Dass keine Beträge errechnet werden konnten, kann mehrere Ursachen haben:
- Fehlende Referenzlohnarten: Hinterlegen Sie in allen Kollektivverträgen am Reiter "L/G-Tabelle" die jeweilige Referenzlohnart und die Referenzlohnart für Lehrlinge. Starten Sie danach NTCS noch einmal neu.
- Fehlende Parametereinstellungen: Kontrollieren Sie, dass in den Parametern für die Personalrückstellungen die entsprechenden Berechnungen hinterlegt sind. Beachten Sie dabei den Grundsatz, dass spezielle Einstellungen in einem Kollektivvertrag oder einer Firma vor globalen Einstellungen greifen. Die Personalrückstellungsparameter gelten wie alle LOHN Parameter stets jahresbezogen. Das bedeutet, dass im Jahr des Bilanzstichtags, zu dem die Personalrückstellung gebildet werden soll, möglicherweise eine andere Parametrierung vorliegt als im aktuellen Lohnjahr. Auch dies ist zu kontrollieren.
- Einstellungen im Programm "Dienstnehmer": Stellen Sie im Dienstnehmerstamm sicher, dass am Reiter "Rückstellungen" das Feld "Rückstellungen" mit "Ja" befüllt ist und die gewünschten Personalrückstellungsarten auf "wird berechnet" eingestellt sind.
- Die Berechnung liefert in der Tat das Ergebnis 0. Mit dem Programm Analysefenster für Berechnungsgenerator und der Funktion Berechnung ausführen können Sie die Berechnung im Detail nachvollziehen.
Die Gutstunden werden nicht mit dem NTCS LOHN verwaltet. Das heißt, in der Lohnverrechnung ist der zum Bilanzstichtag korrekte Gutstundenrest nicht bekannt. Allerdings sollten die Gutstundenrückstellungen berechnet werden. Wie ist vorzugehen?
- Der Gutstundenrest ist direkt in die Personalrückstellungen zu importieren. Da der Gutstundenrest nicht im NTCS LOHN vorliegt, muss er von einem Fremdprogramm exportiert werden. Der Import der Gutstundenreststände ist im Programm "Personalrückstellungen" über das Menü "Import" und die Funktion "Variabler CSV-Import" möglich.
- Danach ist eine Feldsperre zu setzen, sodass die importierten korrekten Reststände nicht mehr durch den Import aus der Lohnverrechnung überschrieben werden. Dafür steht im Programm "Personalrückstellungen" im Menü "Extras" die Funktion "Feldsperren für Importe" zur Verfügung.
- Durch den Import aus der Lohnverrechnung gelangen die korrekt berechneten Sätze in die Personalrückstellungen.
- Die Weiterverarbeitung erfolgt ausschließlich in der Personalrückstellung.
Im Falle einer Ummeldung im Konzern (einer Firmengruppe) sind zwar die Urlaubsbeginndaten in der Lohnverrechnung sowie die Eintrittsdaten korrekt hinterlegt, allerdings wird der Urlaub im Übertrittsjahr in der Urlaubsrückstellung aliquotiert.
Man muss in den meisten Fällen das Ersteintrittsdatum für die Urlaubsrückstellung heranziehen und im Feld "Eintrittsdatum für Aliquotierung bei Konzernwechsel" manuell hinterlegen.
Mit dem Programm LOHN → Personalrückstellungen → Dienstnehmer aus Lohnverrechnung exportieren werden die für die Personalrückstellungen erforderlichen Dienstnehmerstammdaten und Berechnungsergebnisse in eine CSV-Datei exportiert. Auf einer anderen NTCS Datenbank, auf der die Personalrückstellungen für diese Dienstnehmer gebildet werden sollen, kann die CSV-Datei über das Programm LOHN → Personalrückstellungen → Personalrückstellungen importiert werden.