Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Standardmäßig ist die BMD NTCS so parametrisiert, dass nach der Produktionsfreigabe keine Mengenänderungen mehr an dem Produktionslos zulässig sind. Ein Grund für dieses Verhalten sind die bereits gedruckten Produktionslisten, die demnach nicht mehr mit den Daten im System übereinstimmen.
Vor der Produktionsfreigabe sind Mengenänderungen noch möglich, solange es keine Bewegungsdaten zu einem der betroffenen Produktionslose gibt.
Unter bestimmten Voraussetzungen (Parameter "P.-Los: Mengenänderung sperren ab") kann eine Produktionslosmengenänderung bis zum Vorhandensein von Ist-Daten (z. B. Vorgangs-Stempelungen, Materialrückmeldungen, Produkterfassungen) erlaubt werden.
Ob wirklich Ist-Daten zu einem Produktionslos vorhanden sind oder nicht, ist auch am Feld
Ist-Daten vorhanden auf dem Produktionslos ersichtlich.
Sollten Sie dazu nähere Fragen haben, kontaktieren Sie den PPS Support.
Wenn die Teileart "Kundenproduktion" eingestellt ist, dann wird abhängig vom Lagerstand und den Parametereinstellungen (volle Auftragsmenge, Rückstandsmenge – "wenn am Lager nicht verfügbar“) die Stückliste aufgelöst, d. h., ein (oder mehrere) Produktionslos(e) erzeugt.
Wenn am Auftragskennzeichen die Stücklistenauflösung nicht eingestellt ist oder wenn es sich um die Teileart "Lagerproduktion" handelt, dann wird die Stückliste bei einem Kundenauftrag nicht aufgelöst, d. h., es wird kein Produktionslos ausgelöst.
Wenn man diesen Artikel auftragsbezogen produzieren möchte, kann im Fenster Aufträge über das Kontextmenü "Beschaffung" ein Produktionsauftrag angelegt werden. Dieser Produktionsauftrag kann im Fenster Produktionsaufträge angesehen und bearbeitet werden. Die Stücklistenauflösung und Anlage des Produktionsloses erfolgt mit Anlage des Produktionsauftrags. Über diesen Weg ist der Kundenauftrag dann direkt mit dem erstelltem Produktionsauftrag verknüpft.
Um auf eine andere Feldauswahl umzuschalten bzw. um auf andere Bildschirmlisten zuzugreifen, muss folgender Menüaufruf in den Produktionslosen deaktiviert bzw. aktiviert werden:
Bei aktivierter optimierter Feldauswahl sind jene Felder nicht anzeigbar, die in der optimierten Feldauswahl nicht verfügbar sind (z. B. bestimmte Datenverknüpfungen). Wenn jedoch die optimierte Feldauswahl verwendet wird, lädt das Fenster der Produktionslose deutlich schneller. Gleiches gilt auch für den Aufruf von gespeicherten Bildschirmlisten, die abhängig von dieser Einstellung wechseln können.
Sie können aber die Splittung auch über die
Mengensplittung vor der Planungsgruppenerstellung erzwingen.
Ist ein Auftrag noch nicht freigegeben, kann eine Teilmenge vom Haupt-Produktionslos gesplittet werden.
Dies erfolgt beispielsweise im Fenster "Produktionslose planen".
Achtung! | Die Funktion der Mengensplittung ist nur mit der Lizenz "PPS Material" verfügbar.
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Theoretisch können Sie auch eine Teilmengenrückmeldung auf einem Produktionslos machen. Liegt zwischen den zu erfüllenden Teilmengen zu viel Zeit (bzw. geht dies über das Geschäftsjahr hinaus), wird eine Splittung der Produktionslose empfohlen!
- Interne Chargennummer (Chg.-Nr. (int))
Ist die Chargennummer der eigenen Firma und im Normalfall in der Firma eindeutig. Die interne Chargennummer kann auch gleich der Produktionslosnummer sein.
- Externe Chargennummer (Chg.-Nr. (ext))
Ist die Chargennummer für zugekaufte Rohmaterialien. Somit entsteht ein Zusammenhang zwischen der externen und der internen Chargennummer.
- Produktchargennummer
Diesen Begriff gibt es in der PPS für erzeugte und chargengeführte Artikel. Wird für diese ein Produktionslos ausgelöst und werden Produkte auf Lager gebucht, ist es Pflicht, eine interne Chargennummer anzugeben, die als Produktchargennummer bezeichnet wird. Diese ist oft wiederum die gleiche wie die Produktionslosnummer.
Der Produktionslos-Nummernkreis wird durch das Programm angelegt, wenn das erste Mal eine Produktionslosnummer vergeben wird. In diesem Zuge wird der Nummernkreis als Systemnummernkreis angelegt (Feld "Benutzerdefiniert" = Nein). Systemnummernkreise können nur von Benutzern, die der BMD Vollzugriffsgruppe zugeordnet sind, geändert werden.
Um den entgegenzuwirken, kann der Nummernkreis auch manuell angelegt werden. Damit ist das Bearbeiten auch für Benutzer ohne BMD Vollzugriff möglich, sofern die Benutzer über die Berechtigung für das allgemeine Bearbeiten von Nummernkreisen verfügen.
Bei der Neuanlage des Nummernkreises ist darauf zu achten, dass Sequenzname und Firma korrekt gesetzt sind:
Dafür ist es ratsam, das Fenster
BDE-Stempelungen zu öffnen. Dieses bietet eine Übersicht über ein konkretes Produktionslos oder über Stempelungen eines bestimmten Zeitbereichs.