Ein Stapel ermöglicht die automatische Ausführung von NTCS Funktionen, wobei auch mehrere Funktionen hintereinander geschaltet werden können.
Weiters können Sie auch bestimmte Ausführungszeiten, zu denen diese dann automatisch gestartet werden, für den Stapel definieren (geplante Ausführungen).
Beim Abarbeiten eines Stapels werden die angegebenen Programmpunkte sowie die definierten Kriterien in der festgelegten Reihenfolge ausgeführt. Der NTCS Benutzer sieht anschließend nur die Ergebnisse des Stapels. Für die Definition und Ausführung des Stapels sind NTCS Berechtigungen, gegebenenfalls zugeordnete Lizenzpakete und unter Umständen Schreib-/Leserechte für Dateien/Verzeichnisse erforderlich.
Die Stapelverwaltung gliedert sich in diese drei Menüpunkte:
Bei diesem Fenster handelt es sich um ein Fenster mit flexiblem Layout. Es kann fixe und optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind nicht alle möglichen Bereiche im Standard eingeblendet. Informationen zur Layoutgestaltung lesen Sie unter Layoutgestaltung in Fenstern mit flexiblem Layout.
Ein Stapel erleichtert die tägliche Arbeit mit dem Programm, indem Abläufe automatisiert werden. In diesem Fenster werden Stapel mit ihren einzelnen Schritten erfasst, um sie anschließend mit der Funktion Geplante Ausführung verknüpfen zu können. Dort wird festgelegt, zu welchen Zeitpunkten und mit welchen Rechten oder Lizenzen eines Benutzers diese Aktion automatisch ausgeführt werden soll.
Im linken Fensterbereich Stapel (bzw. Stapelkopf im Burger-Menü) befindet sich eine Übersicht aller bereits angelegten Stapel.
Im rechten oberen Fensterbereich stehen die Reiter Stapelschritte und Stapelvariablen zur Verfügung. Dort werden die einzelnen Stapelschritte zu den Stapeln angelegt bzw. Variablen definiert.
In der rechten unteren Fensterhälfte bei Parameter für Stapelschritt können für einzelne Stapelschritte-Parameter hinterlegt werden, die pro Stapelfunktion unterschiedlich sein können und vom Programm bei der Anlage abgefragt werden.
Im Bereich "Stapel" können mit F5 bzw. der Funktion "Neu" weitere Stapel angelegt werden. Wird eine Neuanlage durchgeführt, öffnet sich das Fenster "Stapelkopf".
Für den Stapel sollte eine eindeutige Nummer und eine entsprechende Bezeichnung vergeben werden. Anhand der Bezeichnung sollte genau ersichtlich sein, welche Arbeiten der Stapel durchführt.
Hinweis
Bei der Neuanlage eines Stapels wird empfohlen, dass eine Logdatei mitgeschrieben wird. In der am Stapelkopf hinterlegten Logdatei werden alle Logeinträge des Stapelschrittes zusammengefasst und im Falle eines Fehlers wird die Fehlersuche dadurch erleichtert.
Weiters empfiehlt sich, das Feld "Nur starten, wenn der Stapel nicht noch ausgeführt wird" zu aktivieren. Durch diese Einstellung wird gewährleistet, dass der Stapel systemweit nur einmal läuft.
Sobald ein Stapel angelegt worden ist, öffnet sich nach dem Speichern die Maske zur Eingabe des ersten Stapelschrittes. Welche Aktion der Stapel ausführen soll, wird über das Feld "Funktion" → F4 festgelegt. Zur Auswahl stehen Ihnen hier nur die stapelfähigen Funktionen zur Verfügung.
Hinweis
Wenn Sie im Feld "Funktion" einen Stapel hinterlegt haben, können Sie über die F8-Funktion bei dem Feld direkt die Hilfe zum jeweiligen Stapelschritt aufrufen.
Damit ein Stapel auch ausgeführt wird, muss dieser aktiv sein. Standardmäßig ist das Feld "Aktiv" aktiviert. Über die Felder "Makro davor" oder "Makro danach" können Makros eingestellt werden, die entweder vor oder nach dem Stapelschritt eine bestimmte Ablaufsteuerung ausführen.
Kommt es bei einem der Stapelschritte zu einem Fehler, kann mit dem Feld "Abbruch bei Fehler" gesteuert werden, ob der Stapel abgebrochen wird oder alle weiteren Stapelschritte dennoch weiter ausgeführt werden sollten.
Weitere Stapelschritte zu einem Stapel können jederzeit in der rechten Fensterhälfte im Bereich "Stapelschritte" hinzugefügt werden.
Mit der Funktion "Stapelschritt ausführen" in diesem Bereich kann selektiv ein Stapelschritt manuell ausgeführt werden.
Der Stapel wird direkt auf dem PC ausgeführt, wo der Befehl gestartet wird. Es wird die Funktion des Stapelschritts mit dem gerade angemeldeten Benutzer (NTCS Benutzer und Windows-Benutzer) gestartet, unabhängig von den im Stapel hinterlegten Benutzereinstellungen. Stellen Sie sicher, dass die NTCS Rechte, Lizenzen sowie die erforderlichen Schreib- und Leserechte für Dateien und Verzeichnisse vorhanden sind.
In diesem Reiter haben Sie die Möglichkeit, Variablen für den Stapel manuell zu definieren. Stapelvariablen dienen zur Abfrage von variablen Feldern beim Start eines Stapels. Variablen werden verwendet, um beispielsweise einen Parameter über eine Benutzereingabe oder ein Makro festzulegen.
Die Stapelvariablen können anschließend in den Stapelparametern im Feld "Vorschlagswert" zugeordnet werden. Der Vorschlagswert wird dadurch durchgestrichen angezeigt, um klarzustellen, dass der Wert aus der Stapelvariable gezogen wird.
Hinweis
Benutzereingaben werden über die geplante Ausführung nicht ausgeführt.
Reihenfolge
(nur wenn interaktiv) Reihenfolge, in der die Variablen zur Befüllung angezeigt werden.
Im rechten unteren Fensterbereich "Stapelparameter" scheinen die Parameter der jeweiligen Stapelfunktionen auf. Hier können für einzelne Stapelschritte Parameter hinterlegt werden, die pro Stapelfunktion auch unterschiedlich sein können. Bei Auswahl einer Funktion erscheint in vielen Fällen ein Konfigurationsfenster. Diese Konfiguration wird in mehreren Parametern zum Stapelschritt angelegt.
Allerdings gibt es auch Stapelfunktionen, bei denen die Parameter manuell angelegt werden müssen. Welche Parameter benötigt werden, finden Sie in der Hilfe zum jeweiligen Stapelschritt. Diese können Sie am schnellsten über die F8-Funktion beim Feld "Funktion" aufrufen. Die Art und Anzahl der Parameter kann abhängig von der gewählten Stapelfunktion sehr unterschiedlich sein.
Parametername
Die benötigten Stapelparameter sind abhängig von der hinterlegten Funktion im Stapelschritt. Die Beschreibung der Stapelparameter finden Sie in den einzelnen Funktionsbeschreibungen unter Stapelschritt.
In diesem Fenster werden alle in der Stapeldefinition angelegten Stapel angezeigt.
Durch Klick auf die Schaltfläche "Übernehmen" wird der in der Liste markierte Stapel sofort ausgeführt. Ein aufgerufener Stapel wird auf dem jeweiligen PC (also nicht am Server) ausgeführt. Die Ausführung erfolgt mit dem aktuellen BMD Benutzer und im aktuellen Kontext des Windows-Benutzers. Stellen Sie sicher, dass die NTCS Rechte, Lizenzen sowie die erforderlichen Schreib- und Leserechte für Dateien und Verzeichnisse vorhanden sind. Einstellungen einer zugehörigen geplanten Ausführung werden nicht berücksichtigt.
Im Fenster "Geplante Ausführung" können für die bereits definierten Stapel Ausführungszeiten für den automatischen Stapelstart hinterlegt werden.
Das Fenster teilt sich in drei Bereiche. Im oberen Bereich des Fensters erfolgt die Anlage der geplanten Ausführung.
Der untere Bereich gliedert sich in zwei Hälften. Im linken Bereich wird eine Bezeichnung vergeben und der Stapel ausgewählt. In der rechten unteren Fensterhälfte wird der Ausführungszeitpunkt hinterlegt. Dafür muss der Stapel aktiv gesetzt sein.
Es wird festgelegt, welcher Stapel zu welchem Zeitpunkt und unter welchem BMD Benutzer bzw. Betriebssystem-Benutzer automatisch am Server ausgeführt wird. Beim Öffnen der geplanten Ausführung wird überprüft, ob eine Verbindung zum Scheduler-Dienst (BMDNTCSSOAPSvc) hergestellt werden kann. Dieser ist notwendig, um den Stapel automatisch auszuführen. Bei fehlgeschlagener Verbindung erscheint folgende Hinweismeldung.
Die Verbindung zum Scheduler-Dienst kann nicht hergestellt werden, da folgende Parameter nicht vollständig erfasst wurden:
Im Feld "Ausführender BMD User" muss jener BMD User hinterlegt werden, welcher den Stapel automatisch ausführen soll. Empfohlen wird, dass für die Ausführung eines geplanten Stapels ein eigener User angelegt wird. Dadurch lässt sich leichter nachvollziehen, welche Aktionen durch einen Stapel ausgeführt werden (z. B. ein Benutzer "BMDStapel"). Dieser muss über die entsprechenden Rechte und Lizenzen zum Ausführen der Funktionen im Stapel verfügen.
Für die Einrichtung einer geplanten Ausführung muss ein Betriebssystembenutzer mit entsprechenden Rechten (inkl. Schreib-/Leserechte auf benötigte Dateien und Verzeichnisse) hinterlegt werden. Weitere Informationen zu den notwendigen Windows-Rechte finden Sie im NTCS Hardening Guide unter Punkt 4.5.
Anhand des Betriebssystembenutzers wird der Stapel zu dem geplanten Zeitpunkt ausgeführt. Der Windows-User wird im Feld "Systembenutzer" über die F8-Taste hinterlegt. Mit den Rechten des Systembenutzers führt der Windows-Scheduler den Stapel aus. Wenn Sie einen Standard-Betriebssystembenutzer hinterlegen möchten, können Sie dies über einen Parameter steuern. Informationen zu den Parametereinstellungen finden Sie in diesem Dokument unter Punkt 5.2.
Der im Parameter hinterlegte Port muss in der Firewall (zum Beispiel für BMD Webanwendungen in einer DMZ) korrekt konfiguriert und freigeschaltet sein.
Unter dem Parameterpunkt "Scheduler" kann der Betriebssystembenutzer hinterlegt werden, wenn dieser allgemein gültig sein soll. Ansonsten kann dieser direkt am Stapel hinterlegt werden.
An diese E-Mail-Adresse wird nach jedem fehlerhaft ausgeführten Stapel eine Nachricht gesendet. Dies erfolgt zusätzlich zu der im Stapel hinterlegten E-Mail Adresse.
An diesen Benutzer beziehungsweise an diese Telefonnummer wird nach jedem fehlerhaft ausgeführten Stapel eine SMS gesendet. Dies erfolgt zusätzlich zu der im Stapel hinterlegten SMS-Nummer.
Im Falle einer fehlgeschlagenen Ausführung werden die im Stapel definierten Empfänger per SMS und/oder E-Mail verständigt. Zur Sicherheit wird zusätzlich jener Empfänger benachrichtigt, der unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler mit E-Mail und/oder SMS hinterlegt ist.
Im rechten Bereich kann das Intervall ausgewählt (z. B. täglich, wöchentlich …) sowie die Uhrzeit festgelegt werden. In vielen Fällen wird ein Stapel täglich nach Mitternacht ausgeführt.
Hinweis
Die Abarbeitung eines Stapels entspricht der Tätigkeit eines NTCS Benutzers, nur automatisiert. Planen Sie die Zeiten und Intervalle für Stapel daher so, dass sich Funktionen mit dem Zugriff auf die gleichen Datenbestände nicht gegenseitig blockieren und dass genügend Systemressourcen vorhanden sind.
Alle Einstellungen (Intervall, Zeitpunkt, Beginn und Ende) sowie eine Vorschau der nächsten Termine (maximal 50 Einträge) sind dabei wie in folgender Abbildung zu sehen.
Die Funktion "Jetzt am Server ausführen" in der Aktionsleiste ermöglicht einen Testlauf, bei dem der Stapel am Server ausgeführt wird. Dies ist. z. B. zum Überprüfen der vergebenen Berechtigungen etc. sinnvoll.
Achtung!
Damit ein Stapel einer geplanten Ausführung zugeordnet werden kann, muss am Stapelschritt eine Funktion hinterlegt sein. Soll keine Funktion ausgeführt werden, sondern z. B. nur ein Makro muss keine Funktion hinterlegt werden.
Bei der Einrichtung einer geplanten Ausführung eines Stapels muss ein Betriebssystembenutzer mit entsprechenden Rechten hinterlegt werden. Dieser Betriebssystembenutzer (Windows-Benutzerkonto) führt zum geplanten Zeitpunkt den Stapel aus. Er muss also Rechte und Lizenzen besitzen, um die NTCS zu starten, auf die im Stapel verwendeten Verzeichnisse zuzugreifen sowie Aufgaben in der Windows-Aufgabenplanung anzulegen.
