UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter Erste Schritte PPS.

A_TREE1.bmp Produktionsplanung und -steuerung → Planung → Kapazitäten → Kapazitätsüberwachung
 

 Übersicht

Die Kapazitätsüberwachung (PPS) bzw. das Kapazitätsmonitoring (PEP) dienen dazu, einen Überblick über verfügbare, verplante sowie in Anspruch genommene Kapazitäten zu schaffen. Die Kapazitäten werden nach Arbeitsplatz- und Personalkapazitäten getrennt ausgewertet.

Die Gliederung der Auswertung kann in der Baumansicht variabel eingestellt werden.

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Fensterbereiche

Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu Fenster mit flexiblem Layout.

 Einstiegsfelder

Im Bereich der Einstiegsfelder kann auf jene Objekte/Zeiträume eingeschränkt werden, deren Kapazitäten ausgewertet werden sollen.
 
Feld
Beschreibung
Firma/Firmengruppe
Jene Firma, für welche die Auswertung gestartet werden soll.

Wird im Einstiegsfeld "Firma/Firmengruppe" die Firmengruppe ausgewählt, werden die verfügbaren MA-Kapazitäten anhand der CRM Hauptfirma ermittelt.
Für die Planstunden werden alle geplanten Stunden der Firmen, welche der Firmengruppe zugeordnet sind, berücksichtigt.
Gliederung
KORE-Abteilung
Einschränken auf die auszuwertenden KORE-Abteilungen. Es wird hierbei die KORE-Abteilung des Arbeitsplatzes ausgewertet.
APZ-Liste
Einschränken auf die auszuwertenden Arbeitsplätze. Hier ist auch eine Mehrfachauswahl möglich.
Mitarbeiter
Es kann auf bestimmte Mitarbeiter eingeschränkt werden. 
Mitarbeiter-Gruppe
Es können die Mitarbeiter einer bestimmten Personengruppe ausgewertet werden. Wird im Einstiegsfeld "Gliederung" auf eine Mitarbeitergruppe eingeschränkt, ist es wichtig, dass eine vollständige Personengruppe ausgewählt wird und nicht einzelne darunterliegende Gruppen.
Prozess 
Bei den Planzeiten werden nur Vorgänge ausgewertet, die diesen Prozessen entsprechen. 
Projekt
Es wird auf diese Projekte eingeschränkt. 
Zeitpunkt
Ausgehend vom Zeitpunkt werden eine oder mehrere Planungsperioden ausgewertet.
Planungsperiode
Auszuwertende Planungsperioden
Zu berechnende Perioden
Anzahl der auszuwertenden Planungsperioden
Statuskombinationen 
Die geplanten Zeiten werden nur für Vorgänge, die der ausgewählten Statuskombination entsprechen, berücksichtigt. 
Dabei wird der jeweilige Vorgangsstatus ausgewertet.

Vorgangsstatus, die eine Ausprägung von 7000 oder höher aufweisen, werden in den geplanten Stunden (unabhängig von der gewählten Statuskombination, also auch bei "Alle") nicht berücksichtigt. Diese Stunden werden lediglich in den Vorplanungsspalten berücksichtigt.
Planungsstatus 
Es werden bei der Auswertung der geplanten Zeiten nur jene Vorgänge ausgewertet, die >= dem ausgewählten Planungsstatus entsprechen.

Das bedeutet, dass mit Auswahl "Feinplanung" alle Vorgänge, die den Status "Feinplanung" und "Fixiert" aufweisen, ausgewertet werden.
Kapazitätspool Liste
Es können die auszuwertenden Kapazitätspools ausgewählt werden.

 Auswertung Kapazitäten

In diesem Bereich werden die in den Einstiegsfeldern gefilterten Objekte ausgewertet. Dabei kann über den Reiter "Auswahl Darstellung" eine Listenansicht (in der gefiltert werden kann) oder eine Baumansicht (deren Struktur variabel eingestellt werden kann) gewählt werden.
 
 Objekt
Feld
Beschreibung
 Allgemein
Bezeichnung
Hier wird die Bezeichnung der jeweiligen Gliederungsebene angezeigt.
 Arbeitsplatz
PLAN
Summe der geplanten APZ-Stunden. Grundlage ist die Soll-Durchführungszeit des Vorgangs.
 
VERF
Summe der verfügbaren APZ-Stunden. Grundlage sind die verfügbaren Kapazitäten des Arbeitsplatzes.
 
FREI
Differenz aus VERF minus PLAN.
 
OFFEN
Summe der geplanten APZ-Stunden, die noch nicht erledigt wurden.
Dabei wird die erwartete Dauer (EtD) abzgl. der bereits geleisteten Dauer (ItD) gerechnet.

Ist der Fertigstellungsgrad > 0, kann die noch abzuarbeitende Soll-Durchführungszeit (= offene Dauer) nicht mehr "planungsgenau" berechnet werden.
Es ist nicht bekannt, in welchem Zeitraum (zwischen Soll-Anfang und Soll-Ende) die offene Zeit verrichtet wird.

Die offene Soll-Durchführungszeit wird aliquot aufgeteilt. Der Start-Zeitpunkt für die Aufteilung wird abhängig von der Einstellung Offene Zeiten nicht in die Vergangenheit aliquotieren ermittelt. Dies erfolgt programmintern durch eine Reduktion der Last (im Verhältnis StD-offen / StD).

 
IST
Summe der aufgezeichneten APZ-Stunden.
 Mitarbeiter
P.PLAN
Summe der geplanten MA-Stunden. Die Stunden werden von den MA-Zuordnungen (Feld Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiterzuordnung) ermittelt.
 
P.VERF
Summe der verfügbaren MA-Stunden.
 
P.FREI
Differenz aus P.VERF minus P.PLAN.
 
P.IST
Summe der aufgezeichneten MA-Stunden.
 
Plan MA
Summe der geplanten MA-Stunden. Die Stunden werden vom Vorgang (Feld Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter) ermittelt.
 
Frei MA 
Differenz aus P.VERF minus Plan MA. 
 
Offen MA 
Summe der noch offenen geplanten MA-Stunden. Dabei wird die erwartete Dauer (EtDMA) abzgl. der bereits geleisteten Dauer (ItDMA) gerechnet.
 
Termine offen 
Summe der geplanten Terminzeiten der offenen Termine.

Basis dafür ist die Auswertung mit Hilfe von Prozessen, wobei auf den Prozessen folgende Einstellungen notwendig sind:
 
Termine erledigt
Summe der geplanten Terminzeiten der bereits erledigten Termine.

Es sind hier grundsätzlich dieselben Einstellungen wie für die Berechnung der Spalte "Termine offen" (siehe oberhalb) notwendig.
 Kapa-PoolPlan KP 
Summe der geplanten Kapazitätspool-Stunden. 
 Verf KP 
Summe der verfügbaren Stunden des Kapazitätspools.
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Hinweis zu den geplanten Stunden
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Vorgänge bzw. MA-Zuordnungen, deren Status "angenommen", "verworfen" oder "storniert" ist (weisen im Hintergrund einen numerischen Statuswert größer gleich 7000 auf), werden in den geplanten Stunden nicht berücksichtigt.

Dadurch kann es auch zu Abweichungen zwischen Kapazitätsauswertungen in diesem Fenster und Auswertungen über den Auswertungsdesigner bzw. in den Einsatzfenstern kommen.

 Spalten zur Auswertung der Vorplanung von Mitarbeitern

Siehe dazu auch Vorplanen von Mitarbeitern.

Quelle der Planungsstunden
Spalte Beschreibung 
Mitarbeiterzuordnungen
Plan V.
Planstunden aus aktiver Vorplanung.

Das heißt, der Status auf der Mitarbeiterzuordnung entspricht einem Vorplanungsstatus.
Ist der Status auf der Mitarbeiterzuordnung leer, wird der Vorgangs-/Einsatz-Status ausgewertet.
 Plan F.V.
Planstunden anhand der regulär geplanten sowie der vorgeplanten Stunden.

Summe aus den Spalten "P.Plan" (alle geplanten Stunden ohne Vorplanung) sowie "Plan V." (vorgeplante Stunden).
 Plan Ü. 
Planstunden aus der Vorplanung, welche in die reguläre Planung übernommen wurden.

