Allgemeines

 ​Lizenzen

​Ab der Programmversion 29.25 steht die Wertpapierbuchhaltung zur Verfügung. Die Voraussetzung für das Arbeiten in der NTCS WEBU ist die Basislizenz:
  • Basislizenz: Wertpapierbuchhaltung (nmanlwebu)
  • Optionale Lizenz: Finanzmarkt-Schnittstelle (nsanlfindat)
Mit der optionalen Lizenz "Finanzmarkt-Schnittstelle" (nsanlfindat) wird der manuelle Erfassungsaufwand zusätzlich reduziert. Die Vorteile dadurch sind:
  • Wertpapiersuche anhand von Bezeichnung, ISIN oder Symbol; Übernahme und Aktualisierung verfügbarer Wertpapierstammdaten, beispielsweise Bezeichnung, ISIN, Symbol und Wertpapierart

  • Abruf historischer Kurse zu einem Bewertungsstichtag

  • Automatische Bewertung auf Basis des ermittelten Kurses sowie Berechnung und Verbuchung der daraus resultierenden Zu- oder Abschreibungen
Die optionale Schnittstelle verstärkt den Automatisierungseffekt durch weniger manuelle Stammdatenpflege, weniger Übertragungsfehler und einen effizienteren Bewertungsprozess.

Hinweis 
Hinweis.png
Für folgende Arten können keine Kurse abgerufen werden:
  • Kryptowährungen
  • Forex/Währungspaare
  • Direkte Rohstoffkurse, sofern diese nicht über ein entsprechendes ETP abgebildet werden
  • Derivate wie Optionen oder Futures

​Bei Interesse nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit unserem Verkauf auf.

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
 

 ​Zusammenhang zwischen Wertpapierbuchhaltung und Anlagenbuchhaltung

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden in der Wertpapierbuchhaltung erfasst.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden sowohl in der Anlagenbuchhaltung als auch in der Wertpapierbuchhaltung abgebildet.

Daher müssen die Wertpapiere des Anlagevermögens zunächst in der Wertpapierbuchhaltung bearbeitet werden. Nachdem die Bearbeitung abgeschlossen ist, erfolgt eine Überleitung von der Wertpapierbuchhaltung in die Anlagenbuchhaltung. Diese Überleitung muss manuell ausgelöst werden.

Folgende Informationen werden dabei von der Wertpapierbuchhaltung an die Anlagenbuchhaltung übergeben:
  • Zugänge
  • Erweiterungen
  • Abgang Teilabgang
  • Zuschreibungen
  • Ausschüttungsgleicher Ertrag
  • Außerplanmäßige Abschreibung
  • Anschaffungsnebenkosten (Erweiterungsbuchung in Anbu)
Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden aus der Anlagenbuchhaltung heraus verbucht, während die Wertpapiere des Umlaufvermögens aus der Wertpapierbuchhaltung verbucht werden. In den folgenden Kapiteln werden die Besonderheiten der Wertpapierbuchhaltung näher erläutert.

 ​Berechtigungen

Berechtigungen für neue Funktionen sind in der BMD Software standardmäßig für die Benutzer gesperrt und sind vom Administrator freizugeben. Um die Berechtigungen einzustellen, rufen Sie diese folgendermaßen auf:

A_TREE1.bmp TOOLS → Tools → Berechtigungen → Berechtigungen

Im Fenster "Berechtigungen" wählen Sie im linken Fensterbereich "Gruppen" die entsprechende Gruppe aus. Im Fensterbereich "Berechtigung" können Sie anschließend unter Bilanzierung und Steuern → Wertpapierbuchhaltung die für diese Gruppe freizuschaltenden Funktionen prüfen und aktivieren.

1556030769000007450.png

 Aufruf und Anlage

 ​Aufruf der Wertpapierbuchhaltung

Der Aufruf der Wertpapierbuchhaltung erfolgt über das Menü:

A_TREE1.bmp BIL → Stammdaten → Wertpapierbuchhaltung
 
Die Voraussetzung für die Anlage der Wertpapierbuchhaltung ist eine bestehende NTCS Firma und Fibu.

Sollte noch keine Firma und Fibu angelegt sein, so finden Sie hier die richtige Vorgehensweise: Erste Schritte

 Anlage der Wertpapierbuchhaltung

Die Anlage der Wertpapierbuchhaltung erfolgt über den Menüaufruf:

A_TREE1.bmp BIL → Stammdaten → Webu-Stammdaten

Im linken Bereich wird die Firma gewählt und im rechten Fenster mit dem Plussymbol oder rechter Maustaste "Neu" eine neue Wertpapierbuchhaltung angelegt.

1556038458000007450.png

Im folgenden Dialogfenster werden die Fibus zu dieser Firma vorgeschlagen. Mit "Übernehmen" wird die Auswahl der Fibu bestätigt und die Wertpapierbuchhaltung angelegt.

1556038458000007450_0.png

 Der Wertpapierexplorer

Der Start des Wertpapierexplorers erfolgt über das Menü:

A_TREE1.bmp BIL → Wertpapierbuchhaltung → Wertpapierexplorer

 ​Berechnungseinstellungen

​Im Menü des Wertpapierexplorers unter Stammdaten → Berechnungseinstellungen können folgende Einstellungen getroffen werden:

1591525976000009590_1.png
  • Gültig ab: Definiert, ab wann diese Berechnungseinstellung für die Wertpapierbuchhaltung hinterlegt ist.

  • Berechnungsverfahren: Hier kann zwischen Durchschnittspreis oder Einzelbewertung gewählt werden.

  • Basisjahr für Berechnung Stückzinsen: Hier kann zwischen 360, 365, oder 365/366 gewählt werden.

  • Basismonat für Berechnung Stückzinsen: Hier kann zwischen 30 oder kalendergenau gewählt werden.

  • Berechnung Nullkuponanleihen: Hier kann zwischen Effektivzinsmethode oder linearer Aufteilung gewählt werden.

 ​Wertpapierbezogene Berechnungseinstellung

​Soll gesondert für ein Wertpapier eine andere Berechnungseinstellung als die "Allgemeine Berechnungseinstellung" hinterlegt werden, muss wie folgt vorgegangen werden.

Öffnen Sie im Wertpapierexplorer die Stammdaten → Berechnungseinstellungen und wechseln Sie im rechten Bereich in der Combobox von der Ausprägung "Allgemein" auf die Ausprägung "Wertpapier".

1591526873000009590.png

Per Klick auf das Plussymbol kann die abweichende Berechnungseinstellung für ein Wertpapier angelegt werden. Definieren Sie das "Gültig ab"-Datum und wählen Sie im nächsten Feld "Wertpapier-ID" mithilfe des blauen Pfeils (F4) das Wertpapier aus.

1591526873000009590_0.png

Legen Sie anschließend in den weiteren Berechnungsfeldern die Einstellungen fest und "Speichern" Sie diesen Datensatz.

 Webu-Erfassungskennzeichen

Mit dem "Webu-Erfassungskennzeichen" am Kontostamm wird definiert, ob eine Webu-Vorerfassung aktiviert werden soll. Es kann ausgewählt werden, ob die Webu-Vorerfassung oder die Anbu-Vorerfassung aktiviert werden soll.

Diese Einstellungen können Sie am Kontostamm treffen. Im Wertpapierexplorer unter Stammdaten → Konten gelangen Sie zu den Kontostammdaten.

1556360661000007770.png

Die Felder "Anbu-Kennzeichen" und "Webu-Erfassungskennzeichen" schließen sich gegenseitig aus. Das bedeutet: Ist ein Webu- Erfassungskennzeichen hinterlegt, kann keine Anbu-Vorerfassung aktiviert sein und umgekehrt.

1556360661000007770_0.png

 Webu-Erfassungskennzeichen: Abgang/Vorerfassung Abgang

Es wird zwischen zwei weiteren Webu-Erfassungskennzeichen unterschieden, dem "Abgang" und der "Vorerfassung Abgang".

1556366840000007770_2.png

Wird beim Webu-Erfassungskennzeichen die Option "Abgang" gewählt, entsteht aus der Fibubuchung ein Abgang auf ein ausgewähltes Wertpapier. Der Abgang aus der Fibu wird direkt auf das Wertpapier durchgeschrieben. Es wird keine Vorerfassung in der Webu erzeugt.

1556366840000007770_1.png

Wird hingegen die Option "Vorerfassung Abgang" gewählt, öffnet sich bei Erstellung der Fibubuchung das Fenster zur Abgangs-Vorerfassung. Nach dem Speichern und Schließen wird in der Webu ein Datensatz in der Vorerfassung angelegt. Von dort aus kann der Abgang wie gewohnt erzeugt werden.

Hinweis 
Hinweis.png
Ein gemeinsamer Abgang von Wertpapieren ist nur mit gleicher ISIN-Nummer möglich. Bei verschiedenen ISIN-Nummern oder fehlenden ISIN-Nummern funktioniert der Abgang nur einzeln.

 Neuanlage Depot

Ein neues Depot wird im Wertpapierexplorer über den Menüaufruf Stammdaten→ Depots angelegt. Ein vorhandenes Depot ist die Voraussetzung für die Anzeige des Kontos im Wertpapierbaum.  

1556368338000007770.png

Mit dem Plussymbol kann das neue Depot erfasst werden.

1556368338000007770_0.png

Hier können folgende Felder befüllt werden:

Anzeigen abDatum, ab dem die Anzeige wirksam ist.
Konto (Pflichtfeld)Auswahl eines bestehenden Kontos. Ein Depot kann nur angelegt werden, wenn ein Konto ausgewählt worden ist.
Depot-Nr.:
Die individuelle Nummer des Depots
BezeichnungFreitextfeld zur Vergabe eines Namens für das Depot
VerwahrerHier wird angegeben, wo das Depot verwahrt wird.
Kurstabellennummer 
Standardmäßig wird hier die Standardkurstabelle vorgeschlagen.
Währung
Standardmäßig wird die Grundwährung vorgeschlagen.

Hinweis 
Hinweis.png
Einem einzelnen Konto können mehrere Depots zugewiesen werden.

 ​Ansicht im Wertpapierbaum Kontenansicht und Depotansicht

​Im Wertpapierexplorer kann eingestellt werden, welche Ansicht gewünscht ist. Im Menübereich des Wertpapierbaums unter Ansicht→ Kontenansicht/Depotansicht kann festgelegt werden, ob die Konten oder die Depots mit Konten angezeigt werden sollen.

1579343578000007050.png

 ​Depot auf Konten aufteilen

​Wird ein Konto sowohl für Wertpapiere des Umlaufvermögens als auch für Wertpapiere des Anlagevermögens verwendet, gibt es die Möglichkeit, ein Depot auf mehrere Konten aufzuteilen. Das ermöglicht es, getrennt für Wertpapiere des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens zu verbuchen.

Die Funktion wird im Wertpapierexplorer über das Fenstermenü → Stammdaten → Depots aufgerufen. Im Depotfenster steht die Funktion "Depot auf Konten aufteilen" zur Verfügung.

1578408954000009460_0.png

Im folgenden Dialogfenster können Sie das benötigte Konto mittels F4 suchen oder manuell erfassen:

1578408954000009460_1.png

Danach "Speichern und schließen" Sie die Erfassung. Aufgrund der Aufteilung wird das Depot auch mehrfach in der Depot-Übersicht angezeigt.

1578408954000009460_3.png

 ​Umgliederung eines Wertpapiers

​In manchen Fällen kann es notwendig sein, ein Wertpapier aus dem Anlagevermögen in das Umlaufvermögen umzugliedern. Die Voraussetzung dafür ist, dass das Depot auf Konten aufgeteilt worden ist. Eine Umgliederung vom Anlagevermögen in das Umlaufvermögen ist ausschließlich im Jahr der Anschaffung möglich.

Die Funktion "Umgliederung" wird im Wertpapierexplorer aus dem Wertpapierbaum am betreffenden Wertpapier stehend über Funktionen → Umgliederung oder mittels rechter Maustaste gestartet.

1591460268000006050_0.png

Danach öffnet sich das Dialogfenster mit dem vorgeschlagenen Depot:

1591460268000006050_2.png

Es öffnet sich ebenfalls die Abfrage, ob die Umbuchung in der Fibu durchgeführt werden soll. Mit Bestätigung der Umbuchung wird der Datensatz auch automatisch in der Fibu umgebucht.

1591460268000006050_3.png

Um eine Umgliederung wieder rückgängig zu machen, kann am betreffenden Wertpapier unter Ansicht → Journal die Zeile der Umgliederung gelöscht werden. 

1591460268000006050_4.png

 Wertpapier aus Anlagegut erzeugen

Zur erstmaligen Datenübernahme in die Webu steht im Anlagenexplorer die Funktion "Wertpapier in Webu erzeugen" zur Verfügung. Im Anlagenexplorer im Anlagebaum unter Extras befindet sich der Funktionsaufruf "Wertpapier in Webu erzeugen".

1558186256000001570_0.png

Diese Funktion ist unter folgenden Voraussetzungen aktiv:
  • Gültige Lizenz für die Webu
  • Es existiert eine Webu.
  • In der Anbu existiert ein Wertpapier, das noch nicht in der Webu angelegt worden ist.
  • Das Anlagegut ist der Anlagenart "Finanzanlage" zugeordnet.
Es muss ein Depot in der Webu vorhanden sein, um die Anlagegüter in die Webu zu übernehmen. Folgende Daten werden vom Anlagegut aus der Anlagenbuchhaltung in die Webu übernommen:
  • Anschaffungsdatum
  • Anschaffungskosten
  • Buchwert
  • Nominale
  • Bezeichnung
  • ISIN-Nummer
Stammt das Anlagegut aus der Anlagenbuchhaltung aus Vorjahren oder wurde es als Altbestand erfasst, so wird dieses Anlagegut in der Webu im Journal mit der Buchungsart "Altbestand" dargestellt.
Handelt es sich um einen unterjährigen Zugang in der Anbu, wird dieses Anlagegut auch in der Webu als "Zugang" dargestellt.

 Neuanlage Wertpapier

Die Neuanlage eines Wertpapiers erfolgt im Wertpapierbaum mittels F5 oder über die Funktion "Zugang". Es muss ein Depot vorhanden sein, um einen Wertpapierzugang erfassen zu können.

1556372552000007770.png

In der Neuanlage sind folgende Felder zu befüllen:

Depot (Pflichtfeld)Wenn nur ein Depot vorhanden ist, wird dieses automatisch vorgeschlagen.
ISIN Hier kann die ISIN-Nummer des Wertpapiers eingetragen werden.
Haupt-Nr.:Interne Hauptnummer zur weiteren Klassifikation des Wertpapiers
Unter-Nr.:
Ergänzende Nummer zur Hauptnummer für detaillierte Unterscheidung
Börse (MIC) 
Hier kann die Börse, an der das Wertpapier gekauft worden ist, eingegeben werden. Dieses Feld wird später für den Abruf des Kurses verwendet.
BezeichnungFreitextfeld zur Benennung des Wertpapiers
Art (Pflichtfeld)Hier kann die Art: Aktie, Anleihe, Fonds und Anderen gewählt werden. 
Thesaurierend
Bei der Anlage eines Fonds wird standardmäßig "nein" vorgeschlagen. Handelt es sich um einen thesaurierenden Fonds, ist "ja" auszuwählen.
Kuponintervall
Hier kann der Intervall für die Auszahlung der Zinsbeträge gewählt werden.
Anschaffungsdatum Das Kaufdatum des Wertpapiers
Abgangsdatum 
Das Abgangsdatum des Wertpapiers
Fälligkeitsdatum Falls ein Fälligkeitsdatum existiert (z. B. bei Anleihen). 
Menge Die Stückzahl des Wertpapiers
Anlagegut-ID
Wenn bereits ein Anlagegut besteht, kann über dieses Feld eine Verknüpfung zwischen Wertpapier und Anlagegut erstellt werden. 
Stückkurs
Der Kaufpreis im UR/SR pro Stück des Wertpapiers
Kurswert
Dieses Feld wird automatisch berechnet, ausgenommen bei Erfassung eines Altbestands.
AnschaffungskostenWenn Menge und Kurs angegeben sind, werden die Anschaffungskosten im UR/SR automatisch berechnet.
BuchwertDieses Feld wird automatisch berechnet, ausgenommen bei Erfassung eines Altbestands.
Anschaffungsnebenkosten
Hier werden die anfälligen Nebenkosten im UR/SR, die beim Kauf eines Wertpapiers entstehen erfasst.
Entwicklung Nominale Veränderung des Nominalwertes über die Laufzeit
AgE aus VorjahrenHier können ausschüttungsgleiche Erträge aus Vorjahren im UR/SR bei Erfassung eines Altbestands erfasst werden.

 Konten für Verbuchung in Fibu

Verbucht werden ausschließlich Wertpapiere, zu denen kein Anlagegut in der Anbu existiert (Wertpapiere des Umlaufvermögens). Anhand des Kennzeichens am Sachkonto "In Anlagenexplorer" ist definiert, ob es sich um ein Wertpapier des Umlaufvermögens oder Wertpapier des Anlagevermögens handelt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden ausschließlich aus der Anlagenbuchhaltung in die Fibu verbucht.

1556542596000004070_0.png

Die Konten, die das Kennzeichen "in Anlagenexplorer", also Wertpapiere des Anlagevermögens - aktiviert haben, werden in grauer Farbe angezeigt. Diese Konten für die "Verbuchung in Fibu" müssen in der Anlagenbuchhaltung hinterlegt werden.

1556542909000004070.png

Die Hinterlegung der Konten für die Verbuchung in die Fibu funktioniert gleich wie in der Anlagenbuchhaltung. Weitere Info zum Thema: Konten für Verbuchung in Fibu.

Achtung! 
Achtung.png
Fonds mit ausschüttungsgleichen Erträgen werden ausschließlich aus der Webu in die Fibu verbucht!

 Besonderheiten der Wertpapierbuchhaltung

Bewegungsbuchungen wie Zugang, Abgang/Teilabgang und Erweiterungen funktionieren analog zur Anlagenbuchhaltung. In der Wertpapierbuchhaltung gibt es zusätzliche Funktionen, wie z. B.
Diese Besonderheiten werden in den nächsten Punkten erläutert.

 Ausschüttungsgleiche Erträge/thesaurierende Fonds in der Wertpapierbuchhaltung

Bei der Anlage eines thesaurierenden Fonds sind zwei wichtige Punkte zu beachten:
  • Als Art muss "Fonds" gewählt werden.
  • Im Feld "Thesaurierend" muss "Ja" gewählt werden.
Das Feld "Thesaurierend" ist nur dann aktiv, wenn als Art "Fonds" gewählt wurde. Bei anderen Wertpapieren ist das Feld inaktiv.

810092661286203.png

Die Erträge, die durch einen thesaurierenden Fonds entstehen, werden im Wertpapierexplorer erfasst. Für die Erfassung stellen sie sich im Wertpapierbaum auf das entsprechende Wertpapier. Mittels rechter Maustaste steht die Funktion "Ausschüttungsgleicher Ertrag" zur Verfügung.

1556629650000004410_0.png

Folgende Felder stehen zur Verfügung: 
  • Datum (Pflichtfeld)
  • Beleg
  • Betrag Unternehmensrecht (Pflichtfeld)
  • Betrag Steuerrecht (Pflichtfeld)
  • Buchungstext
1556629650000004410.png

Die erfassten ausschüttungsgleichen Erträge werden im Journal mit einer eigenen Buchungsart (Ag. Ertrag) in der Spalte Anschaffungskosten und Buchwert gespeichert. Die ausschüttungsgleichen Erträge können entweder für Unternehmensrecht und Steuerrecht gemeinsam oder ausschließlich für das Steuerrecht erfasst werden.

1556621613000004410.png

Im Reiter "Berechnungsvergleich" ist die Entwicklung der ausschüttungsgleichen Erträge in einer eigenen Spalte ersichtlich:

1556621613000004410_1.png

In der Kontierung gibt es eine Zeile für die Buchung der ausschüttungsgleichen Erträge. Diese ausschüttungsgleichen Erträge werden in die Anbu als Erweiterung übernommen. Das Verbuchen dieser ausschüttungsgleichen Erträge erfolgt aus dem Wertpapierexplorer mit der Funktion "Verbuchung in Fibu".

 ​Wertpapier als Anlagegut in Anlagenbuchhaltung erzeugen

Um aus einem Wertpapier in der Wertpapierbuchhaltung ein Anlagegut im Anlagenexplorer zu erzeugen, ist Folgendes zu beachten:
  • In den Kontostammdaten des betreffenden Kontos muss das Feld "In Anlagenexplorer" aktiv sein.
1557747228000008370.png
  • Es darf in der Anlagenbuchhaltung noch kein Anlagegut zu diesem Wertpapier vorhanden sein. Ersichtlich ist das am Wertpapier im Feld "Anlagegut- ID".
1557747228000008370_0.png

Aus dem Funktionsbereich im Wertpapierbaum, oder mittels rechter Maustaste am Wertpapier kann die Funktion "Anlagegut in Anbu erzeugen" ausgeführt werden.

1557748085000008370_0.png

Im Anschluss öffnet sich das Zugangsfenster für die Anbu. Dabei werden die erfassten Informationen aus der Webu automatisch in die Anbu übernommen. Die Art wird als "Finanzanlage" übergeben. Die Spesen werden im Unternehmensrecht zu den Anschaffungskosten hinzugerechnet, im Steuerrecht nicht.

Nach dem Erzeugen des Anlageguts, ist die Verknüpfung vom Wertpapier zum Anlagegut in der Anbu im Feld Anlagegut-ID ersichtlich.

1557748085000008370_3.png

Sobald das Anlagegut in der Anbu angelegt wurde, wird die Funktion "In Anlagenexplorer anzeigen" aktiv. Über diese Funktion kann direkt der Anlagenexplorer geöffnet werden.

1557748085000008370_2.png

​Im Menübereich des Wertpapierexplorers im Bereich "Funktionen" gibt es den Aufruf "Anlagegüter in Anbu erzeugen". Mittels dieser Funktion können gesammelt alle Wertpapiere des Anlagevermögens in die Anbu übernommen werden.

1579346422000007050_0.png

Im folgenden Dialogfenster kann entschieden werden, ob die Wertpapiere "Mit Kontrolle" oder "Ohne Kontrolle" in die Anbu übernommen werden. Mittels "Abbrechen" wird die Übernahme abgebrochen.

1579346422000007050_1.png

 ​Wertpapier als Erweiterung in der Anlagenbuchhaltung erzeugen

Um aus einem Wertpapier in der Wertpapierbuchhaltung eine Erweiterung im Anlagenexplorer zu erzeugen, ist Folgendes zu beachten:
  • In den Kontostammdaten des betreffenden Kontos muss das Feld "In Anlagenexplorer" aktiv sein.
1557747228000008370.png
  • Es darf in der Anlagenbuchhaltung noch kein Anlagegut zu diesem Wertpapier vorhanden sein. Ersichtlich ist das am Wertpapier im Feld "Anlagegut-ID".
1557747228000008370_0.png

Aus dem Funktionsbereich oder mittels rechter Maustaste am Anlagegut kann die Funktion "Erweiterung in Anbu erzeugen" ausgeführt werden.

1557754496000008370.png

Im Anschluss öffnet sich ein Fenster, um das benötigte Anlagegut aus der Anbu zu wählen. Der Fokus steht hier auf dem Konto, das gewählt worden ist. Möchte man die Erweiterung auf ein anderes Konto in der Anbu erzeugen, muss der Filter entfernt werden.

1557754496000008370_1.png

Mittels "Übernehmen" wird die Auswahl bestätigt. Dabei werden die erfassten Informationen aus der Webu automatisch in die Anbu übernommen. Das Fenster der Erweiterung muss im Anschluss mit "Ok" bestätigt werden.

1557754496000008370_2.png

Hinweis 
Hinweis.png
Sollte es notwendig sein, das erzeugte Anlagegut oder die Erweiterung in der Anlagenbuchhaltung wieder zu löschen, müssen Sie im Journal des Anlagegutes im Anlagenexplorer die Zeile des Zugangs oder der Erweiterung löschen.


 ​Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung (Bewertung)

Die Funktion "Bewertung" kann aus dem Funktionsbereich oder mittels rechter Maustaste auf dem Anlagegut aufgerufen werden.

1558177771000001570.png

Anhand der Funktion "Bewertung" kann automatisch eine Zuschreibung, oder außerplanmäßige Abschreibung erfasst werden.
  • Ist der Kurs zum Bilanzstichtag niedriger als der Kaufkurs, wird automatisch eine außerplanmäßige Abschreibung durchgeführt.
  • Ist der Kurs zum Bilanzstichtag höher, wird maximal bis zum Kaufkurs hinzugeschrieben.
1558177771000001570_4.png

Im Feld Stückkurs muss der Kurswert zum Bilanzstichtag erfasst werden. Das Feld "Menge" wird automatisch übernommen und der Kurswert automatisch berechnet. Im Journal erfolgt ein Eintrag als Zuschreibung bzw. Abschreibung.

1558177771000001570_3.png


1558177771000001570_1.png

 Überleitung in die Anlagenbuchhaltung

Um Bewegungsbuchungen in der Wertpapierbuchhaltung automatisch in die Anbu zu übernehmen, steht die Funktion "Buchungen in ANBU überleiten" zur Verfügung. Der Aufruf erfolgt im Wertpapierexplorer im Menübereich → Funktionen → Buchungen in Anbu überleiten

1558179992000001570_0.png
  
Übergeben werden folgende Buchungen:

ErweiterungErweiterung in der Webu erzeugt eine Erweiterung in der Anbu beim entsprechenden Anlagegut.
Ausschüttungsgleicher Ertrag Ausschüttungsgleicher Ertrag in der Webu erzeugt eine Erweiterung in der Anbu beim entsprechenden Anlagegut.
AnschaffungsnebenkostenAnschaffungsnebenkosten in der Webu erzeugen eine Erweiterung nur für das Unternehmensrecht beim entsprechenden Anlagegut. 
ZuschreibungZuschreibung in der Webu löst eine Zuschreibung in der Anbu aus (mit Dialog).
Außerplanmäßige AbschreibungAußerplanmäßige Abschreibung in der Webu löst eine Außerplanmäßige Abschreibung in der Anbu aus (mit Dialog).
Gesamtabgang
Wenn ein Wertpapier einem Anlagegut entspricht, wird in der Anbu ein Abgang (ohne Dialog) ausgelöst.
Wenn zwei Wertpapiere einem Anlagegut entsprechen, wird in der Anbu ein Teilabgang (ohne Dialog) ausgelöst.
Teilabgang
Wenn ein Wertpapier einem Anlagegut entspricht, wird in der Anbu ein Gesamtabgang (ohne Dialog) ausgelöst.
Wenn zwei Wertpapiere einem Anlagegut entsprechen, wird in der Anbu ein Teilabgang (ohne Dialog) ausgelöst. 

 ​Anlagensummenkontrolle in Verbindung mit der Wertpapierbuchhaltung

​Wird ein Fehler in der Anlagensummenkontrolle der Anlagenbuchhaltung festgestellt und betrifft dieser ein Wertpapier, gilt folgende verbindliche Regelung:
  • Die Ursache des Fehlers muss zwingend in der Wertpapierbuchhaltung korrigiert werden.
  • Eine manuelle Anpassung direkt in der Anlagenbuchhaltung ist unzulässig.

 ​Nachträgliche Anschaffungsnebenkosten

Für die nachträgliche Erfassung der Anschaffungsnebenkosten gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • Die Anschaffungsnebenkosten können direkt in der Fibu gebucht und anschließend im Wertpapierexplorer über den Reiter: Vorerfassung Wertpapierbuchhaltung erzeugt werden. Die Funktion ist im Menübereich unter Funktionen "Anschaffungsnebenkosten erzeugen" oder mittels rechter Maustaste auszuführen.
1578415114000009460_1.png
  • Wird nicht mit der Fibu Vorerfassung gearbeitet, kann über den Funktionsbereich im Wertpapierbaum oder mittels rechter Maustaste die Funktion "Anschaffungsnebenkosten" gestartet werden. Erfolgt eine Überleitung der Anschaffungsnebenkosten in die Anlagenbuchhaltung, so werden diese als Erweiterung in der Anbu dargestellt.
1578415114000009460_5.png

Die Anschaffungsnebenkosten werden im Unternehmensrecht immer berücksichtigt. Im Steuerrecht werden die Anschaffungsnebenkosten unter folgender Voraussetzung berücksichtigt:
  • Wird als Wertpapierart "Kryptowährung" gewählt, werden die Anschaffungsnebenkosten sowohl im außerbetrieblichen als auch im betrieblichen Bereich berücksichtigt.
  • Bei allen anderen Wertpapierarten werden die Anschaffungsnebenkosten nur im betrieblichen Bereich berücksichtigt. Im außerbetrieblichen Bereich werden sie nicht berücksichtigt.

Achtung! 
Achtung.png
Wenn am Fibu-Stamm im Feld "Einkunftsart" die Ausprägung "keine Einkunftsart" hinterlegt ist, werden die Anschaffungsnebenkosten steuerrechtlich nicht berücksichtigt!

1591714818000005130_0.png

 ​Stückzinsen bei Anleihen

Nach den unternehmensrechtlichen Vorschriften (§ 203 Abs. 2 UGB) gehören Stückzinsen nicht zu den Anschaffungskosten der Anleihe. Dies hat auch der Verwaltungsgerichtshof (VwGH 26.11.2002, 2002/15/0033) verneint.

Sie stellen keine Gegenleistung für den Vermögensgegenstand "Anleihe" dar, sondern betreffen einen bereits entstandenen Zinsanspruch. Deshalb sind sie als eigenständige Forderung zu aktivieren. Die Anschaffungskosten der Anleihe umfassen somit ausschließlich den Kurswert einschließlich etwaiger Anschaffungsnebenkosten. Das Steuerrecht folgt grundsätzlich dem Unternehmensrecht.

Neben den beim Kauf gezahlten Stückzinsen ist eine zweite Form der Zinsabgrenzung zu beachten. Zwischen zwei Kuponterminen entsteht der Zinsanspruch Tag für Tag. Auch wenn die Auszahlung erst später erfolgt, ist der bis zum Bilanzstichtag bereits wirtschaftlich entstandene Zinsertrag periodengerecht zu erfassen.

Zum Bilanzstichtag wird deshalb der bis dahin aufgelaufene Zins als Forderung aktiviert und gleichzeitig als Zinsertrag erfasst.

​Wichtig ist dabei die Unterscheidung:
  • Die beim Kauf aktivierte Stückzinsenforderung und die laufende Zinsabgrenzung zum Bilanzstichtag betreffen unterschiedliche Sachverhalte. 

  • Während die Stückzinsen beim nächsten Kupontermin lediglich wieder aufgelöst werden, bildet die laufende Zinsabgrenzung den tatsächlich im laufenden Geschäftsjahr entstandenen Zinsertrag ab.

​Damit der Kupon und die Fälligkeit hinterlegt werden können, muss bei der Anlage des Wertpapiers bei der Anlagenart die Ausprägung "Anleihe" ausgewählt werden.

1591450135000002020_1.png

Dadurch ist es möglich, den Kuponintervall bei der Wertpapieranlage auszuwählen und in weiterer Folge den Zinssatz zu erfassen.
Beispiel 
Beispiel.png
Beispiel Hypo Vorarlberg KMU-Anleihe 2024–2029 Emittent:
  • Hypo Vorarlberg Bank AG, Bregenz
  • ISIN: AT0000A3FWL4
  • Kupon: 2,85 % p.a.
  • Fälligkeit: 16.01.2029
  • Stückelung: 1.000 €
  • Kurswert: 97,75 % Geld / 98,75 Brief
     

 ​Festlegung des Kuponintervalls

​In unserem Beispiel legen wir den Kuponintervall jährlich an:

1591450135000002020_2.png

 ​Festlegung Kuponzinssatz

​Nach der Anlage kann im Wertpapierbaum mittels rechter Maustaste auf dem Wertpapier oder über den Menübereich unter "Funktionen" die Erfassung der "Stückzinsen" aufgerufen werden.

1591451839000002020_0.png

Das Kupondatum und die Fälligkeit der Anleihe werden aus der Wertpapieranlage übernommen. Lediglich der Zinssatz ist anzugeben. Der Zinsbetrag wird vom Programm automatisch berechnet.

1591451839000002020_1.png

Der Berechnungsvergleich zeigt folgendes Bild. Die "Stückzinsen Ende" stellen den Zinsertrag vom Kaufdatum bis zum Bilanzstichtag dar.  

1591451839000002020_3.png

100.000 × 0,0285 × 105/365 (Anzahl der Tage) = 819,86

Monat Anzahl TageZinsertrag
913101,51 
1031242,05
1130234,25
1231 242,05
 105819,86

Bei diesem Beispiel wurden die Stückzinsen wie folgt berechnet:
  • Basisjahr für Berechnung Stückzinsen: 365
  • Basismonat für Berechnung Stückzinsen: kalendergenau
Diese Zinsberechnungsmethode (auf Englisch "Day-Count Convention") ist eine vertraglich festgelegte Regel, nach der bestimmt wird, wie viele Zinstage zwischen zwei Zinsterminen anzusetzen sind und durch welchen Jahresfaktor diese Tage geteilt werden.

​Bei Anleihen beschreibt die "Day-Count Convention" (Zinsberechnungsmethode), wie der Zinsanteil für einen bestimmten Zeitraum berechnet wird. Die Zinsberechnungsperiode ist in den Anleihebedingungen der entsprechenden Anleihe zu finden. 

Die grundsätzliche Stückzinsenberechnung lautet: Stückzinsen = Nominale × Kupon × (Zinstage / Zinstage des Jahres) 

Actual/Actual
Tatsächliche Zinstage (kalendergenau) / tatsächliche Kuponperiode bzw. 365 bzw. 366 je nach Jahr

Actual/360 (fixed)
Tatsächliche Zinstage (kalendergenau) / 360

Actual/365 (fixed)
Tatsächliche Zinstage (kalendergenau) / 365 

Die Zinsberechnungsmethode sollte wertpapierbezogen in den Berechnungseinstellungen hinterlegt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Wertpapierbezogene Berechnungseinstellung.

 ​Abgleich der Fremdwährungskurse bei Stückzinsberechnungen

​Diese Funktion prüft, ob für bestehende Stückzinsen-Datensätze neue Fremdwährungskurse verfügbar sind. Nach erfolgreicher Prüfung können Sie die Übernahme starten. Diese Funktion kann nur im Jahr des Zugangs ausgeführt werden.

Das Programm trägt die Kurse automatisch ein und rechnet die Zinsbeträge in die Grundwährung um. Die automatische Umrechnung wird nur ausgeführt, wenn alle folgenden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:

Stammdaten & Währung
  • Das Wertpapier ist als Fremdwährungs-Wertpapier angelegt.
  • Sowohl Grundwährung als auch Fremdwährung sind im Datensatz eingetragen.
  • Für den Stückzinsen-Datensatz liegt bereits ein Zinsbetrag in Fremdwährung vor.
  • Ein Zinssatz wurde erfasst.
  • Es wurde noch kein Zinsbetrag in Grundwährung berechnet.
Datums- und Periodenprüfung
  • Das Kupondatum liegt nach dem Wirtschaftsjahrbeginn.
  • Das Kupondatum liegt nach dem letzten gesperrten Wirtschaftsjahr.
  • Das Kupondatum liegt maximal auf dem Stand von gestern bzw. vorgestern (Zukunftskurse sind systemisch nicht verfügbar).
System- & Tabellenabgleich
  • Am Stückzinsen-Datensatz ist keine Buchungs-ID hinterlegt (z. B. aus der Fibu).
  • Es ist noch kein Fremdwährungskurs (Stückzinsen) eingetragen.
  • In der FIBU-Kurstabelle existiert ein passender Fremdwährungskurs für das Kupondatum.
Tipp: Sie können die verfügbaren Kurse vorab im Fenster Kurse im Paket FIBU überprüfen.

​Die Funktionen "FW-Kursabgleich" sowie "Neu berechnen" sind standardmäßig nicht eingeblendet und müssen über das Burgermenü (Menü für die Layouteinstellungen) hinzugefügt werden. Das Burgermenü befindet sich am linken Bildschirmrand:

1594036532000008250_1.png

Im Bereich Menü → Stückzinsen → Extras können die benötigten Funktionen angehakt und somit eingeblendet werden.

1594036532000008250.png

​Im Fenster der Stückzinsen steht Ihnen nun im Bereich "Extras" die Funktion "FW-Kursabgleich" zur Verfügung:

1594037256000008250_0.png

​Die Funktion "Neu berechnen" im Fenster Stückzinsen stößt eine Neuberechnung der Zinsbeträge an.

1594039656000008250.png

Dabei werden die Spalten Zinsbetrag und FW-Zinsbetrag zunächst geleert und anschließend wie folgt neu berechnet:
  • FW-Wertpapiere: Neuberechnung in Fremdwährung inklusive einer etwaigen Umrechnung in die Grundwährung.
  • Grundwährung-Wertpapiere: Direkte Neuberechnung in der Grundwährung.
Die Funktion wird automatisch deaktiviert, wenn das Wertpapier nicht im aktuellen Wirtschaftsjahr erstellt wurde, oder das aktuelle Wirtschaftsjahr gesperrt ist.

 ​Fremdwährungskursabgleich für alle Stückzinsen

​Diese Funktion entspricht dem FW-Kursabgleich im Stückzinsen-Fenster, prüft jedoch automatisiert alle Anleihen und Nullkuponanleihen. Den Aufruf der Funktion finden Sie im Wertpapierexplorer im Menü → Extras → FW-Kursabgleich für Stückzinsen.

1594038182000008250.png

Zudem listet das System hierbei Wertpapiere auf, für die in der Kurstabelle keine Fremdwährungskurse hinterlegt sind. Die Ausführung kann einzeln oder automatisiert als Stapel erfolgen.

Hinweis zur Stapelverarbeitung: Um die Funktion für die jeweilige Finanzbuchhaltung (Fibu) analog zum Explorer im Stapel auszuführen, müssen folgende Parameter gesetzt werden:
  • DBF_WZF_FIRMENNR
  • DBF_WZF_WEBUNR
  • DBF_WZF_FWF_FIRMENNR
  • DBF_WZF_FWF_FIBUNR

 ​Aktiensplit

​Mit der Funktion "Aktiensplit" können Wertpapiere in mehrere neuen Aktien aufgeteilt werden. Diese Funktion kann auch bei mehreren Wertpapieren ausgeführt werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass die ISIN der Wertpapiere dieselbe ist.

Mittels rechter Maustaste direkt auf dem Wertpapier kann die Funktion "Aktiensplit" aufgerufen werden.

1578419062000009460_0.png

Im folgende Dialogfenster kann das Datum des Aktiensplits und das Verhältnis Alt/Neu erfasst werden.

1578419062000009460_1.png

Im Journal wird der Aktiensplit wie folgt dargestellt:

1578419062000009460_3.png

 Ausdruck

Im Menü des Wertpapierbaums gibt es die Möglichkeit ausgewählte Wertpapiere oder alle Wertpapiere zu drucken.

1561812238000005890_1.png

Das folgenden Dialogfenster ist analog zur Anbu aufgebaut. Es kann das Wertpapierverzeichnis mit den gewünschten Berechnungsarten gedruckt werden. Über die Reiter "Sortierung" und "Diverses" können weitere Einstellungen getroffen werden.

1561812238000005890_2.png

1097582601000001570.png