UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter Erste Schritte PPS.


 Übersicht

Der Aufruf der Stücklistenstammdaten erfolgt wahlweise aus einem der beiden Menüs heraus:
A_TREE1.bmp Produktionsplanung und -steuerung → Stammdaten → Stücklisten 
A_TREE1.bmp Warenwirtschaft → Stammdaten → Stücklisten → Stücklisten

Zudem kann über die optionalen Bereiche die Stückliste auch im Artikelstamm eingeblendet werden. Angezeigt wird dort aber jene Stückliste, die dem ausgewählten Artikel im Feld Stückliste zugeordnet ist. Hier kann auch eine neue Artikelstückliste angelegt werden. Die Anlage von Baugruppen und Varianten kann nur über das Hauptfenster der Stückliste erfolgen.
 
In den Stücklistenstammdaten wird zwischen Stücklistenköpfen und den dazugehörigen Stücklistenpositionen unterschieden. Eine Stückliste (Stücklistenkopf) kann beliebig viele (oder auch keine) Stücklistenpositionen beinhalten.
 
Bei den Stücklistenköpfen wird unterschieden zwischen:
  • A_STUECKLISTE.bmp Artikelstücklisten
    Eine Artikelstückliste wird über die Artikelnummer einem Artikel zugeordnet.

  • A_Baugruppe.bmp Baugruppen
    Baugruppen werden keinem Artikel zugeordnet und dienen lediglich zur Zusammenfassung von Artikeln, die in dieser Konstellation öfter verwendet werden. Für "Baugruppen" nach BMD Verständnis können (weil sie keiner Artikelnummer zugeordnet sind) keine Lagerstände geführt und keine Auftragspositionen angelegt werden.

  • A_Variante.bmp Varianten
    Varianten bestehen aus mehreren Alternativen (z. B. Display entspiegelt, Display nicht entspiegelt). Im Zuge der Auftragserfassung muss beim Auflösen der Variantenstückliste genau eine Variantenposition ausgewählt werden.

Hinweis zu mehrstufigen Stücklisten 
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Neben Artikeln können auch Stücklistenköpfe für Stücklistenpositionen verwendet werden. Dadurch entstehen mehrstufige Stücklisten mit mehreren Ebenen. Unter Berücksichtigung des Feldes "Stücklistenauflösung" werden diese bei der Auflösung der Stückliste im Auftrag mit aufgelöst oder nicht.

 Anlegen einer Artikelstückliste 

Um eine neue Stückliste anzulegen, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:
  • Aus dem Fenster- oder Kontextmenü der Stückliste heraus → Neue Stückliste anlegen (Alt + F5). Mit dieser Funktion wird die Neuanlage eines Stücklistenkopfes angestoßen.

  • Durch die Definitionen im Eingabefenster entscheidet sich, ob es sich um eine Artikelstückliste, Baugruppe oder Variante handelt.

  • Eingabe der Referenzmenge (Rezeptmenge) und deren Einheit
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Beispiel 
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Als Beispiel für eine Stückliste wird ein Rezept für einen Obstsalat verwendet.
 
Die Stücklistenbezeichnung wurde um die Information "Sommerrezeptur" ergänzt. Standardmäßig wird die Artikelbezeichnung als Stücklistenbezeichnung übernommen und auch bei Änderungen abgeglichen, solange diese am Stücklistenkopf nicht geändert wird.

Die Referenzmenge beträgt 2,5 kg – das bedeutet, die im Nachhinein anzugebenen Mengen der Stücklistenpositionen gelten für 2,5 kg Obstsalat.
 
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 Standardfelder

Feldauswahl.png Feldauswahl Stücklisten: Standardfelder

 Positionen für Stücklisten

Um Positionen zu Stücklistenköpfen anzulegen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Hinweis 
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Gibt es für Artikel eine Umrechnung aufgrund der Standardeinheitentabellen, kann ohne Zuweisung einer Einheitentabelle zum Artikel eine abweichende Einheit auf der Stücklistenposition eingegeben werden. Typische Beispiele sind die Umrechnung von Gramm auf Kilogramm, von Millimeter auf Meter oder von Minuten auf Stunden.

 Manuelle Neuanlage

Sie müssen sich auf den Stücklistenkopf positionieren und können dann
  • über das Neuanlagesymbol 1124714143000001350_4.png,
  • über das Kontextmenü mit der Funktion "Neu"
  • oder mit der Taste "F5"
die Neuanlage einer Stücklistenposition anstoßen.

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Im anschließenden Dialog können unter anderem der Artikel sowie die Menge der Stücklistenposition bestimmt werden:

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 Anlage von Stücklistenpositionen via Drag & Drop

Alternativ können Sie auch aus den Bereichen Alle Artikel bzw. Alle Stücklisten Zeilen auswählen und durch Ziehen auf die jeweilige Stückliste einfügen (Drag & Drop).

Beim Loslassen öffnet sich wieder das Fenster der "Stammdaten: Stücklistenposition" für die Definition der Menge. Der Artikel bzw. die Substückliste wird automatisch übernommen.
 

 Anlage von Stücklisten(positionen) via Import

Die Neuanlage von Stücklistenstammdaten kann auch via CSV-Import erfolgen – siehe CSV-Import Stücklistenstammdaten. Der Import über CSV-Dateien eignet sich nur für den erstmaligen Import einer Stückliste.

Benötigen Sie laufende Updates einer Stammdatenstückliste, wird ein Import über die PPS Schnittstelle empfohlen – siehe CAM: Stücklistenstammdaten importieren.

 Standardfelder

Feldauswahl.png Feldauswahl Stücklistenpositionen: Standardfelder

Hinweis zur Mehrfachanlage eines Artikels in einer Stückliste  
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Sie können auch den gleichen Artikel mehrfach in einer Stückliste einfügen. Standardmäßig ist diese Einstellung aber über einen PPS Parameter deaktiviert.

Sie können diese Einstellung unter folgendem Parameter aktivieren:
PPS → Stammdaten → Einstellungen → PPS Parameter → PPS & WWS allgemein → Stücklisten → Ein und derselbe Artikel mehrmals in einer Ebene

 Anlegen einer Baugruppe

Die Verwendung von Baugruppen wird dann empfohlen, wenn immer wieder die gleichen Artikel in der gleichen Kombination in mehreren Stücklisten verwendet werden. Ein typisches Anwendungsbeispiel dafür sind Verpackungsbaugruppen. Baugruppen können aber beispielsweise auch nur für eine Zusammenfassung von Materialien verwendet werden. Auf dem Stücklistenkopf einer Baugruppe ist kein Artikel hinterlegt (siehe Feld Artikelnummer). Baugruppen können daher – anders als Artikelstücklisten – nicht auf Lager gelegt werden.

Die Anlage einer Baugruppe funktioniert gleich wie die Anlage einer Artikelstückliste. Die Baugruppe unterscheidet sich lediglich durch das Fehlen der Artikelnummer am Stücklistenkopf.

Beispiel 
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Als Beispiel für eine Baugruppe wird die Verpackung für die BMD Schokolade verwendet.

Es wird nur die Stücklistenbezeichnung für die Baugruppe eingegeben, es wird keine Artikelnummer ausgewählt.

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Das Einfügen von Stücklistenpositionen kann auf die gleiche Weise wie bei Artikelstücklisten erfolgen.

Darstellung der Stücklistenstruktur einer Baugruppe:

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 Anlegen einer Variante

Die Verwendung von Varianten ist dann sinnvoll, wenn erst bei Auftragspositionsanlage entschieden wird, welche Stücklistenpositionen in die Auftragsstückliste genommen werden sollen.

Die Anlage einer Variantenstückliste erfolgt gleich wie die Anlage einer Baugruppe. Am Stücklistenkopf muss lediglich die Information gesetzt werden, dass es sich um eine Variante handelt (das Feld "Variante" ist in der BMD Standardfeldauswahl nicht vorhanden und muss hinzugefügt werden). Die Bekanntgabe einer Artikelnummer bei Variantenstücklisten hat keinen Sinn. Deshalb wird die Eingabe der Artikelnummer nach Aktivierung des Feldes "Variante" unterbunden. Wird vorab eine Artikelnummer eingegeben, wird diese durch Aktivierung des Feldes "Variante" entfernt. Um bekannt zu geben, bei welchem Artikel die Stückliste benötigt wird, muss die Variantenstückliste in die Stückliste des jeweiligen Artikels gegeben werden.

Im folgenden wird die Anlage einer einfachen Variante für die Möglichkeit, einen Artikel von mehreren Stücklistenpositionen bei der Auftragsanlage auszuwählen, beschrieben. Für weitere Möglichkeiten bezüglich der Verwendung von Varianten siehe auch Erweiterte Variantenstücklisten.
 
Um eine Variante anzulegen, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:
  • Aus dem Fenster- oder Kontextmenü der Stückliste heraus → Neue Stückliste (Umsch+F5)
  • Eingabe einer eindeutigen Bezeichnung im Feld "Stücklistenbezeichnung" für die spätere genaue Identifizierung der Stückliste
  • Eingabe der Referenzmenge (Rezeptmenge) und deren Einheit
  • Aktivierung des Feldes "Variante"

Achtung! 
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Variantenstücklisten eignen sich nicht immer – oftmals ist es sinnvoll, eigene Produktionsartikel anzulegen, wo die Stücklistenpositionen nicht zur Auswahl stehen. Hintergrund ist, dass bei Produktionsartikeln, die nicht chargen- oder seriennummerngeführt sind, später nur schwer oder gar nicht mehr nachvollzogen werden kann, mit welcher Variante das Produkt entstanden ist.

Deshalb besondere Vorsicht bei der Verwendung von Variantenstücklisten bei Artikeln in internen Produktionsaufträgen! Dort werden Produkte auf Lager gelegt, ohne die Möglichkeit, am Lager einzusehen, mit welcher Variante ein Produkt gefertigt worden ist. Ist es für das hergestellte Produkt egal, mit welcher Variante es gefertigt worden ist, kann eine Variantenstückliste ohne Bedenken verwendet werden. Gibt es aber die Notwendigkeit zu wissen, mit welcher Variante ein Produkt gefertigt worden ist, geht die Empfehlung in die Richtung, dass Produktionsartikel mit eigenen Stücklisten angelegt werden sollen.

Beispiel 
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lm Beispiel wird für eine Variante die Gehäuse-Farbauswahl verwendet.

Mit dem Feld Variante wird eine Stückliste als Variante gekennzeichnet.

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Darstellung der Stücklistenstruktur einer Variante:

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Nach Erstellung der Variante muss diese in die Stückliste des Artikels gegeben werden, bei dem die Variantenabfrage erscheinen soll. Dies kann entweder durch Drag & Drop aus dem Bereich "Alle Stücklisten" oder durch Neuanlage einer Stücklistenposition und Auswahl der Variantenstückliste im Feld "Substückliste" erfolgen.

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Abfrage der Variante in der Kundenauftragserfassung. Nach Öffnen der Variantenabfrage können Sie mit der F4-Suchfunktion die gewünschte Variante auswählen.

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 Besonderheiten des Feldes "Standardvariante"

Es ist möglich, in einer Variante eine Position als Standardvariante zu definieren. Die entsprechende Einstellung wird im Feld Standardvariante auf der Stücklistenposition getroffen. Nach der Kennzeichnung einer Stücklistenposition als Standardvariante wird diese bei der Variantenabfrage automatisch vorgeschlagen. Zudem wird der definierte Standardwert für die Kalkulation eines Einstandspreises herangezogen.

Bei Neuanlage einer Stücklistenposition in einer Variante wird die Kennzeichnung der Standardvariante automatisch der ersten neu hinzugefügten Stücklistenposition zugeteilt. Es kann immer nur eine Stücklistenposition das Feld aktiv haben, d. h., bei gewünschter Änderung der Standardvariante muss der aktive Standard deaktiviert werden, um eine andere Stücklistenposition als Standardvariante zu setzen.

Beispiel 
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lm Beispiel wird der Artikel "nb003" als Standardvariante gekennzeichnet.

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Bei der Variantenabfrage wird die Stücklistenposition automatisch vorgeschlagen:

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 Auflösen von Varianten in Beschaffungsvorschlägen

Damit eine angelegte Variante beim Generieren eines Auftrags/einer Bestellung über den Beschaffungsvorschlag tatsächlich abgefragt wird, muss folgender WWS Parameter aktiviert werden:
WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Bestellerfassung → Beschaffungsvorschlag → Bestellen/Produzieren: Abfrage Alternativartikel/Varianten bei Stücklisten

Definition, ob beim Ausführen der Funktion "Bestellen/Produzieren" bei der Stücklistenauflösung Alternativartikel oder Varianten abgefragt werden sollen.

Hinweis: Steht der Parameter auf "0 - Nein", so werden für die Alternativartikelabfrage immer die Originalartikel und bei Variantenartikeln alle Stücklistenpositionen für den Auftrag/die Bestellung verwendet.

 Darstellung von Stücklistenpositionen

Die Darstellung der Stücklistenpositionen unterscheidet sich je nachdem, um welche Art von Stücklistenposition es sich handelt.
Beispiel 
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Hier werden die unterschiedlichen Arten der Stücklistenpositionen dargestellt.
 
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 Parameter

Nachfolgend ein Auszug der wichtigsten Parameter betreffend Stammdatenstücklisten:

Auflösung bei Teileart "Lagerproduktion" (dieser Parameter hat bei Kundenaufträgen keine Auswirkung - hier wird nicht aufgelöst):

1 - Keine Auflösung des HF als Einzelteil der Stückliste
Stückliste wird nur dann aufgelöst, wenn HF als eigene Produktionsauftragsposition vorhanden ist (Vorproduktion auf Lager).

2 - Auflösung HF, wenn volle Menge am Lager nicht verfügbar
Substückliste wird in der Hauptstückliste des Produktionsloses aufgelöst.

3 - Auflösung kumuliert, wenn HF am Lager nicht verfügbar
Eigenes Produktionslos in der Position. Sollte die gleiche Substückliste mehrmals innerhalb einer Auftragsposition vorhanden sein, werden die einzelnen benötigten Mengen auf ein gemeinsames Produktionslos (Vorproduktion) zusammengefasst.

4 - Auflösung kumuliert
Eigenes Produktionslos in der Position. Sollte die gleiche Substückliste mehrmals innerhalb einer Auftragsposition vorhanden sein, werden die einzelnen benötigten Mengen auf ein gemeinsames Produktionslos (Vorproduktion) zusammengefasst.

5 - Auflösung separat
Eigenes Produktionslos in der Position

6 - Auflösung separat, wenn HF am Lager nicht verfügbar
Eigenes Produktionslos in der Position

7 - Auflösung
Substückliste wird in der Hauptstückliste des Produktionsloses aufgelöst.

Die Berechnungsmethode des verfügbaren Lagerstands wird über den Stücklisten-Parameter "Lagerstandsprüfung bei Auflösung" gesteuert. 
Auflösung bei Teileart "Kundenproduktion":

1 - Auflösung
Substückliste wird im Produktionslos aufgelöst.

2 - Auflösung kumuliert
Eigenes Produktionslos in der Position

3 - Auflösung bei Kundenauftrag, wenn am Lager nicht verfügbar
Die Überprüfung, ob am Lager verfügbar, erfolgt nur bei Kundenauftrag. Wenn die volle Menge verfügbar ist, findet keine Auflösung statt. Wenn nur ein Teil oder gar keine Menge verfügbar ist, kommt es zur Auflösung. Bei Produktionsauftrag (PRD) findet keine Überprüfung statt, ob am Lager verfügbar ist, sondern es erfolgt immer die Auflösung der gesamten benötigten Menge innerhalb der Auftragsstückliste.

4 - Auflösung kumuliert bei Kundenauftrag, wenn am Lager nicht verfügbar
Die Überprüfung, ob am Lager verfügbar, erfolgt nur bei Kundenauftrag. Wenn die volle Menge verfügbar ist, findet keine Auflösung statt. Wenn nur ein Teil oder gar keine Menge verfügbar ist, erfolgt die kumulierte Auflösung der noch benötigten Menge. Bei Produktionsauftrag (PRD) findet keine Überprüfung statt, ob am Lager verfügbar, sondern es erfolgt immer die kumulierte Auflösung der gesamten benötigten Menge.

5 - Auflösung kumuliert, wenn am Lager nicht verfügbar

6 - Auflösung separat
Eigenes Produktionslos in der Position

7 - Auflösung separat, wenn HF am Lager nicht verfügbar
Eigenes Produktionslos in der Position, nur gleiche Artikel werden nicht zusammengefasst

8 - Auflösung HF, wenn volle Menge am Lager nicht verfügbar
Die Substückliste wird in der Hauptstückliste des Produktionsloses aufgelöst.
 
Die Berechnungsmethode des verfügbaren Lagerstands wird über den Stücklisten-Parameter "Lagerstandsprüfung bei Auflösung" gesteuert. 
Auflösung bei Teileart "Handelsware/Rohstoff":

1 - Set im Set wird aufgelöst
2 - Set im Set wird nicht aufgelöst
Gibt an, ob ein und derselbe Artikel mehrmals in einer Ebene vorkommen darf. Diese Prüfung erfolgt ausschließlich in den Stücklisten-Stammdaten.
 
0 - Nein: Bei der Eingabe eine Artikelnummer wird geprüft, ob diese bereits vorhanden ist. Wenn ja, wird die Eingabe der Artikelnummer unterbunden.

1 - Ja: Es darf dieselbe Artikelnummer mehrfach innerhalb einer Ebene vorkommen.

2 - Warnung: Bei Eingabe einer Artikelnummer, die bereits in der Stückliste vorhanden ist, wird eine Hinweismeldung ausgegeben.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob in der Stückliste die Menge 0 erlaubt ist oder nicht.

0 - Nein (Standard): Bei der Neuanlage oder Bearbeitung von Stücklistenpositionen (Stammdaten oder Arbeitsdaten) muss die Sollmenge bzw. Menge > 0 sein. Auch interne Routinen wie Ergebnisse aus Berechnungsformeln, Stücklistenkopie und Stücklistenübernahme in Stammdaten (aus Auftragsstückliste) sind davon betroffen. Dies gilt auch für Importe wie CSV-Import (Stammdaten) oder CAM-Interface (Stamm- und Arbeitsdaten).

Ausnahmen sind die Materialrückmeldungen (Materialvorbereitung, Materialverarbeitung, Lieferung), bei denen es sich um Mehrmenge/Überlieferung oder Zusatzmaterial handelt.

1 - Ja: Die Eingabe und der Import von Menge 0 in Stammdaten- und Auftragsstücklisten ist erlaubt.
Achtung! Bei aktiven retrograden Materialrückmeldungen kann es bei erlaubtem Setzen der Menge 0 zu Problemen bei der Abbuchung kommen!
Bei diesem Parameter kann angegeben werden, in welchen Schritten die laufende Nummer der manuell angelegten Stücklistenpositionen hochgezählt wird.
Wird ein Parameterwert kleiner oder gleich 0 eingegeben, so wird standardmäßig die Schrittweite 10 verwendet. Der minimalste Wert wird über den Parameter Minimale Stücklistenpositionsnummer bei manueller Anlage gesteuert.
Werden manuell Stücklistenpositionen angelegt, wird mit diesem Parameter bestimmt, ab welcher laufenden Nummer die Stücklistenpositionen erfasst werden. Somit kann ein bestimmter Bereich an laufenden Nummern für den Import aus einem Fremdsystem reserviert werden.

Ist der hier eingetragene Wert <= 0, wird als niedrigste Positionsnummer der Wert lt. Parameter Schrittweite für Laufende Nummern der Stücklistenpositionen verwendet.


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