Relevant ist hierfür der MAZ-Status, Rückfallebene bildet der Vorgangs-/Einsatzstatus.
Vorgang/Einsatz
Plan V. MA 
Planstunden aus aktiver Vorplanung

Das heißt, der Status am Vorgang/Einsatz entspricht einem Vorplanungsstatus.
 
Plan F.V. MA 
Planstunden anhand der regulär geplanten sowie der vorgeplanten Stunden.

Summe aus den Spalten "Plan MA" sowie "Plan V. MA"
 
Plan Ü. MA 
Planstunden aus der Vorplanung, welche in die reguläre Planung übernommen wurden.

Relevant ist hierfür der Vorgang-/Einsatz-Status.

Für die relevanten Status-Ausprägungen der Vorplanung siehe auch die Parameter-Einstellungen zur Vorplanung.

Hinweis zu den vorgeplanten Stunden
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In den Vorplanungsspalten werden auch Vorgänge und MA-Zuordnungen berücksichtigt, deren Status 7000 oder höher ist.

 Gliederung der Baumdarstellung

Die Gliederung der Baumdarstellung kann über das Einstiegsfeld "Gliederung" gewählt werden.
 
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Über die F8-Funktion können eigene Bäume angelegt werden, die entweder benutzerbezogen oder allgemein verfügbar gestellt werden. Folgende Gliederungsebenen können ausgewählt werden:
  • Arbeitsplatz
  • Datum
  • KORE-Abteilung: Die Gliederung erfolgt nach der KORE-Abteilung, die am Arbeitsplatz bzw. am Mitarbeiter eingetragen ist.
  • Kapazitätspool: Die geplanten und verfügbaren Zeiten werden in den Spalten "Plan KP" und "Verf KP" angezeigt.
  • Mitarbeiter
  • Mitarbeitergruppe
  • Prozess
  • Referenzprozess: Hier wird der in den Prozess-Stammdaten hinterlegte Referenz-Prozess als Gliederungsebene herangezogen.
  • Projekt
Hinweis zur Berechtigung, um globale Gliederungen zu erstellen 
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Damit der jeweilige BMD Benutzer globale Gliederungen (Gliederungen, die für alle BMD Benutzer zur Verfügung stehen) definieren kann, ist die Funktion MCS_TOOLS_SAVEGLOBALTREES (Fenster "Gliederung global speichern", Funktionsnummer 42612) zu berechtigen.

Hinweis zur Gliederung mit Werten von Kapazitätspools 
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Die Werte der Kapazitätspools werden ausschließlich auf der Gliederungsebene des Kapazitätspools berechnet und nach oben hin summiert. Siehe dazu die gelb hinterlegten Felder in der Auswertung unten.

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Um die Kapazitätspool-Werte auf die einzelnen Planungsraster herunterzubrechen, ist eine Gliederung "Datum/Pool" notwendig:

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 Bereiche

Zur aktuell gewählten Zeile in der Kapazitätsüberwachung können Detailinformationen eingeblendet werden.

 Vorgänge/Einsätze

In den Reitern "Vorgänge" und "Einsätze" werden alle Vorgänge angezeigt, die in der oben ausgewählten Zeile der Kapazitätsüberwachung Kapazitäten beanspruchen. Hierfür relevant sind in erster Linie Soll-Anfang und Soll-Ende des jeweiligen Arbeitsganges. Unterschied zwischen den beiden Reitern ist jener, dass im Reiter "Einsätze" das Bearbeiten der Einträge erlaubt ist.

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 Relevante Zeitanteile auswerten

In den Bereichen "Vorgänge", "Einsätze" sowie "Einsätze pro Mitarbeiter" können über eigene Felder die Stunden des Einsatzes/Vorgangs dargestellt werden, die für die Berechnung der folgenden Spalten verwendet werden:

Feld im Auswertungsbereich 
Relevanter Zeitanteil des einzelnen Vorgangs ersichtlich im Feld 
Feld verfügbar in den Bereichen
P.Plan
StDMAZ-relevant 
Einsätze pro Mitarbeiter
Plan MA
StDMA-relevant
Einsätze, Vorgänge, Einsätze pro Mitarbeiter
Plan MA offen
Offen MA-relevant
Einsätze, Vorgänge, Einsätze pro Mitarbeiter
Plan
StD-relevant
Einsätze, Vorgänge, Einsätze pro Mitarbeiter
Plan offen
Offen-relevant
Einsätze, Vorgänge, Einsätze pro Mitarbeiter

Diese Felder dienen dazu, die Summen im Auswertungsbereich nachvollziehen zu können und sind vor allem dann hilfreich, wenn Vorgänge nicht innerhalb eines Auswertungszeitraumes geplant worden sind.

Beispiel 
Beispiel.png
Die Summe der Spalte "StDMA" (Soll-Durchführungszeit-Mitarbeiter) kann zum Nachvollziehen der im Auswertungsbereich dargestellten Planungsstunden nicht verwendet werden, weil die Vorgänge über einen längeren Zeitraum (nicht nur im Jänner 2024) geplant worden sind.

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Die Summe der Spalte "StDMA-relevant" aus dem Bereich "Einsätze pro Mitarbeiter" entspricht dem im Auswertungsbereich dargestellten Wert für die Spalte "P.Plan" (geplante MA-Stunden für Mitarbeiter Krug Manfred im Jänner 2024).

Anmerkung: Aufgrund von Rundungsdifferenzen kann es zu Abweichungen von wenigen Minuten kommen.

 Einsätze pro Mitarbeiter

Es werden die MA-Zuordnungen der Vorgänge aus dem Reiter "Vorgänge/Einsätze" dargestellt.

 MA verfügbare Kapazitäten

Werden im Rahmen der Kapazitätsüberwachung die verfügbaren Mitarbeiter-Kapazitäten ausgewertet, können hier die der Verfügbarkeit zugrundeliegenden Detailinformationen eingesehen werden.

 APZ verfügbare Kapazitäten

Hier sind jene verfügbaren Arbeitsplatzkapazitäten ersichtlich, die in der oben gewählten Zeile den Wert "VERF" bewirken. Siehe hierzu auch Verfügbare Arbeitsplatzkapazitäten.

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 MA-Aufzeichnungen

Die für den Wert "P.Ist" zugrundeliegenden Mitarbeiter-Aufzeichnungen (Leistungen) werden dargestellt.

 APZ-Aufzeichnungen

Die für den Wert "Ist" zugrundeliegenden Arbeitsplatz-Aufzeichnungen werden dargestellt.

 Stückliste

Die am jeweiligen Arbeitsplatz in der ausgewählten Zeitperiode benötigten Stücklistenpositionen werden hier dargestellt.

 Diagramm und Diagramm gruppiert

Die beiden Reiter "Diagramm" und "Diagramm gruppiert" unterscheiden sich dadurch, dass "Diagramm gruppiert" auf Zwischenknoten des Baumes Informationen, gruppiert nach den jeweiligen Unterpositionen, darstellt.

Dieses Diagramm wird nicht gruppiert, sondern wird für jeden einzelnen Kapazitätsdatensatz, auf dem Sie stehen, angezeigt und verwendet die Felder PLAN, FREI, VERF, FREI, OFFEN usw. auf Basis des Arbeitsplatzes und des Mitarbeiters.

 Menüfunktionen

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
Ansicht
 Leere Zeilen ausblenden
Dies wird gesetzt, wenn Sie verhindern möchten, dass Zeilen angezeigt werden, die keine Werte enthalten.
 Erste Stufe im Baum horizontal darstellen
Mit dieser Einstellung wird die erste Gliederungsebene aus der Baum-Darstellung entfernt und als eigene Spalten dargestellt.
Achtung: Wenn diese Darstellung aktiv ist, kann während der Daten-Anzeige die Feldauswahl nicht bearbeitet werden.

Folgende Darstellung
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wird mit aktiver Horizontal-Darstellung zu solcher:
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 "Suche nach" sichtbar
In der Baumansicht kann die Suche ein-/ausgeschaltet werden. Diese Einstellung wird benutzerbezogen gespeichert. 

A_Empty.bmp Kapazitätsüberwachung druckenÖffnet den Druckdialog zum Ausdruck der Kapazitätsauswertung, siehe Kapazitätsüberwachung drucken.
Ausdruck

 Globale Einstellungen KapazitätsberechnungenEs können hier die allgemeinen Einstellungen zur Kapazitätsberechnung aufgerufen werden. Für eine genaue Erläuterung der Einstellungen siehe Einstellungen Kapazitätsberechnungen.
 Eigene Einstellungen KapazitätsberechnungenEs können hier die benutzerbezogenen Einstellungen zur Kapazitätsberechnung aufgerufen werden. Für eine genaue Erläuterung der Einstellungen siehe Einstellungen Kapazitätsberechnungen.
 Designauswahl für dieses Fenster 
Steuert, mit welchem Design das Fenster geöffnet wird. Weitere Infos dazu finden Sie unter Designauswahl für PEP/PPS Fenster.
Extras
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 Einstellungen Kapazitätsberechnungen

Über diese Einstellungen kann einerseits die Auswertung der Kapazitätsüberwachung wie auch die Auswertung der Arbeitsplatz-MA-Belegung gesteuert werden. Die Einstellungen gelten für beide Masken. Es sind aber nicht alle Einstellungen, die in der Kapazitätsüberwachung ersichtlich sind, auch für die Arbeitsplatz-MA-Belegung relevant. Deshalb sind abhängig vom Aufruf aus der jeweiligen Maske immer nur die relevanten Einstellungen ersichtlich.

Die Einstellungen können entweder global oder benutzerbezogen abgespeichert werden.

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 Einstellungen für Kapazitätsüberwachung und Arbeitsplatz-MA-Belegung


Arbeitsplatz-KapazitätenHier kann eingestellt werden, wie die benötigten Kapazitäten von Vorgängen, die über mehrere Tage andauern, auf einzelne Tage aufgeteilt werden sollen. Wenn "APZ Kapazitäten planungsgenau" gewählt wurde, erhält der Beginntag die Dauer von Soll-Start bis zum Leistungsende des jeweiligen Tages.

Wird diese Option nicht gewählt, werden die Kapazitäten gleich auf die Tage verteilt - somit erhalten auch Tage ohne verfügbare Kapazität (beispielsweise Wochenenden) geplante Stunden.
Mitarbeiter-Kapazitäten
Steuert, wie die Mitarbeiterkapazitäten eines Vorgangs, der mehrere Tage (Soll-Anfang und Soll-Ende) dauert, aufgeteilt werden sollen.
  • gleichverteilt
    Sollen die Mitarbeiterkapazitäten gleichverteilt werden? Alle Tage zwischen Soll-Anfang und Soll-Ende erhalten den gleichen Anteil an benötigter Kapazität.

  • tagesgenau
    Sollen die Mitarbeiterkapazitäten tagesgenau verteilt werden? Die Start- und Ende-Tage erhalten eine verringerte benötigte Kapazität. Ist für den Start eine Startuhrzeit bzw. für das Ende eine Endeuhrzeit hinterlegt, erhalten diese Tage eine verringerte benötigte Kapazität.

  • tagesgenau mit NLZ
    Basis ist die tagesgenaue Aufteilung der Mitarbeiterkapazitäten. Zusätzlich werden die Nichtleistungszeiten berücksichtigt. Es erfolgt die Aufteilung anhand der verfügbaren Leistungszeit des jeweiligen Tages.
Für die Ausprägungen mit "tagesgenau" ist es erforderlich, dass für die Mitarbeiterkapazitäten die Zeile "Summe produktive Leistungszeit" (Zeilenart "Gesamt produktive Leistungszeit") berechnet wird. Andernfalls ist die Spalte "P.Verf". leer! Im BMD Standardberechnungsschema ist diese Zeile ausgeblendet und wird daher standardmäßig nicht berechnet.

Für die tagesgenaue Berechnung ist die Zeile "Summe produktive Leistungszeit" über das Feld In Matrix anzeigen auf "Immer anzeigen" zu stellen.
Planungsstatus
Hier kann eingestellt werden, dass in den geplanten Kapazitäten nur jene Vorgänge ausgewertet werden, deren Planstatus >= dieser Auswahl ist. Diese Auswahl kann in den Einstiegsfeldern übersteuert werden.
Angebote berücksichtigen 
Hier kann eingestellt werden, dass in den geplanten Kapazitäten auch Vorgänge von Angeboten ausgewertet werden.
Störungen nicht berücksichtigen 
Steuert, ob in der Spalte "IST" APZ-Aufzeichnungen vom Typ "Störung" berücksichtigt werden sollen oder nicht.
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 Einstellungen für Kapazitätsüberwachung


Rückstände anzeigen 
Steuert, ob die Kapazitäten von offenen Vorgängen aus vorgelagerten Perioden in einer eigenen Zeile "Rückstand" auch angezeigt werden sollen.
Statuskombination für Rückstand 
Hier kann eingestellt werden, welche Vorgänge für die Rückstandszeile ausgewertet werden sollen. 
Plan aliquot zu AB % 
Bei Aktivierung werden die Planwerte an die Annahmewahrscheinlichkeit (Eingabe am Stakeholderkopf) angepasst (Plan = (Plan * Abnahmewahrscheinlichkeit) / 100)
Verfügbare Kapazität für Projekte von Stakeholdern 
Steuert, ob die Stakeholder mitausgewertet werden oder nicht.
Kore-Abteilung des Mitarbeiters über APZ ermitteln 
Steuert, ob die Kore-Abteilung des Mitarbeiters über den APZ ermittelt wird oder nicht.
Kapazitäten zum Projekt 
Hier kann eingestellt werden, ob die Kapazitäten zu einem Projekt lt. Projekt am Vorgang oder lt. Projektplan ausgewertet werden.
Arbeitsplatz-Kapazitäten auswerten
Steuert, ob die Arbeitsplatz-Stunden ausgewertet werden sollen.

Falls diese Ausprägung deaktiviert wird, trägt dies zur Beschleunigung der Berechnung bei - die Felder werden leer dargestellt.
Mitarbeiter-Kapazitäten auswerten
Steuert, ob die Mitarbeiter-Stunden ausgewertet werden sollen.

Falls diese Ausprägung deaktiviert wird, trägt dies zur Beschleunigung der Berechnung bei - die Felder werden leer dargestellt.
Bei automatischer Projektauswahl auf Datum überprüfen
Ist in der Gliederung die Ebene "Projekte" vorhanden, in den Einstiegsfeldern wird allerdings nicht auf bestimmte Projekte gefiltert, kann damit aktiviert werden, dass nur jene Projekte ausgewertet werden, die im Zeitbereich der ausgewählten Planungsperiode liegen.
Dient zur Einstellung, in welchem Zeitraum die offenen Stunden (sowohl APZ als auch MA) aufgeteilt werden sollen.

Wird diese Option aktiviert, werden auf der Rückstandszeile die Spalten "Plan", "Verf" und "Frei" leergelassen.
Termine ohne Vorgangsbezug berücksichtigen 
Steuert für die Auswertung der Spalten "Termine offen" sowie "Termine erledigt", ob Terminstunden ausgewertet werden sollen, die keinem Vorgang/Einsatz zugeordnet sind.
Termine mit Vorgangsbezug berücksichtigen 
Steuert für die Auswertung der Spalten "Termine offen" sowie "Termine erledigt", ob Terminstunden ausgewertet werden sollen, die einem Vorgang/Einsatz zugeordnet sind.
Offene Termine auswerten 
Steuert, ob die Spalte "Termine offen" berechnet werden soll. 
Erledigte Termine auswerten 
Steuert, ob die Spalte "Termine erledigt" berechnet werden soll. 
Verfügbare Kapazität nur von Terminen 
Steuert, wie die verfügbare Mitarbeiterkapazität (Spalte "P.Verf") ermittelt wird.

Wenn die Option aktiviert ist, werden nur verfügbare MA-Kapazitäten mit Prozessen ermittelt, wo am Prozess die Vorgang-Organizer-Synchronisation auf "Termine: für geplante Kapazität" eingestellt ist.
APZ/MA/Prozess/Projekt/Kapazitätspool "ohne Zuordnung" anzeigen
Sobald einer der Einträge APZ, Mitarbeiter, Prozess, Projekt oder Kapazitätspool auf einer untergeordneten Ebene in der Gliederung eingefügt worden ist, sollte die entsprechende Option "Ohne Zuordnung" aktiviert werden.

Es könnte ansonsten sein, dass relevante Daten in der Auswertung nicht angezeigt werden.

Hinweis: Diese Einstellung löst ab Version 2025.28.45 die entsprechenden Einstiegsfelder ab.
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Beispiel zur Berechnung der Spalte "Offen" 
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Der Vorgang "in Gehäuse einbauen" wurde bereits zu 20 % fertiggestellt.
Die noch offene Dauer ist 80 % von 20 Stunden → 16 Stunden.

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Diese werden im Verhältnis der plangenauen Aufteilung aufgeteilt.

TagPlan 
Offen %
Offen 
Dienstag 7 h 42 min = 462 min
80
462 * 0,8 = 370 min = 6 h 10 min
Mittwoch 
7 h 42 min = 462 min 
80
462 * 0,8 = 370 min = 6 h 10 min 
Donnerstag 
4 h 36 min = 276 min
80
276 * 0,8 = 221 min = 3 h 41 min

Beispiel zur Berechnung der Spalte "Offen" mit Anpassung des Soll-Anfangs 
Beispiel.png

Vorgang "Montage"

StDMA200 h
ItDMA 100 h
Fertigstellungsgrad50 % 
EtDMA 200 h
Offene Zeit für Kapazitätsauswertung
(= EtDMA - ItDMA)
100 h 
Soll-Anfang 
5. November 2018 (KW 45)
Soll-Ende 
23. Dezember 2018 (KW 51)
Durchlaufzeit in Wochen
12 

Auswertungsdatum 29.11.2018 (Donnerstag, KW 48)
Tage bis Soll-Ende: 25 Tage

Darstellung der noch offenen Stunden
Variante 2 (V2): Einstellung "Offene Zeiten nicht in die Vergangenheit aliquotieren" = Nein

Auswertung nach Kalenderwochen:
KW
V1: Anteil DLZ
in Tagen
V1: Anteil 
offene Stunden 
V2: Anteil DLZ
in Tagen
V2: Anteil 
offene Stunden
45
7
5.11. - 11.11.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d


46
7
12.11. - 18.11.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d


47
7
19.11. - 25.11.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d


48
7
26.11. - 2.12.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d
4
29.11. - 2.12.
16 h
100 h / 25 d * 4 d
49
7
3.12.-9.12.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d
7
3.12. - 9.12.
28 h
100 h / 25 d * 7 d
50
7
10.12. - 16.12.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d
7
10.12. - 16.12.
28 h
100 h / 25 d * 7 d
51
7
17.12. - 23.12.
14,2 h
100 h / 49 d * 7 d
7
17.12. - 23.12.
28 h
100 h / 25 d * 7 d
Summe 
49 d
100 h
25 d
100 h

Auswertung nach Monaten:
Monat
V1: Anteil DLZ
in Tagen
V1: Anteil
offene Stunden
V2: Anteil DLZ
in Tagen
V2: Anteil offene Stunden
11
26
5.11. - 30.11.
53 h
100 h / 49 d * 26 d
2
29.11. - 30.11.
8 h
100 h / 25 d * 2 d
12
23
1.12. - 23.12.
47 h
100 h / 49 d * 23 d
23
1.12. - 23.12.
92 h
100 h / 25 d * 23 d
Summe 
49 d
100 h
25 d
100 h

Anmerkung:
Diese Darstellung erfolgt der Einfachheit halber mit der Annahme, dass die Auswertung genau am 29.11.2018 um 0:00 Uhr ausgeführt wird.
Programmintern erfolgt die Aufteilung nämlich sekundengenau. Das bedeutet, dass vom aktuellen Auswertezeitpunkt weggerechnet wird.

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Siehe auch: