Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter
Erste Schritte PPS.
Arbeitsplanstammdaten können mittels CSV-Dokumenten importiert werden. Ziel dieses Dokuments ist die Erklärung des einmaligen Imports bzw. der manuelle Anstoß des Imports von Arbeitsplanstammdaten.
Am Arbeitsplan und in den dazugehörigen Vorgängen wird bereits auf andere Stammdaten verwiesen. Aus diesem Grund ist es notwendig, folgende Stammdaten vorab anzulegen bzw. zu importieren:
- Prozesse
- Arbeitsplätze
- ggf. Produktionslinien
Hinweis | Bevor die Stücklisten- und Arbeitsplanstammdaten für einen Import aufbereitet werden, ist es ratsam, sich der Struktur noch einmal bewusst zu werden. Dazu werden folgende Hilfedokumente empfohlen: |
Hinweis zur Reihenfolge beim Import von Stücklisten und Arbeitsplänen
| Beim Import ist es ratsam, sich an folgende Reihenfolge zu halten:
Import von Stücklisten Arbeitspläne werden nicht benötigt bzw. im Nachhinein manuell erfasst bzw. erst danach importiert. - Import/Anlage von Artikeln
- ggf. Import/Anlage von Prozessen (falls für Arbeitsplanimport benötigt)
- ggf. Import/Anlage von Arbeitsplätzen (falls für Arbeitsplanimport benötigt)
- Import/Anlage von Stücklistenköpfen (exkl. Plan-ID) (siehe CSV-Import Stücklistenstammdaten)
- Import/Anlage von Stücklistenpositionen
- ggf. manuelle Erfassung von Arbeitsplänen bzw. Import/Anlage von Arbeitsplänen (inkl. Stkl-ID) (siehe CSV-Import Arbeitsplanstammdaten)
- ggf. Hinterlegung von Stücklisten auf Arbeitsplänen
- ggf. manuelle Erfassung von Vorgängen bzw. Import/Anlage von Vorgängen
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Die Vorgehensweise beim Import wird hier am Beispiel der Arbeitsplanköpfe beschrieben. Die Unterschiede zum Import von anderen Stammdaten bestehen lediglich im Aufruf des Imports (durch ein anderes Fenster) und der Feldauswahl, die gemacht werden muss. Die Unterschiede werden im Folgenden näher erklärt.
Der Import von Arbeitsplanköpfen wird aus Produktionsplanung und -steuerung
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Stammdaten: Arbeitspläne angestoßen.
Im gelben Menü unter "Extras" kann mit dem Eintrag "Import Textdatei" der Import aufgerufen werden.
Nach dem Ausführen dieser Funktion öffnet sich das Fenster für den Standard-Import einer Textdatei.
Anschließend kann hier die zu importierende Datei ausgewählt werden. Falls eine Zeilenbeschriftung in der CSV-Datei vorhanden ist, muss "Erste Zeile ignorieren" auf "Ja" gestellt werden. Um die korrekten Felder zu importieren, wird die Feldauswahl so getroffen werden, dass sie der der CSV-Datei entspricht. Die Reihenfolge der einzelnen Felder sowie die richtige Auswahl der Felder ist entscheidend für den erfolgreichen Import der Arbeitsplanstammdaten. Mit Klick der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschrift der Vorschau und Auswahl auf Feldauswahl → Bearbeiten öffnet sich die Feldauswahl.
Nachdem die richtige Feldauswahl getroffen worden ist, wird mit Klick auf "OK" die ausgewählte Datei importiert.
Nach erfolgreichem Import erscheint die Meldung, wie viele Zeilen erfolgreich importiert worden sind.
Beim Import von Arbeitsplanköpfen wird empfohlen folgende Feldauswahl einzustellen. Wichtig dabei ist, dass alle Felder, die ausgewählt werden, von der Tabelle "Vorgangsplan (Vorlage)" stammen (erkennbar am Präfix "MCA_APS" in der Spalte "BMDConstName").
Beispiel
| Für die Erstellung des CSV-Dokuments für Arbeitsplanköpfe wird folgende Grundauswahl von Feldern empfohlen (wiederum für Variante B):
Die "Plan-ID" kennzeichnet die eindeutige Nummer, mit welcher der Arbeitsplan in der NTCS gespeichert wird.
Das Feld "Plan" beschreibt den Namen des Arbeitsplans.
Der "Plantyp" wird mit einem numerischen Wert angegeben, die Zahl 1 bedeutet "Stückliste".
Natürlich können mehrere Arbeitsplanköpfe in einem CSV-File importiert werden. Weitere Felder wie "Planstruktur" und "Stkl-ID" sind nach dem Import von Vorgängen noch einmal wichtig (siehe → Hinterlegung von Arbeitsplänen auf Stücklistenköpfen). Das Ergebnis dieses Beispiels sieht wie folgt aus:
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Grundsätzlich ist die Vorgehensweise beim Import von Prozessen die gleiche wie beim Import von Arbeitsplänen. Der Unterschied beim Import besteht lediglich darin, dass der Import aus dem Fenster Produktionsplanung und -steuerung
→ Stammdaten
→ Prozesse angestoßen wird. Wichtig ist, dass die Erfassung von Prozessen vor dem Import der Vorgänge geschieht.
Beim Import von Prozessen wird empfohlen, folgende Feldauswahl einzustellen. Wichtig dabei ist, dass alle Felder, die ausgewählt werden, von der Tabelle "Prozess" stammen (erkennbar am Präfix "MCA_PRS" in der Spalte "BMDConstName").
Beispiel
| Für die Erstellung des CSV-Dokuments für Prozesse wird folgende Grundauswahl von Feldern empfohlen:
Zusätzlich muss nach erfolgtem Import das Feld "Kennzeichen" auf "Vorgang" ausgebessert werden. Eine Möglichkeit bietet sich hier durch die Funktion "Spalte bearbeiten" durch Klick auf die Spaltenüberschrift des Feldes "Kz".
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Grundsätzlich ist die Vorgehensweise beim Import von Vorgängen gleich wie beim Import von Arbeitsplanköpfen oder Prozessen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Import aus dem Fenster "Produktionsplanung und -steuerung"
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Stammdaten: Vorgänge angestoßen wird. Wichtig ist, dass Vorgänge nach der Anlage von Arbeitsplanköpfen, Prozessen, Kapazitätsmodellen und Arbeitsplätzen importiert werden.
Beim Import von Vorgängen wird empfohlen, folgende Feldauswahl einzustellen. Wichtig dabei ist, dass alle Felder, die ausgewählt werden, von der Tabelle "Vorgang (Vorlage)" stammen (erkennbar am Präfix "MCA_AGS" in der Spalte "BMDConstName").


Beispiel | Für die Erstellung des CSV-Dokuments für Vorgänge wird folgende Grundauswahl von Feldern empfohlen:
Die "Plan-ID" ist die eindeutige Nummer des Arbeitsplans, zu dem die Vorgänge angelegt werden sollen.
Die "VGNr" ist die fortlaufende Nummer, mit der die Vorgänge im Arbeitsplan abgearbeitet werden. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass die Vorgänge sich zueinander linear verhalten, das heißt, nacheinander abgearbeitet werden.
Das Feld "Vorgang" ist die Beschreibung des Vorgangs.
Die beiden Felder "StB" (Bearbeitungszeit) sowie "StRf" (fixe Rüstzeit) sind exemplarisch gewählt. Allgemein gilt für den Import von Dauer-Feldern: Diese sind in Sekunden anzugeben (600 Sekunden für 10 Minuten).
Natürlich können mehrere Arbeitsvorgänge zu mehreren Arbeitsplanköpfen in einem CSV-File importiert werden. Das Ergebnis dieses Beispiels sieht wie folgt aus:
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Achtung!
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Nach erfolgtem Import ist es notwendig, die Planstruktur des Arbeitsplans zu setzen!
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Nachdem die Vorgänge importiert worden sind, muss im Fenster "Produktionsplanung und -steuerung"
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Stammdaten: Arbeitspläne die Funktion "AP-Struktur automatisch ermitteln" durchgeführt werden, um die Planstruktur der Arbeitspläne ermitteln zu lassen.
Dabei wird für alle Pläne, deren Planstruktur noch "undefiniert" ist, die Planstruktur ermittelt.
Sofern die Vorgänge eines Arbeitsplans alle linear ablaufen, wird dies über die Vorgangsnummer gesteuert → die ermittelte Planstruktur ist "linear". Parallel verlaufende Vorgänge werden über die gleiche Arbeitsschritt-Nummer gekennzeichnet → die ermittelte Planstruktur lautet "in Arbeitsschritten".
Bitte diesen Schritt nur durchführen, wenn zuerst die Stücklistenköpfe ohne die Plan-ID und danach die Arbeitspläne mit der Stücklisten-ID importiert werden. Nach erfolgtem Import der Daten kann die endgültige Verknüpfung zwischen Stückliste und Arbeitsplan hergestellt werden.
Beim Import von Arbeitsplänen und Stücklisten wird empfohlen die beiden IDs gleich zu vergeben. Auf jeden Fall muss beim Arbeitsplan die Stücklisten-ID des bereits importierten Stücklistenkopfes importiert werden.
Sobald die Stücklistenköpfe importiert worden sind, muss im Fenster "Produktionsplanung und -steuerung"
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Stammdaten: Arbeitspläne die Funktion "Arbeitspläne auf Stücklisten hinterlegen" durchgeführt werden.
Das Ausführen der Funktion bewirkt, dass am Stücklistenkopf die Plan-ID eingetragen wird (erkennbar am Plansymbol im Feld "Plan-ID" in den Stammdatenstücklisten, sowie dass der richtige Arbeitsplan im Reiter Arbeitsplan angezeigt wird).
Hinweis | Diese Funktion gibt es erst seit der Version 2015.18.26. Bis zu dieser Version gab es nur die Funktion "Stücklisten auf Arbeitspläne hinterlegen", die bis dorthin "Arbeitspläne mit Stücklisten verknüpfen" hieß. Es war auch nur möglich den Arbeitsplanimport vor dem Stücklistenimport durchzuführen.
Falls Sie Arbeitspläne vor den Stücklisten importieren wollen, muss beim Arbeitsplanimport die Stücklisten-ID nicht importiert, beim Stücklistenimport dafür die Arbeitsplan-ID mit importiert werden um in Anschluss die Funktion "Stücklisten auf Arbeitspläne hinterlegen" durchzuführen.
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