Wareneingang
Inhalt
Definition der Aufteilungsart für die Spesen am Wareneingang.
0 - Aufteilung nach Wert
1 - Aufteilung nach Gewicht
Definition, ob im Zuge des Wareneingangs die Warenbeschaffungskosten ermittelt werden sollen.
Definition, ob der Wareneingang verbucht werden soll.
0 - Nein
1 - Ja: Voraussetzung ist ein Kontentabelleneintrag im Reiter "Wareneinsatz" mit der Eingangsrechnungsart "Wareneingang".
Definition, ob die Eingangsfracht verbucht werden soll.
Definition, ob die Ausgangsfracht verbucht werden soll.
Hinterlegung des Dateinamens der Buchungserfassungsdatei
Definition des Dateinamens der Buchungserfassungsdatei für Ausgangsfrachten, sofern diese extra verbucht werden sollen.
Definition, ob Kostendaten im Zuge der FIBU-Verbuchung mit übergeben werden sollen.
Definition, ob die Filiale im Zuge der Wareneingangs-Rechnungseingangs-Verbuchung (WE-/RE-Verbuchung) von der Bestellung übergeben wird. Die Filiale wird somit bei der Kontenfindung berücksichtigt und beim Buchen in die Finanzbuchhaltung übernommen.
0 - Nein (Standard)
1 - Ja
Definition, welches Buchungssymbol für die Erzeugung der FIBU-Buchung herangezogen werden soll.
Hinweis
"WE" ist Standard
Das Buchungssymbol kann über FIBU → Stammdaten → Buchungssymbole verwaltet werden.
Definition, welches Buchungssymbol für die Erzeugung der Fibubuchung herangezogen werden soll.
Hinweis
"WE" ist Standard.
Das Buchungssymbol kann über FIBU → Stammdaten → Buchungssymbole verwaltet werden.
Definition, welches BuErf-Format verwendet werden soll.
Definition, ob bei FIBU-Verbuchung die Kostenmengen übergeben werden sollen.
Definition, welche Quelle für die Ermittlung des Gegenkontos ausschlaggebend ist.
Definition, welcher Wert für die FIBU-Verbuchung herangezogen werden soll.
Definition, ob die FIBU-Verbuchung auf Basis des Setartikels oder der Set-Einzelteile erfolgen soll.
Definition, welches Datum als Belegdatum verwendet werden soll.
Definition, ob eine verfrühte Lieferung als "OK-Lieferung" bewertet werden soll.
0 - Nein: Eine verfrühte Lieferung wird nicht mit "OK" bewertet.
1 - Ja: Eine verfrühte Lieferung wird mit "OK" bewertet.
Hinweis: Abhängig vom Liefertermin laut Auftragsposition
Definition, ob die Berechnung der Lieferterminabweichung anhand der Kalender- oder Werktage erfolgen soll.
Hinweis: Ob zum Beispiel der Samstag als Werktag gewertet werden soll, steuert die Einstellung im Parameter unter WWS Allgemein → Werktagsregelung.
Definition, wie viele Tage "vor" Liefertermin die Lieferung als "OK" angesehen wird.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter "Verfrühte Lieferungen als OK-Lieferungen bewerten" mit der Ausprägung "1 - Ja" verwendbar.
Definition, wie viele Tage "nach" Liefertermin die Lieferung als "OK" angesehen wird.
Steuert, ob der Liefertermin oder der bestätigte Liefertermin der Bestellung für die Berechnung der Liefertermintreue verwendet wird.
Sollen Bestellungen, bei denen weder der Liefertermin noch der bestätigte Liefertermin gesetzt sind, in der Lieferantenbewertung berücksichtigt werden?
Hinweis: Steht der Parameter auf "1 - Ja", werden die Liefertermin-Kennzahlen dadurch nicht beeinflusst.
Definition, ob und wie Bestellungen mit Eigentransport bei der Berechnung der Liefertermintreue berücksichtigt werden sollen.
