UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Import von Buchungen finden Sie unter Buchungen importieren.

 
Inhalt
 

 Allgemeines  

Dieses Dokument beschreibt die Übernahme mittels der vorgefertigten Import-Schnittstelle. Hier finden Sie alle erforderlichen Informationen zu den Einstellungen, die vorab für den Import getroffen werden können.
Die Einrichtung bzw. der sämtliche Supportaufwand in Verbindung mit Datenimporten sind nicht im Wartungsvertrag enthalten und somit kostenpflichtig.

Die BDV-Unides-Schnittstelle ermöglicht es, von BDV-Unides exportierte Buchungsdaten in BMD NTCS zu importieren. Die Schnittstelle dient hierbei als Konvertierungs-Tool, um die XML-Files in die BMD-eigene Struktur umzuwandeln bzw. die zugehörigen Dokumente zu den Buchungen im BMD Archiv abzulegen.

Im Vorhinein müssen die Dokumente in BDV eingelesen, analysiert und kontiert/kontrolliert werden. Anschließend können die Dokumente in BDV archiviert bzw. die Buchungsdaten (inkl. der Dokumente) exportiert werden.

Die aus BDV exportierten Buchungsdaten können dann mittels BMD NTCS Buchungsschnittstelle für BDV-Unides wieder eingelesen werden.

 Vorbereitungen

 ​Importmodell – Buchungen

Um die Schnittstelle nutzen zu können, wird ein Importmodell benötigt.

Das entsprechende Makro erhalten Sie als Zipdatei nach Erwerb der Lizenz auf Anfrage bei unseren FIBU Supportmitarbeitern (über die Funktion „Kontakt zu BMD“). Diese Zipdatei muss unter den Importmodellen einmalig importiert werden.

Starten Sie dazu das Paket FIBU → Import und Export → Buchungen importieren und dort im Feld "Importmodell" die F4-Funktion:
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Im Fenster der Importmodelle kann unter Extras → Import die Zipdatei der Schnittstelle importiert werden.
 
Nach dem Import existiert ein allgemeines Modell der BDV-Unides-Schnittstelle:

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 Parameter

Im Fenster der Importmodelle können unter Extras – Importparameter die Einstellungen zur Importschnittstelle angepasst werden.
 
Folgende Parameter gibt es für die BDV-Unides-Schnittstelle:

1194366443000101960_0.png

1194366443000101960.png

BelegSymbol_ARBelegsymbol für Ausgangsrechnungen
BelegSymbol_BK
Belegsymbol für Bankbuchungen  
BelegSymbol_ER Belegsymbol für Eingangsrechnungen
BelegSymbol_KA
Belegsymbol für Kassenbuchungen
BelegSymbol_SonstigeBelegsymbol für alle weiteren Buchungen
CoronaProzDE 
Wird hier Zeitraum (von "Daten1" bis "Daten2") gesetzt (Datum im Format DD.MM.YYYY), führt dies dazu, dass innerhalb des Zeitraums 19% durch 16% und 7% durch 5% ersetzt werden.
EinzelBuErfErstellen 
0=kein BuErf-Export pro generierter Buchung,
1=pro generierter Buchung wird eine BuErf geschrieben und eine Kopie des zugehörigen Dokuments angefügt. 
EinzelBuErfPfad
Hier kann ein Pfad für den Export der Einzel-Buchungs-BuErfs angegeben werden. Wird hier kein Pfad angegeben wird als Pfad der aktuelle Importpfad mit Unterordner "BMD_Einzel_BuErf" verwendet. Wildcard $firmennr kann verwendet werden. 
Kontengrenzen_DebitorHier müssen die Kontenober- und -untergrenzen für Debitoren hinterlegt werden. Dies ist notwendig, da entsprechende Prüfungen vorgenommen werden können bzw. hat die Kontenart Einfluss auf die Buchung.
Kontengrenzen_Kreditor
Hier müssen die Kontenober- und -untergrenzen für Kreditoren hinterlegt werden. Dies ist notwendig, da entsprechende Prüfungen vorgenommen werden können bzw. hat die Kontenart Einfluss auf die Buchung. 
KtoVorschlagStCodeProz
1=Kto-Vorschlag übersteuert ebenfalls Steuercode und Prozentsatz aus BDV.
0=Kto-Vorschlag zieht nur, wenn StCode oder Prozentsatz aus BDV leer sind.
showStCodeWarnung 
0=Es gibt keine Hinweise/Warnungen bei Steuercodeproblemen/änderungen in der Schnittstelle.
1=Hinweise zu Änderungen werden aber angezeigt (z. B. StCode lt. Konto weicht von BDV-Wert ab), aber keine Warnungen, falls Steuercode gar nicht ermittelt werden konnte.
2=Alle Warnungen werden angezeigt. 
StCodeTyp
Werden BMD Steuercodes + Prozentsätze (=BMD) oder Datev-Steuerschlüssel (=DATEV oder leer) geliefert
TRSR_Logik 
Eingabe- und Verarbeitungslogik für Teil-/Schlussrechnungen (0 - keine Logik, 1 - Belegfeld 2 enthält Information) 
XML verschieben nach Import
0=nicht verschieben,
1=verschieben; bei Angabe des Pfades (Feld Daten2) kann mittels $firmennr auch Wildcard für aktuelle Firma verwendet werden.

Über das Auswahlmenü kann auf die Steuercodeumschlüsselung umgeschaltet werden:

1194368451000101960.png
 
Hier befindet sich die Umschlüsselung, welcher BDV-Steuerschlüssel zu welchem BMD Steuercode + Prozentsatz wird. Beim Import des Buchungsmodells sind bereits Standardwerte definiert, die kontrolliert und individuell angepasst werden müssen.

Die Felder sind wie folgt zu befüllen:

DatenkeyBDV-Unides Steuerschlüssel "zweistellig" (z. B. '01') 
Daten1 BMD Steuercode (z. B. '1' für Umsatzsteuer)
Daten2 BMD Steuerprozentsatz (z. B. '20' für 20 Prozent; Nachkommastellen können mit Beistrich als Trennzeichen angegeben werden: '7,6')

 Export aus BDV-Unides 

 Start Export

Der Export der Buchungen und Dokumente aus BDV-Unides kann über Start → Stapel bearbeiten → Alle archivieren gestartet werden.

BDV_Start_export.png
 

 Exporteinstellungen

Damit beim Archivieren in BDV-Unides gleichzeitig der Buchungs- und Dokumentenexport geschieht, muss vorher ein Ablageverzeichnis für ein "externes DMS" in den Einstellungen von Unides hinterlegt werden. Dies kann unter Einstellungen → DMS → Externes DMS eingestellt werden.

BDV_Archiv_Einstellungen.png
 
 
Dort muss die Option "Externes DMS verwenden" gewählt und ein Exportpfad hinterlegt werden.

BDV_Externes_DMS.png
 
 

 Einstellungen Unides.INI

Die Unides.INI ist standardmäßig im Windows-Verzeichnis (C:\Windows) abgelegt. Diese enthält die Programmeinstellungen für BDV-Unides. Dort könnte zum Beispiel auch der Exportpfad angepasst werden. Weiters wird dort auch der Exporttyp der Dokumente definiert. Der Exporttyp beschreibt, in welchem Format die Dokumente beim Buchungsexport mitexportiert werden sollen (z. B. PDF, TIFF, Multi-TIFF). Diese Einstellung kann nur über die Unides.INI gesetzt werden. Um mehrseitige Dokumente später auch wieder korrekt in BMD importieren zu können, muss als Exporttyp PDF oder MULTI_TIFF gewählt werden, wobei MULTI_TIFF bedeutend performanter ist.

Der zu setzende Parameter heißt EXT_DMS_RECHOUT. Der Eintrag in der Unides.INI sollte somit z. B. folgendermaßen aussehen:

EXT_DMS_RECHOUT=MULTI_TIFF
 
 

 Exportfiles

Die Buchungen und Dokumente legt BDV-Unides beim Archivieren zusätzlich im vordefinierten Ablageverzeichnis für "externe DMS" ab. Der Export besteht aus einer XML-Datei mit den Buchungen, den Stammdaten sowie den Metainformationen ("Export.xml") und den zu den Buchungen gehörenden Dokumenten. Diese werden in einem Unterordner "Exportfiles" abgelegt.

Für den Import in BMD muss später im Programm "Import Buchungen" nur das Export.XML ausgewählt werden. Die BDV-Unides-Importschnittstelle ermittelt die Dokumente zu den einzelnen Buchungen automatisch.

Hinweis 
Hinweis.png

Export.xml und der Ordner Exportfiles dürfen nicht verschoben werden, da im XML-File Dateipfade hinterlegt sind, die sonst zu Problemen führen.

 Import in BMD  

Der Einstieg erfolgt über Finanzbuchhaltung → Import und Export → Buchungen importieren.  

1109499756000003260.png
 
Allgemein:
Firma
Firma, in die die Datei importiert werden soll.
FIBU
FIBU, in die die Datei importiert werden soll.
Über das Importmodell ist eine Vorerfassung/Speicherung der einzugebenden Datenfelder wie z. B. der Dateiname der Importdatei möglich. Somit muss nur noch das Modell geladen werden, weitere Einstellungen/Eingaben sind nicht mehr notwendig. 

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe Import-/Exportmodell.
Dateiname
Eingabe Dateipfad der Datei. Mit F4 kann auch gesucht werden.
Mit der Schaltfläche 1114603847000002560.png können die zuletzt im Windows verwendeten Dateien aufgerufen werden. Voraussetzung ist die entsprechende Einstellung im Windows. Wenn z. B. eine Datei aus einer E-Mail gespeichert wird, kann diese in den Ordner für zuletzt verwendete Dateien gespeichert und somit gleich über diese Schaltfläche aufgerufen werden.
 
Der weitere Import der Buchungen über die Schnittstelle wird genauso gehandhabt, als würden BMD Dateien importiert werden. Die weiteren Beschreibungen dazu finden Sie deshalb unter Buchungen importieren.
 

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Siehe auch: