UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu Personaleinsatzplanung & Projektmanagement finden Sie unter Erste Schritte PEP.


 Projektmanagement

 Wie können gelöschte markierte Mitarbeiterzuordnungen wieder bearbeitet werden?

Wird eine Mitarbeiterzuordnung als gelöscht gekennzeichnet, indem das Feld "L" aktiviert wird, kann dieser Datensatz nicht mehr bearbeitet werden.

Damit der Datensatz wieder zu bearbeiten ist, kann in den MA-Zuordnungen mit klassischem Design die Funktion "Gelöschte MAZ bearbeitbar" aktiviert werden.

Für die MA-Zuordnungen im FLEX-Layout wird der Parameter "Personenzuordnungen: als gelöscht gekennzeichnete Einträge bearbeitbar" berücksichtigt:
Paket PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Allgemeine Einstellungen

 Warum sind manche Eingabefelder während der Bearbeitung grün hinterlegt – was bedeutet das?

Die Farbe kennzeichnet, ob ein Eingabefeld (z. B. SAnfangMAZ) übersteuert worden ist oder nicht. Ein grünes Feld bedeutet, dass das Feld nicht übersteuert worden ist. Das Verhalten kann über den PEP Parameter "Übersteuerte Eingabefelder" gesteuert werden. Siehe dazu auch Übersteuern von Feldern am Vorgang und MAZ.

Den Parameter finden Sie im Paket PEP unter Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Darstellung und Bearbeitung → Übersteuerte Eingabefelder.

Übersteuerbare Felder sind Felder, welche vom Programm automatisch berechnet und befüllt werden können. Die Information in einem Feld kann auch von einem anderen Programm (PPS, LEA ...) ermittelt werden.
 
0 - gesperrt/F8: Übersteuerbare Felder können nur über die F8-Funktion neben dem jeweiligen Feld bearbeitbar und somit übersteuerbar gemacht werden.

1 - farblich gekennzeichnet: Übersteuerbare Felder werden, solange vom Benutzer keine Übersteuerung stattgefunden hat, im Bearbeitungsmodus grün hinterlegt.
 
Zusatzinformation
Wurden übersteuerbare Felder manuell vom Benutzer befüllt, können diese nicht mehr vom Programm überschrieben werden, solange die Übersteuerung besteht. Das Entfernen der Übersteuerung ist über das Menü unter → Extras → Projektplanvorgänge: Aufrollungen/Berechnungen oder Einsätze: Aufrollungen/Berechnungen → Datenübersteuerung bearbeiten (Vorgänge) möglich.

 Im Projektplan möchte ich ein Vorgangspaket einklappen. Warum funktioniert das trotz Klick auf das Symbol nicht?

Das Einklappen von Vorgangspaketen funktioniert nicht, wenn unter Ansicht → Einstellungen unter dem Reiter "Start/Filter" das Feld "Filterung zulassen" aktiviert ist.
Ist das Feld nicht aktiv, können die Vorgangspakete auf- bzw. zugeklappt werden.

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 Gibt es eine Tastenkombination für das Auf- und Zuklappen von Vorgangspaketen im Projektplan?

​Am numerischen Tastenblock kann man mit der Taste "+" eine Ebene im Projektplan öffnen bzw. mit "-" eine Ebene schließen. Mit der Taste "*" können alle Ebenen unterhalb des Vorgangspakets geöffnet bzw. "÷" alle Ebenen geschlossen werden.

Um sämtliche Ebenen des Projektplans zu öffnen/schließen, gibt es folgende Tastenkombinationen: Umschalt-Strg + "+" und Umschalt-Strg + "-"

 Woran kann es liegen, dass Projekt oder Kunde nach Eingabe des Vorgangsmatchcodes in der Tageserfassung leer bleiben?

​Damit nach Eingabe des Vorgangsmatchcodes Kunde und Projekt lt. Vorgang auf die Leistung übernommen werden, müssen die LEA Parameter korrekt eingestellt sein.

Unter LEA → Stammdaten → Einstellungen → LEA Parameter → Leistungserfassung → Arbeitsgang muss "Arbeitsgang automatisch erstellen"“ auf "Nein" gesetzt sein.
Der Parameter "Daten auf Leistung übernehmen" muss auf "Immer überschreiben", "Nur leere überschreiben" oder "Abfrage nach Eingabe Arbeitsgang" stehen.

Wird generell der Vorgangsmatchcode nicht angezeigt, muss der LEA Parameter "Anzeige Vorgangsmatchcode" aktiviert werden. Danach wird der Vorgangsmatchcode nach dem Speichern der Leistung angezeigt.

Sind alle Parameter korrekt gesetzt und dennoch wird kein Kunde oder Projekt übernommen, kann dies daran liegen, dass am Projekt kein Kunde hinterlegt ist oder das Projekt gesperrt ist. In diesen Fällen erscheint nach Eingabe des Vorgangsmatchcodes ein entsprechender Hinweis.

 Kapazitätsplanung

 Übersicht Mitarbeiterkapazitäten: Welche Stunden kommen von der Kapazitätsberechnungsmatrix?

Im Fenster "Übersicht Mitarbeiterkapazitäten" werden in der Spalte "Verfügbar" jene Stunden dargestellt, die über das Fenster Mitarbeiterkapazitäten berechnen geplant sind.

 Wieso liefert das Fenster "Übersicht Mitarbeiterkapazitäten" keine Werte bzw. lässt sich nicht starten?

Damit in der "Übersicht Mitarbeiterkapazitäten" Werte geladen werden, ist es notwendig, die Einstiegsfelder "Zeitpunkt" und "Planungsperiode" zu befüllen.

Hinweis 
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Zwecks Übersichtlichkeit wird empfohlen, eine kürzere Planungsperiode (z. B. P1JM oder P1QM) im Feld "Planungsperiode" zu hinterlegen.

 Was bedeuten die unterschiedlich farbigen Summenzeilen in der Übersicht Mitarbeiterkapazitäten?

Die rote Summenzeile 1506518125000009890.png stellt die Gesamtsumme dar. Sie addiert alle Zeiten, auch jene, zu denen ein Mitarbeiter als weiterer Mitarbeiter eines Planungsobjektes zugeordnet ist (nicht nur Hauptmitarbeiter). Je nach Gliederungseinstellung (Einstiegsfeld "Gliederung") bezieht sich die blaue Summenzeile 1506518125000009890_0.png auf die Mitarbeiter und die grüne Summenzeile 1506518125000009890_2.png auf die Gliederung nach Prozess.

 Wieso werden meine Vorgänge und Einsätze im Kapazitätsmonitoring nicht berücksichtigt?

Wenn Vorgänge und Einsätze im Kapazitätsmonitoring oder in der Kapazitätsüberwachung für die Berechnung der Planstunden nicht berücksichtigt werden, kann dies folgende Gründe haben:
  • Grundsätzlich werden die Einschränkungen der Einstiegsfelder angewendet.

  • Darüber hinaus gelten noch weitere Regeln für das Berücksichtigen. Dabei wird vor allem das Feld Kapazitätsstatus des Vorgangs/Einsatzes berücksichtigt.

    • Vorgänge und Einsätze werden in der Berechnung ausgeschlossen, immer wenn der Kapazitätsstatus auf "nicht auswertbar" gestellt ist.

    • Vorgänge und Einsätze werden bei automatisch berechnetem Soll-Anfang und Soll-Ende (d. h., die beiden Felder sind nicht übersteuert) nur dann berücksichtigt, wenn ein gültiger Kapazitätsstatus vorliegt. Gültige Ausprägungen für den Kapazitätsstatus sind in diesem Zusammenhang:
      • Undefiniert
      • Kapazität Ok
      • Einlastung manuell
      • Einlastung durch Dispo
      • Nicht relevant

 Wieso erhalte ich keine Werte in der Spalte "P.Verfügbar" im Kapazitätsmonitoring? 

Wenn Sie mit einer Firmengruppe arbeiten, kann es sein, dass bei Eingabe der Firmengruppennummer im Einstiegsfeld "Firma/Firmengruppe" keine Werte für die verfügbaren Mitarbeiterkapazitäten ermittelt werden können. Versuchen Sie stattdessen, die Nummer der Hauptfirma im Einstiegsfeld "Firma/Firmengruppe" einzugeben.

 Wieso liefern Kapazitätsmonitoring, die PEP Auswertung & Einsätze pro Mitarbeiter unterschiedliche Werte für die geplanten Stunden?

Folgende Gründe sind möglich, dass sich die geplanten Stunden eines Mitarbeiters im Kapazitätsmonitoring von jenen im Fenster "Einsätze pro Mitarbeiter" bzw. in PEP Auswertungen unterscheiden:
  • Das Kapazitätsmonitoring filtert alle Vorgänge und Einsätze heraus, deren numerischer Statuswert >= 7000 ist.

  • Das Kapazitätsmonitoring berücksichtigt auch MAZ-Planstunden, wenn Soll-Anfang und Soll-Ende am Vorgang/Einsatz leer sind. Das Fenster "Einsätze pro Mitarbeiter" sowie die PEP Auswertungen hingegen berücksichtigen keine Vorgänge/Einsätze, wo der Planungszeitraum leer ist.

 Einsätze​

 ​Wie kann bei wiederkehrenden Einsätzen der Durchführungszeitraum bis/über Mitternacht definiert werden?

​Das ist möglich über die Felder "Soll-Anfang-Zeitpunkt" und "Soll-Ende-Zeitpunkt" am wiederkehrenden Einsatz. Diese werden im Format "Tag Stunden:Minuten" definiert.

Einsätze, die einen ganzen Tag dauern sollen, werden demnach mit folgenden Zeitpunkten befüllt:
  • SAnfang-ZP: 0 Tage 0 Stunden 0 Minuten
  • SEnde-ZP: 1 Tag 0 Stunden 0 Minuten
Als Zeitpunkt im Intervall wird "zu Tagesbeginn" ausgewählt.

Einsätze, die einen längeren Zeitraum als einen Tag dauern, können analog dazu angelegt werden. Als Ende-Zeitpunkt wird dann Tag 2, 3 usw. mit der jeweiligen Uhrzeit definiert.

Beispiel 
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Die aus dem wiederkehrenden Ganztageseinsatz generierten Einsätze dauern jeweils einen ganzen Tag:

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Die Definition erfolgt dabei über die Felder "SAnfang-ZP" sowie "SEnde-ZP" am wiederkehrenden Einsatz.

 Einlastung

 Wieso wird ein bestimmter Vorgang bei der Einlastung übersprungen?

Ein möglicher Grund, dass Vorgänge bei der Einlastung nicht berücksichtigt werden, liegt an der Einstellung im Feld MAZ-Steuerung. Die Vorgangsplanzeiten dürfen nicht über die Mitarbeiterzuordnungen ermittelt werden. Das heißt, die MAZ-Steuerung muss auf "Aus" oder "Auto (Aus)" gestellt sein, damit die Einlastung den Vorgang einlasten kann.

 Paketübergreifende Themen

 Wie kann ich einstellen, dass in der Vorgangssuche der Leistungserfassung nicht nach Mitarbeiter gefiltert wird?

Damit in der Leistungserfassung bei der Vorgangssuche (Feld "Vorgangsmatchcode) nicht nach dem Mitarbeiter der Leistung gefiltert wird, können Sie folgendermaßen vorgehen.
  1. Der PEP Parameter Einstiegsfelder automatisch ergänzen und vorbelegen (unter PEP → Stammdaten → Einstellungen → PEP Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Darstellung und Bearbeitung) muss auf die Ausprägung "1 - Nein (inkl. Suchfenster)" gestellt werden.

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  2. In der Vorgangssuche der Leistungserfassung muss das Einstiegsfeld "Mitarbeiter" ausgeblendet werden.

  3. Beim erneuten Öffnen des Suchfensters wird nicht mehr nach Mitarbeiter gefiltert. Somit werden Ihnen alle Einsätze/Vorgänge angezeigt, unabhängig davon, ob der Mitarbeiter der Leistung dem Vorgang/Einsatz zugeordnet ist.
Die Parametereinstellung gilt für die Leistungserfassung in der NTCS und im Web. Die Einstiegsfeld-Feldauswahl muss ggf. an beiden Stellen konfiguriert werden (d. h., das Einstiegsfeld "Mitarbeiter" entfernt werden).

 Auf einem Einsatz/Vorgang dürfen nicht mehr Stunden erfasst werden, als geplant sind – ist das möglich?

Anhand von PEP Vorgangsbenachrichtigungen kann eingestellt werden, dass die Leistungserfassung auf den Einsatz/Vorgang unterbunden wird, sobald die Sollstunden eines Einsatzes/Vorgangs überschritten werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Benachrichtigung, um weitere Leistungserfassung zu verhindern.

 Was ist der Unterschied zwischen den Ist-MAZ- und den Ist-MAZ2-Feldern?

Bei den Ist-Feldern der MAZ-Kosten, -Erlöse und -Stunden gibt es jeweils zwei Felder:
Für die MAZ2-Felder werden die Ist-Felder (Kosten, Erlöse, Stunden) anhand des MAZ-Planungszeitraums ermittelt. Das heißt, alle Leistungen, die im geplanten Zeitraum angefallen sind, werden ausgegeben.
Das ist in der MA-Planung sinnvoll, um zu sehen, wie viele Ist-Stunden/-Kosten/-Erlöse im jeweiligen Zeitraum tatsächlich angefallen sind.

Für die MAZ-Felder wird die Summe der angefallenen Ist-Daten ermittelt. Diese werden anhand der StDMAZ aliquotiert.
Das ist im Bereich "MA-Zuordnung" sinnvoll, wenn für einen Mitarbeiter nur ein Eintrag vorhanden ist und die gesamten Ist-Stunden, -Kosten und -Erlöse dieser MA-Zuordnung ausgewertet werden sollen – unabhängig davon, ob die Ist-Stunden im MAZ-Planungszeitraum liegen oder nicht.

 Wieso werden die in der Baseline gesicherten MAZ-Werte nicht wiederhergestellt?

Das kann zwei mögliche Gründe haben:
  1. Für das Einspielen und das Erstellen der Baselinewerte werden unterschiedliche Feldauswahlen verwendet. Wenn Sie beim Erstellen der Baselinewerte ein Feld manuell hinzugefügt haben, müssen Sie dieses Feld auch in der Feldauswahl für das Einspielen hinzufügen.

  2. Wird die Funktion "Ausgewählte Werte einspielen" im Bereich "Baselinewerte" verwendet, werden MAZ-Werte nur dann zurückeingespielt, wenn das Einspielen im Fenster Einsätze pro Mitarbeiter ausgeführt wird.

    Anmerkung: Beim Einspielen einer Baseline aus dem Bereich "Projektbaselines" im Fenster Projektplan können MAZ-Werte auch wiederhergestellt werden, es ist lediglich sicherzustellen, dass das Häkchen für "Baseline für MAZ" gesetzt ist.

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Siehe auch: