Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Artikel bzw. Stücklisten für den Verkauf zu sperren.
Wenn Sie den
Status auf der Stammdatenstückliste auf "In Arbeit“ stellen, ist die Stückliste nur für Anlage in einem Produktionsauftrag (z. B. PRD oder FPR) freigegeben.
Die Umstellung erfolgt mit der Funktion "Stücklistenstatus ändern" im Kontextmenü des Stücklistenkopfs.
Diese Stücklisten sind durch das Symbol

gekennzeichnet.
Diese Einstellung ist auch für Baugruppen und Varianten möglich. Dies bezieht sich nur auf eine spezifische Stückliste.
Möchten Sie einen Artikel generell für den Verkauf sperren, so gibt es dafür am Artikelstamm das Feld
Gesperrt, das auf "Gesperrt für Verkauf“ gesetzt werden kann. Somit können Artikel mit dieser Einstellung nicht in Angebote oder Aufträge eingegeben werden.
Sollte der Artikel nur für einen bestimmten Bereich ("1 - Verkauf", "2 - Aufträge" oder "3 - Angebote") gesperrt werden, können Sie dies auch mit den
Artikelbereichswerten (optionaler Bereich im Artikelstamm) einstellen.
Um Fertigungskosten (Herstellkosten) ohne Arbeitsplan zu errechnen, kann in der Stückliste mit Tätigkeiten gearbeitet werden.
Diese werden dann wie Artikel im Icon der Stücklistenposition nicht als Puzzleteil, sondern mittels Hammer-Icons in den Stücklisten dargestellt. Zudem wird der hinterlegte Wert einer Tätigkeit den Fertigungseinzelkosten zugerechnet.
Zum Anlegen der Stammdaten bzw. bezüglich Programmeinstellungen (z. B. Anlage Tätigkeiten, Bewertung ...) wenden Sie sich bitte an den PPS Support.
Das Löschen von Stammdatenstücklisten ist nur unter der Voraussetzung möglich, dass die Stückliste in den Bewegungsdaten (Aufträgen) und anderen Stammdatenstücklisten nicht verwendet wird. Ist die Stückliste bereits in den Bewegungsdaten verwendet worden, kann der
Status theoretisch auch auf "Inaktiv" gesetzt werden.
Details zum Löschen von Stücklisten finden Sie auch unter folgenden Dokumenten:
Achtung! | Die Funktion sollte mehrfach ausgeführt werden, wenn Sie mehrere Ebenen von Stücklisten verwenden. Die Anzahl der Ausführung richtet sich also nach der Anzahl der meistverwendeten Ebenen in Stücklistenstammdaten.
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Bitte kontrollieren Sie die Teileart bzw. das Set-Verarbeitungskennzeichen des Stücklistenartikels.
Für eine korrekte Anzeige muss der Artikel auf der
Teileart "Lagerproduktion" oder "Kundenproduktion" eingestellt haben.
Für eine korrekte Anzeige muss der Artikel auf dem
Set-Verarb.-Kennz. ungleich "Kein Set" gestellt sein.
Ja, es gibt die Möglichkeit, bearbeitete Auftragsstücklisten in die Stammdaten zu übernehmen. Sie finden die Funktion
Stücklistenübernahme in Stammdaten im Kontextmenü des Materialeinsatzes.
Im Fenster "Übernahme der Stücklisten-Kopfdaten" können Einstellungen für die neue Stückliste vorgenommen werden. Nach der Übernahme wird für die neue Stückliste ein Protokoll erstellt.
Details dazu finden Sie im Onlinehilfe-Dokument
Stücklistenübernahme in Stammdaten.
Um herauszufinden, welche Teile in welchen Stücklisten vorkommen, gibt es den Teileverwendungsnachweis. Dieser kann in der Stückliste als eigener Bereich eingeblendet oder auch gedruckt werden (siehe
Teileverwendungsnachweis drucken).
Im Detailbereich der Stücklisten kann der Teileverwendungsnachweis aufgerufen werden und die Teileverwendung entweder einstufig oder mehrstufig prüfen (siehe Combobox).
Zudem gibt es im Artikelstamm ebenfalls einen Detailbereich "Teileverwendungsnachweis", von wo aus die Teileverwendung angesehen werden kann:
Unter der Annahme, dass die Setstückliste noch nicht in Aufträgen oder Bestellungen verwendet worden ist, lautet die Antwort Ja. Der Artikel kann noch umgestellt werden.
Unter der Annahme, dass der Setartikel bereits in Aufträgen/Bestellungen verwendet worden ist, lautet die Antwort Nein. Dies wird programmtechnisch nicht unterstützt. Es erscheint beispielsweise beim Versuch der Umstellung folgende Achtung-Meldung: "Setverarbeitungs-Kennz. darf nicht mehr auf "Kein Set" geändert werden! (Es gibt bereits Daten in der Tabelle 'Erfassungspositionen'!)"
Hintergrund dafür ist, dass es nach einer Umstellung Probleme geben könnte – wenn es beispielsweise zu Rücklieferungen/Stornierungen von Aufträgen/Bestellungen mit Setartikel kommen würde, wüsste die NTCS nicht, wie damit umgegangen werden soll.
Lösung für eine solche Anforderung ist meist folgende, wenn trotzdem die gleiche Artikelnummer für den Setartikel verwendet werden sollte:
1. Umstellung der Setartikelnummer mittels der Artikelnummernumstellung auf eine freie Artikelnummer (z. B. Set-alt).
2. Duplizieren des alten Setartikels samt Kopieren der Stückliste – Zielartikelnummer soll wieder die alte Artikelnummer werden.

3. Umstellung des Setverarbeitungskennzeichens, der Lagerführung und Teileart am Artikelstamm auf die gewünschten Ausprägungen.
Ja. Dies wird derzeit programmtechnisch nicht unterbunden. Empfehlenswert ist aber auch hier (gleich wie bei der Umstellung von Setartikel auf Produktionsartikel), bei Vorhandensein von Bewegungsdaten nicht mit dem gleichen Artikel weiterzuarbeiten, sondern einen getrennten Artikel dafür anzulegen.
Die Materialbeistellung kann zudem nur auf Artikel oder nicht aufgelöste Stücklisten mit der
Stücklistenauflösung mit der Ausprägung "keine weitere Auflösung" eingestellt werden.
Unabhängig von der Fertigungsart lassen sich die möglichen Ausprägungen wie folgt zusammenfassen:
- Nein: Mit dieser Einstellung wird für die Stücklistenposition kein geplanter Abgang disponiert – es erfolgen keine Lagerbewegungen für diese Position. Die Position dient rein als Information.
- Materialbeistellung immer vom Lager/Materialbeistellung vom Lager für Eigenfertigung: Bei der Auftragsanlage wird ein geplanter Abgang disponiert, der nicht auftragsbezogen ist.
- Lieferantenbestellung für Eigenfertigung (Rückstandsmenge)/Fremdfertigung: Die Sollmenge der Stücklistenposition oder ein Teil davon wird auftragsbezogen beschafft. Es wird in der Regel ein auftragsbezogener Beschaffungsvorschlag erstellt.
Details zu den einzelnen Ausprägungen und möglichen Änderungen bei Umstellung der Fertigungsart entnehmen Sie bitte der Feldbeschreibung der
Materialbeistellung der Stücklistenpositionen.