In den Steuererklärungen gibt es beispielsweise für Vermietungen die Möglichkeit eine Kostenstelle (bzw. Abteilung, Dimension, Geschäftsbereich) zu hinterlegen, um damit eine Aufteilung der Vermietungen vornehmen zu können.
Folgende Voraussetzungen müssen für eine erfolgreiche Übernahme der Werte von der Kostenstelle in die jeweilige Kennzahl erfüllt sein: - Die Kore muss im Fibu-Stamm hinterlegt sein.
- Die Kostenstelle muss definiert und gültig sein.
- Die Sachkonten müssen auch in der Kore vorhanden sein.
- Die Kennzahlen für Steuererklärung müssen aufbereitet sein.
- Die Kosten müssen zuvor von der Fibu in die Kore übernommen werden.
|
Die Hinterlegung einer Kostenstelle erfolgt entweder sofort beim Zuordnen der Steuererklärung, oder nachträglich im Formular unter Steuererklärung → Fibu hinterlegen. Neben der richtigen Auswahl der Firma und der Fibu sind in den Feldern "Kostentyp" und "Kosten-Nummer" die entsprechenden Einträge zu erfassen.
Dafür legen Sie je Vermietungsobjekt eine Kostenstelle an. Genaueres zur Anlage einer Kostenrechnung und der Kostenstellen finden Sie unter
Erste Schritte. Allgemeine Kosten (wie Bankspesen) können prozentuell mittels Kostenschlüssel verteilt werden. Dies funktioniert durch
Übernahme und Umlage.
Für die Übernahme der Werte aus der Fibu in die einzelnen Formulare müssen die Kennzahlen für die Steuererklärung aufbereitet werden und zuvor noch die Kosten in die Kore übernommen werden (siehe
Übernahme und Umlage). Anschließend öffnet man das Formular E1b bzw. E6b und wählt unter Steuererklärung
→ Fibu hinterlegen. Hier hinterlegt man im Feld "Kostentyp" die Einstellung "Kostenstelle" und im Feld "Kosten-Nummer" die entsprechende Kostenstelle für dieses Vermietungsobjekt. Werden Kostenstellen auf andere Kostenstellen umgelegt, so muss in den Steuererklärungen die Umlagevariante hinterlegt werden, die für die Berechnung des Ergebnisses erforderlich ist.
Die Kostenrechnung bietet Ihnen auch Auswertungsmöglichkeiten je Kostenstelle. In der Bilanzierung verwenden Sie nur ein Bilanzprojekt und eine Auswertung.
Die Anlagenbuchhaltung wird gesamt geführt und kann sortiert nach Kostenstellen ausgewertet werden.