VZ-WMNr WMD_VZ_WOCHENMODELLNRBei einem Teilzeit-Wochenmodell ist in diesem Feld das dazugehörige Vollzeit-Wochenmodell zu hinterlegen, damit der Teilzeit-Prozentsatz ermittelt werden kann. Alle Wochenmodelle ohne Eintrag in diesem Feld werden als Vollzeit-Wochenmodell interpretiert. Gibt es in der Firma beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Kollektivverträge "Vollzeiten" mit unterschiedlichem Stundenausmaß, z. B. Angestellte 38,5 h und Arbeiter 39 h, dann sollten für jedes Vollzeit-Wochenmodell entsprechende Teilzeit-Wochenmodelle angelegt werden.
Beispiel
20 Stunden bei einer Vollzeit von 38,5 Stunden ergibt einen Teilzeit-Prozentsatz von 20 / 38,5 * 100 = 51,95 %.
20 Stunden bei einer Vollzeit von 40,0 Stunden ergibt einen Teilzeit-Prozentsatz von 20 / 40 * 100 = 50 %.
Achtung
Eine Änderung dieses Feldes bewirkt keine Neuberechnung des Teilzeit-Prozentsatzes beim Dienstnehmer, der dieses Wochenmodell hinterlegt hat. Idealerweise werden die Wochenmodelle vor der Zuordnung beim Mitarbeiter bzw. Dienstnehmer mit dem korrekten Vollzeit-Wochenmodell versehen.
Besonderheiten im Paket ZEIT
Dieses Wochenmodell (Vollzeit-Wochenmodell) wird für die Berechnung der Mehrarbeit herangezogen.
Besonderheiten im Paket LOHN
Die Hinterlegung des Vollzeit-Wochenmodells ist bei Verwendung des Pakets LOHN in jedem Fall ratsam, da die Aliquotierung von Monatsteiler und Überstundenteiler sowie die Ermittlung des Teilzeit-Prozentsatzes auf diesem beruht und die Information, ob eine Teilzeit-Beschäftigung vorliegt, auf diversen Auswertungen wie dem Jahreslohnzettel oder dem Lohnkonto zu erfolgen hat.