0 - Vergleich mit Wareneingangsdatum
1 - Nicht berücksichtigen (Standard)
2 - Vergleich mit Avisodatum
Hinweis
Bestellungen gelten dann als Eigentransport, wenn auf der Lieferbedingung das Feld "Eigentransport EK" aktiviert ist.
Beispiel
Der Liefertermin ist der 01.08. ("Soll-Datum" in der Lieferantenbewertung). Das Avisodatum ist der 01.08.
Der Wareneingang wird am 31.07. gebucht. Aviso- oder Wareneingangsdatum werden für die Lieferantenbewertung als "Ist-Datum" herangezogen.
- Bei Ausprägung "0 - Vergleich mit Wareneingangsdatum": Der 31.07. ist im Vergleich zum Liefertermin 01.08. nicht O.K., wenn der Parameter "Verfrühte Lieferungen als Ok-Lieferung bewerten" auf "Nein" eingestellt ist.
- Bei Ausprägung "1 - Nicht berücksichtigen": Die Bestellungen mit Eigentransport werden nicht berücksichtigt.
- Bei Ausprägung "2 - Vergleich mit Avisodatum": Der 01.08. ist im Vergleich zum Liefertermin 01.08. O.K.
Definition, ob ein "Minderpreis" als Preisänderung für die "Preistreue" betrachtet werden soll.
Hinweis
Für die Preistreue wird der rabattierte Einkaufspreis von der Bestellung mit dem Wareneingang verglichen.
Soll ein "geringerer Preis" im Wareneingang als Preisänderung betrachtet werden und somit die Preistreue negativ beeinflussen?
Definition, um wie viel Prozent der Preis im Wareneingang vom Preis der Bestellung abweichen darf.
Definition, um wie viel Prozent der Preis im Wareneingang vom Preis der Bestellung abweichen darf.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter "Minderpreis als Preisänderung betrachten" mit der Ausprägung "1 - Ja" verwendbar.
Definition, ob sich eine Überlieferung "negativ" auf die "Mengentreue" auswirken soll.
Hinweis
Überlieferung = gelieferte Menge im Wareneingang übersteigt die Bestellmenge
Wird eine Einheit zu viel geliefert, so wird dies gleich bewertet, wie wenn eine Einheit zu wenig geliefert wird.
Definition, um wie viel Prozent die Menge im Wareneingang "in Summe" von der Bestellung abweichen darf.
Hinweis
Liegt eine Lieferung im Toleranzbereich, so wird diese wie eine 100%-Lieferung behandelt.
Nur in Kombination mit dem Parameter "Überlieferung reduziert Mengentreue" mit der Ausprägung "1 - Ja" verwendbar.
Definition, um wie viel Prozent die Menge im Wareneingang "in Summe" von der Bestellung abweichen darf.
Hinweis: Liegt eine Lieferung im Toleranzbereich, so wird diese wie eine 100%-Lieferung behandelt.
Definition, ob eine nicht durchgeführte Lieferkontrolle als "OK-Lieferung" gewertet werden soll.
Definition, ob für einen Zeitraum, in dem keine Lieferung erfolgt ist, die Bewertung 100 % vergeben werden soll.
Hinweis: Steht der Parameter auf "0 - Nein", so bleiben die Bewertungsfelder "leer" und es wird somit keine Gesamtbewertung errechnet.
Definition, wie die Gesamtbewertung berechnet werden soll.
Beispiel
60 % automatische Bewertung
40 % persönliche Bewertung
Parameterwert: 60;40
Hinweis
Trennzeichen für die Prozentangaben ist ";".
Die Summe muss 100 ergeben.
Definition, wie die Kriterien (Termin, Menge, Preis und Qualität) prozentuell die automatische Bewertung beeinflussen sollen.
Beispiel
30 % Termin
20 % Menge
10 % Preis
40 % Qualität
Parameterwert: 30;20;10;40
Hinweis
Bleibt der Parameter "leer", so werden alle Felder gleich gewichtet.
Trennzeichen für die Prozentangaben ist ";".
Die Summe muss 100 ergeben.
Definition, wie die Gesamtbewertung klassifiziert werden soll.
Beispiel
Klasse A entspricht 100 % - 90 %
Klasse B entspricht 90 % - 70 %
Klasse C entspricht 70 % - 50 %
Klasse D entspricht 50 % - 30 %
Klasse E entspricht 30 % - 0 %
Parameterwert: 90;70;50;30;0
Hinweis
Die Prozentwerte sind in absteigender Reihenfolge festzulegen.
Trennzeichen für die Prozentangaben ist ";".
Definition, welcher Farbcode für die jeweilige Klasse gelten soll.
Hinweis
Die Anzahl der Farbcodes muss mit der Anzahl der Klassen lt. Parameter "Einteilung Klassifizierung" übereinstimmen.
Trennzeichen für die Prozentangaben ist ";".
Mit diesem Parameter kann gesteuert werden, welche Daten bei Eingabe einer Hauptfirma geladen werden:
0: Die Bewertung wird für alle Firmen des Konzerns geladen.
1: Es werden ausschließlich die Bewegungsdaten der Hauptfirma geladen.
Unabhängig von der Einstellung dieses Parameters können alle operativen Firmen eingegeben und danach geladen werden.
Legt fest, auf welches Datumsfeld die Einstiegsfelder "Von Datum" und "Bis Datum" in der Lieferantenbewertung angewendet werden.
1 - Liefertermin (Standard): Bestätigter Liefertermin (mit Rückfall auf Liefertermin) der Bestellposition
2 - Wareneingangsdatum
Beispiel
Für eine Bestellung ist der bestätigte Liefertermin der 28.02. Die Warenannahme zu dieser Bestellung erfolgt am 02.03.
Mit der Ausprägung "1 - Liefertermin" wird diese Bestellung nur berücksichtigt, wenn der 28.02. im Zeitraum vorhanden ist. Wird der Zeitraum ab z. B. 01.03. verwendet, wird diese Bestellung nicht in der Lieferantenbewertung berücksichtigt.
Mit der Ausprägung "2 - Wareneingangsdatum" wird diese Bestellung nur berücksichtigt, wenn der 02.03. im Zeitraum vorhanden ist. Wird der Zeitraum z. B. bis zum 28.02. verwendet, wird diese Bestellung nicht in der Lieferantenbewertung berücksichtigt.
Definition, ob beim Verbuchen der Warenannahme der "Einkaufspreis laut Warenannahmeposition" als neuer Einkaufspreis in die lieferantenbezogene Preistabelle gespeichert werden soll.
Definition, ob beim Verbuchen der Warenannahme der "Einstandspreis laut Warenannahmeposition" als neuer Einstandspreis in die Einstandspreise (Standardtabelle) gespeichert werden soll.
Definition, welcher "Preis per" beim Speichern des Einstandspreis verwendet werden soll.
0 - Preis per vom Einkaufspreis: Preis per wird vom "Einkaufspreis - Preis per" lt. Warenannahmeposition verwendet.
1 - Vorgabe Preis per des Artikels: Preis per wird laut Feld "Vorgabe Preis per" vom Artikelstamm verwendet.
2 - Aktueller Preis per in der Preistabelle: Preis per wird laut aktuellem Eintrag in der "Einstandspreis (Standard-Tabelle)" verwendet.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter "Wareneingang - Preisspeicherung - Speichern Einstandspreis" verwendbar.
Definition, ob der Einkaufspreis als Staffel gespeichert werden soll.
0 - Nein: Der Einkaufspreis wird als Preis ohne Staffel mit dem Tagesdatum (Ab-Datum) in die Lieferantenpreistabelle zurückgespeichert. Gibt es zu dem Lieferanten noch keinen lieferantenbezogenen Einkaufspreis, so wird eine neue Tabelle angelegt.
1 - Ja: Bestehende Preiskondition inklusive Staffel wird ermittelt und als neue Kondition gespeichert, wobei der neue Preis in die nächstkleinere Staffel übernommen wird. Wird keine Staffel gefunden, wird der Einkaufspreis als Preis ohne Staffel zurückgeschrieben.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter "Speichern Einkaufspreis" mit der Ausprägung 1 und 2 verwendbar.
Definition, in welcher Einheit der Einkaufspreis zurückgespeichert werden soll.
0 - Mengeneinheit: Der Einkaufspreis wird in der Mengeneinheit (MCA_WAP_EINHEITKBEZ) lt. Bestellposition zurückgespeichert.
1 - Einkaufspreiseinheit der Bestellung: Der Einkaufspreis wird in der Einkaufspreiseinheit (MCA_BPD_EINHEITKBEZ) lt. Bestellposition zurückgespeichert.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter "Speichern Einkaufspreis" mit der Ausprägung 1 und 2 verwendbar.
Definition, ob auch nicht veränderte Einkaufspreise als neue Einkaufspreise gespeichert werden sollen.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter unter Wareneingang → Preisspeicherung → Speichern Einkaufspreis verwendbar.
Definition, ob Einkaufspreise von Bestellpositionen mit dem "EKBerKz - Preis nicht mit Menge multiplizieren" in die Preistabelle gespeichert werden sollen.
Hinweis: Feld "EKBerKz" lt. Bestellposition
Definition, ob nicht geänderte Einstandspreise mit dem aktuellen Datum gespeichert werden sollen.
0 - Nein: Es erfolgt zuerst die Preisfindung. Ist der Preis gleich, wird kein neuer Datensatz mit aktuellem Datum gespeichert.
1 - Ja (Standard): Es wird immer der aktuelle Preis gespeichert.
Definition, mit welchem Gültig-ab-Datum der Einkaufspreis zurückgespeichert wird.
0 - Tagesdatum (Standard)
1 - Erfassungsdatum der Bestellung
Hinweis: Gibt es keine Bestellung, so gilt das Tagesdatum.
Definition, ob das Gültig-bis-Datum automatisch ermittelt werden soll, wenn zwischen zwei bestehenden Preisen ein zusätzlicher Preis eingefügt wird und die Preishistorie aktiv ist.
0 - Nein (Standard): Der Preis wird nicht automatisch eingefügt, sondern es erscheint ein Fenster zur Korrektur der Überschneidungen. In diesem Fenster kann manuell ausgewählt werden, ob die Preisspeicherung akzeptiert wird (Schaltfläche "Ok") oder ob der Preis nicht in die Preistabelle übernommen werden soll (Schaltfläche "Abbrechen").
1 - Ja: Der neue Einkaufspreis wird automatisch eingefügt. Als Ab-Datum wird entweder das Tagesdatum oder das Erfassungsdatum der Bestellung je nach Parametereinstellung des Parameters "Gültig-ab-Datum für Einkaufspreisspeicherung" verwendet. Als Bis-Datum wird das Bis-Datum des Preises verwendet, der durch die Preisspeicherung verändert wird.
Beispiel
In der Preistabelle sind folgende Preise mit Gültigkeitszeiträumen vorhanden:
Von 1.1. bis 31.3. - 10 EUR
Ab 1.4. - 15 EUR
Wird nun der neue Preis (12 EUR) mit Ab-Datum 1.2. zurückgespeichert, wird dieser mit Gültigkeitsdatum 1.2. bis 31.3. gespeichert. Die Einträge sehen nach der Preisspeicherung so aus:
Von 1.1. bis 31.1. - 10 EUR
Von 1.2. bis 31.3. - 12 EUR
Ab 1.4. - 15 EUR
Definition, ob auftragsbezogene Bestellpositionen im Zuge des Wareneingangs lagergebucht werden sollen.
0 - Nein
1 - Ja (Standard): Auftragsbezogene Bestellpositionen werden im Zuge des Wareneingangs lagergebucht.
Definition, auf welche Einstandspreis-Felder (auf Ausgangslieferschein und Ausgangsrechnung) der Einstandspreis von nicht lagergeführten Wareneingangspositionen übernommen werden soll.
0 - Einstandspreis Ist (Standard): Der Einstandspreis wird in die EP-Ist-Felder von Lieferschein und Rechnung übernommen. Das heißt, es werden nur die Ist-Felder (Felder "Lag-Preis" (Lagerpreis) und "Lag-E-Wert" (Lagereinstandswert)) angepasst.
1 - Einstandspreis Soll: Der Einstandspreis der Warenannahmeposition wird bei nicht lagerführten Artikeln auch auf den Soll-Einstandswert auf Lieferschein und Rechnung übernommen. Das heißt, es werden sowohl die Soll-Felder (Felder "Einstandspreis" und "EW" (Einstandswert)) als auch die Ist-Felder (Felder "Lag-Preis" (Lagerpreis) und "Lag-E-Wert" (Lagereinstandswert)) angepasst.
Definition, ob die Einstandspreisprüfung erfolgen soll.
0 - Nein: Es erfolgt keine Einstandspreisprüfung.
1 - Ja: Einstandspreise werden auf Abweichung geprüft. Siehe Parameter unter Lagerverwaltung → Einstandspreisprüfung.
Hinweis: Diverse Artikel werden nicht geprüft!
Definition, ob negative Lagerstände verhindert werden sollen.
0 - Nein
1 - Ja: Negative Lagerstände werden kontrolliert und somit wird verhindert, dass bei der Wareneingangsverbuchung ein negativer Lagerstand generiert wird.
Definition, ob negative Lagerstände beim Stornieren der Warenannahme verhindert werden sollen. Eine Umstellung des Parameters auf "Nein" ist nicht zu empfehlen!
0 - Nein: Warenannahmen können storniert werden, auch wenn diese zu negativen Lagerständen führen, weil z. B. die Ware schon verkauft und damit vom Lager abgebucht worden ist.
Die Einstellung auf "Nein" wird NICHT empfohlen!
1 - Ja (Standard): Negative Lagerstände werden kontrolliert und somit verhindert, dass bei der Stornoverbuchung ein negativer Lagerstand generiert wird. Ist zu wenig auf Lager, erscheint beim Storno der Warenannahme die Meldung "Fehler bei der Wareneingangsstornierung! Wareneingang kann nicht storniert werden, da zu wenig auf Lager ist."
ACHTUNG
Die Einstellung des Parameters auf "Nein" ist nur in Ausnahmefällen zu verwenden! Die Einstellung auf "Nein" wird nicht empfohlen! Der Parameter darf in keinem Fall auf "Nein" gestellt werden, wenn mit Wareneinsatzermittlung gearbeitet wird!
Empfehlung von BMD: Die Einstellung des Parameters auf "Ja" belassen und vor der Stornierung der Warenannahme den entsprechenden Lieferschein stornieren, mit dem die Ware vom Lager abgebucht worden ist.
Definition, ob im Zuge des Wareneingangs eine Ware mit Qualitätsstatus "Beobachtung" verbucht werden darf.
Hinweis: Gilt ebenso für den Ankauf.
Definition, ob im Zuge des Produktionszugangs eine Ware mit Qualitätsstatus "Beobachtung" verbucht werden darf.
0 - Nein: (Standard) Ist mindestens eine Position auf Beobachtung, so erfolgt eine Meldung, dass die einzelnen Positionen voneinander abhängig sind und somit eine teilweise Verarbeitung nicht erlaubt ist.
1 - Ja: In der Warenwirtschaft erfolgt keine Prüfung und somit wird der Qualitätsstatus "Beobachtung" gebucht.
Definition, ob im Zuge einer Wertkorrektur die Ermittlung des Einstandspreis laut Preisfindung erfolgen soll.
0 - Nein
1 - Ja: Die Lagerjournalfelder "EinstPreis lt. Preisf", "EinstPreisAbweichung" und "EinstPreis Abw%" werden befüllt.
Hinweis
Wertkorrekturen können als Beispiel durch die Eingangsrechnungskontrolle ausgelöst werden.
Bei aktivem Parameter kann es bei einer hohen Anzahl von Korrekturbuchungen zu Performanceeinbußen kommen.
Definition, wie eine Lagerkorrektur der Wareneingangs-Lagerbuchung im Lagerjournal behandelt werden soll.
0 - Korrekturbuchung: Es erfolgt eine Korrekturbuchung im Lagerjournal.
1 - Korrekturbuchung vermeiden: Es wird die Originalbuchung korrigiert.
Hinweis: Dies ist eine Wunschvorgabe für Korrekturbuchungen und somit nicht bindend, da gewisse Programmabläufe nicht übersteuert werden dürfen.
Definition, ob bei Umbuchungsbestellungen mit negativer Menge für die Lagerbuchung das Quell- und Ziellager getauscht bzw. die Menge mit positivem Vorzeichen gebucht werden soll.
Beispiel:
Erfassungskennzeichen UBE: Menge -1; Ziellager Nr. 1; Quelllager Nr. 2
0 - Nein (Standard): Im Lagerjournal wird die Buchung mit Menge -1 vom Quelllager 2 auf das Ziellager 1 dargestellt.
1 - Ja: Im Lagerjournal wird die Buchung mit Menge +1 vom Quelllager 1 auf das Ziellager 2 dargestellt.
Hinweis
Weiters verändert sich mit dem Setzen des Parameters auf "1 - Ja" das Verhalten der Warenbeschaffungskosten (WBK).
Die Warenbeschaffungskosten erhöhen den Einstandswert des Ziellagers und werden mit einer eigenen ZUG1-Buchung mit Menge 0 und den Warenbeschaffungskosten als Einstandswert gebucht.
Definition, ob beim Storno eines Wareneingangs ein neuer offener Wareneingangskopf angelegt werden soll.
0 - Nein: Es wird kein neuer Kopf angelegt und somit können keine Korrekturen vorgenommen werden.
1 - Ja: Es wird ein neuer Kopf angelegt, um Korrekturen vornehmen zu können.
2 - Abfrage: Im Zuge der Stornierung erfolgt eine Abfrage, ob ein neuer Kopf angelegt werden soll.
Hinweis
Sind auf einem Warenannahmelieferschein Dokumente gespeichert und wird im Zuge der Stornierung ein neuer Kopf angelegt, werden die Dokumente nach dem Storno auf den neu angelegten Warenannahmelieferschein übernommen.
Definition, ob beim Storno eines Produktionszugangs ein neuer offener Kopf angelegt werden soll.
0 - Nein: Es wird kein neuer Kopf angelegt und somit können keine Korrekturen vorgenommen werden.
1 - Ja: Es wird ein neuer Kopf angelegt um Korrekturen vornehmen zu können.
2 - Abfrage: Im Zuge der Stornierung erfolgt eine Abfrage, ob ein neuer Kopf angelegt werden soll.
Definition, ob eingehende oder retourgenommene Gebinde eine Eingangsrechnung-Sperre erhalten sollen.
0 - Nein
1 - Ja: Das Gebinde wird von der Eingangsrechnungskontrolle ausgenommen.
Definition, ob beim Aufruf der Funktion "Übernahme in Auftrag" bzw. "Übernahme in Angebot" im Zuge des Auftrags-/Angebots-Imports die Aktionsmakros für Positionen "Neu" ausgeführt werden sollen.
Hinweis
Bei Ausprägung "Ja" werden die Aktionsmakros nicht nur bei der Neuanlage, sondern auch beim Import mittels der Funktionen in den Warenannahmepositionen "Übernahme in Auftrag" bzw. "Übernahme in Angebot" ausgeführt.
Definition, ob zu einer Warenannahme eine oder mehrere Rücklieferungen erlaubt sind.
0 - einmalige Rücklieferung (Standard)
1 - mehrmalige Rücklieferung