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Erste Schritte PPS.
Mit dieser Funktion ist es möglich, mit zusammengesetzten mehrteiligen Barcodes zu arbeiten.
Zwei Vorgehensweisen:
- Der Barcode wird in ein entsprechendes Barcodefeld eingescannt und von dort aus werden dann die einzelnen Teile automatisch auf die entsprechenden Felder verteilt.
- Der Barcode wird in ein spezifisches Feld (z. B. Chargennummer) eingescannt. Es wird dann nur der Bestandteil mit der Chargennummer eingelesen.
Die Funktion des Barcodeanalysers wird in den Fenstern "BDE-Material", "BDE-Produkt", "Produkte pro Produktionslos" und in den Fenstern der "Intralogistik" verwendet.
In der Intralogistik gibt es kein Einstiegs- und auch kein Tabellenfeld für einen zusammengesetzten Barcode. Der zusammengesetzte Barcode kann direkt in den entsprechenden Feldern (z. B. Chargennummer) gescannt werden.
In den MDE-Anwendungen kann ebenfalls mit zusammengesetzten mehrteiligen Barcodes gearbeitet werden.
Beispiel | Es besteht ein zusammengesetzter Barcode aus SSCC, Seriennummer und Chargennummer. Beim Scannen dieses Barcodes am Feld "Seriennummer" wird richtigerweise nur der Wert "Seriennummer" in das Feld eingelesen.
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Es gibt in der PPS für die BDE-Anwendungen nur zwei Ausprägungen "Aus" und "Nur Feldwerte".
"Nur Feldwerte" bedeutet, dass die definierten Barcodefelder beim Scan von einem mehrteiligen Barcode nur den passenden Abschnitt übernehmen.
Parameter für den Scanmodus der Materialrückmeldung (BDE-Material):
PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS & WWS allgemein → Stückliste → Barcodeanalyser: Scanmodus
Parameter für den Scanmodus der Produktzubuchung:
PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS → Produkte → Barcodeanalyser: Scanmodus
Parameter für den Scanmodus der Materialrückmeldung (BDE-Gewicht):
PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS → PPS MGA-Interface → Barcodeanalyser: Scanmodus
Parameter für den Scanmodus der Materialrückmeldung (BDE-Gewicht):
PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS → Intralogistik → Barcodeanalyser: Scanmodus
| Mit dem Parameter "Barcodeanalyser: Scanmodus" wird die Funktion ein- oder ausgeschaltet. Ist die Funktion aktiv, ist es möglich, mit zusammengesetzten mehrteiligen Barcodes zu arbeiten.
Folgende Einstellungen sind möglich:
0 - Aus 1 - Nur Feldwerte
Der Barcodeanalyser unterstützt bei "Nur Feldwerte" zwei Vorgehensweisen: - Der Barcode wird in einem entsprechenden Barcodefeld eingescannt und von dort aus werden dann die einzelnen Teile automatisch auf die entsprechenden Felder verteilt.
- Ein zusammengesetzter Barcode (z. B. SSCC + Seriennummer + Chargennummer) wird in ein spezifisches (Einstiegs-)Feld (z. B. Chargennummer) eingescannt. Dabei wird automatisch nur der Wert, der für das Feld relevant ist, ermittelt und eingetragen (z. B. Chargennummer).
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Für die MDE-Anwendungen gibt es die Ausprägungen "Nur Feldwert" und "Feldwert + abhängige Feldwerte".
WWS
→ Stammdaten
→ Warenwirtschaft allgemein
→ Mobile Datenerfassung
→ Scanmodus
| Modus, nach dem die Daten mittels Scan aufgenommen werden. Bei "Nur Feldwert" wird das Scannen eines zusammengesetzten Barcodes am Artikelfeld nur die Artikelnummer aus dem Barcode befüllen. Ist die Option mit den abhängigen Feldwerten aktiviert, wird der Inhalt des Barcodes auf alle entsprechenden Felder verteilt. |
Hinweis zum Parameter für GS1 |
Sollte der GS1-Code nicht verwendet werden und sich eventuell Konflikte im Befehlssatz mit z. B. dem WWS-VAR-Code ergeben, können die GS1-Befehle in der Barcodeanalyse ignoriert werden. |
Mit diesem Parameter kann das GS1-Trennzeichen gesetzt werden.
WWS → Stammdaten → (Allgemeine Einstellungen) → Warenwirtschaft allgemein → Allgemein → GS1-Trennzeichen (FNC1)
| Hier muss das Zeichen angegeben werden, welches als FNC1-Trennzeichen anerkannt werden soll |
Achtung! | Der nachfolgende Parameter gilt für alle Fenster und nicht nur für die MDE-Anwendungen.
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WWS → Stammdaten → (Allgemeine Einstellungen) → Warenwirtschaft allgemein → Mobile Datenerfassung → Barcodeeingabe: GS1-Befehle ignorieren
| | Definition, ob GS1-Befehle bei Artikel/Chargen/Seriennummern-Eingabe ignoriert bzw. nicht aufgelöst werden sollen.
Beispiel Interne Chargennummer beginnt mit "1012345". Ist der Parameter aktiv, so erkennt der Barcodeanalyser "10" als GS1-Charge und somit ergibt sich "12345" als interne Chargennummer. |
Beim Produktzubuchen des Halbfabrikates "Fertigprodukt" wird neben Lager und Lagerplatz auch noch die SSCC-Nummer (Ladungsträger) eingegeben.
Die Chargennummer kann automatisch vergeben werden, die SSCC-Nummer wird auf Knopfdruck automatisch erstellt (Beispiel: Bei einem 50 Liter-Kanister würde man 50 Liter produzierte Menge eingeben, das Lager und den Lagerplatz und danach die SSCC-Nummer generieren.)
Wird das "Kundenprodukt" dann gefertigt und somit das "Fertigprodukt" abgebucht (BDE-Material), wird der Barcode vom Artikeletikett "Fertigprodukt" abgescannt.
Die folgenden Daten (blau umrahmt) werden dann automatisch ermittelt:
Es muss nur noch die abzubuchende Menge eingegeben werden.
Produkt oder Wareneingang:
Die Produktzubuchung erfolgt grundsätzlich gleich wie beim BDE-Ablauf, nur die Eingabemaske ist entsprechend einfacher aufgebaut.
Die Auflösung des Barcodes ist im Prinzip gleich wie bei der MDE-Materialrückmeldung.
Der Ablauf ist fast gleich wie bei BDE, nur die Eingabemasken zum Buchen sind entsprechend den Eingabegeräten anders aufgebaut.
Die Auflösung des zusammengesetzten Barcodes in den MDE-Anwendungen kann nicht nur im Barcodefeld, sondern auch in anderen Feldern wie z. B. im Artikelfeld erfolgen. Welche Daten dabei berücksichtigt werden, ist aber ganz verschieden.
- Barcodefeld:
Unter Verwendung der Codepage WWS-VAR werden nur ArtikelNr, ChargenNr und Menge aufgelöst.
In den anderen Codepages noch zusätzlich SSCC, Herstelldatum und Einheit.
- Artikelfeld:
Artikelnummer, Chargennummer, Seriennummer, Menge, Lager, Lagerplatz, Preis, Farbe, Größe, Herstelldatum und MHD werden aufgelöst.
Im Materialrückmeldedialog funktioniert das Barcodefeld für folgende Werte:
- Artikelnummer
- Chargennummer
- Seriennummer
- SSCC
In manchen Fällen werden von Barcodescannern neben dem eigentlichen Barcode noch ein paar zusätzliche Zeichen (Code-Identifier) übergeben und der Code wird dadurch mehr oder weniger unbrauchbar.
Je nach Scanner und gescanntem Code kann das verschiedene Ursachen haben, aber in den meisten Fällen lässt sich das durch eine Anpassung der Werkskonfiguration des Scanners lösen.
Ein Barcode, der bei vielen Scannern von Haus aus nicht korrekt gelesen wird, ist der DHL-Trackingcode. In einigen Fällen liegt das an der Übertragung der AIM-ID. Vor jedem Trackingcode wird dann zusätzlich "+C1" oder "]C1" übertragen. Die AIM-ID muss also deaktiviert werden.
Ein im Einsatz befindliches MDE-Gerät ist – wenn notwendig – entsprechend einzustellen bzw. zu programmieren. Zur Anpassung der Konfiguration müssen lediglich ein paar Barcodes aus dem Handbuch gelesen werden (diese lassen sich bei ausreichender Vergrößerung in der Regel auch direkt vom Monitor scannen).
Für weitere Hilfestellungen beim Einstellen des Scanners oder MDE-Gerätes wenden Sie sich bitte an den Lieferanten oder an den Hersteller.
Beispiel | Beim Datalogic Gryphon Scanner geht das Einstellen beispielsweise folgendermaßen: 1. ENTER/EXIT PROGRAMMING MODE 2. GS1-128 AIM ID = Disable 3. ENTER/EXIT PROGRAMMING MODE
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