunkt mit Ausgabe- und Rücknahmedatum steht, werden diese auch in das Zuordnungsfenster übernommen.
Nein, es ist nicht zwingend erforderlich, die Seriennummer bei der Reservierung auszuwählen. Wenn diese erst bei der
Kommissionierung/Liefermengenerfassung vergeben werden soll, kann eine Reservierung auch ohne Seriennummer angelegt werden.
Grundsätzlich wird auch bei der Anlage der Verleihausgabe automatisch eine Reservierung angelegt. Dafür ist es zwingend notwendig, das Rücknahmedatum zu hinterlegen. Es ist somit möglich, über die manuelle Auftragsanlage und den Auftragsimport über die
Auftragsvorerfassung die Reservierungen anzulegen.
Alle Informationen zur Anlage und die zu berücksichtigenden Punkte finden Sie in der Themenhilfe
Verleihreservierung.
Eine automatisierte Anlage von Reservierungen ohne der Anlage von Verleihausgaben ist nicht möglich.
Ein Import von reinen Reservierungen ist nicht möglich. Lediglich über den Auftragsimport von Verleihausgaben werden automatisch Reservierungen angelegt.
Damit eine Verknüpfung zwischen Verleihausgabe und Reservierung geschaffen werden kann, ist es notwendig, dass die entsprechenden Reservierungen bei der Auftragsanlage ausgewählt werden.
Wird diese Zuordnung mit "Ignorieren" übergangen, wird automatisch eine neue Reservierung angelegt. Bestehende bleiben in diesem Fall unberücksichtigt.
Wenn eine Reservierung bei der Verleihausgabe nicht ausgewählt werden kann, liegt das an folgenden Gründen:
- Für die Reservierung wurde noch kein Rücknahmedatum hinterlegt und somit ist diese noch nicht "bestätigt".
- Bei dem ausgewählten Reservierungssatz handelt es sich um die geplante Rücknahme und nicht um eine Ausgabe.
Ja, es können nur Teilmengen der Reservierung berücksichtigt werden. Dafür ist es jedoch notwendig, die Position der Reservierung zu
splitten. Nur wenn die Menge gesplittet worden ist, kann jener Teil ausgegeben werden, der tatsächlich benötigt wird. Die restliche Menge bleibt als offener Reservierungssatz verfügbar.
Nach der Übernahme der Reservierung als Ausgabeposition wird die Änderung der Menge verhindert.
Auch eine Teillieferung zu Reservierungen ist nicht möglich und wird beim Lieferscheindruck unterbunden.
Grundsätzlich kann auch erst mit der Verleihausgabe die Reservierung automatisch angelegt werden. Dazu muss bei der Ausgabe das Rücknahmedatum hinterlegt werden.
Eine Ausgabe ohne Anlage einer Reservierung ist nicht möglich.
Nein, bestehende Reservierungen werden hier nicht berücksichtigt. Es können lediglich neue Reservierungen automatisch angelegt werden.
Eine Teillieferung für Reservierungen wird bei der Positionsanlage (Mengenänderung) und auch beim Lieferscheindruck verhindert.
Ist es notwendig, nur einen Teil der Reservierung auszugeben, muss die Menge zuvor
gesplittet werden.
Nein, eine Änderung der Menge in der Auftragsposition wird verhindert. Ist es notwendig, nur einen Teil der Menge auszugeben, löschen Sie die Position, splitten Sie die Reservierung und übernehmen Sie nur jene Reservierung, die tatsächlich ausgegeben werden soll.
Damit tatsächlich die richtige Reservierung zurückgenommen wird, empfehlen wir die Auswahl der entsprechenden Reservierung.
Wird die Rücknahme aus dem
Verleih bzw. dem
Verleihkalender gestartet, wird automatisch die offene Menge der markierten Artikel zurückgenommen und somit alle offenen Reservierungen. Ist dies nicht gewünscht, kann die Position auch gelöscht und die Reservierung im Detailreiter "Positionen" manuell (Fenstermenü
→ Funktionen
→ Verleihreservierung) zugeordnet werden.
Wird die Verleihrücknahme über die Auftragserfassung angelegt, erfolgt eine automatische Abfrage zur Übernahme der Verleihreservierungen.
Werden die Rücknahmen über die
Auftragsvorerfassung (z. B. CSV-Import, MDE) angelegt und eine eindeutige Zuordnung (Kunde, ggf. Projekt, Seriennummer, Menge) ist nicht möglich, wird automatisch die "älteste" Reservierung (ältestes Ausgabedatum) zugeordnet.
Erst wenn eine Ware tatsächlich ausgegeben worden ist, kann diese auch zurückgenommen werden. Aus diesem Grund wird die Übernahme von Verleihreservierungen ohne Auslieferung verhindert.
Ist es notwendig, nur einen Teil der Reservierung zurückzunehmen, muss die Menge zuvor
gesplittet werden. Wenn in der Reservierung die Menge der Ausgabe nicht auf mehrere Rücknahmedaten aufgeteilt worden ist, muss dies vor der Rücknahme durchgeführt werden.
Somit wird nur die Reservierung für die tatsächlich zurückgenommene Menge abgeschlossen, der Rest bleibt weiterhin offen.
Die Berücksichtigung einer konkreten Reservierung ist in diesem Fall nicht vorgesehen. Werden die Rücknahmen über die
Auftragsvorerfassung (z. B. CSV-Import, MDE) angelegt und eine eindeutige Zuordnung (Kunde, ggf. Projekt, Seriennummer, Menge) ist nicht möglich, wird automatisch die "älteste" Reservierung (ältestes Ausgabedatum) zugeordnet.
Ist im Verleihkalender im Feld "Info" die Ausprägung "verfügbare Menge" ausgewählt worden, wird die Rücknahme bewusst verhindert, da eine eindeutige Zuordnung zu den Reservierungen in diesem Fall nicht möglich ist.
Möchten Sie die Rücknahmen aus dem Verleihkalender starten, wählen Sie eine der anderen Ausprägungen. In diesem Fall ist die Rücknahme möglich.