Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter Erste Schritte PPS.
Produktionsplanung und -steuerung → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS → PlanungHier kann festgelegt werden, ob eine StÜ-TL bei AA- oder EE-Beziehung angewendet werden soll. Folgende Ausprägungen sind möglich: 0 - Nein: Es erfolgt keine Berechnung der Soll-Übergangszeit aufgrund der Transportlosgrößen. 1 - Ja: Es erfolgt die Berechnung des Feldes "StÜ-TL" am Vorgang. 2 - Ja und überholen verhindern: Bei AA-Beziehung wird sichergestellt, dass SEnde(Vg2) - StÜ-TL(Vg2) > SEnde(Vg1), also zumindest eine Transportlosmenge des Nachfolgers produziert wird. In Kauf genommenes Problem: Nicht ideal, wenn kein Vielfaches der Transportlosmenge produziert wird. 3 - Ja und StD automatisch takten: Stehen Vorgänge in Anfang-Anfang-Beziehung, wird die StD dieser Vorgänge innerhalb eines Arbeitsplans auf die gleiche Länge angepasst. 4 - Nein, aber AA/EA-Abstand lt. Kapazität (VW-Term.): Nur in ganz speziellen Konstellationen zu verwenden! Ein genaues Beispiel ist dem Dokument Einlastung mit fixem Zeitversatz zu entnehmen. Für weitere Informationen siehe auch Einlastung von Transportlosgrößen. |
| Transportlosgröße (TxM) | Transportlosgröße in der Bezugsmengeneinheit (SBxME) Dient zur Berechnung des Zeitversatzes im Rahmen der Einlastung von Vorgängen Wobei: StRx wird in diesem Zusammenhang als Zwischenrüstung je Transportlos verwendet. Anzahl Rüstungen je Transportlos ... Aufrunden (BxM / TxM) Siehe dazu auch Einlastung von Transportlosgrößen. |
![]() | Es ist auf den ersten beiden Vorgängen jeweils eine Transportlosgröße von 10 Stk. (Feld "TxM") hinterlegt. Das heißt, 10 Stk. sollen nach ihrer Fertigstellung im ersten Arbeitsgang (Zuschneiden) zum nächsten Prozess "Schleifen" gebracht werden, damit dort ihre Bearbeitung starten kann. Das gleiche gilt auch für den Weitertransport vom Schleifen zum Montieren. → Im Reiter "Nachfolger" ist demnach die Abhängigkeit auf "Anfang/Anfang" gestellt. Der Vorgang "Qualität prüfen" erfolgt erst, wenn die ganze Produktionsmenge produziert wurde. Aus diesem Grund: → wird am Vorgang Montieren keine Transportlosgröße eingegeben → die Vorgangsbeziehung zwischen Montieren und "Qualität prüfen" bleibt auf Ende/Anfang ![]() Anmerkung: Die Zeitdauer wurde jeweils im Format hh:mm (Stunden und Minuten) eingegeben. |
![]() | Produktionslos-übergreifende Planung ist hier kein Ziel gewesen. |
![]() | Ein Produktionsauftrag für den oben dargestellten Produktionsartikel wurde für 100 Stk. erfasst und vorwärtsterminiert. ![]() Gantt-Darstellung: ![]() Die StÜ-TL errechnet sich dabei wie folgt: StRf + StB + StBx * (TxM / SBxM) + StRx * Anz. Rüstungen (Aufrunden (BxM / TxM) + StÜ
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![]() | Mit einer kürzeren Bearbeitungsdauer (StBx) kann es dazukommen, dass Vorgang #2 früher fertig wird als Vorgang #1. Für die Sollmenge von 40 Stk. kommt es damit bei unten stehender Konstellation zu diesem Fall. ![]() Gantt-Darstellung: ![]() |
![]() | Dies kann mit der Parameterausprägung 2 - Ja und überholen verhindern verhindert werden. Dabei wird der zweite Vorgang so eingelastet, dass → Soll-Ende VG#2 >= Soll-Ende VG#1 + Dauer für die Herstellung eines Transportloses ![]() Gantt-Darstellung ![]()
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![]() | Das Ausgangsbeispiel ist das gleiche aus → Überholen verhindern. Mit der automatischen Taktung der Soll-Durchführungszeit verhält sich das Programm so, dass → Soll-Anfang VG#2 >= Soll-Anfang VG#1 + StÜ-TL → Soll-Ende VG#2 >= Soll-Ende VG#2 + StÜ-TL Dies bedeutet auch, dass die Soll-Durchlaufzeit des nachfolgenden Vorgangs nicht mehr anhand der Soll-Zeiten ermittelt wird. ![]() Gantt-Darstellung ![]() |
![]() | Siehe auch: |