Um nicht bei jeder Einrichtung einer geplanten Ausführung Windows-User und Passwort angeben zu müssen, kann ein Standard-Betriebssystembenutzer für die Stapelausführung global definiert werden.
Der Standard-Betriebssystembenutzer kann unter TOOLS → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Scheduler → Betriebssystembenutzer angegeben werden.
Die Berechtigung wird auf eine für die Stapelausführung vorbereitete Gruppe oder einen Benutzer gesetzt. Unter TOOLS → Tools → Berechtigungen →Berechtigungen können die Gruppen und Benutzer verwaltet werden. Ein Benutzer muss einer Gruppe zugewiesen werden, um die notwendigen Berechtigungen vergeben zu können.
Unter "Berechtigungen" sind links die Gruppen gelistet und rechts die zugehörigen Berechtigungen.
Folgende Berechtigungen müssen im Berechtigungsbaum unter TOOLS → Administration → Stapelverarbeitung für den NTCS User freigeschalten werden, damit ein Stapel angelegt werden sowie über den Scheduler ausgeführt werden kann.
Geplante Ausführung
Stapel ausführen
Stapel definieren
Je nach Stapelfunktion, die ausgeführt wird, muss auch die jeweilige Funktionsberechtigung für den ausführenden User freigeschaltet sein.
Achtung!
Um die einzelnen Stapelschritte erfolgreich auszuführen, sind auch die Berechtigungen und Lizenzen für die verwendeten Funktionen zu vergeben.
Wird der Stapel nicht ausgeführt, können unterschiedliche Ursachen dafür verantwortlich sein.
Im ersten Schritt sollten Sie den Stapel einmal manuell ausführen.
Läuft der Stapel erfolgreich durch, liegt das Problem an der geplanten Ausführung. Um die Fehlerquelle eruieren zu können, empfiehlt es sich, folgende Schritte/Einstellungen zu überprüfen.
Achtung!
Zum Prüfen der Einstellungen sollten Sie Ihren IT-Techniker/Administrator konsultieren.
Diese Liste soll einen allgemeinen Überblick bieten, welche Einstellungen für einen Stapel kontrolliert werden sollen, wenn der Stapel nicht ausführbar ist. Abhängig von der Art des Stapels gibt es weitere stapelspezifische Einstellungen, die kontrolliert werden können.
Die Geplante Ausführung ist nur möglich, wenn der PC am Stromnetz hängt. Dies kann z. B. bei Tests am Notebook problematisch sein. Der Grund dafür ist, dass die Aufgaben in Windows mit dieser Bedingung angelegt werden:
Aufgabe nur starten, falls Computer im Netzbetrieb ausgeführt wird.
Ist das SOAP-Service nach der Änderung von Parametern (Port) neu gestartet worden bzw. läuft es überhaupt? Das muss in der Systemsteuerung unter Verwaltung → Dienste kontrolliert werden. Hier kann das SOAP-Service gestartet bzw. neu gestartet werden.
Beim Starten der geplanten Ausführung kommt es zur Überprüfung, ob eine SOAP-Service-Verbindung hergestellt werden kann. Sollte dies scheitern, wird der Benutzer oder Administrator durch ein Hinweisfenster darüber informiert: "Die Verbindung zum Scheduler-Dienst konnte nicht hergestellt werden."
Ist ein Betriebssystembenutzer für die Geplante Ausführung (mittels Windows-Scheduler) hinterlegt, der über entsprechende Schreib-/Leserechte für notwendige Dateien bzw. Verzeichnisse verfügt?
Dieser kann direkt am Stapel oder allgemein gültig im Parameter hinterlegt werden:
Sind notwendige Verzeichnisse erreichbar und besitzt der Benutzer entsprechende Berechtigungen?
Des Weiteren dürfen keine gemappten Laufwerke (diese sind benutzerspezifisch) verwendet werden, denn der Windows-Scheduler (Aufgabenplanung) lädt kein Benutzerprofil.
Folgende Protokoll-Zeilen im Scheduler-Log (TOOLS → Tools → Protokolle →Logdateien, BMDScheduler.log) bedeuten, dass in der BMDNTCSSOAPService.INI keine Datenbank hinterlegt ist und somit keine Verbindung zur Datenbank aufgebaut werden kann.
Login: Error on main session login(602): Leerer Datenbank-Alias,
und
LoadNextSchedule: Not connected to database
Das Problem kann gelöst werden, indem eine Änderung in den TOOLS Parametern zum Applikationsserver vorgenommen wird (z. B. Port-Nr). Beim Speichern wird die BMDNTCSSOAPService.INI neu geschrieben. Damit die Änderungen auch im BMDNTCSSOAPService schlagend werden, muss dieses neu gestartet werden.
Damit die geplante Ausführung durchgeführt werden kann, muss der Scheduler-Dienst zwingend erreichbar sein. Ist dieser Dienst nicht erreichbar, erscheint beim Start des Fensters "Geplante Ausführung" folgende Hinweismeldung.
Der angegebener Server ist jener, der in den Parametern eingetragen ist. TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Applikationsserver → Allgemein
Über die Schaltfläche "Einstellungen bearbeiten" gelangen Sie direkt in die notwendigen Parametereinstellungen.
Der Scheduler kann am Server laufen, auf dem auch die Datenbank liegt oder lokal am Applikationsserver.
Prüfen Sie die Erreichbarkeit vom Server und auch, ob sich der Serverpfad öffnen lässt. Sind die Voraussetzungen gegeben, muss der Dienst neu gestartet werden und die Berechtigungen gehören geprüft.
Besteht keine Verbindung zum Server und lässt sich der Serverpfad nicht öffnen, dient die BMDScheduler.log der weiteren Analyse. Daraus lässt sich ableiten, ob ein Fehler beim Datenbank-Login auftritt.
Tritt ein Loginfehler auf, testen Sie, ob statt der IP-Adresse der Servername funktioniert. Über eine Prüfung des Netzwerkstatus (CMD - Netstat) können Sie feststellen, ob der Port bereits in Verwendung ist. Trifft dieser Fall zu, gehört der Port abgeändert und in den TOOLS Parametern hinterlegt. Anschließend sollte der Stapel nach Neustart des Dienstes laufen.
Wenn kein Datenbank-Login besteht, läuft der Dienst mit großer Wahrscheinlichkeit nicht am gleichen Server wie die Datenbank (der Datenbank-Server ist ungleich dem Applikationsserver).
Kontrollieren Sie hier bitte, ob im TOOLS Parameter der Applikationsserver, auf welchem der Dienst läuft, hinterlegt ist und passen Sie diesen gegebenenfalls an.
Kann eine Verbindung zum Scheduler-Dienst hergestellt werden, können unten beschriebene Einstellungen überprüft werden.
Login des Systembenutzers in der geplanten Ausführung prüfen. Zum Testen können die Login-Daten erneut im Parameter oder direkt im Feld "Systembenutzer" in der geplanten Ausführung hinterlegt werden. Sind die Daten erneut hinterlegt worden, können Sie über die Funktion "Jetzt am Server ausführen" den Stapel direkt am Server testen.
Wird der Stapel nicht ausgeführt, müssen die Berechtigungen des Systembenutzers überprüft werden.
Hat der Test funktioniert, sollte überprüft werden, ob die für Stapelfunktionen relevanten Pfade vom Server aus erreichbar sind.
Hinweis
Da das Laufwerk systemweit verfügbar sein muss, dürfen keine gemappten Laufwerke verwendet werden, es ist die Hinterlegung eines UNC-Pfades notwendig.
Ist der Pfad erreichbar, können Sie sich auf den Applikationsserver verbinden.
In der Windows-Aufgabenplanung können Sie das Ergebnis der letzten Ausführung prüfen. Ist die Aufgabe nicht ausgeführt worden bzw. der Aufgabendienst nicht erreichbar, jedoch die Aufgabe eingetragen, muss der Reiter "Verlauf" geprüft werden. Hinweis darauf ist das Ergebnis "0x41303 (is not running)" in der Spalte "Ergebnis der letzten Ausführung".
Mögliche Lösung: Am Stapelkopf das Feld "Nur starten, wenn der Stapel noch nicht ausgeführt wird" deaktivieren.
Wird hingegen der Aufgabendienst ausgeführt, allerdings einzelne Stapelschritte nicht ausgeführt, kann eine Prüfung der Stapelfunktionslogs Abhilfe verschaffen. Dazu am Stapelschritt das Feld "Abbruch bei Fehler" deaktivieren.
Werden einzelne Stapelschritte angelegt, kann über die Logdateien eine mögliche Ursache gefunden werden, meist liegt das Problem an den Berechtigungen des ausführenden Stapel-Benutzers.
Hinweis
Zum Auslesen der richtigen Protokolle wird empfohlen unter TOOLS → Tools → Protokolle → Logdateien die Funktion "Protokolle dieser Sitzung" auszuführen.