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Bislang lag die Standardauflösung für Arbeitsplatz-Bildschirme und Notebooks meist zwischen 1280 x 1024 (4:3) und 1280 x 720 (16:9, ORF-HDTV-Standard). Auf diese Auflösungen wurden die Schriftgrößen und Symbole im Windows-Betriebssystem sowie in den ursprünglichen BMD Fenstern abgestimmt. Durch den verstärkten Einsatz hochauflösender Monitore entstand mehr Darstellungsfläche für Fensterinhalte, sodass beispielsweise Excel-Tabellen oder NTCS Anwendungen bei einer Breite von 1920 Pixeln deutlich mehr Spalten abbilden können als zuvor auf Bildschirmen mit 1280 Pixeln.
Mit der Einführung ultra-hochauflösender Displays (3840 bzw. 4096 Pixel Breite) sind die Darstellungen wesentlich feiner geworden (mehr DPI = Dots per Inch). Allerdings geht der Vorteil der viermal größeren Arbeitsfläche oft durch sehr kleine und schwer lesbare Schriftgrößen verloren. Eine 8-Punkt-Schrift auf einem UHD-/4K-Bildschirm hat nur ein Viertel der Größe im Vergleich zu einem gängigen Full-HD-Bildschirm.
Das Windows-Betriebssystem bietet daher die Möglichkeit, Fensterinhalte bei High-DPI-Darstellung zu vergrößern, um die Lesbarkeit beizubehalten und gleichzeitig gestochen scharfe Darstellungen zu gewährleisten.

Nötig ist dies allerdings nur, wenn die Relation zwischen der eingestellten Windows-Auflösung, der Größe des Bildschirms und dem Sitzabstand nicht optimal ist. Für Bildschirme unter 32" Diagonale ist der Abstand zum Auge üblicherweise zu groß, um von einer 4K-/UHD-Auflösung zu profitieren. Eine Auflösung von Full HD (1920 x 1080 bzw. 1920 x 1200) wäre hier sinnvoller.
Bildschirmgröße in Zoll | Optimaler Abstand bei 4K (Diagonale in Zoll x 0.8 x 2.54 = cm) | 4K (3840 x 2160 / 4096 x 2160) sinnvoll? | Full HD (1920 x 1080 / 1920 x 1200) sinnvoll? |
| 16" | ca. 32 cm | NEIN - Übertrieben - Full HD reicht völlig | JA |
| 17" | ca. 34 cm | NEIN - Kaum Vorteil zu Full HD | JA |
| 24" | ca. 48 cm | NEIN - Nur für Foto und Videobearbeitung in UHD/4K | JA - für Büroanwendungen |
| 26" | ca. 53 cm | JA - Qualität teilweise besser sichtbar | JA - für Büroanwendungen |
| 32" (zum Vergleich) | ca. 65 cm (eine Armlänge) | JA - Deutlicher Qualitätsunterschied | NEIN - Wirkt zu grob |
Hinweis | Eine unnötig hoch eingestellte 4K-/UHD-Auflösung führt zu einer höheren Auslastung der Grafikkarte und durch die künstliche Vergrößerung (Skalierung) zu einem langsameren Bildaufbau der meisten Windows-Programme. Weiters steigt bei mobilen Geräten damit auch der Energieverbrauch. Dabei sind die Bildpunkte so klein, dass sie aus größerer Entfernung zum Bildschirm nicht mehr wahrgenommen werden können. |
Die NTCS FLEX-Fenster unterstützen die Windows-Skalierung in den meisten Fällen, während dies bei Fenstern oder Bereichen ohne FLEX-Design nicht der Fall ist.
Während die Entwicklungsabteilungen die verschiedenen Bereiche sukzessive umstellen, können bei Fenstern ohne FLEX-Design und aktivierter High-DPI-Skalierung gelegentlich fehlerhafte Darstellungen von Bedienelementen oder Schriften auftreten, wenn die Windows-Skalierung (Vergrößerung) auf über 100 % eingestellt worden ist.
Zieht man ein Programmfenster mit der Maus per Drag & Drop von einem Bildschirm auf einen zweiten, muss das Windows-Betriebssystem alle Fensterbereiche, Schriften, Symbole etc. während der Bewegung neu berechnen, anordnen und darstellen. Bei Fenstern mit vielen verschiedenen Elementen kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.
Ein schnellerer Weg ist die Verwendung der Windows-Tastenkombination:
Windowstaste + Umschalt + Cursor-/Pfeil-Taste (links/rechts)

+

Damit springt das aktive Fenster vollständig auf den Bildschirm links oder rechts, was vom Windows-Betriebssystem wesentlich schneller durchgeführt wird.
Für alle Bildschirme bis zu einer Größe von 32" Diagonale, die am Arbeitsplatz eine Armlänge (oder weiter) vom Auge entfernt sind, empfehlen wir eine Auflösung von 1920 x 1080 (16:9) bzw. 1920 x 1200 (16:10) und eine Windows-Skalierung von 100%.
Die Vervierfachung der Auflösung bei gleichzeitiger Vervierfachung der Vergrößerung (Windows-Skalierung) führt ansonsten nur zu einer gleich großen Darstellung auf Kosten der Darstellungsgeschwindigkeit, ohne dass für das menschliche Auge ein sichtbarer Qualitätsgewinn gegeben wäre.
Hinweis | Nach den hier angeführten Änderungen ist ein Neustart der NTCS erforderlich, um die Darstellung zu übernehmen. |
Soll der High-DPI-Modus für alle Anwender gewechselt werden, kann in der BMD.ini der Eintrag zwischen "USEHIGHDPI=1" (an) und "USEHIGHDPI=0" (aus) geändert werden.
Im Programmbereich TOOLS → Tools → Einstellungen → Parameter → Konfiguration (gegebenenfalls temporäre Berechtigung 28578 erforderlich) kann im Menü "Extras" → Userspezifische Konfiguration in der Rubrik [BMDNTCS] der Eintrag "USEHIGHDPI" auf den Wert "0" (aus) oder "1" (an) geändert werden.
Ist eine Deaktivierung des High-DPI-Modus erforderlich, aber über den USEHIGHDPI-Eintrag nicht möglich (zum Beispiel wegen fehlender Rechte in der BMD Cloud), kann der Modus über das Windows-Betriebssystem umgangen werden.
- Klickt man am Windows-Desktop das NTCS Symbol mit der rechten Maustaste an, gelangt man zu den Eigenschaften des Programms:

- Dort wird die Schaltfläche Hohe DPI-Einstellungen ändern angeklickt und das Häkchen bei Verhalten bei hoher DPI-Skalierung überschreiben gesetzt:

- Die Einstellung bei Skalierung durchgeführt von ist dabei auf System zu stellen und die beiden Fenster sind mit "OK" zu schließen.
Achtung!
| - Wir empfehlen die Deaktivierung des High-DPI-Modus nur, wenn sich die Bildschirmauflösung nicht auf Full HD umstellen lässt.
- Nach der Umstellung aller Programmfunktionen auf das FLEX-Design kann die Funktionsweise des USEHIGHDPI-Wertes in zukünftigen Versionen einmal BMD-seitig aufgehoben werden. Diese Varianten sind daher zu bevorzugen.
- Die High-DPI-Skalierung durch das Windows-Betriebssystem zu überschreiben, kann seitens BMD nicht beeinflusst werden und bleibt so lange aktiv, bis diese wieder manuell abgeschaltet wird. Prüfen Sie daher zu einem späteren Zeitpunkt, ob die von Ihnen genutzten Funktionen bereits auf das FLEX-Design umgestellt worden sind (ersichtlich am Burger-Menü
links oben). Ist dies später einmal der Fall, sollte die Windows-System-Skalierung wieder deaktiviert werden.
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Bei Verwendung der NTCS Hilfe auf hochauflösenden Bildschirmen kann die Darstellung durch eine Änderung im Windows-Betriebssystem verbessert werden.
- Rufen Sie (bzw. der Administrator) dazu die Eigenschaften der Datei BMDHelpViewer.exe im NTCS Programmverzeichnis auf und wechseln Sie zum Reiter "Kompatibilität".

- Klicken Sie auf Hohe DPI-Einstellungen ändern, setzen Sie ein Häkchen bei "Verhalten bei hoher DPI-Skalierung überschreiben. Skalierung durchgeführt von:" und ändern Sie die Einstellung darunter auf System (Erweitert).

Diese Änderung kann durch Bestätigen der beiden offenen Fenster mit "OK" übernommen werden. Beim nächsten Aufruf der BMD Hilfe werden Texte auf UHD-/4K-Bildschirmen in besserer Qualität dargestellt.