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Überleiten von Mitarbeiteraufzeichnungen aus der Leistungserfassung

Diese Funktion erlaubt es, die in der Leistungserfassung manuell auf einzelnen Kostenstellen gebuchten Mitarbeiteraufzeichnungen nachträglich auf Arbeitsgänge zu übertragen. Basis für diese Aufteilung sind die Arbeitsplatzaufzeichnungen der einzelnen Arbeitsgänge.

Zuordnungskriterien sind:
  • Die Kostenstelle der Tätigkeit in der Mitarbeiteraufzeichnung muss der des Arbeitsplatzes entsprechen.

  • Das Leistungsdatum der Mitarbeiteraufzeichnung muss gleich dem Leistungsdatum der Arbeitsplatzaufzeichnung sein.
Die Berechnung erfolgt so: (Dauer Vorgang bzw. APZ-Aufzeichnung / Dauer Summe Kostenstelle) * Summe Arbeitszeiten = Arbeitszeit für Vorgang

Folgende PPS Parameter sind ebenfalls zu beachten:

Parameteraufruf: PPS → Stammdaten → Einstellungen → PPS Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Betriebsdatenerfassung

Werden Mitarbeiterzeiten aus der LEA auf die Arbeitsgänge nachträglich aliquotiert, steuert dieser Parameter, anhand welcher Daten die Aliquotierung der LEA Zeiten erfolgt – in beiden Ausprägungen werden Ist-Anfang, -Ende sowie -Durchführungszeit des jeweiligen Datensatzes (Vorgang, APZ-Aufzeichnung) herangezogen.

Bei der Ausprägung "0 - Arbeitsgang" wird der Status >= fertig (6000) und Status < angenommen (7000) berücksichtigt.

Folgende Hinweise zur Verwendung der Funktion im Monatsabschluss:
  • Die VG.IST_MA_DAUER des Arbeitsganges wird beim Ausführen der Funktion gelöscht. Die mit VG-ID gestempelten Zeiten gehen verloren.

  • Die Funktion teilt nur die LEA Zeiten auf die Arbeitsgänge auf, ohne eine Verlinkung zu schreiben. Durch die Funktion "Ist-Werte von LEA aufrollen" gehen die zugeteilten Zeiten verloren, dafür werden die mit VG-ID erfassten LEA Zeiten wiederhergestellt.

  • Für Leistungen, die bereits eine VG-ID haben, gilt Folgendes: Deren Leistungszeit wird eventuell auch noch auf andere Vorgänge/Arbeitsgänge verteilt, daher kann die Leistungszeit doppelt zugewiesen sein/doppelt in die Kore kommen.
Gibt den Tageszeitpunkt (in Sekunden seit Mitternacht) an, an dem der nächste Leistungstag beginnt. So ist z. B. 21.600 = 06.00 Uhr.

Der Parameter gilt für APZ-Aufzeichnungen und für die Bestimmung des Leistungstages vom gebuchten Produkt in Produkte pro Produktionslos.
Der Parameter gilt NICHT für erzeugte Leistungsdatensätze für die Leistungserfassung.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Am Arbeitsplatz und auf der Tätigkeit in der Leistungserfassung ist die gleiche Kostenstelle "30" hinterlegt:

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Das Leistungsdatum der Mitarbeiteraufzeichnung entspricht dem Leistungsdatum der Arbeitsplatzaufzeichnung:

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In Summe wurden Leistungen von 75 Minuten erfasst:

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Auf den Vorgängen sind APZ-Aufzeichnungen in Summe von 90 Minuten erfasst, jedoch keine Mitarbeiterzeiten:

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Nach Ausführen der Funktion "Überleiten von Mitarbeiteraufzeichnungen aus der Leistungserfassung" werden die Mitarbeiterzeiten der Leistungserfassung auf die Vorgänge aufgeteilt.

Dabei werden die Mitarbeiteraufzeichnungen basierend auf den APZ-Aufzeichnungen aliquotiert:
VG1       60min
VG2       30min
Summe 90min

Gesamte Mitarbeiteraufzeichnung 75min:
VG1 75/90*60 = 50min
VG2 75/90*30 = 25min
Summe              75min

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Siehe auch: