Beschreibung: Im Fenster Artikel können Artikel (Sachleistungen) angelegt werden. In der Datenbank sind Tätigkeiten bzw. Dienstleistungen (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel →Tätigkeiten) und Artikel wegen ihrer fast vollständigen funktionalen Übereinstimmung in einer Tabelle abgebildet.
Das Fenster "Artikel" teilt sich, je nach Einstellung im Bereich "Ansicht", in vier Bereiche:
Kopfdaten
Artikelgruppen-Baum
Artikel-Liste Details
weitere Artikeldetails
AbgabenermittlungARL_ABGABENERMITTLUNG Aktivierung der Abgabenermittlung
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Sollen für den jeweiligen Artikel Abgaben ermittelt werden, kann die Abgabenermittlung aktiviert werden.
Abgabenfaktor VKARL_ABGABENFAKTOR Der Abgabenfaktor Verkauf wird für die Berechnung der Abgaben im Verkauf, z. B. Kupferzuschlag, verwendet.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Anlage von Artikeln, bei denen der Abgabenfaktor benötigt wird, erfolgt meist in Laufmetern oder Metern. Andernfalls kann mit einer Einheitentabelle darauf umgerechnet werden. Der Faktor errechnet sich aus dem Querschnitt * Art der Leiter.
Der Abgabenfaktor Einkauf wird für die Berechnung der Abgaben im Einkauf, z. B. Kupferzuschlag, verwendet.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Anlage von Artikeln, bei welchen der Abgabenfaktor benötigt wird, erfolgt meist in Laufmetern oder Metern. Andernfalls kann mit einer Einheitentabelle darauf umgerechnet werden. Der Faktor errechnet sich aus dem Querschnitt * Art der Leiter.
ÄnderungscodeARL_AENDERUNGSCODE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Status vom Artikel nach eigener Definition (z. B. 0 = in Planung, 1 = im Verkauf, 2 = Ausgemustert ...)
Es können Zahlen mit maximal 1 Vorkommastelle und maximal 0 Nachkommastellen eingegeben werden.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen.
ÄnderungsdatumARL_AENDERUNGSDATUM Datum der letzten Änderung.
Alkohol Vol.-%ARL_ALKOHOL_VOLPROZ Der Alkoholgehalt für eine Handelsware/einen Rohstoff kann entweder im Feld "Alkoholgehalt" oder im Feld "Alkohol Vol.-%" eingetragen werden. Für das jeweils andere Feld wird der Wert berechnet. Der "Alkoholgehalt" und die "Alkohol Vol.-%" für ein Fertigprodukt (Stückliste) werden im Feld "Alkoholgehalt2 mit F8 aus dem Alkoholgehalt der Stücklistenbestandteile (Handelsware/Rohstoff) berechnet. Voraussetzung für die automatische Umrechnung des Alkoholgehalts in Volumenprozent ist, dass die Einheit des jeweiligen Artikels auf Liter umgerechnet werden kann. Nähere Informationen finden Sie unter Berechnung des Alkoholgehalts.
Der Alkoholgehalt für eine Handelsware/einen Rohstoff kann entweder im Feld "Alkoholgehalt" oder im Feld "Alkohol Vol.-%" eingetragen werden. Für das jeweils andere Feld wird der Wert berechnet. Der "Alkoholgehalt" und die "Alkohol Vol.-%" für ein Fertigprodukt (Stückliste) werden im Feld "Alkoholgehalt" mit F8 aus dem Alkoholgehalt der Stücklistenbestandteile (Handelsware/Rohstoff) berechnet. Voraussetzung für die automatische Umrechnung des Alkoholgehalts in Volumenprozent ist, dass die Einheit des jeweiligen Artikels auf Liter umgerechnet werden kann. Nähere Informationen finden Sie unter Berechnung des Alkoholgehalts.
AusübungARL_ANWESEND Es handelt sich hierbei um ein Kennzeichen, ob die Tätigkeit anwesend (1) oder abwesend (0) ausgeübt wird.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Kennzeichen kann man in den LEA Auswertungen über die Sortierspalte "Ausübung" auswerten.
Ausdruck auf RechnungARL_ARTIKEL_AUSDRUCK In diesem Feld kann festgelegt werden, ob der Artikel/die Tätigkeit auf der Rechnung gedruckt werden soll.
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Kein Ausdruck
Artikel bzw. Ausdruck Tätigkeit
Artikel und Leistungstext bzw. Ausdruck Tätigkeit und Leistungstext
Artikel/Tätigkeit nur ohne Umlage
Artikel/Tätigkeit und Leistungstext nur ohne Umlage
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld wird festgelegt, ob der Artikel/die Tätigkeit (bzw. der entsprechende Textbaustein) am Honorarnotenausdruck als Text ebenfalls aufscheinen soll (Rechnungstexte) und wenn ja, ob zusätzlich auch der Leistungstext der Leistung (= Leistungstext) angedruckt werden soll. Der Andruck des Artikels/der Tätigkeit bzw. des entsprechenden Textbausteins erfolgt im Band Tätigkeit/Artikel; der Andruck des Leistungstextes im Band Leistungstext.
Bei einem Import unserer Standardartikel und Standardtätigkeiten wird das Feld für den STB mit dem Standardwert "Kein Ausdruck" und für den UNT mit dem Standardwert "Artikel" ausgeliefert. Da der Artikel in Deutschland angeführt werden MUSS, wird dieses Feld für den deutschen STB ebenfalls mit dem Standardwert "Artikel" ausgeliefert.
Spezialfälle:
Wird am Artikelstamm "Artikel nur ohne Umlage" oder "Artikel und Leistungstext nur ohne Umlage" gewählt, so wird der entsprechende Artikel nur dann auch auf der Rechnung ausgewiesen, wenn sich dieser NICHT in einer Artikelumlage befindet. Dadurch kann erzielt werden, dass nur die in der Umlage betroffene Tätigkeit angedruckt wird, nicht jedoch der Artikel, da dieser durch die Umlage auf ein Honorar von 0 gesetzt wird.
Wird am Tätigkeitenstamm "Tätigkeit nur ohne Umlage" oder "Tätigkeit und Leistungstext nur ohne Umlage" gewählt, so wird die entsprechende Tätigkeit nur dann auch auf der Rechnung ausgewiesen, wenn sich diese NICHT in einer Artikelumlage befindet. Dadurch kann erzielt werden, dass nur der in der Umlage betroffene Artikel angedruckt wird, nicht jedoch die Tätigkeit. Ist eine dieser Einstellungen gesetzt, so wird das Honorar, welches im Zuge einer Umlage üblicherweise bei der umgelegten Tätigkeit angedruckt wird, beim umgelegten Artikel auf der Honorarnote angeführt.
Folgende Konstellationen sind nicht zulässig:
Es ist nicht zulässig, innerhalb einer Umlage gleichzeitig am Artikelstamm und am Tätigkeitsstamm von betroffenen Artikeln/Tätigkeiten eine Einstellung "... nur ohne Umlage" zu verwenden, da ansonsten im Falle einer Umlage gar kein Artikel/keine Tätigkeit mehr angedruckt wird.
Innerhalb einer Umlage müssen alle Tätigkeiten das gleiche Kennzeichen "Ausdruck auf Rechnung" aufweisen. Es ist nicht zulässig, bei manchen Tätigkeiten die Ausprägung "... nur ohne Umlage" und bei anderen "Kein Ausdruck" oder "Ausdruck Tätigkeit" einzustellen. Das muss deshalb so sein, weil das Honorar (das bei Umlagen normalerweise bei der Tätigkeit angedruckt wird) bei den Ausprägungen "… nur ohne Umlage" beim Artikel angedruckt wird.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
In den Tätigkeiten kann festgelegt werden, ob die Tätigkeit auf der Rechnung gedruckt werden soll. Der Andruck der Tätigkeit/des Artikels erfolgt im Band "Rechnungs-Positions-Daten".
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Kein Ausdruck
Ausdruck Tätigkeit
Ausdruck Tätigkeit und Leistungstext
ArtikelbezeichnungARL_ARTIKELBEZ Hier wird die Bezeichnung des Artikels oder der Tätigkeit eingetragen.
Wenn das Feld Ausdruck auf Rechnung derart eingestellt ist, dass der Artikel/die Tätigkeit auf der Rechnung angedruckt wird, wird die Bezeichnung als Rückfallebene (nämlich dann, wenn kein Rechnungstextbaustein für den Artikel/die Tätigkeit vorhanden ist) herangezogen.
Mit der F8-Funktion gelangen Sie in die Übersetzungs-Verwaltung, wo fremdsprachige Bezeichnungen des Artikels/der Tätigkeit eingegeben werden können, welche auf fremdsprachigen Rechnungen angedruckt werden (wenn weder ein Rechnungstext für die Fremdsprache noch für die Standardsprache vorhanden ist).
URL-TextARL_ARTIKELBEZ_ENG Bezeichnung des Artikels auf Englisch.
ArtikelklasseARL_ARTIKELKLASSE Mit Hilfe von Artikelklassen können Artikel in Klassen bzw. Gruppen eingeteilt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der PPS
Die Artikelklassen werden derzeit nur in der PPS bei der Erfassung von Fertigprodukten verwendet. Wenn per Parameter die Materialrückmeldung bei der Erfassung aktiviert ist, kann über die Artikelklasse gesteuert werden, welche Materialien abgebucht werden sollen.
KurzbezeichnungARL_ARTIKELKURZBEZ Die hier festgelegte Kurzbezeichnung des Artikels/der Tätigkeit kann alternativ zur Bezeichnung in Auswertungen verwendet werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Kurzbezeichnung wird auch in der Leistungserfassung als Spalte herangezogen, um in der Liste Platz zu sparen.
Artikel-KennzARL_ARTIKELKZ Kennzeichnung des Artikels, ob es sich um einen Artikel oder um eine Tätigkeit handelt.
0 - Artikel
1 - Tätigkeit
MatchcodeARL_ARTIKELMATCHCODE Matchcode für den Artikel/die Tätigkeit.
Die Artikelnummer kann standardmäßig als Kombination von Text und Zahlen eingegeben werden.
Soll nur mit numerischen Artikelnummern gearbeitet werden, so empfiehlt sich für alle Artikelnummern die gleiche Anzahl von Stellen, da die Sortierung nach dem alphanumerischen Feld ansonsten ungewünschte Ergebnisse bringt.
Als Rückfallebene für den Artikelnummernvorschlag gilt die Hinterlegung in den Parametern: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Artikel:
Automatischer Vorschlag der Artikelnummer
0 - Nein
1 - Ja
Artikelnummernvorschlag
0 - nächste num. Artikelnummer
1 - Vorschlag EAN
2 - Nächste num. Artikelnummer in WG
3 - Makro
Länge der Warengruppen-Nr in Artikel-Nr
manuelle Eingabe möglich
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
ACHTUNG!
Artikelnummern und Tätigkeitsnummern für die LEA dürfen ausschließlich numerisch erfasst werden, ansonsten kommt es zu Problemen in der Leistungsabrechnung - siehe Hinweis.
Artikelnummer num.ARL_ARTIKELNRNUM Dieses Feld ist nur auf der Übersichtsseite verfügbar und dient zur korrekten Sortierung von numerischen Artikelnummern.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Sortierung der Artikel/Tätigkeiten kann in der Listung mit unterschiedlicher Anzahl der Stellen, numerisch auf- oder absteigend, durchgeführt werden.
Dieses Feld ist im Standard aktiv und bewirkt, dass sich auch Artikel am Arbeitsschein andrucken lassen.
Dadurch stehen im Feld Leistungen auswählen im Fenster Arbeitsschein erstellen zusätzlich zu den automatisch verfügbaren Zeitleistungen auch jene Barauslagen zur Verfügung, die auf Artikeln mit diesem Kennzeichen erfasst worden sind.
Legt fest, ob der in einem Auftrag erfasste Artikel auch auf dem Lieferschein angedruckt werden soll.
MaterialsummenblattARL_AUF_PROD_WES Legt fest, ob der Artikel auch auf dem Materialsummenblatt angedruckt werden soll.
Besonderheiten dieses Feldes in der PPS
Es besteht die Möglichkeit, alle verwendeten Materialien für ausgewählte Produktionslose zu drucken. Sollen manche Materialien auf dem Materialsummenblatt nicht mitgedruckt werden (z. B. Wasser), muss dieses Feld auf "nein" gesetzt werden.
Ausdruck MengeARL_AUSDRUCK_MENGE Diese Option legt fest, ob die Details des Artikels/der Tätigkeit (Menge und Mengenfelder) auf der Rechnung gedruckt werden sollen.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld heißt in der LEA "Ausdruck Detail".Die Aktivierung des Feldes bewirkt, dass auch die Details der Leistung mit oder ohne diesen Artikel/diese Tätigkeit auf der Honorarnote angedruckt werden (z. B. die Anzahl der Dienstnehmer "DN", Buchungszeilen "BZ" oder der Stunden "h" – also jene Einheit, die im Feld Grundeinheit am Artikel-/Tätigkeitsstamm hinterlegt ist). Der Andruck erfolgt im Band Details Barauslagen/Details Zeitleistungen. Eine Zusammenfassung der Details von gleichartigen Positionen ist parametergesteuert möglich (Gleiche Leistungsdetails zusammenfassen, Details trennen nach).
Bei einem Import unserer Standardartikel und Standardtätigkeiten wird das Feld für den (deutschen) STB mit dem Standardwert "inaktiv" und für den UNT mit dem Standardwert "aktiv" ausgeliefert.
Kundenspezifisch kann der Ausdruck des Details in den Kundeneinstellungen am Reiter "Artikeleinstellungen" im Feld Druck Detailband je Artikel übersteuert werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Wenn das Feld inaktiv ist, wird keine Menge auf einem WWS Ausdruck angedruckt (AB, LFS, RE). Für Artikel ist dieses Feld standardmäßig aktiv, für Tätigkeiten inaktiv.
AusgabeortARL_AUSGABEORT Für Artikel, die auf einem Ausgabeschein aufscheinen sollen, ist das Feld Ausgabeort im Artikelstamm zu befüllen.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten →Kasse kann angegeben werden, ob ein Ausgabeschein gedruckt werden soll und ein Report dafür hinterlegt werden.
Firma (Bearbeiter EK)ARL_BEARB_EK_FIRMENNR Ist das Feld "Bearbeiter EK" mit einem im Mitarbeiterstamm angelegten Mitarbeiter befüllt, wird die Firma angezeigt, in welcher der Mitarbeiter angelegt ist.
Bearbeiter EKARL_BEARB_EK_MITARB_NR Als Bearbeiter EK kann ein gewünschter Mitarbeiter hinterlegt werden, welcher im Mitarbeiterstamm angelegt wurde.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
Bearbeiter EK-IDARL_BEARB_EK_MITARBID Ist das Feld Bearbeiter EK mit einem im Mitarbeiterstamm angelegten Mitarbeiter befüllt, wird die Firma angezeigt, in welcher der Mitarbeiter angelegt ist.
Hier kann eine Beschreibung für den Artikel/die Tätigkeit angegeben werden, welche auf der Rechnung angedruckt werden kann.
Mit F4 kann ein bereits existierender Textbaustein aus den Textbausteinen gewählt werden (eher nicht gebräuchlich).
Mit F8 kann ein neuer Textbaustein angelegt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld heißt in der LEA Textbaustein. Dieser Textbaustein wird statt der Bezeichnung des Artikels/der Tätigkeit für den Andruck auf der Honorarnote herangezogen, wenn das Feld Ausdruck auf Rechnung so eingestellt ist, dass überhaupt ein Andruck erfolgt.
Als Vorschlag wird die Bezeichnung des Artikels / der Tätigkeit in den BMD Editor übergeben. Der gespeicherte Tetbaustein wird auch automatisch in den Rechnungstexten angezeigt. Erfolgt die Anlage über die Rechnungstexte, wird der Textbaustein hier neben dem Feld angezeigt.
Fremdsprachige Textbausteine für Artikel/Tätigkeiten werden am besten über die Rechnungstexte erstellt/gewartet.
Zweite Zeile: Inhalt des Feldes Paragraf, sonst wird die Zeile unterdrückt
Dritte Zeile: Wenn Berechnungsart = Zeitgebühr, dann "Zeitgebühr gemäß § 13 StBVV"; wenn Berechnungsart = Pauschale, dann "Pauschalvergütung gemäß § 14 (1) StBVV", sonst wird die Zeile unterdrückt.
Fixer Beschreibungstext, der für den Artikel hinterlegt werden kann.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld steht in der LEA nicht mehr zur Verfügung und wurde mit dem Feld Textbaustein ersetzt.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Artikelbeschreibung kann direkt im Artikelstamm mittels des F8-Feldes entweder für diesen Artikel einmalig angelegt werden oder im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel →Textbausteine für eine Wiederauswahl in der gewünschten Sprache angelegt und zur Verfügung gestellt werden. Im Artikel kann mit dem F4 Feld der angelegte Textbaustein ausgewählt werden.
ArtikelbeschreibungstextARL_BESCHREIBUNGSPLAINTEXT_COM Fixer Beschreibungstext, der für den Artikel hinterlegt werden kann.
Fixer Beschreibungstext, der für den Artikel hinterlegt werden kann.
Die Artikelbeschreibung kann direkt im Artikelstamm mit der Funktion F8 entweder für diesen Artikel einmalig angelegt werden oder im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel →Textbausteine für eine Wiederauswahl in der gewünschten Sprache angelegt und zur Verfügung gestellt werden. Im Artikel kann mit der Funktion F4 der angelegte Textbaustein ausgewählt werden.
0 - Nach Lagermenge: Beschaffungskriterien, die am Artikelstamm hinterlegt werden können.
1 - Auftragsbezogen volle Auftragsmenge: Es wird die volle Menge der Auftragsposition beschaffen.
3 - Auftragsbezogen Rückstandsmenge: Jene Menge, die nicht geliefert werden kann, wird in Rückstand genommen und beschaffen.
4 - Auftragsbezogen fehlende Lagermenge: Die Differenz zwischen der Menge der Auftragsposition und der verfügbaren Lagermenge wird beschaffen.
5 - Kein Bestellvorschlag
Ein Unterschied zwischen den Ausprägungen "Auftragsbezogen Rückstandsmenge" und "Auftragsbezogen fehlende Lagermenge" ist nur dann ersichtlich, wenn das Kommissionierungskennzeichen auf "Automatisch" steht.
Beispiel
Von einem Artikel sind 3 Stk auf Lager verfügbar. Im Auftrag wird eine Menge von 5 Stk eingegeben und das Kommissionierungskennzeichen steht auf "Automatisch". Folgende Mengen ergeben sich bei den beiden Ausprägungen im Beschaffungsvorschlag:
Auftragsbezogen Rückstandsmenge
5 Stk
Auftragsbezogen fehlende Lagermenge
2 Stk
Wird mit der manuellen Kommissionierung gearbeitet, wird bei der Ausprägung "Auftragsbezogen Rückstandsmenge" die gesamte Auftragsmenge in Rückstand genommen, was dazu führt, dass die tatsächliche Lagermenge nicht verwendet wird und immer die gesamte Auftragsmenge (5 Stk) bestellt wird. Die Einstellung "Auftragsbezogen fehlende Lagermenge" ermittelt die Differenz zwischen Auftragsmenge und verfügbarem Lagerstand (2 Stk) und bestellt nur diese.
Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Beschaffungskennzeichen" am Artikelstamm, welches Kriterium für die "Generierung Beschaffungsvorschlag" gelten soll.
Es kann die Intervallmenge pro Produktionslos eingegeben werden.
Die Intervallmenge ist die Schrittweise zwischen minimaler und optimaler Produktionslosmenge ("Minimale Menge pro Produktionslos" + n * "Intervallmenge pro Produktionslos").
Beispiel
Optimale Menge pro Produktionslos: 100 Stk.
Minimale Menge pro Produktionslos: 10 Stk.
Intervallmenge pro Produktionslos: 5 Stk.
Es wird alles von der min. Menge pro Produktionslos über die Intervallmenge bis zur opt. Menge pro Produktionslos aufgerundet. Übersteigt dies die opt. Produktionsmenge, wird ein neues Produktionslos angelegt.
ChargenreinheitARL_CHARGENREINHEIT Mit dem Aktivieren der Chargenreinheit kann entschieden werden, ob mehrere Chargen geliefert werden dürfen oder nicht.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Es kann zwischen folgenden Ausprägungen ausgewählt werden:
Standard (lt. Parametereinstellung: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen)
Nein
Nur bei Materialfindung (lt. Artikel oder Erfassungskennzeichen)
Bei Materialfindung und man. Mengenverteilung (= Liefermengenerfassung)
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
Chargenreinheit
0 - Nein
1 - Nur bei Materialfindung
3 - Bei Materialfindung und man. Mengenverteilung
ARL_DAZ_DAZIDARL_DAZ_DAZID Verweis/Information auf die Datanorm-Artikelzuordnung.
ARL_DAZ_UPDATE_TIMESTAMPARL_DAZ_UPDATE_TIMESTAMP Information, wann der Artikel zuletzt aus dem Katalog upgedated wurde.
ARL_DAZ_UPDATE_USERARL_DAZ_UPDATE_USER Information, welcher User den Artikel zuletzt aus dem Katalog upgedated hat.
DB Prozent (diverse Artikel)ARL_DBPROZENT_DIVERS Es kann ein DB-Prozentsatz für den Diversartikel angegeben werden. Dadurch wird für diesen diversen Artikel der Einstandspreis auf der Auftragsposition berechnet.
Bei der auftragsbezogenen Beschaffung bedeutet die Direktlieferung, dass der Lieferant direkt an den Endkunden liefert. Dies wird normalerweise am Verkaufsauftrag definiert und auf die Bestellung übernommen. Am Artikel gibt es auch die Möglichkeit die Direktlieferung zu hinterlegen. Wird ein Artikel, der mit Direktlieferung gekennzeichnet ist, in einen Auftrag übernommen, wird dieser Artikel wirklich direkt geliefert. Der Lieferempfänger vom Auftrag wird als Lieferempfänger auf die Bestellung übernommen.
Hinweis
Werden zusätzlich zu einem Artikel mit Kennzeichen "Direktlieferung" weitere Artikel "Ohne Direktlieferung" in einem Auftrag erfasst und alle Artikel werden beim gleichen Lieferanten bestellt, kommt der Artikel mit Direktlieferung in eine eigene Bestellung. Dabei wird der Lieferempfänger vom Auftrag auf die Bestellung übernommen. Alle weiteren Artikel ohne Direktlieferung kommen gesondert in eine eigene Bestellung an den gleichen Lieferanten.
Beispiel
AUF 1 für den Kunden 200000 wird mit 2 Positionen angelegt:
Pos 1 - Artikel mit Direktlieferung → daraus wird die BES 1 an Lieferant 300000 mit Lieferempfänger 200000
Pos 2 - Artikel ohne Direktlieferung → daraus wird die BES 2 an Lieferant 300000 ohne Lieferempfänger
Folgende Parameter sind für den Ablauf der Direktlieferung ausschlaggebend:
Definition, ob Direktlieferungen ohne Lagerbuchung abgewickelt werden sollen.
Hinweis Wenn "Mit Lager" eingestellt ist, besteht außerdem die Möglichkeit, Direktlieferungen über ein eigenes Transitlager zu buchen. Die Transitlagernummer muss dafür im Parameter "Transitlager für Direktlieferungen" eingetragen werden.
Wird "Ohne Lager" gewählt, wird nach der Warenannahme direkt ein Rechnungsvorschlag erstellt, ohne dass es einen Lieferschein gibt.
Beispiel
Die Direktlieferung wird von einem Auftrag mit Erfassungskennzeichen AUF ausgelöst. Nach der Warenannahme zur Bestellung wird sofort der Rechnungsvorschlag erstellt. Zu diesem Auftrag gibt es weder Liefervorschläge noch Lieferscheine.
Wird "Mit Lager" eingestellt, besteht die Möglichkeit, Direktlieferungen über ein eigenes Transitlager zu buchen. Die Transitlagernummer kann in folgendem Parameter hinterlegt werden:
Definition, welches Transitlager bei Direktlieferungen verwendet werden soll.
Hinweis: Nur in Kombination mit dem Parameter "Direktlieferung mit/ohne Lager" und der Ausprägung "Mit Lager" verwendbar.
Das Feld steuert zusätzlich, ob bei einer mehrstufigen Fremdfertigung die Ware von einem Fremdfertiger direkt zum nächsten gesendet werden soll (siehe dazu Fremdfertigung mit Direktlieferung).
LängeneinheitARL_EINHEITKBEZ_LBH Es kann eine Längeneinheit hinterlegt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS:
Es kann eine Einheit aus dem Fenster "Einheiten" (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Artikelausprägung → Einheiten) hinterlegt werden. Die Längeneinheit dient zur Messung oder Angabe der Länge des Artikels.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung im folgenden Parameter:
Bezeichnung der EinkaufseinheitARL_EINKAUFSEINHEITBEZ Bezeichnung der Einkaufseinheit (Bestellung) wird automatisch hinterlegt und kann in eine andere Einheit aus der hinterlegten Einheitentabelle abgeändert werden.
EinkaufseinheitARL_EINKAUFSEINHEITKBEZ Einheit, mit der dieser Artikel eingekauft und in der Bestellung erfasst wird.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Diese Einheit muss allerdings in der Einheitentabelle hinterlegt sein.
Bei der Bestellerfassung wird automatisch die Einkaufseinheit in der Bestellung vorgeschlagen.
EinkaufspreisARL_EINKAUFSPREIS Einkaufspreis des Artikels in Grundwährung und je Grundeinheit.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Über den F8-Editiermodus gelangt man in die Preiskalkulation des Artikels, in welcher die genaue Kalkulation der Preise vorgenommen werden kann.
Der eingegebene Einkaufspreis wird in die Standardpreistabelle für Einkaufspreise in der Preistabellen-Verwaltung gespeichert. (Bereich Warenwirtschaft → Preise/Rabatte → Preistabellen).
Hinweis
Wird bei Neuanlage bzw. Bearbeitung eines Artikels ein Lieferant und ein Einkaufspreis gleichzeitig eingetragen und gespeichert, wird eine Lieferantenpreistabelle angelegt und keine Standardpreistabelle für den Einkauf.
Definition, ob mit dem Setzen des Erfassungsabschlusses beim Angebot bzw. Auftrag automatisch Einsätze für die PLE angelegt werden sollen.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Nein: Es wird KEIN Einsatz erzeugt.
Ja, verrechenbar (= Regieposition): Es wird ein Einsatz zur Angebots- bzw. Auftragsposition erzeugt. Die erfassten Leistungspositionen werden in das Angebot / den Auftrag übernommen. Es wird direkt der Liefer- bzw. Rechnungsvorschlag angelegt. Wenn es sich um eine Position handelt, die nicht am Ursprungsauftrag enthalten ist, dann wird eine neue Auftragsposition und der Liefer- bzw. Rechnungsvorschlag angelegt.
Ja, nicht verrechenbar (= Pauschalposition): Es wird ein Einsatz zur Angebots- bzw. Auftragsposition erzeugt. Die erfassten Leistungspositionen werden als nicht verrechenbar in der PLE gekennzeichnet und nicht in den Auftrag übernommen.
Diese Einstellung dient als Vorschlagswert für die Angebots- bzw. Auftragserfassung und kann über die Position übersteuert werden.
Der Einstandspreis ergibt sich aus dem vom Lieferanten vorgegebenen Einkaufspreis mit Berücksichtigung einiger Zu- und Abschläge. Neben Rabatten und Boni sind die außerbetrieblichen Beschaffungsnebenkosten für Transport, Versicherung und Verpackung zu beachten.
Der Einstandspreis ergibt sich aus dem vom Lieferanten vorgegebenen Einkaufspreis mit Berücksichtigung einiger Zu- und Abschläge. Neben Rabatten und Boni sind die außerbetrieblichen Beschaffungsnebenkosten für Transport, Versicherung und Verpackung zu beachten.
Es kann ein vom Hersteller vorgegebener Verkaufspreis eingetragen werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Dieser Preis steht dann nach der Hinterlegung bei der Auftragsanlage im Tab-Sheet "Artikelinfo" zur Verfügung und kann zur Information im Verkauf dienen.
Weiters kann dieser Preis auch am Ausdruck (Angebot, AB, Lieferschein, Rechnung) angedruckt werden.
Max. NettowertabweichungARL_ER_ABW_BETRAG Bei der maximalen Nettowertabweichung kann der Betrag hinterlegt werden, bis zu dem eine automatische Aufteilung der Wertdifferenz erfolgen soll. Sobald dieser Betrag erreicht wird, erfolgt keine automatische Differenzaufteilung. Der Betrag ist immer in der Währung der Firma zu hinterlegen. Weitere Informationen dazu sind zu finden unter Automatische Differenzaufteilung in der Themenhilfe ER-Kontrolle mit WWS.
Wertabweichung in %ARL_ER_ABW_PROZENT Bei der Wertabweichung in Prozent kann der Prozentsatz hinterlegt werden, bis zu dem eine automatische Aufteilung erfolgen soll. Sobald dieser Prozentsatz erreicht wird, erfolgt keine automatische Differenzaufteilung. Weitere Informationen dazu sind zu finden unter Automatische Differenzaufteilung in der Themenhilfe ER-Kontrolle mit WWS.
Dieses Feld steuert das Validierungsverhalten der Felder Bezugsjahr und Bezugsmonat bei der Erfassung einer Leistung mit diesem Artikel/dieser Tätigkeit.
Folgende Ausprägungen sind vorhanden:
Bezugsjahr muss eingegeben werden
Bezugsjahr kann eingegeben werden
Bezugsjahr u. -monat können eingegeben werden
Bezugsjahr u. -monat müssen eingegeben werden
Keine Eingabe Bezugsjahr u. -monat
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld regelt, ob der Bezugszeitraum auf der Leistung eingegeben werden kann bzw. ob es sich sogar um eine Pflichteingabe handeln soll: Bei Leistungen für monatliche Buchhaltung oder Lohnverrechnung wird es sich um Pflichtfelder handeln, bei Leistungen für jährliche Bilanzierung wird das Bezugsjahr als Pflichteingabe abgebildet. Damit kann bei der Eingabe der Leistung nicht auf die Zuordnung des Bezugszeitraumes vergessen werden.
Existieren bereits Artikelumlagen, die auf diesen Artikel oder auf diese Tätigkeit Bezug nehmen, wird beim Auswählen einer der Optionen überprüft, ob die Bezugszeitraum-Einstellung zu der vorhanden Umlageoption des Feldes Umlage auf passt. Für nähere Informationen dazu beachten Sie bitte das Kapitel Bezugszeitraum in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Artikelumlagen.
Bei der LEA in Deutschland besteht eine Abhängigkeit zwischen den Feldern Eingabe Bezugszeitraum und Gebührenintervall. Sobald der Bezugszeitraum auf eine Muss-Ausprägung geändert wird, erfolgt automatisch eine Anpassung im Feld "Gebührenintervall". Wird das Feld "Eingabe Bezugszeitraum" beispielsweise auf "Bezugsjahr muss eingegeben werden" umgestellt, ändert sich auch das Feld "Gebührenintervall" auf die Ausprägung "jährlich". Dieses Verhalten ist nur eine Absicherung. In der Praxis werden Artikel in der Regel dupliziert, wodurch das aktuelle Verhalten unproblematisch bleibt.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Im Fenster Tätigkeit kann die Eingabe des Bezugszeitraums ausgewählt werden.
In diesem Feld können Sie einstellen, ob der Gegenstandswert der zuletzt abgerechneten Gebührenrechnung oder der/die Gegenstandswert(e) aus der Gebührentabelle für die Ermittlung der Gegenstandswerte StBVV herangezogen werden soll.
Die Einstellung "Gegenstandswert der letzten Rechnung" macht vor allem bei Artikeln der FIBU Sinn, da hier annäherungsweise gleiche bis ähnliche Werte pro Monat abgerechnet werden. Der Gegenstandswert der letzten Abrechnung wird dabei auf die Gebühr übernommen. Wenn noch keine Abrechnungen existieren, bleibt das Feld "Gegenstandswert" leer und das Feld und die Gebühr werden mit rotem Hintergrund gekennzeichnet. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Blankogebühren.
Bei der Einstellung "Gegenstandswert(e) auf Tabelle" wird je Gegenstandswert der Gegenstandswert-Tabelle ein Gebührenartikel erzeugt. Der entsprechende Gegenstandswert wird automatisch auf die Gebühr übernommen. Diese Einstellung wird vor allem dann verwendet, wenn der Gegenstandswert nur fallweise angesprochen wird (beispielsweise in der Bilanzierung). Der Gegenstandswert soll bei der ersten Rechnung im neuen Jahr vom Anwender manuell angepasst werden. Der neue Gegenstandswert gilt dann wieder für ein Jahr. Der Text vom Gegenstandswert wird auf die Gebühr übernommen.
Dieses Feld ist nur für die LEA in Deutschland relevant.
ErstelldatumARL_ERSTELLDATUM Datum, an dem der Artikel erstellt wurde. Das Erstelldatum kann auch das Importdatum des Artikels sein.
ErstellerARL_ERSTELLUSER Die User-ID des Erstellers wird automatisch als Ersteller hinterlegt.
Es kann hier eine Etikettenklasse (z. B. klein, mittel, groß) dem Artikel zugeordnet werden. Somit wird die Etikettenklasse beim Etikettenblattdruck als Zuordnungskriterium verwendet.
EtikettenmodusARL_ETIKETT_MODUS Etikettenmodus (Produkt); relevant für die Produktion.
Dieses Feld heißt in der LEA Artikel für Verwaltungspauschaleund wird für die Verwaltungspauschale benötigt.
Wenn aufgrund der Verrechnung eines Artikels oder einer Tätigkeit weitere Kosten anfallen und automatisch verrechnet werden sollen (beispielsweise für Verwaltung oder EDV), können diese Kosten über die Verwaltungspauschale abgerechnet werden. Die betreffenden Artikel/Tätigkeiten, welche die weiteren Kosten auslösen, müssen im Feld "Artikel für Verwaltungspauschale" jenen Artikel zugewiesen haben, über welchen die Abrechnung abgewickelt werden soll. Wählen Sie bei Bedarf mit der Funktion F4 den passenden Artikel aus.
Bitte beachten Sie für weitere Informationen zur Verwaltungspauschale die Themendokumentation Verwaltungspauschale.
Da es in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit zu Verwechslungen kam, erfolgt an dieser Stelle noch folgender Hinweis: Das Feld "Artikel für Verwaltungspauschale" wirkt sich nicht auf Abläufe in der LEA aus, die mit dem Folgeartikel (LEA) gesteuert werden. Der Folgeartikel (LEA) kann unabhängig von der Verwaltungspauschale eingesetzt werden und bildet ebenfalls das Motiv ab, Artikel zusätzlich zu verrechnen, wenn bestimmte Tätigkeiten anfallen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Themendokumentation Leistungen über Folgeartikel automatisch erzeugen.
Durch die Aktivierung wird der Artikel als Folgeartikel gekennzeichnet und kann somit einem anderen Artikel als Folgeartikel zugeordnet werden. Der Folgeartikel wird dann zusätzlich auf dem Angebot/Auftrag angeführt, wenn der dazugehörige Artikel dort ausgewählt wird.
Hinweis
Damit der Folgeartikel angeführt wird, muss auf dem jeweiligen Erfassungskennzeichen das Feld "Folgeartikel berücksichtigen" mit "Ja" bestätigt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Das Feld "Folgeartikelkennzeichen" spielt für die LEA keine Rolle. Wenn Sie in der LEA mit Folgeartikeln arbeiten möchten, müssen Sie auf die Programmfunktionalität Folgeartikel (LEA) zurückgreifen.
Neben dem Parameter gilt die Rückfallebene in den Warengruppen.
Freifeld 01ARL_FREIFELDA1 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 20 Zeichen.
Freifeld 25ARL_FREIFELDA10_CL Freifeld zur freien Verwendung
Freifeld 02ARL_FREIFELDA2 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 20 Zeichen.
Freifeld 03ARL_FREIFELDA3 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 20 Zeichen.
Freifeld 04ARL_FREIFELDA4 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 20 Zeichen.
Freifeld 05ARL_FREIFELDA5 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 20 Zeichen.
Freifeld 21ARL_FREIFELDA6_4000 Freifeld zur freien Verwendung.
Freifeld 22ARL_FREIFELDA7_4000 Freifeld zur freien Verwendung.
Freifeld 23ARL_FREIFELDA8 Freifeld zur freien Verwendung.
Freifeld 24ARL_FREIFELDA9 Freifeld zur freien Verwendung.
Freifeld 06ARL_FREIFELDB1 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit 1 Zeichen.
Freifeld 07ARL_FREIFELDB2 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit 1 Zeichen.
Freifeld 08ARL_FREIFELDB3 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit 1 Zeichen.
Freifeld 09ARL_FREIFELDB4 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit 1 Zeichen.
Freifeld 10ARL_FREIFELDB5 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit 1 Zeichen.
Freifeld 18ARL_FREIFELDB6 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit 1 Zeichen.
Freifeld 11ARL_FREIFELDD Freifeld zur freien Verwendung. Datumsformat
Freifeld 16ARL_FREIFELDN1 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 5 Zeichen.
Freifeld 17ARL_FREIFELDN2 Freifeld zur freien Verwendung. Alphanumerisch mit bis zu 5 Zeichen.
Freifeld 12ARL_FREIFELDNK1 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 13ARL_FREIFELDNK2 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 14ARL_FREIFELDNK3 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 15ARL_FREIFELDNK4 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 19ARL_FREIFELDNK5 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 20ARL_FREIFELDNK6 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 26ARL_FREIFELDNK7 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 27ARL_FREIFELDNK8 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
Freifeld 28ARL_FREIFELDNK9 Freifeld zur freien Verwendung. Numerisch mit maximal 15 Zeichen inklusive Komma.
FreigabedatumARL_FREIGABEDATUM Freigabedatum des Artikels.
Liegt das Freigabedatum des Artikels hinter dem Erfassungsdatum des Auftrags, kann dieser in der Auftragserfassung noch nicht verwendet werden und es kommt ein Hinweis, dass der Artikel noch nicht freigegeben ist.
FüllmengeARL_FUELLMENGE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Maximale Füllmenge des Artikels kann angegeben werden.
Anhand dieses Feldes kann die Berechnung der Gefahrgutspunkte erfolgen. Ist kein Faktor hinterlegt, wird als Rückfallebene das Gewicht des Artikels verwendet.
Als Rückfallebene für die Ermittlung gilt die Hinterlegung in den Parametern:
Die Grundeinheit des Artikels bzw. der Tätigkeit (Stk, Buchungszeilen, Dienstnehmer, Stunden) kann am Ausdruck der Honorarnote in den Details mitangedruckt werden.
Besonderheiten des Feldes in der WWS
Pflichtfeld am Artikelstamm. Es muss für jeden Artikel eine Grundeinheit hinterlegt werden (z. B. Stk, Kg, x, Std usw.).
Für entsprechende Umrechnungen in der Einheitentabelle wird diese Grundeinheit anschließend als Basis heran gezogen.
Die Grundeinheit ist auch in der XML-Rechnung ein zwingender Bestandteil.
Die Grundeinheit des Artikels bzw. der Tätigkeit kann in den gewünschten Ausdrucken mitangedruckt werden. Bei einem bereits verwendeter Artikel kann die Grundeinheit nicht mehr verändert werden.
Die Grundeinheit des Artikels bzw. der Tätigkeit (Stk, Buchungszeilen, Dienstnehmer, Stunden) kann am Ausdruck der Honorarnote in den Details mitangedruckt werden.
Besonderheiten des Feldes in der WWS
Pflichtfeld am Artikelstamm. Es muss für jeden Artikel eine Grundeinheit hinterlegt werden (z. B. Stk, Kg, x, Std usw.).
Für entsprechende Umrechnungen in der Einheitentabelle wird diese Grundeinheit anschließend als Basis herangezogen.
Die Grundeinheit ist auch in der XML-Rechnung ein zwingender Bestandteil.
Die Grundeinheit des Artikels bzw. der Tätigkeit kann in den gewünschten Ausdrucken mitangedruckt werden. Bei einem bereits verwendeten Artikel kann die Grundeinheit nicht mehr verändert werden.
GrundpreiseinheitARL_GRUNDPREISEINHEIT Der Fachausdruck für die Grundpreiseinheit ist die Grundpreisauszeichnung. In der Lebensmittelbranche ist es vom Gesetz vorgeben, dass bei gewisse Artikel auch der Grundpreis ausgewiesen werden muss.
Beispiel
Bei der 1,5 Liter Flasche Mineralwasser muss auch der Literpreis angegeben werden.
Bei Fleischprodukten muss neben dem Verkaufspreis auch der Kilogrammpreis angegeben werden.
Der Fachausdruck für die Grundpreiseinheit ist die Grundpreisauszeichnung. In der Lebensmittelbranche ist es vom Gesetz vorgegeben, dass bei gewissen Artikeln auch der Grundpreis ausgewiesen werden muss.
Beispiel
Bei der 1,5 Liter Flasche Mineralwasser muss auch der Literpreis angegeben werden.
Bei Fleischprodukten muss neben dem Verkaufspreis auch der Kilogrammpreis angegeben werden.
Der Fachausdruck für die Grundpreiseinheit ist die Grundpreisauszeichnung. In der Lebensmittelbranche ist es vom Gesetz vorgegeben, dass bei gewissen Artikeln auch der Grundpreis ausgewiesen werden muss.
Beispiel
Bei der 1,5 Liter Flasche Mineralwasser muss auch der Literpreis angegeben werden.
Bei Fleischprodukten muss neben dem Verkaufspreis auch der Kilogrammpreis angegeben werden.
GutscheinARL_GUTSCHEIN Dieses Feld steuert, ob es sich bei dem Artikel um einen Gutschein handelt.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Der Gutscheinartikel findet vor allem im Kasse-Modul seine Anwendung:
Soll eine Zahlung mittels einem Gutschein erfolgen, so muss dieser Gutscheinartikel angegeben werden, damit die Gutscheinzahlung durchgeführt werden kann.
Gutscheineinlösung ArtikelARL_GUTSCHEIN_ARTIKELNR Hier kann ein Artikel hinterlegt werden, welcher für die Einlösung eines Gutscheins verwendet werden soll.
GutscheinaktionARL_GUTSCHEINAKTIONKZ Gibt an, ob der Artikel bei der Berechnung des Umsatzes für eine Gutscheinaktion in der Kassenerfassung berücksichtigt wird.
Kennzeichen, ob für den Artikel ein Herstell- oder Mindesthaltbarkeitsdatum hinterlegt werden muss.
ArtikeldokumentenzuordnungARL_HAT_ARTIKELDOKZU Ist ein Dokument zugeordnet, kann dieses mit einem Klick angesehen werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Wurde dem Artikel über die Dokumentenzuordnung ein Dokument zugeordnet, so kann dieses mit einem Klick auf dieses angesehen werden.
TeileverwendungsnachweisARL_HAT_STKLPOSITION Gibt an, ob dieser Artikel in einer (oder mehreren) Stückliste(n) enthalten ist. Mit einem Klick drauf kann man sich diese Stückliste(n) ansehen.
Relevant für Auftragshöhen-Rabatt-StaffelARL_HOEHENRAB_STAFFELREL Über dieses Feld kann definiert werden, ob der Artikel für die Berechnung einer Auftragshöhen-Rabatt-Staffel berücksichtigt wird oder nicht.
Intrastat-Set-Kennz. VKARL_INTRASTAT_SETKZ Bei Setartikeln kann hier gesteuert werden, ob für die Intrastat-Ermittlung der Setartikel oder die Einzelteile berücksichtigt werden (Verkauf).
Intrastat-Set-Kennz. EKARL_INTRASTAT_SETKZ_EK Bei Setartikeln kann hier gesteuert werden, ob für die Intrastat-Ermittlung der Setartikel oder die Einzelteile berücksichtigt werden (Einkauf).
Neben dem Parameter gilt die Rückfallebene in den Warengruppen.
WarenverzeichnisARL_INTRASTATWVNR Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Warenverzeichnis- bzw. Zolltarifnummer ist anzugeben, wenn es sich um einen Intrastatpflichtigen Artikel handelt. Diese Nummer wird für die Datenermittlung herangezogen.
Für den internationalen Handel werden die Waren nach ihrer Beschaffenheit klassifiziert und erhalten eine entsprechende Warennummer, anhand welcher die Zollsätze bei der Einfuhr, aber auch Ein- und Ausfuhrbeschränkungen festgelegt werden.
Als Rückfallebene gilt die Einstellung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
DiversARL_IST_DIVERS Kennzeichen, ob es sich um einen diversen Artikel handelt.
Werden diverse Artikel als Angebotsposition erfasst, können diese mit der Funktion "Artikel aus div. Art. generieren" zu "echten" Artikeln generiert werden.
Neben dem Parameter gilt die Hinterlegung in den Warengruppen.
Funktion in der Angebotsposition
Artikel aus div. Art. generieren
Werden diverse Artikel als Angebotsposition erfasst, gibt es die Möglichkeit, aus diesen diversen Artikeln einen "echten" Artikel zu generieren. Mit der Funktion F8 kann eine fortlaufende Artikelnummer vorgeschlagen werden. Die Artikelnummer kann aber auch selbständig vergeben werden. Mit "OK" wird die Eingabe bestätigt. Ein neues Fenster wird anschließend geöffnet, wo weitere Details zum Artikel erfasst werden können.
EigenproduktionARL_IST_EIGENPRODUKTION Dieses Kennzeichen gibt an, ob der betreffende Artikel selbst produziert oder zugekauft wird.
GegenstandswertARL_IST_GEGENSTANDSWERT Es handelt sich um einen Artikel, auf den ein Gegenstandswert gebucht wird.
Dieses Feld kennzeichnet einen inaktiven Artikel bzw. eine inaktive Tätigkeit. Ein Artikel/eine Tätigkeit darf nicht aus dem System gelöscht werden, wenn bereits Bewegungsdaten wie Leistungen etc. vorhanden sind.
Soll der Artikel/die Tätigkeit dennoch nicht mehr in den Suchroutinen zur Auswahl aufscheinen, kann diese/dieser in diesem Feld als "inaktiv" gekennzeichnet werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Inaktive Artikel können im Fenster "Artikel" über folgende Funktion ausgeblendet werden:
GesperrtARL_IST_GESPERRT Ein Artikel kann allgemein oder nur für den Ein- oder Verkauf gesperrt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Der Artikel kann dann im jeweiligen Bereich nicht mehr ausgewählt werden und ist als "gelöscht" gekennzeichnet.
Für Artikel, die als "gesperrt" gekennzeichnet sind, können ebenso keine Umbuchungen erfolgen.
Folgende Ausprägungen sind möglich:
nicht gesperrt
gesperrt
Auslaufartikel - gesperrt für Einkauf
gesperrt für Verkauf
KombinationspflichtigARL_IST_KOMBI Kombinationspflichtiges Produkt für die Produktion.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Wird bei einem Artikel die Kombinationspflicht festgelegt, darf dieser Artikel nur mit einer hinterlegten Basismaterialkombination der Kombinationsverwaltung (Artikel-Kombinationen) produziert werden. Dieses Feld ist zuständig, wenn das Hauptprodukt kombinationspflichtig ist. In manchen Branchen müssen die Materialchargen, die in ein Produkt fließen, vor Verwendung auf bestimmte Kriterien getestet werden. Diese getesteten Materialchargen werden dann zu einer Kombination zusammengefasst. Ist diese Kombination, also Materialcharge, aufgebraucht bzw. unterschreitet sie das Mindestpotential, muss eine neue Kombination angelegt werden.
Es muss nicht immer der Produktionsartikel kombinationspflichtig sein, sondern es kann auch eine Baugruppe kombinationspflichtig sein. Hier kann der Produktionsartikel nur hergestellt werden, wenn für die Produktion der Baugruppe die Material-Chargennummern, die in der Kombinationenverwaltung (Artikel-Kombinationen) hinterlegt sind, verwendet werden. Das heißt, es können Materialien, bei denen dieses Feld aktiv ist, bei der Kombinationenzuweisung berücksichtigt werden.
KundenwartungsartikelARL_IST_KUNDENWARTARTIKEL Artikelkennzeichen, ob es sich um einen Kundenwartungsartikel handelt.
Produktivtyp zur Klassifizierung von Artikeln/Tätigkeiten
Folgende Ausprägungen sind möglich:
0 - Nicht produktiv
1 - Produktiv extern (Wurde diese Ausprägung gewählt, so wird das Feld Verrechenbar aktiviert und kann bei Bedarf wieder deaktiviert werden.)
2 - Produktiv intern
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld wird der Produktivtyp, welcher den Artikel/die Tätigkeit am besten beschreibt, zugeordnet. Der Produktivtyp von Tätigkeiten wird in manchen Auswertungen zur Gliederung der Leistungen herangezogen.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Artikel-Leistungen werden nach dieser Eigenschaft üblicherweise nicht ausgewertet, daher ist die Befüllung des Feldes für Artikel verzichtbar.
ShopartikelARL_IST_SHOPARTIKEL Artikelkennzeichen, ob es sich um einen Shopartikel handelt.
Als Rückfallebene gilt die Einstellung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
StatistikartikelARL_IST_STATISTIKARTIKEL Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Artikelkennzeichen, ob der Artikel in der Statistik berücksichtigt werden soll.
In den Statistiken werden Artikel- bzw. Warengruppenbezogene Verkaufsumsätze, Verkaufsmengen, Einstandswerte und DB-Prozente von einem gewählten Zeitraum in Listen und grafischer Form angezeigt.
Als Rückfallebene gilt die Einstellung in den Warengruppen.
TransporttypARL_IST_TRANSPORTTYP Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Durch die Aktivierung kann dieser Artikel bei einem Transporttyp (Transporttypen) hinterlegt werden.
Im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Lager → Transporttypen können die Transporttypen verwaltet und bearbeitet werden. In diesem Fenster werden neue Transporttypen angelegt und die entsprechenden Artikel hinterlegt. Einem Transporttyp wird auch ein Symbol zugeordnet, welches bei der Kommissionierung (Verkaufskommissionierung mit Transporteinheiten) eingeblendet und dann ausgewählt werden kann. Es gibt jeweils ein Symbol für die offene und eines für die geschlossene Transporteinheit. Neben den vordefinierten Symbolen können auch eigene Bilder importiert und hinterlegt werden (im Bereich CRM → Stammdaten → Diverse Stammdaten → Fotos. Unter der Rubrik "Ressourcenfotos" können Sie die gewünschten Bilder importieren).
VerleihartikelARL_IST_VERLEIHARTIKEL Definition, ob es sich um einen Verleihartikel handelt (Ja/Nein).
Gibt es zu einem Artikel bereits offene Verleihjournalsätze, kann der Artikel nicht mehr auf die Ausprägung "Nein" eingestellt werden.
Ist ein Artikel als Verrechnungsartikel gekennzeichnet, so scheint dieser bei den Liefervorschlags- bzw. Lieferpositionen nicht auf. Der Artikel kann lediglich verrechnet werden.
Als Rückfallebene gilt die Einstellung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
Eine erfasste Barauslage wird beim Speichern sofort autorisiert, sobald der Artikel der Barauslage dieses Kennzeichen aktiviert hat.
Besonderheiten dieses Feldes in der Leistungserfassung
Dieses Feld muss aktiviert werden, wenn Leistungen (z. B. WieReg- oder Firmenbuchauszug) auf einen fiktiven Mitarbeiter gebucht werden.
Da für fiktive Mitarbeiter in der Regel kein Tagesabschluss durchgeführt wird, ist die Aktivierung notwendig, damit diese Leistungen in Honorarnoten übernommen werden.
Für Artikel mit der Kostenart "Zeilenverrechnung" ist die Aktivierung dieses Kennzeichens nicht zwingend notwendig, da diese Leistungen in jedem Fall automatisch autorisiert werden.
Dieses Kennzeichen ist vorgesehen, um einen Artikel / eine Tätigkeit als verrechenbar zu kennzeichnen. Leistungen mit einem verrechenbaren Artikel / einer verrechenbaren Tätigkeit werden in einer Honorarnote aufbereitet und verrechnet.
Dieses Kennzeichen ist als Vorschlag automatisch aktiviert, wenn im Feld Produktivtyp die Ausprägung "Produktiv extern" ausgewählt worden ist.
Alle Artikel/Tätigkeiten vom Leistungstyp "Facharbeit Kunde" gehören sinngemäß zu den verrechenbaren Leistungen. Tätigkeiten/Artikel anderer Leistungstypen wie beispielsweise Ausbildung, Administration werden im Regelfall zu den nicht verrechenbaren Leistungen gezählt.
Der LEA Parameter Nicht verrechenbare Leistungen entscheidet, ob auch die nicht verrechenbaren Leistungen in einer Honorarnote aufbereitet werden.
ACHTUNG!
Leistungen, die auf Interessenten erfasst werden, sind unabhängig von diesem Kennzeichen automatisch immer "nicht verrechenbar".
Wird dieses Feld auf "Nicht verrechenbar" gesetzt, so werden mit dieser Tätigkeit/diesem Artikel erfasste Leistungen nicht als "verrechenbar" gekennzeichnet (die Leistung wird im Zuge Übernahme aus der PLE in die Auftragsvorerfassung nicht übernommen). Ist das Feld aktiv, so gibt das Feld Verrechenbar in den Stammdaten des Projektes der Leistung in Kombination mit dem Feld Verrechenbar in den Stammdaten des Vorgangs der Leistung an, ob die Leistung verrechenbar ist oder nicht.
Für die Fakturierung können entweder die tatsächlich geleisteten Stunden abgerechnet werden oder die Stunden, welche sich aufgerundet aufgrund der kleinsten verrechenbaren Zeiteinheit ergeben. Dazu ist in diesem Feld die kleinste verrechenbare Zeiteinheit einzutragen (1/2 Stunde entspricht 0,50). Die tatsächlichen Stunden werden somit je Leistung immer auf die kleinste verrechenbare Einheit aufgerundet. Das beeinflusst folglich die verrechenbaren Stunden. Damit das Honorar aus diesen verrechenbaren Stunden berechnet wird, ist der LEA Parameter Verrechnung Zeit entsprechend einzustellen.
Hinweise
Die tatsächlich geleisteten Stunden bleiben aufgrund von Auswertungszwecken und Soll-/Iststunden unberührt. In der Rechnungsbearbeitung kann man mit dem Uhrensymbol links unten zwischen den tatsächlichen Stunden und den verrechenbaren Stunden jederzeit zur Information umschalten.
Die Spalte "Stunden VR" der Leistung wird bereits beim Speichern der Leistung fixiert. Wird das Feld am Tätigkeitenstamm nachträglich gesetzt und sind bereits Leistungen auf die betroffene Tätigkeit erfasst worden, so sind die bestehenden Leistungen von der Änderung nicht betroffen. Die einzige Möglichkeit, auch bestehende Leistungen in Bezug auf die kleinste Einheit zu aktualisieren, ist, diese neu zu erfassen.
KollektionARL_KOLLEKTION Kollektion des Artikels. Die Eigenschaft ist hier frei einzutragen.
Gibt es gleiche Kombinationen, kann in diesem Feld der Referenzartikel bzw. die -kombination eingegeben werden, mit denen in der Kombinationenverwaltung (Artikel-Kombinationen) nach den verfügbaren Kombinationen gesucht werden kann.
Die Kontentabellen können im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Konten/Steuern/Abgaben →Kontentabellen angelegt werden.
Die Kontentabelle beinhaltet die Karteireiter Verkauf (Erlöskonten), Wareneinsatz (Wareneinsatzkonten) und Einkauf (Einkaufskonten). Die Erlöskonten sind für die Erlöskontofindung auf der Verkaufsseite notwendig. Die Wareneinsatzkonten werden für die Wareneinsatzermittlung benötigt. Die Einkaufskonten werden auf der Einkaufsseite ermittelt und können für die Vorkontierung der Eingangsrechnung verwendet werden.
Die Anlage der Kontentabelle setzt das Vorhandensein von Sachkonten in der Finanzbuchhaltung voraus. Gibt es keine Anbindung zu einer BMD Finanzbuchhaltung, können entweder die Konten aus dem Standardkontorahmen verwendet werden oder die Konten werden direkt in der Tabelle hinterlegt.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
In diesem Feld wird die Kostenart, welcher der Artikel zuzuordnen ist, eingetragen. Die Kostenart wird vom Artikel ermittelt und auf die Leistung in das Feld Kostenart übertragen.
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Keine Kostenart
Reisespesen (z. B. für KM-Geld)
Fremdleistungen (z. B. für Eingangsrechnungen)
Zeilenverrechnung (z. B. für Buchungszeilen und Lohnabrechnungen und dergleichen, Postkosten, BMD Com-Lizenzgebühren und Kosten für SVS-Cockpit-Dokumente)
Sonstige Kosten (z. B. für Porto)
Gebühr (z. B. für Gebührenartikel)
Die Kostenart ist mitentscheidend dafür, ob bei der Verrechnung dieses Artikels auch Selbstkosten anfallen. Die Rückfallebene für die Berechnung, wenn für den Artikel kein Selbstkostenartikelpreis erfasst ist, ist für die Kostenart "Zeilenverrechnung" abweichend von den anderen Kostenarten.
Abgesehen davon dienen die Ausprägungen zur genaueren Unterscheidung in Auswertungen und zur Filterung nach diesem Kriterium, wenn gewünscht. Weitere Programmauswirkungen haben die unterschiedlichen Kostenarten nicht.
Kundenartikel NodeARL_KUNDENARTIKEL_NODE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Kundenartikel sind kundenspezifische Informationen zu den eigenen, im Artikelstamm gepflegten, Artikeln. Beispielsweise bezeichnet die Kundenartikelnummer die Artikelnummer des Kunden für den eigenen Artikel.
In diesem Feld ist eine nähere Beschreibung zum Artikel/zur Tätigkeit möglich.
Mit F4 kann ein unter dem Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel →Textbausteine bereits angelegter Textbaustein entweder ausgewählt und beim Artikel hinterlegt werden, oder es kann auch ein neuer Textbaustein mit F8 angelegt werden, damit dieser als Textbaustein gespeichert wird und somit für eine Wiederauswahl zur Verfügung steht.
Besonderheiten des Feldes in der LEA
Dieses Feld heißt in der LEA Kurzbeschreibung. Das Feld wird ausschließlich zur näheren Beschreibung genutzt. Als Ersatz für den Andruck der Bezeichnung ist das Feld Textbaustein vorgesehen.
Lagerkonto: Der Lagereinstandspreis wird je Lagerkonto ermittelt. Ein Lagerkonto wird je Ausprägung des Artikels (Charge, Seriennummer, Farbe und Größe) je Lager bzw. Lagerplatz erstellt.
Artikel: Es wird der Lagerdurchschnittspreis über den ganzen Artikel ermittelt.
Artikel / Artikel-ID: Der Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe und Größe ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / Lager: Der Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe und Lager ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / Lager / Lagerplatz: Der Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe, Lager und Lagerplatz ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / Lager / Lagerplatz / Charge: Der Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe, Lager, Lagerplatz und Charge ermittelt.
Artikel / Artikel-ID / Charge: Der Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel, Farbe, Größe und Charge ermittelt.
Artikel / Charge: Der Lagerdurchschnittspreis wird je Artikel und Charge ermittelt.
Als Rückfallebene gilt neben dem Parameter die Einstellung in den Warengruppen.
Hinweis: Artikel-ID = eigenes Lagerkonto je Farben, Größen, Qualitätsstatus, Merkmal 1 und 2 => lt. Artikelidentifikation PPS Die Prüfung in der Lagerkontrolle (negative Lagerbestände) erfolgt anhand der gewählten Ausprägung.
LagerkennzeichenARL_LAGERKZ Besonderheiten dieses Feldes in der WWS:
Gibt vor, ob ein Artikel lagergeführt ist
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Standard
Ohne Lagerführung
Mit Lagerführung
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im folgenden Parameter:
Abfrage: Die gewünschte Liefermenge kann in einem Dialogfenster gewählt werden.
Menge in Rückstand: Die ganze Menge wird in Rückstand genommen.
Lagerstand: Die Auftragsmenge wird auf den aktuellen Lagerstand reduziert.
Verf. Lagerstand: Die Auftragsmenge wird auf den aktuell verfügbaren Lagerstand reduziert.
Lagerstand Rest Rückstand: Die aktuelle Lagermenge wird geliefert, die Restmenge wird in Rückstand genommen.
Verf. Lagerstand Rest Rückstand: Die aktuell verfügbare Lagermenge wird geliefert, die Restmenge wird in Rückstand genommen.
Alles liefern: Die volle Menge wird geliefert (der Lagerstand wird negativ).
Als Rückfallebene gilt neben dem Parameter die Einstellung in den Warengruppen.
Hinweis
Bei der Ausprägung "Lagerstand" bzw. "verf. Lagerstand" wird die eingegebene Auftragsmenge automatisch an die Lagermenge bzw. die verfügbare Lagermenge angepasst. Bei der Positionsanlage erscheint folgende Hinweismeldung.
Hinweis
Im Zuge der Anlage des Liefervorschlags von Set-Einzelteilen erfolgt keine Abfrage. In diesem Fall verhält sich das Programm wie bei der Einstellung "Verfügbarer Lagerstand Rest Rückstand".
LagerwertARL_LAGERWERT Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Lagerwert des Artikels (Lagermenge x Einstandspreis)
Lagerplatzfindung EKARL_LAP_FINDUNG_EK Definition, ob im Einkauf eine Lagerplatzfindung für den Artikel erfolgen soll.
Lieferanten-IDARL_LAT_LIEFERANTENID Sobald für einen Artikel ein Kunden- oder Lieferantenartikel hinterlegt wird, wird dieses Feld mit der Kunden- bzw. Lieferanten-ID befüllt.
Name (Lieferant)ARL_LAT_LIEFERANTENNAME Name des Hauptlieferanten
LieferantARL_LAT_LIEFERANTENNR Ein Hauptlieferant kann hinterlegt werden, welcher bei der Beschaffung als führender Lieferant vorgeschlagen wird, wenn beim "Ermitteln Beschaffungsvorschlag" das Kriterium für Artikel lt. Lieferantenvorschlag auf "Nur wenn Hauptlieferant" eingestellt ist.
Wird auf der Leistung dieser Artikel / diese Tätigkeit mit einer Einstellung zur Eingabe erfasst, muss der Mitarbeiter das Feld Vorgang befüllt haben. Ansonsten erscheint beim Speichern/Einfügen der Leistung eine Meldung, die auf die verpflichtende Eingabe hinweist:
Bitte beachten Sie für weitere Hintergrundinformationen die Themendokumentation Leistungserfassung zu Vorgängen der Personaleinsatzplanung.
In diesem Feld wird der Leistungstyp, welcher die Tätigkeit am besten beschreibt, zugeordnet.
Unterschieden wird hier zwischen folgenden Leistungstypen:
0
Kein Leistungstyp
1
Facharbeit Kunde
2
Facharbeit Intern
3
Zeitausgleich
4
Feiertag
5
Urlaub
6
Pflegeurlaub
7
Krank
8
Arzt
9
Sonstige Abwesenheit
10
Behördenweg
11
Wartezeit
12
Forschung
13
Management
14
Administration
15
Akquisition
16
Ausbildung aktiv
17
Ausbildung passiv
Der Leistungstyp kann in Auswertungen als Gliederungskriterium von Leistungen genutzt werden. Weiters werden die Stunden auf Leistungen mit Leistungstypen "Urlaub" und "Zeitausgleich" in der Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle entsprechend behandelt.
Barauslagen (Leistungen auf Artikel) werden nach dieser Eigenschaft üblicherweise nicht ausgewertet, daher ist die Befüllung des Feldes für Artikel verzichtbar.
Letzter UserARL_LETZTERUSER User-ID jenes Benutzers, der den Datensatz zuletzt bearbeitet hat.
Lieferantenartikel sind lieferantenspezifische Informationen zu den eigenen, im Artikelstamm gepflegten, Artikeln. Beispielsweise bezeichnet die Lieferantenartikelnummer die Artikelnummer des Lieferanten für den eigenen Artikel.
Wird eine Produktionslos mit der optimalen Produktionsmenge produziert, so soll das Ergebnis (Fertigproduktmenge) kleiner gleich der "Ergebnismenge maximal pro optimaler Menge pro P.-Los" sein. Diese Ergebnismenge ist die optimale Produktionsmenge zuzüglich Zugaben (Aufarbeit ...). Bei der Fertigprodukterfassung wird automatisch eine Warnung bei der Neuerfassung eines Fertigproduktes ausgegeben, wenn diese maximale Menge überschritten ist. (Gilt nur bei optimaler Produktionsmenge).
Beispiel
Opt. Menge pro Produktionslos: 900 kg
Ergebnismenge min. pro opt. Produktionsmenge: 850 kg
Ergebnismenge max. pro opt. Produktionsmenge: 950 kg
Die Menge des Fertigproduktes kann zwischen 850 kg und 950 kg schwanken.
Grund dafür können z. B. Verdunstung, Aufarbeitszugabe ... sein.
MaximalrabattARL_MAXIMALRABATT Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Im Verkauf wird mittels Maximalrabatt der maximal mögliche Rabatt in der Auftragserfassung überprüft.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im Parameter:
Die Verkaufspreiskontrolle kann für die Auftrags- und Angebotserfassung sowie Kassenerfassung aktiviert werden.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Auftrags- und Angebotserfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Definition, ob beim Speichern der Auftrags- bzw. Angebotsposition eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter kann nun für die Auftrags- und Angebotserfassung Folgendes gesteuert werden:
0 - Keine Prüfung: In der Auftrags- und Angebotserfassung erfolgt keine Verkaufspreiskontrolle. Diese Option ist sinnvoll, wenn sich die Verkaufspreiskontrolle nur in der Kasse auswirken soll.
1 - Bei Hinweis Fokus auf "Abbrechen": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Abbrechen". (Standard)
2 - Bei Hinweis Fokus auf "Trotzdem speichern": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Trotzdem speichern".
Hinweis In der Kassenerfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle. Zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein → Verkaufspreiskontrolle.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Kassenerfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein.
Definition, ob in der Kassenerfassung eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, der Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter sind folgende Optionen möglich:
0 - Nein
1 - Ja (Standard)
3 - Nicht bei Aktionen
Hinweis Für die Auftrags- und Angebotserfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle:
Menge lt. MaßeinheitenARL_MENGE_LT_MASSEINH Es kann eine erweiterte Mengenberechnung über die Felder "Länge", "Breite", "Höhe" des Artikels in der Angebots-, Auftrags- und Kassenerfassung erfolgen.
Es kann gesteuert werden, ob bei der Erfassung von Angeboten, Aufträgen und in der Kasse die Maßeinheiten (Felder "Länge", "Breite" und "Höhe") eingegeben bzw. geändert werden dürfen. Bei der Ausprägung "Nein" ist zusätzlich das Feld "Anzahl" gesperrt.
Folgende Ausprägungen sind hier möglich:
Standard: Lt. Parameter "Standard-Artikelkennzeichen" (Standard "Ja" bzw. Rückfall auf Warenhaupt-/oder -untergruppe)
Ja: Die optionale Eingabe von "Länge", "Breite", "Höhe" und "Anzahl" ist auch in der Positionserfassung (Angebot, Auftrag und Kasse) möglich. Es wird die Menge errechnet.
Ja, nur Eingabe in Stammdaten: "Länge", "Breite", "Höhe" sind fix am Artikel hinterlegt und können in der Positionserfassung (Angebot, Auftrag und Kasse) nicht abgeändert werden. Die Eingaben für die Länge, Breite und Höhe auf der Position sind gesperrt und diese können auch über die F8-Funktion im Feld "Anzahl" nicht geändert werden. Es kann nur die Anzahl erfasst werden und dadurch erfolgt die Umrechnung auf die Menge (in anderer Einheit).
Nein: "Länge", "Breite", "Höhe" und "Anzahl" sind in der Positionserfassung (Angebot, Auftrag, Kasse) gesperrt. Diese Ausprägung kann für Artikel ohne Mengenberechnung verwendet werden.
Hinweis: Diese Einstellung wirkt sich nicht für die Einzelteile innerhalb einer Set- oder Produktionsstückliste aus.
Als Rückfallebene befindet sich das Feld auch auf den Warengruppen und als Parameter in der Stammdatenverwaltung (Standard-Artikelkennzeichen).
Über nachfolgende Parameter ist einstellbar, dass nach Eingabe der "Anzahl" bei der Positionserfassung automatisch das Mengenberechnungsfenster geöffnet wird, wo "Länge", "Breite", "Höhe" erfasst werden können:
Hinweis: Das Feld "Anzahl" kann auf Angebot, Auftragsbestätigung, Internem Auftragsschein, Lieferschein und Rechnung gedruckt werden.
MengenkennzeichenARL_MENGENKZ Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Dieses Kennzeichen wird in der Kassenerfassung verwendet. Wenn das Mengenkennzeichen "1" ist, dann wird die eingegebene Menge mit "-1" multipliziert.
MHD-BerechnungARL_MHD_BERECHNUNGSART Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Qualitätsspezifische Ausgangsbasis für die Berechnung des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Als Basis können folgende Ausprägungen hinterlegt werden:
Herstelldatum
Eingangsdatum
Keine
MHD-ToleranzARL_MHD_TOLERANZ_TAGE Die Toleranzzeit in Tagen dient dafür, um bei kleinen Abweichungen die Hinweismeldung (wenn ältere Chargen als die manuell kommissionierte auf Lager liegen) zu unterbinden.
MHD-RundungARL_MHDRUNDUNG Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Wird ein Produktionslos mit der optimalen Menge pro Produktionslos produziert, so soll das Ergebnis (Fertigproduktmenge) größer gleich der "Ergebnismenge minimal pro optimaler Menge pro P.-Los" sein. Diese Ergebnismenge ist die optimale Produktionsmenge abzüglich der Schwankungen (Ausschuss). Bei der Fertigprodukterfassung wird automatisch Neuerfassung eines Fertigproduktes eingeleitet, wenn diese minimale Menge erreicht ist. (Gilt nur bei optimaler Produktionsmenge).
Die minimale Menge pro Produktionslos ist jene Menge, die benötigt wird, damit die Prozesssicherheit und die Produktion allgemein gewährleistet werden. Bei der Übernahme einer Auftragsposition zur Produktion in die PPS wird die Menge, sofern diese kleiner als die "Minimale Menge pro Produktionslos" ist, auf die "Minimale Menge pro Produktionslos" aufgerundet.
Weiters können am Artikelstamm, in den Warengruppen bzw. in den Parametern für die Prüfung des Mindest-Deckungsbeitrags nachfolgende Einstellungen vorgenommen werden:
Die Verkaufspreiskontrolle kann für die Auftrags- und Angebotserfassung sowie Kassenerfassung aktiviert werden.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Auftrags- und Angebotserfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Definition, ob beim Speichern der Auftrags- bzw. Angebotsposition eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter kann nun für die Auftrags- und Angebotserfassung Folgendes gesteuert werden:
0 - Keine Prüfung: In der Auftrags- und Angebotserfassung erfolgt keine Verkaufspreiskontrolle. Diese Option ist sinnvoll, wenn sich die Verkaufspreiskontrolle nur in der Kasse auswirken soll.
1 - Bei Hinweis Fokus auf "Abbrechen": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Abbrechen". (Standard)
2 - Bei Hinweis Fokus auf "Trotzdem speichern": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Trotzdem speichern".
Hinweis In der Kassenerfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle. Zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein → Verkaufspreiskontrolle.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Kassenerfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein.
Definition, ob in der Kassenerfassung eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, der Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter sind folgende Optionen möglich:
0 - Nein
1 - Ja (Standard)
3 - Nicht bei Aktionen
Hinweis Für die Auftrags- und Angebotserfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle:
Besonderheiten dieses Feldes in der PPS Dieses Feld steht in engem Zusammenhang mit den Feldern Kombinationspflichtig und Kombinationspflichtig in der Stückliste. Wenn das hier eingegebene "Mindestpotential" (Mindestmenge an den Chargenmengen) unterschritten wird, wird eine Warnung ausgegeben, dass eine neue Kombination fällig wird.
Dieses Feld definiert, ob bei Verwendung der Gruppierungsfunktion beim Fakturieren der Artikeltext/der Tätigkeitstext ausgewiesen werden soll.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Dieses Feld korrespondiert mit Rechnungsgruppe und definiert, ob bei Verwendung der Gruppierungsfunktion beim Fakturieren der Text dieses Artikels ausgewiesen werden soll oder nicht.
0 - Text bei Gruppierungsfunktion nicht ausdrucken
1 - Text bei Gruppierungsfunktion ausdrucken
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Ist das Feld Gruppennummer befüllt und dieses Feld aktiviert, erhalten die Leistungen mit diesem Artikel/dieser Tätigkeit für die Gruppenbildung das Druckersymbol. Das bedeutet, dass der Text der der Gruppe untergeordneten Ebene ebenfalls auf der Honorarnote ausgewiesen wird.
In der Rechnungsbearbeitung kann diese Einstellung noch individuell übersteuert werden, daher wird über dieses Feld nur der automatische Vorschlag für das Druckersymbol vordefiniert. Der Vorschlag wird allerdings nur aus diesem Feld übernommen, wenn der LEA Parameter Gruppenbildung entsprechend gesetzt ist.
BonusARL_MIT_BONUS Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Bonus im Verkauf - dieses Feld legt fest, ob ein Artikel bonusfähig ist oder nicht.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im Parameter:
Kommissionierung im Verkauf. Dieses Feld legt fest, ob ein Artikel manuell kommissioniert werden muss oder nicht.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Standard: Die Ausprägung der entsprechenden Rückfallebene wird gezogen (Warenuntergruppe vor Warenhauptgruppe vor Parametereinstellung).
Manuell: Der Artikel muss erst kommissioniert werden, bevor dieser geliefert werden kann. Diese Ausprägung wird aber nicht auf die Auftragsposition übernommen, wenn am Auftragskopf das Feld "Kommissionierung" auf "Automatisch" steht.
Automatisch: Die Kommissionierung erfolgt automatisch. Es bedarf keines Eingriffs in die Kommissionierung oder Liefermengenerfassung. Diese Ausprägung übersteuert die Ausprägung "Manuell" des Feldes "Kommissionierung" am Auftragskopf.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im Parameter:
Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Kommissionierung" am Artikelstamm, ob der Artikel manuell kommissioniert werden muss, sofern am Auftrag das Feld "Kommissionierung" nicht auf "Automatisch" oder "Mit Kontrolle" gesetzt ist.
0 - Automatisch: Es bedarf keines Eingriffs in der Kommissionierung oder Liefermengenerfassung, wenn die Ware verfügbar ist. Diese Ausprägung übersteuert die Ausprägung "Manuell" des Feldes "Kommissionierung" am Auftragskopf.
1 - Manuell (Standard): Die Ware muss erst kommissioniert werden, bevor diese geliefert werden kann. Diese Ausprägung wird nicht auf die Auftragsposition übernommen, wenn am Auftragskopf das Feld "Kommissionierung" auf "Automatisch" oder "Mit Kontrolle" steht.
Hinweise
Die Ausprägung des Feldes "Kommissionierung" am Auftragskopf hat nur gemeinsam mit der Einstellung des Artikels Auswirkung, ob kommissioniert wird.
Die Ausprägung "Manuell" beim Feld "Kommissionierung" am Artikelstamm (oder über die Rückfallebenen) wird nur gezogen, wenn am Auftrag beim Feld "Kommissionierung" auch auf "Manuell" gestellt ist.
Die Ausprägung "Mit Kontrolle" des Auftragskopfes wird nur dann auf die Auftragsposition übernommen, wenn beim Feld "Kommissionierung" am Artikel (oder auf dessen Rückfallebenen) die Ausprägung "Manuell" eingestellt ist.
Sobald entweder am Auftragskopf oder beim Artikel "Automatisch" gewählt ist, wird die Ausprägung "Automatisch" auch auf die Auftragsposition übernommen. Nur wenn beide (sowohl Auftragskopf als auch Artikel) auf "Manuell" gestellt sind, wird auch die Ausprägung "Manuell" auf die Auftragsposition gesetzt. Und nur wenn "Mit Kontrolle" am Auftragskopf und "Manuell" am Artikel eingestellt ist, wird die Ausprägung "Mit Kontrolle" auf der Auftragsposition gesetzt.
Beispiele für die einzelnen Kombinationen der Felder "Kommissionierung" am Auftragskopf und am Artikel
"Automatisch" am Auftragskopf + "Automatisch" am Artikel = Automatische Kommissionierung der Auftragsposition
"Manuell" am Auftragskopf + "Automatisch" am Artikel = Automatische Kommissionierung der Auftragsposition
"Mit Kontrolle" am Auftragskopf + "Automatisch" am Artikel = Automatische Kommissionierung der Auftragsposition
"Automatisch" am Auftragskopf + "Manuell" am Artikel = Automatische Kommissionierung der Auftragsposition
"Manuell" am Auftragskopf + "Manuell" am Artikel = Manuelle Kommissionierung der Auftragsposition
"Mit Kontrolle" am Auftragskopf + "Manuell" am Artikel = Kommissionierung "Mit Kontrolle" auf der Auftragsposition
PPVARL_MIT_PPV Definition, ob für den Artikel eine Ermittlung der PPV Konten erfolgen soll.
Reduktion bei AufarbeitARL_MIT_REDUKTION Bestimmung, ob beim Artikel die Produktionsmenge reduziert werden muss, wenn eine Aufarbeitsmenge hinzugegeben wird.
Besonderheiten dieses Feldes in der PPS
Wird eine Aufarbeit zur Produktion gegeben, darf unter Umständen nur ein bestimmter Prozentsatz der Produktionsmenge als Aufarbeit hinzugegeben werden. Mit dem Feld "Reduktion bei Aufarbeit" kann bestimmt werden, ob beim betreffenden Artikel die Produktionsmenge reduziert werden muss, wenn eine Aufarbeitsmenge hinzugegeben wird.
Beispiel
Lebensmittelindustrie:
Füllmenge Kocher: 1000 kg
Mögliche Produktionsmenge: 1000 kg
Aufarbeit: 100 kg (10 % von 1000 kg)
Reduktion bei Aufarbeit = Ja: Produktionsmenge 900 kg + Aufarbeit 100 kg = Summe 1000 kg
Reduktion bei Aufarbeit = Nein: Produktionsmenge 1000 kg + Aufarbeit 100 kg = Summe 1100 kg
Bei manchen Materialien (z. B. Aromen) muss bzw. darf die Produktionsmenge bei Zugabe einer Aufarbeit nicht reduziert werden, weil diese Aromen verdampfen.
skontofähigARL_MIT_SKONTO Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Legt fest, ob bei diesem Artikel ein Skonto gewährt werden kann.
SonderausdrucksformARL_MITSONDERAUSDRUCKFORM Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Soll ein Artikel auf den Ausdrucken eine andere bzw. gesonderte Formatierung erhalten als die anderen Artikel, kann dieser Artikel mit "Sonderausdrucksform" gekennzeichnet werden.
In den Reports/Ausdrucksformularen stehen hierfür eigene Bänder zur Verfügung, damit die gewünschten Artikelfelder gesondert formatiert werden können.
Modell-IDARL_MODELLKOPFGUID Verweis auf ein Stücklistenmodell, welches im Produktionsmodul angelegt werden muss.
NährwertpflichtARL_NWPFLICHT Eigenschaft, die am Artikel hinterlegt werden kann.
PackstoffkostenARL_EINSTANDSPREIS Ist am Artikel eine Packstofftabelle hinterlegt, werden hier die daraus resultierenden Packstoffkosten in der Grundeinheit des Artikels angezeigt.
PackstofftabelleARL_PACKSTOFFTABNR Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Hinterlegung einer Packstofftabelle möglich, welche mit der F4-Auswahl ausgewählt bzw. angelegt werden kann. Die Packstofftabelle kann auch im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Artikelausprägungen →Packstofftabellen angelegt werden.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im Parameter:
PackstofftabelleARL_PACKSTOFFTABNR Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Hinterlegung einer Packstofftabelle möglich, welche mit der F4-Auswahl ausgewählt bzw. angelegt werden kann. Die Packstofftabelle kann auch im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Artikelausprägungen →Packstofftabellen angelegt werden.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im Parameter:
Dieses Feld ist für die Gebührenabrechnung nach Rechnungsvorlagen (Deutschland) im Zusammenhang mit der Berechnung der §16-Pauschale relevant. Je nach Ausprägung dieses Feldes wird der Gebührenartikel, der Artikel oder die Tätigkeit für die Berechnung der §16-Pauschale herangezogen oder nicht. Bitte beachten Sie dazu auch die Ausführungen unter dem LEA Parameter §16-Pauschale - Berechnung.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Ja
Nein
Dieses Feld ist nur für die LEA in Deutschland relevant.
EP vom Artikelstamm + Monatsabschluss Materialkosten Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem aktuellen Einstandspreis lt. Artikelstamm bewertet. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Materialkosten neu bewertet.
EP von der Auftragsposition + Monatsabschluss Materialkosten Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem Einstandspreis lt. Auftragsposition bewertet. Gibt es keine Auftragsposition, wird auf den Artikelstamm zurückgegriffen. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Materialkosten neu bewertet.
EP vom Artikelstamm + Monatsabschluss Materialkosten und Arbeit Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem Einstandspreis lt. Artikelstamm bewertet. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Material- und Arbeitskosten neu bewertet.
EP von der Auftragsposition + Monatsabschluss Materialkosten und Arbeit Bei der erstmaligen Erfassung des Produkts wird es mit dem Einstandspreis lt. Auftragsposition bewertet. Gibt es keine Auftragsposition, wird auf den Artikelstamm zurückgegriffen. Bei der Ausführung der Funktion Produkteinstandspreise für fertige Produktionslose aufrollen wird es anhand der angefallenen Material- und Arbeitskosten neu bewertet.
Als Rückfallebene für die Einstellung dient der Parameter PPS → Stammdaten → Einstellungen → Parameter → PPS → Produkte →Einstandspreis: Methode der Berechnung.
Werden Produkte über den WWS-Produktionszugang angelegt, kann für diese Art der Rückmeldung noch gesondert eine Ermittlungsart eingestellt werden. Diese Einstellung ist zu finden in den Parametern PPS & WWS allgemein → Produkte →Einstandspreis: Berechnung bei Wareneingangs-Kommissionierung.
Set EP-Kennz.ARL_PPS_EPPREISKZ Set Einstandspreis Kennzeichen.
ProduktverteilungARL_PRD_STKLISTKOPFID Besonderheiten dieses Feldes in der PPS
Es kann die Produktverteilungsstückliste gespeichert werden. Mit der Artikel-Produktverteilung (Beschreibung Artikel-Produktverteilung) wird die Zerlegestückliste realisiert.
Nur wenn die Preisgruppen unabhängig von den Warengruppen geführt werden, sind diese in den Preisgruppen anzulegen.
Preisgruppen lassen sich in Preishaupt- und Preisuntergruppen unterteilen. Eine Preishauptgruppe muss mindestens eine Preisuntergruppe enthalten.
Preisgruppen werden in der Artikelverwaltung (Artikel) den Artikeln zugeordnet. Sind Warengruppen = Preisgruppen, so geschieht dies automatisch bei der Zuordnung der Warengruppen.
Bei den (Preistabellen) und Rabatttabellen (Rabatte) können dann Preise und Rabatte für die Preisgruppen erfasst werden.
Die Verwendung von Preisgruppen macht bei gleichartigen Artikeln mit gleichen Preisen bzw. für gruppenspezifische Rabatte Sinn.
Preis per EKARL_PREISPER_EK Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Anzahl der Einheiten, für die der eingegebene Einkaufspreis gilt (z. B. EK gilt für 5 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
Anzahl der Einheiten, für die der eingegebene empfohlene Verkaufspreis exklusive gilt (z. B. empfohlene VK gilt für 2 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
Anzahl der Einheiten, für die der eingegebene empfohlene Verkaufspreis inklusive gilt (z. B. empfohlene VK gilt für 2 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
Preis per EPARL_PREISPER_EN Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Anzahl der Einheiten, für die der eingegebene Einstandspreis gilt (z. B. EP gilt für 5 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
PreisPer EP (GE)ARL_PREISPER_EN_GE Besonderheiten dieses Feldes in der WW
Anzahl der Einheiten, für die der angegebene Einstandspreis in Grundeinheit gilt (z. B. EP gilt für 5 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
PreisPer VK Exkl.ARL_PREISPER_VKE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Anzahl der Einheiten, für die der eingegebene Verkaufspreis exklusive gilt (z. B. VK gilt für 2 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
PreisPer VK Inkl.ARL_PREISPER_VKI Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Anzahl der Einheiten, für die der eingegebene Verkaufspreis inklusive gilt (z. B. VK gilt für 2 Stück). Standardmäßig gilt der Preis für 1 Einheit.
Nur wenn die Preisgruppen unabhängig von den Warengruppen geführt werden, sind diese in den Preisgruppen anzulegen.
Preisgruppen lassen sich in Preishaupt- und Preisuntergruppen unterteilen. Eine Preishauptgruppe muss mindestens eine Preisuntergruppe enthalten.
Preisgruppen werden in der Artikelverwaltung (Artikel) den Artikeln zugeordnet. Sind Warengruppen = Preisgruppen, so geschieht dies automatisch bei der Zuordnung der Warengruppen.
Bei den (Preistabellen) und Rabatttabellen (Rabatte) können dann Preise und Rabatte für die Preisgruppen erfasst werden.
Die Verwendung von Preisgruppen macht bei gleichartigen Artikeln mit gleichen Preisen bzw. für gruppenspezifische Rabatte Sinn.
Dieses Feld wird für die Lagerumschichtung von einem Quelllager (externes Lager) in ein Ziellager benötigt. Für einen bestimmten Zeitpunkt im Produktionsablauf (nach der Planung und Produktionsfreigabe) können die benötigten Einzelteile errechnet werden, vom Quelllager angefordert und in das Ziellager umgeschichtet werden. Die Puffermenge ist der Sicherheitsbestand am Ziellager, auf den mindestens aufgefüllt werden soll.
Für Stücklisten kann ein beliebiger Text und der prozentmäßige Anteil der einzelnen Stücklistenpositionen angezeigt und errechnet werden. (Beschreibung der Produktauszeichnung) Die Produktbezeichnung kann auch in verschiedenen Sprachen hinterlegt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der PPS Die optimale Menge pro Produktionslos entspricht meist der maximalen Menge. Bei der Übernahme einer Auftragsposition zur Produktion in die PPS werden mehrere Produktionslose zur Auftragsposition angelegt, wenn die Menge größer als die "Optimale Menge pro Produktionslos" ist. Das erste Produktionslos zur Auftragsposition wird mit der "Optimalen Menge pro Produktionslos" angelegt. Die restliche Menge wird wiederum mit der "Minimalen Menge pro Produktionslos" und "Optimalen Menge pro Produktionslos" geprüft und es werden dementsprechend weitere Produktionslose zur Auftragsposition angelegt.
ProduktionsmengeneinheitARL_PRODMENGE_EINHEITKBEZ Diese Einheit wird nur für die Produktionslos-Berechnung herangezogen.
Besonderheiten dieses Feldes in der PPS Weicht die Mengeneinheit der Mengen "Optimale Menge pro Produktionslos", "Minimale Menge pro Produktionslos" bzw. "Intervallmenge pro Produktionslos" von der Grundeinheit des Produktions-Artikels ab, kann hier eine Produktionsmengeneinheit eingegeben werden. Diese Einheit wird nur für die Produktionslos-Berechnung herangezogen.
ProduktreiheARL_PRODUKTREIHE Besonderheiten dieses Feldes in der PPS
Bei der Produktionsplanung (Produktionslose planen) kann innerhalb einer Gruppe von Produktionslose anhand der Produktreihe die Produktionssequenz vergeben werden. (Feldbeschreibung Produktreihe)
ProjektartikelARL_PROJEKTARTIKEL Es kann angegeben werden, ob es sich um einen Projektartikel handelt.
Folgende Ausprägungen sind möglich
Standardartikel
Projektartikel
ProjekteingabeARL_PROJEKTEINGABEKZ Es kann angegeben werden, ob ein Projekt eingegeben werden darf/muss oder nicht.
0 - ohne Provision (für diese Artikel wird keine Provision berechnet)
1 - mit Provision (für diese Artikel wird eine Provision berechnet)
3 - nur Verkäuferprovision (für diese Artikel wird nur eine Verkäufer- und keine Innendienstprovision berechnet)
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Ein Provisionskennzeichen für Artikel/Tätigkeiten ist in der LEA nicht gebräuchlich, am ehesten verwenden PLE-Kunden diese Möglichkeit zur Kennzeichnung.
QualitätskontrolleARL_QUALITAETSKONTROLLE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Dieses Feld bestimmt, ob für diesen Artikel Qualitätskontrollen durchgeführt werden können.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Standard
Ja
Nein
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen bzw. in folgendem Parameter:
Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Qualitätskontrolle" am Artikelstamm, ob für den Artikel eine "Qualitätskontrolle" im Einkauf durchgeführt werden soll.
Hinweis Um eine Qualitätskontrolle durchführen zu können, ist es notwendig "Qualitätsmerkmale" zu definieren und zu hinterlegen. Die Qualitätsmerkmale können in der Artikelliste über den Detailreiter "Allgemein - Qualitätsmerkmale" definiert werden.
Als Rückfallebene gilt neben dem Parameter die Einstellung in den Warengruppen.
Hinweis
Das Feld "RabattKz VK" vom Artikelstamm hat keine Auswirkung auf das Feld "Rabatt berechtigt" auf der Preistabellenposition, d. h., die Einstellung am Artikelstamm dient nicht als Vorschlagswert für das Feld "Rabatt berechtigt".
Ist das "RabattKz VK" am Artikelstamm abweichend zur Einstellung in der Preistabelle, zieht jede Einschränkung der Rabattberechtigung immer vorrangig. Das bedeutet:
Ist auf der Preistabelle "ohne Rabatt", auf dem Artikel "mit Rabatt" eingestellt, darf kein Rabatt eingegeben werden.
Ist auf dem Artikel "ohne Rabatt", in der Preistabelle "mit Rabatt" eingestellt, darf auch kein Rabatt eingeben werden.
RabattKz EKARL_RABATTKZ_EK Rabattkennzeichen für Einkauf.
Als Rückfallebene gilt neben dem Parameter die Einstellung in den Warengruppen.
Hinweis
Das Feld "RabattKz EK" vom Artikelstamm hat keine Auswirkung auf das Feld "Rabatt berechtigt" auf der Preistabellenposition, d. h., die Einstellung am Artikelstamm ist nicht der Vorschlagswert für das Feld "Rabatt berechtigt".
Das Feld "RabattKz EK" vom Artikelstamm hat Auswirkung auf die Rabattfindung.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen und im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Freigabe zur Verrechnung erforderlich
Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Freigabe zur Verrechnung erforderlich" am Artikelstamm, ob für den Artikel eine Freigabe zur Verrechnung erforderlich ist.
Hinweis: Die Freigabe wird über die Auftragsposition mittels Kontextfunktion "Freigabe zur Verrechnung" gesetzt.
Dieses Feld dient zur Vordefinition, welche Gruppennummer für die Leistungen mit diesem Artikel/dieser Tätigkeit im Rahmen der Gruppenbildung vergeben werden soll.
So können verschiedene Tätigkeiten bzw. Artikel über sogenannte "Gruppen" für den Rechnungsausdruck zusammengefasst und aufsummiert werden. Dies kann zum Beispiel auftreten, wenn man dem Kunden die Leistungen nicht detailliert aufschlüsseln will, jedoch selbst in der Rechnungsbearbeitung bzw. bei Auswertungen die Positionen getrennt betrachten möchte. Tätigkeiten bzw. Artikel, welche man nicht gesondert drucken, sondern zusammenfassen möchte, müssen die gleiche Gruppennummer erhalten.
Die Gruppennummer kann während der Rechnungsbearbeitung manuell geändert werden, daher wird über dieses Feld nur der automatische Vorschlag für die Gruppennummer vordefiniert. Der Vorschlag wird allerdings nur aus diesem Feld übernommen, wenn der LEA Parameter Gruppenbildung entsprechend gesetzt ist.
Kennzeichen, ob der Artikel seriennummerngeführt ist.
Ausprägung
Beschreibung
Zwingend
Bei jeder Buchung am Lager (auch bei Zugängen und Umlagerungen) muss eine Seriennummer bekannt gegeben werden.
Bei zwingender Seriennummernführung bei Stücklistenpositionen wird die abzubuchende Seriennummer zumeist mittels BDE- oder MDE-Material vor Produktzubuchung bekannt gegeben.
Nur bei Auslieferung
Nur bei Auslieferungen bzw. beim Verbauen der Artikel in Stücklisten ist die Seriennummer bekannt zu geben. Im Lager ist für diese Artikel ein Gesamtlagerstand verfügbar, jedoch kein Lagerstand je Seriennummer.
Mittels Einstellung am Stammdaten-Stücklistenkopf wird bekannt gegeben, ob für Stücklistenpositionen mit der Ausprägung "Nur bei Auslieferung" eine Seriennummer bei Abbuchung abgefragt wird oder nicht. Standardmäßig ist die Einstellung mit "Ja" gekennzeichnet.
Für Einzelteile der Stückliste, bei welchen die "Seriennummern nur bei Auslieferung" abgefragt werden, kann hier eingestellt werden, ob die Seriennummer vor der Lagerbuchung abgefragt werden soll.
Achtung: Handelt es sich beim zu produzierenden Artikel auch um einen Artikel mit "Seriennummernführung nur bei Auslieferung", muss bei der Produkterfassung auch eine Seriennummer eingegeben werden. Diese Seriennummer wird lediglich auf dem Produkt dokumentiert, jedoch nicht in das Lager übergeben - dort bleibt ein Gesamtlagerstand dokumentiert.
Hat der zu produzierende Artikel "Nur bei Auslieferung" als Ausprägung, muss auch für das Produkt bei Zubuchung zwingend eine Seriennummer eingegeben werden!
Nein
Keine Seriennummernführung des Artikels.
Standard
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Hinweis
Wird ein seriennummerngeführter Artikel auf "ohne Seriennummernführung" umgestellt, wird zuerst geprüft, ob es vorhandene Lagerdaten mit Seriennummern oder auch offene Verleihjournalsätze gibt. In diesem Fall erscheint beim Speichern der Änderung eine entsprechende Hinweismeldung und die Änderung kann nicht durchgeführt werden.
Um den Artikel dennoch umstellen zu können, sind zuerst die Lagerstände zu bereinigen (Lagerstand mit Seriennummer abbuchen), die Liefervorschläge mit hinterlegten Seriennummern zu löschen und die offenen Verleihpositionen zurückzunehmen.
Danach kann der Artikel umgestellt und die Mengen ggf. wieder auf Lager zugebucht werden.
Set-Beschaffungs-PrioARL_SET_BESCHPRIO Definition, mit welcher Priorität der Artikel im Zuge einer Setbeschaffung ermittelt werden soll.
Set-/EinzelteilbeschaffungARL_SET_EZT_BESCHKZ Definition, ob bei der Ermittlung des Beschaffungsvorschlages der Setartikel oder dessen Einzelteile ermittelt werden sollen.
Set-Liefer-Kz (VK)ARL_SET_KOMMISSKZ Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Kennzeichen, wie das Set kommissioniert werden soll.
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Einzelteile ohne Teillieferung: Werden Teilmengen kommissioniert, ist der Lieferscheindruck für diese Position nicht möglich. Nur gesamte Sets können nach der Kommissionierung geliefert werden.
Einzelteile mit Teillieferung: Die Rechnungsmenge des Setartikels errechnet sich aliquot anhand der gelieferten Einzelteilmengen.
Set-Verarb.-Kennz.ARL_SET_VERARBKZ Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Gibt an, wie ein Auftrag bzw. wie eine Bestellung zu diesem Set-Artikel angelegt wird bzw. ob der Artikel überhaupt ein Setartikel ist.
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Kein Set
Einzelteile als Stückliste
Einzelteile als Stückliste mit Arbeitsplan
Einzelteile als eigene Pos.
Bei einem Artikel, der kein Setartikel ist, wird hier standardmäßig "kein Set" eingestellt. Der Artikel wird in einem Auftrag bzw. in einer Bestellung als Position übernommen.
Bei der Ausprägung "Einzelteile als Stückliste" wird bei der Auftragsanlage bzw. Bestellanlage eine Stückliste erstellt.
Bei der Ausprägung "Einzelteile als Stückliste mit Arbeitsplan" kann zum erstellten Stücklistenkopf auch ein Arbeitsplan über das Paket WWS → Stammdaten → Stücklisten →Arbeitsplan hinzugefügt werden. Die Ausprägung steht nur dann zur Verfügung, wenn die Lizenz "PPS Arbeitsplan" erworben wurde.
Bei der Ausprägung "Einzelteile als eigene Position" wird bei der Anlage von Auftrag oder Bestellung pro Set-Einzelteil eine Position angelegt.
Die Einstellung gilt sowohl für Verkauf als auch für Einkauf. Eine getrennte Einstellung für Auftrag oder Bestellung ist nicht möglich.
Als Rückfallebene gilt neben dem Parameter die Einstellung in den Warengruppen.
Pflichteingabe ZusatzmengenARL_SPESENPFLICHT Mit diesem Feld kann eine verpflichtende Eingabe von Zusatzmengen für alle Zeitleistungen mit dieser Tätigkeit bei der Leistungserfassung aktiviert werden. Bei der Erfassung einer derartigen Leistung wird beim Speichern sofort das Fenster "Zusatzmengen erfassen" geöffnet, in der die Zusatzmengen erfasst werden können.
Voraussetzung für das automatische Öffnen des Fensters "Zusatzmengen erfassen" ist, dass alle nötigen Bestandteile der Leistung bereits eingegeben worden sind (z. B. Kunde, Tätigkeit, Stunden).
Bitte beachten Sie, dass die verpflichtende Eingabe der Zusatzmengen bei der Erfassung einer Leistung in der Rechnungsbearbeitung niemals ausgelöst wird.
SpezifikationsdatumARL_SPEZIFIKATIONSDATUM Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
In diesem Feld kann hinterlegt werden, wann der Artikel spezifiziert wurde. Zum Beispiel: Datum der Definition der Qualitätsparameter etc. Dieses Feld hat programmintern keine Auswirkungen.
Dieses Feld ist nur für die LEA in Deutschland relevant.
GebührenintervallARL_STBGEBV_INTERVALL In diesem Feld stellen Sie ein, wie oft eine Gebühr abgerechnet werden soll (z. B. pro Quartal).
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Kein Intervall
Monatlich
Quartalsweise
Jährlich
Das Feld "Gebührenintervall" hat keine Auswirkung auf das Feld Abrechnungszeitraum auf der Gebühr - in diesem wird bei Neuanlage einer Gebühr immer die Ausprägung "Monatlich (1-fache Gebühr)" vorgeschlagen und muss im Bedarfsfall manuell umgestellt werden. Umgekehrt prüft das Feld "Abrechnungszeitraum" auf der Gebühr aber die Einstellung des Feldes "Gebührenintervall" des Artikels und bringt folgende Hinweismeldung, wenn die Einstellung der Gebühr nicht mit jener des Gebührenintervalls übereinstimmt:
Das ist dann der Fall, wenn beispielsweise auf der Gebühr im Feld "Abrechnungszeitraum" die Einstellung "Quartal (3-fache Gebühr)" gewählt worden ist und am Gebührenartikel im Feld "Gebührenintervall" die Ausprägung "Quartalsweise" eingestellt ist - hier geht das Programm davon aus, dass bereits eine Gebühr für das Quartal verrechnet worden ist. Die Gebühren werden dennoch laut Einstellung des Feldes "Abrechnungszeitraum" erstellt. Um diese Meldung nicht mehr zu erhalten, kann das Feld "Gebührenintervall" am Artikelstamm auf die Ausprägung "Kein Intervall" oder "Monatlich" umgestellt werden.
Zwischen den Feldern Eingabe Bezugszeitraum und Gebührenintervall besteht eine Abhängigkeit. Sobald der Bezugszeitraum auf eine Muss-Ausprägung geändert wird, erfolgt automatisch eine Anpassung im Feld "Gebührenintervall". Wird das Feld "Eingabe Bezugszeitraum" beispielsweise auf "Bezugsjahr muss eingegeben werden" umgestellt, ändert sich auch das Feld "Gebührenintervall" auf die Ausprägung "jährlich". Dieses Verhalten ist nur eine Absicherung. In der Praxis werden Artikel in der Regel dupliziert, wodurch das aktuelle Verhalten unproblematisch bleibt.
Dieses Feld ist nur für die LEA in Deutschland relevant.
Es können unterschiedliche Typen von Abgaben und Steuern definiert werden (z. B. Legierungszuschläge, Umweltabgabe etc.).
Pro Abgabenart können beliebig viele Werte definiert werden. Ein entsprechender Wert kann als Prozentsatz vom Basisbetrag, als Absolutbetrag oder auch als Kombination von beidem definiert werden (gesteuert durch Berechnungsbasis bzw. Berechnungskennzeichen).
Diese Tabelle ist notwendig, damit verschiedene Zusatzsteuern oder Abgaben je Artikel berechnet werden können.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
In der Abgabentabelle werden die Konten für die Verbuchung und die Zusammenfassung der Abgaben definiert. Die Zusammenfassung findet dann Anwendung, wenn bei einem Artikel mehrere Abgaben/Steuern berechnet werden müssen. Ist auf der Abgabentabelle kein Konto hinterlegt, so kann diese für die FIBU Verbuchung nicht herangezogen werden.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen.
Stkl.-FertigungsartARL_STKL_FERTIGUNGSKZ Dieses Feld definiert, ob die Stückliste eigen- oder fremdgefertigt wird, und kann nur bei Artikelstücklisten geändert werden.
Dieses Feld ist für die stücklistenspezifischen Einstellungen bzw. für Setartikel oder Produktionsartikel relevant.
Mit F4 kann in diesem Feld eine bestehende Stückliste ausgewählt oder der Stücklistenkopf in diesem Fenster angelegt werden. Wird der Stücklistenkopf neu angelegt, wird dieser Artikel schon vorgeschlagen. Sobald der Stücklistenkopf übernommen wird, ist die Stückliste sofort befüllt.
StücklistenversionARL_STKLKOPFID_VERSION Version der Stückliste. Für die Formatierung und automatische Erhöhung der Stückliste gibt es eigene Parameter.
Dieses Feld gibt an, wie die Stückliste zu diesem Artikel aufgelöst werden soll.
Folgende Ausprägungen sind möglich:
Handelsware/Rohstoff (Keine Auflösung der Stückliste)
Lagerproduktion
Kundenproduktion
Handelsware/Rohstoff: Standardeinstellung. Dieses Produkt wird nicht produziert. Es erfolgt keine Auflösung der Stückliste. Handelt es sich um einen Setartikel, muss diese Ausprägung ausgewählt werden.
Lagerproduktion: Dieses Produkt wird nur aufgrund eines Produktionsauftrags produziert.
Kundenproduktion: Dieses Produkt kann sowohl aufgrund eines Produktions- als auch eines Kundenauftrags produziert werden.
TouchscreenARL_TOUCHSCREEN_SHOW Gibt an, ob am Touchscreen der Kasse sichtbar.
Überlieferung erlaubt EKARL_UEBERLIEFERUNG_EK Definition, ob für den Artikel im Einkauf eine Überlieferung erlaubt ist.
URL-TextARL_ARTIKELBEZ_ENG Bezeichnung des Artikels auf Englisch.
Entscheidet, ob dieser Artikel/diese Tätigkeit in die KORE verbucht werden soll. Das Feld ist im Standard (z. B. bei Neuanlagen) immer aktiv und kann bei Bedarf deaktiviert werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA:
Derartig gekennzeichnete Tätigkeiten/Artikel werden im Zuge der aufwandseitigen LEA/KORE-Überleitung in die KORE übergeleitet.
Wird das Feld auf einer Tätigkeit/einem Artikel deaktiviert, so wird dieser für zukünftige Überleitungen nicht mehr berücksichtigt.
verf. LagermengeARL_VERF_LAGERMENGE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Tatsächlich verfügbare Lagermenge des Artikels
Die verfügbare Lagermenge des Artikels errechnet sich aus der auf Lager liegenden Menge, addiert mit den geplanten Zugängen (z. B. durch Bestellungen) und subtrahiert mit den geplanten Abgängen (z. B. durch Aufträge).
Abhängig von folgendem Parameter kann auch die Lagermenge für Setartikel ermittelt werden.
Der eingegebene Verkaufspreis wird in die Standardpreistabelle für Verkaufspreise in der Preistabellen-Verwaltung gespeichert. (Bereich Warenwirtschaft → Preise/Rabatte → Preistabellen).
Der eingegebene Verkaufspreis wird in die Standardpreistabelle für Verkaufspreise in der Preistabellen-Verwaltung gespeichert. (Bereich Warenwirtschaft → Preise/Rabatte → Preistabellen).
Definition, ob eine Reservierung trotz Überschneidung gespeichert werden kann.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Standard (laut Parametereinstellung)
Sperre
Warnung
Bei der Ausprägung "Warnung" erscheint die entsprechende Hinweismeldung mit der Angabe der verfügbaren Menge im ausgewählten Zeitraum. Die Reservierung kann nach Bestätigung der Meldung mit "Ok" gespeichert werden.
Bei "Sperre" kann die Reservierung maximal in Höhe der verfügbaren Menge gespeichert werden.
Wird im Feld "Verpackungsmenge" ein Wert hinterlegt, kann über die Rundungsmethode definiert werden, ob und wie der Beschaffungsvorschlag gerundet werden soll.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
Standard (laut Parameter)
immer aufrunden
immer abrunden
kaufmännisch runden
aufrunden ab Rundungslimit
ohne Rundung
Weitere Informationen zu der Rundung laut Verpackungsmenge finden Sie im Themendokument Saisonbeschaffung.
Das Rundungslimit wird herangezogen, wenn im Feld "Rundungsmethode (Verpack.Mg.)" die Ausprägung "aufrunden ab Rundungslimit" eingestellt wird. Dieses Limit definiert, ab welcher Differenz eine Aufrundung erfolgen soll.
Weitere Informationen zu der Rundung laut Verpackungsmenge finden Sie im Themendokument Saisonbeschaffung.
VerpackungseinheitARL_VERPACKUNGSEINHEITKBEZ Verpackungseinheit des Artikels
VerpackungsgewichtARL_VERPACKUNGSGEWICHT Verpackungsgewicht des Artikels
VerpackungsmengeARL_VERPACKUNGSMENGE Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Packungsmenge gibt an, wie viel Fertigproduktmenge in eine Verpackung gepackt wird. Dieser Wert dient zur Errechnung der Anzahl der Etiketten für die Verpackung in der Produktion. Über die Verpackungsmenge kann auch die Rundung der Beschaffungsvorschläge bei abweichenden Verpackungsmengen und -einheiten geregelt werden.
VerrechnungsartikelARL_VERRECHN_ARTIKELNR Bei einer Tätigkeit kann in diesem Feld ein gewünschter Artikel hinterlegt werden, der für die Verrechnung statt der Tätigkeit verwendet werden soll. Bei Erfassung einer verrechenbaren Leistung mit dieser Tätigkeit wird bei Verrechnung der Leistung über die Auftragsvorerfassung statt der Tätigkeit dieser Artikel verwendet. Voraussetzung: Der WWS Parameter "Verrechnungsartikel anstelle von Tätigkeit" (→ Auftragserfassung → Auftragsvorerfassung) ist aktiviert.
Dieses Feld wirkt sich nur in der PLE aus.
VKPreisKontrolle ArtARL_VKPREISKONTROLLE_ART Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Gibt an, ob die Kontrolle für Mindest-Deckungsbeitrag und/oder Maximal-Rabatt gilt.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen.
Die Verkaufspreiskontrolle kann für die Auftrags- und Angebotserfassung sowie Kassenerfassung aktiviert werden.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Auftrags- und Angebotserfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Definition, ob beim Speichern der Auftrags- bzw. Angebotsposition eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter kann nun für die Auftrags- und Angebotserfassung Folgendes gesteuert werden:
0 - Keine Prüfung: In der Auftrags- und Angebotserfassung erfolgt keine Verkaufspreiskontrolle. Diese Option ist sinnvoll, wenn sich die Verkaufspreiskontrolle nur in der Kasse auswirken soll.
1 - Bei Hinweis Fokus auf "Abbrechen": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Abbrechen". (Standard)
2 - Bei Hinweis Fokus auf "Trotzdem speichern": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Trotzdem speichern".
Hinweis In der Kassenerfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle. Zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein → Verkaufspreiskontrolle.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Kassenerfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein.
Definition, ob in der Kassenerfassung eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, der Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter sind folgende Optionen möglich:
0 - Nein
1 - Ja (Standard)
3 - Nicht bei Aktionen
Hinweis Für die Auftrags- und Angebotserfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle:
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen.
Die Verkaufspreiskontrolle kann für die Auftrags- und Angebotserfassung sowie Kassenerfassung aktiviert werden.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Auftrags- und Angebotserfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Definition, ob beim Speichern der Auftrags- bzw. Angebotsposition eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter kann nun für die Auftrags- und Angebotserfassung Folgendes gesteuert werden:
0 - Keine Prüfung: In der Auftrags- und Angebotserfassung erfolgt keine Verkaufspreiskontrolle. Diese Option ist sinnvoll, wenn sich die Verkaufspreiskontrolle nur in der Kasse auswirken soll.
1 - Bei Hinweis Fokus auf "Abbrechen": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Abbrechen". (Standard)
2 - Bei Hinweis Fokus auf "Trotzdem speichern": Im Fall der Warnung liegt der Fokus in der Hinweismeldung auf der Schaltfläche "Trotzdem speichern".
Hinweis In der Kassenerfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle. Zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein → Verkaufspreiskontrolle.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Kassenerfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein.
Definition, ob in der Kassenerfassung eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
Im Feld "VKPreisKontrolle Art" im Artikelstamm kann definiert werden, ob der Mindest-Deckungsbeitrag, der Maximalrabatt oder beides geprüft werden soll (die Prozentsätze dafür können in den Feldern "MindestDB%" und "Maximalrabatt" definiert werden). Das Feld "VKPreisKontrolle" steuert, ob nur eine Warnung ausgegeben oder ob eine Sperre erfolgen soll. Die Einstellungen im Artikelstamm gelten sowohl für die Auftrags- und Angebotserfassung als auch für die Kassenerfassung.
Mit diesem Parameter sind folgende Optionen möglich:
0 - Nein
1 - Ja (Standard)
3 - Nicht bei Aktionen
Hinweis Für die Auftrags- und Angebotserfassung gibt es ebenfalls eine Einstellung zur Verkaufspreiskontrolle:
Dieses Feld ist für die stücklistenspezifischen Einstellungen bzw. für Setartikel relevant.
Für die Verkaufspreisfindung sind folgende Ausprägungen möglich:
Standardpreisfindung
Preisfindung lt. Stückliste
Ist die Standardpreisfindung aktiviert, wird der Verkaufspreis vom Setartikel genommen.
Ist die Preisfindung lt. Stückliste aktiviert, wird der Verkaufspreis durch die Einzelteile berechnet.
Wertaufteilung SetARL_VKWERTAUFTEILUNG Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Dieses Feld ist für Stücklistenspezifische Einstellungen bzw. für Setartikel relevant.
Für die Wertaufteilung des Sets gibt es folgende Ausprägungen:
Keine
Aliquot Preis
Aliquot Wertanteil/Preis
Aliquot Wertanteil
Die Verkaufspreise können im Stücklistenstamm und/oder in der Preistabelle gepflegt werden, die Wertanteile können nur im Stücklistenstamm gepflegt werden. Eine Verkaufs-Wertaufteilung hat nur einen Sinn, wenn das VKPreis-Kennzeichen auf "Standardpreisfindung" eingestellt ist. Bei einer Preisfindung lt. Stückliste muss nichts mehr aufgeteilt werden, weil die Preise dann laut Stückliste gefunden werden.
Ist die Aufteilung auf "Keine" eingestellt, wird nach "Aliquot VKPreis" verfahren.
Bei der Ausprägung "Aliquot Preis" erfolgt die Verkaufs-Wertaufteilung nach dem Verkaufspreis. Damit diese Aufteilung möglich ist, muss bei mindestens einem der Einzelteile der VK-Preis angegeben werden. Der Preis kann entweder in der Stücklistenposition, in der Preistabelle oder am Artikel selbst angegeben werden. Wird kein Preis gefunden, so ist der Anteil dieses Einzelteils 0. In diesem Fall wird eine Meldung ausgegeben. Wird allerdings ein Preis mit dem Wert 0 gefunden, so gilt dies als gültige Hinterlegung.
Bei der Ausprägung "Aliquot Wertanteil/Preis" erfolgt die Wertaufteilung nach Wertanteil je Preis. Ist ein Wertanteil hinterlegt, wird laut diesem aufgeteilt. Ansonsten wird ein VKPreis gesucht (zuerst im Stücklistenstamm, dann in der Preistabelle) und mit Menge * VKPreis ein Wertanteil errechnet. Danach erfolgt wieder eine Aufteilung auf die Einzelteile der Stückliste.
Bei der Ausprägung "Wertanteil" erfolgt die Wertaufteilung nach Wert. Hier kann die VK-Wertaufteilung anhand eines Wertanteils aliquot berechnet werden. Der Wertanteil selbst ist in der Stückliste auf den Einzelteilen zu definieren.
Wird bei diesen Aufteilungen auf keinem Einzelteil ein Verkaufspreis, Wertanteil bzw. Verkaufspreis oder Wertanteil gefunden, erhält der letzte Einzelteil den gesamten Wert.
Vorgabe FarbeARL_VORG_FARBENNR Definition, welche Farbe bei Verwendung des Artikels automatisch vorgeschlagen werden soll.
Firma (Farbe)ARL_VORG_FRB_FIRMENNR Firmennummer Farbe
Firma (Größe)ARL_VORG_GRO_FIRMENNR Firmennummer Größe
Vorgabe GrößeARL_VORG_GROESSENKBEZ Definition, welche Größe bei Verwendung des Artikels automatisch vorgeschlagen werden soll.
Firma (Lager EK)ARL_VORG_LAG_FIRMENNR_EK Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Vorgabe der Firmennummer Einkauf
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Vorgabe Firmen-Nr EK
manuelle Auswahl möglich
Lager EKARL_VORG_LAGERNR_EK Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Vorgabe des Einkaufslagers
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Vorgabe Lager-Nr. EK
manuelle Auswahl möglich
Lagerplatz EKARL_VORG_LAGERPLATZ_EK Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Vorgabe des Einkaufslagerplatzes
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Vorgabe Lagerplatz EK
manuelle Auswahl möglich
Firma (Lager)ARL_VORGABE_FIL_FIRMENNR Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Firmennummer für Vorschlagswerte.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Vorgabe Firmen-Nr
manuelle Auswahl möglich
LagerARL_VORGABE_LAGERNR Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Vorschlagslager für Zu- und Abbuchung.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Vorgabelagerplatz der Lagerartikeldaten bezogen auf das Vorgabelager, welches am Artikel eingegeben wird.
Lagerartikeldaten sind die Stammdaten zu einem Artikel und Lager. Hier kann für unterschiedliche Artikel und Lagerorte der jeweilige Lagerplatz hinterlegt werden.
Bsp: Der Artikel soll im Lager 1 am Lagerplatz "Rampe 1" liegen und im Lager 2 auf Lagerplatz "Rampe 2". Das "berechnete" Feld "Lagerplatz (Lagerartikeldaten)" zeigt den Vorgabelagerplatz für den Artikel und für das am Artikel hinterlegte Vorgabelager.
Vorgabelagerplatz der Lagerartikeldaten bezogen auf das Vorgabelager, welches am Artikel eingegeben wird.
Lagerartikeldaten sind die Stammdaten zu einem Artikel und Lager. Hier kann für unterschiedliche Artikel und Lagerorte der jeweilige Lagerplatz hinterlegt werden.
Bsp: Der Artikel soll im Lager 1 am Lagerplatz "Rampe 1" liegen und im Lager 2 auf Lagerplatz "Rampe 2". Das "berechnete" Feld "Lagerplatz (Lagerartikeldaten)" zeigt den Vorgabelagerplatz für den Artikel und für das am Artikel hinterlegte Vorgabelager.
Vorgabe-ProzessARL_VORGABE_PROZESSID Besonderheiten dieses Feldes in der WWS:
Werden die Produktionslose durch einen Auftragsimport angelegt (CSV-Datei), so wird das Material dieser Abteilung per Default (Vorgabe) zugewiesen. Normalerweise wird die zugehörige Abteilung aus der Stückliste entnommen, jedoch muss bei einem Auftragsimport diese Information in den Stammdaten hinterlegt werden.
Vorgabe PreisPerARL_VORGABEPREISPER Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Dient zur Prüfung, ob z. B. eine Charge ausgehend vom Liefertermin noch lange genug haltbar ist.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
MHD-Vorwarntage Verkauf
manuelle Eingabe möglich
VPI-ErhöhungARL_VPIERHOEHUNG Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Es kann festgelegt werden, ob für den Artikel eine VPI-Erhöhung erfolgen soll.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Warengruppen im folgenden Parameter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
VPI-Indexerhöhung
0 - Nein
1 - Ja
Der Verbraucherpreisindex (VPI) ist ein Maßstab für die allgemeine Preisentwicklung bzw. für die Inflation in Österreich. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) ist die Grundlage für die vergleichbare Messung der Inflation in Europa und für die Bewertung der Geldwertstabilität innerhalb der Euro-Zone. Der VPI wird neben seiner Rolle als allgemeiner Inflationsindikator für die Wertsicherung von Geldbeträgen (z. B. Mieten, Unterhaltszahlungen) verwendet, er ist aber auch Datenbasis für Lohnverhandlungen. Damit sind beide Verbraucherpreisindizes wichtige Kennzahlen für österreichische und europäische Datenanwender.
Nummer der Warenhauptgruppe/Tätigkeitshauptgruppe, zu welcher der Artikel/die Tätigkeit zuzuordnen ist.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Warengruppen ermöglichen eine Strukturierung des Artikelstammes. Artikel, die gleiche Merkmale aufweisen, können logisch zusammengefasst werden.
Der Einsatz von Warengruppen ermöglicht warengruppenspezifische Einstellungen.
Warenhaupt- und untergruppe werden gesetzt, um dadurch eine eindeutige Zuordnung von Artikeln zu Warengruppen vornehmen zu können.
Werden den Artikeln Warengruppen zugeordnet, muss jeweils eine Warenhaupt- als auch eine Warenuntergruppe zugeordnet werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld heißt in der LEA Tätigkeitshauptgruppe. Die Tätigkeitshauptgruppe wird automatisch von der dem Artikel/der Tätigkeit zugeordneten Tätigkeitsgruppe ermittelt.
Nummer der Warenuntergruppe/Tätigkeitsgruppe, zu welcher der Artikel/die Tätigkeit zuzuordnen ist.
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Warengruppen ermöglichen eine Strukturierung des Artikelstammes. Artikel, die gleiche Merkmale aufweisen, können logisch zusammengefasst werden.
Der Einsatz von Warengruppen ermöglicht Warengruppenspezifische Einstellungen.
Warenhaupt- und untergruppe werden gesetzt, um dadurch eine eindeutige Zuordnung von Artikeln zu Warengruppen vornehmen zu können.
Werden den Artikeln Warengruppen zugeordnet, muss jeweils eine Warenhaupt- als auch eine Warenuntergruppe zugeordnet werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld heißt in der LEA Tätigkeitsgruppe. Leistungen/Barauslagen werden unter Tätigkeitsgruppen aufbereitet und verrechnet.
Daher muss bereits im Tätigkeitsstamm eine Zuordnung zu einer Tätigkeitsgruppe (und damit automatisch zu einer Tätigkeitshauptgruppe) getroffen werden.
Bei Artikeln ist eine Zuordnung bereits im Artikelstamm nicht immer eindeutig möglich, beispielsweise wenn Fremdleistungen einmal unter Buchhaltung und einmal unter Barauslagen abgerechnet werden. Buchungszeilen hingegen können bereits im Stamm fix der Buchhaltung zugeordnet werden. In ersterem Fall ist das Feld im Artikelstamm daher leerzulassen und die Zuordnung erst direkt bei der Leistungserfassung zu treffen.
Soll für den Artikel der Wareneinsatz ermittelt werden, MUSS dieses Feld aktiviert werden.
Damit der Wareneinsatz ermittelt (Wareneinsatzermittlung) werden kann, müssen weiters für die Lagerabgangsbuchungen (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Lager → Lagerbuchungskennzeichen) sowie für die Erfassungskennzeichen Verkauf (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Verkauf/Einkauf → Verkauf → Erfassungskennzeichen für Verkauf) die Wareneinsatzeinstellungen aktiviert werden.
Das Feld "Folgeartikelnummer" spielt für die LEA keine Rolle. Wenn Sie in der LEA mit Folgeartikeln arbeiten möchten, müssen Sie auf die Programmfunktionalität Folgeartikel (LEA) zurückgreifen.
Durch die Aktivierung eines Artikels als Folgeartikel kann dieser einem anderen Artikel als Folgeartikel zugeordnet werden.
Weiters kann dieser Folgeartikel in einer Folgeartikelgruppe verwendet werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Das Feld "Folgeartikelgruppe" spielt für die LEA keine Rolle. Wenn Sie in der LEA mit Folgeartikeln arbeiten möchten, müssen Sie auf die Programmfunktionalität Folgeartikel (LEA) zurückgreifen.
Zähler-Einheit VerleihARL_ZAEHLER_EH_VERLEIH Definition der Einheit für die Zählereingabe im Verleih
Verrechnungsartikel für ZählerARL_ZAEHLER_VERR_ARTIKELNR Definition, welcher Artikel für die Abrechnung des Zähler im Verleih herangezogen werden soll.
In diesem Feld wird der richtige Zeilenverrechnungstyp zugeordnet, wenn es sich um einen Artikel mit der Kostenart "Zeilenverrechnung" handelt.
Zur Auswahl stehen:
Keine Zeilenverrechnung
Buchungszeilen
Lohnabrechnungen
Lohnarten
Sonderzahlungen
Eintritte
Austritte
Postkosten
BMD Com-Lizenzen
SVS-Cockpit
Firmenbuchgebühren
Diese Eigenschaft wird vom Artikel auf die Leistung in das Feld Zeilenverrechnungstyp übertragen. Diese Einstellung ist einerseits ausschlaggebend dafür, dass in der Rechnungsbearbeitung die richtigen Symbole für Buchungszeilen, Lohnabrechnungen, Postkosten etc. angezeigt werden. Andererseits kann die Ausprägung "Ja, ohne Bewertung (...)" der Felder Verrechnung Fibu und Verrechnung Lohn nur korrekt verarbeitet werden, wenn hier der passende Zeilenverrechnungstyp eingestellt ist.
EAN-EinheitenMCU_ARL_EANEINHEITEN International Article Number/European Article Number (EAN).
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die EAN (Europäische Artikel Nummer) ist weltweit einheitlich und in vielen Ländern im Einsatz. Sie stellt eine internationale, unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel dar. Die Nummer besteht aus 8 bis 13 Ziffern. Die EAN dient auch im BMD Programm als eindeutige Identifikationsnummer für Artikel.
Die Nummer wird aufgrund der Parametereinstellungen bzw. der Vorgabe aus den Nummernkreisen automatisch vorgeschlagen und kann in den Stammdaten nicht bearbeitet werden.
Die Nummernkreise befinden sich im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Nummernkreise.
Als Rückfallebene gilt die Hinterlegung in den Parametern: