Mit der ANBU-MDE-Funktion können die in der NTCS Anlagenbuchhaltung erfassten Anlagegüter mit einem mobilen Datenerfassungsgerät (Scanner) inventarisiert werden.
Auf dem Anlagegut muss dazu ein MDE-Code (Etikett - RFID-Chip, QR-Code, Barcode) angebracht sein. Dieser wird dann entweder durch die Lernfunktion oder über eine automatische MDE-Zuordnung mit dem Anlagegut verknüpft. Man kann aber auch den Code zuerst in der Anbu generieren (aus der Inventar oder Seriennummer des Anlagegutes), um danach die Etiketten zu drucken. In weiterer Folge kann bei der (z. B. jährlichen) Inventur mit der Kontrollfunktion der Bestand der Anlagegüter geprüft, dokumentiert und übersichtlich in einer Liste dargestellt werden.
Um die reibungslose Nutzung sicherzustellen, sind folgende technische Voraussetzungen erforderlich:
- NTCS Anlagenbuchhaltung
- Inklusive Lizenz Anlagenbuchhaltung Ergänzung MDE
- Ein MDE-Gerät, welches die gescannten Codes über den Keybuffer via Remotedesktop-Verbindung auf das Hostsystem (auf dem die NTCS ANBU MDE läuft) übertragen kann.
- Ein Etikettendrucker – falls über die Variante „Codes auf Etiketten“ gearbeitet wird.
- Die gängigen Etikettendrucker sind sogenannte Thermodirekt- bzw. Thermotransfer-Drucker.
- Sofern die Etiketten erwärmt werden (z. B. Notebook), direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind oder mit Wasser in Verbindung kommen können, sollten Sie unbedingt einen Thermotransferdrucker und wischfeste Etiketten verwenden.
- Beim Thermodirektdruck besteht die Gefahr, dass der Etikettentext im Laufe der Zeit ausbleicht und vom MDE-Gerät nicht mehr gelesen werden kann.
Hinweis zum MDE Gerät: | Aktuelle MDE-Geräte können alle gängigen Barcodevarianten (1D) lesen. Werden hingegen anstelle der MDE-Codes sogenannte QR-Codes verwendet, muss das MDE-Gerät auch 2D-Codes lesen können. Auf dies ist bei der Auswahl des passenden MDE-Geräts zu achten.
Beispiel für QR-Code |
Geeignete MDE Geräte sind jene, die als Eingabegerät (wie eine Tastatur) funktionieren.
Die Aufgabe des Geräts ist es den Inhalt des QR-Codes auszulesen, an die NTCS zu übergeben und mit "Enter" zu bestätigen. Hierfür können unterschiedliche Geräte von unterschiedlichen Anbietern, deren Betriebssystem eine Remote Verbindung zu einem Windows PC/Server (bei Bedarf auch abgesichert durch einen VPN Tunnel) ermöglichen, verwendet werden.
Prinzipiell sind die möglichen Einstellungen je MDE-Gerät unterschiedlich. Informieren Sie sich dazu bitte beim jeweilen Anbieter. Sollte der Ablauf der Scan-Funktion nicht richtig funktionieren, erkundigen Sie sich, ob der Scanner wie eine "Tastatur" eingestellt ist. Wählen Sie ggf. die Einstellung "Keyboard" anstelle von "Clipboard". Kann das Gerät das nicht, ist es nicht für diesen Zweck nutzbar. Damit werden die Informationen des Etiketts nicht nur gelesen, sondern können auch entsprechend verarbeitet werden. Die Daten werden dadurch in den Tastaturpuffer gespeichert und von dort ausgelesen.
Werden Codes auf Etiketten verwendet, können in der NTCS Anlagenbuchhaltung folgende Code-Typen verwendet werden:
2D-Code:
1D-Strichcodes:
Alle gescannten Codes müssen im gesamten System eindeutig sein. Es ist außerdem nicht möglich, Codes mehrfach zu vergeben.
Neue Anlagegüter erhalten automatisch eine temporäre 15-stelligen eindeutigen Nummer. In weiterer Folge kann man eine Zuordnung aus der Seriennnummer oder Inventarnummer erzeugen wodurch diese temporäre Nummer ersetzt wird. Wurde jedoch die Seriennummer oder Inventarnummer für eine MDE zuordungs auf der gleichen Datenbank für eine anderes Anlagegut verwendet, so wird diese temporäre Nummer dauerhaft als MDE Code für dieses Anlagegut gespeichert.
Das Feld Seriennummer extern kann dafür verwendet werden, eine eindeutige Nummer pro Anlagegut im System zu hinterlegen. Bei Neuzugängen kann eine 15-stellige eindeutige Nummer mit Hilfe der F8-Funktion automatisch generiert werden. Bei manueller Eingabe erfolgt eine Prüfung, ob die Nummer im System bereits vorhanden ist.
Die automatische Generierung einer 15-stelligen eindeutigen Nummer ist mittels F8-Funktion in der Anlagegut-Erfassung möglich, falls keine Seriennummer vorhanden ist.
Aus der externen Seriennummer kann im Anschluss eine MDE-Zuordnung automatisch erzeugt werden. Das erfolgt im Anlagenexplorer im Reiter MDE. Hierfür müssen die Anlagegüter in die untere Kontrollliste mittels Pfeil Button nach unten verschoben werden. Danach erfolgt der Aufruf über den Menüpunkt MDE-Zuordnungen → Zuordnungen aus Seriennummern erzeugen.
Danach erfolgt die Meldung, dass für alle Anlagegüter mit hinterlegter Seriennummer, MDE-Zuordnungen erzeugt werden. Bestehende Zuordnungen werden nicht geändert.
Hinweis | Praktikabel ist diese Variante, wenn Daten (inklusive Seriennummern) neu in die NTCS importiert werden (z. B. aus MS-Excel). Ein Vorteil dieser Variante besteht auch darin, dass das Ausführen der Lern-Funktion mittels MDE-Gerät nicht notwendig ist.
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Eine automatische MDE-Code Generierung kann auch aus der Inventarnummer erfolgen. Hierfür müssen die Anlagegüter in die untere Kontrollliste mittels Pfeil Button nach unten verschoben werden. Danach erfolgt der Aufruf über den Menüpunkt MDE-Zuordnungen → Zuordnungen aus Inventarnummern erzeugen.
Es ist dabei empfehlenswert, die Inventarnummernvergabe über alle Sachkonten eindeutig zu vergeben. Dafür ist die Einstellung in den ANBU Stammdaten im Feld Inventar-Nr.-Vergabe: auf "Haupt-Nr./Unter-Nr. über alle Sachkonten" empfohlen.
Sollte die Inventarnummernvergabe nicht auf auf "Haupt-Nr./Unter-Nr. über alle Sachkonten" eingestellt sein kann das geändert werden. Es empfiehlt sich vor Änderung der Einstellung eine Datenbanksicherung vorzunehmen!
Wechselt man die automatische Inventarnummernvergabe in den Anbu-Stammdaten auf eine Nummerierung über alle Sachkonten, so empfiehlt es sich, im Anlagenexplorer auch die bereits vorhanden Inventarnummern neu vergeben zu lassen. Der Programmaufruf für die Neuvergabe der Inventarnummer erfolgt über den Reiter Anlagegüter.
Eine neue Vergabe kann mit folgender Funktion durchgeführt werden:
Menüpunkt Extras → Inventarnummer → Inventarnummer neu vergeben
Haben Sie keine eindeutige Inventarnummer im System eingestellt, so erhalten Sie bei der Vergabe folgenden Hinweis:
Gibt es für die bestehenden Inventarnummern noch keine MDE-Zuordnung und ist diese Inventarnummer in der Datenbank einmalig vorhanden, so wird die Inventarnummer als MDE-Code verspeichert.
Gibt es die Inventarnummern auch in anderen Firmen und wurde dort bereits eine MDE-Zuordnung aus den Inventarnummer erzeugt, so wird die temporäre zufällige 15-stellige Nummer als MDE-Code für diese Anlagegüter vergeben und verspeichert.
Eine Variante für bereits in NTCS bestehende Anlagebuchhaltungen bietet der Etikettendruck mit MDE-Zuordnung. Der Etikettendruck wird gestartet über den Menüpunkt Ausdruck → Etiketten drucken.
Im folgenden Fenster können Sie alle Güter drucken, oder mittels der Pfeil Taste einzelne Güter für den Etikettendruck auswählen. Starten Sie über den Menüpunkt "Ausdrucke" die Funktion "Alle Anlagegüter drucken mit MDE-Zuordnung".
Dabei werden für alle Anlagegüter zunächst MDE-Zuordnungen erzeugt und gespeichert. Direkt im Anschluss öffnet sich der Druckdialog zum Ausdrucken der Etiketten. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation
Etikettendruck in der Anlagenbuchhaltung.
Die erzeugten Zuordnungen finden Sie im Anlagenexplorer im Reiter MDE. In der oberen Kontrolliste sehen Sie die MDE-Codes der Anlagegüter. In der Spalte Quelle-Anlagegut-MDE-Zuordnung ist ersichtlich, ob es sich hier um einen temporären MDE-Code handelt (Generiert) oder, ob der Code bereits am Anlagegut fixiert ist (MDE-Zuordnung).
Hinweis | Bereits gedruckte Etiketten mit temporären Codes oder mit eindeutigen Dodes aus einem Vorsystem können verwendet werden. Mittels Lernfunktion wird der Inhalt des Codes auf den Etiketten als MDE-Code auf das Anlagegut übernommen und fixiert. |
Bei dieser Variante drucken Sie im Anlagenexplorer Etiketten mit Codes aus.
Nutzen Sie dazu den Menüpunkt Ausdruck → Etiketten drucken.
Wenn Sie hier die Funktionen ohne dem Zusatz mit MDE-Zuordnung auswählen, so wird der temporär vergebene MDE-Code gedruckt.
In diesem Muster wurde ein Strichcode am Etikettendruck hinterlegt. Dieser Code wird jedoch in der Datenbank nicht als MDE-Zuordnung gespeichert.
Beispiel: MDE-Code-Etikett
Das Speichern der MDE-Zuordnung erfolgt erst im Zuge der Durchführung der Lernfunktion mittels MDE-Gerät (zeitaufwändig).
BMD bietet für die Inventarisierung der Anlagen eine REST-Schnittstelle mit der Firma Erfideo an. Diese Schnittstelle ermöglicht Erfideo die benötigten Daten auf ihre Oberfläche zu übernehmen.
Bei der Verwendung von RFID-Chips ersetzen diese die Etiketten mit Codes. Die RFID-Chips müssen auf allen Anlagegütern angebracht werden.
Jeder RFID-Chip hat eine weltweit eindeutige Nummer (alphanumerisch) und kann nicht verändert werden. Diese Nummer wird über die Lernfunktion mittels MDE-Gerät dem Anlagegut zugeordnet.
Hinweis | Werden Etiketten ohne MDE-Zuordnung gedruckt bzw. RFID-Chips verwendet, so ist im Anschluss immer die Lernfunktion erforderlich.
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Bevor Sie mit der Inventarisierung beginnen, empfiehlt sich eine Kontrolle des Anlagenverzeichnisses. Überprüfen Sie die Liste der Anlagegüter an Hand einfacher Fragestellungen:
Wie gut können Sie die räumliche Lage oder persönliche Zugehörigkeit der Anlagegüter darstellen?
Eine Sortierung der Anlagegüter nach räumlicher Zuordnung erleichertert Ihnen das Auffinden der Anlagegüter beim Inventarisieren. Im Zuge der Inventarisierung wird zu diesem Zweck ein Anlagenschema erstellt, welches auch als relevant für die Inventarisierung gekennzeichnet wird. Die jeweiligen Gruppen innerhalb dieses Schemas zeigen die Zugehörigkeit des Anlageguts zu einem bestimmten Raum oder eventuell auch einem Mitarbeiter oder einfach nur einer Filiale.
Wie detailliert werden Sie diese Anlagengruppen abbilden?
Klassisch wählt man für "fixes" Anlagevermögen echte Raumgruppen, ergänzend kann für "mobile" Inventargüter wie Laptops und Mobiltelefone aber auch der verantwortliche Mitarbeiter als "Raum" definiert werden.
- Je detaillierter, desto leichter kann das Anlagegut gefunden werden.
- Je detaillierter, desto mehr "Raum"-Verschiebungen (= Konflikte) können sich ergeben
- Ein Anlagegut kann dabei immer nur EINEM Raum/Mitarbeiter zugeordnet und nicht gesplittet werden.
- Überlegen Sie sich auch eine eindeutige Beschriftung für die jeweiligen Räume
Wo werden Sie die Etiketten befestigen?
Es empfiehlt sich eine einheitliche und klar definierte Vorgabe,
- damit im Zuge der Inventarisierung nicht nach dem Etikett gesucht werden muss und
- damit sichergestellt ist, dass sich das Etikett nicht löst im Zuge des täglichen Gebrauch oder von Reinigungsarbeiten.
Wie groß darf das Etikett sein,
- damit es einerseits gut lesbar ist,
- andererseits platzsparend ist und
- nicht störend ins Blickfeld von Geschäftspartnern gerät.
Welche Informationen sollen am Etikett angedruckt werden?
Für die Inventarisierung ist der MDE-Code des Anlageguts in Form eines QR-Codes oder Strichcode und ähnlichem ausreichend. Sehr häufig wird auch die Bezeichnung des Anlageguts angedruckt, um zusätzlich eine visuelle Kontrolle des Codes mit dem Inventargut zu haben. Achten Sie dabei auf die Schrifgröße, die Größe des Etiketts und die Bezeichnung des Anlageguts.
- Zusätzliche Informationen wie Kontonummern oder Angaben zur Kostenstelle können auch hinderlich sein, wenn einmal eine Änderung in den Kostenstellen oder gar Kontonummern notwendig ist.
- Bei Anlagegütern wie einem an der Decke montierten Beamer werden Sie erkennen, dass Sie auf manche Informationen am Etikett leicht verzichten können. Geht man aber mit den fertig ausgedruckten Etiketten in die Räume, um die Anlagegüter damit zu bekleben, ist eine Zusatzinformation hilfreich, um auch das richtige Etikett dabei auszuwählen.
Soll anstelle eines Etiketts ein RFID Chip verwendet werden?
- Möglicherweise treffen Sie diese Entscheidung auch in Abhängigkeit vom Anlagegut.
- Möglicherweise treffen Sie diese Entscheidung aber auch in Abhängigkeit vom Raum.
Kann überhaupt jedes Anlagegut eindeutig etikettiert und zugeordnet werden?
- Was versteckt sich hinter dem Begriff "Sitzgruppe" am Anlagegut? Handelt es sich dabei um eine Dreier- und eine zweiter Couch? Oder ist es eine Sitzbank? Und wenn diese Sitzgruppe aus mehreren Teilen besteht - wo werden Sie das Etikett anbringen? Nützen Sie hier durchaus auch die Möglichkeit, Fotos auf den Anlagegütern zu hinterlegen.
- Was tun bei "zusammengesetzten" Anlagegütern? Darunter sind Inventargüter mit Haupt- und Subinventarnummern zu verstehen.
- Ein Beispiel dafür wäre, wenn Sie die Bohrmaschine mit der Inventarnummer 1-0 erfasst haben und den dazugehörigen Bohrer mit 1-1,
- oder den Geschirrspüler mit 1-0 und die dazugehörigen Anschlusskosten aber getrennt mit der Inventarnummer 1-1?
- Wollen Sie die Anlagegüter zwecks Inventarisierung nun eindeutiger "auftrennen" oder "zusammenführen?
Was tun bei Anlagegüter die mit Menge erfasst wurden?
Das Programm druckt pro Stück ein Etikett. Erst wenn alle Stück erkannt wurden, wird das Anlagegut als vollständig vorhanden abgehakt. Fehlt ein Stück, so muss im Anschluss der richtige MDE-Code abgehen. Erfasst man in der Anlagenbuchhaltung einen Teilabgang mit Menge, so erhält man anschließend die Frage nach dem jeweiligen Inventargut.
- Zur Inventarisierung werden die Anlagegüter Räumen zugeordnet. In diesen Räumen sollen dann die jeweiligen Anlagegüter stehen. Besteht aber nun ein Anlagegut aus 5 Sessel, so müssen diese Sessel dann auch alle im gleichen Raum auffindbar sein. Ist dies gewährleistet?
Viele dieser Fragen sind unabhängig davon, ob Sie die Inventargüter mit oder ohne dem System kontrollieren. Es geht um eine einfache, klare Übersicht über Ihr Anlagevermögen. Wenn Sie sich entschlossen haben, mit der MDE die Anlagegüter zu scannen, dann müssen Sie sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Im besten Fall haben Sie aber bereits eine eindeutig sortierte Liste Ihres Anlagevermögens und Sie können bereits die notwendigen Einstellungen vornehmen.
In den allgemeinen Einstellungen im Menü ANBU → Stammdaten → ANBU Parameter können für die Anlagenbuchhaltung im Punkt 8: Mobile Datenerfassung (MDE) beim Parameter "MDE-Code" Einstellungen vorgenommen werden:
Hinweis | Für die empfohlene Verwendung von QR-Codes nutzen Sie beim Parameter "MDE-Code" die Einstellung "0 = Beliebig". |
Durch Einstellen der Höhe und Breite kann die MDE-Anwendung an die Displaygröße und -auflösung des MDE-Geräts angepasst werden. Sollte die Kontrolle mittels Laptop und damit verbundenen Lesegerät erfolgen, kann die Dimenson großzügiger (Auflösung des Bildschirms) gewählt werden.
Diese sollte immer auf 0 eingestellt werden. Falls der RPD-Client des MDE-Gerätes am oberen Rand eine Oberflächenkomponente (z. B. eine Informationsleiste o. ä.) anzeigt, kann der Wert erhöht und damit das MDE-Fenster weiter nach unten verschoben werden. Somit kann verhindert werden, dass das MDE-Fenster durch die Oberflächenkomponente überdeckt wird.
Bei Geräten mit sehr hoher Display-Auflösung kann durch die Erhöhung des Zoomfaktors die Leserlichkeit und Bedienbarkeit der Anwendung verbessert werden.
Hier hinterlegen Sie die Art des MDE-Codes, die Sie in der mobilen Datenerfassung verwenden möchten.
Der eingegebene Wert wird 1:1 codiert. Für das Lesen der Etiketten wird ein 2D-fähiger Scanner benötigt.
Zeichensatz: ASCII 1-255
Länge: Variable Länge
Handling:
- Wert wird 1:1 codiert; nicht von jedem Scanner lesbar;
- Kann sehr klein gedruckt werden (bis zu Schriftgröße 3 lesbar).
Prüfsumme: Interne Fehlerkorrektur und KEIN Teil des MDE-Codes
Für die Variante QR-Code nutzen Sie die Einstellung "Beliebig".
Beim Erzeugen der MDE-Zuordnung wird eine maximal 8-stellige Ziffer im Feld MDE-Code generiert. Auf dem Etikett muss ebenfalls die MDE-Code-Art EAN-8 verwendet werden.
Zeichensatz: Nur Ziffern von 0-9
Länge: Exakt 8 Stellen (7 + 1 Stelle für die Prüfziffer).
Handling: Buchstaben werden in '0' umgewandelt. Bei Länge < 7 wird vorne mit '0' aufgefüllt. Bei Länge größer 7 wird ab dem achten Zeichen abgeschnitten.
Prüfsumme: Nach Modul 10
Beim Erzeugen der MDE-Zuordnung wird eine maximal 13-stellige Ziffer im Feld MDE-Code generiert. Auf dem Etikett muss ebenfalls die MDE-Code-Art EAN-13 verwendet werden.
Zeichensatz: Nur Ziffern von 0-9
Länge: Exakt 13 Stellen (12 + 1 Stelle für die Prüfziffer).
Handling: Buchstaben werden in '0' umgewandelt. Bei Länge < 12 wird vorne mit '0' aufgefüllt. Bei Länge größer 12 wird ab dem 13. Zeichen abgeschnitten.
Prüfsumme: Nach Modul 10
In der Formularansicht werden nach dem Scan-Vorgang die wesentlichen Daten des Anlageguts (Konto-Nr, Inv.-Nr., Bezeichnung, Standort) angezeigt. In der Baumansicht wird der komplette Anlagenbaum dargestellt. Die Stati der Anlagegüter werden durch Symbole gekennzeichnet. Wenn Räume verwendet werden sollen, muss die Baumansicht aktiviert werden.
Aktivieren Sie diesen Parameter, wenn nach dem Scannen eines Codes ein Informations-Fenster angezeigt werden soll. Hier wird z. B. angezeigt, ob der Scanvorgang erfolgreich war oder welcher Code gescant wurde.
Geben Sie hier die Anzeigedauer des Info-Fensters in Millisekunden an (2000 = 2 Sekunden).
Aktivieren Sie diesen Parameter, wenn Sie die noch nicht gescannten Anlagegüter innerhalb einer Gruppe immer ganz oben sehen möchten. Gescannte Anlagegüter werden automatisch nach unten verschoben.
Mit diesem Parameter stellt man ein, welche Anlagegüter nach einem Gesamtabgang für die Inventarisierung sichtbar sein sollen.
Die Inventur selbst wird zuerst im Anlagenexplorer unter "Inventur starten" gestartet. Ob ein Inventurvorgang gestartet ist, sieht man im Anlagenexplorer. Jeder Inventurvorgang (Einscannen, Anlagegüter ohne Etikett markieren, in Räumen erkennen oder verschieben) erfolgt am MDE Gerät mit Öffnen der Mobilen Datenerfassung.
Beim Einstieg in die mobile Datenerfassung wird folgendes Einstellungsfenster mit der Firmennummer, ANBU-Nummer und den Wirtschaftsjahrdaten angezeigt. Diese Einstellungen können später auch durch die
Parameterübergabe erreicht werden:
Mit dem Bestätigen der eingetragenen Daten durch Auswahl des Übernehmen-Buttons wird das Menüfenster geöffnet, in dem die Lern- oder Kontrollfunktion (in der online oder offline-Variante) oder wiederum das Einstellungen-Fenster gestartet werden kann.
Zur besseren Orientierung ist das Lernfenster mit dem Kürzel "L" und das Kontrollfenster mit dem Kürzel "K" versehen.
Diese Funktion kann für Demo- und Testzwecke verwendet werden. Start im Anlagenexplorer → Reiter MDE → Mobile Datenerfassung:
Für den Aufruf der mobilen Datenerfassung ist am Host-Rechner die Einrichtung einer Verknüpfung mit NTCS erforderlich. In den Eigenschaften der NTCS-Verknüpfung müssen im Feld „Ziel“ Parameter hinterlegt werden, um die NTCS im MDE-Modus zu starten. Diese Verknüpfung ist dann am MDE-Gerät nach Herstellen der Remoteverbindung am Host-Rechner zu starten. Werden die optionalen Parameter für Firmen- und ANBU-Nummer ebenfalls hinterlegt, schlägt die MDE diese Schlüssel beim Start automatisch vor.
1. Eigenschaften der NTCS-Verknüpfung öffnen.
2. Unter "Ziel" folgende Parameter am Ende einfügen:
Es ist zu beachten, dass die Parameter immer mit exakt einem Leerzeichen zu trennen sind.
- obligatorische Parameter für automatisches Öffnen der MDE:
/FUNC=MCS_ANBUMDEMAINFRM_CREATE
/ANBU_STP_MDE_EXECMODE=2
/FINISH
- optionale Parameter:
Automatischer Vorschlag von Firmennummer/ANBU-Nummer:
/ANBU_STP_MDE_FIRMENNR=xxxxxxx
/ANBU_STP_MDE_ANBUNR=xx
Automatischer Login auf voreingestellte Datenbank mit zugehöriger USERID und PASSWORT:
/DBALIAS=xxx
/USERID=xxx
/PWD=xxx
3. Starten der Anwendung BMD NTCS mit dieser Verknüpfung und - wenn nicht bereits als Parameter voreingestellt - Login in die entsprechende Datenbank.
Die Verwendung von Räumen ist optional. Für die Verwendung von Räumen muss in den Parametern die Baumansicht aktiviert werden.
Ein Raum entspricht einer Anlagengruppe oder -untergruppe aus einem Anlagenschema, dem ein Code zugewiesen wird.
Wenn Räume verwendet werden, prüft das Programm beim Kontrollieren der Anlagegüter die Raumzuordnungen und gibt eine Meldung aus, falls sich das gescannte Anlagegut in einem anderen als dem aktuellen Raum befinden sollte. Siehe:
Falsche Raumzuordnung eines Anlagegutes.
Hinweis | Es empfiehlt sich, jenes Anlagenschema, welches die räumliche Zuordnung der Anlagegüter darstellen soll, als Inventarisierungsschema zu kennzeichnen. Damit wird nur dieser Anlagenbaum im MDE-Fenster dargestellt.
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Um einen Raum zu erstellen, also mit einem Code zu verknüpfen, muss eine entsprechende Anlagengruppe existieren. Es gibt drei Möglichkeiten einen Raum zu erstellen:
Gruppe bzw. Untergruppe markieren und RFID bzw. Code scannen:
Dazu muss die Anlagengruppe bzw. -untergruppe markiert und die Raum-Suche geöffnet werden. Danach den Raum übernehmen (Doppelklick oder das Häkchen-Symbol) und im roten Feld den Code eingeben. Mit der Eingabe-Taste wird der Code bestätigt und übernommen:
Der Aufruf der Funktion erfolgt im Anlagenexplorer über das Menü → Stammdaten → Anlagenschemen/Anlagengruppen:
Nach der Anlage von Anlageschemen sowie Anlagegruppen starten Sie die Funktion "MDE-Raumzuordnungen erzeugen".
Achtung! | Wenn ein Raum mit einem Code versehen wurde, kann dieser Code nicht wie bei Anlagegütern durch erneutes Scannen mit einen anderen Code überschrieben werden. Um einen Raum-Code auszutauschen, muss dieser zuerst manuell entfernt werden – siehe auch Raum entfernen. |
Es gibt drei Möglichkeiten, einen Raum zu betreten:
- Durch Scannen eines Codes – falls bereits ein Raum betreten wurde, wird dieser automatisch verlassen und der neue Raum betreten.
- Durch Mausklick auf "Raum betreten“.
Dazu wird ein Such-Fenster mit den Anlagenschemen und den dazugehörigen Anlagengruppen geöffnet.
- Mittels Doppelklick oder dem Häkchen Symbol wird der ausgewählte Raum betreten und das Such-Fenster geschlossen. Der aktuelle Raum wird zuvor automatisch verlassen.
Es gibt vier Möglichkeiten, einen Raum zu verlassen:
- Durch Klicken auf das Symbol "Raum verlassen“ wird der aktive Raum verlassen - kein Raum ist aktiv.
- Durch Scannen eines anderen Raumes. Dadurch wird automatisch der neue Raum betreten.
- Durch erneuten Scan des aktuellen Raumes wird der aktive Raum verlassen - kein Raum ist aktiv
- Durch das Löschen des Raum-Codes. Siehe Raum entfernen.
Über die Funktion "Zugeordnete Codes" klick auf das Strichcode Symbol, werden die dem Raum zugeordneten Codes angezeigt. Über das Symbol "Löschen" wird der Code entfernt. Dabei wird der Raum automatisch verlassen.
Mit der Lern-Funktion werden der Menge des Anlageguts entsprechenden Anzahl an Codes mit den betreffenden Anlagegut in der ANBU verknüpft.
Anlagegüter, die aus mehreren Teilen bestehen, sollten in der ANBU als eigene Anlagegüter geführt werden. Aus der Anlagenvorerfassung können solche Anlagegüter einfach per Mausklick auf beliebig viele Anlagegüter aufgeteilt werden.
Gibt es dennoch Anlagegüter für die eine Menge größer 1 eingetragen ist, steht für diese beim Kontrollieren die Prüfung auf korrekte Raumzuordnung nicht zur Verfügung. Siehe
Falsche Raumzuordnung eines Anlagegutes.
Codes, die bereits einem Anlagegut zugeordnet sind, können mit der Lernfunktion einem anderen Anlagegut zugeordnet werden. Die bisherige/alte Zuordnung wird dabei gelöscht. Somit ist sichergestellt, dass jeder Code genau einem Anlagegut zugeordnet ist.
Vor dem Scannen muss das entsprechende Anlagegut markiert werden. Dem markierten Anlagegut wird durch den Scanvorgang automatisch der gescannte Code zugeordnet. Dabei werden auch die Kontrolldaten geschrieben (Erstkontrolle).
Anhand des Symbols können Sie den Status des Anlagegutes wie folgt erkennen:
Strichcode mit einem roten X → kein Code zugeordnet - Menge 1
Strichcode mit zwei roten X → kein Code zugeordnet - Menge größer 1
Strichcode mit rotem X und grünem Häkchen → nicht alle Codes zugeordnet - Menge größer 1
Strichcode mit einem grünen Häkchen → Code zugeordnet - Menge 1
Strichcode mit zwei grünen Häkchen → alle Codes zugeordnet - Menge größer 1
Vor dem erstmaligen Scannen bzw. Lernen wird für alle Anlagegüter „kein Code zugeordnet“ angezeigt. Für Anlagegüter mit diesem Symbol gibt es noch keine Zuordnung zu einem Code.
Das Anlagegut „Software Erweiterung“ wurde mit Menge 1 erfasst. Nach dem Scannen wird das Anlagegut mit dem Symbol "Strichcode mit einem grünen Häkchen" gekennzeichnet, nach unten verschoben und das nächste Anlagegut markiert.
Das Anlagegut „Caddy Kastenwagen“ wurde mit Menge 2 erfasst. Daher können/sollen diesem Anlagegut durch Scannen zwei Codes zugeordnet werden.
Nach dem Scannen der ersten Codes wird das Symbol "Strichcode mit einem roten X" durch "Strichcode mit roten X und grünem Häkchen" ersetzt. Das Anlagegut bleibt markiert, bis die Anzahl der gescannten Codes mit der Menge des Anlageguts übereinstimmt.
Nachdem der zweite Code durch erneutes Scannen zugeordnet wurde, wird das Anlagegut mit dem Symbol "Strichcode mit zwei grünen Häkchen" gekennzeichnet, nach unten verschoben und das nächste Anlagegut markiert.
Im Zuge einer Inventur können die Anlagegüter, die bereits über eine MDE-Zuordnung verfügen, mit Hilfe eines MDE-Gerätes kontrolliert (gescannt) werden.
Sowohl bei der Online- als auch der Offline-Variante muss im System (im Anlagenexplorer) zunächste eine Inventur gestartet werden.
Eine neue Inventur kann gestartet werden über den Anlagenexplorer im Reiter "MDE" über den Menüaufruf "Mobile Datenerfassung" → Inventur → Neue Inventur starten. Dadurch wird im Kontroll-Fenster (Baumansicht) der Status aller Anlagegüter auf „nicht kontrolliert“ zurückgesetzt.
Durch den Start einer neuen Inventur werden alle Konfliktdaten (z. B. Falsche Raumzuordnungen) der Anlagegut-Gruppen-Zuordnung entfernt. Die Historie der Anlagegüter bleibt dabei gespeichert.
Die Inventur-Daten (Startzeitpunkt der aktuellen Inventur) werden im Anlagenexplorer dargestellt.
Ebenso im Fenster der MDE.
Bei der Online-Variante vergbindet man sich mit dem "Visualisierungsgerät" mittels Remote-Desktop-Verbindung mit dem Host-Rechner.
Das Visualisierungsgerät ist entweder direkt der Scanner, wenn es sich dabei um ein MDE-Gerät mit integriertem Display handelt, oder auch ein Notebook oder Tablet. Bei der Variante mit Notebook bzw. Tablet benötigt man zusätzlich einen Handscanner, der mit dem Notebook oder Tablet via Bluetooth-Verbindung kommuniziert.
Auf dem Host-Gerät (einzelner Rechner oder auch der Server) läuft das NTCS-Programm. Man verbindet sich über Remote-Desktop zum Host-Gerät. Am Display des Visualisierungsgeräts wird das Anbu-MDE-Programm geöffnet.
Scannt man in weiterer Folge einen Raum bzw. eine Anlage ein, erhält man in Echtzeit die Information am Display des Scanners/Notebooks oder Tablets.
Hinweis | Voraussetzung für die Online-Variante ist ein WLAN-Net bzw. eine Verbindung über SIM-Karte (Mobilfunknetz).
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Die Online-Variante startet man über das ANBU-MDE Programm mit der Funktion "Kontrollieren".
Nach dem Start der Funktion wird je nach Einstellung die Raumstruktur oder die Formularansicht geöffnet. Wurde im Anlagenexplorer ein Schema mit der Schemenart "Inventarisierung" erstellt, so wird diese Struktur mit den zugeordneten Anlagegütern dargestellt.
Im Gegensatz zum Lernen muss beim Kontrollieren das zu scannende Anlagegut nicht auf dem MDE-Gerät markiert werden. Wird ein Code erkannt, werden das Symbol und die Kontrolldaten des Anlagegutes aktualisiert und innerhalb der Ebene nach unten verschoben. Danach wird das nächste Anlagegut im Kontroll-Fenster markiert.
Anhand des Symbols können Sie den Status des Anlagegutes erkennen:
rotes X | → noch nicht kontrolliert |
grünes Häkchen | → kontrolliert |
2 rote X | → noch nicht kontrolliert - Menge größer 1 |
grünes Häkchen mit einem roten X | → teilweise kontrolliert - Menge größer 1 |
| 2 grüne Häkchen | → alle kontrolliert - Menge größer 1 |
Wird ein Raum betreten und darin ein Anlagegut gescannt, welches einem anderen Raum zugeordnet ist, erscheint am MDE-Gerät die Meldung, dass dieses Anlagegut nicht dem aktiven Raum zugeordnet ist. Es gibt zwei Möglichkeiten "Verschieben" oder Beibehalten".
Mit Verschieben wird das Anlagegut in den Raum verschoben, in dem Sie sich laut MDE-Gerät momentan befinden (= aktiver Raum).
Mit Beibehalten bleibt das Anlagegut in der Anlagenbuchhaltung dem alten Raum zugeordnet, muss dann jedoch physisch dorthin zurückgebracht werden.
Anlagegüter mehrerer Firmen können sich physisch in einem Raum befinden. Daher ist es in der mobilen Datenerfassung möglich, auch Anlagen anderer Firmen zu scannen.
Im Programm und bei der mobilen Datenerfassung werden natürlich immer nur die Anlagegüter zur aktuellen Firma angezeigt.
Wird ein Anlagegut einer anderen Firma und/oder ANBU gescannt, wird zunächst versucht, die Firmen-Bezeichnung der anderen Firma zu laden. Kann die Bezeichnung geladen werden, wird ein erfolgreicher Scan- Vorgang angezeigt.
Wechseln Sie in der MDE oder im Programm in die entsprechende ANBU, scheint die Anlage als gescannt auf.
Treffen Sie im Zuge einer Inventur auf Anlagegüter ohne Etikett bzw. RFID-Chip (z. B. wurde ein Anlagegut nicht beklebt oder das Etikett wurde manuell entfernt oder beschädigt) können Sie diese kennzeichnen.
Dazu muss das betroffene Anlagegut am MDE-Gerät ausgewählt und die Funktion „Anlagegut ohne Etikett“ ausgeführt werden. Klicken Sie dazu auf das Symbol "Strichcode mit rotem Fragezeichen".
Beschreibung der Funktionsbuttons in der Online-Kontrolle:
Die Offline-Variante basiert auf den selben Grundlagen wie die Online-Variante.
Der Unterschied zur Online-Variante besteht darin, dass das Einscannen der Etiketten offline passiert, sprich die Raum- und Anlagenetiketten werden mit einem Offline-Scanner eingelesen. Dabei werden in einer am Scanner gespeicherten TXT-datei die eingelesenen MDE-Codes mitgeschrieben. Diese gespeicherte TXT-Datei wird im Anschluss in das ANBU-MDE Programm eingelesen.
Gestartet wird die Funktion im MDE-Menü unter "Kontrollieren offline"
Der Aufruf erfolgt im Anlagenexplorer über den Reiter MDE → Mobile Datenerfassung
Über das gelbe Ordner-Symbol öffnen Sie den Datei-Explorer und wählen dort den Scanfile aus:
Nach Auswahl des Icons "Scannen"
prüft das Programm die einzelnen Räume bzw. Standorte und die Anlagegüter. Der Status jener Anlagegüter, die gefunden wurden (deren MDE-Code im Scanfile vorhanden war) wird auf kontrolliert gesetzt. Nach Kontrolle der jeweiligen Räume können diese als "Erledigt markiert" werden.
Das Symbol für die Raumerledigung ist nur dann aktiv, wenn Sie zuvor den gewünschten Raum markiert haben.
Im Kontrollfenster werden standardmäßig die Kontonummer, Inventarnummer, die Bezeichnung und die Gruppenzuordnung der ersten fünf Anlagenschemen angezeigt.
Beim Einstieg in das Kontroll-Fenster wird zuächst kein Anlagegut angezeigt. Wird ein gescannter Code nicht erkannt, bleiben die Felder leer.
Wird ein Code erkannt, wird das entsprechende Anlagegut angezeigt und die Kontrolldaten aktualisiert.
Über die Funktion „Bearbeiten“ kann die Gruppenzuordnung des Anlagegutes geändert werden.
Mit der Funktion „Anlagegut suchen“ kann ein beliebiges Anlagegut ausgewählt werden, ohne dass die Kontrolldaten verändert werden.
Wenn alle diese Punkte durchlaufen wurden, kann man die durchgeführte Inventur mit einem Ende-Datum versehen mit der Funktion Inventur → Inventur abschließen.
Sollte diese Funktion irrtümlich ausgeführt worden sein, kann man die abgeschlossene Inventur wieder fortführen, indem man folgende Funktion verwendet: Inventur → Abgeschlossene Inventur fortsetzen.
Im Lern- und Kontrollfenster können die bereits gescannten Codes für Räume und Anlagegüter überprüft werden.
Lern-Fenster Kontrollfenster
Kontroll-Fenster (Formularansicht) Anzeige der zugeordneten Codes
Durch die Funktion „Löschen“ können Code-Zuordnungen von Räumen oder Anlagegütern gelöscht werden:
Die Kontrollliste zeigt das (Zwischen-) Ergebnis der Inventur.
Der Aufruf der Kontrollliste befindet sich im Anlagenexplorer im Reiter MDE → Kontrollliste.
Haben Sie beim Einstieg in die Kontrollliste zuvor eine bestimmte Kontonummer, Kostenstelle oder eine sonstige Anlagengruppe selektiert, so werden in der Kontrollliste auch nur diese Anlagegüter gelistet.
Die Filterung nach bestimmten Anlagegüter kann nur für den oberen Abschnitt vorgenommen werden. Sie erfolgt einerseits durch die Einschränkungen der Combo-Box rechts oben und kann zusätzlich durch die Definition des klassischen Filters erweitert werden.
Hinweis | Das Feld MDE-Code kann ein vorläufig generierter MDE-Code sein oder ein bereits fest in der MDE-Zuordnung verspeicherter MDE-Code. Sie sehen die Qualität des MDE-Codes auch in der Spalte "Quelle Anlagegut-MDE-Code". Ein temporär generierter MDE-Code kann durch einen Druck der Etiketten mit MDE-Zuordnung fix verspeichert werden. Nur fix verspeicherte MDE-Codes gewährleisten, dass das Etikett mit dem MDE-Code immer auf das gleiche Anlagegut verweist und somit eindeutig gefunden werden kann.
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Ergebniskontrolle
Über die Auswahlbox rechts oben kann die Auswahl der Anlagegüter eingeschränkt werden. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen dabei zur Verfügung:

- Kontrolliert ohne Konflikt bedeutet, dass ein Anlagegut in jenem Raum gescannt wurde, in dem es sich auch laut Anlagenbuchhaltung befindet.
- Nicht kontrolliert bedeutet, dass ein Anlagegut im Zuge der Inventur nicht eigescannt wurde.
- Kontrolliert mit Konflikt und Raumwechsel bedeutet, dass ein Anlagegut in einem Raum gescannt wurde, in dem es sich laut Anlagenbuchhaltung nicht befindet. Wird die dabei angezeigte Meldung mit Verschieben bestätigt, wird das Anlagegut auch in der Anlagenbuchhaltung in jenen Raum verschoben, in dem es gescannt wurde. In der Kontrollliste sehen Sie den aktuellen Raum (Spalte „Bezeichnung“) sowie den ursprünglichen Raum (Spalte „MDE Verschoben von“).
- Kontrolliert mit Konflikt ohne Raumwechsel bedeutet, dass ein Anlagegut in einem Raum gescannt wurde, in dem es sich laut Anlagenbuchhaltung nicht befindet. Wird die dabei angezeigte Meldung mit Beibehalten bestätigt, verbleibt das Anlagegut in der Anlagenbuchhaltung in jenem Raum, in dem es sich laut Anlagenbuchhaltung auch befinden sollte. In der Kontrollliste sehen Sie den aktuellen Raum laut Anlagenbuchhaltung (Spalte „Bezeichnung“) sowie den derzeit aktuellen Raum, in dem sich das Anlagegut laut Inventur physisch befindet (Spalte „Standort abweichend“).
- Ohne Etikett bedeutet, dass im Zuge der Inventur ein Anlagegut ohne Etikett (Etikett fehlt oder ist beschädigt) gefunden und dieses Anlagegut mittels MDE-Gerät gekennzeichnet wurde. Es ist das Etikett neu auszudrucken und im Anschluss zu scannen. Dann wechselt das Anlagegut seinen Status auf "Kontrolliert".
- Abgegangene MDE-Codes bedeutet, dass abgegangene Codes (z. B. bei Teilabgang) eingesehen werden können.
- Aktive bedeutet, dass alle abgegangenen Anlagen weggefiltert werden.
Beispiel einer Anlagegut-MDE-Kontrollliste:
In der Spalte Konto-Nr. erkennen Sie am Symbol den aktuellen Status eines Anlagegutes. Mit Hilfe des Filters (Standard-NTCS-Funktion) können die Anlagegüter zum Beispiel auch nach Räumen eingegrenzt werden.
Den detaillierten Verlauf eines Anlagegutes (die Historie) sehen Sie mit Hilfe der Anlagengruppen-Zuordnung. Der Aufruf erfolgt über die obere Menüleiste im Anlagenexplorer → Extras→ Anlagegut Zuordnungen.
Die Historie der Raumzuordnung ist im Detail im Reiter MDE ersichtlich:
Konflikte
Konfliktdaten bereinigen | Konflikte ergeben sich durch Raumwechsel. Die Funktion leert die Felder "Standort abweichend" und "verschoben von" in der Kontrollliste und löscht die Konfliktkennzeichnung in der Anlagengutgruppen-Zuordnung (Feld "MDE-Konflikt"). Die Bereinigung der Konfliktdaten wird auch im Zuge einer neuen Inventur vorgenommen. |
Funktionen
MDE-Zuordnung bearbeiten | Diese Funktion dient zur manuellen Bearbeitung des Anlagegutes. |
Abgang | Anlagegüter, die in der Inventur nicht gefunden werden, können hier, soweit auch tatsächlich zutreffend, gleich zur Gänze abgehen. Ein Gesamtabgang löst hier auch einen Abgang in der Anlagenbuchhaltung aus und einen Abgang des MDE-Codes. |
Abgang MDE-Code | Der MDE-Code des ausgewählten Anlageguts wird als abgegangen markiert und kann dadurch wieder neu verwendet werden. Das Anlagegut selber bleibt vorhanden. |
Ausdruck
Alle Anlagegüter drucken | Es wird für alle Anlagegüter in der Liste im oberen Abschnitt ein Etikett gedruckt. Die Zuordnung des MDE-Codes erfolgt aber nur temporär und wird nicht fix am Anlagegut gespeichert. |
Alle Anlagegüter drucken mit MDE-Zuordnung | Es wird für alle Anlagegüter in der Liste im oberen Abschnitt ein Etikett gedruckt. Die Zuordnung des MDE-Codes wird fix am Anlagegut gespeichert. Mit diesem gedruckten Etikett wird immer dieses Anlagegut identifiziert. |