Dieses Programm steht Ihnen für die Berechnung und Verbuchung einer Vorsteuerpauschale zur Verfügung, wenn die laufenden Aufwände brutto gebucht werden. Dabei wird ein bestimmter Prozentsatz der Erlöse als Pauschalbetrag ermittelt und auf dem Vorsteuerkonto verbucht.
Der Umsatz der Erlöskonten bildet die Bemessung für die Berechnung der Vorsteuer.
Hinterlegen Sie dazu unter FIBU → Stammdaten → Konten auf jedem Erlöskonto den Prozentsatz der Vorsteuerpauschale.
Hinweis | Damit die Ermittlung des Vorsteuerkontos und somit die Verbuchung sichergestellt ist, muss das jeweilige Steuerkonto im Kontenrahmen angelegt sein. Zum Beispiel bei Umsätzen mit Steuercode 1 und 20 % wird das Vorsteuerkonto von Steuercode 2 und 20 % verwendet (2500). |
Hinweis | Es stehen Ihnen für die U1 folgende Steuercodes zur Verfügung:
Diese Steuercodes werden in der Umsatzsteuervoranmeldung alle unter der Kennzahl 060 ausgewiesen und werden nur für die U1 aus der Bilanz benötigt. Hier werden die Pauschalen dann auf den jeweilen Kennziffern ausgewiesen.
|
Die Aufwände müssen brutto gebucht werden, d. h. es wird keine Steuer berechnet.
Unter FIBU → UVA und Meldungen → Vorsteuer → Vorsteuerpauschale starten Sie die Berechnung.
| Firma | Firma, in der die Vorsteuerpauschale berechnet werden soll. |
| FIBU | Dazugehörige FIBU |
| Monat | Monat, für den die Vorsteuerpauschale berechnet werden soll. Mit F8 erfolgt die Berechnung für das gesamte Jahr. |
Sobald Sie mit Enter bestätigen oder auf "Neu berechnen" klicken, wird die Berechnung gestartet.
Im folgenden Fenster wird die Berechnung angezeigt, auf der linken Seite finden Sie die Information zur gestarteten Firma:
Über die Schaltfläche "Verbuchen" wird die berechnete Vorsteuer auf das in den Steuerkonten hinterlegte Vorsteuerkonto gestartet.
Als Gegenkonto wird das im Parameter hinterlegte "Konto für Verbuchung" verwendet.
| Bei der Verbuchung wird die pauschale Vorsteuer automatisch auf das Vorsteuerkonto laut Firmenstamm gebucht. Als Gegenkonto wird das hier hinterlegte "Konto für Verbuchung" verwendet. Dieses Konto muss als Aufwandskonto ohne steuerliche Hinterlegung angelegt sein. |
Dieses Konto muss als Aufwandskonto ohne steuerliche Hinterlegung angelegt sein.
Die Umbuchung bewirkt einerseits die Belastung des VSt-Kontos und andererseits die Verminderung des Aufwandes.
Beim Steuercode kann mit F4 der gewünschte Steuercode gewählt werden. Dieser wird in der U1 berücksichtigt:
Das Buchungssymbol für die Umbuchung wird ebenfalls im Parameter hinterlegt.
| Buchungssymbol für die Verbuchung der pauschalen Vorsteuer. |
Die Berechnung bzw. Verbuchung kann auch mehrmals in einem Monat gestartet werden. Es wird nur die Differenz zu der bereits verbuchten Vorsteuer nachgebucht. Die bereits verbuchte Vorsteuer wird dabei unter „Verbucht“ angezeigt.
Achtung! | Achten Sie darauf, dass der Standardprozentsatz richtig erfasst ist. Ist der Standardprozentsatz 0 %, kommt es bei der Verbuchung zu einem Validierungsfehler, dass bei Direktbuchungen auf ein Steuerkonto ein Prozentsatz größer null sein muss.
|
Hinweis | Steht für bestimmte Aufwände zusätzlich der "normale" VSt-Abzug zu, so hinterlegen Sie diese Konten mit dem Steuercode "Vorsteuer" und buchen diese Buchungsfälle mit Vorsteuer. |
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung: