UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LEA.

 

Achtung! 
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Es ist nicht zulässig, Mandanten mit dem Modul "LEA" abzurechnen oder Leistungen zu erfassen. Der Zugriff auf das Fenster "LEA Parameter" wird ebenfalls mit der entsprechenden Hinweismeldung verweigert. Für eine Fakturierung bei Mandanten sind die Module "BMD Faktura Com" oder "NTCS Faktura" zu verwenden. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte den Verkauf.


Parameter können zur Steuerung des Programmablaufs eingesetzt werden. Die meisten Parameter für die Leistungserfassung sind in diesem Programmfenster zu finden, manche Parametereinstellungen befinden sich allerdings unter Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → LEA (jene, die firmenbezogen und benutzerbezogen gesetzt werden können). 

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In der Regel können keine generellen Empfehlungen zu LEA Parametern seitens BMD gegeben werden. Diese Einstellungen sind in den meisten Fällen individuell vorzunehmen. Deshalb ist eine Abstimmung mit dem/der BMD Berater/in ratsam.

Diese LEA Parameter können nur mit der Hauptfirma gesetzt werden. Eine unterschiedliche Parametersteuerung für mehrere eigene Firmen, welche sich in der gleichen Firmengruppe befinden, ist somit nicht möglich.
Hinweis 
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In der Leistungserfassung wird jede Parameteränderung mitprotokolliert. Diese Protokollierung kann nicht deaktiviert werden. Die Protokolle befinden sich unter TOOLS → Tools → Protokolle → Aktionsprotokoll.

Die LEA Protokolle sind an folgenden Spaltenwerten zu erkennen:
Paketbez: Projektleistungserfassung
Aktionscode: LEA Parameter FirmenNr "Hauptfirmennummer"
Bezeichnung: Änderung Parameter

In der Spalte "Aktionsbesch" kann man ablesen, welche Einstellung von welchem Wert auf welchen Wert gesetzt worden ist. In den weiteren Spalten werden Computer, User, Uhrzeit etc. aufgezeichnet.

Das Protokoll wie in den Parametern anderer Pakete auch unter Extras → Protokolle zu finden:

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In den Fenstern "Protokoll" und "Datensatz - Protokoll" sind jedoch nur Änderungen ersichtlich, die nach der Installation der Version 19.09 getätigt wurden. Alle vorangegangenen Änderungen sind weiterhin über das Aktionsprotokoll aufzurufen.
Hinweis 
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Bei Wiedereinstieg in das Fenster liegt der Fokus bei jener Gruppe von LEA Parametern, in der zuletzt ein LEA Parameter gesetzt worden ist. Das erleichtert vor allem bei der Neukonfiguration Ihrer LEA Programmumgebung bzw. PLE Programmumgebung das Auffinden der zuletzt vorgenommenen Einstellung. 

 Allgemeine LEA Parameter

 Allgemein

 Tätigkeiten

Dieser Parameter bestimmt, ob jede Tätigkeit im Tätigkeitsstamm fix einer Tätigkeitsgruppe zugeordnet werden muss oder nicht.
Wenn "Tätigkeiten zu Tätigkeitsgruppen zuordnen" eingestellt ist, muss bei der Leistungserfassung nur die Tätigkeit erfasst werden. Von dieser wird automatisch auf die Tätigkeitsgruppe geschlossen und diese wird auf die Leistung eingetragen. Andernfalls wäre jede Tätigkeit unter JEDER Tätigkeitsgruppe möglich, es müssten allerdings bei der Leistungserfassung immer beide Felder eingegeben werden.
 
Ausprägungen:
  • Tätigkeiten zu Tätigkeitsgruppen zuordnen*
  • Tätigkeiten ohne Zuordnung

 Tätigkeitsgruppe

Dieser Parameter hängt zusammen mit der Einstellung "Tätigkeiten": Ist letztgenannter so gesetzt, dass Tätigkeiten den Tätigkeitsgruppen fix zugeordnet werden müssen, und wird gleichzeitig bei jedem Projekt eine Projektart und bei dieser Projektart auch eine Tätigkeitsgruppe hinterlegt, so kann mit der Einstellung "Wird von Projektart ermittelt" in der Leistungserfassung nach Eingabe des Projekts (über die Information Projektart und Tätigkeitsgruppe) sofort eine Eingrenzung der möglichen Tätigkeiten erfolgen.
 
Ausprägungen:
  • Standard (Tätigkeit oder Eingabe)
  • Wird von Projektart ermittelt

 Gegenverrechnung

Der Parameter aktiviert oder deaktiviert die Funktionalität der Gegenverrechnung. Die Aktivierung macht allerdings nur dann Sinn, wenn auch Einstellungen bezüglich den Gegenverrechnungsregeln im Fenster Gegenverrechnung vorgenommen werden.

Alle weiteren Informationen dazu erhalten Sie in der Themendokumentation Gegenverrechnung. 

 Filialen

Wenn der LEA Parameter "Filialen" aktiviert ist, können Stundensätze und Artikelpreise filialbezogen angelegt und gewartet werden. Dieser Modus kann mit einem speziellen Berechtigungsparameter kombiniert werden (siehe Prüfung DB-Standort Filialen).

Die Zuordnung der Filialen im Mitarbeiterstamm und Projektstamm ist unabhängig davon jederzeit möglich, auch die Ermittlung der Filialen in der Leistungserfassung ist nicht mit diesem Parameter gekoppelt.

Die Funktionalität des LEA Filialbetriebs ist nur verfügbar, wenn die Lizenz "LEA Filialbetrieb" erworben und aktiviert worden ist.

 Fremdwährung

Der LEA Parameter "Fremdwährung" war vorgesehen, um den LEA Fremdwährungsmodus zu aktivieren. Dieser ist jedoch nicht einsetzbar, da die dafür nötige Lizenz "LEA Fremdwährung" nicht mehr verkauft wird. 

 Wirtschaftsjahr

 Beginn-Jahr, Beginn-Monat

In diesen LEA Parametern ist der Beginn des aktuellen Wirtschaftsjahres zu hinterlegen. Die Einstellung "Beginn-Jahr" muss beim Jahreswechsel angepasst werden (siehe Informationen zum Jahreswechsel in der LEA).

Die Informationen aus den beiden Einstellungen werden ausschließlich für folgende Zwecke benötigt:

 Periodisierung

Die Parameter für die Periodisierung sind nur in Verbindung mit dem Lizenzpaket 16 "Leistungserfassung und Abrechnung" aktiv.

 Periodeneinstellung Fakturierung/Leistungserfassung

Der Parameter "Periodeneinstellung Fakturierung" bzw. "Periodeneinstellung Leistungserfassung" aktiviert die Periodenverwaltung mit dem Periodenmodus bzw. definiert den Periodenstichtag. "Ohne Periodenkontrolle" bezeichnet den Standardmodus und deaktiviert den Periodenmodus. Mit jeder anderen Einstellung werden die Periodeneinstellungen der Periodenverwaltung für die Leistungserfassung bzw. die Fakturierung aktiviert - gleichzeitig ist damit der gewünschte Periodenstichtag definiert. Dieser gibt an, bis zu welchem Tag des Monats üblicherweise Leistungen mit Ultimo des Vormonats erfasst bzw. Honorarnoten mit Ultimo des Vormonats rückdatiert werden.

Ausprägungen:
  • Ohne Periodenkontrolle (Standard)
  • Monatserster bis Monatsletzter (= Ultimo des aktuellen Monats)
  • Ultimo des Folgemonats
  • x. Tag des Folgemonats 
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die ausführlichen Erklärungen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Periodenverwaltung.

 Periodisierung Rechnung

Dieser Parameter regelt, ob das Rechnungsdatum oder das Bis-Leistungsdatum der Rechnung zum Vergleich mit dem Aktionsdatum der Rechnungslegung herangezogen werden soll. Entsprechend wird die Buchungsperiode der Honorarnoten beim Rechnungsdruck mit Nummer festgelegt.

Ausprägungen:
  • Rechnungsdatum (Standard)
  • Leistungsdatum
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die ausführlichen Erklärungen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Periodenverwaltung.

 Aus- und Umbuchung ohne Periodenverwaltung

Dieser Parameter ist ab der Version 26.25 nicht mehr verfügbar. Das Programm reagiert automatisch wie unter der Ausprägung "Periode = Periode des ursprünglichen Geschäftsfalls" beschrieben.

Programmverhalten bis zur NTCS Version 26.03:
Für die Aktionen Umbuchung, Ausbuchung und Ausbuchungen stornieren regelt diese Einstellung, wie die Buchungsperiode des jeweiligen Geschäftsfalles ermittelt werden soll, wenn ohne Periodenverwaltung gearbeitet wird. (LEA Parameter Periodeneinstellung Fakturierung/Leistungserfassung = "Ohne Periodenkontrolle")

Periode = Monat/Jahr des Aktionsdatums
Es wird immer das Aktionsjahr und der Aktionsmonat als Buchungsperiode des jeweiligen Geschäftsfalles verwendet. (Standard)

Motiv: Periodenverschiebungen sollen sichtbar gemacht werden.
Diese Ausprägung kann empfohlen werden, wenn Aus- und Umbuchungen in verschiedenen Perioden auch in den jeweils richtigen Perioden abgebildet werden sollen.
Periode = Periode des ursprünglichen Geschäftsfalles
Es wird immer die ursprüngliche Buchungsperiode der betroffenen Leistung als Buchungsperiode des jeweiligen Geschäftsfalles verwendet.

Werden mehrere Leistungen mit unterschiedlicher Buchungsperiode in einem Schwung aus- oder umgebucht, so entsteht je betroffener Periode ein eigener Umbuchungs-/Ausbuchungsgeschäftsfall.

Motiv: Periodenverschiebungen sollen nicht abgebildet werden.
Diese Ausprägung kann empfohlen werden, wenn Aus- und Umbuchungen in jener Periode auftauchen sollen, in der auch der ursprüngliche Geschäftsfall war.

 Honorarfaktoren

 Mitarbeiter für Stundensätze

Dieser Parameter schränkt mit den Ausprägungen "Standort-Mitarbeiter" die Erfassung von Stundensätzen für jene Mitarbeiter ein, die dem eigenen Datenbankstandort angehören. Ansonsten können Stundensätze für alle Mitarbeiter unabhängig vom Datenbankstandort erfasst werden.
 
Ausprägungen:
  • Alle Mitarbeiter
  • Standort-Mitarbeiter Firma
  • Standort-Mitarbeiter Filiale 
Hinweis 
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Im Fenster Stundensätze (Reiter "Interne Stundensätze" und "Auswertungssätze") wird oberhalb der Liste der Stundensätze angezeigt, wenn eine der Optionen "Standort-Mitarbeiter" gewählt worden ist.

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Weiters steht Ihnen auf diesen Reitern unter "Extras" die Funktion Auf alle Mitarbeiter umschalten ("Auf Standort-Mitarbeiter umschalten") zur Verfügung.

 Interne Stundensätze exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Interne Stundensätze exportieren" werden sämtliche Interne Stundensätze beim Speichern eines solchen Stundensatzes automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).

Das Exportverzeichnis befindet sich unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → BMD System → Allgemeine Einstellungen → Import / Export:

Hier kann das Standardverzeichnis für Datenexporte hinterlegt werden.

 Firmen-Verrechnungssätze exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Firmen-Verrechnungssätze exportieren" werden sämtliche Verrechnungssätze und/oder Verrechnungspreise, welche firmenbezogen angelegt sind, beim Speichern eines solchen Stundensatzes bzw. Artikelpreises automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).

Ausprägungen:
  • Nein
  • Stundensätze und Artikelpreise
  • Nur Stundensätze
  • Nur Artikelpreise 

 Kundenkonzern-Verrechnungssätze exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Kundenkonzern-Verrechnungssätze exportieren" werden sämtliche Verrechnungssätze und/oder Verrechnungspreise, welche kundenkonzernbezogen angelegt sind, beim Speichern eines solchen Stundensatzes bzw. Artikelpreises automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).
 
Ausprägungen:
  • Nein
  • Stundensätze und Artikelpreise
  • Nur Stundensätze
  • Nur Artikelpreise 

 Kunden-Verrechnungssätze exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Kunden-Verrechnungssätze exportieren" werden sämtliche Verrechnungssätze und/oder Verrechnungspreise, welche kundenbezogen angelegt sind, beim Speichern eines solchen Stundensatzes bzw. Artikelpreises automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).
 
Ausprägungen:
  • Nein
  • Stundensätze und Artikelpreise
  • Nur Stundensätze
  • Nur Artikelpreise 

 Projekt-Verrechnungssätze exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Projekt-Verrechnungssätze exportieren" werden sämtliche Verrechnungssätze und/oder Verrechnungspreise, welche projektbezogen angelegt sind, beim Speichern eines solchen Stundensatzes bzw. Artikelpreises automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).
 
Ausprägungen:
  • Nein
  • Stundensätze und Artikelpreise
  • Nur Stundensätze
  • Nur Artikelpreise

 Auswertungssätze exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Auswertungssätze exportieren" werden sämtliche Auswertungssätze beim Speichern eines solchen Stundensatzes automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).

 Nachlässe exportieren

Mit aktiviertem Parameter "Nachlässe exportieren" werden Nachlässe beim Speichern automatisch in das Exportverzeichnis exportiert. Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML).

 Export Gegenverrechnung

Bei aktiviertem Parameter werden Gegenverrechnungsregeln und Gegenverrechnungsstundensätze, die im Fenster Gegenverrechnung gewartet werden, beim Speichern automatisch in das Exportverzeichnis exportiert.

Die dabei entstehende Datei kann somit genutzt werden, um verschiedene Datenbankstandorte zu synchronisieren (siehe Spezialthema Export / Import XML und das Kapitel Datenaustausch zwischen Standorten in der Themendokumentation Gegenverrechnung).

 Umlageleistungen mit 0 bewerten

Bei aktiviertem Parameter "Umlageleistungen mit 0 bewerten" werden alle Tätigkeiten, welche das Leistungskennzeichen Ist Sollzeitumlage = 1 aufweisen, beim Speichern der Leistung unabhängig vom hinterlegten Stundensatz mit 0 bewertet. Dieses Leistungskennzeichen erhalten alle Tätigkeiten (ebenfalls beim Speichern der Leistung), wenn für die Tätigkeit eine Artikelumlage eingestellt ist. Erfolgt die Fertigstellung der Leistung ausschließlich bei der Autorisierung, werden beide Vorgänge erst zu diesem Zeitpunkt durchgeführt.

Das Motiv für die Aktivierung dieses Parameters erklärt sich wie folgt: Im Zuge der Honorarnotenaufbereitung wird die Umlage angewendet und diese berechnet das Honorar nur mehr von den Artikeln, nicht mehr von den Tätigkeiten. Mit der aktiven Einstellung erhält man bereits vor der Honorarnotenaufbereitung in den LEA Auswertungen den Honorarbetrag, wie er sich aufgrund der Umlage berechnen würde.

 Auf-/Abschlag von

Dieser Parameter setzt ein spezielles Ermittlungsverfahren der Verrechnungssätze in Kraft. Weist die Einstellung den Wert "Keine Auf-/Abschläge" auf, wird der Verrechnungssatz normal wie in den Stundensätzen hinterlegt ermittelt. Mit der Einstellung "Selbstkosten" wird auf den aus den Stundensätzen ermittelten Selbstkostensatz ein Aufschlag zugeschlagen und das Ergebnis als Verrechnungssatz herangezogen. Mit der Einstellung "Herstellkosten" gilt als Basis der aus den Stundensätzen ermittelte Herstellkostensatz und mit der Einstellung "Verrechenbarer Stundensatz" gilt als Basis der aus den Stundensätzen ermittelte Verrechnungssatz. Der Aufschlag kann als Betrag oder als Prozentsatz angelegt werden und wird in den Nachlässen und Auf-/Abschlägen verwaltet.
 
Ausprägungen:
  • Keine Auf-/Abschläge
  • Selbstkosten
  • Herstellkosten
  • Verrechenbarer Stundensatz 

 Stundensatz aus PPS/PEP

Die Hilfe befindet sich in Entwicklung.

 Prüfung DB-Standort Firmen

Bei Aktivierung des Parameters kann ein Mitarbeiter nur die Stundensätze (der Art Interne Stundensätze, Firmen-Verrechnungssätze bzw. Auswertungssätze) jener Firmen anlegen und bearbeiten, bei welcher der hinterlegte Datenbankstandort mit jenem Datenbankstandort, der als "Mein Standort" markiert ist, übereinstimmt.

 Prüfung DB-Standort Filialen

Bei Aktivierung dieses Parameters kann ein Mitarbeiter nur die Stundensätze (der Art Interne Stundensätze und Firmen-Verrechnungssätze) jener Filialen anlegen und bearbeiten, bei welchen der hinterlegte Datenbankstandort mit jenem Datenbankstandort, der als "Mein Standort" markiert ist, übereinstimmt. Damit filialbezogene Stundensätze geführt werden können, ist die Aktivierung des LEA Parameters Filialen nötig.

 Pflichteingabe Filiale

Der Parameter "Pflichteingabe Filiale" kann eingesetzt werden, um zu erzwingen, dass kein Stundensatz der Art Interne Stundensätze und Firmen-Verrechnungssätze ohne vorherige Auswahl einer Filiale im Einstiegsfeld "Filiale" angelegt werden kann. Diese Filiale wird auf diesen Weg auch auf den Stundensatz übergeben. Dasselbe gilt auch für (firmenbezogene) Artikelpreise.

 Preismanagement

Über diesen Parameter kann eingestellt werden, ob die Stundensätze und die Artikelpreise über die LEA Fenster oder über die WWS Fenster gewartet werden. Für den Betrieb der LEA ist diese Einstellung unbedingt auf der Ausprägung "LEA" zu belassen. Eine Warnung weist den Anwender darauf hin, wenn er den Parameter umstellen will, wenn bereits Stundensätze oder Artikelpreise erfasst sind. Die Ausprägung "WWS" ist nur für den Betrieb der PLE interessant. Die Preisfindung erfolgt dann ebenfalls im entsprechenden Modus.
 
Ausprägungen:
  • LEA*
  • WWS
Hinweis 
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Steht der Parameter auf der Ausprägung "WWS", muss das Preismanagement ausschließlich in der WWS stattfinden. Um Überschneidungen zu vermeiden, wird beim Öffnen der Fenster Stundensätze, Artikelpreise oder Lohnsätze automatisch das Fenster Preismanagement gestartet. 

 Selbstkosten-Konditionsart (WWS Preismanagement)

Die Hilfe befindet sich in Entwicklung.

 Herstellkosten-Konditionsart (WWS Preismanagement)

Die Hilfe befindet sich in Entwicklung. 

 Selbstkosten für Artikel von WWS Einstandspreis berechnen

Dieser Parameter dient dazu, dass Barauslagen mit dem Einstandspreis statt dem Selbstkostenpreis in die KORE übergeleitet werden können. Die Standardausprägung ist "Nein".

Wird diese Einstellung aktiviert, so wird der WWS Einstandspreis als Selbstkostensatz ermittelt und auf die Barauslage übernommen. Das Hilfsprogramm Stundensätze/Artikelpreise korrigieren reagiert ebenfalls auf diese Einstellung. Sollte kein Einstandspreis hinterlegt sein, so werden die Selbstkosten der betroffenen Barauslage auf 0 gesetzt.

 Ermittlung Verrechnungssatz aus Hauptfirma

Mit dem Parameter "Ermittlung Verrechnungssatz aus Hauptfirma" kann für die Ermittlung der Verrechnungssätze eine weitere, letzte Instanz aktiviert werden.

Ist der Parameter nicht aktiv, so stellt die Mitarbeiterfirma (= Dienstverhältnis-Firma des Mitarbeiters) die letzte Rückfallebene für die Ermittlung der Verrechnungssätze dar.

Mit aktiviertem Parameter (Standard) wird als letzte Rückfallebene der Verrechnungssatz aus der Hauptfirma ermittelt, wenn auch unter der Mitarbeiterfirma (= Dienstverhältnis-Firma des Mitarbeiters) kein entsprechender Verrechnungssatz gefunden wird (siehe Rückfallebenen für die Ermittlung von Verrechnungssätzen).

 Ermittlung Selbstkostensatz aus Hauptfirma

Mit dem Parameter "Ermittlung Selbstkostensatz aus Hauptfirma" kann für die Ermittlung der Selbstkostensätze eine weitere, letzte Instanz aktiviert werden.

Ist der Parameter nicht aktiv, so stellt die Mitarbeiterfirma (= Dienstverhältnis-Firma des Mitarbeiters) die letzte Rückfallebene für die Ermittlung der Selbstkostensätze dar.

Mit aktiviertem Parameter (Standard) wird als letzte Rückfallebene der Selbstkostensatz aus der Hauptfirma ermittelt, wenn auch unter der Mitarbeiterfirma (= Dienstverhältnis-Firma des Mitarbeiters) kein entsprechender Verrechnungssatz gefunden wird (siehe Rückfallebenen für die Ermittlung von Internen Stundensätzen).

 Kostenrechnung Erlös

 Allgemein

 Verwendung Kostentypenfindung

Wird der Parameter "Verwendung Kostentypenfindung" aktiviert, werden die Kostentypen (Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich und Dimension) für die erlösseitige LEA-KORE-Anbindung nicht über die nachfolgenden LEA Parameter Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich, Dimension, sondern über die Kostentypenfindung ermittelt.

Für nähere Informationen zur Fibu-Verbuchung von Honorarnoten mit Kore-Informationen beachten Sie bitte die Themendokumentation LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig). 

 Erlösverbuchung Monatsrechnungen/Gebührenrechnungen

Diese Einstellung betrifft zwei voneinander unabhängige Anwendungsbereiche:

Monatsrechnungen:
Über diesen Parameter kann entschieden werden, ob beim Hinzufügen von offenen Leistungen zu abgeschlossenen Monatsrechnungen eine erlösseitige Kore-Verbuchung stattfinden soll.

Mit der Option "Keine nachträgliche Erlösverbuchung" finden keine weiteren Verbuchungen mehr statt. Die Ausprägung "Direkte Verbuchung in NTCS KORE" legt fest, dass unmittelbar beim Hinzufügen offener Leistungen zu abgeschlossenen Monatsrechnungen eine direkte erlösseitige Kore-Verbuchung in die KORE stattfindet. Sollte hingegen "BuErf erstellen" eingestellt sein, so wird beim Hinzufügen der offenen Leistungen eine BuErf erstellt, welche sich im Anschluss im Exportverzeichnis befindet. Diese kann in weiterer Folge dann in die Kore importiert werden.

Flagge_GER.png Besonderheiten dieses Parameters in Deutschland
Über diesen Parameter kann entschieden werden, ob beim Offene Leistungen hinzufügen (Gebührenrechnung) zu abgeschlossenen Gebührenrechnungen im Fenster Honorarnoten erneut eine erlösseitige Kore-Verbuchung stattfinden soll, und wie diese erfolgen soll. Nähere Informationen zur deutschen Gebührenabrechnung finden Sie unter Gebührenabrechnung nach Rechnungsvorlagen (Deutschland).

Mit der Option "Keine nachträgliche Erlösverbuchung" finden keine weiteren Verbuchungen mehr statt. Die Ausprägung "Direkte Verbuchung in NTCS KORE" legt fest, dass unmittelbar beim Hinzufügen offener Leistungen zu abgeschlossenen Gebührenrechnungen eine direkte erlösseitige Kore-Verbuchung in die KORE stattfindet. Sollte hingegen "BuErf erstellen" eingestellt sein, so wird beim Hinzufügen der offenen Leistungen eine BuErf erstellt, welche sich im Anschluss im Exportverzeichnis befindet. Diese kann in weiterer Folge dann in die Kore importiert werden.

Ausprägungen:
  • Keine nachträgliche Erlösverbuchung (Standard)
  • Direkte Verbuchung in NTCS KORE
  • BuErf erstellen 

 Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich, Dimension


 Priorität 1, Priorität 2, Priorität 3

Mit diesen Parametern wird ein Regelwerk mit Prioritäten und Rückfallebenen hinterlegt, ob und von welchen Stammdaten (Kunden, Tätigkeitsgruppen, Tätigkeit/Artikel, Projekt oder Mitarbeiter) der jeweilige Kostentyp (Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich, Dimension) für die erlösseitige LEA-KORE-Anbindung ermittelt werden soll.

Diese Parametereinstellungen sind nicht relevant, wenn der LEA Parameter Verwendung Kostentypenfindung aktiviert ist.

Für nähere Informationen zur Fibu-Verbuchung von Honorarnoten mit Kore-Informationen beachten Sie bitte die Themendokumentation LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig).
 
Ausprägungen:
  • Keine Ermittlung (Standard)
  • Kunde
  • Tätigkeitsgruppe
  • Projekt
  • Mitarbeiter
  • Tätigkeit/Artikel 

 Kostenrechnung Aufwand

 Grundeinstellungen

Hinweis 
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Die folgenden Parameter werden für die aufwandsseitige LEA-KORE-Überleitung benötigt.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Themendokumentation LEA-KORE-Anbindung (aufwandsseitig).

 Ziel-Programm

Dieser Parameter steuert, ob Aufwandsbuchungen in die NTCS KORE oder in die BMD 5.5 KORE (direkt oder über die Buchungserfassungsdatei) übermittelt werden. Die Übermittlung über die Buchungserfassungsdatei (BuErf) wird vor allem dann verwendet, wenn die Mitarbeiter, die die Kore-Verbuchung starten, keinen Zugriff auf die eigene Fibu besitzen. Der fibuberechtigte Mitarbeiter kann anschließend eine Schnittstelle öffnen und die Buchungserfassungsdatei verbuchen.
 
Ausprägungen:
  • NTCS (direkt verbuchen)
  • BMD 5.5 (direkt verbuchen)
  • BMD 5.5 (Buchungserfassungsdatei erstellen)

 Ziel-Kore

Über diesen Parameter kann gesteuert werden, ob Aufwandsbuchungen in die "Kore der Mitarbeiterfirma" oder in die "Kore der Verrechnungsfirma" verbucht werden sollen.
 
Achtung! 
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Die Entlastungsbuchungen (siehe Parameter Bewertung (Entlastung)) gelangen jedenfalls in die Kore der Mitarbeiterfirma!
 
Hinweis 
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Unabhängig von diesem Parameter können Buchungen direkt in die Kore einer anderen Firma (z. B. in die Kore der Hauptfirma) erfolgen.

Voraussetzungen:
  • In der jeweiligen Mitarbeiter- bzw. Verrechnungsfirma darf keine "Aktuelle KORE" hinterlegt sein.

  • In der zugeordneten "Aktuellen FIBU" muss in den Feldern "Firmen-Nr. Kore" und "Kore-Nr." der "Firmen- und Fibustammdaten" die gewünschte Ziel-Kore zugeordnet sein. 
 

 Zeitpunkt der Verbuchung

Dieser Parameter steuert, ob die Aufwandsverbuchung automatisch bei der Autorisierung der Leistung ausgelöst wird oder ob die Übernahme in die Kore über den Programmpunkt LEA in KORE übernehmen erfolgt.

Ausprägungen:
  • Zu gewählten Zeitpunkten (manuell/automatisch)
    Mit dieser Ausprägung können die vorhandenen Leistungsdatensätze mit dem Programmpunkt LEA in KORE übernehmen entweder manuell oder über den Stapel LEA in KORE übernehmen in die KORE übergeleitet werden.

  • Sofort bei Autorisierung (automatisch)
    Leistungen werden unmittelbar nach der Autorisierung des Leistungsdatensatzes verbucht.
Die Autorisierung ist eine Programmfunktion, die zwingend durchgeführt werden muss, damit Leistungen für die Überleitung bereitgestellt werden.

Hinweis 
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Dieser Parameter kann firmenbezogen durch den CRM Parameter KORE – Zeitpunkt der Verbuchung übersteuert werden.

 Protokoll nach Überleitung öffnen

Die Anzeige des Protokolls der LEA-KORE-Überleitung kann über diesen Parameter deaktiviert werden.
Das Protokoll kann jedoch jederzeit im Menüpunkt Logdateien ansehen unter dem Namen "BMDKOREAUFWANDLOGFILE.log" angesehen werden.
 

 Kontentabelle ermitteln (Belastung und Entlastung)

Dieser Parameter steuert, ob die Kontentabellen für die Aufwandsbuchungen vom Mitarbeiter oder von der Tätigkeits(haupt)gruppe ermittelt werden.

Ausprägungen:
  • Standard
    Die Kontentabelle wird bei der Tätigkeits(haupt)gruppe hinterlegt. Wenn der Parameter eine der anderen Ausprägungen aufweist, erfolgt die Hinterlegung beim Mitarbeiter.

  • Je Mitarbeiter
    Die Kontentabelle des Mitarbeiters, der die Leistung erfasst hat, ist ausschlaggebend.

  • Je Abteilungsleitung
    Es wird die Kontentabelle desjenigen Mitarbeiters herangezogen, der beim leistungserfassenden Mitarbeiter als Abteilungsleitung hinterlegt ist.

  • Je Geschäftsführung
    Es wird die Kontentabelle des Mitarbeiters herangezogen, der beim leistungserfassenden Mitarbeiter als Geschäftsführung hinterlegt ist.

 ​Kostentypen

 Kostentypenfindung verwenden

Wenn dieser Parameter aktiviert ist, werden die Kostentypen (Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich und Dimension) nicht über die LEA Parameter (Prioritäten), sondern über die Kostentypenfindung ermittelt.
 

 Automatische Kostentypenermittlung

Über diesen Parameter kann gesteuert werden, dass beim Aufheben der Autorisierung die Kore-Informationen auf der Leistung gelöscht werden (Kostenstelle, Kostenträger, Dimension, Abteilung, Geschäftsbereich). Weiters werden auch die Kore-Informationen von Leistungen auf kopierte Leistungen nicht übernommen. Dadurch können die Stammdaten hinsichtlich der Kostentypen abgeändert werden. Bei einer erneuten Autorisierung erhält die Leistung die aktualisierten Stammdateninformationen.

Betroffen sind jedoch nur jene Kostentypen einer Leistung, für die in den LEA Parametern auch Prioritäten hinterlegt sind, da diese bei der erneuten Autorisierung auch wieder neu ermittelt werden.
Die einzige Ausnahme bildet die Einstellung Kostentypenfindung. Wird diese anstelle der Kostentyp-Prioritäten verwendet, werden weiterhin immer alle Kostentypen der Leistung entfernt.

Achtung!
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Das Löschen erfolgt bei aktiviertem Parameter auch dann, wenn die Kore-Informationen manuell auf der Leistung eingetragen worden sind.


Hinweis 
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Ist dieser Parameter aktiv, so werden bei der Erzeugung von Leistungen aus Leistungsvorlagen oder KI-Favoriten sowie beim Kopieren und Einfügen von Leistungen keine Kore-Informationen aus der Vorlage bzw. Quell-Leistung übernommen. Die Kore-Felder für Kostenstelle, Kostenträger, Kore-Abteilung, Geschäftsbereich und Dimension sind in dieser Konstellation auf der neuen Leistung immer leer, da die Kore-Informationen zu einem späteren Zeitpunkt beim Tagesabschluss ermittelt werden.

 Irrelevante Mitarbeiter ignorieren

Die Kostentypen (aufwandsseitig) sollen keinesfalls ermittelt werden, wenn am Mitarbeiterstamm das Feld "LEA/ZEIT in KORE verbuchen" auf die Ausprägung "Keine Verbuchung" eingestellt ist und dieser Parameter auf "Ja" steht.

Hinweis 
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Dieser Parameter kann über den allgemeinen CRM Parameter KORE – Irrelevante Mitarbeiter ignorieren firmenbezogen übersteuert werden.

 Irrelevante Tätigkeiten/Artikel ignorieren

Die Kostentypen (aufwandsseitig) sollen keinesfalls ermittelt werden, wenn am Tätigkeiten-/Artikelstamm der Tätigkeit / des Artikels der Leistung das Feld "Verbuchen in KORE" auf die Ausprägung "Nein" eingestellt ist und dieser Parameter auf "Ja" steht.

Hinweis 
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Dieser Parameter kann firmenbezogen durch den allgemeinen CRM Parameter KORE – Irrelevante Tätigkeiten/Artikel ignorieren übersteuert werden.

 ​Belastung

 Bewertung (Belastung)

Dieser Parameter steuert, ob Leistungen bewertet mit dem Selbstkostensatz, Herstellkostensatz, Verrechnungssatz (Stundensätze), Lohnsatz oder nur mit der Menge in die Kostenrechnung gelangen sollen.

Ausprägungen:
  • Selbstkostensatz
  • Herstellkostensatz
  • Verrechnungssatz
  • Lohnsatz
  • Nur Menge, ohne Bewertung
Hintergrundinformationen
Bei der Bewertung mit Lohnsätzen kann der Ist-Lohnsatz direkt aus dem NTCS LOHN herangezogen werden. Für die Ermittlung des Stundensatzes ist es nicht erforderlich, dass die betreffenden Lohnarten in der Abrechnung (Bruttoerfassung) enthalten sind. Voraussetzung ist lediglich, dass die Lohnarten im NTCS LOHN angelegt, korrekt parametriert und in der LEA/PLE bei den jeweiligen Tätigkeiten bzw. Artikeln im Detailreiter "Lohnarten" zugeordnet sind. Kalkulatorische Stundensätze werden aus dem Fenster Lohnsätze bezogen. Dies ist ausschließlich dann möglich, wenn alle Mitarbeiter der betroffenen Firma als Stundenlöhner abgerechnet werden. In diesem Modus erfolgt die Überleitung in die Kostenrechnung nicht direkt aus der Leistungserfassung. Stattdessen wird die Überleitung über den Detailreiter "Lohnverrechnung" der Projektleistungserfassung bzw. der Projektwochenerfassung durchgeführt. Entsprechend werden nicht die Leistungsdatensätze selbst in die KORE übergeleitet, sondern die aus den Leistungen generierten Lohnverrechnungs-Datensätze.

Bei der Ausprägung "Nur Menge, ohne Bewertung" werden nur die Mengen der geleisteten Stunden in die Kostenrechnung übergeleitet.

Hinweis 
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Dieser Parameter kann firmenbezogen durch den CRM Parameter KORE – Bewertung (Belastung) übersteuert werden.

 Überleitung ohne Bewertung zulässig (Belastung)

Ist der Parameter aktiviert (= Standard), können Leistungen mit einem Stundensatz bzw. Artikelpreis von € 0,00 oder ohne Betragsangabe ausschließlich anhand der Menge in die Kore übergeleitet werden. Die Überleitung der Menge ist sowohl für Belastungs- als auch Entlastungsbuchungen möglich.

Für diesen Parameter ist die Einstellung des LEA Parameters Bewertung (Belastung) irrelevant. Im Unterschied zur Einstellung "Nur Menge, ohne Bewertung" werden mit diesem Parameter nicht alle Kore-relevanten Leistungen ausschließlich mengenbasiert übergeleitet. Die Überleitung kann mit diesem Parameter gezielter erfolgen.
Zum Beispiel können Tätigkeiten oder bestimmte Mitarbeiter nur mit Menge übergeleitet werden, während andere Leistungen, sofern die Daten vorhanden sind, weiterhin mit Menge und Betrag in die Kore übernommen werden.

Hintergrundinformationen
Um eine unbeabsichtigte mengenbasierte Überleitung zu verhindern, empfiehlt es sich, den LEA Parameter Prüfung Selbstkostensatz in Kombination mit dem Parameter "Überleitung ohne Bewertung zulässig (Belastung)" aktiviert zu lassen (Standard).

Die Entlastung erfolgt immer auf der Stammkostenstelle des Mitarbeiters. Wenn eine abweichende Kostenstelle gewünscht ist, kann am Entlastungskonto in der Kore eine Kostenstelle fixiert werden. In jedem Fall sollte für Kore-Auswertungen immer mit einer eigenen Menge auf ein eigenes Kore-Aufwandskonto übergeleitet werden.

Hinweis 
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Dieser Parameter kann firmenbezogen durch den CRM Parameter KORE – Überleitung ohne Bewertung zulässig (Belastung) übersteuert werden.

 Makro für Konto (Belastung)

Mittels Makro kann hinterlegt werden, auf welches Konto die Aufwandsbuchungen von der Leistungserfassung in die Kore gelangen sollen. Da das auf diese Art ermittelte Konto automatisch in der Kore angelegt wird, wenn es noch nicht vorhanden ist, kann im Makro auch angegeben werden, mit welcher Bezeichnung das Konto angelegt werden soll.

Dieser Parameter hat eine höhere Priorität als die in den Kontentabellen definierten Konten und wird entsprechend vorrangig herangezogen. Damit das Makro korrekt berücksichtigt wird, müssen die grundlegenden Konfigurationen für eine erfolgreiche LEA-KORE-Überleitung getroffen sein, wie etwa die Zuweisung einer Standard-Kontentabelle zu einer Tätigkeitsgruppe.

Beispiel für ein Makro
Beispiel.png

FIBKOREZU_KONTONR := intToStr(StrtoInt(FIBKOREZU_KONTONR) + BMD_MITARBEITER_NUMMER() - BMD_ARTIKEL_NUMMER())
FIBKOREZU_KONTOBEZ := BMD_KUNDE_NUMMER() + ' ' +BMD_KUNDE_NAME()

Das Konto wird ausgehend vom Konto aus der Kontenermittlung ermittelt, indem die Kontonummer aus der Kontentabelle mit der Mitarbeiternummer addiert und die Artikelnummer subtrahiert wird. Die Bezeichnung besteht aus Kundennummer und Kundenname.

 Makro für Buchungstext (Belastung)

Über Makro kann definiert werden, mit welchem Buchungstext die Aufwandsbuchungen von der Leistungserfassung in die Kore gelangen sollen. Folgende Makro-Variablen sind möglich - das Resultat entspricht dem Buchungstext:
  • Mitarbeiternummer
  • Mitarbeitername
  • Kundennummer
  • Kundenname
  • Projektnummer
  • Projektbezeichnung
  • Berufsgruppennummer
  • Berufsgruppenbezeichnung
  • Tätigkeitsgruppennummer
  • Tätigkeitsgruppenbezeichung
  • Tätigkeitsgruppenhauptnummer
  • Tätigkeitsgruppenhauptbezeichnung
  • Tätigkeits- und Artikelnummer
  • Tätigkeits- und Artikelnummerbezeichnung
  • LeistungLfdNr
Auch ein leerer Buchungstext ist zulässig. Wird das Makro nicht verwendet, wird der Text "Leistungserfassung" als Buchungstext übermittelt.

Beispiel für ein Makro
Beispiel.png
Beispiel für ein Makro:
Result := 'LOHNLE /' + BMD_MITARBEITER_NAME

Dieses Makro liefert den fixen Text "LOHNLE /" und anschließend den Namen des Mitarbeiters (Titel Nachname, Vorname).
 

 ​Entlastung

 Bewertung (Entlastung)

Wenn dieser Parameter auf "Keine Entlastung" eingestellt ist, wird keine Entlastungsbuchung durchgeführt. Ansonsten wird zusätzlich zur bisherigen Aufwandsbuchung eine zweite, inverse Aufwandsbuchung in die Kore übermittelt.

Die Entlastung kann mit der Kostenstelle des Mitarbeiters (bzw. Dienstverhältnisses) erfolgen (es gibt keine Rückfallebene). Diese wird entsprechend des LEA Parameters mit Selbstkostensatz, Herstellkostensatz, Verrechnungssatz (Stundensätze) oder Lohnsatz bewertet. Damit vermeiden Sie eine doppelte Kostenbelastung, da die Mitarbeiterkostenstelle bereits aus dem LOHN mit den Lohnkosten bebucht wird.

Über die Ausprägung "Lt. 'Bewertung (Belastung)' (Alle Mitarbeiterkostentypen)" können alle auf dem Mitarbeiter der Leistung hinterlegten Kostentypen (Kostenstelle, Kostenträger, Dimension, Geschäftsbereich, Abteilung) entlastet werden. Die Entlastung wird hierbei immer mit dem gleichen Betrag durchgeführt, mit dem auch die Belastung durchgeführt worden ist. Dies gilt auch für eine etwaige Belastung mit Lohnsätzen.

Bei der Entlastung mit Lohnsätzen (dies ist nur möglich, wenn ausschließlich alle Mitarbeiter einer betroffenen Firmen als "Stundenlöhner" abgerechnet werden!) werden die Stundensätze aus dem Fenster Lohnsätze bezogen. In diesem Modus erfolgt die Entlastung nicht direkt aus der Leistungserfassung in die Kostenrechnung, sondern über den Umweg des Detailreiters "Lohnverrechnung" der Projektleistungserfassung oder der Projektwochenerfassung. Es werden demnach keine Leistungen in der Kore entlastet, sondern die Lohnverrechnungs-Datensätze, die aus den Leistungen erzeugt werden. Es ist demnach nur dann empfehlenswert, diese Ausprägung einzusetzen, wenn auch der Parameter Bewertung (Belastung) auf "Lohnsätze" eingestellt worden ist.

Ausprägungen:
  • Keine Entlastung
  • Selbstkostensatz (Mitarbeiterkostenstelle)
  • Herstellkostensatz (Mitarbeiterkostenstelle)
  • Verrechnungssatz (Mitarbeiterkostenstelle)
  • Lohnsatz (Mitarbeiterkostenstelle)
  • Lt. "Bewertung (Belastung)" (Alle Mitarbeiterkostentypen)
Hinweis 
Hinweis.png
Dieser Parameter kann firmenbezogen durch den CRM Parameter KORE – Bewertung (Entlastung) übersteuert werden.

 Konto (Entlastung)

Dieser Parameter steuert, ob für die Entlastung das Aufwandskonto der Kontentabelle (welches auch für die "normalen" Aufwandsbuchungen herangezogen wird) ermittelt werden soll oder das Erlöskonto der Kontentabelle (Standard).

Das kann bspw. eingesetzt werden, wenn die Entlastung auf ein anderes Konto erfolgen soll als die Belastung, das jedoch in einer Kontentabelle abgebildet werden soll. Diese Variante darf nur verwendet werden, wenn das Erlöskonto der betroffenen Kontentabelle nicht bereits für die Erlösverbuchung von WWS Rechnungen oder LEA Honorarnoten genutzt wird!

Ausprägungen:
  • Aufwandskonto
  • Erlöskonto 

 Makro für Konto (Entlastung)

Mittels Makro kann hinterlegt werden, auf welches Konto die Entlastungsbuchungen von der Leistungserfassung in die Kore gelangen sollen. Da das auf diese Art ermittelte Konto automatisch in der Kore angelegt wird, wenn es noch nicht vorhanden ist, kann im Makro auch angegeben werden, mit welcher Bezeichnung das Konto angelegt werden soll.

Dieser Parameter wird mit einer höheren Priorität vor definierten Konten in den Kontentabellen herangezogen. Damit das Makro korrekt berücksichtigt wird, müssen die grundlegenden Konfigurationen für eine erfolgreiche LEA-KORE-Überleitung getroffen sein, wie etwa die Zuweisung einer Standard-Kontentabelle zu einer Tätigkeitsgruppe.

Beispiel für ein Makro
Beispiel.png

FIBKOREZU_KONTONR := intToStr(StrtoInt(FIBKOREZU_KONTONR) + BMD_MITARBEITER_NUMMER() - BMD_ARTIKEL_NUMMER())
FIBKOREZU_KONTOBEZ := BMD_KUNDE_NUMMER() + ' ' +BMD_KUNDE_NAME()

Das Konto wird ausgehend vom Konto aus der Kontenermittlung ermittelt, indem die Kontonummer aus der Kontentabelle mit der Mitarbeiternummer addiert und die Artikelnummer subtrahiert wird. Die Bezeichnung besteht aus Kundennummer und Kundenname.

 Makro für Buchungstext (Entlastung)

Mittels Makro kann hinterlegt werden, mit welchem Buchungstext die Entlastungsbuchungen von der Leistungserfassung in die Kore gelangen sollen. Folgende Makro-Variablen sind möglich - das Resultat entspricht dem Buchungstext. 
  • Mitarbeiternummer
  • Mitarbeitername
  • Kundennummer
  • Kundenname
  • Projektnummer
  • Projektbezeichnung
  • Berufsgruppennummer
  • Berufsgruppenbezeichnung
  • Tätigkeitsgruppennummer
  • Tätigkeitsgruppenbezeichung
  • Tätigkeitsgruppenhauptnummer
  • Tätigkeitsgruppenhauptbezeichnung
  • Tätigkeits- und Artikelnummer
  • Tätigkeits- und Artikelnummerbezeichnung
  • LeistungLfdNr
Auch ein leerer Buchungstext ist zulässig. Wird das Makro nicht verwendet, wird der Text "Leistungserfassung Entlastung Mitarbeiterkostenstelle" bzw. "Leistungserfassung Entlastung aller Kostentypen" als Buchungstext übermittelt.

Beispiel für ein Makro
Beispiel.png
Beispiel für ein Makro:
Result := 'LOHNLE /' + BMD_MITARBEITER_NAME

Dieses Makro liefert den fixen Text "LOHNLE /" und anschließend den Namen des Mitarbeiters (Titel Nachname, Vorname).

 ​Buchung

 Belegdatum

Über diesen Parameter kann den Aufwandsbuchungen ein Belegdatum mitgegeben werden, welches das Wiederfinden der Buchungen erleichtert. Als Belegdatum kann entweder kein Datum, der Monatsletzte der Buchungsperiode oder das Datum der Überleitung (= Datum der Kore-Verbuchung) verwendet werden.
 
Ausprägungen:
  • Kein Datum
  • Monatsletzter
  • Datum der Überleitung 

 Buchungsart

Über diesen Parameter kann eine andere Buchungsartnummer mit den Aufwandsbuchungen in die Kostenrechnung übermittelt werden. Wenn hier keine Einstellung vorliegt, wird die Buchungsart 1001 (für "Dienstleistungen") herangezogen. Die Buchungsart dient als Kennzeichen auf den Buchungen.
 

 Belegsymbol

In diesem Parameter kann ein zweistelliges Belegsymbol (z. B. "LE") eingetragen werden, welches die Aufwandsbuchungen in der Kore kennzeichnet.
 

 Belegsymbol (Umbuchungen)

In diesem Parameter kann ein zweistelliges Belegsymbol eingetragen werden, welches Umbuchungen, die im Zuge der Aufwandsbuchungen entstanden sind, in der Kore kennzeichnet.
 

 Menge/Betrag runden

Dieser Parameter regelt, auf wie viele Nachkommastellen die Menge gerundet wird, die von der Leistungserfassung an die Kore übergeben wird.

Der Standardwert lautet "auf 2 Nachkomma runden". Wird hingegen der Wert "Keine Rundung" gewählt, so wird die Menge mit den maximal möglichen Nachkommastellen des Feldes "Menge" der Kore-Buchung übergeben (derzeit 6 Nachkommastellen).

Beispiel
Leistung (erfasst in formatierter Normalzeit)
0:13
Rundung je Leistung bei "auf 2 Nachkomma runden"
0,22
Rundung je Leistung bei "Keine Rundung"
0,216667

Der Parameter sorgt jedoch nicht nur für die gewünschte Übergabe der Menge an die Kore, sondern unter Umständen auch für die Berechnung des überzuleitenden Betrags. Abhängig vom Parameter Bewertung (Belastung) sind hierbei folgende Fälle zu unterscheiden:
  • Herstellkosten/Selbstkosten
    Wenn die Einstellung "Rundung Menge" auf "auf 2 Nachkomma runden" gestellt wird, so wird der übertragene Betrag aus der gerundeten Menge mal dem Herstellkosten- bzw. Selbstkostensatz errechnet. Andernfalls erfolgt die Berechnung ohne vorheriger Rundung der Menge, und die Menge wird ebenso ungerundet an die Kore übergeben.

  • Honorar
    Das Honorar ist zum Zeitpunkt der Überleitung bereits fix vorberechnet und auf der Leistung im Feld "Honorar" verspeichert.
    Es wird unabhängig von der Einstellung "Rundung Menge" unverändert an die Kore übergeben.
    Abhängig von der Einstellung wird lediglich die Menge genau oder gerundet übergeben.

 Nach Buchungstext gruppieren

Im Zuge der Verbuchung von Leistungen aus der Leistungserfassung in die Kore werden je Buchungsjahr/-monat und Belegsymbol folgende Kriterien zur Gruppierung von Kore-Buchungen herangezogen:
  • Kostenstelle
  • Kostenträger
  • KORE-Abteilung
  • Geschäftsbereich
  • Dimension
  • Mengen-Nr.
Zusätzlich zu den bestehenden fixen Gruppierungs-Elementen kann optional der Buchungstext der Kore-Buchung für die Gruppierung von Leistungen zu Buchungen genutzt werden, wenn diese Einstellung aktiviert wird.

Ist dieser LEA Parameter aktiv, so wird der Buchungstext auch im Fenster LEA-KORE-Analyse in der letzten Zeile ausgegeben. Dieser wird auch dann korrekt angezeigt, wenn er per Makro (Makro für Buchungstext (Belastung) bzw. Makro für Buchungstext (Entlastung)) ermittelt wird.

 Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich, Dimension

 Priorität 1, Priorität 2, Priorität 3

Das Prinzip ist identisch mit dem System der Erlösverbuchung.
Mit diesen Parametern wird ein Regelwerk mit Prioritäten und Rückfallebenen definiert. Dieses legt fest, ob und aus welchen Stammdaten (von welchem Kunden, welcher Tätigkeitsgruppe, welcher/m Tätigkeit/Artikel, welchem Projekt oder Mitarbeiter) der jeweilige Kostentyp (Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Geschäftsbereich, Dimension) für die Aufwandsverbuchung der Leistungen ermittelt werden soll.

Ausprägungen:
  • Keine Ermittlung
  • Kunde
  • Tätigkeitsgruppe
  • Projekt
  • Mitarbeiter
  • Tätigkeit/Artikel 

 Lohnverrechnung

 Stundensatz

Diese Parameter dienen dem Programm Stundensätze aus Lohn ermitteln zur Bekanntgabe, welche Stundensatzart upgedatet werden soll und wie die Berechnung der Stundensatzhöhe erfolgen soll.  
 
Übernommen werden können die folgenden Stundensatzarten (je Stundensatzart gibt es einen gleichlautenden LEA Parameter):
  • Selbstkosten
  • Herstellkosten
  • Auswertungssatz 1
  • Auswertungssatz 2

 Ermittlung aus Lohn BMD 5.5

Dieser Parameter ist nicht mehr einsetzbar und wird in einer der folgenden Versionen nicht mehr angezeigt.

 Formel für Betrag (BMD 5.5)

Dieser Parameter ist nicht mehr einsetzbar und wird in einer der folgenden Versionen nicht mehr angezeigt.

 Formel für Stunden (BMD 5.5)

Dieser Parameter ist nicht mehr einsetzbar und wird in einer der folgenden Versionen nicht mehr angezeigt.
 

 Formel Lohn NTCS

Dieser Parameter ist nur für die Funktion Stundensätze aus Lohn ermitteln im Menüpunkt Stundensätze relevant. Zur Berechnung der Stundensatzhöhe aus dem NTCS LOHN wird eine Formel (ein Makro) benötigt, welche hier eingetragen werden muss.

Dazu sind zuvor im NTCS LOHN für die betroffenen Kollektivverträge unter dem Reiter "Berechnungen" entsprechende Makros zu hinterlegen. Für diesen Zweck werden von BMD auch drei Standard-Berechnungsarten ausgeliefert. Näheres dazu finden Sie im Hilfe-Dokument Standardformeln NTCS LOHN Stundensatzermittlung.

Hinweis 
Hinweis.png
Das verwendete Makro im NTCS LOHN für die Ermittlung der Stundensätze kann nur aus dem Generalkollektivvertrag herangezogen werden.
Diese Berechnungsnummer muss hierbei eindeutig sein, damit sie in diesem LEA Parameter hinterlegt werden kann. Somit darf die verwendete Berechnungsnummer nur im Generalkollektivvertrag (Nr. 9999) existieren. KV-spezifische Makros dürfen nicht mit der gleichen Nummer angelegt sein.

 Honorarnote

 Allgemein

 Abrechnung nach

Dieser Parameter ermöglicht für die dezentrale Fakturierung (d. h. wenn die Honorarnoten nach Abteilungsleitung oder Geschäftsführung getrennt fakturiert werden sollen) eine saubere Trennung der Arbeitsweise. An allen wesentlichen Stellen der Fakturierung kann der Anwender seine Sicht der Daten auf "seine Daten" (die Honorarnoten für seine Abteilungsleitung oder für seine Geschäftsführung) einschränken. Zu diesem Zweck wird bei der Einstellung "Abteilungsleitung" im Fenster Honorarnoten aufbereiten das Feld Abteilungsleitung bzw. bei der Ausprägung "Geschäftsführung" das Feld Geschäftsführung eingeblendet.

Ausprägungen:
  • Standard (Standard)
  • Abteilungsleitung
  • Geschäftsführung

Bitte beachten Sie hierzu auch das Kapitel Honorarbereiche mit Honorarverantwortung in der Themendokumentation Organisation Stammdaten.

Hintergrundinformationen
Wenn die Trennung nach Abteilungsleitung/Geschäftsführung für Ihre Arbeitsweise in der Fakturierung bzw. für die Auswertungen maßgeblich ist, ist es empfehlenswert, diese Felder beim Kunden oder beim Projekt als Pflichtfelder zu deklarieren. So erhält jede Leistung die Information, zu welcher Abteilungsleitung oder zu welcher Geschäftsführung diese gehört. Sie erhalten somit die Möglichkeit einer kundenseitigen/projektseitigen Sichtweise auf die Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung. Das bedeutet, es ist in der Folge möglich, die Leistungen kundenseitig/projektseitig nach diesem Kriterium zu trennen bzw. auszuwerten. 

Die Zuordnung zu einer Abteilungsleitung/Geschäftsführung kann mehrstufig getroffen werden:

  1. Über die entsprechenden Felder Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung im Leistungsumfang je Kunde bzw. im Leistungsumfang, welche die Felder im Kunden- und Projektstamm überlagern.

  2. Über die entsprechenden Felder Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung im Projektstamm, welche die Felder im Kundenstamm überlagern.

  3. Über die entsprechenden Felder Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung im Kundenstamm.

Beim Speichern der Leistung werden Abteilungsleitung und Geschäftsführung aus den vorrangigen Stammdaten (lt. Liste oberhalb) ermittelt und auf den Leistungen in den Feldern Kun-Abteilungsleitung bzw. Kun-Geschäftsführung gespeichert. Zum Zeitpunkt der Autorisierung wird die Leistung diesbezüglich nochmals aktualisiert. Erfolgt die Fertigstellung der Leistung ausschließlich bei der Autorisierung, gelangen diese Daten erst zu diesem Zeitpunkt auf die Leistung. Dies geschieht unabhängig vom LEA Parameter "Abrechnung nach".


Im Fenster Honorarnoten stehen zur einfachen Einschränkung auf die jeweils relevanten Honorarnoten die Einstiegsfelder Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung zur Verfügung.

In den Ausbuchungen und Umbuchungen wird ebenfalls das passende Einstiegsfeld "Abteilungsleitung" bzw. "Geschäftsführung" aktiviert, allerdings ist hier zu beachten, dass es sich um eine mitarbeiterseitige Sichtweise auf die Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung handelt. In diesem Fall kommt die Information aus den Feldern Abteilungsleitung und Geschäftsführung des Mitarbeiterstamms bzw. aus den Feldern Abteilungsleitung und Geschäftsführung des (historischen) Mitarbeiterstamms.

Um Änderungen in den Stammdaten auch rückwirkend auf den Leistungen zu aktualisieren, besteht die Möglichkeit, das Hilfsprogramm Leistungen aktualisieren entsprechend auszuführen.

Sowohl im LEA Auswertungsdesigner als auch in den LEA Auswertungen können entsprechende Filterfelder - sowohl aus Mitarbeitersicht als auch aus Kunden-/Projektsicht - verwendet werden. Dies sind die Felder Kun-Geschäftsführung und Kun-Abteilungsleitung bzw. Ma-Abteilungsleitung und Ma-Geschäftsführung.

Ist die Abrechnung nach Geschäftsführung oder Abteilungsleitung aktiviert, so wird dies ebenfalls beim Erzeugen von Leistungen in Honorarnoten geprüft. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Prüfung abweichende Geschäftsführung/Abteilungsleitung der Fensterhilfe Rechnung bearbeiten.
 

 Rundung Honorar

Mit dem Parameter "Rundung Honorar" wird festgelegt, auf wie viele Nachkommastellen das Honorar beim Honorarnoten aufbereiten gerundet wird. Die Rundung erfolgt kaufmännisch und mit der gleichen Aufteilung wie die Pauschalierungsfunktion, welche ihrerseits vom LEA Parameter Teiler beeinflusst wird.
 
Ausprägungen:
  • Auf zwei Nachkommastellen (Standard)
  • Auf eine Nachkommastelle
  • Auf Einerstelle

 Verwaltungspauschale - Prozent

Im Parameter "Verwaltungspauschale - Prozent" ist der Prozentsatz für die Berechnung der Verwaltungspauschale einzutragen. Im Standard ist dieser Parameter nicht vorbefüllt.
 
Mit diesem Eintrag und der Hinterlegung eines passenden Artikels für die Verwaltungspauschale wird die Verwaltungspauschale aktiviert. Die Verwaltungspauschale ist ein reiner Honorarbetrag, der beim Erstellen der Honorarnote zu den in der Honorarnote befindlichen Leistungen hinzugefügt und somit zusätzlich in Rechnung gestellt wird.
 
Eine Verwaltungspauschale wird mit dem Artikel für die Verwaltungspauschale ausgewiesen. Der gewünschte Artikel, mit dem der Ausweis erfolgen soll, muss im Tätigkeits- bzw. Artikelstamm jener Tätigkeiten/Artikel hinterlegt werden, welche die Basis für die Berechnung der Verwaltungspauschale bilden sollen. Die Hinterlegung wird hier jeweils im Feld Artikel für Verwaltungspauschale vorgenommen.

Wenn mit diesem Parameter kein Auslangen gefunden wird, gibt es in den Kundeneinstellungen die Möglichkeit, je Kunde einen spezifischen Prozentsatz der Verwaltungspauschale zu definieren (Feld Verwaltungspauschale %) bzw. auch diese Funktionalität je Kunde zu deaktivieren (Feld Verwaltungspauschale).
 

 Verwaltungspauschale - Rundung

Der Parameter "Verwaltungspauschale - Rundung" steuert, auf wie viele Nachkommastellen der Betrag der Verwaltungspauschale kaufmännisch gerundet wird.
 
Ausprägungen:
  • Auf zwei Nachkommastellen (Standard)
  • Auf eine Nachkommastelle
  • Auf Einerstelle 

 Verwaltungspauschale - Basis

Der Parameter "Verwaltungspauschale - Basis" steuert, ob die Verwaltungspauschale auf Basis des Honorars oder auf Basis der Selbstkosten der Leistungen, für welche die Verwaltungspauschale anfallen soll, berechnet wird.
 
Ausprägungen:
  • Honorar (Standard)
  • Selbstkosten 

 Verwaltungspauschale - Projekt

Der Parameter "Verwaltungspauschale - Projekt" steuert, ob die Verwaltungspauschale auch einen Projektbezug erhalten soll. Die Verwaltungspauschale erhält dann das erstbeste Projekt, welches auf Leistungen der Honorarnote bereits vorhanden ist (unabhängig, ob von diesen Leistungen die Verwaltungspauschale zu berechnen ist).

Projekt-Änderungen beim Bearbeiten der Honorarnote (z. B. Umbuchen, Leistungen entfernen) haben keine Auswirkung auf das Projekt, welches die Verwaltungspauschale erhalten hat.

Dieser Parameter ist im Standard deaktiviert.

 Verwaltungspauschale - Selbstkosten

Der Parameter "Verwaltungspauschale - Selbstkosten" steuert, ob die Verwaltungspauschale auch Selbstkosten erhalten soll. Somit ist es möglich, der Verwaltungspauschale auch Selbstkosten in Höhe des Honorars zuzuweisen.
 
Ausprägungen:
  • Keine Selbstkosten (Standard)
  • Selbstkosten = Honorar 

 Verrechnung Zeit

Der Parameter "Verrechnung Zeit" wird aktuell nicht mehr im Programm ausgelesen. Sofern im Feld Kleinste Einheit einer Tätigkeit ein Wert hinterlegt ist, wird dieser unabhängig von diesem Parameter beim Speichern der Leistung und bei der Autorisierung der Leistung berücksichtigt und ergibt den Wert der verrechenbaren Stunden, welcher im Feld Stunden verrechenbar auf der Leistung abgespeichert wird. Die tatsächlich erfassten Stunden, welche im Feld Stunden auf der Leistung gespeichert werden, bleiben unverändert. Beim Aufbereiten der Leistung spielt es ebenfalls keine Rolle, wie der Parameter gesetzt ist. Findet die Aufbereitung über Honorarnoten aufbereiten statt, werden die verrechenbaren Stunden für die Berechnung des Honorars berücksichtigt.

Achtung! 
Achtung.png
Die verrechenbaren Stunden werden unter gewissen Umständen (wie z. B. bei der Neuaufbereitung der Honorarnote über die Funktion Honorarnote neu erstellen) auf die tatsächlich erfassten Stunden zurückgesetzt, wenn der Parameter Erweiterte Pauschalierung aktiv ist. Nähere Informationen zum Hintergrund finden Sie bei diesem Parameter.


Programmverhalten früher: (Solange der Parameter im Programm noch vorhanden ist, bleibt diese Information zu Recherchezwecken in der Hilfe vorhanden.)
Dieser Parameter bewirkt mit der Einstellung "Kleinste verrechenbare Zeiteinheit", dass beim Honorarnoten aufbereiten das Honorar auf Basis der verrechenbaren Stunden errechnet wird und nicht auf Basis der tatsächlich erfassten Stunden. Die verrechenbaren Stunden werden mit jener Zeiteinheit errechnet, die im Feld "Kleinste Einheit" im Tätigkeitsstamm hinterlegt ist. Somit ist es möglich, eine Tätigkeit mit einer Mindestzeit festzusetzen, die jedenfalls verrechnet wird, ohne dass die tatsächliche Leistungserfassung (z. B. Tageserfassung) verfälscht wird. Auf diese Stundeneinheit wird in der Folge auch immer aufgerundet. In der Rechnungsbearbeitung ist es möglich, bei der Ansicht der Stunden zwischen den verrechenbaren Stunden und den tatsächlich gearbeiteten Stunden zu wechseln.

Ausprägungen:
  • Normalstunden
  • Kleinste verrechenbare Zeiteinheit
Achtung! 
Achtung.png
Die verrechenbare Zeit wird unter gewissen Umständen (wie z. B. bei der Neuaufbereitung der Honorarnote über die Funktion Honorarnote neu erstellen wieder auf die tatsächliche Zeit zurücksetzt, wenn der Parameter Erweiterte Pauschalierung aktiv ist. Nähere Informationen zum Hintergrund finden Sie bei diesem Parameter.

Wenn Sie die kleinste verrechenbare Zeiteinheit nicht mehr verwenden möchten und daher den Parameter umstellen, beachten Sie bitte, dass sich das nicht automatisch auf Leistungen auswirkt, die sich bereits in Honorarnoten befinden. In diesem Fall erstellen Sie die Honorarnote bitte neu (z. B. mit der Funktion Honorarnote neu erstellen in der Rechnungsbearbeitung) oder bereiten Sie die Honorarnoten gänzlich neu auf. Nach dem Deaktivieren und der Neu-Aufbereitung der Honorarnote werden als Berechnungsbasis wieder die erfassten Stunden herangezogen.
 

 Umlage berechnen

Der Parameter "Umlage berechnen" setzt die Artikelumlage in Kraft, welche beim Honorarnoten aufbereiten und auch bei der Funktion Honorarnote neu erstellen in der Rechnungsbearbeitung angewendet wird.

Mit einer Artikelumlage ist es möglich, eine Verknüpfung beliebiger Artikel auf beliebige Tätigkeiten herzustellen, um an den Kunden fixe Verrechnungspreise zu verrechnen, ohne dass die Informationen über die erbrachten Leistungen verloren gehen.

Die Option "Nein" bedeutet, dass keine automatische Artikelumlage angewendet wird. Die Option "Ja" bedeutet, dass der Kunde der Tätigkeit und der Kunde des Artikels übereinstimmen müssen, damit die Artikelumlage für diese Positionen angewendet werden kann. Die Option "Mit Projekt" bedeutet, dass auch das Projekt der Tätigkeit und das Projekt des Artikels übereinstimmen müssen, damit die Artikelumlage für diese Positionen angewendet werden kann.

Beachten Sie folgende Besonderheit, wenn beim Honorarnoten aufbereiten der Aufbereitungsmodus Projekt verwendet wird und dabei die Option Eine Honorarnote je Projekt aktiviert ist: Hier verhält sich das Programm auch mit der Ausprägung "Ja" so wie mit der Ausprägung "Mit Projekt", damit nur Leistungen innerhalb derselben Honorarnote umgelegt werden und keine Umlage über mehrere Honorarnoten hinweg gebildet wird.

Ausprägungen:
  • Nein (Standard)
  • Ja
  • Mit Projekt
Das Setzen des LEA Parameters alleine genügt nicht. Es müssen zusätzlich noch Regeln für die Artikelumlagen definiert werden.

Dieser Parameter bzw. die Regeln müssen jedoch nicht aktiviert werden, um die Manuelle Umlage der Rechnungsbearbeitung zu nutzen.
 

 Sammelprojekt

Der Parameter "Sammelprojekt" steuert mit der Einstellung "Fakturierung mit Sammelprojekt", ob bei dem Honorarnoten aufbereiten je Sammelprojekt eine eigene Honorarnote erstellt wird. Bei Fakturierung ohne Sammelprojekt wird grundsätzlich je Rechnungsempfänger eine Honorarnote erstellt. Die Arbeitsweise nach Sammelprojekt ist sehr umfassend und komplex; daher ist dafür in jedem Fall die Hilfe von BMD in Anspruch zu nehmen.
 
Ausprägungen:
  • Fakturierung mit Sammelprojekt
  • Fakturierung ohne Sammelprojekt (Standard)

 Auto-Buchungstext

Der Parameter "Auto-Buchungstext" steuert, ob beim Honorarnoten aufbereiten oder beim Druck mit Rechnungsnummer im Fenster Honorarnoten - der genaue Zeitpunkt hängt vom LEA Parameter Generierung Buchungstext ab - ein automatischer Buchungstext als Vorschlag ermittelt werden soll.

Bei der Ausprägung "Es wird kein Buchungstext generiert" wird kein automatischer Vorschlag erzeugt. Mit der Ausprägung "Projektart, Projektstichtag und Von/Bis Datum" kann – bei Verwendung von Projekten mit hinterlegten Projektarten und Projektstichtagen – ein Vorschlagswert aus der Projektartkurzbezeichnung und dem Projektstichtag (von jedem Projekt, wenn der Parameter Generierung Buchungstext auf den Wert "Bei Rechnungsdruck" gestellt ist; vom erstbesten Projekt, wenn die Einstellung auf die Ausprägung "Bei Erstellung Honorarnote" gestellt ist) und dem ältesten und jüngsten Datum des Leistungszeitraums erzeugt werden. Bei der Ausprägung "Buchungstext mit Formel" wird der Vorschlag anhand der Formel ermittelt, die im LEA Parameter Formel Buchungstext hinterlegt ist.
 
Ausprägungen:
  • Es wird kein Buchungstext generiert (Standard)
  • Projektart, Projektstichtag und Von/Bis Datum
  • Buchungstext mit Formel

 Formel Buchungstext

Der Parameter "Formel Buchungstext" regelt, welche Formel für die automatische Erstellung eines Vorschlag-Buchungstextes angewendet werden soll, wenn der LEA Parameter Auto-Buchungstext auf "Buchungstext mit Formel" eingestellt ist. Mit der Funktionstaste F8 kann mithilfe des NTCS Formeleditors ein Buchungstext individuell aus den jeweiligen Werten der Honorarnote (Honorarposition) erzeugt werden. Werden für ein Datenbankfeld mehrere Werte ermittelt (z. B. weil mehrere Tätigkeitsgruppen abgerechnet werden), werden diese automatisch mit Beistrich getrennt.

Zur Verfügung stehen die Standardfunktionen, die Eingabe von Werten und die Verknüpfung zu den Datenbankfeldern der Leistung:
  • Bis Bezugszeitraum
  • Hauptgruppe - Bezeichnung (= Bezeichnung der Tätigkeitshauptgruppen) 
  • Hauptgruppe - Kurzbezeichnung (= Kurzbezeichnung der Tätigkeitshauptgruppe)
  • Hauptgruppe - Matchcode (= Matchcode der Tätigkeitshauptgruppe)
  • Kunde - Kurzname
  • Kunde - Name
  • Kunde - Personennummer
  • Rechnungsempfänger - Kurzname
  • Rechnungsempfänger - Name
  • Rechnungsempfänger - Personennummer
  • Tätigkeitsgruppe - Bezeichnung (Tätigkeitsgruppen)
  • Tätigkeitsgruppe - Kurzbezeichnung
  • Tätigkeitsgruppe - Matchcode
  • Von Bezugszeitraum
und der Honorarnote (Honorarposition)
  • Belegdatum
  • Belegnummer.
Damit die Datenbankfelder der Honorarposition sinnvoll verwendet werden können, muss die Einstellung Generierung Buchungstext auf "Bei Rechnungsdruck" gestellt werden.
 
Achtung! 
Achtung.png
Wenn mehrere Datenbankfelder verknüpft werden, sind diese in der Formel mit II zu trennen (dazu kann die Schaltfläche "Zusammenhängen von zwei Texten" verwendet werden).
 
Im Standard ist dieser Parameter nicht vorbefüllt.

 Generierung Buchungstext

Der Parameter "Generierung Buchungstext" regelt, zu welchem Zeitpunkt der automatische Vorschlagswert für den Buchungstext vom Programm erzeugt werden soll.

Ausprägungen:
  • Bei Erstellung Honorarnote (Standard)
  • Bei Rechnungsdruck 

 Gruppenbildung

Die Gruppenbildung ermöglicht, entweder Artikel/Tätigkeiten oder Tätigkeitsgruppen für den Ausdruck der Honorarnote zusammenzufassen. Der LEA Parameter "Gruppenbildung" gibt an, ob die Informationen dazu von den Tätigkeitsgruppen oder von den Tätigkeiten/Artikeln ermittelt werden sollen. Dementsprechend müssen entweder bei den Tätigkeiten/Artikel oder bei den Tätigkeitsgruppen die Informationen bezüglich der Gruppenbildung in den Feldern "Gruppennummer" und "Ausdruck Gruppe" hinterlegt werden. Basierend auf diesen Informationen wird beim Honorarnoten aufbereiten die Gruppenbildung angewendet, wobei die Einstellungen in der Rechnungsbearbeitung für die jeweilige Honorarnote individuell übersteuert werden können. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Gruppenbildung.
 
Ausprägungen:
  • Ermittlung von Tätigkeitsgruppen (Standard)
  • Ermittlung von Tätigkeiten/Artikel 

 Gruppennummer für Storno

Der Parameter "Gruppennummer für Storno" übergibt die eingetragene Gruppe (siehe Themendokumentation Hintergrundinformationen: Gruppenbildung) im Zuge der Stornierung auf alle Leistungen der neuen Stornorechnung. Wenn die Gruppenbildung in der Form verwendet wird, dass nur eine Gruppe angedruckt wird (ohne Ausdruck der Tätigkeitsgruppen), entfällt somit die manuelle Nachbearbeitung der Stornorechnung hinsichtlich der Gruppenbildung.

Im Standard ist dieser Parameter nicht vorbefüllt.

 Gruppe beim Auflösen von Umlagen neu ermitteln

Mit dem Parameter "Gruppe beim Auflösen von Umlagen neu ermitteln" kann entschieden werden, ob durch die Funktion "Umlage auflösen" in der Rechnungsbearbeitung auch die Gruppen der gesamten Honorarnoten neu aus den Stammdaten ermittelt werden sollen oder nicht. Die Standard-Ausprägung des Parameters ist "Ja". Sollte häufig mit der manuellen Gruppenbildung gearbeitet werden, so wird empfohlen, diese Einstellung auf "Nein" umzustellen, damit die manuell gewählten Gruppen nicht durch die Funktion "Umlage auflösen" wieder vom Programm entfernt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Gruppenbildung.

 Unser Zeichen

Der Parameter "Unser Zeichen" ermöglicht, das Feld Unser Zeichen auf der Honorarnote automatisch anhand des Abteilungsleiters der Abteilung, zu welcher das Sammelprojekt gehört, befüllen zu lassen.
 
Ausprägungen:
  • Keine automatische Aufbereitung (Standard)
  • Abteilungsleiter von Sammelprojekt-Abteilung

 Mit Honorarebene aufbereiten

Der Parameter "Mit Honorarebene aufbereiten" ermöglicht, alle in einem Aufbereitungslauf erzeugten Honorarnoten mit einem Kennzeichen (= Honorarebene) zu versehen, um diese im Anschluss leicht auffinden zu können. Im Fenster Honorarnoten ist es möglich, das Einstiegsfeld Honorarebene einzublenden und so nach der Honorarebene zu filtern.

Weist der Parameter eine der Ausprägungen mit "Ja" auf, steht zu diesem Zweck im Fenster Honorarnoten aufbereiten das zusätzliche Feld Honorarebene zur Verfügung. In dieses Feld ist die Honorarebene einzutragen, die den neuen Honorarnoten zugeordnet werden soll.

Honorarebenen lassen sich beliebig selbst vordefinieren, nehmen Sie dies im Fenster Honorarebenen vor. Ansonsten ist es auch möglich, direkt bei der Aufbereitung eine beliebige (neue) Honorarebene zu definieren, indem Sie die gewünschte, noch nicht vorbelegte Ziffer im Feld Honorarebene eingeben. Unter dieser Ziffer wird automatisch eine neue Honorarebene angelegt. Hier ist jedoch die genaue Ausprägung des Parameters dafür entscheidend, ob die automatische Anlage neuer Honorarebenen berechtigungstechnisch geprüft werden soll.

Wenn der User keine Berechtigung zur Neuanlage einer Honorarebene hat und der Parameter die Ausprägung "Ja - Nicht vorhandene Honorarebenen werden nur, wenn Berechtigung vorhanden ist, automatisch erzeugt" aufweist, dann wird bei der Eingabe der Honorarebene beim Aufbereiten der Honorarnoten überprüft, ob diese vorhanden ist. Wenn die Berechtigung nicht vorhanden ist, erfolgt die Hinweismeldung "Bitte wählen Sie eine vorhandene Honorarebene aus!":

1128520049000104010.png

Im Anschluss daran wird das Fenster Honorarebene suchen geöffnet, damit der User eine bestehende Honorarebene auswählen kann.

Mit der Ausprägung "Ja - Nicht vorhandene Honorarebenen werden immer automatisch erzeugt" ist es nicht relevant, ob der User, welcher die Aufbereitung durchführt, die Berechtigung besitzt: Eine noch nicht belegte Ziffer wird jedenfalls als neue Honorarebene angelegt.

Auch wenn Sie nicht mit Honorarebenen arbeiten und der Parameter daher die Ausprägung "Nein" aufweist, wird die Standard-Honorarebene mit der Nummer 1 jedenfalls auf die Honorarnote übertragen.

Ausprägungen:
  • Nein (Standard)
  • Ja - Nicht vorhandene Honorarebenen werden immer automatisch erzeugt
  • Ja - Nicht vorhandene Honorarebenen werden nur, wenn Berechtigung vorhanden ist, automatisch erzeugt

 Standard-Zahlungsart

In dem Parameter "Standard-Zahlungsart" wird die Zahlungsart eingetragen, die für jene Honorarnoten, die an Kunden ohne fix hinterlegter Zahlungsart gehen, beim Honorarnoten aufbereiten festgelegt wird. Für diesen Parameter wird die Zahlungsart "7 - Überweisung" im Standard vorgeschlagen. Hat ein Kunde eine davon abweichende Zahlungsart, so ist in diesen Fällen die Zahlungsart im Kundenstamm zu hinterlegen. Für die Fakturatypen "Teilrechnung" und "Akonto" kann in den jeweiligen Stammdaten der Teilrechnungen bzw. der Akontos auch eine vom Standard abweichende Zahlungsart hinterlegt werden.

Besonderheiten dieses LEA Parameters in der Schweiz Flagge_CHE.png
Durch den Import der Rechnungseinstellungen für die Schweiz wird dieser Parameter mit der Zahlungsart "QR-Zahlteil Schweiz" belegt.
Nähere Informationen dazu finden sich in der Themendokumentation Rechnungseinstellungen importieren (Schweiz).

 Nicht verrechenbare Leistungen

Der Parameter "Nicht verrechenbare Leistungen" steuert, ob als "nicht verrechenbar" gekennzeichnete Leistungen beim Honorarnoten aufbereiten berücksichtigt und in die erzeugte Honorarnote aufgenommen werden. Das Kennzeichen Ist verrechenbar auf der Leistung, welches steuert, ob eine Leistung verrechenbar oder nicht verrechenbar ist, wird vom Feld Verrechenbar aus dem Tätigkeitsstamm bzw. aus dem Artikelstamm übernommen.

Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.
 

 Leistungen autorisieren

Der Parameter "Leistungen autorisieren" ermöglicht, dass Leistungen nicht zwingend erst im Zuge des Tagesabschlusses (wie im Standardablauf vorgesehen) autorisiert werden und somit erst zu diesem Zeitpunkt für die Fakturierung freigegeben sind. Das Setzen dieses Parameters ermöglicht, dass die Autorisierung im Hintergrund bei bestimmten Programmabläufen automatisch durchgeführt wird, sie wird also dann durchgeführt, wenn tatsächlich mit der Fakturierung gestartet wird. Dies soll der fakturierenden Stelle ermöglichen, alle bis zu diesem Zeitpunkt korrekt erfassten Leistungen in die Honorarnoten aufzunehmen, egal in welchem Zustand diese Leistungen sind (autorisiert oder noch nicht autorisiert bzw. an einem bereits abgeschlossenen Tag erfasst oder an einem noch nicht abgeschlossenen Tag erfasst).

Ausprägungen:
  • Nicht aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit
  • Aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit
  • Auswahlmöglichkeit (Standard)
Programmverhalten beim Aufbereiten der Honorarnoten
Im Fenster Honorarnoten aufbereiten wirkt sich der Parameter beim Aufbereiten der Honorarnoten wie folgt aus.
  • Bei der Ausprägung "Nicht aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit" werden nicht autorisierte Leistungen keinesfalls aufbereitet. Daher steht das Feld Leistungen autorisieren nicht zur Verfügung, und für die Aufbereitung werden nur korrekt autorisierte Leistungen herangezogen.

  • Mit der Ausprägung "Aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit" werden auch alle nicht autorisierten Leistungen mitaufbereitet und gleichzeitig autorisiert. In diesem Fall wird das zusätzliche Feld Leistungen autorisieren aktiviert und read-only eingeblendet. Durch den Hinweis "Ja (Fixiert via Parameter)" neben dem Eingabefeld kann nicht übersehen werden, dass das Autorisieren der Leistungen im Hintergrund stattfindet.

    1082483257000004780_2.png

  • Mit der Ausprägung "Auswahlmöglichkeit" kann der Anwender über das zusätzliche Feld Leistungen autorisieren von Mal zu Mal durch Anhaken entscheiden, ob noch nicht autorisierte Leistungen mitautorisiert und aufbereitet werden sollen.

    1082483257000004780_4.png
Achtung!  Auswirkungen in Verbindung mit weiteren Parametern
Achtung.png
Durch die nicht mehr zwingend vorgelagerte, sondern mitausgeführte Autorisierung ergeben sich weitere Programmauswirkungen, wenn auch weitere LEA Parameter nicht mit ihrer jeweiligen Standardausprägung gesetzt werden.  

Ist daher über den LEA Parameter Abrechnung nach die Abrechnung nach Abteilungsleitung oder Geschäftsführung aktiviert, ist es vom LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen abhängig, welche weiteren Programmauswirkungen bestehen.
  1. Der LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen ist wie im Standard vorgesehen aktiv. Das bedeutet, bereits beim Speichern der Leistung besitzt die Leistung die Informationen, zu welcher Abteilungsleitung/Geschäftsführung diese kundenseitig zuzurechnen ist:

    Weist der LEA Parameter "Leistungen autorisieren" die Ausprägung "Aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit" auf, so wird die Schaltfläche "Aufbereiten" deaktiviert, solange keine Abteilungsleitung/Geschäftsführung ausgewählt wurde. Es erscheint eine entsprechende Information neben dem Feld "Abteilungsleitung" bzw. "Geschäftsführung".

    1128520195000004010_2.png

    Weist der LEA Parameter "Leistungen autorisieren" die Ausprägung "Auswahlmöglichkeit" auf, so kann das Feld Leistungen autorisieren nicht mehr aktiviert werden, solange keine Abteilungsleitung/Geschäftsführung ausgewählt wurde. Es erscheint eine entsprechende Information neben dem Feld Leistungen autorisieren.

    1128520195000004010_3.png

  2. Der LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen ist inaktiv. Das bedeutet, beim Speichern der Leistung besitzt die Leistung noch keine Informationen darüber, zu welcher Abteilungsleitung/Geschäftsführung diese kundenseitig zuzurechnen ist:

Ist die Ausprägung "Auswahlmöglichkeit" ausgewählt und bei der Aufbereitung wird das Feld "Leistungen autorisieren" auf die Option "Ja" gestellt, so wird das Feld Abteilungsleitung/Geschäftsführung geleert, gesperrt und mit dem Infotext "Alle" versehen. Es kann in diesem Fall nicht mehr auf bestimmte Abteilungsleitungen oder Geschäftsführungen eingeschränkt werden, da es ablaufbedingt nicht möglich ist: Erst die Autorisierung ermöglicht die Fixierung von Abteilungsleitung und Geschäftsführung auf der Leistung, daher ist zum Start der Aufbereitung noch nicht für alle Leistungen die Abteilungsleitung und die Geschäftsführung bekannt und es kann nicht nach diesem Kriterium gefiltert werden.

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Aus dem gleichen Grund ist bei der Ausprägung "Aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit" eine Einschränkung nach dem Kriterium Abteilungsleitung/Geschäftsführung ebenfalls nicht erlaubt. Das Feld "Abteilungsleitung" bzw. "Geschäftsführung" wird ebenfalls für eine Eingabe gesperrt und mit dem Infotext "Alle" versehen.

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Programmverhalten beim Hinzufügen offener Leistungen zu Honorarnoten
Ist die Ausprägung "Auswahlmöglichkeit" oder die Ausprägung "Aufbereiten und keine Auswahlmöglichkeit" ausgewählt, steht Ihnen beim Hinzufügen offener Leistungen zu Honorarnoten das Einstiegsfeld Leistungsstatus zur Verfügung. Dabei ist es irrelevant, ob Sie dazu die Funktion Offene Leistungen hinzufügen, die Funktion Leistungen hinzufügen im Bereich Offene Leistungen im Fenster Honorarnoten oder die Funktion Offene Leistungen hinzufügen in der Rechnungsbearbeitung nutzen. Mit diesem Einstiegsfeld schränken Sie z. B. im Fenster Offene Leistungen hinzufügen die Liste der offenen Leistungen ein. Sie wählen hier also aus, ob nur autorisierte, nur noch nicht autorisierte (= "In Bearbeitung") oder alle offenen Leistungen unabhängig vom Autorisierungsstatus im Bereich Offene Leistungen zur Auswahl stehen.

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 Auswahl Zeitraum

Über den Parameter "Auswahl Zeitraum" kann für das Fenster Honorarnoten aufbereiten eingestellt werden, welche Optionen im Feld Zeitraum zur Verfügung stehen. Dieselben Optionen werden im Fenster Tätigkeitsgruppen auswählen für die Spalte Zeitraum angeboten. Grundsätzlich gibt es drei Zeitraumarten in der LEA, diese sind Leistungszeitraum, Bezugszeitraum und Buchungszeitraum (Buchungsperiode). Da die Einschränkung anhand der Buchungsperiode der Leistungen sehr selten genutzt wird, kann diese Möglichkeit mit dem Parameter "Auswahl Zeitraum" deaktiviert werden.
 
Ausprägungen:
  • Leistungszeitraum, Bezugszeitraum, Buchungsperiode (Standard)
  • Leistungszeitraum, Bezugszeitraum
Nähere Informationen zu den Zeiträumen in der LEA finden Sie in der Themendokumentation Bezugszeitraum, Leistungszeitraum, Buchungszeitraum.

 Eingabe Fakturatyp sperren

Über den Parameter "Eingabe Fakturatyp sperren" kann mit der Ausprägung "Nur bei Stornos und Gutschriften" das Feld Fakturatyp auf einer Honorarpositionfür die Fakturatypen "Stornos" und "Gutschriften" gesperrt werden. Somit bleibt das Feld für eine Eingabe gesperrt, wenn Sie manuell eine Honorarposition im Fenster Honorarnoten bearbeiten. Verwendet wird die Sperre, um bei Stornos und Gutschriften den Wechsel auf Fakturatypen mit anderen Erlöstabellen zu verhindern, da dies jedenfalls unerwünschte Auswirkungen hat.

Ausprägungen:
  • Nein (Standard)
  • Nur bei Stornos und Gutschriften

 Berechnung Nachlass

Der Parameter "Berechnung Nachlass" steuert, auf wie viele Nachkommastellen der Betrag des prozentuellen Nachlasses kaufmännisch gerundet wird. Bei der Ausprägung "Eine Nachkommastelle" oder "Einerstelle" wird bei der Eingabe des Nachlasses (Taste N) in der Rechnungsbearbeitung neben dem vom Honorar abzuziehenden, gerundeten Nachlass auch der errechnete Nachlass als Information angezeigt.

Ausprägungen:
  • Zwei Nachkommastellen (Standard)
  • Eine Nachkommastelle
  • Einerstelle

 Ermittlung Empfänger-Bankkonto von AL/GF

Der Parameter "Ermittlung Empfänger-Bankkonto von AL/GF" entscheidet, ob die Empfänger-Bankkontonummer und die Empfänger-IBAN vom Stamm der Abteilungsleitung (AL) bzw. der Geschäftsführung (GF) ermittelt werden soll. Dies ist nur dann sinnvoll, wenn der LEA Parameter Abrechnung nach aktiviert worden ist. Ansonsten wird die Bankverbindung der Verrechnungsfirma verwendet.

Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.

 Ermitteln Fakturatyp für Storno/Gutschrift

Ist der Parameter "Ermitteln Fakturatyp für Storno/Gutschrift" auf die Ausprägung "fix mit Fakturatyp Storno/Gutschrift" eingestellt, so wird bei der Erstellung einer Gutschrift automatisch der Fakturatyp "Gutschrift" und bei einer Stornorechnung automatisch der Fakturatyp "Storno" angewendet. Ansonsten wird der Fakturatyp der Originalrechnung verwendet.

Zusätzlich entscheidet dieser Parameter über die Neuermittlung der Erlöstabelle der Storno- bzw. Gutschrifts-Honorarposition. Dabei ist Folgendes zu beachten:
  • Ist die Ausprägung "von Originalrechnung" gewählt, so wird in jedem Fall die Erlöstabelle zusätzlich zum Fakturatyp von der Originalrechnung ermittelt. Soll die Verbuchung (wie in den meisten Fällen) gegengleich zur Originalrechnung stattfinden, muss der Fakturatyp der Originalrechnung beibehalten werden.

  • Weist sie jedoch den Wert "fix mit Fakturatyp Storno/Gutschrift" auf, so sind folgende Fälle zu unterscheiden:

    1. Ist am Ziel-Fakturatyp "Storno" bzw. "Gutschrift" eine Erlöstabelle hinterlegt, so wird diese ermittelt.
    2. Sollte am Ziel-Fakturatyp keine Erlöstabelle hinterlegt sein, so wird die Erlöstabelle der Originalrechnung übergeben.
    3. Ist auch auf der Originalrechnung keine Erlöstabelle hinterlegt, so wird keine Erlöstabelle ermittelt und es gelten die gewöhnlichen Regeln der Erlöskonto- und Umsatzsteuerfindung.
Ausprägungen:
  • von Originalrechnung (Standard)
  • fix mit Fakturatyp Storno/Gutschrift

 Kontaktperson des Projektes ermitteln

Ist der Parameter "Kontaktperson des Projektes ermitteln" aktiviert und führen Sie die LEA mit Projekten, ermittelt das Programm die Kontaktperson vom Projekt bzw. vom erstbesten Projekt (wenn mehrere Projekte in einer Honorarnote abgerechnet werden) und führt diese im Feld Kontaktperson auf der Honorarposition an. Sollte das Programm mit aktiviertem Parameter keine Kontaktperson ermitteln können, so wird die gewohnte Ermittlungsmethode von Kontaktpersonen durchlaufen.

Im Standard ist dieser Parameter deaktiviert.

 Personenkennzeichen Kontaktperson

Mit dem Parameter "Personenkennzeichen Kontaktperson" ist es möglich, eine bestimmte Kontaktperson (mit einem eindeutigen Personenkennzeichen) an die Honorarnote zu übergeben. Über eine F4-Suchroutine gelangen Sie in das Fenster Personenkennzeichen.

Durch die Hinterlegung eines bestimmten Personenkennzeichens wird beim Honorarnoten aufbereiten die Kontaktperson dieses Personenkennzeichens an die Honorarnote in das Feld Kontaktperson übergeben. Gibt es mehrere Kontaktpersonen mit dem gleichen Personenkennzeichen, wird in erster Linie die Hauptzuordnung übergeben, ansonsten die erstbeste Kontaktperson, die ermittelt werden kann (nicht beeinflussbar). Eine manuelle Übersteuerung - sprich die Auswahl einer abweichenden Kontaktperson im Feld Kontaktperson - ist unabhängig davon möglich.

Durch die Hinterlegung der Kontaktpersonenfelder (oder der Adressmakros) im Rechnungsformular und die Information im Feld "Kontaktperson" auf der Honorarnote wird beim Rechnungsdruck die Kontaktperson an den Ausdruck übergeben.

Hinweis
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Sollte es mit diesem Personenkennzeichen keine Kontaktperson unter dem betroffenen Rechnungsempfänger geben, so wird der Ansprechpartner am Kundenstamm des Rechnungsempfängers als Kontaktperson ermittelt und im Feld Kontaktperson auf der Honorarnote eingetragen. Dieses Programmverhalten lässt sich deaktivieren, indem Sie den LEA Parameter Ansprechperson ermitteln inaktiv stellen. Ist auch kein Ansprechpartner am Kundenstamm hinterlegt, wird keine Kontaktperson für die Honorarnote ermittelt.

Im Standard ist dieser Parameter nicht vorbefüllt.

 Ansprechperson ermitteln

Mit dem Parameter "Ansprechperson ermitteln" ist es möglich, die Rückfallebene zum LEA Parameter Personenkennzeichen Kontaktperson - die Ermittlung des Ansprechpartners am Kundenstamm des Rechnungsempfängers - zu deaktivieren. Im Standard ist der Parameter aktiv, d. h., findet das Programm keine Kontaktperson mit dem hinterlegten Personenkennzeichen oder ist der LEA Parameter Personenkennzeichen Kontaktperson leer, wird fix der Ansprechpartner am Kundenstamm des Rechnungsempfängers als Kontaktperson ermittelt. Die Deaktivierung ist sinnvoll, wenn Sie den Ansprechpartner für andere Zwecke als für den Rechnungsdruck verwenden.


Bitte beachten Sie: Wenn der LEA Parameter Personenkennzeichen Kontaktperson leer ist, wird der Ansprechpartner zwar in diesem Fall auch beim Ausdruck berücksichtigt, aber nicht im Feld Kontaktperson auf der Honorarnote eingetragen! Es erfolgt lediglich eine Übergabe auf den WWS Datensatz der LEA Honorarnote (nicht beeinflussbar). Beachten Sie daher unbedingt den Hinweis bei der Feldbeschreibung des Feldes Ansprechpartner.

Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.
 

 Abrechnungsstatistik

Wenn Sie im Parameter "Abrechnungsstatistik" ein Smart-Interface der LEA Auswertungen hinterlegen, kann im Fenster Honorarnoten der Bereich Abrechnungsstatistik über das Layout eingeblendet werden. Dieser Bereich zeigt die gewählte Auswertung in der Ansicht eines eingebetteten Showprogramms. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe zum Bereich Abrechnungsstatistik in der Fensterhilfe Honorarnoten.

Im Standard ist dieser Parameter nicht mit einer Auswertung vorbelegt.

 Workflow

Wenn Sie den Parameter "Workflow" auf die Option "Ja" setzen, aktivieren Sie in der LEA Fakturierung die Honorarnoten-Freigabe mit Workflow. Damit wird einerseits das zusätzliche Eingabefeld Workflow im Fenster Honorarnoten aufbereiten eingeblendet und andererseits werden die Funktionen Freigeben und Leistungsverzeichnis ansehen im Fenster Honorarnoten eingeblendet.

Im Standard ist dieser Parameter deaktiviert.

 Löschen Honorarnoten mit Workflow

Der Parameter "Löschen Honorarnoten mit Workflow" regelt, ob offene Honorarnoten mit gestartetem Workflow (d. h., das Feld Workflowstatus in "Honorarnoten" ist ungleich "-") gelöscht werden können oder nicht. Damit können Sie beispielsweise verhindern, dass bereits freigegebene Honorarnoten fälschlicherweise gelöscht werden.

Bei "Ja" ist das Löschen derartiger Honorarnoten möglich, bei "Nein" können Honorarnoten mit gestartetem Workflow nicht gelöscht werden - der Löschvorgang wird abgebrochen. Bei der Ausprägung "Ja, mit Hinweis" ist das Löschen möglich. Durch die Meldung "Auf der Honorarnote ist ein bereits gestarteter Workflow hinterlegt." werden Sie aber auf den vorhandenen Workflow aufmerksam gemacht und können entscheiden, ob Sie die Honorarnote trotzdem löschen oder den Vorgang abbrechen:

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Auch beim gleichzeitigen Löschen mehrerer Honorarnoten erscheint in diesem Fall der Hinweis, dass sich in der Auswahl mindestens eine Honorarnote mit einem bereits gestarteten Workflow befindet:

1458036711000008420_0.png

Ausprägungen:
  • Ja
  • Ja, mit Hinweis (Standard)
  • Nein

 Workflow bei Storno/Gutschrift

Wenn Sie mit der Honorarnoten-Freigabe mit Workflow arbeiten, können Sie mit dem Parameter "Workflow bei Storno/Gutschrift" das Verhalten beim Erstellen eines Stornos bzw. einer (Teil-)Gutschrift steuern.

Ausprägungen:
  • Workflow der Originalrechnung (Standard)
  • Workflow auswählen
  • Kein Workflow

 Honorarvorschlag/Leistungsverzeichnis erstellen

Wenn Sie für Kunden unter Verwendung des Rechnungsstapels im Feld Ausdruck die Option "Ja, je Rechnung" gewählt haben, wird mit dem Parameter "Honorarvorschlag/Leistungsverzeichnis erstellen" definiert, ob auch ein Leistungsnachweis erstellt und als eigenes Dokument im Anhang der E-Mail mitversendet werden soll. Dieser LEA Parameter bildet diesbezüglich den Standard - in den Kundeneinstellungen stellen Sie, falls vorhanden, Abweichungen dazu im Feld Honorarvorschlag/Leistungsverzeichnis erstellen ein. In diesem Feld können Sie zwischen den Optionen "Ja", "Nein" und "laut LEA Parameter" wählen.

Wird aufgrund dieser Hinterlegungen im LEA Parameter und im Feld ein Leistungsnachweis erstellt, kann zudem im Feld Honorarvorschlag/Leistungsverzeichnis eine Auswertung hinterlegt werden, die konkret für diesen Kunden für die Erstellung des Leistungsnachweises herangezogen werden soll. In diesem Fall wird damit die im Rechnungsstapel ausgewählte Auswertung übersteuert.

Die Einstellungen und die Hinterlegungen werden auch berücksichtigt, wenn Sie zeitverzögert Rechnungen per E-Mail versenden.

Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.

 Anzeige Aufbereitung

 Nach Kunde

Der Parameter "Nach Kunde" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Rechnungsempfänger. Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.
Dieser Aufbereitungsmodus wird automatisch eingeblendet, wenn keiner der "Anzeige Aufbereitung"-Parameter aktiviert ist.
 

 Nach Projekt

Der Parameter "Nach Projekt" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Projekt. Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.

 Nach Sammelprojekt

Der Parameter "Nach Sammelprojekt" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Sammelprojekt. Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.

 Nach Firma

Der Parameter "Nach Firma" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Firma. Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.

 Nach Kundenkonzern

Der Parameter "Nach Kundenkonzern" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Kundenkonzern. Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.
 

 Pauschalen

Der Parameter "Pauschalen" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Pauschalen. Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.

 Teilrechnungen

Der Parameter "Teilrechnungen" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Teilrechnungen. Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.
 

 Akontos

Der Parameter "Akontos" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Akontos. Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.

 Wenn fertig

Der Parameter "Wenn fertig" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Fertige Arbeitsgänge. Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.

 Letzte Honorarnote älter als

Der Parameter "Letzte Honorarnote älter als" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Letzte Honorarnote älter als. Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.

 Leistungen älter als

Der Parameter "Leistungen älter als" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Leistungen älter als. Im Standard ist dieser Parameter nicht aktiviert.

 Monatsrechnungen

Der Parameter "Monatsrechnungen" aktiviert für das Fenster Honorarnoten aufbereiten den Aufbereitungsmodus Monatsrechnungen. Im Standard ist dieser Parameter aktiviert.
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 Pauschale

 Teiler

Dieser Parameter bestimmt, aufgrund welcher Basis die Aliquotierung des Honorars bei der Pauschalierungsfunktion (sowohl über das Fenster Honorarnoten aufbereiten im Zuge der Aufbereitung von Pauschalen als auch über die Funktion "Pauschale" in der Rechnungsbearbeitung) erfolgt, da für Auswertungen und genaue DB-Berechnungen das effektive Honorar auf jede einzelne Leistung heruntergerechnet werden muss.

Mit der Ausprägung "Selbstkosten" erfolgt die Berechnung wie folgt:

Honorar (Leistung) = Honorar (Gesamt) * Selbstkosten (Leistung) / Selbstkosten (Gesamt)

Dabei ergeben sich die Selbstkosten aus Stunden * Selbstkostensatz.

Mit der Ausprägung "Verrechenbarer Betrag" erfolgt die Berechnung wie folgt:

Honorar (Leistung) = Honorar (Gesamt) * Verrechenbarer Betrag (Leistung) / Verrechenbarer Betrag (Gesamt)

Dabei ergibt sich der Verrechenbare Betrag aus Stunden * Verrechnungssatz.

Ausprägungen:
  • Selbstkosten
  • Verrechenbarer Betrag*
Hinweis: Offene Leistungen hinzufügen 
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Beim Hinzufügen offener Leistungen zu abgeschlossenen Honorarnoten (entweder über die Funktion Offene Leistungen hinzufügen oder über die Funktion Leistungen hinzufügen im Bereich Offene Leistungen im Fenster Honorarnoten) wird beim Aliquotieren des Honorars ebenfalls auf den Teiler geachtet und nach dem hier eingestellten Betrag aliquotiert, wenn entsprechend dem LEA Parameter Leistungen hinzufügen eine automatische Neuberechnung der Aufteilung des Honorars gewünscht ist.

Flagge_GER.png Besonderheiten dieses Parameters in Deutschland
Beim Ausführen der Funktion Offene Leistungen hinzufügen (Gebührenrechnung) der deutschen Gebührenabrechnung wird dieser LEA Parameter nicht berücksichtigt. Die Neuberechung des Honorars der Leistung erfolgt in diesem Ablauf immer nach dem verrechenbaren Betrag, sofern der LEA Parameter Leistungen hinzufügen auf "Honorar neu berechnen" oder "Honorar je Projekt neu berechnen" steht.

Hinweis: Nicht (vollständig) durchgeführte Pauschalierung 
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In bestimmten Fällen kann die manuelle oder automatische Pauschalierung nicht oder nicht vollständig durchgeführt werden, weil jener Betrag, auf den sich der Teiler bezieht, "0,00" ausmacht. Das ist dann der Fall, wenn der betreffende Stundensatz bzw. Artikelpreis fehlt oder mit "0,00" angelegt wurde. So kann z. B. kein Teiler ermittelt werden, wenn der Verrechnungssatz für die betroffene Leistung fehlt, aber entsprechend dem "verrechenbaren Betrag" pauschaliert werden soll.

In derartigen Fällen erhalten Sie sowohl beim Aufbereiten der Honorarnote als auch in der Rechnungsbearbeitung beim Anwenden der Pauschale eine Hinweismeldung, die Sie auf diesen Umstand aufmerksam macht. (Ausnahme: Diese Prüfung entfällt, wenn es sich um Barauslagen handelt, die auf einen Artikel mit Kostenart "Zeilenverrechnung" erfasst worden sind. Diese werden oft zur Information in die Honorarnote aufgenommen, aber bewusst mit € 0,00 verrechnet.) So können Sie den fehlenden Stundensatz bzw. Artikelpreis für eine vollständige Pauschalierung sofort nachwarten, bevor Sie die Honorarnote fertigstellen und fakturieren.

Derartige Meldungen erscheinen aber nur dann, wenn der problematische Umstand des fehlenden Teilers für diese Aktion noch zutrifft. So erscheint die Meldung in der Rechnungsbearbeitung nicht, wenn Sie eine Pauschal-Leistung, die ein Bestandteil einer Fixpauschale ist, sperren. Für das Sperren erfolgt keine Neu-Aliquotierung der betroffenen Rechnungspositionen, da die problematische Position bereits ein Honorar von "0,00" hatte. Wenn Sie dieselbe Leistung aber wieder öffnen und dem Pauschalen-Komplex somit wieder hinzufügen, erscheint die Meldung, weil die Leistung für die Neu-Aliquotierung aller betroffenen Rechnungspositionen berücksichtigt wird und der Teiler dafür fehlt.

Beim manuellen Pauschalieren in der Rechnungsbearbeitung erscheint beispielsweise die Meldung "Die Pauschale konnte nicht oder nicht vollständig angewandt werden, da zumindest eine Leistung ohne Honorar markiert worden ist. Bitte beheben Sie diesen Umstand und bereiten Sie die Rechnung neu auf.", weil der Verrechnungssatz fehlt und der Teiler den "Verrechenbaren Betrag" berücksichtigt:

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Beim Aufbereiten von Honorarnoten nach Kunde erhalten Sie beispielsweise den Hinweis, dass eine Honorarnote aufbereitet wurde, aber die fix hinterlegte Pauschale für einen Rechnungsempfänger nicht oder nicht vollständig angewandt werden konnte, da zumindest eine Leistung ohne Selbstkosten vorhanden ist. Durch die angeführte Pauschal-ID und die angeführte Honorarpositionsnummer können Sie die betroffenen Honorarnoten einfach identifizieren. In diesem Fall bezieht sich der Teiler auf die "Selbstkosten", es fehlt allerdings der Selbstkostensatz einer zu pauschalierenden Leistung:

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 Barauslagen

Dieser Parameter bestimmt, wie die Barauslagen in die Aliquotierung des Honorars bei der Pauschalierungsfunktion (sowohl über das Fenster Honorarnoten aufbereiten im Zuge der Aufbereitung von Pauschalen als auch über die Funktion "Pauschale" in der Rechnungsbearbeitung) einbezogen werden, wenn Barauslagen in den zur Pauschalierung markierten Datensätzen vorhanden sind. Im Normalfall sind die Barauslagen fix bzw. "Durchläufer", d. h., sie werden nicht pauschaliert. Daher wird meistens entweder die Ausprägung "Kosten werden addiert" oder die Ausprägung "Kosten werden abgezogen" verwendet.

"Kosten werden zur Pauschale addiert" bedeutet: Die eingegebene Pauschalsumme wird nur auf die Zeit-Leistungen angewendet, das Gesamthonorar beträgt die eingegebene Pauschalsumme PLUS die Barauslagen.

"Kosten werden von Pauschale abgezogen" bedeutet: Die eingegebene Pauschalsumme wird ABZÜGLICH der Barauslagen auf die Zeit-Leistungen angewendet, das Gesamthonorar beträgt die eingegebene Pauschalsumme - einschließlich der Barauslagen.

Die Ausprägung "Kosten werden pauschaliert" sorgt dafür, dass die Barauslagen ebenso in die aliquote Aufteilung des Honorars einbezogen werden.
 
Ausprägungen:
  • Kosten werden pauschaliert
  • Kosten werden zur Pauschale addiert
  • Kosten werden von Pauschale abgezogen
Hinweis 
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Wenn die Ausprägung auf "Kosten werden abgezogen" gestellt ist und beim Aufbereiten der Honorarnoten keine Stundenleistungen für die Pauschale vorhanden sind, wird eine Pauschale ohne Leistung in Höhe der Pauschale minus des Honorars der Barauslagen erstellt. (Voraussetzung: Im Pauschalstamm ist die Pauschale ohne Leistung aktiviert. Ansonsten kann die Pauschale in diesem Fall nicht angewendet werden und es entsteht eine Honorarnote über das Honorar der Barauslagen.)

Achtung! 
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Dieser Parameter hat abweichende Auswirkungen auf die Monatsrechnungen. Bitte beachten Sie für nähere Informationen das Kapitel Aufteilung Pauschalbetrag in der Themenhilfe Monatsrechnungen. 

 Honorarnoten aufbereiten

Über den Parameter "Honorarnoten aufbereiten" kann gesteuert werden, ob die in den Stammdaten hinterlegten Pauschalen nicht nur im Aufbereitungsmodus Pauschalen, sondern auch in anderen Aufbereitungsmodi beim Honorarnoten aufbereiten berücksichtigt werden sollen. 

Diese Möglichkeit besteht bei folgenden Aufbereitungsmodi:

Die Ausprägung "Keine Pauschalen verwenden" berechnet alle Leistungen ohne Berücksichtigungen der Pauschalen. Die Ausprägung "Nur wenn Leistungen vorhanden" berücksichtigt nur jene Pauschalen, für welche auch tatsächlich Leistungen erfasst worden sind. Die Ausprägung "Alle Pauschalen" berücksichtigt immer alle Pauschalen, sofern Leistungen vorhanden sind bzw. die Pauschale in den Stammdaten das Feld Pauschale ohne Leistung aktiviert hat (siehe auch Hinweis Pauschale ohne Leistung in der Fensterhilfe Pauschalen).

Zu diesem Zweck werden bei der Ausprägung "Alle Pauschalen" weitere Eingabefelder bei den oben angeführten Aufbereitungsmodi im Fenster Honorarnoten aufbereiten eingeblendet. Es sind die Felder Bezugsperiode (PoL) und Buchungsperiode (PoL). Wenn auch die Historische Führung von Pauschalen nach Aufbereitungszeitpunkt verwendet wird, wird auch das weitere Eingabefeld Referenzperiode zur Verfügung gestellt. 

Ausprägungen:
  • Keine Pauschalen verwenden
  • Nur wenn Leistungen vorhanden
  • Alle Pauschalen (Standard)
Weitere Informationen erhalten Sie auch im Kapitel Pauschalen bei weiteren Aufbereitungsmodi berücksichtigen in der Fensterhilfe Honorarnoten aufbereiten.

 Fixpauschale berücksichtigen

Für die Rechnungsbearbeitung einer Honorarnote, in der beim Honorarnoten aufbereiten eine fix definierte Pauschale angewendet worden ist, kann die Beibehaltung des Pauschalbetrags über diesen Parameter aktiviert werden. Wenn Leistungen der Pauschale entfernt werden (z. B. durch Sperren, Umbuchen, Ausbuchen, Leistungen entfernen), wird der Pauschalbetrag auf die übrig gebliebenen Leistungen angewendet. Kommt eine Leistung hinzu, welche laut hinterlegten Pauschal-Stammdaten ebenfalls in der Pauschale berücksichtigt werden müsste, so wird diese Leistung gemeinsam mit den anderen Leistungen in Höhe des Pauschalbetrags pauschaliert. Das heißt, in beiden Fällen ändert sich der ursprüngliche Pauschalbetrag nicht.

 Erweiterte Pauschalierung

Über diesen Parameter ist aktivierbar, dass über die Pauschalierungsfunktion in der Rechnungsbearbeitung auch eine Anpassung der verrechenbaren Stunden bzw. des durchschnittlichen Stundensatzes an den neuen, pauschalierten Honorarbetrag möglich ist. Dies kann zur Manipulation der Stunden bzw. des Stundensatzes genutzt werden, wenn Kunden über die pauschalierten Leistungen einen detaillierten Leistungsnachweis benötigen und daher das verrechnete Honorar nachvollziehbar aus Stunden mal Stundensatz bestehen sollte (siehe auch Pauschalierung mit Änderung der verrechenbaren Stunden).
 
Achtung! 
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Ist dieser Parameter aktiv, werden bei allen Aktionen, bei welchen Leistungen zurückgesetzt werden (Honorarnote neu aufbereiten, Leistungen entfernen und wieder hinzufügen, Honorarnote verwerfen oder stornieren, Leistungen sperren und in einer neuen Honorarnote abrechnen), die verrechenbaren Stunden wieder auf die ursprünglichen, tatsächlichen Stunden zurückgesetzt. Dieses Verhalten verträgt sich somit nicht mit der Einstellung "Kleinste verrechenbare Zeiteinheit" des Parameters Verrechnung Zeit, da in diesem Fall sämtliche verrechenbaren Stunden auf die tatsächlichen Stunden zurückgesetzt werden.
 

 Artikel (PoL)

Der LEA Parameter "Artikel (PoL)" wird für folgende Programmabläufe bei Fakturierung mit Pauschalen oder mit Monatsrechnungen eingesetzt:

Pauschalen
Für Pauschalen ohne Leistungen (wird über das Feld Pauschale ohne Leistung in den Stammdaten der Pauschale definiert) kann über den LEA Parameter "Artikel (PoL)" gesteuert werden, welcher Artikel für die durch die Aufbereitung der Pauschale erzeugte Pauschalleistung verwendet werden soll.

Wird dieser LEA Parameter nicht eingesetzt, so verwendet das Programm eine/n beliebige/n zur Tätigkeitsgruppe/Tätigkeit/Artikel der Pauschale passende/n Tätigkeit/Artikel für die Erzeugung der Pauschalleistung.

Nähere Informationen finden Sie im Kapitel Hinweise für "Pauschale ohne Leistung (PoL)" in der Fensterhilfe Honorarnoten aufbereiten sowie im Hinweis Pauschale ohne Leistung in der Fensterhilfe Pauschalen.

Monatsrechnungen
Beim Erstellen der Monatsrechnungen wird eine Monatsrechnungsleistung (Pauschalleistung) in Höhe des gewünschten Betrages erstellt, die als "Platzhalter" für die später hinzukommenden Leistungen dient. Damit die Monatsrechnungsleistung vom Programm erzeugt werden kann, muss im LEA Parameter Artikel (PoL) bzw. im Vorlagendetail der Monatsrechnungsvorlage ein Artikel hinterlegt werden, der in diesem Zusammenhang herangezogen werden soll. Vorrangig wird der Artikel aus dem Vorlagendetail heranzogen, die Rückfallebene bildet der LEA Parameter.

Nähere Informationen finden Sie im Kapitel Problembehebung: Artikel (PoL) fehlt in der Fensterhilfe Honorarnoten aufbereiten sowie im Kapitel Vorlagendetails anlegen der Themendokumentation Monatsrechnungen.

Tipps und Hintergrundinformationen
Dem im LEA Parameter "Artikel (PoL)" zugeordneten Artikel muss zwingend eine Tätigkeitsgruppe zugewiesen sein, ansonsten erhalten Sie bereits bei der Zuordnung den Hinweis, dass in diesem Fall keine PoL (Pauschalleistung) erzeugt werden kann.

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 Projekt (PoL) aus Zeilenverrechnung

Die Ermittlung des Projekts, welches auf die durch eine Pauschale ohne Leistung (PoL) (wird in den Stammdaten der Pauschale definiert) entstehende Leistung gesetzt werden soll, kann über diesen Parameter gesteuert werden. Eine aktive Einstellung setzt folgende Programmfunktion in Kraft: Eine Pauschale ohne Leistung ist für eine bestimmte Tätigkeitsgruppe definiert. Ist für diese Tätigkeitsgruppe in den Kostenfaktoren für Zeilenverrechnung ein Standard(!)-Kostenfaktor für die Buchungszeilen definiert, so wird jenes Projekt, welches im Stamm im Feld "Zeilenverrechnungstyp" die Ausprägung "Fibu" eingestellt hat, für die Pauschale ohne Leistung herangezogen. Dasselbe System gilt für eine Tätigkeitsgruppe, wenn für sie ein Standard-Kostenfaktor für die Dienstnehmer angelegt ist - dann wird das Projekt mit der Ausprägung "Lohn" herangezogen. Wird für die Tätigkeitsgruppe kein Kostenfaktor angelegt, wird das Projekt mit der Ausprägung "Keine Angabe" für die Pauschale ohne Leistung ermittelt. Weisen mehrere Projekte dieselbe Ausprägung auf, so gilt das Projekt mit dem jüngsten Erstellungsdatum.
 
Hintergrundinformationen
Ein Nebeneffekt ist, dass somit auch Abteilungsleitung und Geschäftsführung für eine Pauschale ohne Leistung ermittelt werden können - diese entsprechen jener Abteilungsleitung/Geschäftsführung, welche am ermittelten Projekt eingetragen ist - wenn die Aufbereitung nach Geschäftsführung bzw. Abteilungsleitung aktiviert ist (siehe Parameter Abrechnung nach).
 
Achtung! 
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Ein Projekt kann auch direkt im Pauschalstamm hinterlegt werden. In diesem Fall ist es nebensächlich, welche Einstellung dieser Parameter aufweist - das Projekt wird immer aus dem Pauschalstamm ermittelt.
 

 Sockelartikel

Dieser Parameter kann nur im Zusammenhang mit der Sockelpauschale eingesetzt werden. Die Verrechnung mit Sockelpauschalen erfordert eine bestimmte Organisation innerhalb der LEA. Alle Informationen zum Thema finden Sie in der Themenhilfe Sockelpauschale.
 

 Zusatzartikel

Dieser Parameter kann nur im Zusammenhang mit der Sockelpauschale eingesetzt werden. Die Verrechnung mit Sockelpauschalen erfordert eine bestimmte Organisation innerhalb der LEA. Alle Informationen zum Thema finden Sie in der Themenhilfe Sockelpauschale.
 

 Pauschale und Nachlass

Dieser Parameter steuert, ob ein Nachlass automatisch berechnet werden soll, wenn man eine Pauschale aufbereitet.

Mit der Ausprägung "Kein Nachlass" wird der in den Nachlass-Stammdaten hinterlegte Nachlass nicht angewendet, wenn eine Pauschale zur Anwendung kommt. Das Honorar entspricht der Höhe der Pauschale.

Mit der Ausprägung "Zuerst Pauschale, dann Nachlass" wird der in den Nachlass-Stammdaten hinterlegte Nachlass aufgrund der Höhe des Pauschales berechnet und angewendet. Das Honorar entspricht der Höhe der Pauschale abzüglich des berechneten Nachlasses.

Ausprägungen:
  • Kein Nachlass
  • Zuerst Pauschale, dann Nachlass

 Pauschale für

Der LEA Parameter "Pauschale für" legt fest, ob die Leistungen, die unter einem Rechnungsempfängers ermittelt werden (egal für welchen Kunden diese erfasst worden sind), mit der Pauschale des Rechnungsempfängers bewertet werden sollen oder nur Kundenpauschalen verwertet werden sollen.

Mit der Standardoption "Kunde" werden in der Honorarnote nur jene Kundenpauschalen angewandt, die zum Kunden der Leistung passen.

Mit der Option "Rechnungsempfänger" werden in der Honorarnote vorrangig die Kundenpauschalen des Kunden der Leistung angewandt. Sind diese jedoch nicht vorhanden, wird jene Pauschale angewandt, die zum Rechnungsempfänger der Leistung passt.

Auswirkungen des LEA Parameters "Pauschale für" beim Honorarnoten aufbereiten
Dieser LEA Parameter wirkt sich auch auf das für den Aufbereitungsmodus Pauschalen wesentliche Eingabefeld Kunde bzw. Rechnungsempfänger aus. Passend zur gewählten Option heißt das Eingabefeld entweder "Kunde" oder "Rechnungsempfänger".

Folgende Tabelle zeigt Ihnen, in welchen Fällen welche Pauschale beim Aufbereiten der Pauschale angewendet wird. Dabei wird angenommen, dass sowohl Leistungen für den Kunden A als auch für den Kunden R vorhanden sind (!), wobei der Kunde R der Rechnungsempfänger des Kunden A ist. Weiters wird hier angenommen, dass keine Pauschale ohne Leistung (PoL) erzeugt werden soll.

Aufbereitungsmodus Pauschalen
Parameter ist eingestellt auf die Option:
Eingabefeld im Aufbereitungsmodus "Pauschale" heißtVorhandene Kundenpauschalen  Ergebnis (je nachdem, welche Auswahl im Eingabefeld "Kunde"/"Rechnungsempfänger" getroffen wurde)
KundeKunde Kundenpauschale P1 für Kunde A ist vorhanden.
Kundenpauschale P2 für Rechnungsempfänger R ist nicht vorhanden. 
- Kunde A ist Kunde der Leistungen, darum kommt Kundenpauschale P1 zur Anwendung, wenn der Kunde A eingegeben wird: Die Kundenpauschale P1 wird für sämtliche Leistungen von Kunde A angewendet. Die entstehende Honorarnote wird unter dem Rechnungsempfänger R aufbereitet.

- Kunde R ist Kunde der Leistungen, aber es existiert keine Kundenpauschale P2:
Darum wird, auch wenn Kunde R eingeben wird, keine Honorarnote aufbereitet.
Kunde Kunde 
Kundenpauschale P1 für Kunde A ist vorhanden.
Kundenpauschale P2 für Rechnungsempfänger R ist vorhanden.
- Kunde A ist Kunde der Leistungen, darum kommt Kundenpauschale P1 zur Anwendung, wenn der Kunde A eingegeben wird: Die Kundenpauschale P1 wird für sämtliche Leistungen von Kunde A angewendet. Die entstehende Honorarnote wird unter dem Rechnungsempfänger R aufbereitet.

- Kunde R ist Kunde der Leistungen, darum kommt Kundenpauschale P2 zur Anwendung, wenn der Kunde R eingegeben wird: Die Kundenpauschale P2 wird für sämtliche Leistungen von Kunde R angewendet. Die entstehende Honorarnote wird unter dem Rechnungsempfänger R aufbereitet.

- Werden beide Kunden A und R eingegeben, werden alle Leistungen unter einer Honorarnote zusammengefasst und laut oberen Ausführungen getrennt pauschaliert.
Rechnungsempfänger 
Rechnungsempfänger 
Kundenpauschale P1 für Kunde A ist vorhanden.
Kundenpauschale P2 für Rechnungsempfänger R ist nicht vorhanden. 
- Kunde A ist kein Rechnungsempfänger der Leistungen, darum kommt Kundenpauschale P1 nicht zur Anwendung, auch wenn Kunde A eingegeben wird.

- Kunde R ist Rechnungsempfänger der Leistungen, aber es existiert keine Kundenpauschale P2: Darum wird, auch wenn Kunde R eingegeben wird, keine Honorarnote aufbereitet.
Rechnungsempfänger Rechnungsempfänger 
Kundenpauschale P1 für Kunde A ist vorhanden.
Kundenpauschale P2 für Rechnungsempfänger R ist vorhanden. 
- Kunde A ist kein Rechnungsempfänger der Leistungen, darum kommt Kundenpauschale P1 nicht zur Anwendung, auch wenn Kunde A eingegeben wird.

- Kunde R ist Rechnungsempfänger der Leistungen, darum kommt Kundenpauschale P2 zur Anwendung, wenn Kunde R eingegeben wird: Die Kundenpauschale P2 wird für sämtliche Leistungen von Kunde A und Kunde R angewendet. Die entstehende Honorarnote wird unter dem Rechnungsempfänger R aufbereitet.

Optionen:
  • Kunde (Standard)
  • Rechnungsempfänger

 Mehrfache Pauschalabrechnung verhindern

Der LEA Parameter "Mehrfache Pauschalabrechnung verhindern" regelt, ob bestimmte Pauschalen mehr als einmal aufbereitet bzw. angewendet werden können oder ob die mehrfache Abrechnung bzw. Anwendung unterbunden werden soll.

Im Standard wird dieser Parameter deaktiviert ausgeliefert (= Nein).

Programmverhalten des LEA Parameters beim Honorarnoten aufbereiten
Bei Aktivierung dieses LEA Parameters wird beim Honorarnoten aufbereiten anhand der Bezugsperiode geprüft, ob die aufzubereitenden Leistungen unter eine bereits abgerechnete Pauschale fallen.

Abgerechnet bedeutet, dass bereits eine Honorarnote existiert, die aufgrund der Pauschale entstanden ist oder eine angewendete Pauschale beinhaltet. Die Honorarnote kann sich auch noch im offenen Status befinden. 

Ergibt die Prüfung in diesem Sinne bereits abgerechnete Pauschalen, erhalten Sie je nach Aufbereitungsmodus entsprechende Hinweismeldungen. Neben dem genauen Grund erhalten Sie auch Informationen, welcher Rechnungsempfänger, welcher Bezugszeitraum und welche Pauschale betroffen ist, damit Sie im Rahmen der Fakturierung auf diesen Umstand reagieren können.

Beim Aufbereitungsmodus Pauschalen erfolgt in diesem Fall keine Aufbereitung - die Meldung besagt Folgendes:
  • Pauschalen ohne Leistungen (PoL) können nicht aufbereitet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind.

  • Pauschalen, die neuaufzubereitende Leistungen pauschalieren sollen, können nicht angewendet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind. Daher können die Leistungen bei diesem Aufbereitungsmodus nicht für Honorarnoten aufbereitet werden.

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Werden aufgrund des LEA Parameters Honorarnoten aufbereiten Pauschalen auch bei weiteren Aufbereitungsmodi (z. B. Rechnungsempfänger) berücksichtigt, erfolgt bei diesen Modi keine Anwendung der Pauschale - die Meldung besagt Folgendes:
  • Pauschalen ohne Leistungen (PoL) können nicht aufbereitet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind.

  • Pauschalen, die neuaufzubereitende Leistungen pauschalieren sollen, können nicht angewendet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind. Daher werden die Leistungen bei diesen Aufbereitungsmodi zwar für Honorarnoten aufbereitet, aber nicht pauschaliert.

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Auch jährliche Pauschalen können überprüft werden, sofern tatsächlich Leistungen verfügbar sind, die nur das Bezugsjahr (und keinen Bezugsmonat) aufweisen. Eine Einschränkung der Prüfung ergibt sich hier aufgrund des Umstands, dass Pauschalen ohne Leistungen derzeit immer auch einen Bezugsmonat erhalten: Ist also die jährliche Pauschale mit einer Pauschale ohne Leistung erzeugt worden, besitzt diese auch einen Bezugsmonat, was die Prüfung nicht treffsicher macht.

Beim Aufbereitungsmodus Pauschalen erfolgt in diesem Fall keine Aufbereitung - die unterschiedlichen Meldungen besagen Folgendes:
  • Pauschalen ohne Leistungen (PoL) können nicht aufbereitet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind. (Im vorliegenden Fall wurde die bereits existierende Pauschale auch aufgrund einer Pauschale ohne Leistung (PoL) erzeugt, darum kann (nur) mit Bezugszeitraum "0-2025" geprüft werden.)

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  • Pauschalen, die neuaufzubereitende Leistungen pauschalieren sollen, können nicht angewendet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind. Daher können die Leistungen bei diesem Aufbereitungsmodus nicht für Honorarnoten aufbereitet werden.

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Werden aufgrund des LEA Parameters Honorarnoten aufbereiten Pauschalen auch bei weiteren Aufbereitungsmodi (z. B. Rechnungsempfänger) berücksichtigt, erfolgt bei diesen Modi keine Anwendung der Pauschale - die Meldung besagt Folgendes:
  • Pauschalen ohne Leistungen (PoL) können nicht aufbereitet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind. (Im vorliegenden Fall wurde die bereits existierende Pauschale auch aufgrund einer Pauschale ohne Leistung (PoL) erzeugt, darum kann (nur) mit Bezugszeitraum "12-2025" geprüft werden.)

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  • Pauschalen, die neuaufzubereitende Leistungen pauschalieren sollen, können nicht angewendet werden, wenn für den betroffenen Bezugszeitraum bereits Pauschalen abgerechnet worden sind. Daher werden die Leistungen bei diesen Aufbereitungsmodi zwar für Honorarnoten aufbereitet, aber nicht pauschaliert.

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Programmverhalten des LEA Parameters beim Rechnung bearbeiten
Die Prüfung erfolgt bei aktivem LEA Parameter auch im Fenster Rechnung bearbeiten. An dieser Stelle ist es jedoch bewusst so, dass keine Meldungen im Vordergrund erscheinen, die auf bereits vorhandene Pauschalen hinweisen.

Bei den Aktionen, die eine neuerliche Pauschalierung oder eine Aufteilung des Pauschalbetrags auslösen (z. B. bei Leistungen hinzufügen, Leistungen umbuchen, Storno von ausgebuchten Leistungen), werden jene Leistungen, die unter eine bereits abgerechnete Pauschale einer anderen Honorarnote fallen, nicht pauschaliert.

Bitte beachten Sie auch die Informationen des Kapitels Mehrfache Pauschalabrechnung verhindern in der Fensterhilfe Rechnung bearbeiten. 

Wichtig für die Anwendung dieses Parameters ist zusammengefasst, dass die Prüfung nur auf vollständige Bezugsperioden erfolgt. Eine Pauschale, die nur jährlich berücksichtigt werden soll, ist somit von der Prüfung ausgenommen, wenn dabei eine monatsbezogene Pauschale ohne Leistung erzeugt wird.

Optionen:
  • Ja
  • Nein (Standard)

 Prüfung Pauschalabweichung

Über den Parameter "Prüfung Pauschalabweichung" ist es möglich, das Honorar in Honorarnoten hinsichtlich einer Abweichung von den fix definierten Pauschalbeträgen überprüfen zu lassen. Damit wird ermöglicht, dass dem Kunden nur die tatsächlich vereinbarten Pauschalbeträge verrechnet werden.

Findet keine Prüfung statt (Standardausprägung), kann unabhängig von den fix hinterlegten Pauschalen in den Stammdaten weiterhin jeder beliebige Betrag für an sich pauschalierte Leistungen verrechnet werden. Bei den anderen Ausprägungen wird beim Verlassen der Rechnungsbearbeitung anhand der Pauschal-ID überprüft, ob der aktuelle Honorarbetrag der zu pauschalierenden Leistungen mit dem errechneten Pauschalbetrag übereinstimmt. Bei Abweichungen erhält der Anwender in einer Meldung gelistet, bei welchen Pauschalen es zu Differenzen kommt.

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Möchten Sie diese Überprüfung aktivieren, können Sie noch entscheiden, ob der Druck der Honorarnote mit Rechnungsnummer bei festgestellten Abweichungen in weiterer Folge erlaubt bleiben soll oder unterbunden werden muss. Bricht das Programm den Rechnungsdruck aus diesem Grund ab, erhalten Sie auch an dieser Stelle den Hinweis auf die betroffenen Pauschalen.

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Der Hinweis enthält jeweils folgende Informationen:
  • Bezeichnung der Pauschale, sofern diese im Feld "Bezeichnung" für die Pauschale vergeben worden ist
  • 15-stellige ID der betroffenen Pauschale (= Feld PAL_PAUSCHALNR; kein Standardfeld der Pauschalen - muss im Bedarfsfall über die "Weiteren Felder" der Feldauswahl eingeblendet werden)
  • errechneter Pauschalbetrag aufgrund der ermittelten Pauschalstammdaten, in Klammer der Hinweis auf die konkrete Berechnung
  • aktueller Honorarbetrag aufgrund etwaiger Rechnungsbearbeitungsschritte
Damit das Programm beide Beträge vergleichen kann, ist es wichtig, dass die betroffenen Leistungen also eine Pauschal-ID aufweisen. Das ist für den Anwender am einfachsten erkennbar, indem in der Rechnungsbearbeitung die Spalte P (für "IstPauschaliert") überprüft wird. Hier weisen jene Leistungen das Symbol "Häkchen" A_CHECKED_MASKED.bmp auf, welche über eine fix hinterlegte Pauschale pauschaliert worden sind und daher eine Pauschal-ID besitzen.

Ausprägungen:
  • Keine Prüfung (Standard)
  • Beim Verlassen der Rechnungsbearbeitung, Ausdruck zulässig
  • Beim Verlassen der Rechnungsbearbeitung, Ausdruck nicht zulässig
Darüber hinaus steht im Fenster Honorarnoten unter Extras die Funktion Pauschale prüfen zur Verfügung, die alle markierten Honorarnoten hinsichtlich einer Pauschalabweichung unabhängig von diesem LEA Parameter überprüft.

Schlägt die Prüfung beim Druck mehrerer Honorarnoten mit Rechnungsnummer an (etwa über den Rechnungsstapel), werden Sie ebenfalls auf die betroffenen Honorarpositionen hingewiesen. Beachten Sie dazu auch die Hinweise zur Meldung Rechnung kann aufgrund abweichender Pauschalen nicht gedruckt werden!

 Teilrechnung/Akonto

 Akontoabzug

Dieser Parameter steuert, ob der Schlussrechnung geforderte Akontos oder bezahlte AkonAkontos in der LEAtos zugeordnet werden sollen. Weist der Parameter die Ausprägung "Gefordertes Akonto abziehen" auf, dann können alle Akontos, die demselben Rechnungsempfänger ausgestellt worden sind, der Schlussrechnung mit der Funktion Akontos zuordnen zugeteilt werden. Diese werden dann auch auf der Schlussrechnung mit dem Nettobetrag lt. Akontoforderung abgezogen und ausgewiesen. Mit der Ausprägung "Bezahltes Akonto abziehen" ist eine Zuordnung nur möglich, wenn das Akonto bezahlt bzw. als bezahlt in den Erhaltenen Zahlungen - gesteuert über den LEA Parameter Prüfung Zahlungstabelle - eingetragen ist. Ausgewiesen und abgezogen wird die Summe aller Zahlungen, die das Akonto betreffen (siehe auch die Themendokumentationen Akontos in der LEA und Zahlungen (LEA)).
 
Ausprägungen:
  • Gefordertes Akonto abziehen
  • Bezahltes Akonto abziehen
Hintergrundinformationen
Die Ausprägung "Bezahltes Akonto abziehen" kann nur funktionieren, wenn entweder die Zahlungen sauber in den Erhaltenen Zahlungen erfasst bzw. beim Verbuchen sauber abgestattet werden. Ansonsten empfiehlt BMD, die Ausprägung "Gefordertes Akonto abziehen" zu verwenden und eventuell eine Akontogutschrift (negatives Akonto) in Höhe des Differenzbetrags im Zuge der Schlussrechnung zu erstellen, damit dem Rechnungslegungsgesetz hinsichtlich des nachvollziehbaren Belegwesens entsprochen wird.
 

 Prüfung Zahlungstabelle

Dieser Parameter bewirkt bei Aktivierung, dass die Zahlungen zu Akontos (die Verwendung entscheidet der LEA Parameter Akontoabzug) zuerst anhand der Erhaltenen Zahlungen und erst in zweiter Instanz aus der eigenen Fibu ermittelt werden. Ansonsten werden die Zahlungen ausschließlich aus der eigenen Fibu ermittelt (siehe auch die Themendokumentationen Akontos in der LEA und Zahlungen (LEA)).
 
Hintergrundinformationen
Dieser Parameter macht vor allem dann Sinn, wenn keine BMD 5.5 FIBU verwendet wird, man aber trotzdem nur bezahlte Akontos abziehen will.
 

 Artikel Akonto

Dieser Parameter ermöglicht die Hinterlegung einer Artikelnummer für Akontos, sodass bei jeder manuellen Neuanlage einer Akontoleistung über das Fenster Akonto automatisch diese Artikelnummer verwendet wird. Damit kann das Feld Artikel aus der Feldauswahl der Akontoleistungserfassung entfernt werden, was die Erfassung vereinfacht und Fehleingaben ausschließt. Dieser Eintrag entspricht im Normalfall jenem Artikel, der auch bei der Anlage von Akontostammdaten im Fenster Akontos verwendet wird.

Wird erst bei der manuellen Neuanlage einer Akontoleistung entschieden, auf welche Tätigkeitsgruppe diese erfasst wird, darf dem im LEA Parameter hinterlegten Artikel keine Tätigkeitsgruppe am Artikelstamm zugeordet sein. Ist dies nämlich der Fall, ist das Feld Tätigkeitsgruppe bei der Anlage der Akontoleistung nicht bearbeitbar und die Tätigkeitsgruppe wird fix vom Artikelstamm herangezogen.

Hinweis 
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Wenn der ausführende Benutzer per "Datenbesitzer für Ansehen" am Artikelstamm des hier ausgewählten Artikels nicht berechtigt ist, diesen zu sehen, so wird der Artikel bei einer Neuanlage einer Akontoleistung trotzdem vorgeschlagen. Manuell kann dieser jedoch nicht ausgewählt werden, wenn man laut "Datenbesitzer für Ansehen" am Artikelstamm kein Recht hat, diesen zu sehen.

 Artikel Teilrechnung

Dieser Parameter ermöglicht die Hinterlegung einer Artikelnummer für Teilrechnungen, sodass bei jeder manuellen Neuanlage einer Teilrechnungsleistung über das Fenster Teilrechnung automatisch diese Artikelnummer verwendet wird. Damit kann das Feld Artikel aus der Feldauswahl der Teilrechnungsleistungserfassung entfernt werden, was die Erfassung vereinfacht und Fehleingaben ausschließt. Dieser Eintrag entspricht im Normalfall jenem Artikel, der auch bei der Anlage von Teilrechnungsstammdaten im Fenster Teilrechnung verwendet wird.

Wird erst bei der manuellen Neuanlage einer Teilrechnungsleistung entschieden, auf welche Tätigkeitsgruppe diese erfasst wird, darf dem im LEA Parameter hinterlegten Artikel keine Tätigkeitsgruppe am Artikelstamm zugeordet sein. Ist dies nämlich der Fall, ist das Feld Tätigkeitsgruppe bei der Erstellung der Teilrechnung nicht bearbeitbar und die Tätigkeitsgruppe wird fix vom Artikelstamm herangezogen.

Hinweis 
Hinweis.png
Wenn der ausführende Benutzer per "Datenbesitzer für Ansehen" am Artikelstamm des hier ausgewählten Artikels nicht berechtigt ist, diesen zu sehen, so wird der Artikel bei einer Neuanlage einer Teilrechnungsleistung trotzdem vorgeschlagen. Manuell kann dieser jedoch nicht ausgewählt werden, wenn man laut "Datenbesitzer für Ansehen" am Artikelstamm kein Recht hat, diesen zu sehen.
 

 Anzeige Zahlungen

Die Aktivierung dieses Parameters bewirkt, dass eine über das Fenster Zahlungen zuordnen zugeordnete Zahlung in der Rechnungsbearbeitung angezeigt wird. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in der Themendokumentation Zahlungen (LEA).
 

 Anzeige Akonto in "Honorarnoten"

Die Deaktivierung dieses Parameters bewirkt, dass der Reiter Akontos im Fenster Honorarnoten nicht mehr angezeigt wird.
 

 Anzeige Teilrechnung in "Honorarnoten"

Die Deaktivierung dieses Parameters bewirkt, dass der Reiter Teilrechnungen im Fenster Honorarnoten nicht mehr zur Auswahl steht.

 Gruppenbildung bei Aufbereitung von TR/AK berücksichtigen

Dieser Parameter steuert, ob die Einstellungen zur Gruppenbildung im Tätigkeiten- bzw. Tätigkeitsgruppenstamm auch bei der Aufbereitung von Akontos und Teilrechnungen berücksichtigt werden (siehe auch Themendokumentation Hintergrundinformationen: Gruppenbildung). Die Standardausprägung dieses Parameters ist "Ja".
 

 TR/AK löschen

Mit diesem Parameter kann festgelegt werden, ob fertige Teilrechnungen/Akontos noch gelöscht werden können. Die Standard-Ausprägung "Bis Rechnungsstatus Fertig möglich" ermöglicht es (im Gegensatz zur Ausprägung "Bei Rechnungsstatus Fertig nicht möglich"), Teilrechnungen/Akontos auch noch dann löschen zu können, wenn diese bereits den Status "Fertig" aufweisen.

 Teilrechnung im Honorarvergleich berücksichtigen

Mit diesem Parameter können Sie Teilrechnungen für den Reiter Honorarvergleich der Rechnungsbearbeitung, den Bereich Honorarvergleich im Fenster Honorarnoten und für die Honorarstatistik im Auswertungskopf von LEA Auswertungen freischalten. Dies kann als Entscheidungs- bzw. Kontrollinstrument verwendet werden, um zu kontrollieren, ob relevante Teilrechnungen bereits gestellt worden sind. 

Bei Aktivierung dieses Parameters wird eine Teilrechnung mit dem Teilrechnungssymbol in der Rechnungsbearbeitung am Reiter/Bereich "Honorarvergleich" zusätzlich zu den anderen Honorarnoten angezeigt. Im Kopf der Honorarstatistik ist eine Teilrechnung in diesem Fall im Auswertungskopf genauso ersichtlich wie andere Honorarnoten.

Beispiel Honorarvergleich der Rechnungsbearbeitung 
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 Akonto im Honorarvergleich berücksichtigen

Mit diesem Parameter können Sie Akontos für den Reiter Honorarvergleich der Rechnungsbearbeitung, den Bereich Honorarvergleich im Fenster Honorarnoten und für die Honorarstatistik im Auswertungskopf von LEA Auswertungen freischalten. Dies kann als Entscheidungs- bzw. Kontrollinstrument verwendet werden, um zu kontrollieren, ob relevante Akontos bereits gestellt worden sind. 

Bei Aktivierung dieses Parameters wird ein Akonto mit dem Akontosymbol in der Rechnungsbearbeitung am Reiter/Bereich "Honorarvergleich" zusätzlich zu den anderen Honorarnoten angezeigt. Im Kopf der Honorarstatistik ist das Akonto in diesem Fall im Auswertungskopf genauso ersichtlich wie andere Honorarnoten.

Beispiel Honorarvergleich der Rechnungsbearbeitung 
Beispiel.png

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 FIBU-Verbuchung

 Buchungstext

Die Ausprägung "Buchungstext von Honorarposition" übergibt den Buchungstext der Honorarnote an die Buchung im Zuge der Funktion In Fibu verbuchen. Wird kein Buchungstext übergeben, so wird der Buchungstext vom Auftragskopf der WWS zur Verbuchung herangezogen (was für die LEA im Allgemeinen irrelevant ist, d. h., es wird ein leerer Buchungstext übergeben). Nähere Informationen erhalten Sie in der Themendokumentation Honorarnoten in Fibu verbuchen.

Ausprägungen:
  • Kein Buchungstext
  • Buchungstext von Honorarposition

 Buchungsperiode

Die Buchungsperiode für die Buchung der Honorarnote wird im Zuge der Funktion In Fibu verbuchen aus dem Jahr und dem Monat des Belegdatums ermittelt, wenn die Ausprägung auf "Keine Buchungsperiode übergeben" gestellt ist. Zusätzlich wird die zu bebuchende Fibu (und bei erlösseitiger LEA-KORE-Anbindung auch die zu bebuchende KORE) abhängig vom WWS Parameter Buchungsdatum der Rechnung durch das Rechnungsdatum oder das Leistungsdatum ermittelt. Das ausschlaggebende Leistungsdatum wird wiederum durch den LEA Parameter FIBU-Leistungsdatum bestimmt.

Mit der Ausprägung "Buchungsperiode von Rechnung verwenden" wird die Buchungsperiode von der Buchungsperiode der Honorarnote übergeben und könnte sich dort von Jahr und Monat des Belegdatums unterscheiden (siehe Periodenverwaltung). Zusätzlich wird die zu bebuchende Fibu (und bei erlösseitiger LEA-KORE-Anbindung auch die zu bebuchende KORE) mit dem ersten Tag dieses Monats ermittelt. Der WWS Parameter Buchungsdatum der Rechnung hat in dieser Konstellation keine Auswirkung auf die Verbuchung der Honorarnoten.

Nähere Informationen erhalten Sie in der Themendokumentation Honorarnoten in Fibu verbuchen.

Ausprägungen:
  • Keine Buchungsperiode übergeben
  • Buchungsperiode von Rechnung verwenden

 Valutadatum

Bestimmt, ob im Zuge der Funktion In Fibu verbuchen als Buchungsdatum der Buchung das Rechnungsdatum (= Belegdatum) oder das Postausgangsdatum angewendet wird. Nähere Informationen erhalten Sie in der Themendokumentation Honorarnoten in Fibu verbuchen.

Ausprägungen:
  • Rechnungsdatum
  • Postausgangsdatum

 Prüfung vor Verbuchung

Über die Ausprägung "Abgeschlossen und Postausgang" kann eine Prüfung aktiviert werden: Nur Honorarnoten, für die sowohl ein Rechnungsabschluss als auch ein Postausgang erfolgt ist, können über die Funktion In Fibu verbuchen verbucht werden. Mit der Ausprägung "Keine Prüfung" kann jede Honorarnote mit Belegnummer verbucht werden. Nähere Informationen erhalten Sie in der Themendokumentation Honorarnoten in Fibu verbuchen.
 
Ausprägungen:
  • Keine Prüfung
  • Abgeschlossen und Postausgang 

 FIBU-Vertreter

Über die Ausprägung "Abteilungsleitung von Sammelprojekt-Abteilung" kann die Teamleitung der Abteilung, welcher das Sammelprojekt zugeordnet worden ist, als Vertreter im Zuge der Funktion In Fibu verbuchen von der Honorarnote an die Buchung übergeben werden. Diese Ausprägung macht nur Sinn, wenn der Parameter Sammelprojekt auf "Fakturierung mit Sammelprojekt" eingestellt ist. Als Alternative kann die Ausprägung "Abteilungsleitung" gewählt werden. In diesem Fall wird die Abteilungsleitung der Honorarposition als Vertreter ermittelt und übergeben. Als Alternative kann noch die Ausprägung "Kostenstelle von Abteilungsleitung" gewählt werden. In diesem Fall wird die Kostenstelle aus dem Mitarbeiterstamm der Abteilungsleitung (zum Tag der Verbuchung) der Honorarposition ermittelt und übergeben.
 
Achtung - Bei Verwendung der BMD 5.5 FIBU! 
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In allen drei Fällen darf die Mitarbeiternummer der Teamleitung/Abteilungsleitung maximal sechsstellig sein. Andernfalls kann die Einstellung auf "Kein Vertreter" gestellt werden.

 
Achtung - Bei Verwendung der NTCS FIBU! 
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Der Vertreter wird in das FIBU-Feld "Vertreter-Nr 1" übergeben. Da es sich in der NTCS FIBU beim FIBU-Vertreter um einen NTCS Mitarbeiter handeln muss, ist hier die Option "Kostenstelle von Abteilungsleitung" nicht möglich. Für eine sinnvolle Verwendung ist es empfehlenswert, wenn es sich dabei um einen Mitarbeiter mit Personen-Kennzeichen "Vertreter" handelt (in der NTCS FIBU kann man nur tatsächliche Vertreter auswählen). Übergeben (und nicht validiert) wird allerdings jeder Mitarbeiter, auch wenn er nicht als Vertreter angelegt ist.

Ausprägungen:
  • Kein Vertreter
  • Abteilungsleitung von Sammelprojekt-Abteilung
  • Abteilungsleitung
  • Kostenstelle von Abteilungsleitung

 Mitarbeiter-Erlöskonten

Dieser Parameter entscheidet, ob die Kontentabellen für das Verbuchen der Honorarnoten in die Fibu vom Mitarbeiter oder von der Tätigkeitsgruppe (bzw. Tätigkeitshauptgruppe) ermittelt werden. Wenn der Parameter die Ausprägung "Keine" aufweist, ist die Hinterlegung der Kontentabelle bei der Tätigkeits(haupt)gruppe vorzunehmen. Wenn der Parameter eine der anderen Ausprägungen aufweist, ist die Hinterlegung beim Mitarbeiter notwendig. Bei der Ausprägung "Mitarbeiter" ist die Kontentabelle des Mitarbeiters, welcher die Leistung erfasst hat, ausschlaggebend.

Bei der Ausprägung "Abteilungsleitung" wird die Kontentabelle jenes Mitarbeiters ermittelt, der als Abteilungsleitung beim Kunden, für den die Leistung erfasst worden ist, hinterlegt ist. Bei der Ausprägung "Geschäftsführung" ist die Kontentabelle des Mitarbeiters relevant, der als Geschäftsführung beim Kunden, für den die Leistung erfasst worden ist, hinterlegt ist. Nähere Informationen erhalten Sie in den Themendokumentationen Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung und Honorarnoten in Fibu verbuchen.
 
Ausprägungen:
  • Keine
  • Mitarbeiter
  • Abteilungsleitung
  • Geschäftsführung 

 Nachträgliche DB-Verteilung KORE

Dieser Parameter entscheidet darüber, ob in der Kostenrechnung Korrekturbuchungen ausgelöst werden, falls sich DB-Berichtigungen in bereits verbuchten Honorarnoten auf die erlösseitige KORE-Verbuchung auswirken. Das könnte beispielsweise auch beim Hinzufügen oder Entfernen von Leistungen zu einer bereits abgeschlossenen Honorarnote (mit DB-Verteilung) der Fall sein.

Ausprägungen:
  • Keine Berichtigung
    Es erfolgen keine automatischen Korrekturbuchungen.

  • Stornieren und neu buchen - 5.5 BuErf
    Die Stornobuchung der Ursprungsbuchung sowie die neue Buchung mit den richtigen Werten werden in einen 5.5 BuErf-File geschrieben, welcher in BMD 5.5 importiert werden kann.

  • Stornieren und neu buchen - NTCS BuErf
    Die Stornobuchung der Ursprungsbuchung sowie die neue Buchung mit den richtigen Werten werden in einen KORE-BuErf-File geschrieben, welcher in Ihrem Exportverzeichnis erstellt wird. Danach können Sie diese BuErf in Ihre NTCS KORE importieren und somit die erlösseitigen KORE-Buchungen in der NTCS KORE korrigieren.
    Die Beträge der Kostenerfassung (bzw. Kostendatenerfassung) der FIBU-Buchung, werden hierbei nicht aktualisiert.

  • Stornieren und neu buchen - NTCS Kore
    Die erlösseitigen KORE-Buchungen werden direkt in der NTCS KORE korrigiert, indem die Ursprungsbuchung storniert wird und gleichzeitig eine neue Buchung mit den richtigen Werten entsteht.
    Die Beträge der Kostenerfassung (bzw. Kostendatenerfassung) der FIBU-Buchung, werden hierbei nicht aktualisiert.
Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Themendokumentationen LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig) und DB-Verteilung Spezial.

 Nachträgliche DB-Verteilung KORE - Buchungsart

Dieser Parameter steuert (in Verbindung mit dem LEA Parameter Nachträgliche DB-Verteilung KORE), welche Buchungsart bei nachträglichen erlösseitigen Korrekturbuchungen der LEA in der KORE übergeben wird. Dafür stehen zwei Ausprägungen zur Verfügung:
  • Standard
    Dieser Wert bewirkt, dass immer die Standarbuchungsart für laufende Periodenbuchungen (zumeist 1001) verwendet wird.

  • KORE-Buchungsart von FIBU
    In diesem Modus wird in erster Linie die KORE-Buchungsart herangezogen, welche in den entsprechenden FIBU-Stammdaten im Feld "KORE-Buchungsart" hinterlegt ist. Ist diese leer, so verwendet das System den Modus "Standard".
Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Themendokumentationen LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig) und DB-Verteilung Spezial.

 FIBU-Leistungsdatum

Für die ungarische Rechnungslegung ist es notwendig, ein Leistungsdatum im Zuge der Funktion In Fibu verbuchen von der Honorarnote auf die Buchung zu übergeben. Als Leistungsdatum kann entweder "Keine Übergabe" erfolgen oder das "Von Leistungsdatum", das "Bis Leistungsdatum" oder das "Zahlungsziel (Bis Leistungsdatum, wenn leer)". Letztere Ausprägung bedeutet, dass das Leistungsdatum aus Belegdatum plus Zahlungszieltage berechnet wird. Kann kein Zahlungsziel ermittelt werden, kommt das Bis-Leistungsdatum zum Zug.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation Spezielle Programmfunktionen für ungarische Rechnungslegung L_HUNGARY.bmp.
 
Hintergrundinformationen
Das Zahlungsziel wird aus den Konditionen, welche im Kundenstamm im Feld Konditionen hinterlegt sind, ermittelt.

Die Parametereinstellung gibt den Standard für alle Honorarnoten vor. Eine Übersteuerung kann im Kundenstamm (Feld FIBU-Leistungsdatum) je Kunde bzw. auf der Honorarposition (Feld FIBU-Leistungsdatum) je Honorarnote erfolgen. Letztere besitzt höchste Priorität und kann nach dem Druck mit Rechnungsnummer nicht mehr verändert werden.

Die Ermittlung von Von-Leistungsdatum und Bis-Leistungsdatum kann unterschiedlich erfolgen bzw. übersteuert werden (siehe Fensterhilfe Rechnung mit Nummer drucken). Bei Storno und Gutschriften wird die Einstellung von der ursprünglichen Honorarnote übernommen und nicht neu von der Einstellung des Kunden bzw. von diesem LEA Parameter ermittelt.
 

 Übergabe ZV-Banknummer

Bei Aktivierung dieses Parameters wird die Eigene Bankverbindung aus dem gleichnamigen Feld der Honorarposition einer Honorarnote immer auch an die daraus resultierende Buchung im Zuge der Funktion In Fibu verbuchen übergeben.

5.5 FIBU:
Die "Eigene Bankverbindung" wird an die daraus resultierende 5.5 FIBU-BuErf übergeben.

NTCS FIBU:
Die "Eigene Bankverbindung" wird an die daraus resultierende Buchung ins Feld "Eigene Bank" übergeben. Dies gilt sowohl für die direkte FIBU-Verbuchung, als auch für die Verbuchung über eine NTCS Buchungserfassungsdatei.

 AR als ER in Belegablage Databox

Mithilfe des Parameters "AR als ER in Belegablage Databox" entscheiden Sie, ob die Ausgangsrechnung der LEA (= Honorarnote) als Eingangsrechnung im Zuge der Fibu-Verbuchung in die kanzleieigene Fibu auch als Eingangsrechnung in die Belegablage der Databox der Mandanten-Fibu übergeben werden soll. Der Parameter bestimmt den Standardwert für alle Kunden hinsichtlich der Einstellung in den Kundeneinstellungen.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation Honorarnoten in Fibu verbuchen. Im Kapitel Ausgangsrechnung als Eingangsrechnung übergeben finden Sie Details zur Übergabe des Belegs in die Mandanten-Fibu.

 Rechnungsabschluss

 Periodenwechsel nach Rechnungsdruck

Mit dem Parameter "Periodenwechsel nach Rechnungsdruck" kann man beeinflussen, ob die Buchungsperiode im Zuge der Funktion Rechnung abschließen nochmals neu anhand der Periodenverwaltung ermittelt wird. Mit der Ausprägung "Rechnung mit neuer Periode aktualisieren" wird die Buchungsperiode aktualisiert, mit der Ausprägung "Periode beibehalten" bleibt die Buchungsperiode gleich (= Standard), unabhängig vom Zeitpunkt des Rechnungsabschlusses. Die Buchungsperiode wird jedoch keinesfalls beim Rechnungsabschluss aktualisiert, wenn ohne Periodenkontrolle gearbeitet wird.
 
Ausprägungen:
  • Rechnung mit neuer Periode aktualisieren
  • Periode beibehalten (= Standard)
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die ausführlichen Erklärungen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Periodenverwaltung.

 Pfad für PDF-Rechnungen nach Abschluss

Wenn Sie die Honorarnote im PDF-Format auch auf einem externen Pfad abgespeichert haben möchten (weil etwa ein Fremdprogramm darauf zugreift und diese per Mail verschickt), ist es möglich, in diesem Parameter den gewünschten Pfad festzulegen.

Sobald der Pfad eingetragen worden ist, erhält der Anwender nach Beendigung der Funktion Rechnung abschließen die Meldung "Rechnung(en) abschließen und als PDF in folgendes Verzeichnis exportieren?":

1128524751000104010_0.png

Beim Bestätigen der Meldung wird die archivierte Honorarnote kopiert und am Pfad ebenfalls bereitgestellt. Das PDF-Dokument erhält dabei nicht den Namen des Archivdokuments, sondern den Namen "Honorarnote_Rechnungsnummer".

Ist keine Archivierung aktiv oder gibt es kein DMS-Dokument zur betroffenen Honorarnote, so bricht das Programm mit der Meldung "Der Export der Rechnung kann nicht durchgeführt werden, da diese nicht im DMS gefunden wurde" ab.

1128524751000104010_1.png

Das Erzeugen des PDFs kann für alle Fakturatypen eingesetzt werden. Auch beim Rechnungsabschluss einer Honorarnote über den Rechnungsstapel bzw. parametergesteuert automatisch bei Druck der Stornorechnung mit Nummer (siehe LEA Parameter Ausdruck Stornorechnung) wird ein PDF erzeugt, allerdings ohne Hinweismeldung.

Jedes erzeugte PDF wird in der Logdatei BMD_HONPOS.log mitprotokolliert.

Hinweis 
Hinweis.png
Die Felder PDF erzeugen und PDF-Dateiname aus den Ausdrucksmodellen sind für diesen Programmablauf nicht relevant.

 Umbuchungen

 Umbuchungsnummer

Über den Parameter "Umbuchungsnummer" kann gesteuert werden, ob durch die Funktion "Umbuchen" in der Rechnungsbearbeitung eine laufende Nummer je Umbuchung erzeugt werden soll. Diese wird über die Sequenz "UMBUCHUNG", die unter der Hauptfirma geführt wird, hochgezählt.

Mit der Option "Umbuchungen nummerieren", welche im Standard ausgeliefert wird, erhalten alle Umbuchungen eine laufende Nummer. Zu sehen ist diese Nummer in der Spalte UmbuchungsNr im Fenster Umbuchungen.

Mit der Einstellung "Keine Nummerierung" erhalten die Umbuchungen keine laufende Nummer, sondern den Wert "0". 

Über die Einstellung "Umbuchungen nummerieren und anzeigen" wird zusätzlich nach der abgeschlossenen Umbuchung die laufende Nummer auch mittels Hinweisfenster angezeigt:

1128524793000104010.png
 
Ausprägungen:
  • Keine Nummerierung
  • Umbuchungen nummerieren (Standard)
  • Umbuchungen nummerieren und anzeigen 

 Verrechnungssatz

Der Parameter "Verrechnungssatz" entscheidet, ob im Zuge der Umbuchung eine Neubewertung der Leistung aufgrund von aktuell gültigen Verrechnungssätzen ausgelöst werden soll oder ob der Verrechnungssatz der Leistung vor der Umbuchung erhalten bleibt. Im Standard findet eine Neubewertung statt, der LEA Parameter wird mit der Option "Leistung neu bewerten" ausgeliefert.

Dieser Parameter ist für Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind, gültig (= Zeitleistungen). Der Parameter wirkt sich also aus, wenn eine Leistung von einer Tätigkeit auf eine andere Tätigkeit umgebucht wird und für letztere ein anderer Verrechnungssatz gültig ist. Um dieses Programmverhalten für Leistungen, die auf Artikel erfasst sind, zu steuern, steht Ihnen der LEA Parameter Barauslagen zur Verfügung.

Der Parameter bewirkt mit der Ausprägung "Honorar beibehalten", dass der Verrechnungssatz (und damit Originalhonorar sowie das Honorar) der Leistungen durch jede Art von Umbuchung nicht verändert wird. Wenn gewünscht ist, dass alle umgebuchten Leistungen neu bewertet werden, muss die Option "Leistung neu bewerten" beibehalten werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Kapitel Umbuchung mit Neubewertung der Leistungen der Fensterhilfe Umbuchungsmanager (Rechnungsbearbeitung).
 
Hinweise 
Hinweis.png
Eine Neubewertung einer Leistung durch die Einstellung "Leistung neu bewerten" ist nur unter folgenden Bedingungen möglich:
  • Die Verrechnungsstunden müssen ungleich 0 sein.
  • Ein Verrechnungssatz muss hinterlegt und größer als € 0,00 sein.
Wird eine Leistung umgebucht, deren verrechenbare Stunden im Zuge der Pauschalierung mit Änderung der verrechenbaren Stunden geändert wurden, so werden die geänderten verrechenbaren Stunden (Stunden VR) auf jeden Fall auf die Ziel-Leistung der Umbuchung übergeben. Dies geschieht unabhängig davon, wie dieser LEA Parameter gesetzt wurde.

Darüber hinaus werden in dieser Konstellation folgende Felder der Leistung neu berechnet, wenn dieser LEA Parameter die Ausprägung "Leistungen neu bewerten" aufweist:
  • Honorar = Stunden VR * neu ermittelter Verrechnungssatz
  • Originalhonorar = Stunden * neu ermittelter Verrechnungssatz
 
Ausprägungen:
  • Honorar beibehalten
  • Leistung neu bewerten (Standard)

 Barauslagen

Der Parameter "Barauslagen" entscheidet, ob im Zuge der Umbuchung eine Neubewertung der Leistung aufgrund von aktuell gültigen Verrechnungspreisen ausgelöst werden soll oder ob der Verrechnungspreis der Leistung vor der Umbuchung erhalten bleibt. Im Standard findet eine Neubewertung statt, der LEA Parameter wird mit der Option "Leistung neu bewerten" ausgeliefert.

Dieser Parameter ist für Leistungen, die auf Artikel erfasst sind, gültig (= Barauslagen). Der Parameter wirkt sich also aus, wenn eine Leistung von einem Artikel auf einen anderen Artikel umgebucht wird und für letztere ein anderer Verrechnungspreis gültig ist. Um dieses Programmverhalten für Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind, zu steuern, steht Ihnen der LEA Parameter Verrechnungssatz zur Verfügung.

Der Parameter bewirkt mit der Ausprägung "Honorar beibehalten", dass der Verrechnungssatz (und damit Originalhonorar sowie das Honorar) der Leistungen durch jede Art von Umbuchung nicht verändert wird. Wenn gewünscht ist, dass alle umgebuchten Leistungen neu bewertet werden, muss die Option "Leistung neu bewerten" beibehalten werden.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Eine Neubewertung einer Barauslage durch die Einstellung "Leistung neu bewerten" ist nur unter folgenden Bedingungen möglich:
  • Die Verrechnungsmenge muss ungleich 0 sein.
  • Ein Verrechnungspreis muss hinterlegt und größer als € 0,00 sein.
  • Es darf sich bei der umzubuchenden Barauslage nicht um eine Wertberichtigung handeln.
 
Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Kapitel Umbuchung mit Neubewertung der Leistungen der Fensterhilfe Umbuchungsmanager (Rechnungsbearbeitung).

Ausprägungen:
  • Honorar beibehalten
  • Leistung neu bewerten (Standard)

 Umbuchen auf anderen Rechnungsempfänger

Dieser Parameter bewirkt bei Deaktivierung, dass in der Suchroutine des Feldes "Rechnung" der Umbuchungsmaske in der Rechnungsbearbeitung nur jene Honorarnoten zur Auswahl stehen, deren Rechnungsempfänger nicht vom Rechnungsempfänger des Kunden (Feld "Kunde" der Umbuchungsmaske) abweichen. Eine Aktivierung des Parameters bedeutet, dass auf sämtliche Honorarnoten umgebucht werden kann, egal welcher Kunde (Rechnungsempfänger) im Feld "Kunde" eingegeben ist. In diesem Fall wäre es somit auch möglich, Leistungen eines Rechnungsempfängers A mit einer Honorarnote des Rechnungsempfängers B abzurechnen.
 

 Umbuchung mit Änderung Verrechnungsfirma/AL/GF

Wenn eine Leistung aufgrund einer Umbuchung innerhalb derselben Honorarnote eine andere Verrechnungsfirma, eine andere Abteilungsleitung oder andere Geschäftsführung erhalten würde, weist das Programm den Anwender mit einer Meldung auf diesen Umstand hin.

Am Beispiel Geschäftsführung gibt die Meldung die Optionen "GF lt. Umbuchung", "GF der Zielrechnung" und "Abbrechen" vor, wenn der Parameter die Einstellung "Alle Optionen ermöglichen" aufweist.

1128524944000104010_0.png

Werden über diese Einstellung alle drei Optionen ermöglicht, bedeutet die Option "[...] der Zielrechnung", dass die Leistung auch nach der Umbuchung dieselbe Verrechnungsfirma und dieselbe Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung erhält. Somit stimmen wieder Leistung und Honorarposition hinsichtlich dieser Stammdaten überein.

Mit der Ausprägung "Option "Firma/AL/GF der Zielrechnung" nicht ermöglichen" kann man die Option "[...] lt. Zielrechnung" unterdrücken. In solch einem Fall wäre somit nur mehr das Abbrechen der Umbuchung (Option "Abbrechen") oder das Entfernen der Leistung (Option "[...] lt. Umbuchung") aus der Honorarnote möglich. Beim Entfernen erhält die Leistung jene(n) vom Original abweichende(n) Verrechnungsfirma / Abteilungsleitung / Geschäftsführung. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Leistung und die neue Honorarposition dieselbe Verrechnungsfirma bzw. derselben Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung aufweisen, da eine neue Honorarnote aufbereitet wird.

Damit die Überprüfung hinsichtlich Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung aktiv ist, muss der LEA Parameter Abrechnung nach entsprechend eingestellt sein.

Ausprägungen:
  • Alle Optionen ermöglichen
  • Option "Firma/AL/GF der Zielrechnung" nicht ermöglichen

 Leistungsumfang berücksichtigen

Über diesen Parameter kann erzielt werden, dass in Bezug Zulässigkeitsprüfung von Tätigkeiten aufgrund des Leistungsumfangs die gleiche Logik wie im Zuge der Leistungserfassung zur Anwendung kommt, wenn sich der Kunde, das Projekt oder die Honorarposition (mitsamt dem Kunden) durch eine Umbuchung ändert.

Diese Gültigkeitsprüfung wird beim Start der Umbuchung durchgeführt. Eine nicht zulässige Kombination hinsichtlich Tätigkeit und Kunde bzw. Projekt wird mit dem Hinweis "Die Eingabe ist laut hinterlegtem Leistungsumfang nicht zulässig" angezeigt:

1230988603000205590.png

Weitere Informationen zum Leistungsumfang finden Sie in der Themendokumentation Ermittlung des Leistungsumfangs in der Leistungserfassung.

Achtung! 
Achtung.png
Ein etwaig am Mitarbeiterstamm hinterlegter Leistungsumfang wird bei der Auswahl der Tätigkeiten nicht berücksichtigt, da es auch sein kann, dass Leistungen mehrerer Mitarbeiter gleichzeitig umgebucht werden. In dieser Situation könnte das Programm keine richtige Auswahl zur Verfügung stellen.

 Gebührenabrechnung

Die folgenden LEA Parameter wirken sich nur in einem bestimmten Programmmodus in Flagge_GER.png Deutschland - der Gebührenabrechnung nach Rechnungsvorlagen (Deutschland) oder der Gebühren-Leistungserfassung (Deutschland) - aus.

 Gebührenverrechnung

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Dieser Parameter muss aktiviert werden, um die Gebührenabrechnung nach Rechnungsvorlagen (Deutschland) ordnungsgemäß einrichten zu können, um z. B. die Gebührenerfassung in der Rechnungsbearbeitung zu verwenden. Einen Überblick über die Varianten der Abrechnung in Deutschland finden Sie unter Varianten der LEA in Deutschland.

 Gebühren-Leistungserfassung

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.
 
Dieser Parameter aktiviert in der LEA in Deutschland die Variante Gebühren-Leistungserfassung (Deutschland). Um diese Variante der LEA in Deutschland anwenden zu können, muss auch die Einstellung Gebührenverrechnung aktiviert sein.
 

 Umlage

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.
 
Dieser Parameter unterscheidet, ob die unter Leistungserfassung → Stammdaten → Honorarfaktoren → Artikelumlagen definierte(n) Artikelumlage(n) in der Honorarabrechnung automatisch passieren sollen, ob keine Umlage gemacht werden soll oder ob man mittels einer Abfrage entscheiden kann, ob die Umlage/n gemacht wird/werden oder nicht. Eine gewünschte Artikelumlage muss jedoch manuell angelegt werden.

Ausprägungen:
  • Automatische Umlage
  • Abfrage
  • Keine Umlage
  • Automatische Umlage mit Bearbeitungsmöglichkeit 
Nur mit der Ausprägung Automatische Umlage mit Bearbeitungsmöglichkeit ist es möglich, gewisse Felder zu bearbeiten oder Nachlässe auf umgelegte Gebührenartikel zu gewähren. Mehr dazu finden Sie unter Artikelumlagen.

 Vorschlag Mitarbeiter

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

In diesem Parameter kann derjenige Mitarbeiter hinterlegt werden, auf den die Gebührenartikel in der Gebührenabrechnung gebucht werden sollen. Dieser Parameter kann jedoch in der Gebührenerfassung mit einem anderen Mitarbeiter übersteuert werden.

Hinterlegt man in diesem Parameter keinen Mitarbeiter, erfolgt die Ermittlung in der Gebührenerfassung nach folgender Reihenfolge:
  1. Mitarbeiter, der auf dem Detail der Rechnungsvorlage im Feld Mitarbeiter hinterlegt worden ist

  2. Mitarbeiter, der laut Zuständigkeiten für den aktuellen Mandanten ermittelt worden ist

  3. Mitarbeiter, der laut Zuständigkeiten für diese Tätigkeitsgruppe allgemein zuständig ist (Verbindung Tätigkeitsgruppe mit Zuständigkeitsbereich)

  4. Mitarbeiter, der in diesem LEA Parameter hinterlegt ist

  5. Mitarbeiter laut User-ID (diese muss am Mitarbeiterstamm hinterlegt sein, ansonsten kann die Rechnungsvorlage nicht aufbereitet werden - bei der Aufbereitung erscheint in diesem Fall ein entsprechender Hinweis)

 Artikel §16

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Hier muss der Artikel für die §16-Pauschale im Zuge der deutschen Gebührenabrechnung hinterlegt werden, auf welchen die Leistungen folglich gebucht werden.

 Prozent §16

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

In diesem Parameter müssen die Prozente eingetragen werden, mit denen die §16-Pauschale berechnet wird (laut Gesetz sind es 20 Prozent, jedoch maximal 20 Euro pro abgerechnetem Artikel, abgerechneter Leistung bzw. Barauslage - siehe Parameter §16-Pauschale - Berechnung).

Hinweis 
Hinweis.png
Unter Leistungserfassung → Stammdaten → Personen → Kundeneinstellungen können Sie die Hinterlegung dieses LEA Parameters je Kunde übersteuern. Dazu steht am Reiter "Stammdaten" das gleichnamige Feld Prozent §16 zur Verfügung. Standardmäßig ist das Feld leer.
 

 §16-Pauschale automatisch berechnen

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Mit dem Parameter "§16-Pauschale automatisch berechnen" können Sie steuern, ob die §16-Pauschale automatisch berechnet wird oder nicht. Standardmäßig steht die Einstellung auf "Ja".

Bei "Nein" wird die §16-Pauschale weder beim Aufbereiten der Gebührenrechnung berechnet noch steht die Funktion "§16-Pauschale neu ermitteln" in der Rechnungsbearbeitung für die Neuermittlung zur Verfügung. Außerdem erscheinen die Abfragen, ob die §16-Pauschale neu berechnet werden soll (z. B. beim Verlassen der Rechnungsbearbeitung) nicht mehr. Manuell kann die §16-Pauschale mit dieser Einstellung aber sehr wohl über die Funktion "§16-Pauschale" berechnet werden.
 

 Neuberechnung §16-Pauschale

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Damit auf die Neuberechnung der §16-Pauschale vor dem Rechnungsdruck nicht vergessen wird, kann dieser Parameter aktiviert werden.

Es stehen folgende Varianten zur Verfügung:

NieEs erfolgt weder eine automatische Neuberechnung noch erscheint eine Meldung, die auf die Neuberechnung hinweist. 
Abfrage bei Rechnungsdruck/Verlassen der Bearbeitung 
Die Abfrage, ob die §16-Pauschale neu berechnet werden soll, erscheint bei folgenden Aktionen:
  • Verlassen der Rechnungsbearbeitung
  • Rechnung ansehen
  • Kontrollausdruck
  • Rechnungsdruck mit Nummer

    1324899298000106740.png
Abfrage bei RechnungsdruckDie Abfrage, ob die §16-Pauschale neu berechnet werden soll, erscheint bei folgenden Aktionen:
  • Rechnung ansehen
  • Kontrollausdruck
  • Rechnungsdruck mit Nummer

    1324899298000106740_0.png
Automatisch aktualisieren
Die automatische Neuberechnung erfolgt bei folgenden Aktionen:
  • Verlassen der Rechnungsbearbeitung
  • Rechnung ansehen
  • Kontrollausdruck
  • Rechnungsdruck mit Nummer
Ist diese Ausprägung aktiviert, so erscheint keine Meldung bezüglich der Neuberechnung der §16-Pauschale bei den oben angeführten Funktionen. Die §16-Pauschale wird automatisch im Hintergrund aktualisiert, wenn die Pauschale zuvor automatisch berechnet worden ist.

Wenn die Position jedoch manuell übersteuert worden ist (z. B. durch eine Pauschale), dann wird die §16-Pauschale nicht automatisch neu berechnet. In diesem Fall wird die §16-Pauschale nur dann neu berechnet, wenn im Fenster "Rechnung bearbeiten" die Funktion "§16-Pauschale neu berechnen" ausgeführt wird. Ob eine Position für die §16-Pauschale einer Rechnung manuell geändert worden ist, erkennen Sie in der Rechnungsbearbeitung am Stift-Symbol in der Spalte "Honorar":

1324899298000106740_2.png

Dieser LEA Parameter wirkt jedoch nur dann, wenn das Feld §16-Pauschale am Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm betroffener Artikel/Tätigkeiten aktiviert ist, da nur in diesem Fall die §16-Pauschale über das System automatisch berechnet wird.

 §16-Pauschale - Berechnung

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Entscheiden Sie mit diesem Parameter, wie die §16-Pauschale berechnet werden soll. Dieser Parameter hängt stark mit dem Feld §16-Pauschale am Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm zusammen.

Mit der Ausprägung "Pro Position" wird je Rechnungsposition eine §16-Pauschal-Leistung (= eigene Gebührenleistung) erzeugt. Der Bezugszeitraum der Leistung, für die die §16-Pauschale erstellt wird, wird auf die Pauschal-Leistung übertragen. In weiterer Folge wird die Pauschale in der Rechnungssortierung automatisch unterhalb der Rechnungsposition eingeordnet, für die sie berechnet worden ist. Die entsprechende Gebühr wird mit der Tätigkeitsgruppe der Tätigkeit/des Artikels erzeugt, für die/den die §16-Pauschale berechnet worden ist. Die §16-Pauschale wird für jene Tätigkeiten bzw. (Gebühren-)Artikel der Gebührenrechnung errechnet, deren dahinterliegender Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm das Feld §16-Pauschale aktiviert hat. Zu beachten ist, dass eine Umlage immer als eine Position gezählt wird.

Bei der Ausprägung "Pro Tätigkeit/Artikel" wird je angesprochene Tätigkeit bzw. angesprochenen Artikel und Bezugszeitraum eine §16-Pauschal-Leistung erzeugt. Die entsprechende Gebühr wird mit der Tätigkeitsgruppe der Tätigkeit/des Artikels erzeugt, für die/den die §16-Pauschale berechnet worden ist. Die §16-Pauschale wird für jene Tätigkeiten bzw. Artikel der Gebührenrechnung errechnet, deren dahinterliegender Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm das Feld §16-Pauschale aktiviert hat. Zu beachten ist, dass eine Umlage immer als eine Position gezählt wird.

Bei der Ausprägung "Pro Tätigkeitsgruppe" wird je angesprochene Tätigkeitsgruppe und Bezugszeitraum eine §16-Pauschal-Leistung erzeugt. Die entsprechende Gebühr wird mit der Tätigkeitsgruppe erzeugt, für die die §16-Pauschale berechnet worden ist. Die §16-Pauschale wird je Tätigkeitsgruppe nur dann berechnet, wenn auf mindestens einer Position der Tätigkeitsgruppe am Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm das Feld §16-Pauschale aktiviert ist.

Mit der Ausprägung "Summiert" wird die §16-Pauschale für alle betroffenen Leistungen einmal errechnet und summiert ausgewiesen, wenn mindestens eine Position der Gebührenrechnung am Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm das Feld §16-Pauschale aktiviert hat. Die entsprechende Gebühr wird mit der Tätigkeitsgruppe lt. Artikelstamm des Artikels für die §16-Pauschale erzeugt. Steht diese Einstellung auf "Summiert", wird auch die Ausprägung des LEA Parameters §16-Pauschale - Andruck automatisch auf "Summiert" umgestellt.

Ausprägungen:
  • Pro Position (Standard)
  • Pro Tätigkeit/Artikel
  • Pro Tätigkeitsgruppe
  • Summiert
Hinweis 
Hinweis.png
Unter Leistungserfassung → Stammdaten → Personen → Kundeneinstellungen können Sie die Hinterlegung dieses Parameters je Kunde übersteuern. Dazu steht am Reiter "Stammdaten" das gleichnamige Feld §16-Pauschale - Berechnung mit denselben Ausprägungen zur Verfügung. Standardmäßig steht das Feld jedoch auf der zusätzlichen Ausprägung "laut LEA Parameter".

Hinweis 
Hinweis.png
Bitte beachten Sie, dass die §16-Pauschale niemals für negative Gebühren berechnet wird.

 §16-Pauschale - Andruck

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Entscheiden Sie mit diesem Parameter, wie die §16-Pauschale angedruckt werden soll. Dieser Parameter hängt stark mit dem Feld §16-Pauschale am Artikel- bzw. Tätigkeitenstamm und mit dem LEA Parameter §16-Pauschale - Berechnung zusammen.

Mit der Ausprägung "Pro Position" wird je Rechnungsposition eine §16-Pauschal-Leistung am Rechnungsdokument angedruckt. Bei der Ausprägung "Pro Tätigkeitsgruppe" wird je angesprochener Tätigkeitsgruppe und angesprochenem Bezugszeitraum eine §16-Pauschal-Leistung angedruckt. Mit der Ausprägung "Summiert" wird die §16-Pauschale für alle betroffenen Leistungen einmal summiert als eine Position ausgewiesen.

Ausprägungen:
  • Pro Position (Standard)
  • Pro Tätigkeitsgruppe
  • Summiert
Hinweis
Hinweis.png
Unter Leistungserfassung → Stammdaten → Personen → Kundeneinstellungen können Sie die Hinterlegung dieses Parameters je Kunde übersteuern. Dazu steht am Reiter "Stammdaten" das gleichnamige Feld §16-Pauschale - Andruck mit denselben Ausprägungen zur Verfügung. Standardmäßig steht das Feld jedoch auf der zusätzlichen Ausprägung "laut LEA Parameter".

 Zeilenauswertung

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Wird dieser Parameter aktiviert, besteht in der Rechnungsbearbeitung die Möglichkeit, in der Zeilenauswertung zu sehen, ob das Honorar aufgrund der Umlage verhältnismäßig rentabel ist.
 

 Gegenstandswert Finanzbuchhaltung berechnen

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Dieser LEA Parameter entscheidet, wie der Gegenstandswert Finanzbuchhaltung grundsätzlich berechnet wird. Über das gleichnamige Feld unter Leistungserfassung → Stammdaten → Personen → Kundeneinstellungen → Reiter "Stammdaten" können Sie die Berechnung der Gegenstandswerte Finanzbuchhaltung mandantenbezogen übersteuern.

Bei der Berechnungsart  "Aktueller Monatsumsatz * 12" wird der Umsatz des eingegebenen Bezugsmonats mal 12 gerechnet und als Gegenstandswert angezeigt. Bei der Ausprägung "Jahresumsatz Vorjahr" wird der gesamte Wert des Vorjahres (Jänner bis Dezember) als Gegenstandswert herangezogen. Bei "Hochrechnung aktuelles Jahr" wird der Umsatz von Wirtschaftsjahrbeginn bis zum eingegebenen Bezugsmonat durch die Anzahl der Monate dividiert. Dieser Wert mal 12 wird als Gegenstandswert angezeigt.

Ausprägungen:
  • Aktueller Monatsumsatz * 12 (Standard)
  • Jahresumsatz Vorjahr
  • Hochrechnung aktuelles Jahr

 Mehrfache Gebührenerfassung pro Bezugszeitraum

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Ist am Gebührenartikel ein Intervall hinterlegt worden, so entscheidet dieser Parameter über die mehrfache Erfassung einer Gebühr pro Bezugszeitraum:

Es stehen folgende Varianten zur Verfügung:

Keine PrüfungEs erfolgt keine Prüfung. Eine mehrfache Erfassung eines Gebührenartikels ist in einer Vorlage bzw. in der Gebührenrechnung zulässig - es erscheint kein Hinweis.
Hinweis anzeigen (Standard)Steht die Einstellung auf "Hinweis anzeigen", so wird bei der mehrfachen Erfassung einer Gebühr in der Vorlage bzw. in der Gebührenrechnung der Anwender darauf hingewiesen, dass der Gebührenartikel bereits für diese Vorlage existiert - eine erfolgreiche Anlage ist dennoch möglich.
Erfassung verhindernSollte die Einstellung die Ausprägung "Erfassung verhindern" aufweisen, so wird der Anwender darauf hingewiesen, dass eine derartige Mehrfacherfassung in der Rechnungsvorlage bzw. in der Gebührenrechnung nicht zulässig ist und dies verhindert wird.

Der Parameter gilt sowohl für das Aufbereiten von Gebührenrechnungen nach Rechnungsvorlage als auch für die Anlage von Rechnungsvorlagen. Wird eine Gebühr für einen Bezugszeitraum mehrfach erfasst, so entscheidet diese Einstellung, ob dies zugelassen oder abgebrochen wird.

 eurodata-Dropbox

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Hier ist der Dropbox-Zugang auszuwählen, welcher für den Import der eurodata-Lohnabrechnungen verwendet werden soll. Es können hier alle Dropbox-Benutzerkonten ausgewählt werden, die unter TOOLS → Tools → Einstellungen → Zugangsdaten → Cloud-Services-Benutzerkonten hinterlegt worden sind.

Näheres zu diesem Thema finden Sie in der Hilfe zum Fenster eurodata.

 eurodata-Dropbox-Verzeichnis

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Hier ist das Verzeichnis zu hinterlegen, welches für den Import der eurodata-Lohnabrechnungen verwendet werden soll. Das Verzeichnis muss immer mit dem führenden Schrägstrich "/" eingegeben werden. Es können auch mehrere Ordner untereinander angegeben werden, wobei immer mit dem Schrägstrich "/" getrennt werden muss.

Dies kann beispielsweise folgendermaßen aussehen:

1264513326000002310.png

Das Programm sieht beim Import in die Dropbox, welche im LEA Parameter eurodata-Dropbox hinterlegt wurde, und sucht dort das hier hinterlegte Verzeichnis. Es wird nicht validiert, ob dieses Verzeichnis existiert. Achten Sie daher auf die exakte Hinterlegung.

Näheres zu diesem Thema finden Sie in der Hilfe zum Fenster eurodata.

 Min/Max prüfen

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Dieser Parameter regelt das Programmverhalten im Zuge der Gebührenerfassung, wenn die am Artikelstamm des gewählten Gebührenartikels hinterlegten Min-/Max-Grenzen in Bezug auf Zähler, Nenner oder Gebühr unter- bzw. überschritten werden.

Es stehen folgende Varianten zur Verfügung:

Ja
Eine Erfassung ist nicht möglich, wenn die Mindestwerte Zähler, Nenner oder Gebühr unterschritten werden bzw. der Maximalwert überschritten wird.
 
Ja, nur Hinweis (Standard)
Eine Erfassung ist zwar möglich, wenn die Mindestwerte Zähler, Nenner oder Gebühr unterschritten werden bzw. der Maximalwert überschritten wird, jedoch erscheint ein Hinweis, wenn eine Unter-/Überschreitung vorliegt.
Nein
Eine Erfassung erfolgt ohne Rückicht auf die Min-/Max-Grenzen am Artikelstamm der Gebührenartikel.
 

 Warnen bei unvollständigen Umlagen

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Im Zuge der deutschen Gebührenabrechnug ist es in manchen Fällen zwingend nötig, Zeitleistungen immer über Gebührenartikel abzurechnen. In Ausnahmefällen ist es nicht möglich, automatische Umlagen in der LEA zu verwenden, was bedeutet, dass diese Umlagen auf die entsprechenden Gebührenartikel zum Teil manuell gemacht werden müssen.

Um Fehler vermeiden zu können, kann dieser Parameter aktiviert werden.

Wenn nicht "Keine Warnung" eingestellt ist, wird geprüft, ob Zeitleistungen in einer Gebührenrechnung sind, die nicht umgelegt wurden. Bei der Ausprägung "Warnung beim Ansehen, keine Warnung beim Drucken" wird im Gegensatz zur Ausprägung "Warnung beim Ansehen, kein Druck" ein Ausdruck zugelassen, aber jedenfalls eine Warnung angezeigt.

Keine Warnung
Es erfolgt keine Überprüfung, ob nicht umgelegte Zeitleistungen in der Gebührenrechnung enthalten sind.
 
Warnung beim Ansehen, keine Warnung beim Drucken
Das Programm prüft, ob Zeitleistungen in einer Gebührenrechnung sind, die nicht umgelegt wurden. Wenn dieser Umstand zutrifft, wird ein Ausdruck zugelassen. Beim Ansehen wird jedenfalls eine Warnung angezeigt.
Warnung beim Ansehen, kein Druck
Das Programm prüft, ob Zeitleistungen in einer Gebührenrechnung sind, die nicht umgelegt wurden. Wenn dieser Umstand zutrifft, wird kein Ausdruck zugelassen. Beim Ansehen wird jedenfalls eine Warnung angezeigt.
 

 Leistungserfassung für abgerechnete Bezugszeiträume

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Mithilfe dieses Parameters soll verhindert werden, dass für bereits abgerechnete Bezugszeiträume noch weiterhin Leistungen erfasst werden. Dieser Parameter ist im Zuge der Leistungserfassung ausschlaggebend und gilt für alle Fenster und Varianten der Leistungserfassung (z. B. Tageserfassung, BMD Web Leistungserfassung, Leistungserfassung in Honorarnoten).

Es stehen folgende Varianten zur Verfügung:

Keine Prüfung (Standard)Es erfolgt keine Prüfung, ob für bereits abgerechnete Bezugszeiträume Leistungen erfasst werden. Eine Leistung kann daher immer eingegeben und gespeichert werden.
Hinweis anzeigenDas Programm prüft, ob für den eingegebenen Bezugszeitraum in Kombination mit der verwendeten Tätigkeit bereits mindestens eine Leistung dieses Rechnungsempfängers in einer bereits abgeschlossenen Gebührenrechnung enthalten ist. Eine Hinweismeldung erscheint, das Speichern wird jedoch zugelassen.
Erfassung verhindernDas Programm prüft, ob für den eingegebenen Bezugszeitraum in Kombination mit der verwendeten Tätigkeit bereits mindestens eine Leistung dieses Rechnungsempfängers in einer bereits abgeschlossenen Gebührenrechnung enthalten ist. Eine Hinweismeldung erscheint und das Speichern wird unterbunden

 Abgerechnete Gebühren bei Start Rechnungsbearbeitung

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Durch diesen LEA Parameter erhalten Sie die Möglichkeit, bereits in Vorzeiträumen abgerechnete Gebühren (Aufträge) komfortabel und schnell mithilfe des Fensters Gebühren übernehmen in die Honorarnote aufzunehmen und in diesem Zuge die essenziellen Bestandteile der Gebühr sofort zu aktualisieren oder zu vervollständigen. 

Folgende Ausprägungen stehen dafür zur Verfügung:

Nie (Standard)Das Fenster Gebühren übernehmen öffnet sich nie. Sie können das Fenster aber jederzeit manuell in der Rechnungsbearbeitung über das Menü → Bearbeiten → Abgerechnete Gebühren übernehmen aufrufen.
Bei unbearbeiteten RechnungenDas Fenster Gebühren übernehmen öffnet sich beim Start der Rechnungsbearbeitung von unbearbeiteten Rechnungen (Status "Unbearbeitet"). 
Immer Das Fenster Gebühren übernehmen öffnet sich beim Einstieg in die Rechnungsbearbeitung bei Rechnungen mit einem Bearbeitungsstatus ungleich "Mit Rechnungsnummer", "Abgeschlossen" oder "Verworfen".  

Achtung! 
Achtung.png
Dieser LEA Parameter ist nur für die Variante Gebührenabrechnung nach Rechnungsvorlagen (Deutschland) relevant.

Bei aktiviertem Parameter Gebühren-Leistungserfassung kann die Übernahme der Gebühren mithilfe des Fensters Gebühren übernehmen nicht sinnvoll eingesetzt werden, da die Gebühren bei dieser Variante bereits im Zuge der Leistungserfassung eingegeben und automatisch in der Rechnungsbearbeitung vorgeschlagen werden.

​ Immer aktuellste Gebührentabellenversion übernehmen

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.

Dieser Parameter bestimmt, ob bei jeder Übernahme von Gebühren automatisch die jeweils aktuellste Version der Gebührentabelle verwendet werden soll. Durch die Aktivierung entfällt die Notwendigkeit, die Version manuell anzupassen. Die Gebührenabrechnung erfolgt dabei stets unter Berücksichtigung des jeweiligen Bezugszeitraums sowie der aktuellen Version der Gebührentabelle.

 Artikel Zeilenverrechnung Fibu

Dieser Parameter ist nur für die LEA in Flagge_GER.png Deutschland relevant.
 
In diesem Parameter ist jener Gebührenartikel zu hinterlegen, mit dem die Buchungszeilen abgerechnet werden sollen. Nähere Informationen finden Sie in der Hilfe zum Thema NTCS FIBU Zeilenverrechnung mit Deutscher LEA.

 Berechtigung

 Datenbesitzer ermitteln

Dieser Parameter aktiviert mit allen Ausprägungen außer "Nein" die automatische Ermittlung von Datenbesitzern auf den Honorarpositionen, um die Honorarnoten schützen zu können. Die Ausprägung "Ansehen" ermittelt den Datenbesitzer Ansehen, die Ausprägung "Bearbeiten" den Datenbesitzer Bearbeiten und die Ausprägung "Ansehen und Bearbeiten" ermittelt beide Datenbesitzer. Das Datenbesitzerkonzept kann nur verwendet werden, wenn nach Abteilungsleitung oder nach Geschäftsführung fakturiert wird (siehe LEA Parameter Abrechnung nach), der LEA Parameter Ermittlung Datenbesitzer von ebenfalls auf Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung eingestellt ist und Datenbesitzervorschlagswerte für die Funktion LEA Honorarnote aktiviert ist.

Nähere Informationen diesbezüglich finden Sie im Kapitel Datenbesitzerkonzept Fakturierung in der Themendokumentation Spezielle Datenbesitzerkonzepte in der LEA.
 
Ausprägungen:
  • Nein
  • Ansehen
  • Bearbeiten
  • Ansehen und Bearbeiten 

 Ermittlung Datenbesitzer von

Dieser Parameter entscheidet, ob der Datenbesitzervorschlagswert von der Abteilungsleitung oder von der Geschäftsführung ermittelt werden soll. Wirksam wird dieser Parameter allerdings nur, wenn auch der LEA Parameter Datenbesitzer ermitteln dementsprechend eingestellt ist.

Nähere Informationen diesbezüglich finden Sie im Kapitel Datenbesitzerkonzept Fakturierung in der Themendokumentation Spezielle Datenbesitzerkonzepte in der LEA.
 
Ausprägungen:
  • Abteilungsleitung
  • Geschäftsführung

 Datenbesitzer ansehen ermitteln für TR, AK und Pauschalen

Ist dieser Parameter aktiviert, wird bei der Anlage der Stammdaten für Teilrechnungen, Akontos und Pauschalen der Datenbesitzervorschlagswert der Abteilungsleitung/Geschäftsführung geprüft und die Datenbesitzergruppen für Datenbesitzer Ansehen der Abteilungsleitung/Geschäftsführung an die Stammdaten übergeben.

Nähere Informationen diesbezüglich finden Sie im Kapitel Datenbesitzerkonzept Fakturierung in der Themendokumentation Spezielle Datenbesitzerkonzepte in der LEA.

 Datenbesitzer-Prüfung Arbeitsgänge

Steht dieser Parameter auf der Standardausprägung "Nein", dann sind im Fenster Honorarnoten aufbereiten beim Aufbereitungsmodus Fertige Arbeitsgänge im Feld Arbeitsgänge alle Kunden für alle Mitarbeiter sichtbar. Mit der Ausprägung "Ja" werden im Feld Arbeitsgänge nur noch diejenigen Kunden angezeigt, auf die der aufbereitende Anwender auch per Datenbesitzergruppe im Feld "Datenbesitzer ansehen" im Kundenstamm berechtigt ist.

 Bearbeitung

 Allgemein

 Anzeige Honorarvergleich

Dieser Parameter wirkt sich mit der Ausprägung "Mit Projektart" auf folgende Programmabläufe aus und wird daher bei Organisation der LEA mit Projekten bei Verwendung von Projektarten dementsprechend eingesetzt:
  1. Im Bereich Honorarvergleich der Rechnungsbearbeitung und im Bereich Honorarvergleich im Fenster Honorarnoten wird auch die Kurzbezeichnung der Projektart angezeigt. Ansonsten bleibt die Projektart ausgeblendet. Wird der LEA Parameter auf "Mit Projektart" umgestellt, werden ab diesem Zeitpunkt nur mehr Positionen im Honorarvergleich geführt, die auch tatsächlich eine Projektart aufweisen.

  2. In der Honorarstatistik der LEA Auswertungen (über Extras unter bestimmten Voraussetzungen für bestimmte Sortierspalten aktivierbar) werden nur Leistungen ausgewertet, die auch eine Projektart aufweisen.
Ausprägungen:
  • Standard
  • Mit Projektart

 Leistungen hinzufügen

Dieser Parameter regelt die Aufteilung des Honorars, wenn Offene Leistungen zu bereits abgeschlossenen Honorarnoten hinzugefügt werden. Diese Regelung gilt sowohl für das Hinzufügen von Leistungen über die Funktion Offene Leistungen hinzufügen als auch über die Funktion Leistungen hinzufügen im Bereich Offene Leistungen im Fenster Honorarnoten. Ist aufgrund dieses Parameters eine automatische Aufteilung des Honorars auf die Leistungen der Honorarnote gewünscht, nimmt die Aliquotierung des Honorars auf den LEA Parameter Teiler Rücksicht. Der Teiler bestimmt, aufgrund welcher Basis - Selbstkosten oder verrechenbarer Betrag - die Aufteilung des Honorarbetrags vor sich geht.
  1. Wird die Ausprägung "Leistungen mit Honorar Null hinzufügen" gewählt, so wird keine automatische Neuberechnung der Aufteilung des Honorars gemacht. Die Leistungen werden mit Honorar 0 (und somit 100 % negativem DB) hinzugefügt.

  2. Mit der Ausprägung "Honorar je Projekt neu berechnen" wird das Honorar des Projekts automatisch wie folgt aliquot aufgeteilt:

    • Barauslagen werden immer mit deren Originalhonorar bewertet und hinzugefügt.
      Wenn das Honorar der Barauslagen beim Hinzufügen das vorhandene Zeit-Honorar übersteigt, kann in folgender Meldung entschieden werden, ob die Leistungen mit 0 bewertet werden oder ob der DB mit Kosten verteilt werden soll.
       
      1128525930000104010_0.png

    • Das Honorar aller übrig gebliebenen Zeitleistungen des Projektes wird automatisch aliquot auf alle bestehenden und neu hinzugekommenen Zeitleistungen des Projekts nach dem Teiler (auf Basis Selbstkosten oder verrechenbarer Betrag) verteilt. Eine neu hinzugefügte Leistung ohne entsprechendem Basisbetrag wird mit einem Honorar von 0 bewertet.

    • Ist kein Projekt auf den Leistungen vorhanden, so wird das Honorar nach demselben Prinzip automatisch aliquot auf alle bestehenden und neu hingekommenen Zeitleistungen der Honorarnote verteilt.

  3. Die Ausprägung "Honorar neu berechnen" bewirkt, dass das Honorar der gesamten Honorarnote automatisch wie folgt aliquot aufgeteilt wird:

    • Barauslagen werden immer mit deren Originalhonorar bewertet und hinzugefügt.
      Wenn das Honorar der Barauslagen beim Hinzufügen das vorhandene Zeit-Honorar übersteigt, kann in folgender Meldung entschieden werden, ob die Leistungen mit 0 bewertet werden oder ob der DB mit Kosten verteilt werden soll.
       
      1128525930000104010_1.png

    • Das Honorar aller übrig gebliebenen Zeitleistungen der gesamten Honorarnote wird automatisch aliquot auf alle bestehenden und neu hinzugekommenen Zeitleistungen der betroffenen Honorarnote nach dem Teiler (auf Basis Selbstkosten oder verrechenbarer Betrag) verteilt. Eine neu hinzugefügte Leistung ohne entsprechendem Basisbetrag wird mit einem Honorar von 0 bewertet.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation DB-Verteilung Spezial.

Hinweise
Hinweis.png
Ist die Ausprägung 2 oder 3 eingestellt und werden ausschließlich Barauslagen hinzugefügt, so erscheint folgende Meldung, wenn auch vor dem Hinzufügen von Leistungen keine Zeitleistungen in der Honorarnote identifiziert werden (ausschließlich Barauslagen und/oder Wertberichtigungen bzw. PoL-Zeilen).

1383644001000001530_1.png


Ist die Ausprägung 2 oder 3 eingestellt und werden zwar Zeitleistungen hinzugefügt, in der Honorarnote befinden sich vor dem Hinzufügen jedoch ausschließlich Barauslagen, so werden die Zeitleistungen in jedem Fall mit 0 bewertet.
Wenn das Honorar dennoch von den Barauslagen auf die Zeitleistungen umverteilt werden soll, so muss mit der Funktion DB-Verteilung in der Rechnungsbearbeitung gearbeitet werden.

Achtung! 
Achtung.png
Wenn Sie eine LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig) einsetzen, so sind in diesem Zusammenhang zusätzlich die LEA Parameter Nachträgliche DB-Verteilung KORE und Nachträgliche DB-Verteilung KORE - Buchungsart zu beachten und entsprechend einzustellen, damit die Verteilung des Honorars auch in der KORE korrekt abgebildet wird.

 Leistungen hinzufügen/entfernen und DB-Verteilung

Dieser Parameter regelt, ob bestimmte Funktionen bereits für abgeschlossene Honorarnoten möglich sind oder erst dann, wenn diese Honorarnoten auch bereits mit der Funktion In Fibu verbuchen in die FIBU verbucht sind. Der Parameter wirkt sich auf folgende Funktionen aus, ist aber überhaupt nur dann zu berücksichtigen, wenn eine BMD FIBU eingesetzt wird:
Ausprägungen:
  • Nach Rechnungsabschluss und FIBU-Verbuchung (Standard)
  • Nach Rechnungsabschluss
Halten Sie bitte unbedingt Rücksprache mit einem BMD Consultant, bevor diese Einstellung auf den Wert "Nach Rechnungsabschluss" umgestellt wird. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in der Themendokumentation DB-Verteilung Spezial.

 Seitenanfang StartOfPage.png

 Start Rechnungsbearbeitung

Dieser LEA Parameter bewirkt, dass beim Öffnen der Rechnungsbearbeitung einer Honorarnote vom Programm überprüft wird, ob weitere, nicht in dieser Honorarnote befindliche offene Leistungen, erfasste (nicht autorisierte) Leistungen, Akontos, Teilrechnungen oder Zahlungen vorhanden sind, um zu verhindern, dass beim Fakturieren darauf vergessen wird. Diese Informationen werden über ein Hinweisfenster angezeigt und könnten auch über die Funktion "Prüfung offene Leistungen" in der Rechnungsbearbeitung angesehen werden. Die Ausprägung "Keine Prüfung" unterdrückt diese Prüfung. Die LEA Parameter Leistungen prüfen, AK/TR prüfen und Zahlungen prüfen entscheiden über den Modus der Prüfung.

1128525954000104010_3.png
 
Ausprägungen:
  • Keine Prüfung
  • Prüfung Leistungen

 Leistungen prüfen

Dieser LEA Parameter hängt mit dem LEA Parameter Start Rechnungsbearbeitung zusammen und hat nur Auswirkungen, wenn dieser auf "Prüfung Leistungen" gesetzt ist. Mit der Ausprägung "Je Kunde" erfolgt die Prüfung der Leistungen für den aktuellen Kunden, dem die Honorarnote ausgestellt wird. Mit der Ausprägung "Je Projekt" werden die Leistungen geprüft, welche dem aktuellen Projekt (für welches die Honorarnote ausgestellt ist) zugerechnet sind. Mit der Ausprägung "Deaktiviert" erfolgt keine Prüfung von offenen oder erfassten (nicht autorisierten) Leistungen.
 
Ausprägungen:
  • Je Kunde
  • Je Projekt
  • Deaktiviert
     

 AK/TR prüfen

Dieser LEA Parameter hängt mit dem LEA Parameter Start Rechnungsbearbeitung zusammen und hat nur Auswirkungen, wenn dieser auf "Prüfung Leistungen" gesetzt ist. Mit der Ausprägung "Je Kunde" erfolgt die Prüfung der Akontos und Teilrechnungen für den aktuellen Kunden, dem die Honorarnote ausgestellt wird. Mit der Ausprägung "Je Projekt" werden die Akontos und Teilrechnungen geprüft, welche dem aktuellen Projekt (für welches die Honorarnote ausgestellt ist) zugerechnet sind. Mit der Ausprägung "Deaktiviert" erfolgt keine Prüfung von fakturierten Akontos und Teilrechnungen.

Ausprägungen:
  • Je Kunde
  • Je Projekt
  • Deaktiviert

 Zahlungen prüfen

Dieser LEA Parameter hängt mit dem LEA Parameter Start Rechnungsbearbeitung zusammen und hat nur Auswirkungen, wenn dieser auf "Prüfung Leistungen" gesetzt ist. Mit der Ausprägung "Je Rechnungsempfänger" erfolgt die Prüfung der Zahlungen für den aktuellen Rechnungsempfänger, dem die Honorarnote ausgestellt wird. Mit der Ausprägung "Deaktiviert" erfolgt keine Prüfung von offenen Zahlungen.

Ausprägungen:
  • Je Rechnungsempfänger
  • Deaktiviert

 Anzeige Projekt Leistungstausch

Dieser Parameter wirkt sich nur aus, wenn auch der LEA Parameter Gegenverrechnung und damit die Gegenverrechnung aktiviert ist. Mit der Ausprägung "gebuchtes Projekt" wird beim Verrechnen der Internen Leistungen an die leistungsempfangende Firma in der Rechnungsbearbeitung anstelle des internen Projekts das ursprünglich erfasste Projekt angezeigt. Mit der Ausprägung "Verrechnungsprojekt" bleibt die Anzeige am internen Projekt. Weitere Informationen zur Gegenverrechnung finden Sie auch in der Themendokumentation Gegenverrechnung.
 
Ausprägungen:
  • Verrechnungsprojekt
  • gebuchtes Projekt 

 Rundung beim Leistungssplitt berücksichtigen

Der aktivierte Parameter bewirkt, dass der LEA Parameter Rundung Std-Eingabe in Min auch bei der Funktion "Leistung splitten" im Leistungsdetail der Rechnungsbearbeitung berücksichtigt wird. Wenn die zu splittende Leistung < oder = der kleinsten Rundungsgröße ist, wird das Splitten verhindert. Ebenso, wenn durch die neue Leistung für die zu splittende Leistung ein Stundenwert von < der kleinsten Rundungsgröße übrig bleiben würde oder man umgekehrt für die neue Leistung einen Stundenwert von < der kleinsten Rundungsgröße vergeben will. Die Splittung ist weiters nur mit der Rundungsgröße oder einem Vielfachen davon möglich.
 

 Honorar/Stundenberechnung Durchschnittswerte

Dieser Parameter definiert, woher das Honorar bzw. die Stunden für die Durchschnittswertberechnung der Spalten Honorar/Stunde, Honorar/Anzahl, Anzahl/Stunde herangezogen werden.
 
Achtung! 
Achtung.png
Der Parameter gilt nicht für die Spalte "Honorar/BZ".
 
Ausprägungen:
  • Nur Zeitleistungen
  • Zeitleistungen und alle Nicht-Zeitleistungen
  • Zeitleistungen und Kostenart Zeilenverrechnung
  • Zeitleistungen und alle Artikelleistungen (ohne SK)
  • Nur Umlagen
 Beispiel
Beispiel.png
Als Beispiel hier eine Einstellungskombination: 

1185876542000000670.png
 
Die Basis für Honorar und Stunden wird aus den Zeitleistungen (101,102,104) und den Kosten für Zeilenverrechnung lt. Artikelstamm (Artikel 10) berechnet. Somit ergibt sich eine Honorarbasis von € 875,35 und eine Stundenbasis von 8,25 Stunden.
 
Auch die Summe der Anzahl wird nur aus den Artikeln der Kostenart Zeilenverrechnung lt. Artikelstamm (Artikel 10) berechnet (= 200)

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 Summierung Anzahl

Dieser Parameter steuert die Summierung der Spalte Anzahl im Fenster Rechnung bearbeiten sowie im dort verfügbaren Bereich Honorarvergleich. Auch auf den Bereich Honorarvergleich im Fenster Honorarnoten wirkt sich der Parameter aus. In allen Fällen wird nur bei Summierung der Anzahl auch Summen- und Detailwerte für die Spalten Honorar/Anzahl oder Anzahl/Stunde entsprechend berechnet.
 
Ausprägungen:
  • Anzahl nicht summieren
  • Anzahl nur für Kostenart "Zeilenverrechnung" summieren (Standard)
  • Anzahl immer summieren
  • Anzahl nur für Umlagen summieren
Beispiel
Beispiel.png
Als Beispiel hier eine Einstellungskombination:

1128800014000003130_0.png

1128800014000003130.png

Aus der Einstellung heraus berechnet sich die Summe für die Spalte Anzahl für die Tätigkeitsgruppe Buchhaltung mit 205 Stück. Kopien beispielsweise (die nicht umgelegt werden) würden nicht in die Summe der Anzahl hineingerechnet werden.

Würde man beispielsweise die Summierung Anzahl auf "nicht summieren" stellen, würde das Bild wie folgt aussehen:

1128800014000003130_1.png

1128800014000003130_2.png
 

 Automatische Aktualisierung Honorarvergleich

Wenn dieser Parameter auf "Ja" gestellt wird, so wird der Honorarvergleich in der Rechnungsbearbeitung immer automatisch aktualisiert, wenn sich die Hauptebene der momentanen Sortierung ändert. Ist der Parameter nicht aktiviert (Standard), so aktualisiert sich beim Zeilenwechsel der Vergleich nicht automatisch, sondern muss manuell aktualisiert werden.

Dieser Parameter wirkt sich nicht auf den Bereich Honorarvergleich im Fenster Honorarnoten aus, da hier immer sofort aktualisiert wird.

 Bezugszeitraum-Regeln in Rechnungsbearbeitung prüfen

Wenn in der Rechnungsbearbeitung (bzw. im Leistungsdetail) die Funktion "Bezugszeitraum ändern" oder "Umbuchen" verwendet wird, so werden die Bezugszeitraum-Einstellungen vom Artikel-/Tätigkeitenstamm nur dann geprüft, wenn dieser Parameter aktiv ist.
Die Bezugszeitraum-Einstellungen am Artikel-/Tätigkeitenstamm geben je Tätigkeit/Artikel vor, ob ein Bezugsmonat/-jahr eingeben werden darf, kann oder muss. Ist dieser Parameter nicht aktiv, so finden diese Prüfungen nur in der Leistungserfassung Anwendung.

 Hinweis für nicht abgerechnete Bezugszeiträume

Über die Aktivierung dieses Parameters wird beim Start der Rechnungsbearbeitung im Hinweisfenster Nicht abgerechnete Bezugszeiträume darauf hingewiesen, wenn in den letzten Honorarnoten die Bezugszeiträume nicht sauber verrechnet wurden. Der Parameter kann als Sicherheitsinstrument dienen, um Leistungen eines gewissen Bezugsmonats bei der Fakturierung nicht zu übersehen.

Geprüft wird, ob ausgehend vom jüngsten Bezugsmonat/Bezugsjahr in der offenen Honorarnote die fünf vorangegangenen Bezugsmonate bzw. zwei Bezugsjahre auch in einer Honorarnote vorhanden sind.

1367406892000006610.png

Diese Prüfung gilt jedoch nur für Tätigkeitsgruppen und Tätigkeiten, für welche laut Stammdaten die Eingabe von Bezugsjahr und Bezugsmonat erzwungen wird.

 Verlassen mit Ersatzleistungen

Beim Verlassen der Rechnungsbearbeitung wird eine Meldung angezeigt, wenn mindestens eine Ersatzleistung in der betroffenen Honorarnote enthalten ist. Dadurch soll verhindert werden, dass das Honorar von Ersatzleistungen versehentlich nicht mittels DB-Verteilung auf tatsächliche Leistungen umverteilt wird. Mit diesem Parameter kann definiert werden, ob diese Meldung im Modus "Nur Hinweis anzeigen" oder "Verlassen verhindern" (Standard) angezeigt wird.

Der Unterschied zwischen diesen Ausprägungen besteht darin, dass bei "Verlassen verhindern" im Gegensatz zu "Nur Hinweis anzeigen" zusätzlich zur Hinweismeldung der Ausstieg aus dem Fenster Rechnung bearbeiten so lange verhindert wird, bis die DB-Verteilung durchgeführt worden ist und die Ersatzleistungen restlos entfernt worden sind.

Nähere Informationen finden Sie in der Themendokumentation DB-Verteilung Spezial.
Seitenanfang StartOfPage.png

 Zeilenauswertung

 Vergleichswert Buzeilen

Wenn für Buchungszeilen keine Artikelumlage eingestellt ist, kann über diesen Parameter eine alternative Honorarberechnung erfolgen, welche in der Rechnungsbearbeitung über die Funktion → Extras → Zeilenauswertung und die Bedeutung der Symbole in der Honorarnote ausgewertet werden kann. In diesem Parameter muss der Alternativpreis für eine Buchungszeile (= Soll-Preis für die Zeilenauswertung) hinterlegt werden, wenn nach Zeit verrechnet wird (mit oder ohne Pauschale) und in der Zeilenauswertung dennoch ein Alternativ-Honorar aufgrund der Anzahl der Zeilen berechnet werden soll.
  
Relevant ist der Parameter somit nur für folgende Berechnungsvarianten in der Zeilenauswertung:

 Vergleichswert DN

Wenn für Dienstnehmer keine Artikelumlage eingestellt ist, kann über diesen Parameter eine alternative Honorarberechnung erfolgen, welche in der Rechnungsbearbeitung über die Funktion → Extras → Zeilenauswertung und die Bedeutung der Symbole in der Honorarnote ausgewertet werden kann. In diesem Parameter muss der Alternativpreis für einen Dienstnehmer (= Soll-Preis für die Zeilenauswertung) hinterlegt werden, wenn nach Zeit verrechnet wird (mit oder ohne Pauschale) und in der Zeilenauswertung dennoch ein Alternativ-Honorar aufgrund der Anzahl der Dienstnehmer berechnet werden soll.

Relevant ist der Parameter somit nur für folgende Berechnungsvarianten in der Zeilenauswertung:

 Toleranz in % Buzeilen

In diesem Parameter kann ein Prozentsatz hinterlegt werden, um welchen der tatsächlich erzielte Preis je Buchungszeile (Ist-Preis) vom Vergleichswert (= Soll-Preis) abweichen darf, damit das Ampelsymbol noch "grün" anzeigt - was bedeutet, dass der Ist-Preis (tatsächlich erzielte Preis) im Vergleich zum Soll-Preis (Vergleichswert) im akzeptablen Bereich liegt (vorausgesetzt der Zeit-Preis überschreitet den Ist-Preis nicht - dann wäre die Ampel auch "rot").
 
Relevant ist der Parameter somit nur für folgende Berechnungsvarianten in der Zeilenauswertung:
Beispiel Toleranzgrenze

 Toleranz in % DN

In diesem Parameter kann ein Prozentsatz hinterlegt werden, um welchen der tatsächlich erzielte Preis je Dienstnehmer (Ist-Preis) vom Vergleichswert (= Soll-Preis) abweichen darf, damit das Ampelsymbol noch "grün" anzeigt - was bedeutet, dass der Ist-Preis (tatsächlich erzielte Preis) im Vergleich zum Soll-Preis (Vergleichswert) im akzeptablen Bereich liegt (vorausgesetzt der Zeit-Preis überschreitet den Ist-Preis nicht - dann wäre die Ampel auch "rot"). 
 
Relevant ist der Parameter somit nur für folgende Berechnungsvarianten in der Zeilenauswertung:
Beispiel Toleranzgrenze
 

 Zeilenauswertung ohne Mitarbeiterbezug

Wenn Buchungszeilen/Lohnabrechnungen eines Mitarbeiters auf die Zeitleistungen mehrerer Mitarbeiter umgelegt werden, so scheinen in der Zeilenauswertung nicht die gewünschten Werte auf. In weiterer Folge werden auch die Ampelsymbole in der Rechnungsbearbeitung falsch dargestellt, weil der Vergleich je Mitarbeiter stattfindet. In der Zeilenauswertung werden die Stunden jenes Mitarbeiters, welcher keine Buchungszeilen/Lohnabrechnungen aufweisen kann, nicht berücksichtigt, obwohl die Umlage korrekt gebildet wird:

1275495276000400610_1.png

Wird der Parameter jedoch aktiviert, werden bei allen Umlagen, bei denen die Mitarbeiter der Zeitleistungen und Mitarbeiter der Barauslage nicht oder nicht vollständig übereinstimmen, die Stunden aller Mitarbeiter kumuliert (und nicht wie im Standard je Mitarbeiter detailliert dargestellt).

In der Spalte "Mitarb" steht in diesem Fall der Wert "Mehrere", damit rasch ersichtlich ist, dass in der Umlage Zeitleistungen von mehreren Mitarbeitern enthalten sind. In den Spalten "Stunden", "Honorar" und "Alternativ-Honorar" werden die kumulierten Werte aller umgelegten Zeitleistungen berücksichtigt. Die Ampel und der "Ist-Preis" werden folgerichtig in jeder Zeitleistungszeile in der Rechnungsbearbeitung angeführt.

1275495276000400610.png

Diese Kumulierung findet nur für die Zeitleistungen statt. Für den umgekehrten Fall (also in der Umlage befinden sich Barauslagen mehrerer Mitarbeiter und Zeitleistungen eines Mitarbeiters) ist die Kumulierung nicht vorgesehen, weil diese Konstellation nur im Fehlerfall auftritt (die Zeitleistung eines Mitarbeiters fehlt).

 Ansicht Rechnung - Allgemein

 Anzeige Projekt Budget

Über die Aktivierung dieses Parameters kann in der Rechnungsbearbeitung neben dem Projektnamen das Budget aus dem jeweiligen Projektstamm angezeigt werden. Voraussetzung ist, dass die Sortierung in der Rechnungsbearbeitung nach Projekt eingestellt ist (Das regeln die zur Gruppe Sortierung 1, Sortierung 2, Sortierung 3 gehörenden Parameter).
 

 Anzeige Projekt Pauschale

Über die Aktivierung dieses Parameters kann in der Rechnungsbearbeitung neben dem Projektnamen die hinterlegte Pauschale des Projekts angezeigt werden. Voraussetzung ist, dass die Sortierung in der Rechnungsbearbeitung nach Projekt eingestellt ist (Das regeln die zur Gruppe Sortierung 1, Sortierung 2, Sortierung 3 gehörenden Parameter).
 

 Anzeige Projekt Sollstunden

Über die Aktivierung dieses Parameters können in der Rechnungsbearbeitung neben dem Projektnamen die Sollstunden aus dem jeweiligen Projektstamm angezeigt werden. Voraussetzung ist, dass die Sortierung in der Rechnungsbearbeitung nach Projekt eingestellt ist (regeln die zur Gruppe Sortierung 1, Sortierung 2, Sortierung 3 gehörenden Parameter).

 Ansicht Rechnung - Sortierung 1, Sortierung 2, Sortierung 3, Sortierung 4

 Summenfeld 1, Summenfeld 2, Summenfeld 3

Die vier Sortierungen bestimmen Aggregat und Sortierung durch Zuordnung des Sortierkriteriums zur Einstellung Summenfeld 1, Summenfeld 2 bzw. Summenfeld 3 in der Ansicht der Rechnungsbearbeitung. Je Sortierung stehen somit drei Ebenen zur Verfügung, d. h., die Ansicht der Rechnungsbearbeitung kann in maximal drei Überschriften- und Summenebenen zergliedert werden. Als Kriterien dazu werden die Ausprägungen Tätigkeit/Artikel, Tätigkeitsgruppe, Tätigkeitshauptgruppe, Projekt, Gruppennummer, Mitarbeiter, Bezugsjahr und Bezugsmonat angeboten.

Jede Ebene wird mit der Information, in welchem Bezugszeitraum die Leistungen liegen, ergänzt. Die erste Ebene kann zudem noch auf die einzelnen Bezugszeiträume aufgegliedert werden (LEA Parameter Gliederung Bezugszeitraum). 

Zwischen den Sortierungen kann in der Rechnungsbearbeitung unter Extras bzw. mit Strg + 1, Strg + 2, Strg + 3 und Strg + 4 gewechselt werden.

Die Sortierung wird auch in das Leistungsdetail übertragen.

Ausprägungen:
  • keine Summe
  • Tätigkeitsgruppe
  • Tätigkeitshauptgruppe
  • Projekt
  • Gruppennummer
  • Mitarbeiter
  • Bezugsjahr
  • Bezugsmonat
  • Berufsgruppe
  • Mitarbeiter-Abteilungsleiter
  • Tätigkeit/Artikel

 Gliederung Bezugszeitraum

Über die Aktivierung dieses Parameters kann je Sortierung zusätzlich zu den Sortierkriterien (Parameter Summenfeld 1, Summenfeld 2, Summenfeld 3) eine Unterteilung nach Bezugsjahr und/oder Bezugsmonat erreicht werden. Die erste Sortierebene wird somit um den Bezugszeitraum ergänzt aufgegliedert. Diese Gliederung wirkt sich allerdings nur in der Rechnungsbearbeitung, nicht im Leistungsdetail aus.
 
Ausprägungen:
  • nein
  • Bezugsjahr
  • Bezugsjahr u. -monat
     

 Ausdruck Rechnung

 Allgemein

 Abzug Teilrechnung

Dieser Parameter entscheidet, ob Teilrechnungen nach der Nettosumme der Schlussrechnung ausgewiesen werden oder bereits vor der Nettosumme, indem der Nettobetrag der Teilrechnung bereits bei der jeweiligen Position berücksichtigt und abgezogen wird. Bei der Ausprägung "Vor Nettosumme" werden die Teilrechnungen in den Bändern "Überschrift Teilrechnungen/Akontos", "Teilrechnungen" und "Summe Teilrechnungen/Akontos" nicht mehr berücksichtigt. Dieser Parameter kann für jede Schlussrechnung im Feld Abzug Teilrechnung der Honorarposition übersteuert werden. Der Parameter wirkt sich nicht auf Schlussrechnungen aus, in welchen Akontos abgezogen werden. Auch auf Honorarnoten, in denen reine Zahlungen zum Abzug kommen, hat dieser Parameter keine Auswirkung.

Ausprägungen:
  • Nach Nettosumme
  • Vor Nettosumme
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung und in der Themendokumentation Teilrechnungen in der LEA.

 Zahlungen/TR/AK ausweisen

Jene Einstellung, die in diesem Parameter gesetzt ist, wird auf die Honorarposition bei Erstellung einer neuen Honorarnote übernommen. Die Einstellung kann aber je Schlussrechnung im Feld Zahlungen ausweisen übersteuert werden. Dieses Feld regelt, welche Bänder des Honorarnotenformulars angedruckt werden. "Detailliert" bedeutet, dass das Detailband "Akonto" (bei einer Schlussrechnung für Akontos), "Teilrechnung" (bei einer Schlussrechnung für Teilrechnungen) oder "Zahlung" (bei einer Schlussrechnung mit Abzug von Zahlungen) herangezogen wird, das Band "Summe Teilrechnungen/Akontos" wird hingegen ignoriert. "In Summe" druckt das Band "Summe Teilrechnungen/Akontos", wobei das Detailband unterdrückt wird. "Detailliert mit Summe" steuert sowohl das Band "Summe Teilrechnungen/Akontos" als auch das jeweilige Detailband für den Ausdruck an.

Ausprägungen:
  • Detailliert
  • In Summe
  • Detailliert mit Summe 
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung und in den Themendokumentationen Teilrechnungen in der LEA und Akontos in der LEA.
 

 Mindesthonorar

Dieser Parameter bewirkt, dass Honorarnoten, deren Gesamthonorar das eingegebene Mindesthonorar unterschreitet, bei sämtlichen Druckfunktionen (Rechnung ansehen, Rechnung mit Nummer drucken und Kontrollausdruck starten) einzeln und über den Rechnungsstapel ignoriert werden.
 

 Ausweis Nachlass

Dieser Parameter entscheidet, wo der Nachlass auf der Honorarnote positioniert werden soll. Mit der Ausprägung "Gesamtbetrag vor Nettosumme" wird das Rechnungsband "Nachlass" angesprochen und der Nachlass wird in Summe vor der Nettosumme angedruckt. Mit der Ausprägung "Einzelausweis bei Positionen" wird das Rechnungsband "Nachlass" unterdrückt und jeder Nachlass direkt bei der Position ausgewiesen, wobei dafür ergänzend in den normalen Betragsbändern (für Gruppe, Projekt oder Tätigkeitsgruppe) das Betragsfeld Nachlass/Position platziert werden muss.

Ausprägungen:
  • Gesamtbetrag vor Nettosumme
  • Einzelausweis bei Positionen
Hinweis 
Hinweis.png
In den LEA Parametern kann über Ausdruck Nettosumme eingestellt werden, ob eine Zwischensumme auf der Honorarnote immer angedruckt wird, oder nur dann, wenn es mehr als eine Rechnungsposition gibt. Wurde bei dieser Einstellung die Option "wenn mehr als eine Rechnungsposition vorhanden" gewählt, und mit dem Ausweis von Nachlässen je Position gearbeitet, so wird die Zwischensumme angeführt, wenn mindestens eine Position und ein Nachlass ausgewiesen werden.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung.

 Summierungsebenen aktiv

Dieser Parameter ermöglicht in der Gestaltung der Rechnungsformulare die Verwendung eines zweiten Rechnungsbandes - der Summierungsebene - innerhalb jeder logischen Rechnungsebene. Beispielsweise kann für die Rechnungsebene "Tätigkeitsgruppe" dann zusätzlich das Rechnungsband "Tätigkeitsgruppe - Summe" designed und verwendet werden. Damit kann erreicht werden, dass in der Rechnungsebene "Tätigkeitsgruppe" der Text der Tätigkeitsgruppe und später - nach Anführen der einzelnen Tätigkeiten oder Leistungszeilen - in der "Tätigkeitsgruppe - Summe" der Gesamtnettobetrag für diese Tätigkeitsgruppe angeführt wird.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung.
 

 Bezugszr. autom. ergänzen

Dieser Parameter aktiviert die automatische Ermittlung des Bezugszeitraum-Textes, welcher nach dem Text der ersten Rechnungsebene angefügt wird. Ist die erste Rechnungsebene jene der Tätigkeitsgruppe, geschieht das nur für Tätigkeitsgruppen, die einen Bezugszeitraum benötigen (siehe Feld Ausdruck Bezugszeitraum in der Tätigkeitsgruppe).

In den Rechnungstexten für die Tätigkeitsgruppen darf bei Verwendung dieser automatischen Variante kein weiteres Datenfeld für Bezugszeiträume eingefügt werden! Für Informationen zur Platzierung und Ermittlung der Bezugszeiträume beachten Sie bitte das Kapitel Bezugszeitraum andrucken in der Themendokumentation Bezugszeitraum, Leistungszeitraum, Buchungszeitraum.

 Format Bezugszeitraum

Dieser Parameter ermöglicht die Konfiguration, in welchem Format der Bezugszeitraum-Text auf der Honorarnote gedruckt wird.

Ausprägungen:
  • Monatsname JJJJ
  • MM/JJJJ
  • MM-JJJJ
  • JJJJ/MM
  • JJJJ-MM 
Für Informationen zur Platzierung und Ermittlung der Bezugszeiträume beachten Sie bitte das Kapitel Bezugszeitraum andrucken in der Themendokumentation Bezugszeitraum, Leistungszeitraum, Buchungszeitraum.

 Ausdruck Stornorechnung

Der Parameter "Ausdruck Stornorechnung" ermöglicht es, die Rechnungsfunktion Rechnung abschließen automatisch im Hintergrund nach erfolgreich abgeschlossenem Druck der Rechnung mit Nummer (Rechnungsfunktion Rechnung mit Nummer drucken) mitausführen zu lassen. Sie ersparen sich somit einen Zusatzschritt (= Manuelles Auslösen des Rechnungsabschlusses). Das macht bei Stornorechnungen durchaus Sinn, da Sie zwischen der Vergabe der Rechnungsnummer und Rechnungsabschluss keine weiteren Bearbeitungsschritte mehr vornehmen werden.

Obwohl der Rechnungsabschluss einer Stornorechnung keine Voraussetzung darstellt, um eine Honorarnote mit den zuvor stornierten Leistungen neuerlich ausstellen zu können, so ist er doch zwingend erforderlich, um den gesamten Geschäftsfall in Auswertungen etc. korrekt abzubilden.

Wählen Sie für diesen Parameter die Option "Nur drucken", bleibt der Rechnungsabschluss losgelöst von den vorherigen Schritten eine eigenständige Funktion, die separat manuell ausgelöst werden muss.

Wählen Sie für diesen Parameter die Option "Rechnung nach Ausdruck abschließen" (= Standard), wird der Rechnungsabschluss integriert: Dabei ist es unerheblich, ob die Stornorechnung gedruckt, sofort oder erst nach Belegfreigabe per E-Mail versendet wird. Der Rechnungsabschluss wird automatisch mit der Rechnungsfunktion Rechnung mit Nummer drucken ausgeführt. Beachten Sie, dass für Stornorechnungen erforderliche Schritte wie Rechnung versenden oder In Fibu verbuchen trotzdem ausgeführt werden müssen.

Ausprägungen:
  • Nur drucken
  • Rechnung nach Ausdruck abschließen (Standard)

 Kontrollausdruck

Dieser Parameter entscheidet, ob die Rechnungsfunktion Kontrollausdruck starten in der Verwaltung der Honorarnoten jede markierte Honorarnote einzeln am Bildschirm anzeigt oder ob alle Honorarnoten im PDF-Format gemeinsam am Bildschirm dargestellt werden. So können Sie beispielsweise ein PDF-Dokument erzeugen, in dem Sie alle Honorarnoten nacheinander kontrollieren können, ohne jede Honorarnote einzeln ausdrucken zu müssen.

Wird die Ausprägung "Alle Rechnungen in einer PDF-Datei drucken" verwendet, so wird das Hintergrundbild, welches in den Druckereinstellungen für Ablaufarten lt. Kontrollausdruck hinterlegt ist, nicht herangezogen.

Ausprägungen:
  • Rechnungen einzeln drucken
  • Alle Rechnungen in einer PDF-Datei drucken 

 Nullbeträge ignorieren

Dieser Parameter entscheidet, dass Positionen, die das Honorar 0,00 ergeben, für den Druck auf der Honorarnote ignoriert und nicht angedruckt werden.

Wird die Ausprägung "Nur oberste Ebene prüfen" gewählt, so geht es dabei um die Positionen der obersten Ebene. Das heißt, wenn bei Gruppenbildung das Honorar für die Gruppe 0 ist, wird die Gruppe nicht gedruckt. Wenn ohne Gruppenbildung ein Projekt gedruckt wird und für dieses das Honorar 0 ist, dann wird das Projekt nicht gedruckt usw.

Wird die Ausprägung "Alle Ebenen prüfen" verwendet, so gilt für alle Positionen (egal in welcher Ebene), dass diese unterdrückt werden, sofern das Honorar der Position 0 ist.

 Vorschlag Rechnungsdatum

Der Parameter steuert den Datumsvorschlag des Feldes Rechnungsdatum im Dialogfenster Rechnung mit Nummer drucken, welches bei der Rechnungsfunktion Rechnung mit Nummer drucken aufgerufen wird. Mit der Ausprägung "Tagesdatum" wird das aktuelle Tagesdatum vorgeschlagen und mit der Ausprägung "Monatsletzter lt. Periode" der Monatsletzte der aktuellen Periode lt. Periodenverwaltung.
 
Ausprägungen:
  • Tagesdatum
  • Monatsletzter lt. Periode

 Projekte ohne Textbaustein ignorieren

Über diesen Parameter kann gesteuert werden, wie sich das Programm verhalten soll, wenn einem Projekt kein Projekttextbaustein aus den Rechnungstexten zugeordnet wurde. Ist der Parameter aktiviert, erfolgt das Vorrücken des Tätigkeitsbandes (sprich das Projektband wird unterdrückt). Wenn der Parameter deaktiviert ist, wird die Projektbezeichnung verwendet bzw. wenn ein Projektarttext vorhanden ist, wird dieser verwendet.
 

 Seitenkopf/-fuß auf Begleitbrief

Bei der Ausstellung von Honorarnoten für Kunden, welche eine Offene Zugehörigkeit zugeordnet haben, kann ein Begleitbrief gleichzeitig mit der Honorarnote ausgedruckt werden. Mit der Ausprägung "Ohne Seitenkopf/-fuß" erhält diese Seite keinen Seitenkopf/-fuß. Mit der Ausprägung "Seitenkopf/-fuß erste Seite" werden die Sonderbänder "Seitenkopf erste Seite" und "Seitenfuß erste Seite", mit der Ausprägung "Seitenkopf/-fuß alle Seiten" die Sonderbänder "Seitenkopf alle Seiten" und "Seitenfuß alle Seiten" verwendet.
 
Ausprägungen:
  • Ohne Seitenkopf/-fuß
  • Seitenkopf/-fuß erste Seite
  • Seitenkopf/-fuß alle Seiten 

 Abzug Akonto/Teilrechnung vor USt

Dieser Parameter steuert bei Aktivierung, dass Akontos und Teilrechnungen bereits direkt nach der Summe der Nettopositionen der Leistungen, sprich vor der Umsatzsteuer, netto abgezogen werden. Der Parameter wird im Standard deaktiviert ausgeliefert, d. h., im Standard werden sowohl Akontos als auch Teilrechnungen nach der Bruttosumme brutto abgezogen. (Achtung: Bei Teilrechnungen ist der LEA Parameter Abzug Teilrechnung vorrangig.)

Hinweise 
Hinweis.png
Bei Verwendung der Standard-Honorarnotenformulare wird dieser Parameter mit der Ausprägung "Nein" benötigt. In den Bändern "Akonto" und "Teilrechnung" werden passend zu dieser Parameterausprägung sowohl Netto-, USt- als auch Bruttobetrag ausgewiesen:

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Dieser Parameter darf jedoch nicht aktiviert werden, wenn Misch-Umsatzsteuersätze auf der Schlussrechnung verwendet werden (z. B. Andruck von Positionen, welche mit 20 % Umsatzsteuer und von Positionen, welche mit 0 % Umsatzsteuer verrechnet werden).

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung und in den Themendokumentationen Teilrechnungen in der LEA und Akontos in der LEA.

 Summe in letzter Zeile der Gruppenbildung

Dieser Parameter steuert bei Aktivierung, dass die Nettosumme, welche sich für die gesamte Gruppe ergibt, in Höhe der letzten Zeile des Textes der Gruppenbildung angedruckt wird. Mit "gesamte Gruppe" ist der Gruppentext plus dem Text der nächsten Ebene, welche durch die Option "Ausdruck Gruppe" zu aktivieren ist, gemeint. Damit wird die Nettosumme in die letzte angedruckte Ebene verschoben. Bleibt der Parameter deaktiviert, wird die Nettosumme wie bisher im Band "Gruppentext" oder im Band "Gruppentextsumme" angedruckt. 

Entscheidend, welche Ebene das Programm für den Andruck tatsächlich heranzieht, ist die Einstellung der letzten Ebene in den Rechnungsebenen (auch wenn die Nettosumme als Feld im konkreten Fall in dieser Ebene nicht vorhanden ist!). Weitere Informationen zur Gruppenbildung sind in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Gruppenbildung zu finden.
 

 Ermittlung Geschäftsführung

Der Parameter bestimmt, mit wessen Daten die Platzhalter / Felder der Geschäftsführung befüllt werden, wenn diese im Honorarnotenformular eingefügt sind. Die Ausprägung "von den Rechnungsdaten" ermittelt die Daten von der auf der Honorarposition eingetragenen Geschäftsführung, die "vom Rechnungsempfänger" ermittelt die aktuell beim Rechnungsempfänger hinterlegte Geschäftsführung.
 
Ausprägungen:
  • von den Rechnungsdaten
  • vom Rechnungsempfänger 

 Ausdruck Nettosumme

Im Normalfall wird eine Nettosumme beim Druck einer Honorarnote nur dann angeführt, wenn zumindest zwei separat angedruckte Positionen auf der Honorarnote enthalten sind (Ausprägung "wenn mehr als eine Rechnungsposition vorhanden"). Mit der Ausprägung "immer drucken" wird die Nettosumme auch extra gedruckt, wenn nur eine Rechnungsposition auf der Honorarnote vorhanden ist.

Ausprägungen:
  • wenn mehr als eine Rechnungsposition vorhanden
  • immer drucken 

 Eingabe Leistungszeitraum

Der Parameter regelt grundsätzlich, zu welchem Zeitpunkt die Eingabe des Leistungszeitraums für eine Honorarnote angeboten werden soll (nur bei der Funktion Rechnung mit Nummer drucken und auch bereits bei der Funktion Kontrollausdruck starten). Mit der dritten Ausprägung "Übersteuerung fixierter Leistungszeiträume" kann zudem geregelt werden, woher der Leistungszeitraum ermittelt werden soll, wenn im Dialogfenster Rechnung mit Nummer drucken Eingaben bezüglich des Leistungszeitraums vorgenommen werden.

Ausprägungen:
  • Bei Ausdruck Rechnung mit Nummer
  • Vor jedem Ausdruck
  • Bei Ausdruck Rechnung mit Nummer - Übersteuerung fixierter Leistungszeiträume 

 Bearbeitungssperre Formularwerte

Der Parameter bewirkt, dass Formularwerte (geladene Felder, erkennbar am gelben Hintergrund in der Honorarnoten-Vorschau) vom Anwender nicht abgeändert oder gelöscht werden können. Sollte es irrtümlich durch den Anwender zu einer Änderung eines derartigen Feldes kommen, erscheint beim Speichern der Änderungen die Meldung, dass die Datenfelder dieses Dokumentes verändert wurden und das Speichern nun nicht mehr erlaubt ist.

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Damit sollen unerklärliche Differenzen verhindert werden, zum Beispiel dass der Andruck von Daten auf der Honorarnote nicht mit den tatsächlichen Daten übereinstimmt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie im Kapitel Schutz von Formularwerten (Felder mit gelben Hintergrund) in der Themendokumentation Honorarnoten-Vorschau.

 Zustelladresse verwenden

Wird mit der Offene Zugehörigkeit im Rechnungsformular gearbeitet, so kann mit Aktivierung dieses Parameters gewährleistet werden, dass die Zustelladresse des Rechnungsempfängers in den Feldern der "Offenen Zugehörigkeit" angedruckt wird, wenn keine "Offene Zugehörigkeit" am Kundenstamm des Rechnungsempfängers hinterlegt ist.
 
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Verwendung der Zustelladresse in der Themendokumentation Offene Zugehörigkeit.

 Ausdruck Barrechnung

Dieser Parameter ermöglicht es, für Barrechnungen mit der Rechnungsfunktion Rechnung mit Nummer drucken gleichzeitig die Funktion Rechnung abschließen auszuführen. Es macht jedenfalls Sinn, diesen Parameter aktiv zu lassen, da Sie sich einen Zusatzschritt ersparen, der sowieso nötig ist, um den Geschäftsfall vollkommend abzuschließen.

Nähere Informationen zur Verwendung von Barrechnungen finden Sie in der Themendokumentation LEA Kassenanbindung.

Ausprägungen:
  • Nur drucken
  • Rechnung nach Ausdruck abschließen

 E-Mail-Adresse der Kontaktperson verwenden

Damit eine Honorarnote an die E-Mail-Adresse der Kontaktperson der Honorarnote verschickt werden kann, ist dieser Parameter zu aktivieren. Details zu diesem Thema finden Sie im Kapitel E-Mail-Adresse der Kontaktperson verwenden in der Themendokumentation Rechnungsversand per E-Mail.

 Projektband drucken, wenn Projekt leer

Dieser Parameter enthält im Standard die Ausprägung "Projektband für nachfolgende Ebene verwenden". Im Falle eines nicht vorhandenen Projektes auf Leistungen wird das Projektband für die nächstrangigen Inhalte verwendet (z. B. Tätigkeitsgruppe). Jede weitere Ebene rückt dann ebenfalls eine Druckebene nach oben.

Wird die Ausprägung "Projektband nicht drucken" gewählt, so erfolgt diese Vorrückung nicht, sonden die Bandinhalte werden im jeweiligen Band gedruckt - das Projektband wird nicht gedruckt, wenn dieses leer sein würde. Diese Einstellung ist vor allem dann zu treffen, wenn in der Fakturierung Honorarnoten gestellt werden, in denen Leistungen mit und ohne Projekt gemischt vorhanden sind und im Falle eines Projektes der Projektandruck nötig ist, sonst jedoch nicht.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung

 Umbruch zwischen Summe und Fuß möglich

Dieser Parameter für den Rechnungsfuß ist im Standard aktiviert und bedeutet, dass das Programm im Zuge der Erstellung des Rechnungsdokuments zwischen den Bändern "Gesamtsumme" (bzw. Bruttosumme bei Teilrechnungen/Akontos) und "Rechnungsfuß" bei Bedarf einen automatischen Umbruch einfügen darf.

Wird der Parameter deaktiviert, so werden folglich die Bänder "Gesamtsumme" (bzw. Bruttosumme bei Teilrechnungen/Akontos) und "Rechnungsfuß" jedenfalls zusammengehalten und ein automatischer Seitenumbruch zwischen diesen Bändern verhindert.

Beispiel 
Beispiel.png
In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass der Rechnungsfuß einen Seitenumbruch auslöst, da dieser zu lange ist, um noch mit den Rechnungspositionen auf einer Seite zu stehen. Da das Rechnungsdokument jedoch nicht korrekt aussieht, wenn man einzig und allein für den Rechnungsfuß eine zweite Seite produziert, schafft dieser Parameter Abhilfe.

Mit dieser kann beispielsweise erzielt werden, dass Nettosumme, Umsatzsteuer und Bruttosumme (diese werden unabhängig von dieser Einstellung zusammengehalten) immer mit dem Rechnungsfuß gemeinsam auf der zweiten Seite angeführt werden, wenn der Fuß platzbedingt einen Umbruch auslösen würde.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Überblick über alle Bänder der Themendokumentation Honorarnotengestaltung

 Einzelpositionen mit Summe gegenprüfen

Der aktive Parameter "Einzelpositionen mit Summe gegenprüfen" prüft, ob die oberste Ebene der Summen auf der Honorarnote mit der Nettosumme übereinstimmt. Dies stellt vor allem beim erstmaligen Einrichten des Rechnungsformulars oder bei nachträglichen Anpassungen eine Sicherheitsmaßnahme dar. Aus diesem Grund wird beim Import der Rechnungseinstellungen im Fenster Import, der bei der Inbetriebnahme und Konfiguration der LEA durchgeführt wird, der Parameter automatisch aktiviert.

Ergibt die Prüfung eine Unstimmigkeit, wird beim Ansehen/Druck des Rechnungsdokuments die Meldung Die Einzelpositionen stimmen nicht mit der Nettosumme überein ausgegeben. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, weitere nötige Einstellungen vorzunehmen bzw. falsche Einstellungen korrekt zu setzen.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Themendokumentation Einzelpositionen mit Summe gegenprüfen.

 Aktion bei Änderung Leistungsdatum

In gewissen Konstellationen ist es nötig, ein bereits vorhandenes Rechnungsdokument zu löschen, wenn der Leistungszeitraum einer Honorarnote über die Funktion Leistungszeitraum in der Rechnungsbearbeitung abgeändert wird - beispielsweise, damit die korrekte Steuer abhängig vom Leistungszeitraum ermittelt werden kann. Mit der Option "Rechnungsdokument löschen" findet in diesem Fall ein automatisches Löschen des Rechnungsdokuments statt. Die Standardausprägung ist jedoch "Rechnungsdokument beibehalten", wodurch das Rechnungsdokument in diesem Fall nicht automatisch gelöscht wird.

 XML-Rechnung mit Anhängen

Sollte es nötig sein, dass Honorarnoten aus der NTCS LEA mit Anhängen über den EDI-Nachrichtendienst übermittelt werden, so ist dieser Parameter zu aktivieren. Dabei werden beim Druck einer Honorarnote im Zuge der Funktion Rechnung mit Nummer drucken jene Dokumente berücksichtigt, die zuvor manuell über eine Dokumentenzuordnung der Honorarnote zugewiesen worden sind.

Achtung! 
Achtung.png
Automatisch im Rechnungsablauf generierte Dokumente wie Rechnungsdokument, Leistungsnachweis oder XML-Rechnung werden für die Übermittlung niemals berücksichtigt.

Auch Dokumentenzuordnungen, welche der Honorarnote nach dem Druck mit Rechnungsnummer zugeordnet worden sind, können im Zuge der Übermittlung nicht berücksichtigt werden. Nur durch das Löschen der Rechnungsurkunde und dem folglich notwendigen neuerlichen Druck mit Rechnungsnummer werden wieder alle zu diesem Zeitpunkt vorhandene Dokumente übergeben.

Näheres zum Thema XML-Rechnungen an den Bund via EDI-Nachrichtensystem finden Sie in der Themendokumentation XML-Rechnungen mit der NTCS LEA im Kapitel Automatischer Upload über Webservice-Anbindung (SOAP-Service).

 Gruppierung Rechnungsdetails


Achtung! 
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Im Betrieb der Flagge_GER.png Gebührenabrechnung nach Rechnungsvorlagen (Deutschland) oder der Flagge_GER.png Gebühren-Leistungserfassung (Deutschland) haben diese Parameter keine Auswirkung.

 Gleiche Leistungsdetails zusammenfassen

Über diesen Parameter kann gesteuert werden, dass die Menge von Artikeln bzw. die Stunden der Tätigkeiten für den Ausdruck der Details im Band "Details Zeitleistungen" oder "Details Barauslagen" zusammengefasst werden, wenn es sich um denselben Artikel bzw. um dieselbe Tätigkeit handelt. Diesen Parameter zu aktivieren, macht Sinn, wenn die Einstellung "Ausdruck Details" am Artikel- () bzw. Tätigkeitsstamm  eingestellt ist. Mit der Ausprägung "Ja - nur Barauslagen" kann dieses Programmverhalten nur für Barauslagen erreicht werden, mit der Ausprägung "Ja" sowohl für Barauslagen als auch für Zeitleistungen.

Allerdings ist es dann nicht möglich, zusätzlich den Leistungstext einzeln anzudrucken (Einstellung "Ausdruck auf Rechnung" am Artikel- bzw. Tätigkeitsstamm) - unabhängig ob das Feld "Leistungstext" im Band "Details Zeitleistungen" bzw. "Details Barauslagen" oder im Band "Leistungstext" eingefügt worden ist. Wenn das aber gewünscht ist, muss der Parameter deaktiviert werden.

Nach welchen Kriterien ein getrennter Ausweis der Details erfolgt, ist im Parameter Details trennen nach einzustellen.
 
Ausprägungen:
  • Nein
  • Ja
  • Ja - nur Barauslagen (Standard)

 Details trennen nach

In Zusammenhang mit dem Parameter Gleiche Leistungsdetails zusammenfassen entscheidet dieser Parameter, für welche Kriterien ein getrennter Ausweis der Details bestehen soll. Je Kriterium muss ein Parameter "Details trennen nach" verwendet werden. Möglich ist eine Trennung nach Bezugsjahr, Bezugsmonat, Mitarbeiter, Einheit und Preis. (Beispiel: Wenn Preis aktiviert ist und die Leistungen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Verrechnungspreises, werden diese nicht zusammengefasst; wenn Preis deaktiviert ist und die Leistungen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Verrechnungspreises, werden diese zusammengefasst.)

Weiters erfolgt auch die Sortierung der Details entsprechend dieser Parameter.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Wenn nach Bezugsjahr und Bezugsmonat getrennt wird, erfolgt auch die Sortierung aufsteigend nach Bezugsjahr und Bezugsmonat.

 Archivierung Rechnung

 DMS-Kommentar

Dieser Parameter ermöglicht mit der Ausprägung "Rechnungsnummer" die Übergabe der Rechnungsnummer in das Feld "Kommentar" im Zuge der automatischen Archivierung der Honorarnote. Das geschieht unabhängig davon, dass die Rechnungsnummer bereits in das Feld "Belegnummer" des Archivs übergeben wird und außerdem im Betrefftext - abhängig von den Druckereinstellungen für Ablaufarten - stehen kann.
 
Ausprägungen:
  • Keine Übergabe
  • Rechnungsnummer 

 Rechnung auch ins Mandantenarchiv

Mit diesem Parameter lässt sich steuern, ob die Honorarnote beim Rechnungsdruck zusätzlich zum Kanzleiarchiv auch in das Mandantenarchiv archiviert werden soll.

Voraussetzung ist, dass am Kundenstamm das Feld "Entspricht Firma" befüllt ist und für die Firma auch ein Mandantenarchiv besteht. Im Mandantenarchiv muss am Archivstamm das Feld "Standardperson" befüllt sein, da die Honorarnote auf diese Person archiviert wird. Weiters muss auch dieselbe Honorarnoten-Kategorie wie im eigenen Archiv angelegt sein oder eine Standardkategorie am Mandantenarchiv hinterlegt sein, damit die Honorarnote auch in das Mandantenarchiv archiviert wird. Die Archivierung funktioniert auch mit Rechnungsempfänger.

Die Ausprägung "Nein" bedeutet, dass die Archivierung nur aufgrund der Druckereinstellungen für Ablaufarten in das dort bekanntgegebene Archiv stattfindet. "Archivieren, wenn DMS-Vorschlag vorhanden" bedeutet, dass nur für jene Kunden eine zusätzliche Archivierung in das Mandantenarchiv stattfindet, wenn für das Mandantenarchiv ein DMS-Vorschlagswert für die Dokumentenherkunft "LEA - Rechnungsdruck" angelegt ist. "Immer archivieren" bedeutet, dass unabhängig davon, ob ein DMS-Vorschlagswert existiert, immer eine zusätzliche Archivierung in das Mandantenarchiv stattfindet.
 
Ausprägungen:
  • Nein
  • Archivieren, wenn DMS-Vorschlag vorhanden
  • Immer archivieren 
Hintergrundinformationen zum DMS-Vorschlagswert
Der "DMS-Vorschlagswert" wird nicht unter der eigenen Firma, sondern immer unter der Mandantenfirma angelegt. Wenn Sie versuchen, den DMS-Vorschlagswert mit der Dokumentenherkunft "LEA - Rechnungsdruck" unter der eigenen Firma anzulegen, erhalten Sie eine Meldung, dass der Vorschlagswert "LEA - Rechnungsdruck" nur für Mandanten zulässig ist. Die Einstellungen für den Archivierungsvorgang der eigenen Rechnungsdokumente sind unter Leistungserfassung → Stammdaten → Ausdrucke → Druckereinstellungen für Ablaufarten zu hinterlegen.

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Die Felder am DMS-Vorschlagswert unter der Mandantenfirma müssen wie folgt befüllt werden:

Dokumentenherkunft
Dieses Feld muss zwingend auf die Dokumentenherkunft "LEA - Rechnungsdruck" gestellt werden.
Firma 
Hier ist zwingend die Mandantenfirma zu hinterlegen. 
Person 
Dieses Feld darf nicht befüllt werden.

Die Person, auf die das Dokument archiviert wird, ist die Standardperson aus dem Mandantenarchivstamm. 
Archiv
Hier ist zwingend das Mandantenarchiv zu hinterlegen. 
Kategorie
Dieses Feld hat keine Auswirkung auf die Kategorie, die auf das archivierte Dokument im Mandantenarchiv übergeben wird. 

Für die Archivierung in das Mandantenarchiv wird immer dieselbe Kategorie herangezogen, mit der die Honorarnote im eigenen Archiv archiviert worden ist – sofern diese Kategorie auch im Mandantenarchiv angelegt worden ist. Ist diese Kategorie nicht vorhanden, wird das Dokument mit der Standardkategorie des Mandantenarchives archiviert. Ist am Mandantenarchiv auch keine Standardkategorie hinterlegt, wird die Archivierung in das Mandantenarchiv nicht durchgeführt!
BetreffHier definieren Sie den Betreff, mit dem die Honorarnoten archiviert werden sollen. In diesem Feld können auch Platzhalter für eine automatische Betreffgenerierung (z. B. $NUMMER, $DATUM) verwendet werden (Achtung: Makros können nicht verwendet werden).

Das ins Mandantenarchiv archivierte Dokument erhält als Datum das Tagesdatum, an dem die Archivierung stattgefunden hat. Mit diesem werden die Felder "Datum", "Jahr" und "Monat" befüllt. Das Datum kann leider nicht aus dem Rechnungsdatum ermittelt werden. Außerdem wird das Feld "BelegNr-FIBU" mit der Belegnummer der Rechnung und das Feld "Buchungstext" mit dem Buchungstext der Rechnung befüllt, wenn dieser nicht über eine Formel und bereits beim Aufbereiten der Honorarnote ermittelt wird. Der "Matchcode" wird vom Betreff des im eigenen Archiv archivierten Dokumentes übergeben und kann auf der archivierten Rechnung im Mandantenarchiv nicht eigens verwendet werden.
 
Achtung! 
Achtung.png
Wenn der Parameter auf die Einstellung "Immer archivieren" gesetzt ist und ein DMS-Vorschlagswert vorhanden ist, ziehen immer die Einstellungen aus dem DMS-Vorschlagswert und nicht jene aus der entsprechenden Druckereinstellung für Ablaufarten (z. B. beim Betreff).
  
Hintergrundinformationen
Die beiden Dokumente sind unabhängig voneinander archiviert. Das heißt, man kann ein Dokument löschen, das andere bleibt bestehen. Wird allerdings im Nachhinein noch eine textliche Bearbeitung im Dokument über die Funktion "Rechnung ansehen" des Fensters Honorarnoten nachgeholt, wirkt sich die Änderung in beiden archivierten Dokumenten aus. 

 Rechnungssperre

 Rechnungssperre am Kunden (Priorität 1)

Dieser Parameter entscheidet, wie sich die Befüllung des Feldes "Rechnungssperre" am Kundenstamm auswirkt.

Bei der Ausprägung "Nicht verwenden" wird das Feld "Rechnungssperre" am Rechnungsempfänger nicht beachtet. "Rechnung nicht drucken" bedeutet, dass die Honorarnoten nicht mit Rechnungsnummer gedruckt werden können, solange die Rechnungssperre aktiv ist. Es besteht jedoch jederzeit die Möglichkeit, Honorarnoten für den Kunden aufzubereiten. Mit der Ausprägung "Honorarnote nicht aufbereiten" wird geregelt, dass für die betroffenen Kunden weder Honorarnoten aufbereitet noch Honorarnoten mit Rechnungsnummer gedruckt werden dürfen.

Ausprägungen:
  • Nicht verwenden*
  • Rechnung nicht drucken
  • Honorarnote nicht aufbereiten
Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation LEA Rechnungssperre.

 Priorität 2 - 6

Diese Parameter entscheiden, ob einer der folgenden Umstände eine Rechnungssperre bewirkt.

Keine Ermittlung
Ist dieser Wert eingestellt, so wird diese Priorität nicht geprüft.
Unvollständige Umlage
Hier wird ermittelt, ob unvollständige Umlagen (Rote Glühbirnen würden im Rechnungbearbeitungsmodus angezeigt werden) in der Honorarnote enthalten sind.
DBI AbweichungHier wird ermittelt, ob die Selbstkosten der Honorarnote um einen gewissen Prozentsatz vom Honorar abweichen. Ist diese Ausprägung gewählt, so wird der Prozentsatz im Parameter DBI-Abweichung in % berücksichtigt.
DBI ist negativHier wird ermittelt, ob der DBI der Honorarnote negativ ist.
DBII Abweichung
Hier wird ermittelt, ob das Originalhonorar der Honorarnote um einen gewissen Prozentsatz vom Honorar abweicht. Ist diese Ausprägung gewählt, so wird der Prozentsatz im Parameter DBII-Abweichung in % berücksichtigt.
DBII ist negativHier wird ermittelt, ob der DBII der Honorarnote negativ ist.

Eine Rechnungssperre, welche aus den Prioritäten 2 - 6 ermittelt wird, bewirkt immer, dass betroffene Honorarnoten weder angesehen noch gedruckt werden können. Eine Bearbeitung ist jedoch sehr wohl möglich.

Damit die Priorität unterhalb aktiviert werden kann, muss immer die hierarchisch übergeordnete Priorität aktiviert sein (Parameterwert ungleich "Keine Ermittlung").

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation LEA Rechnungssperre.

 DBI-Abweichung in %

Dieser Parameter hat nur dann eine Auswirkung, wenn in einer der Prioritäten 2 - 6 die Ausprägung "DBI Abweichung" eingestellt ist. Ist dies der Fall, so kann in diesem Feld ein positiver oder ein negativer Wert hinterlegt werden.

Weichen die Selbstkosten einer gesamten Honorarnote um die hier hinterlegten Prozent vom Honorar der Honorarnote ab, dann wird diese Honorarnote gesperrt und kann in weiterer Folge weder angesehen noch gedruckt werden, bis dieser problematische Umstand behoben wurde.

Wird ein negativer Prozentwert (z. B. -10 %) hinterlegt, so werden alle Honorarnoten gesperrt, bei denen der tatsächliche "DBI in Prozent" kleiner als -10 % ist (z. B. -11 %, -12 % und -13 % usw.).
Wird ein positiver Prozentwert (z. B. 20 %) hinterlegt, so werden alle Honorarnoten gesperrt, bei denen der tatsächliche "DBI in Prozent" größer als 20 % ist (z. B. 21 %, 22 % und 23 % usw.).

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation LEA Rechnungssperre.

 DBII-Abweichung in %

Dieser Parameter hat nur dann eine Auswirkung, wenn in einer der Prioritäten 2 - 6 die Ausprägung "DBII Abweichung" eingestellt ist. Ist dies der Fall, so kann in diesem Feld ein positiver oder ein negativer Wert hinterlegt werden.

Weicht das Originalhonorar einer gesamten Honorarnote um die hier hinterlegten Prozente vom Honorar der Honorarnote ab, dann wird diese Honorarnote gesperrt und kann in weiterer Folge weder angesehen noch gedruckt werden, bis dieser problematische Umstand behoben wurde.

Wird ein negativer Prozentwert (z. B. -10 %) hinterlegt, so werden alle Honorarnoten gesperrt, bei denen der tatsächliche "DBII in Prozent" kleiner als -10 % ist (z. B. -11 %, -12 % und -13 % usw.).
Wird ein positiver Prozentwert (z. B. 20 %) hinterlegt, so werden alle Honorarnoten gesperrt, bei denen der tatsächliche "DBII in Prozent" größer als 20 % ist (z. B. 21 %, 22 % und 23 % usw.).

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Themendokumentation LEA Rechnungssperre.

 Leistungserfassung

 Allgemein

 Zeiterfassung

Über diesen Parameter kann in den Leistungserfassungs-Fenstern ein zusätzlicher Bereich mit den Zeitbuchungen des Tages mit Gesamtzeit und Restzeit eingeblendet werden. Neben diesem Bereich ergeben sich mit der Einstellung "Zeitbuchungen anzeigen" folgende Auswirkungen in der Leistungserfassung:
  • Vom Bereich Zeitbuchungen gelangen Sie mit der Funktion "Zeitbuchungen bearbeiten" zum Fenster Zeitbuchungen bearbeiten.

  • Im Feld "Stunden" kann mit der Funktion F8 "Restzeit übernehmen" oder mittels Klick auf das Symbol "Uhr" A_RESTZEIT.bmp die Restzeit aus den Zeitbuchungen in die Leistung übernommen werden.

  • Die Stundenvalidierung in Zusammenhang mit dem Parameter Prüfung Sollstunden prüft mit den Stunden aus der Zeiterfassung und nicht mit den Stunden aus dem für den Mitarbeiter gültigen Wochenmodell, welches in seinen Stammdaten (Mitarbeiter) hinterlegt ist.

  • Die Stundenvalidierung in Zusammenhang mit dem Parameter Prüfung Tagesabschluss prüft mit den Stunden aus der Zeiterfassung und nicht mit den Stunden aus dem Mitarbeiter-Wochenmodell.

  • Die Stundenvalidierung in Zusammenhang mit dem Parameter Tagesabschluss-Übersicht prüft mit den Stunden aus der Zeiterfassung und nicht mit den Stunden aus dem Mitarbeiter-Wochenmodell.

  • Bei den Funktionen Einfügen bzw. Leistung Von-/Bis-Datum einfügen in den Leistungserfassungs-Fenstern unter Funktionen → Kopieren/Einfügen erfolgt ebenfalls eine Prüfung, ob die eingefügte Leistung die Restzeit nicht überschreitet.

  • Die Ermittlung der "Von-Zeit" einer Leistung bei aktiviertem Parameter Von-Zeit vorschlagen erfolgt mit der Von-Zeit der ersten Zeitbuchung.
Deaktiviert werden diese Funktionen über die Ausprägung "Zeitbuchungen nicht anzeigen".

Ausprägungen:
  • Zeitbuchungen anzeigen
  • Zeitbuchungen nicht anzeigen 
Hintergrundinformationen
Ob für einen Mitarbeiter eine Stundenvalidierung erfolgt, ist abhängig vom Feld Anzeige Zeiterfassung im Mitarbeiterstamm. Weist diese "Keine Anzeige" oder "Anzeige ohne Restzeitprüfung" auf, können die Stunden aus den Zeitbuchungen durch Stundeneingabe in der Leistungserfassung überschritten werden. Bei der Ausprägung "Keine Anzeige" wird mit einem Hinweis im Bereich Zeitbuchungen darauf hingewiesen, dass die Anzeige für diesen Mitarbeiter deaktiviert ist - in diesem Fall erfolgen auch sämtliche Prüfungen mit den Sollstunden lt. Wochenmodell. Mit der Ausprägung "Anzeige mit Restzeitprüfung" kann der Mitarbeiter Stunden höchstens in Höhe der Stunden aus den Zeitbuchungen erfassen (= Restzeitprüfung).

Bitte beachten Sie, dass die Restzeitprüfung bei fiktiven Mitarbeitern (aktiviertes Feld Fiktiv am Personenstamm) niemals ausgelöst wird, auch wenn das Feld "Anzeige Zeiterfassung" auf "Anzeige mit Restzeitprüfung" gestellt ist.
 
Wenn der Parameter Rundung Std-Eingabe in Min in Kombination mit der aktiven Zeiterfassung eingesetzt wird, können sich Abweichungen zwischen Leistungserfassung und Zeiterfassung ergeben, zum Beispiel, wenn in der Leistungserfassung immer auf 15 Minuten gerundet wird und die Zeiterfassung minutengenau erfolgt (Restzeitübernahme, Darstellung der Farben im Kalender, Berücksichtigung Rundung bei den oben genannten Vollständigkeitsprüfungen - ob die Sollzeit lt. Zeiterfassung erreicht ist). In diesem Fall bietet der Parameter Vergleich mit Zeitbuchungen eine Lösung.
 

 Leistungskennzeichen

Der Parameter "Leistungskennzeichen" entscheidet, woher die Leistungskennzeichen Ist Verrechenbar, Leistungstyp, Produktivtyp und Ausübung ermittelt werden. Die Ausprägung von "Tätigkeit/Artikel verwenden" berücksichtigt die Informationen von der Tätigkeit bzw. vom Artikel, die auf den Leistungen direkt erfasst werden. Die Ausprägung "von Projektart verwenden" berücksichtigt die Hinterlegung auf der Projektart, welcher dem Projekt auf das die Leistung erfasst ist, zugeordnet wurde. Damit macht es Sinn, diesen Parameter gleich zu halten mit der Einstellung Tätigkeitsgruppe. Der Parameter wirkt sich auch auf den Parameter BJ/BM vom Projektstichtag aus.
 
Ausprägungen:
  • von Tätigkeit/Artikel verwenden
  • von Projektart verwenden 
Hintergrundinformationen
Die Informationen aus den Leistungskennzeichen werden beim Speichern der Leistung auf die Leistung gesetzt und bei Autorisierung aktualisiert. Erfolgt die Fertigstellung der Leistung ausschließlich bei der Autorisierung, werden auch die Leistungskennzeichen erst zu diesem Zeitpunkt ermittelt und auf die Leistung gesetzt.

Das Leistungskennzeichen Ist verrechenbar entscheidet gemeinsam mit dem LEA Parameter Nicht verrechenbare Leistungen, ob die Leistungen zu Honorarnoten aufbereitet werden sollen. Die Leistungskennzeichen Leistungstyp, Produktivtyp und Ausübung dienen nur zu Klassifizierung von Leistungen und können in dieser Form in LEA Auswertungen bzw. im Spezialausdruck in der Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle ausgewertet werden. 

 Prüfung Sollstunden

Mit der Ausprägung "Keine Prüfung" bleibt die Prüfung deaktiviert, welche die vollständige Erfassung der Sollstunden des Vortags überwacht. Mit der Ausprägung "Hinweis bei Sollstunden-Abweichung" wird der Mitarbeiter bei der Eingabe einer Tätigkeit für die Leistung darauf hingewiesen, wenn die Sollstunden des Vortags nicht vollständig erfasst sind. Diese Meldung kann ignoriert oder abgebrochen werden. "Nacherfassungspflicht bei Sollstunden-Abweichung" unterbindet die Erfassung einer Leistung, wenn noch nicht für alle Sollstunden des Vortags Leistungen erfasst sind. Die Prüfung erfolgt mit den Sollstunden aus den Zeitbuchungen, wenn der Parameter Zeiterfassung die Einstellung "Zeitbuchungen anzeigen" aufweist, ansonsten mit den Sollstunden aus dem Wochenmodell. Die Erfassung von Barauslagen ist jedoch bei jeder Ausprägung dieses Parameters weiterhin möglich.

Ausprägungen:
  • Keine Prüfung
  • Hinweis bei Sollstunden-Abweichung
  • Nacherfassungspflicht bei Sollstunden-Abweichung
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 Projekt-Mitarb-Prüfung

Bei aktiviertem Parameter erhält der Mitarbeiter bei Erfassung einer Leistung auf ein Projekt folgenden Hinweis, wenn er dem eingetragenen Projekt nicht zugeordnet worden ist:

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Bestätigt man diesen Hinweis mit "Ja", so kann die Leistung trotzdem auf den/die (dem Projekt nicht zugeordnete/n) Mitarbeiter/in erfasst werden.
Die Zuweisung der Mitarbeiter wird über "Funktionen" in der Projektverwaltung mit der Funktion "Mitarbeiter zuordnen" vorgenommen.
 

 Korrekturanforderung

Dieser Parameter entscheidet, ob eine Korrekturanforderung für eine Leistung (in den Programmen der Leistungserfassung unter Funktionen → Korrektur anfordern) per E-Mail-Ausprägung "Nur E-Mail versenden" oder über eine neue Aufgabe (Ausprägung "Eine Aufgabe eintragen") erfolgen soll.

Ausprägungen:
  • Nur E-Mail versenden
  • Eine Aufgabe eintragen 

 BJ/BM vom Projektstichtag

Die Aktivierung dieses Parameters bewirkt Folgendes: Nach der Eingabe eines Projekts wird der Bezugszeitraum (Bezugsjahr und Bezugsmonat) vom Stichtag des Projekts ermittelt, aber nur dann eingesetzt, wenn dies aufgrund der Bezugszeitraumeinstellung der jeweiligen Tätigkeit bzw. des jeweiligen Artikels vorgesehen ist (= Feld "Eingabe Bezugszeitraum) (!). Die Nachbearbeitung der Felder "Bezugsjahr" und "Bezugsmonat" in der Leistungserfassung ist dann während der Eingabe nicht mehr möglich (jedoch schon wieder, wenn die Leistung nach der Speicherung wieder bearbeitet wird). Dieser Parameter wirkt nur dann, wenn gleichzeitig der oben angeführte Parameter Leistungskennzeichen so gesetzt ist, dass die Leistungskennzeichen abhängig von der Projektart sind.
 

 Eingabeformat Stunden

Über diesen Parameter kann das Eingabeformat für bestimmte Dauerfelder in der Leistungserfassung gesteuert werden.

Bei der Ausprägung "2 Stellen" kann im betreffenden Feld nur eine Eingabe bis "hh:mm" (entspricht 2 Vorkommastellen) erfolgen. Wird auch eine Eingabe von "hhh:mm" oder "hhhh:mm" benötigt (z. B. bei Wertberichtigungen auf fiktiven Mitarbeitern für Projekte), dann kann hierfür das Format "4 Stellen" verwendet werden.

Die Eingaben, die auf diesen LEA Parameter reagieren, sind:
Die Einstellung wirkt sich NICHT auf BMD Web und BMD Mobile aus. Die Felder "Von Zeit" und "Bis Zeit" der Leistungszeile sind ebenfalls nicht von diesem Parameter betroffen.

Ausprägungen:
  • 2 Stellen
  • 4 Stellen (Standard)
Beispiel 
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Mit der Ausprägung "2 Stellen" wird in der Leistungserfassung ermöglicht, Eingaben in einem Zuge (ohne zur Maus zu greifen) zu tätigen:
Tippen Sie z. B. 1234 ein, wird daraus automatisch 12:34 oder 12,34.

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 Rundung Std-Eingabe in Min

Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, auf wie viele Minuten die Eingabe der Stunden in der Leistungserfassung kaufmännisch gerundet werden soll. Die Rundung erfolgt selbst dann, wenn der Wert im Feld "Stunden" über die Eingabe in die Felder "Von Zeit" und "Bis Zeit" errechnet wird.

Bei aktiver Zeiterfassung (siehe Parameter Zeiterfassung) muss auf die Restzeit Rücksicht genommen werden, d. h., der aufgerundete Wert darf die Restzeit nicht überschreiten. Das bedeutet, dass bei der Funktion "Restzeit übernehmen" (F8-Taste im Feld "Stunden") dieser Rundungsparameter wirkungslos ist und die komplette Restzeit aus der Zeitbuchung auf die Leistung übernommen wird.
 
Hinweis 
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Dieser Parameter wirkt sich nicht auf den Import von Leistungen aus anderen Programmteilen (z. B. über die Funktionen Telefonprotokolle importieren, Termine importieren) aus!
Wird z. B. ein Telefonprotokoll mit einer Dauer von drei Minuten importiert und im Parameter wurde eine Rundung auf fünf Minuten festgelegt, so wird die zugehörige Leistung auch mit drei Minuten im Feld "Stunden" erstellt.

 Eigene Projektfeldauswahl

Die Aktivierung dieses Parameters startet die Projektsuche aus der Leistungserfassung mit einer anderen Feldauswahl als in anderen Suchroutinen bzw. in der Stammdatenverwaltung der Projekte.
 

 Start Wochenerfassung

Dieser Parameter hat Auswirkung auf die Woche, die beim Start der Wochenerfassung für die Eingabe vorgeschlagen wird. "Mit aktuellem Tagesdatum" schlägt die Woche vor, in der sich das aktuelle Tagesdatum befindet. Mit ältestem nicht abgeschlossenen Tag" kann verhindert werden, dass ein Mitarbeiter auf nicht abgeschlossene Wochen vergisst, indem die älteste, noch nicht abgeschlossene Woche vorgeschlagen wird.

Ausprägungen:
  • Mit aktuellem Tagesdatum
  • Mit ältestem, nicht abgeschlossenen Tag 

 Vorschlag Bezugszeitraum

Dieser Parameter aktiviert den Modus, dass bei einer Neuanlage einer Leistung der Bezugsmonat bzw. das Bezugsjahr im gleichnamigen Feld aufgrund des aktuellen Tagesdatums vorgeschlagen wird. Bei einer Änderung des Leistungsdatums findet keine Anpassung des Bezugsmonats/Bezugsjahrs statt!
 
Ausprägungen:
  • kein Vorschlag
  • Vorschlag Bezugsjahr/-monat
  • Vorschlag Bezugsjahr 
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 Anzeige Stundenkonto

Bei Aktivierung dieses Parameters wird der Bereich Stundenkonto in der Tageserfassung, in der Einzelerfassung und in der Wochenerfassung eingeblendet. Das Stundenkonto gibt Aufschluss darüber, wie viele/viel Überstunden/Zeitausgleich im aktuellen Monat bis zum Tagesdatum angefallen und wie viele Überstunden davon abgegolten worden sind (anhand der Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle) bzw. zeigt die Höhe des sich daraus ergebenden Saldos. Über die Funktion Details gelangen Sie in das Fenster Stundenkonto, in welchem diese Informationen für das aktuelle Jahr je Monat gelistet sind.
 

 Projekte auf Kunde einschränken

Wenn dieser Parameter die Ausprägung "Eingabe wird geprüft, Suche zeigt nur Kundenprojekte" aufweist, werden in der Projektsuchroutine der Leistungserfassung nur die Projekte des erfassten Kunden angezeigt. Ist noch kein Kunde erfasst bzw. ist der Parameter auf die Ausprägung "Eingabe wird geprüft, Suche alle Projekte" gesetzt, werden alle Projekte angezeigt. Mit der Ausprägung "Wie 1, aber nur bei Wertberichtigungen, Akonto, Teilrechnung" stehen zwar grundsätzlich immer alle Projekte unabhängig vom Kunden zur Auswahl, nur bei der Erfassung von Wertberichtigungen, Akontos oder Teilrechnungen wird auf die Kundenprojekte eingeschränkt. Die bisher genannten Ausprägungen bewirken immer, dass die Eingabe eines Projekts oder eines Kunden den jeweils anderen Wert bei der Leistungseingabe löscht, wenn keine Kunden-Projekt-Zuordnung gegeben ist. Diese Prüfung zwischen Kunde/Projekt fällt weg, wenn der Parameter auf die Ausprägung "Eingabe wird nicht geprüft, Suche zeigt alle Projekte" gesetzt ist (die Projektsuchroutine zeigt auch immer alle Projekte).


Beim Vergleich der zulässigen Kunden zum gewählten Projekt und umgekehrt werden alle dem Projekt im Feld "Kunde/Lieferant" zugeordneten Auftraggeber und/oder der Auftragsgegenstand zugelassen (siehe CRM Parameter Vergleich Kunde/Lieferant mit).

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den CRM Parameter Anzeige alle Projekte unter Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Projekte → Allgemein.

Ausprägungen:
  • Eingabe wird geprüft, Suche zeigt alle Projekte
  • Eingabe wird geprüft, Suche zeigt nur Kundenprojekte
  • wie 1, aber nur bei Wertberichtigungen, Akonto, Teilrechnung
  • Eingabe wird nicht geprüft, Suche zeigt alle Projekte 
Hinweis 
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Wird im BMD Web das Projekt bei einer Leistung manuell überschrieben und das Projekt hat einen anderen Kundenbezug wie das vorher hinterlegte Projekt, erscheint eine Fehlermeldung, die auf den Projektsuchdialog hinweist.

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Dieses Verhalten tritt lediglich im BMD Web auf, in der NCTS wird automatisch das Projektsuchfenster geöffnet.

 Zeitbuchungen aus Leistungen erstellen

Bei Aktivierung dieses Parameters können mit der Eingabe von Leistungen in der Leistungserfassung auch automatisch Zeitbuchungen erzeugt werden. Dabei kann entschieden werden, ob lediglich die Zeitbuchung erstellt wird, oder auch gleich eine Bewertung im Paket ZEIT erfolgen soll.

Mit höherer Priorität kann auch pro Mitarbeiter gesteuert werden, ob Zeitbuchungen aus Leistungen erstellt werden sollen oder nicht. Vorrangig wird das Feld LEA in ZEIT verbuchen am Mitarbeiterstamm geprüft. Standardmäßig ist im Feld die Ausprägung "Lt. Parametereinstellung" hinterlegt, wobei die Einstellungen im Parameter herangezogen werden.

Details zu diesem Thema finden Sie in der Hilfe zum Thema Überleitung der Leistungen in die Zeiterfassung.

 Leistungen aus Zeiterfassung sperren

Bei Aktivierung dieses Parameters können Leistungen, die aus Zeitbuchungen entstanden sind, nicht mehr in der Leistungserfassung bearbeitet werden. Dadurch wird gewährleistet, dass Korrekturen ausschließlich im Quell-Paket vorgenommen werden.

Werden Leistungen aus Zeitbuchungen über den Zeit-Tagesabschluss-Stapel oder die Zeit-Funktion "ZEIT in LEA übernehmen" erzeugt, so kann über die Aktivierung dieses Parameters verhindert werden, dass diese Leistungen in der Leistungserfassung bearbeitet werden. Da die Änderung an einer Zeitbuchung bei korrekter Konfiguration auch immer eine automatische Änderung der Leistung auslöst, soll durch diese Einstellung verhindert werden, dass die Werte der Leistung von den Werten der Zeitbuchung abweichen.

Achtung! 
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Aktivieren Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie die Funktion Zeitbuchungen importieren in der Leistungserfassung verwenden. Hier werden lediglich anhand von Zeitbuchungen Erfassungsvorschläge für Leistungen aus der Zeiterfassung übernommen - und diese müssen in der Regel manuell angepasst werden (siehe Verbindungen zwischen den Paketen LEA/PLE und ZEIT).

 Interessenten zulassen

Dieser Parameter bewirkt, dass nicht nur für Kunden sondern auch für Interessenten Leistungen erfasst werden können. Ist der Parameter aktiv, kann im Kundenfeld der Leistung folglich auch ein Interessent eingegeben werden.

Weiters sind folgende Programmabläufe möglich, wenn der LEA Parameter "Interessenten zulassen" aktiv ist:
Bei aktiviertem Parameter wird in der Leistungsübersicht, in der Projektleistungserfassung und in der Zeilenverrechnung das Einstiegsfeld Kunde auf die Bezeichnung "Kunde/Interessent" geändert. Somit kann in diesem Fall auch ein Interessent aus dem Suchdialog oder der Schnellsuche gewählt werden.

Bitte beachten Sie, dass nach dem Umstellen des Parameters ein Neustart der NTCS erforderlich ist.
 
Hintergrundinformationen
Wenn Leistungen auf Interessenten erfasst werden, werden diese Leistungen automatisch beim Speichern der Leistung im Feld Ist verrechenbar als "nicht verrechenbar" gekennzeichnet. Erfolgt die Fertigstellung der Leistung ausschließlich bei der Autorisierung, wird die Leistung erst zu diesem Zeitpunkt als "nicht verrechenbar" gekennzeichnet.

 
Wenn Interessenten auf Kunden umgestellt werden (siehe Kunden/Lieferanten/Diverse Personen umstellen), werden diese bereits erfassten Leistungen in diesem Zuge automatisch auf "Ist verrechenbar" gestellt, sofern die Tätigkeit der Leistung am Tätigkeitsstamm auch als Verrechenbar gekennzeichnet worden ist!

Hinweis    Behandlung von Interessenten im Rahmen der Fakturierung
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Interessenten können grundsätzlich im Programmteil Honorarnoten aufbereiten ausgewählt werden. Es findet auch eine Aufbereitung der Honorarnoten statt, sollten Sie den LEA Parameter Nicht verrechenbare Leistungen aktiviert haben. Im Fenster Honorarnoten werden die Honorarnoten an den Interessenten angezeigt, aktuell ist jedoch keine Auswahl des konkreten Interessenten im Einstiegsfeld "Rechnungsempfänger" möglich.

Daher lautet unsere Empfehlung zur Behandlung der Leistungen an Interessenten wie folgt: Damit Leistungen von Interessenten, die programmtechnisch nicht verrechenbar sind, nicht von der fakturierenden Stelle oder der Geschäftsführung übersehen werden können, ist es jedoch zusätzlich empfehlenswert/nötig, periodisch eine Auswertung der nicht verrechenbaren Leistungen zu machen. Dazu eignet sich am besten der Auswertungstyp Leistungsstatistiken.

 Speichern wechselt zum Mitarb.

Dieser Parameter aktiviert für das Fenster Leistung/Barauslage die zusätzliche Funktion Speichern & MA-Wechsel. Führen Sie statt der Funktion "Speichern" die alternative Funktion Speichern & MA-Wechsel durch, stellt sich der Fokus (Maus-Cursor) auf das Einstiegsfeld "Mitarbeiter" jenes Leistungserfassungsfensters, von dem ausgehend die Leistung erfasst worden ist.

Diese Möglichkeit ist in folgenden Leistungserfassungsfenstern gegeben:
  • Ausgehend von der Einzelerfassung über die Funktionen "Neuanlage" und "Bearbeiten"

  • Ausgehend von den Barauslagen über die Funktionen "Neuanlage" und "Bearbeiten", wenn diese über die Einzelerfassung aufgerufen worden sind

  • Ausgehend von der Leistungsübersicht über die Funktionen "Neuanlage" und "Bearbeiten"
Diese Funktion steht nicht zur Verfügung, wenn die Leistung/Barauslage über eine der Tagesabschluss-Ansichten (z. B. Tagesabschluss Mitarbeiter) erfasst wird. Die Funktion wird auch nicht angeboten, wenn die Leistung über ein anderes Paket erfasst wird, wie es z. B. bei den Aufgaben im Zuge der Funktion "In LEA verbuchen" über das dafür vorgesehene Fenster Leistung der Fall ist. Dasselbe gilt auch für die Erfassung einer Leistung über die Rechnungsbearbeitung (z. B. Wertberichtigung).
 
Hintergrundinformationen
Wenn ein User für die Berechtigung "Mitarbeiter wechseln" gesperrt ist, steht die Funktion "Speichern & MA-Wechsel" auch bei aktiver Einstellung nicht zur Verfügung.
 

 Timeout in Sekunden

Nach der Eingabe einer Mitarbeiternummer kann durch diesen Parameter entschieden werden, ab wann die Mitarbeiternummer gelöscht wird, wenn innerhalb der vorgegebenen Timeoutdauer keine weitere Eingabe stattfindet. Diese Funktionalität steht in den Programmen der Leistungserfassung (z. B. in der Tageserfassung), jedoch nicht in der Leistungsübersicht (Leistungsübersicht) und in den Programmen der Tagesabschlussansichten zur Verfügung.
 

 Von-Zeit vorschlagen

Über diesen Parameter kann eine zusätzliche Programmlogik hinsichtlich der Felder Von Zeit und Bis Zeit (und in weiterer Folge auch für das Feld Stunden (Std)) in der Leistungserfassung aktiv geschaltet werden.

Bitte beachten Sie, dass in diesem Zusammenhang nur Leistungen gemeint sind, die auf Tätigkeiten erfasst werden, da nur für diese Leistungen Eingaben in die Felder Von Zeit, Bis Zeit und Stunden zulässig sind.

Für diesen Parameter stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Nein
Steht die Einstellung auf "Nein", wird weder das Feld "Von Zeit" noch "Bis Zeit" automatisch befüllt.
Ja
Steht die Einstellung auf "Ja", so wird bei Eingabe der ersten Leistung eines Tages die "Sollarbeitszeit von" aus dem Tagesmodell in das Feld "Von Zeit" der Leistung übergeben.

Bei aktiver Zeiterfassung (= Parameter Zeiterfassung steht auf "Zeitbuchungen anzeigen") wird nicht das Tagesmodell, sondern die Von-Zeit der ersten Zeitbuchung übergeben. Die Zeitbuchung selbst kann auch offen sein, d. h. nur aus der Von-Zeit bestehen.

Bei Eingabe weiterer Leistungen wird die letzte Bis-Zeit als neue Von-Zeit vorgeschlagen. Dieselbe Programmlogik wird auch beim Einfügen einer kopierten Leistung angewendet. (Beachten Sie dazu auch den Parameter Von-/Bis-Zeit beim Einfügen neu ermitteln.) 
Ja, Bis-Zeit aus Stunden errechnen
Bei dieser Ausprägung wird im Unterschied zur Ausprägung "Ja" aus der vorgeschlagenen Von-Zeit der Leistung und den manuell eingegebenen Stunden der Leistung automatisch auch die Bis-Zeit ermittelt und auf die Leistung geschrieben.
Ja, Sollanfang vorschlagen und Bis-Zeit aus Stunden errechnen
Bei dieser Ausprägung wird die Von-Zeit der Leistung immer aus dem "Soll-Anfang", der im Tagesmodell hinterlegt ist, ermittelt. Ist zum Beispiel im Tagesmodell der Soll-Anfang mit 07:30 Uhr hinterlegt und der Arbeitsbeginn laut Zeitbuchungen ist 06:00 Uhr, wird beim Erfassen der Leistung 07:30 Uhr vorgeschlagen. Auch bei dieser Ausprägung wird aus der vorgeschlagenen Von-Zeit der Leistung und den manuell eingegebenen Stunden der Leistung automatisch auch die Bis-Zeit ermittelt und auf die Leistung geschrieben.

Dieser Parameter wirkt sich also nicht nur auf den Vorschlag der Von-Zeit, sondern auch auf die Berechnung der Stunden aus.
  • Bei den Varianten "Nein" und "Ja" werden die Stunden immer aus den Von-/Bis-Zeiten errechnet, eine manuelle Übersteuerung im Feld "Stunden" ist aber grundsätzlich möglich. Die Bearbeitung einer bestehenden Von-Zeit oder Bis-Zeit führt zu einer Anpassung der Stunden.

  • Bei den Varianten "Ja, Bis-Zeit aus Stunden errechnen" und "Ja, Sollanfang vorschlagen und Bis-Zeit aus Stunden errechnen" hingegen errechnen sich zwar die Stunden ebenfalls grundsätzlich aus den Von-/Bis-Zeiten, aber eine Änderung der Stunden wirkt sich aus, indem die Bis-Zeit dementsprechend angepasst wird. Die Bearbeitung einer bestehenden Von-Zeit (oder Stunden) führt hier zu einer Anpassung der Bis-Zeit.
Möchten Sie verhindern, dass bei Vorhandensein einer Von-Zeit und einer Bis-Zeit die Stunden (unter Berücksichtigung der Pause) niemals abweichen dürfen, können Sie zusätzlich den Parameter Von-/Bis-Zeit exakt erfassen aktivieren.

Hinweis    Von-/Bis-Zeiten auf Vollständigkeit prüfen
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Der Parameter Von-/Bis-Zeit prüfen kann zusätzlich gesetzt werden, um beim Tagesabschluss auf Unstimmigkeiten hinzuweisen bzw. diesen auch zu unterbinden.

 
Hinweis    Von-Zeit in der Wochenerfassung und in der Stoppuhr vorschlagen
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Der Automatismus des Parameters "Von-Zeit vorschlagen" wird in den Fenstern Wochenerfassung und Stoppuhr nicht angewandt.

Hinweis    Von-Zeit in der BDE-Zeit vorschlagen
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Leistungen, die durch die BDE-Zeit erstellt werden, sind von diesem Verhalten ausgenommen. Die Von-Zeit und die Bis-Zeit werden in diesem Fall beim An- bzw. Abstempeln geschrieben. Die Dauer der Leistung kann aufgrund einer Aliquotierung davon abweichen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Aliquotierung in der BDE.

Hinweis    Von-Zeit in der Projektwochenerfassung vorschlagen
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Leistungen, die durch die Projektwochenerfassung erstellt werden, sind großteils von diesem Verhalten ausgenommen. Es werden nur die Ausprägungen "Nein" und "Ja" unterstützt. Sind jedoch mehrere Mitarbeiter ausgewählt, kann die Von-Zeit niemals vorgeschlagen werden!

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Kapitel Leistungen mit Von-Zeit und Bis-Zeit erfassen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Leistungserfassung.

 Von-/Bis-Zeit exakt erfassen

Dieser Parameter wurde geschaffen, um zu verhindern, dass die Von-/Bis-Zeiten von der Stundendauer der Leistungen abweichen. Wird der Parameter aktiviert, werden bestimmte Felder der Leistungserfassung für die Eingabe gesperrt (= read-only), damit der Anwender keine unstimmigen Eingaben machen kann, sobald die Leistung eine Von-Zeit aufweist. Damit kann erreicht werden, dass Sie nicht alle Leistungen mit Von-/Bis-Zeit führen müssen, aber bei jenen Leistungen, die mit Von-/Bis-Zeit geführt werden, defacto die Stunden aus der Von-/Bis-Zeit den tatsächlichen Stunden entsprechen.

Diese Auswirkungen ergeben sich naturgemäß nur für Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind, da nur diese die Angabe einer Stundenhöhe benötigen.

Im Standard (= Parameter ist deaktiviert) können, um die Stundenhöhe der Leistung festzulegen, immer in die Felder Von Zeit, Bis Zeit, Stunden (Std) und Pause Eingaben gemacht werden.

Die Auswirkung, welche sich aufgrund der aktivierten Parameter ergibt, muss in Kombination mit dem Parameter Von-Zeit vorschlagen betrachtet werden:
  • Weist der Parameter "Von-Zeit vorschlagen" die Option "Ja" oder die Option "Nein" auf und ist der Parameter "Von-/Bis-Zeit exakt erfassen" aktiviert, sind die oben genannten Felder grundsätzlich auch alle bearbeitbar. Wird jedoch eine Von-Zeit vorgeschlagen oder manuell eintragen, sperrt sich das Feld "Stunden". In diesen Fällen müssen die Stunden immer aus der Von-/Bis-Zeit abzüglich der Pause berechnet werden. Daher ist auch in diesen Fällen die Funktion Restzeit übernehmen gesperrt.

  • Weist der Parameter "Von-Zeit vorschlagen" eine der Optionen mit "Bis-Zeit aus Stunden errechnen" auf und ist der Parameter "Von-/Bis-Zeit exakt erfassen" aktiviert, sind die Felder grundsätzlich wieder alle bearbeitbar. Wird jedoch eine Von-Zeit vorgeschlagen oder manuell eingetragen, sperrt sich das Feld "Bis Zeit".

Hinweis    Exakte Von-/Bis-Zeit beim Import von Leistungen aus anderen Paketen
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Wenn eine Leistung mit Von-/Bis-Zeit aus anderen Paketen übernommen wird und die Restzeit für die dabei ermittelten Stunden der Leistung nicht ausreicht, wird der Import trotzdem durchgeführt. In diesen Fällen erhalten Sie zuerst eine Meldung, dass die Von-/Bis-Zeit nicht mit der Stundenanzahl (= unzureichende Restzeit) übereinstimmt (z. B. bei den Terminen) oder dass die Restzeit nicht ausreicht (z. B. bei den Leistungsvorlagen).

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Der Import findet trotzdem statt, indem die Von-Zeit erhalten bleibt, die Stunden in Höhe der Restzeit ermittelt werden und die Bis-Zeit dementsprechend gekürzt wird.
Bitte bearbeiten Sie diese Leistungen entsprechend nach, sollte dieser Übernahmevorschlag nicht passend sein.

Hinweis    Exakte Von-/Bis-Zeit bei der Funktion "Leistungen importieren" 
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Leistungen, welche über die Funktion Leistungen importieren importiert werden, unterliegen nicht dieser Prüfung.

Hinweis    Exakte Von-/Bis-Zeit in der Wochenerfassung, der Projektwochenerfassung und in der Stoppuhr
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Der Automatismus des Parameters "Von-/Bis-Zeit exakt erfassen" wird in den Fenstern Wochenerfassung, Projektwochenerfassung und Stoppuhr nicht angewandt.

Hinweis    Exakte Von-/Bis-Zeit bei Leistungserfassung in der Rechnungsbearbeitung
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Der Automatismus des Parameters "Von-/Bis-Zeit exakt erfassen" wird im Zuge der Leistungserfassung in der Rechnungsbearbeitung (Funktion Neue Leistung) nicht angewandt.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Kapitel Leistungen mit Von-Zeit und Bis-Zeit erfassen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Leistungserfassung.

 Von-/Bis-Zeit beim Einfügen neu ermitteln

Für das Einfügen von kopierten Leistungen kann mittels dieses Parameters definiert werden, wie die Von- und Bis-Zeit der Quell-Leistung auf die Ziel-Leistung übertragen werden sollen.

Bitte beachten Sie, dass in diesem Zusammenhang nur Leistungen gemeint sind, die auf Tätigkeiten erfasst werden, da nur für diese Leistungen Eingaben in die Felder Von Zeit und Bis Zeit zulässig sind.

Die Standardausprägung "Ja, lt. 'Von-Zeit vorschlagen'" bildet das Standard-Programmverhalten ab. Dabei wird die Von-/Bis-Zeit abhängig vom Parameter Von-Zeit vorschlagen so ermittelt, als würde eine neue Leistung eingegeben werden - die Von-/Bis-Zeit der Leistung wird demnach meistens von der Quell-Leistung abweichen und passend zum Ziel-Tag automatisch angepasst.

Bei der Ausprägung "Nein, kopierte Von-/Bis-Zeit einfügen" wird exakt die kopierte Zeit eingefügt.

In Verbindung mit dem Parameter Von-/Bis-Zeit prüfen können Sie die eingefügten Leistungsdatensätze auf Überschneidungen prüfen lassen.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Kapitel Leistungen mit Von-Zeit und Bis-Zeit erfassen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Leistungserfassung.

 Von-/Bis-Zeit prüfen

Dieser Parameter regelt die Überprüfung von Überschneidungen der Von-/Bis-Zeit und umfasst folgende Ausprägungen:
  • Nein (Standard)
  • Ja, mit Hinweis beim Speichern
  • Ja, mit Abbruch beim Speichern
Bitte beachten Sie, dass diese Prüfung naturgemäß nur Leistungen umfasst, die auf Tätigkeiten erfasst werden, da nur für diese Leistungen Eingaben in die Felder Von Zeit und Bis Zeit zulässig sind.

Hinweis    Von-/Bis-Zeit prüfen bei Leistungserfassung in der Rechnungsbearbeitung
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In der Rechnungsbearbeitung finden keine Prüfungen hinsichtlich Überschneidungen der Von- und Bis-Zeiten statt. Das bedeutet beispielsweise, das Splitten einer Leistung ist ohne Weiteres möglich, auch wenn anschließend beide Leistungen dieselbe Von- und Bis-Zeit aufweisen.

Hinweis    Von-/Bis-Zeit prüfen beim Einfügen kopierter Leistungen
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Überschneidungen beim Einfügen von kopierten Leistungen (siehe LEA Parameter Von-/Bis-Zeit beim Einfügen neu ermitteln) werden nur geprüft, wenn der LEA Parameter Von-Zeit vorschlagen auf einer der Ausprägungen beginnend mit "Ja" steht. Ist der LEA Parameter auf die Ausprägung "Nein" gestellt, dann wird die kopierte Leistung trotz Überschneidungen (bei Ausprägung "Ja, mit Abbruch bei Überschneidung") und ohne Hinweis (bei Ausprägung "Ja, mit Hinweis bei Überschneidung") eingefügt.

Ausnahme: In der Projektwochenerfassung wird im Vergleich zur Tageserfassung oder Projektleistungserfassung trotz der Ausprägung "Nein" eine Hinweismeldung beim Einfügen von kopierten Leistungen mit Überschneidungen angezeigt. Die Prüfung erfolgt dabei je Leistungszeile und es wird eine zusammengefasste Meldung pro betroffenem Tag angezeigt.
 
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Kapitel Leistungen mit Von-Zeit und Bis-Zeit erfassen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Leistungserfassung.

 Vorgangsmatchcode anzeigen

Mit aktiviertem Parameter (Standard) wird in der Leistungserfassung in der Spalte Vorgang der Vorgangsmatchcode angezeigt, welcher die Verknüpfung von der Leistung zum Vorgang/Einsatz darstellt. Bitte beachten Sie für weitere Hintergrundinformationen die Themendokumentation Leistungserfassung zu Vorgängen der Personaleinsatzplanung.

Dieser Parameter wirkt sich auch auf die Fertigstellungsevidenz aus: Im aktiven Zustand bewirkt dieser Parameter, dass der Status eines Arbeitsgangs in der Spalte Vorgangs-ID in der Leistungserfassung (z. B. Tageserfassung) angezeigt wird. Näheres erfahren Sie beim Hinweis Status eines Arbeitsgangs direkt bei der Leistung anzeigen in der Themendokumentation Fertigstellungsevidenz.

 Vorgang zu Leistung erfassen

Wird auf der Leistung ein Projekt erfasst, für welches es einen Projektplan oder Einsatz (mit dieser Projektnummer) gibt, muss der Mitarbeiter das Feld Vorgang befüllt haben. Ansonsten erhält er beim Speichern/Einfügen der Leistung eine Meldung. Bitte beachten Sie für weitere Hintergrundinformationen die Themendokumentation Leistungserfassung zu Vorgängen der Personaleinsatzplanung.

Ausprägungen:
  • Optional
  • Verpflichtend, wenn Projektplan vorhanden
  • Verpflichtend, wenn Einsatz vorhanden
  • Verpflichtend, wenn Projektplan und/oder Einsatz vorhanden
Dieser Parameter ist nicht für die Fertigstellungsevidenz relevant.

Vorgänge, die aus der Stücklistenauflösung für Setartikel (Set mit PEP bzw. Set mit Arbeitsplan) erzeugt worden sind, werden in diesem Zusammenhang als Einsätze verstanden. Vorgänge, die durch die Setauflösung auf Angeboten erzeugt worden sind, sowie Vorgänge aus Produktionsaufträgen verpflichten nicht zur Eingabe.

 Vorgang bei Projektänderung neu ermitteln

Wird dieser Parameter auf "Ja" gesetzt, so wird bei Änderung des Projekts auf der Leistung eine Neuermittlung des Vorgangsmatchcodes angestoßen. Damit kann verhindert werden, dass das Projekt des auf der Leistung ausgewählten Vorgangs vom Projekt der Leistung abweicht.

Falls der Vorgangsmatchcode mehrfach für unterschiedliche Projekte existiert (Matchcode ist nicht eindeutig) und für das neu auf der Leistung eingetragene Projekt mit diesem Matchcode ebenfalls ein zulässiger Vorgang ermittelt werden kann, so wird der korrekte Vorgang des neuen Projekts automatisch ermittelt und auf die Leistung übernommen.

Über die beiden Ausprägungen "Ja, ohne Meldung" bzw. "Ja, mit Meldung" kann gesteuert werden, ob der Anwender bei der Neuermittlung ein Hinweismeldung erhält.

Mit der Ausprägung "Nein" kann nach Eingabe des Vorgangsmatchcodes ein Projekt ausgewählt werden, das vom Projekt des Vorgangs abweicht.

Bitte beachten Sie für weitere Hintergrundinformationen die Themendokumentation Leistungserfassung zu Vorgängen der Personaleinsatzplanung. Für die Fertigstellungsevidenz hat dieser Parameter keine Relevanz.

 Artikeleingabe

Wenn dieser Parameter die Ausprägung "Mit Prüfung Leistungsumfang" aufweist, dann können im Dialogfenster zur Suche nach einem Artikel (F4-Funktion) in der Leistungserfassung nur mehr bestimmte Artikel ausgewählt werden: Es werden nur mehr Artikel angeboten, welche entweder im Artikelstamm einer Tätigkeitsgruppe zugewiesen sind, welche aufgrund des Leistungsumfangs für den Kunden (bzw. das Projekt) zulässig ist, oder Artikel, die keiner Tätigkeitsgruppe zugeordnet sind.

Mit der Ausprägung "Ohne Prüfung" stehen weiterhin alle Artikel zur Verfügung, egal zu welcher Tätigkeitsgruppe diese laut Artikelstamm gehören.

Die Ausprägung "Mit Vorschlag Tätigkeitsgruppe vom Mitarbeiter" stellt wieder alle Artikel zur Auswahl zur Verfügung, wobei jene Artikel, welche im Artikelstamm keine fixe Tätigkeitsgruppenzuordnung haben, bei der Erfassung der Leistung die Tätigkeitsgruppe aus dem Mitarbeiterstamm als Vorschlag erhalten. Die Tätigkeitsgruppe kann zu diesem Zweck dem Mitarbeiter im Feld Tätigkeitsgruppe zugewiesen werden. 
 
Ausprägungen:
  • Ohne Prüfung
  • Mit Prüfung Leistungsumfang
  • Mit Vorschlag Tätigkeitsgruppe vom Mitarbeiter

 Vergleich mit Zeitbuchungen

Dieser Parameter bietet mit der Ausprägung "gerundet" eine Lösung für folgende Problematik: Eine aktive Rundung in der Leistungserfassung (Parameter Rundung Std-Eingabe in Min) in Verbindung mit einer aktiven Zeiterfassung (Parameter Zeiterfassung) wird zu Differenzen bzw. Abweichungen zwischen Stunden aus der Leistungserfassung und Stunden aus der Zeitbuchung führen. Eine gerundete Leistungserfassung kann nicht mit der minutengenauen Zeiterfassung übereinstimmen und verursacht folgende Probleme:
  • Die Kalenderfarben zeigen wegen der Rundungsdifferenzen häufig einen gelben Hintergrund (es wurden zu viele/zu wenige Stunden erfasst, als Stunden in den Zeitbuchungen vorhanden sind).

  • Tage ohne Zeitbuchungen werden im Kalender nie rot dargestellt, wenn die Zeitbuchungen lt. Mitarbeiterstamm angezeigt werden sollen.

  • Die Restzeitübernahme bzw. -darstellung rundet nicht. Als Folge davon kann das Einfügen einer kopierten Leistung keine korrekte Restzeit ermitteln.

  • Die Vollständigkeitsprüfungen der Parameter Prüfung Sollstunden und Prüfung Tagesabschluss beziehen keine korrekte Rest-Stundenhöhe auf die Sollstunden lt. Zeiterfassung.
Mit der Option "minutengenau" verwenden diese LEA Abläufe die minutengenaue Summe aus den Zeitbuchungen.

Mit der Option "gerundet" hingegen greifen diese LEA Abläufe auf folgende Berechnungen zurück:
  • Bei Übernahme der Restzeit wird die Differenz zwischen der kaufmännisch gerundeten Summe der Zeitbuchungen abzüglich der (bereits gerundeten) Summe der Stunden aus den bisher erfassten Leistungen errechnet und übernommen.

  • In der Bearbeitungsansicht einer Leistung wird im Bereich "Zeitbuchungen" diese errechnete Restzeit angezeigt (um auch sofort zu sehen, welche Zeit im Zuge der Restzeitübernahme herangezogen wird). Findet aktuell keine aktive Bearbeitung/Neuanlage einer Leistung statt, bleibt die Anzeige der Restzeit hingegen ungerundet.

  • Für die Anzeige der Kalenderfarben bzw. für die Prüfung, ob die Sollstunden lt. Zeiterfassung erreicht sind, wird ebenfalls die kaufmännisch gerundete Summe der Zeitbuchungen zum Vergleich verwendet.
Ausprägungen:
  • gerundet
  • minutengenau 

 Kopieren/Einfügen Barauslagen

Dieser Parameter regelt, ob die Menge, die Barauslagen und der Preis/die Einheit für die durch Kopieren und Einfügen entstehenden Barauslagen von der ursprünglichen Barauslage übernommen (Standardverhalten) oder auf Null gesetzt werden sollen. (Einschränkung: Wenn für den Artikel der Barauslage ein Verrechnungspreis in den Stammdaten der Artikelpreise existiert, wird der Preis/die Einheit keinesfalls auf 0 gesetzt.)

Ausprägungen:
  • Beim Einfügen Preis und Barauslagen beibehalten
  • Beim Einfügen für Menge, Preis und Barauslagen 0 einsetzen 

 Zeitausgleich als Iststunden zählen

Dieser Parameter regelt, ob Stunden aus Leistungen, die auf eine Tätigkeit mit Leistungstyp "Zeitausgleich" erfasst worden sind, zu den Iststunden gezählt werden sollen.
 
Hintergrundinformationen
Laut Definition ist es üblich, die Zeitausgleichstunden nicht zu den Iststunden zu zählen. Wenn man den Parameter jedoch aktiviert, könnte man die Iststunden zur Kontrolle nutzen, ob für den ganzen Tag tatsächlich Leistungen erfasst wurden.

Für die Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle sowie für die Datenspalte Stunden in den Auswertungen hat dieser Parameter keine Auswirkung.

Die Parameter Prüfung Sollstunden und Prüfung Tagesabschluss prüfen die erreichten Sollstunden auch unabhängig von dieser Parametereinstellung.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Kapitel Zeitausgleich erfassen in der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Leistungserfassung.
 

 Wochenerfassung Standortprüfung

Mit diesem Parameter kann man steuern, ob eine Auswahl von filial-standortfremden Mitarbeitern in der Wochenerfassung zulässig ist.

Hintergrundinformationen
Begleitend müssen folgende Einstellungen gesetzt werden: Der CRM Parameter "Mitarbeiter-Anzeige" (unter Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter→ CRM → Allgemein) muss die Ausprägung "Eigener Datenbankstandort Filialen" aufweisen. Ein zum Filial-Standort zugehöriger Mitarbeiter wird wie folgt bestimmt: Dieser muss in zumindest einem historischen Datensatz eine Filiale aufweisen, welcher als der "eigene" Standort hinterlegt ist.

In der Suchroutine "Mitarbeiter" der Wochenerfassung kann man mit der Funktion "Umschalten auf alle Mitarbeiter" auch die standortfremden Mitarbeiter sehen. Die Auswahl ist jedoch mit aktivierter Einstellung nicht möglich - der Anwender wird mittels eines Hinweises darauf aufmerksam gemacht. 

 Artikeldaten cachen

Dieser Parameter entscheidet darüber, ob Artikeldaten (= Stammdaten der Artikel) und Artikelpreisdaten (= Artikelpreise) beim Einstieg in ein Fenster der Leistungserfassung entweder gecached (Standard) oder jedesmal neu ermittelt werden. Diese Steuerungsmöglichkeit ist deshalb notwendig, weil bei einem Artikel-Massendatenbestand ein Caching aus Zeitgründen nicht zumutbar ist und diese Daten daher im Bedarfsfall jedesmal einzeln neu ermittelt werden müssen.
 

 Kundensuche mit Projekt

Dieser Parameter entscheidet für alle Leistungserfassungsfenster, ob bei Projekterfassung die Suche der Kunden im Feld "Kun-Nr" auf die dem eingegebenen Projekt zugeordneten Kunden eingeschränkt werden soll ("Nur dem Projekt zugeordnete Kunden anzeigen") oder nicht ("Alle Kunden anzeigen" = Standardverhalten).

Wenn die Kundensuche nicht alle Kunden anzeigt, sondern eine Einschränkung auf das erfasste Projekt besteht, kann mit der Funktion "Personenfilter ein/ausschalten" (Strg + Q) in der Suchroutine (→ unter Extras) auf alle Kunden umgeschaltet werden.

Beim Vergleich der zulässigen Kunden zum gewählten Projekt und umgekehrt werden alle dem Projekt im Feld "Kunde/Lieferant" zugeordneten Auftraggeber und/oder der Auftragsgegenstand zugelassen (siehe CRM Parameter Vergleich Kunde/Lieferant mit).

Ausprägungen:
  • Alle Kunden anzeigen
  • Nur dem Projekt zugeordnete Kunden anzeigen 

 Hinweis bei mehr als 24 h/Tag

Wird der Parameter deaktiviert, dann erfolgt in den Fenstern der Leistungserfassung kein Hinweis mehr, wenn an einem Tag mehr als 24 Stunden erfasst wurden.
 

 Differenz bei Soll-/Iststunden anzeigen

Wird der Parameter deaktiviert, dann erfolgt in der Soll-/Iststundenübersicht in den Fenstern der Leistungserfassung keine Anzeige der Spalte Differenz mehr.
 

 Speichern und Arbeitsgang fertig setzen

Wird der Parameter aktiviert, dann gibt es in den Programmen zur Leistungserfassung die zusätzliche Funktion Speichern & AG fertig setzen. Durch diese Funktion wird die Leistung gespeichert und der entsprechende Arbeitsgang sofort auf den Status "Fertig" gesetzt, sofern dieser noch im Status "Offen" ist.
 

 Soll-/Iststunden anzeigen

Dieser Parameter steht im Standard auf "Soll-/Iststunden anzeigen". Dies bewirkt, dass der Soll-/Iststunden-Vergleich in allen Leistungserfassungs-Fenstern (z. B. Tageserfassung) und in allen Tagesabschluss-Fenstern (z. B. Tagesabschluss Mitarbeiter) aktiv ist. Wird stattdessen der Wert "Mit Kalenderwochensumme anzeigen" gewählt, so erscheint im Soll-/Iststunden-Vergleich aller Leistungserfassungs-Fenster zusätzlich zur Monatssumme auch eine Kalenderwochensumme. (Diese Möglichkeit ist für die Tagesabschluss-Fenster nicht vorgesehen.)

Wird die Ausprägung auf "Nicht anzeigen" gesetzt, so wird diese in allen oben genannten Fenstern unabhängig von fensterbezogenen flexiblen Layoutdarstellungen ausgeblendet. Zusätzlich werden in der Wochenerfassung die Summenzeilen (Sollzeiten und Differenz) nicht mehr dargestellt. Alle auf den Soll-Ist-Werten basierenden Prüfungen bleiben erhalten.

 Lohnsätze schreiben

Ist dieser Parameter aktiv, so werden in allen Leistungserfassungsfenstern in NTCS, BMD Web und BMD Mobile beim Speichern von Leistungen die Lohnarten geschrieben, die den gewählten Tätigkeiten/Artikeln in den Stammdaten über den Reiter "Lohnarten" zugewiesen worden sind.

Der Parameter kann mitarbeiterbezogen übersteuert werden, indem am Mitarbeiterstamm beim Feld LEA in LOHN verbuchen eine andere Ausprägung hinterlegt wird.
Standardmäßig ist im Feld die Ausprägung "Lt. Parametereinstellung" hinterlegt, wobei die Einstellungen im Parameter herangezogen werden.

 Berechnung Produktivtyp in Stundenstatistik

Für die Berechnung der Werte in der Stundenstatistik kann über diesen Parameter gesteuert werden, ob die produktiv internen Tätigkeiten einfließen oder ob nur die produktiv externen Tätigkeiten herangezogen werden sollen.

Ausprägungen:
  • Produktiv extern (Standardausprägung)
  • Produktiv intern
  • Produktiv intern und extern
Sollen auch die produktiv internen Tätigkeiten in die Berechnung einfließen oder alle produktiven Tätigkeiten, muss die Einstellung entsprechend gestellt werden.  

Die getroffene Ausprägung des Parameters wirkt sich vorrangig auf die Berechnung der rot umrandeten Werte des Screenshots aus.

1382379412000006960.png

 Einstiegsfelder für Mobile

Durch diesen Parameter kann festgelegt werden, ob in der Leistungserfassung BMD Mobile nur das Datums-Einstiegsfeld oder alle Einstiegsfelder (Datum, Mitarbeiter und parametergesteuert das Dienstverhältnis) angeboten werden:

Nur Datum (Standard):

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Alle Felder:

1389554010000000980.png

Hinweis 
Hinweis.png
Bitte prüfen Sie zusätzlich den PEP Parameter Vorgangsvalidierung: Projekt muss übereinstimmen (Aufruf unter PEP → Stammdaten → Parameter → PEP & PM – Allgemein/BDE/KM → Allgemeine Einstellungen). Dieser sollte auf "Ja" gestellt sein.

 Kontaktperson als Auftraggeber übernehmen

Ist dieser Parameter aktiv, wird der Name der Kontaktperson des Quelldatensatzes (als Text) an das Feld Auftraggeber der Leistung übergeben.

Die Kontaktperson kann von folgenden Funktionen übergeben werden:
  • Termin
  • Telefonprotokoll
  • Aufgabe
  • Frist
  • Dokument

Der Auftraggeber kann in weiterer Folge an die Auftragsvorerfassung übergeben und schlussendlich auf der WWS Rechnung angedruckt werden.

 Summenzeile in BMD Web/BMD ESS

Wird dieser Parameter aktiviert, kann im BMD Web für die Leistungserfassungsfenster die Summenzeile eingeblendet werden.

Die Summenzeile wird in folgenden Fenstern angezeigt:
  • Tageserfassung
  • Einzelerfassung
  • Projektleistungserfassung
  • Stoppuhr
  • Projektautorisierung
Hinweis 
Hinweis.png
In der BMD Mobile-Ansicht wird die Summenzeile nicht angezeigt.

 Tagesabschluss

 Tagesabschluss

Der Parameter "Tagesabschluss" schränkt die Datenmenge ein, die vom Tagesabschluss betroffen ist.
  1. Mit der Ausprägung "Tagesabschluss mit Zeit- u. Kostenleistungen" werden durch die Funktion "Tagesabschluss" alle Leistungen abgeschlossen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Zeitleistungen (Tätigkeit) oder um Barauslagen (Artikel) handelt. Daher kann an abgeschlossenen Tagen keine weitere Erfassung von Leistungen mehr vorgenommen werden.

    Ob die Leistungen in diesem Zuge auch gleich autorisiert werden sollen, entscheidet der Parameter Autorisierung.

  2. Die Ausprägung "Tagesabschluss nur mit Zeitleistungen" berücksichtigt bei der Funktion "Tagesabschluss" nur Zeitleistungen (Tätigkeit), welche in diesem Schritt auch immer gleichzeitig autorisiert werden. Als Auswirkung ergibt sich, dass an abgeschlossenen Tagen nur noch Barauslagen (Artikel) erfasst werden können.

    Durch diese Einstellung wird in den Leistungserfassungs- und Tagesabschlussfenstern ein zusätzlicher Menüpunkt namens "Autorisierung Barauslagen" sichtbar. Damit Barauslagen autorisiert werden, muss die Autorisierung entsprechend ausgeführt werden.

    Beim Umstellversuch dieses Parameters und einer ungültigen Kombination mit dem Parameter  "Autorisierung" erscheint folgende Meldung:

    934881486829458.png

  3. Mit der Ausprägung "Ohne Tagesabschluss" steht die Funktion "Tagesabschluss" nicht zur Verfügung. Alle Leistungen können somit nur autorisiert werden, weshalb der Parameter Autorisierung zwingend die Ausprägung "Wird separat ausgeführt" aufweisen muss.

    Darauf weist diese Meldung beim Umstellversuch dieses Parameters hin:

    911921486829383.png
Ausprägungen:
  • Tagesabschluss mit Zeit- u. Kostenleistungen (Standard)
  • Tagesabschluss nur mit Zeitleistungen
  • Ohne Tagesabschluss

 Autorisierung

Der Parameter "Autorisierung" entscheidet, ob der Anwender nur den Tagesabschluss durchführen kann und die Autorisierung dann automatisch beim Tagesabschluss durchgeführt wird (Automatisch bei Tagesabschluss) oder ob Tagesabschluss und Autorisierung zwei getrennte Schritte sind (wird separat ausgeführt). Ist die oben genannte Einstellung Tagesabschluss auf "Ohne Tagesabschluss" gesetzt, besitzt diese Einstellung keine Bedeutung und die Autorisierung ist für den Anwender aktiv.

Ausprägungen:
  • Wird separat ausgeführt
  • Automatisch bei Tagesabschluss (Standard)
Achtung!  Autorisierung von Leistungen via Stapel
Achtung.png
Die Stapelfunktionen für die Autorisierung von Leistungen im Programmhintergrund (Stapel Leistungen autorisieren (je Mitarbeiter), Stapel Leistungen autorisieren (je Geschäftsführung), Stapel Leistungen autorisieren (je Abteilungsleitung), Stapel Leistungen autorisieren (je Abteilung) und Stapel Leistungen autorisieren (je Projektleitung)) sind nur einsetzbar, wenn Tagesabschluss und Autorisierung getrennt voneinander durchgeführt werden.

 Ausführung Tagesabschluss/Autorisierung

Über den Parameter "Ausführung Tagesabschluss/Autorisierung" können Sie entscheiden, ob der Tagesabschluss bzw. die Autorisierung für alle oder nur mehr für die "relevanten" Tage/Leistungen durchgeführt werden sollen.

Die Standardausprägung "Für alle Tage/Leistungen des Zeitraums/der Liste" stellt das Standard-Programmverhalten dar, bei dem die umfassende Prüfung ALLER Tage/Leistungen im betroffenen Zeitraum gewährleistet ist. In diesem Fall werden auch jene Tage/Leistungen, die in einem vorigen Lauf bereits abgeschlossen/autorisiert worden sind, nochmals geprüft.

Bei der Ausprägung "Nur für relevante Tage/Leistungen des Zeitraums/der Liste" werden jene Tage/Leistungen, die bereits in einem vergangenen Durchlauf abgeschlossen/autorisiert worden sind, nicht nochmals geprüft und daher einfach übersprungen. Dies führt zu einer erheblichen Zeitersparnis, wenn mehrere Leistungen gleichzeitig abgeschlossen/autorisiert werden sollen (z. B. bei "Zeitraum abschließen/autorisieren").

Achtung! 
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Die Ausprägung "Nur für relevante Tage/Leistungen des Zeitraums/der Liste" bedeutet zwar erhebliche Performancevorteile, birgt jedoch ein gewisses Restrisiko hinsichtlich nachträglicher Änderungen an bereits abgeschlossenen/autorisierten Tagen/Leistungen (z. B. durch Importe, Makros). Da diese Tage/Leistungen in diesem Ablauf nicht nochmals überprüft werden, müssen diese bei nachträglichen Änderungen ein weiteres Mal separat abgeschlossen/autorisiert werden.

Ausprägungen:
  • Für alle Tage/Leistungen des Zeitraums/der Liste (Standard)
  • Nur für relevante Tage/Leistungen des Zeitraums/der Liste

 Fehlender Tagesabschluss

Der Parameter "Fehlender Tagesabschluss" überprüft bei der Neuanlage einer Leistung, ob der Vortag bereits mit Tagesabschluss abgeschlossen worden ist (deaktiviert mit der Ausprägung "Keine Prüfung"). Die beiden Ausprägungen "Nur einen Hinweis anzeigen" und "Nacherfassungspflicht" entscheiden, ob der Anwender lediglich darauf hingewiesen wird oder ob das Programm vor der Neuanlage an diesem Tag zum vollständigen Abschluss des vorhergehenden Zeitraums zwingt. Ein Toleranzzeitraum kann über den Parameter Tage Toleranz aktiviert werden. Dieser Parameter wird bei der Leistungserfassung bei einer Änderung des Mitarbeiters und/oder Datums überprüft.

Bei der Verwendung von Dienstverhältnissen werden alle nicht ruhenden Dienstverhältnisse des Mitarbeiters überprüft (jedoch keine ruhenden Dienstverhältnisse oder Zeiträume OHNE Dienstverhältnis).

Meldung bei Ausprägung "Nur einen Hinweis anzeigen" in der Leistungserfassung:
 
1128704683000100780.png
 
Meldung bei Ausprägung "Nacherfassungspflicht" in der Leistungserfassung:

1128704683000100780_0.png

Ausprägungen:
  • Keine Prüfung (Standard)
  • Nur einen Hinweis anzeigen
  • Nacherfassungspflicht
Hintergrundinformationen
In der Rechnungsbearbeitung findet keine Überprüfung hinsichtlich der Parameter statt. Das bedeutet, dass eine Erfassung einer neuen Leistung in der Rechnungsbearbeitung auch (ohne Hinweis) möglich ist, auch wenn der Mitarbeiter den Tagesabschluss außerhalb der Toleranztage noch nicht durchgeführt hat. Dasselbe gilt auch für die Erfassung von Wertberichtigungen, Akontos oder Teilrechnungen.

Leistung kopieren/einfügen bzw. Vorlage einfügen 
Auch beim Einfügen einer kopierten Leistung bzw. beim Einfügen von Vorlagen wird überprüft, ob nicht abgeschlossene Vortage existieren. In diesem Fall erhalten Sie je nach ausgeführter Funktion folgende Meldung, wenn die Einstellung auf "Nur einen Hinweis anzeigen" steht:

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"Fehlender Tagesabschluss" am Mitarbeiterstamm
Es gibt die Möglichkeit, diesen Parameter für jeden einzelnen Mitarbeiter individuell zu steuern und damit diese hier allgemein hinterlegten Einstellungen zu übersteuern. Für diese Funktionalität steht am Mitarbeiterstamm (Fenster Mitarbeiter) das Feld "Fehlender Tagesabschluss" zur Verfügung.

Somit ist es beispielsweise möglich, dass ein Mitarbeiter A eine Nacherfassungspflicht hat und eine neue Leistung nur dann anlegen kann, wenn er zuvor alle offenen Tage abgeschlossen hat. Mitarbeiter B erhält hingegen nur eine Hinweismeldung, kann aber jederzeit Leistungen anlegen.

Das Feld "Fehlender Tagesabschluss" am Mitarbeiterstamm bietet folgende Ausprägungen:
  • Lt. Parametereinstellung *
  • Keine Prüfung
  • Nur einen Hinweis anzeigen
  • Nacherfassungspflicht
Beide Felder am Mitarbeiterstamm ("Tagesabschluss Toleranztage" und "Fehlender Tagesabschluss") sind unabhängig voneinander nutzbar und übersteuern jeweils den entsprechenden Parameter.

 Prüfung Tagesabschluss

Dieser Parameter überprüft, ob die Sollstunden am abzuschließenden Tag erfüllt worden sind. Der aktivierte Parameter liefert je nach Ausprägung beim Durchführen des Tagesabschlusses einen Hinweis oder eine Meldung, ob der betroffene Tag/alle betroffenen Tage ignoriert oder der gesamte Vorgang abgebrochen werden soll.

Steht der Parameter auf "Hinweis, wenn Sollstunden unterschritten wurden", erhalten Sie folgende Meldung, bei Klick auf "Ignorieren" oder "Alle ignorieren" läuft der Tagesabschluss weiter und die Tage werden dennoch abgeschlossen - es handelt sich hier ja nur um einen Hinweis. Dieselbe Meldung erscheint auch bei der Ausprägung "Nacherfassungspflicht wenn Sollstunden unterschritten wurden", die betroffenen Tage werden in diesem Fall aber nicht abgeschlossen.

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Bei der Ausprägung "Nacherfassungspflicht bei Abweichung von Zeitbuchungen" erhalten Sie folgende Abfrage, wenn Tage mit Abweichung gefunden werden - aufgrund der Nacherfassungspflicht werden die Tage beim Tagesabschluss übersprungen und nicht abgeschlossen. Am Ende dieses Vorganges erhalten Sie eine Sammelmeldung, in der alle nicht abgeschlossenen Tage dargestellt werden.

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Der Unterschied zwischen der Ausprägung "Nacherfassungspflicht wenn Sollstunden unterschritten wurden" und der Ausprägung "Nacherfassungspflicht bei Abweichungen von Zeitbuchungen" ist, dass bei der ersten Ausprägung die Sollstunden nicht unterschritten sein dürfen und bei der zweiten Ausprägung die Stunden der Zeitbuchungen mit den erfassten Stunden gleich sein müssen. Die Prüfung erfolgt mit den Sollstunden aus den Zeitbuchungen, wenn der Parameter Zeiterfassung die Ausprägung "Zeitbuchungen anzeigen" aufweist, ansonsten mit den Sollstunden aus dem Wochenmodell.

Ausprägungen:
  • Keine Prüfung
  • Hinweis wenn Sollstunden unterschritten wurden
  • Nacherfassungspflicht wenn Sollstunden unterschritten wurden
  • Nacherfassungspflicht bei Abweichungen von Zeitbuchungen
Hinweis: Anzeige Zeiterfassung am Mitarbeiterstamm 
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Steht das Feld Anzeige Zeiterfassung am Mitarbeiterstamm auf "Anzeige ohne Restzeitprüfung" oder "Keine Anzeige", hat die Parameter-Ausprägung "Nacherfassungspflicht bei Abweichungen von Zeitbuchungen" keine Auswirkung. Eine Meldung über die Nacherfassungspflicht erscheint in diesem Fall nicht.


 Auflösen Tagesabschluss

Der Parameter ermöglicht mit der Ausprägung "Arbeitsberichte bleiben geschlossen", wenn durch die Funktion "Tagesabschluss" der Tagesabschluss und die Autorisierung zusammen ausgeführt werden (siehe Parameter Autorisierung), dass das Auflösen des Tagesabschlusses wirklich nur das Auflösen des Tagesabschlusses bewirkt (und nicht wie üblich auch das Auflösen der Autorisierung). Mit der Ausprägung "Leistungen werden geöffnet" erfolgt beim Auflösen des Tagesabschlusses sowohl ein Auflösen des Tagesabschlusses als auch die Auflösung der Autorisierung.

Hinweise 
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Wird dieser Parameter mit der Ausprägung "Arbeitsberichte bleiben geschlossen" eingesetzt und der Parameter Tagesabschluss mit der Ausprägung "Tagesabschluss nur mit Zeitleistungen", so gilt auch nur für Zeitleistungen (Tätigkeit), dass diese durch das Auflösen des Tagesabschlusses nicht mehr bearbeitbar sind. Die Barauslagen können in diesem Modus jederzeit (unabhängig vom Tagesabschluss) separat aufgelöst/autorisiert werden.

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Wird dieser Parameter mit der Ausprägung "Arbeitsberichte bleiben geschlossen" eingesetzt und der Parameter Tagesabschluss mit der Ausprägung "Ohne Tagesabschluss", so gilt, dass die Autorisierung weder für Zeitleistungen (Tätigkeit) noch für Barauslagen (Artikel) aufgehoben werden kann. Dieser Parameter wird daher in diesem Szenario nicht empfohlen, da in dieser Konstellation ein Auflösen nicht nötig ist, damit neue Leistungen erfasst werden können.

Ausprägungen:
  • Leistungen werden geöffnet
  • Arbeitsberichte bleiben geschlossen
Hintergrundinformationen
Dieser Parameter ist vor allem für folgenden Hintergrund nützlich:

Meistens erfolgt ein Auflösen eines bereits getätigten Tagesabschlusses, wenn das Erfassen einer Leistung vergessen worden ist. Eine falsche Leistung kann anders behandelt werden (z. B. durch Umbuchung etc.). Somit werden bei totaler Auflösung des Tagesabschlusses und der Autorisierung auch jene Leistungen wieder zur Bearbeitung geöffnet, die im Normalfall unangetastet bleiben.

Trotzdem werden auch diese beim Setzen des erneuten Tagesabschlusses neu periodisiert, wenn der Tag in einer vergangenen Periode liegt (mit Minus- und Plusbuchungen in der neuen Periode). Genau dieser Parameter kann somit verhindern, dass die unangetasteten Leistungen trotz Auflösen des Tagesabschlusses in der gewünschten (Vor-)Periode abgerechnet werden können. In diesem Fall ist es somit sinnvoll, dass die Autorisierung nicht mehr aufgelöst wird. Dadurch bleiben die nicht zu ändernden Leistungen in der ursprünglichen Periode (siehe auch Periodenverwaltung).

 KORE-Prüfung

Mit diesem Parameter können Sie steuern, wie Leistungen, die bereits in die KORE verbucht worden sind, beim Auflösen der Autorisierung behandelt werden sollen.

Die Ausprägung "Hinweise anzeigen" stellt den Standard dar. Hier erfolgt ein Hinweis, dass die Leistung bereits in die KORE verbucht worden ist. Es besteht die Möglichkeit, den Hinweis zu ignorieren, alle zu ignorieren oder abzubrechen. Die Leistung kann wieder bearbeitet werden, wenn die Hinweise ignoriert werden.

Bei der Ausprägung "Auflösen verhindern" wird das Auflösen bereits verbuchter Leistungen in die KORE verhindert. Die betroffene Periode muss in der KORE aufgerollt werden, bevor die Leistungen aufgelöst und somit bearbeitet werden können.

Bei der Ausprägung "Inaktiv" erfolgt kein Hinweis, wenn eine Leistung bereits in die Kostenrechnung verbucht worden ist.

Ausprägungen:
  • Inaktiv
  • Hinweise anzeigen
  • Auflösen verhindern

 Tage Toleranz

Der Parameter "Tage Toleranz" arbeitet in Kombination mit dem LEA Parameter Fehlender Tagesabschluss. Der hier eingetragene Wert verschiebt den Prüfungsbeginn um X Tage nach hinten. Gültig ist jedoch immer der älteste nicht abgeschlossene Tag!

Die eingetragenen Tage werden auch beim modalen Aufruf der Leistungserfassung mit Eingabezwang berücksichtigt (siehe auch Eingabezwang und Vollständigkeitsprüfung in Leistungserfassung).
 
Hinweis 
Hinweis.png
Es gibt die Möglichkeit, diesen Parameter für jeden einzelnen Mitarbeiter individuell zu steuern und damit diese hier allgemein hinterlegten Einstellungen zu übersteuern. Für diese Funktionalität steht am Mitarbeiterstamm (Fenster Mitarbeiter) das Feld "Tagesabschluss Toleranztage" zur Verfügung.

Somit ist es beispielsweise möglich, dass für Mitarbeiter A drei Tage Toleranz gelten, wobei Mitarbeiter B jedoch zehn Tage Toleranz hat.

Beide Felder am Mitarbeiterstamm ("Tagesabschluss Toleranztage" und "Fehlender Tagesabschluss") sind unabhängig voneinander nutzbar und übersteuern jeweils den entsprechenden Parameter.

 Beginn Tageserfassung

Der Beginn der Tageserfassung begrenzt die Eingabe einer neuen Leistung in der Vergangenheit. Wird beispielsweise der 1.4.2025 eingetragen, können keine Leistungen vor diesem Datum erfasst werden. Ist hier kein Datum eingetragen, so wird der 1.1.2015 als Standardwert angenommen. Dieser Parameter wird vom Eintrittsdatum des Mitarbeiters übersteuert, falls hier ein jüngeres Datum eingetragen ist!

Aber auch für die Funktionen Zeitraum abschließen bzw. Zeitraum autorisieren spielt der Parameter eine Rolle. Das heißt der Tagesabschluss/die Autorisierung wird nicht vor diesem Datum durchgeführt (Beachten Sie auch folgende Informationen zum Beginndatum).

Weiters wird diese Einstellung für die Prüfung der abgeschlossenen Vorzeiträume in den Tagesabschluss-Ansichten (z. B. Tagesabschluss Mitarbeiter) herangezogen.

Im Rahmen der Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle werden ebenfalls keine Daten vor diesem Stichtag berücksichtigt.

 Leistungen ohne Stunden vor Tagesabschluss löschen

Bei aktiviertem Parameter werden bei Tagesabschluss jene Leistungen gelöscht, die keine Stunden aufweisen.
 

 Prüfung Selbstkostensatz

Dieser Parameter aktiviert eine Prüfung, die den Tagesabschluss bzw. die Autorisierung nicht zulässt, wenn für den Mitarbeiter kein gültiger Selbstkostensatz ermittelt werden kann. Bei aktiviertem LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen wird die Prüfung bereits beim Abspeichern der Leistung durchgeführt. Die Prüfung umfasst Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind. Die Standardausprägung dieses Parameters ist "Ja".

Wenn das Programm bei aktiver Prüfung eine Leistung identifiziert, die von einem fehlenden Selbstkostensatz betroffen ist, erhalten Sie folgende Meldung: "Es konnte kein Selbstkostensatz ermittelt werden! Der betreffende Tag kann nicht abgeschlossen bzw. die betreffende Leistung nicht autorisiert werden."

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Beachten Sie, dass die Meldung auch dieselben Hinweise ausgibt, wenn die Prüfung bereits beim Speichern der Leistung anschlägt. In diesem Fall könnte zwar der betreffende Tag nicht abgeschlossen bzw. die betreffende Leistung nicht autorisiert werden, aber das Fehlen des Selbstkostensatzes verhindert bereits das Speichern der problematischen Leistung.

Sind mehrere Leistungen betroffen oder beim Zeitpunkt des Tagesabschlusses / der Autorisierung mehrere Ergebnisse auszugeben, erhalten Sie in der Meldung auch noch Hinweise darauf, welche Leistung genau betroffen ist.

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 Verrechnungssätze prüfen

Der Parameter "Verrechnungssätze prüfen" aktiviert eine Prüfung, welche den Tagesabschluss bzw. die Autorisierung nicht zulässt, wenn für den Mitarbeiter kein gültiger Verrechnungssatz ermittelt werden kann. Bei aktiviertem LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen wird die Prüfung bereits beim Abspeichern der Leistung durchgeführt. Die Prüfung umfasst Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind. Die Standardausprägung dieses Parameters ist "Ja".

Wenn dieser Parameter aktiv ist, werden alle Leistungen auf ihren Verrechnungssatz geprüft und zwar unabhängig davon, ob diese Tätigkeiten produktiv, unproduktiv, verrechenbar oder nicht verrechenbar sind. Es ist also zusätzlich zwingend nötig, für Leistungen, die mit € 0,00 bewertet werden müssen, auch einen Verrechnungssatz in der Höhe von € 0,00 anzulegen (z. B. unproduktive oder nicht verrechenbare Tätigkeiten).

Wenn das Programm bei aktiver Prüfung eine Leistung identifiziert, die von einem fehlenden Verrechnungssatz betroffen ist, erhalten Sie folgende Meldung: "Es konnte kein Verrechnungssatz ermittelt werden! Der betreffende Tag kann nicht abgeschlossen bzw. die betreffende Leistung nicht autorisiert werden."

1128705139000100780_0.png

Beachten Sie, dass die Meldung auch dieselben Hinweise ausgibt, wenn die Prüfung bereits beim Speichern der Leistung anschlägt. In diesem Fall könnte zwar der betreffende Tag nicht abgeschlossen bzw. die betreffende Leistung nicht autorisiert werden, aber das Fehlen des Verrechnungssatzes verhindert bereits das Speichern der problematischen Leistung.

Sind mehrere Leistungen betroffen oder beim Zeitpunkt des Tagesabschlusses / der Autorisierung mehrere Ergebnisse auszugeben, erhalten Sie in der Meldung auch noch Hinweise darauf, welche Leistung genau betroffen ist.

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 Prüfung Herstellkostensatz

Dieser Parameter aktiviert eine Prüfung, welche den Tagesabschluss bzw. die Autorisierung nicht zulässt, wenn für den Mitarbeiter kein gültiger Herstellkostensatz ermittelt werden kann. Bei aktiviertem LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen wird die Prüfung bereits beim Abspeichern der Leistung durchgeführt. Die Prüfung umfasst Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind. Die Standardausprägung dieses Parameters ist "Nein", da es nicht immer üblich ist, Herstellkosten auszuwerten.

Wenn das Programm bei aktiver Prüfung eine Leistung identifiziert, die von einem fehlenden Herstellkostensatz betroffen ist, erhalten Sie folgende Meldung: "Es konnte kein Herstellkostensatz ermittelt werden! Der betreffende Tag kann nicht abgeschlossen bzw. die betreffende Leistung nicht autorisiert werden."

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Beachten Sie, dass die Meldung auch dieselben Hinweise ausgibt, wenn die Prüfung bereits beim Speichern der Leistung anschlägt. In diesem Fall könnte zwar der betreffende Tag nicht abgeschlossen bzw. die betreffende Leistung nicht autorisiert werden, aber das Fehlen des Herstellkostensatzes verhindert bereits das Speichern der problematischen Leistung.

Sind mehrere Leistungen betroffen oder beim Zeitpunkt des Tagesabschlusses / der Autorisierung mehrere Ergebnisse auszugeben, erhalten Sie in der Meldung auch noch Hinweise darauf, welche Leistung genau betroffen ist.

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 Tagesabschluss-Übersicht

Dieser Parameter legt fest, wie sich die Anzeige in den Tagesabschlussansichten (Tagesabschluss Mitarbeiter) darstellt. Die Ausprägung "Mit Soll-Ist-Vergleich" verwendet Farben mit folgender Bedeutung:
  • Ein roter Hintergrund kennzeichnet Tage mit Sollstunden, an denen noch keine Leistungen erfasst worden sind.
  • Ein gelber Hintergrund kennzeichnet Tage mit Sollstunden, an denen noch nicht alle Leistungen erfasst worden sind.
  • Ein grauer Hintergrund kennzeichnet Tage mit Sollstunden, an denen alle Leistungen erfasst worden sind.
  • Ein weißer Hintergrund kennzeichnet Tage ohne Sollstunden.

Die Ausprägung "Ohne Soll-Ist-Vergleich" verwendet hingegen ein Leistungssymbol, um anzuzeigen, ob für den jeweiligen Tag bereits Leistungen erfasst sind. Tage ohne Leistungen werden "leer" angezeigt.

Ausprägungen:
  • Mit Soll-Ist-Vergleich
  • Ohne Soll-Ist-Vergleich 

 Von-/Bis-Zeit prüfen

Dieser Parameter kann zur Überprüfung eingesetzt werden, ob sich die "Von-Zeit" und die "Bis-Zeit" jeder Leistung nicht mit anderen Leistungen überschneiden. Weiters wird kontrolliert, ob die Stunden der Spalte "Stunden" den Stunden, welche sich aus der Von-Zeit und der Bis-Zeit ergeben, entsprechen. (Dieser Parameter wird im Zusammenspiel mit dem Parameter Von-Zeit vorschlagen eingesetzt.)

Die Ausprägung "Nein" bewirkt keine Prüfung. Die Ausprägung "Ja, mit Hinweis beim Tagesabschluss" bringt dem Anwender Meldungen beim Tagesabschluss, wenn die Prüfung Unstimmigkeiten ergibt - die Tage werden aber abgeschlossen (es handelt sich hier nur um einen Hinweis). Bei der Ausprägung "Ja, und Abbruch beim Tagesabschluss" erscheinen diese Meldungen genauso, bei Klick auf "Alle ignorieren" werden die betroffenen Tage aber übersprungen und nicht abgeschlossen (Nacherfassungspflicht). Am Ende dieses Vorganges erhalten Sie für einen besseren Überblick eine Sammelmeldung, in der alle nicht abgeschlossenen Tage angeführt sind. 

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Hinweis 
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Bei dieser Prüfung werden Leistungen mit negativen Stundenwerten nicht berücksichtigt.

Ausprägungen:
  • Nein (Standard)
  • Ja, mit Hinweis beim Tagesabschluss
  • Ja, und Abbruch beim Tagesabschluss 

 Ausbuchen, wenn nicht verrechenbar

Ist der Parameter "Ausbuchen, wenn nicht verrechenbar" aktiviert, werden "nicht verrechenbare" Leistungen beim Speichern der Leistung sofort ausgebucht.

Erfolgt die Fertigstellung der Leistung ausschließlich bei der Autorisierung, wird die Ausbuchung erst mit diesem Zeitpunkt durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist egal, ob die Autorisierung in der Leistungserfassung (oder auch verbunden mit dem Tagesabschluss), beim Aufbereiten der Honorarnote (siehe Parameter Leistungen autorisieren) oder direkt durch die Erfassung in der Fakturierung geschieht.
 
Das Kennzeichen Ist verrechenbar auf der Leistung, welches steuert, ob eine Leistung verrechenbar oder nicht verrechenbar ist, wird vom Feld Verrechenbar des Artikel- bzw. Tätigkeitsstammes übernommen.
 

 Automatische Bewertung nicht verrechenbarer Leistungen

Es gibt die Möglichkeit zu entscheiden, wie "nicht verrechenbare" Leistungen beim Speichern der Leistung bewertet werden sollen. Erfolgt die Fertigstellung der Leistung ausschließlich bei der Autorisierung, erfolgt die Berücksichtigung des Parameters erst an dieser Stelle.

Die Bewertung kann über folgende Ausprägungen gesteuert werden:

Keine Automatik
Die Leistungen werden mit den zugrunde liegenden Stundensätzen, also sowohl mit Selbstkostensätzen als auch mit Verrechnungssätzen, bewertet.
Hinweis: Diese Option wurde bis zur Version 25.45 als Standard-Einstellung ausgeliefert.
Stundensatz auf 0 stellen (Standard)
Diese Option bewirkt ein Originalhonorar in Höhe von "0,00" und somit auch ein Honorar von "0,00" und hat keine Auswirkung auf den DBII. Der Verrechnungssatz (Stundensatz für Verrechnung) wird für die Leistung ebenfalls auf den Wert "0,00" gestellt.
Hinweis: Die Leistung wird aber weiterhin mit Selbstkostensätzen bewertet, sodass sich Selbstkosten ergeben und damit ein DBI entsteht.
Nur Honorar auf 0 stellen
Diese Option bewirkt eine Veränderung des tatsächlichen Honorares, wodurch die Differenz zwischen Originalhonorar und tatsächlichem Honorar im DBII sichtbar wird. Der jeweils gültige Verrechnungssatz wird ermittelt, das Originalhonorar bleibt bestehen, nur das Honorar selbst wird auf den Wert "0,00" gestellt.
Hinweis: Die Leistung wird weiterhin mit Selbstkostensätzen bewertet, sodass sich Selbstkosten ergeben und damit ein DBI entsteht.
 
Das Kennzeichen Ist verrechenbar auf der Leistung, welches steuert, ob eine Leistung verrechenbar oder nicht verrechenbar ist, wird vom Feld Verrechenbar des Artikel- bzw. Tätigkeitsstammes übernommen.

 Verrechnungsfirma höchste Priorität

Über diesen Parameter kann geregelt werden, von welchen Stammdaten vorrangig die Verrechnungsfirma ermittelt werden soll. Mit der Ausprägung "Standard" ist die Verrechnungsfirma aus dem Projekt (welche im Feld Gehört zu Firma hinterlegt ist) am höchsten priorisiert, mit der Ausprägung "Firma laut Leistungsumfang" ist die Verrechnungsfirma, welche sich aus dem Leistungsumfang des Projekt bzw. des Kunden/Rechnungsempfängers ergibt, höherrangig.
 
Ausprägungen:
  • Standard
  • Firma laut Leistungsumfang 

 Zeitbuchungen vor Tagesabschluss importieren

Über diesen Parameter kann die Übergabe der Zeitbuchungen bei der Funktion Tagesabschluss (egal zu welchem Zeitpunkt die Autorisierung stattfindet) aktiviert werden, sodass aus den Zeitbuchungen automatisch Leistungen entstehen. Sinnvollerweise wird dieser Parameter vor allem bei Nichtleistungszeiten eingesetzt werden (siehe Verbindungen zwischen den Paketen Leistungserfassung und ZEIT). 

 Leistung beim Speichern fertigstellen

Der aktivierte Parameter "Leistung beim Speichern fertigstellen" bewirkt, dass bei jedem Speichern einer Leistung alle Informationen für die Leistung wie bei der Autorisierung ermittelt werden (z. B. Stundensätze, Abteilungsleitung/Geschäftsführung, Verrechnungsfirma, Rechnungsempfänger usw.), aber der Leistungsstatus noch auf nicht autorisiert (konkret "In Bearbeitung") bleibt. Bei Autorisierung erfolgt eine Aktualisierung, um alle Informationen für die Leistung auf der Leistung aktuell zu fixieren.

Wird der Parameter "Leistung beim Speichern fertigstellen" deaktiviert, werden diese Leistungsbestandteile (wie oben beispielhaft erwähnt) erst bei Autorisierung ermittelt und fixiert.

Im Standard wird der Parameter "Leistung beim Speichern fertigstellen" aktiviert ausgeliefert: Die Fertigstellung der Leistung erfolgt also bereits beim Speichern der Leistung.

Das zieht zwar Performancenachteile beim Speichern der Leistung nach sich, die sich in der Regel nicht beim Anwender bemerkbar machen, allerdings können damit folgende Umstände berücksichtigt werden, da sich bereits alle Informationen auf der Leistung befinden:
  • Bei Auswertungen vom Typ "Offene Leistungen" können auch noch nicht autorisierte Leistungen richtig in der Sortierung ausgewiesen werden (z. B. unter dem richtigen Rechnungsempfänger).

  • Bei Aufbereitung nach Abteilungsleitung oder Geschäftsführung mit gleichzeitiger Autorisierung können noch nicht autorisierte Leistungen auch unter der richtigen Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung aufbereitet werden.

  • Beim Hinzufügen von offene Leistungen mit gleichzeitiger Autorisierung können auch noch nicht autorisierte Leistungen entsprechend der vorgenommenen Filtereinstellung in Einstiegsfeld, Funktion und Combobox (Stichwort: Abteilungsleitung/Geschäftsführung der Rechnung, Periodisierung) korrekt gelistet werden.

  • Bei Aufbereitung mit Rechnungsempfängern und gleichzeitiger Autorisierung können noch nicht autorisierte Leistungen auch unter dem richtigen Rechnungsempfänger aufbereitet werden.

  • Wird mit Arbeitsgängen gearbeitet, wird bereits beim Speichern der Leistung automatisch ein Arbeitsgang erzeugt. Weiters werden die Leistungen bereits beim Speichern einem bestehenden Arbeitsgang zugeordnet, damit die Iststunden aus der Leistungserfassung sofort für die Personaleinsatzplanung oder das Klientenmonitoring zur Verfügung stehen.

  • Fehlende Daten werden bereits als Vorabkontrolle beim Abspeichern der Leistung überprüft (siehe z. B. LEA Parameter Prüfung Selbstkostensatz, Verrechnungssätze prüfen, Prüfung Herstellkostensatz)
Hintergrundinformationen
Die Fertigstellung der Leistung wirkt sich auch bei sämtlichen Importen in die Leistungserfassung aus. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Themendokumentation LEA Tagesabschluss und Autorisierung.

Hinweis 
Hinweis.png
Beim standardmäßig aktiven Parameter werden auch die Kostentypen für die LEA-KORE-Anbindung (aufwandseitig) bereits beim Speichern der Leistung ermittelt.

Damit Stammdatenänderungen zwischen dem Speichern und der Autorisierung der Leistung keine problematischen Auswirkungen haben, werden die Kostentypen der Leistung daher bei jedem weiteren Speichervorgang (z. B. nach einer Bearbeitung) und im Zuge der Autorisierung von Leistungen gelöscht und neu ermittelt, sofern auch der Parameter Automatische Kostentypenermittlung aktiv ist.

Es sind jedoch nur jene Kostentypen der Leistung davon betroffen, für die in den Parametern auch Prioritäten hinterlegt sind, da diese bei erneuter Autorisierung auch wieder neu ermittelt werden würden.
Die einzige Ausnahme bildet der Parameter Kostentypenfindung. Ist diese statt der genannten Kostentypen-Prioritäten im Einsatz, so werden weiterhin immer alle Kostentypen der Leistung neu ermittelt.
 

 Ab Datum auflösen

Setzt man diesen Parameter auf "Nur für aktuellen Mitarbeiter zulassen", so kann bei der Funktion Tagesabschluss ab Datum auflösen und bei der Funktion Autorisierung ab Datum auflösen der Mitarbeiter nicht mehr gewechselt und auch nicht auf "Alle" umgestellt werden. Bei der Ausprägung "Für alle Mitarbeiter zulassen" besteht diese Einschränkung nicht.
 
Ausprägungen:
  • Für alle Mitarbeiter zulassen
  • Nur für aktuellen Mitarbeiter zulassen 

 Reisekosten-Änderung nach Tagesabschluss zulässig

Änderungen im Zuge der Reisekostenabrechnung für Dienstreisen im Paket LOHN werden auch nach dem Tagesabschluss in der Leistungserfassung noch in die LEA übernommen, wenn dieser Parameter auf "Ja" steht (Standard).

Wird die Ausprägung auf "Nein" gesetzt, so darf an Tagen mit bereits durchgeführtem Tagesabschluss keine Änderung an einer Dienstreise mehr in die LEA übertragen werden.

Folgende Meldung erscheint in diesem Fall, wobei die Genehmigung/Fertigmeldung im LOHN durchgeführt, jedoch keine Überleitung angestoßen wird:

713113673043633.png

Details hierzu finden Sie in der Hilfe zum Thema Anbindung an die Dienstreiseerfassung.

 Tagesabschluss Prüfung

Mithilfe dieses Parameters kann via Makro eine Prüfung vor der Durchführung des Tagesabschlusses durchgeführt werden. Das hier platzierte Makro wird pro Mitarbeiter und Tag in allen möglichen Tagesabschluss-Varianten ausgeführt.

Details zu dieser Prüfungsmöglichkeit finden Sie in der Hilfe zum Thema Tagesabschluss Prüfung (Makro).

 Mitarbeitersortierung

Standardgemäß werden die Tabellen der Tagesabschluss-Fenster (Tagesabschluss Mitarbeiter, Tagesabschluss Abteilungsleitung, Tagesabschluss Geschäftsführung und Tagesabschluss Abteilung) nach Mitarbeitername sortiert dargestellt. Mit diesem Parameter können Sie die Vorgabe setzen, ob die Tabelle nach Mitarbeitername oder nach Mitarbeiternummer sortiert wird. Eine individuelle Abänderung der Sortierung im Fenster mit Doppelklick auf die Spaltenüberschrift ist möglich, aber nicht dauerhaft abspeicherbar. Ein neuerlicher Einstieg in das Fenster wendet wieder die Sortierung laut Parameter an.

Ausprägungen:
  • Nach Name
  • Nach Nummer 

 Zeitraum abschließen/autorisieren bis

Mit diesem Parameter können Sie das Startdatum des Tagesabschlusses bzw. der Autorisierung definieren, wenn Sie mit der Funktion "Zeitraum abschließen/autorisieren" in den Leistungserfassungs-Fenstern arbeiten. Im Parameter werden die Vormonate durch die Eingabe positiver ganzer Zahlen definiert. Das Startdatum ermittelt sich folglich aus dem "Bis Datum" des Fensters Zeitraum abschließen bzw. Zeitraum autorisieren abzüglich der definierten Vormonate.

Standardmäßig steht der Parameter auf "12 Vormonate". Besonders bei der erstmaligen Einrichtung der Leistungserfassung oder bei der Übernahme von anderen Datenbanken empfiehlt es sich, den Zeitraum kurzfristig außerhalb des Standards zu erweitern und danach für eine bessere Performance wieder zu verkürzen.

Bitte beachten Sie, dass das Programm aufgrund fehlerhaft gesetzter Tagesabschlüsse/Autorisierungen auch weiter in die Vergangenheit prüfen kann, in letzter Instanz aber immer auf die hinterlegten Monate in diesem LEA Parameter zurückfällt. In diesem speziellen Fall können lange Ladezeiten entstehen, die nur durch das Auflösen der fälschlich gesetzten Tagesabschlüsse/Autorisierungen bereinigt bzw. verkürzt werden können.

Beispiel
Beispiel.png
Während eines ruhenden Dienstverhältnisses (z. B. Mutterschutz) weisen einige Tage fälschlicherweise den Tagesabschluss auf. Wenn nun die Autorisierung für einen Zeitraum durchgeführt wird, prüft das Programm auch diese Tage mit Tagesabschluss in der Vergangenheit, kann diese aber nicht autorisieren. In diesem Fall müssen die Tage des ruhenden Dienstverhältnisses aufgelöst werden, um den Umstand zu bereinigen und kürzere Ladezeiten beim Autorisieren zu erhalten.

 LOHN Sätze bei Tagesabschluss sperren

Im aktiven Zustand verhindert dieser Parameter, dass LOHN Sätze von Leistungen, unabhängig vom Erstellkennzeichen, nach dem Tagesabschluss/der Autorisierung geändert, gelöscht oder ergänzt werden können.

 Import Zeitprotokolle

 Sammelkunde

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.
Für den als "Sammelkunden" hinterlegten Kunden werden diejenigen Zeitprotokolle, für die kein Kunde vom Programm ermittelt werden konnte, als Leistung angelegt.
 

 Unklare Kunden übernehmen

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.
Der Parameter entscheidet, ob Zeitprotokolle, für die weder ein Kunde noch ein Sammelkunde (weil die Einstellung Sammelkunde nicht befüllt ist) vom Programm ermittelt werden konnte, als Leistung (ohne Kunde) abgelegt werden sollen. Bei Deaktivierung werden solche Protokolle ignoriert und keine Leistung daraus erzeugt.
 

 Rundungsmodus

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.
Der Parameter entscheidet, ob die mitprotokollierte Dauer eines Programmeinstiegs für die Stunden in der Leistungserfassung gerundet übernommen werden soll. Wenn ja, stehen die Möglichkeiten "Kaufmännische Rundung", "Aufrunden auf nächste Rundungsgröße" und "Abrunden auf nächste Rundungsgröße" zur Verfügung, wobei die Rundungsgröße aus dem Parameter Rundungsgröße (in Min) ermittelt wird. Wenn nicht gerundet werden soll, muss die Ausprägung "Keine Rundung" verwendet werden.
 
Ausprägungen:
  • Keine Rundung
  • Kaufmännische Rundung
  • Aufrunden auf nächste Rundungsgröße
  • Abrunden auf nächste Rundungsgröße 

 Rundungsgröße (in Min.)

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.
In diesem Parameter ist festzulegen, auf welche Rundungsgröße die mitprotokollierte Dauer eines Programmeinstiegs für die Stunden in der Leistungserfassung gerundet werden soll, wenn der Parameter Rundungsmodus entsprechend auf auf- oder abrunden auf nächste Rundungsgröße" eingestellt ist.
 

 Ermittlung Bezugsmonat

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.
Über diesen Parameter kann die Ermittlung des Bezugsmonats für die Leistung aus den Zeitprotokollen gesteuert werden. Möglich ist "Monat aus Zeitprotokoll", wobei in diesem Fall der aktuelle Monat als Bezugsmonat übernommen wird. "Monat immer aus FIBU ermitteln" bedeutet, dass der Buchungsmonat aus der FIBU (Programmeinstieg PR03) als Bezugsmonat ermittelt wird. "Monat aus FIBU wenn unklar" berücksichtigt ebenfalls den Buchungsmonat aus der FIBU, wenn aus dem Zeitprotokoll kein Bezugsmonat ermittelt werden konnte.
 
Ausprägungen:
  • Monat aus Zeitprotokoll
  • Monat aus FIBU wenn unklar
  • Monat immer aus FIBU ermitteln

 Mindestzeit (in Sekunden)

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.
Über diesen Parameter kann das Anlegen von Leistungen im Zuge des Imports Zeitprotokolle verhindert werden, wenn die mitprotokollierte Dauer eines Programmeinstiegs eine bestimmte Mindestzeit unterschreitet (z. B. wenn ein Anwender nur kurz in ein Programm einsteigt, um etwas nachzusehen).

 Import Zeitprotokolle

Dieser Parameter weist keine Funktionalität auf und wird in Kürze aus dem Programm entfernt.

 Import/Export

Dieser Parameter ist momentan nicht in Verwendung.

 Auto-Buchungen

 Termine

Tätigkeit Termine
In diesem Parameter ist die Hinterlegung einer Tätigkeit möglich, die automatisch auf die Leistungen übergeben wird, welche im Zuge der Funktion Termine importieren erzeugt werden.
 
Leistungstext Termine
Im Zuge der Funktion Termine importieren entscheidet der Parameter, ob der Leistungstext der erzeugten Leistung aus dem Terminbetreff (= Feld "Betreff") oder aus dem Termintext (= Feld "Langtext") übernommen wird.

Ausprägungen:
  • aus Terminbetreff
  • aus Termintext 

 Telefonprotokoll

 Tätigkeit Telefonprotokoll

Über diesen Parameter kann eine Tätigkeit hinterlegt werden, welche für die Ermittlung der Tätigkeit im Zuge des Imports von Telefonprotokollen verwendet wird. Für nähere Informationen beachten Sie bitte das Kapitel Ermittlung der Tätigkeit in der Hilfe zum Thema "Import Telefonprotokolle".
 

 Tätigkeit für verr. Telefonprotokolle

Über diesen Parameter kann eine Tätigkeit hinterlegt werden, welche für die Ermittlung der Tätigkeit im Zuge des Imports von verrechenbaren Telefonprotokollen verwendet wird. Für nähere Informationen beachten Sie bitte das Kapitel Ermittlung der Tätigkeit in der Hilfe zum Thema Import Telefonprotokolle.

 Übernahme

Dieser Parameter entscheidet, ob nur verrechenbare Telefonprotokolle in die Leistungserfassung übernommen werden sollen (entscheidend ist somit das Feld 9 "Wird verrechnet" des Telefonprotokolls) oder ob alle Telefonprotokolle berücksichtigt werden sollen (siehe auch Hilfe zum Thema Import Telefonprotokolle).
 
Ausprägungen:
  • Verrechenbare
  • Alle 

 Summieren bis X Minuten

Über diesen Parameter kann geregelt werden, dass Telefonprotokolle bis zu dieser Dauer in Minuten aufsummiert und dann zu einer Leistung zusammengefasst und in die Leistungserfassung übernommen werden (siehe auch Hilfe zum Thema Import Telefonprotokolle).
 
Achtung!
Achtung.png
Die Dauer wird kaufmännisch gerundet, aufsummiert werden Telefonprotokolle bis inklusive der X Minuten.

 Kunde für summierte Daten

Über diesen Parameter kann der Kunde festgelegt werden, für welchen die Leistung aus den aufsummierten Telefonprotokollen angelegt wird (siehe auch Hilfe zum Thema Import Telefonprotokolle).

 Text für summierte Daten

Mit diesem Parameter kann der Leistungstext festgelegt werden, der für die Leistung aus den aufsummierten Telefonprotokollen herangezogen werden soll (siehe auch Hilfe zum Thema Import Telefonprotokolle).
 

 Post

 Tätigkeit Post

Über diesen Parameter wird eine Tätigkeit hinterlegt, die automatisch auf die Leistungen übergeben wird, welche im Zuge der Funktionalität Automatische Zeitbuchung aus Erfassung Poststücke erzeugt werden.
 

 Firmenbuchauszug

 Artikel

Auf diesem Artikel wird bei Erstellung eines kostenpflichtigen Firmenbuchauszuges (signiert oder unsigniert) im Kundenstamm in der Leistungserfassung eine Barauslage auf dem in der Mitarbeiterermittlung angegebenen Mitarbeiter erfasst. Handelt es sich dabei um einen fiktiven Mitarbeiter, ist im Artikelstamm dieses Artikels das Feld Leistung autorisieren zu aktivieren. Die Aktivierung ist notwendig, damit diese Leistungen in Honorarnoten übernommen werden, da für fiktive Mitarbeiter in der Regel kein Tagesabschluss durchgeführt wird.

Bitte beachten Sie, dass für den hinterlegten Artikel auch ein entsprechender Verrechnungspreis (bzw. eventuell auch ein Selbstkostenpreis) in den Artikelpreisen angelegt sein muss, damit die Barauslage bewertet werden kann.

 Artikel für Auszug mit hist. Daten

Auf diesem Artikel wird bei Erstellung eines kostenpflichtigen Firmenbuchauszuges (mit historischen Daten) im Kundenstamm in der Leistungserfassung eine Barauslage auf dem in der Mitarbeiterermittlung angegebenen Mitarbeiter erfasst. Handelt es sich dabei um einen fiktiven Mitarbeiter, ist im Artikelstamm dieses Artikels das Feld Leistung autorisieren zu aktivieren. Die Aktivierung ist notwendig, damit diese Leistungen in Honorarnoten übernommen werden, da für fiktive Mitarbeiter in der Regel kein Tagesabschluss durchgeführt wird.

Ist dieser Parameter leer und wird dennoch ein Auszug mit historischen Daten durchgeführt, so verwendet das Programm den Artikel aus dem Parameter Artikel für die Anlage der Barauslage.

Bitte beachten Sie, dass für den hinterlegten Artikel auch ein entsprechender Verrechnungspreis (bzw. eventuell auch ein Selbstkostenpreis) in den Artikelpreisen angelegt sein muss, damit die Barauslage bewertet werden kann.

 Mitarbeiterermittlung

Für die Ermittlung des Mitarbeiters für die Leistungserfassung gibt es den Parameter "Mitarbeiterermittlung" mit zwei Ausprägungen:

1405945773000003990_0.png

Die Standardausprägung der Einstellung ist "Fixer Mitarbeiter".
Das bedeutet, dass der in der darunterliegenden Einstellung Mitarbeiter hinterlegte Mitarbeiter für die Leistungserfassung herangezogen wird:

1405945773000003990.png

Stellen Sie den Parameter auf die Ausprägung "Ausführender Mitarbeiter", so wird die Leistung für den Mitarbeiter erstellt, der den Auszug abruft.
 

 Mitarbeiter

Auf diesem Mitarbeiter wird bei Erstellung eines kostenpflichtigen Firmenbuchauszuges im Kundenstamm in der Leistungserfassung die Barauslage auf dem oberhalb hinterlegten Artikel erfasst. Ist hier kein Mitarbeiter hinterlegt und der Parameter Mitarbeiterermittlung steht auf "Fixer Mitarbeiter", wird die Barauslage für den Firmenbuchauszug nicht erstellt.

 WiEReG-Auszug

 Artikel einfacher Auszug

Auf diesem Artikel wird beim Abruf eines einfachen WiEReG-Auszugs im Kundenstamm bzw. in der Geldwäsche-Richtlinie eine Barauslage auf dem in der Mitarbeiterermittlung eingestellten Mitarbeiter erfasst. Handelt es sich dabei um einen fiktiven Mitarbeiter, ist im Artikelstamm dieses Artikels das Feld Leistung autorisieren zu aktivieren. Die Aktivierung ist notwendig, damit diese Leistungen in Honorarnoten übernommen werden, da für fiktive Mitarbeiter in der Regel kein Tagesabschluss durchgeführt wird.

Bitte beachten Sie, dass für den hinterlegten Artikel auch ein entsprechender Verrechnungspreis (bzw. eventuell auch ein Selbstkostenpreis) in den Artikelpreisen angelegt sein muss, damit die Barauslage bewertet werden kann. Details lesen Sie in der Themendokumentation WiEReG.

 Artikel erweiterter Auszug

Auf diesem Artikel wird beim Abruf eines erweiterten WiEReG-Auszugs im Kundenstamm bzw. in der Geldwäsche-Richtlinie eine Barauslage auf dem in der Mitarbeiterermittlung eingestellten Mitarbeiter erfasst. Handelt es sich dabei um einen fiktiven Mitarbeiter, ist im Artikelstamm dieses Artikels das Feld Leistung autorisieren zu aktivieren. Die Aktivierung ist notwendig, damit diese Leistungen in Honorarnoten übernommen werden, da für fiktive Mitarbeiter in der Regel kein Tagesabschluss durchgeführt wird.

Bitte beachten Sie, dass für den hinterlegten Artikel auch ein entsprechender Verrechnungspreis (bzw. eventuell auch ein Selbstkostenpreis) in den Artikelpreisen angelegt sein muss, damit die Barauslage bewertet werden kann. Details lesen Sie in der Themendokumentation WiEReG.

Ist dieser Parameter leer und wird dennoch ein erweiterter Auszug durchgeführt, so verwendet das Programm den Artikel aus dem Parameter Artikel einfacher Auszug für die Anlage der Barauslage.

 Mitarbeiterermittlung

Für die Ermittlung des Mitarbeiters für die Leistungserfassung gibt es den Parameter "Mitarbeiterermittlung" mit zwei Ausprägungen:

1405945773000003990_0.png

Die Standardausprägung der Einstellung ist "Fixer Mitarbeiter". Das bedeutet, dass der in der darunterliegenden Ausprägung Mitarbeiter hinterlegte Mitarbeiter für die Leistungserfassung herangezogen wird:

1405945773000003990.png

Stellen Sie den Parameter auf die Ausprägung "Ausführender Mitarbeiter", so wird die Leistung für den Mitarbeiter erstellt, der den Auszug abruft.
 

 Mitarbeiter

Auf diesem Mitarbeiter wird bei Erstellung eines WiEReG-Auszugs im Kundenstamm bzw. in der Geldwäsche-Richtlinie in der Leistungserfassung die Barauslage auf dem oberhalb hinterlegten Artikel erfasst. Ist hier kein Mitarbeiter hinterlegt und der Parameter Mitarbeiterermittlung steht auf "Fixer Mitarbeiter", wird die Barauslage für den WiEReG-Auszug nicht erstellt. Details lesen Sie in der Themendokumentation WiEReG.

 Import

 Projektsperre

Dieser Parameter regelt die Projektprüfung beim Leistungen importieren sowie im Zusammenhang mit der Anbindung an die Dienstreiseerfassung. Der Parameter regelt, ob ein Leistungsimport auf gesperrte oder nicht bebuchbare Projekte auch dann möglich ist, wenn der Tagesabschluss am Zieltag bereits durchgeführt wurde.

Die Standardausprägung ist "Leistungen nicht importieren". Das bedeutet, dass eine Leistung auf einen abgeschlossenen Tag nicht mehr importiert werden kann, wenn diese auf einem gesperrten oder nicht mehr bebuchbaren Projekt landen würde.

Weist dieser Parameter die Ausprägung "Importieren und nicht autorisieren" auf, so wird die Leistung mit dem gesperrten oder nicht mehr bebuchbaren Projekt importiert, der Tagesabschluss des betroffenen Tages wird jedoch aufgelöst.

Weitere Informationen zur Behandlung etwaiger Projektsperren erhalten Sie in der Hilfe zum Thema Behandlung der Projektsperre in der NTCS LEA.

 ER-Kontrolle

 Artikel bei Neuanlage

Dieser Artikel wird für Barauslagen aus der ER-Kontrolle vorgeschlagen. Der Artikel kann jedoch direkt bei der Erfassung der Barauslage manuell übersteuert werden.

Näheres zu diesem Thema finden Sie in der Hilfe zum Fenster Barauslagen (LEA-Verbuchung aus Buchen/ER-Kontrolle).


 Mitarbeiter bei Neuanlage

Dieser Mitarbeiter wird für Barauslagen aus der ER-Kontrolle vorgeschlagen. Der Mitarbeiter kann jedoch direkt bei der Erfassung der Barauslage manuell übersteuert werden. Sollte hier kein Mitarbeiter eingetragen sein, so wird immer der Mitarbeiter des aktuellen NTCS Benutzers verwendet.

Näheres zu diesem Thema finden Sie in der Hilfe zum Fenster Barauslagen (LEA-Verbuchung aus Buchen/ER-Kontrolle).

 Zeilenverrechnung

 Allgemein

 Mitarbeiter aus User-ID ermitteln

Der LEA Parameter "Mitarbeiter aus User-ID ermitteln" entscheidet, ob durch die Zeilenverrechnung übernommene Zeilen aus den Paketen FIBU oder LOHN unter jenen Mitarbeitern angelegt werden sollen, welche tatsächlich die Buchungen gebucht oder die Lohnabrechnungen durchgeführt haben.

Damit wird der LEA Parameter nur für folgende Ermittlungsquellen/Abläufe berücksichtigt:
Die Ermittlung des Mitarbeiters ist hier grundsätzlich dreistufig aufgebaut: Ist dieser LEA Parameter nicht aktiviert bzw. konnte kein gültiger Mitarbeiter ermittelt werden, entscheidet der LEA Parameter Mitarbeiter aus Leistungsumfang ermitteln über die Behandlung des Mitarbeiters. Letzte Rückfallebene ist jener Mitarbeiter, der in den Kostenfaktoren für Zeilenverrechnung im Feld Mitarbeiter hinterlegt ist.  

Dieser LEA Parameter wird jedoch nicht angewendet, wenn es sich bei übernommenen Zeilen um folgende Buchungen handelt:
Alle Informationen dazu finden Sie im Kapitel Mitarbeiter für Zeilen ermitteln der Themendokumentation Hintergrundinformationen: Kostenfaktoren für Zeilenverrechnung.

Für folgende Ermittlungsquellen/Abläufe spielt dieser LEA Parameter demnach keine Rolle:

Der LEA Parameter "Mitarbeiter aus User-ID ermitteln" kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

Hinweis    Übernahme aus BMD 5.5
Hinweis.png
Damit dieser Parameter wirkt, muss die User-ID NTCS gleich dem User BMD 5.5 sein. Es gilt dabei: Die User-ID 5.5 wird verglichen mit:
Die Funktion "User-ID ändern" des TOOLS Fensters Benutzer wirkt sich daher nicht auf die Ermittlung des Benutzers im Zuge der Zeilenverrechnung aus. Informationen dazu finden Sie in der Themendokumentation Zeilen aus BMD 5.5 Fibu oder Lohn ermitteln.

 Mitarbeiter aus Leistungsumfang ermitteln

Der LEA Parameter "Mitarbeiter aus Leistungsumfang ermitteln" spielt eine Rolle bei der Mitarbeiterermittlung der Zeilenverrechnung.

Der Parameter entscheidet, ob übernommene Barauslagen unter jenem Mitarbeiter angelegt werden sollen, der im Leistungsumfang für jene Tätigkeitsgruppe hinterlegt ist, die wiederum im ermittelten Kostenfaktor für Zeilenverrechnung angesprochen wird. Der Parameter wird bei sämtlichen Ermittlungsquellen/Abläufen berücksichtigt, die zurzeit im Zuge der Zeilenverrechnung angeboten werden.

Diese Einstellung verliert aber ihre Gültigkeit, wenn der LEA Parameter Mitarbeiter aus User-ID ermitteln aktiviert ist und durch die Funktion der Einstellung auch tatsächlich ein Mitarbeiter ermittelt werden kann.

Kann aufgrund des Leistungsumfangs kein Mitarbeiter ermittelt werden (da es sich um kein Pflichtfeld handelt), wird die Barauslage für den Mitarbeiter des zugeordneten Kostenfaktors angelegt.  

Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").
 

 Firmeneinschränkung ermöglichen

Der LEA Parameter "Firmeneinschränkung ermöglichen" ermöglicht im Rahmen der Zeilenverrechnung zusätzlich zur Kundeneinschränkung eine Firmeneinschränkung. Im Standard ist dieser LEA Parameter deaktiviert und es werden alle Daten übernommen, die für Kunden innerhalb der eigenen Firmengruppe angefallen sind.

Der LEA Parameter wird für folgende Ermittlungsquellen/Abläufe berücksichtigt:

Wird dieser LEA Parameter aktiviert, sehen Sie im Fenster Zeilenverrechnung das weitere Einstiegsfeld Firma. Hier muss eine eigene Firma ausgewählt werden. In weiterer Folge werden nur die Daten jener Kunden ermittelt, die unter der ausgewählten Firma angelegt worden sind.

Der Vorschlagswert der Firma ergibt sich aus der Firma des aktuellen Hauptdienstverhältnisses, welches der Mitarbeiter, der die Zeilenverrechnung aufruft, hinterlegt hat. Dieser Vorschlagswert kann allerdings abgeändert werden.

Bitte beachten Sie, dass dieser LEA Parameter keine Auswirkung auf folgende Ermittlungsquellen/Abläufe hat - hier werden die Daten immer für alle eigenen Firmen unter der Firmengruppe übernommen:
Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

Hinweis    Übernahme aus BMD 5.5
Hinweis.png
In Verbindung mit der Zeilenverrechnung aus BMD 5.5 bedeutet das, dass für die Ermittlung der Zeilen NUR die ILV BMD 5.5 der Hauptfirma berücksichtigt wird, egal welche ILV BMD 5.5 firmenspezifisch hinterlegt ist, sofern diese Einstellung wie im Standard deaktiviert ist.

Bei aktiviertem Parameter ergeben sich folgende Änderungen:

  • Im Einstiegsfeld Firma muss die gewünschte Firma (und damit die firmenbezogene ILV 5.5) ausgewählt werden. Die firmenspezifische ILV BMD 5.5 wird unter Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM (firmenbezogen) → Allgemein in dem CRM Parameter "Eigene ILV BMD 5.5"  hinterlegt. 

  • Im Anzeigebereich der Datenquellen ist in der Folge sofort sichtbar, aus welcher ILV BMD 5.5 aktuell die Zeilen ermittelt werden.

  • Weist die ausgewählte Firma allerdings kein eigenes ILV BMD 5.5 Verzeichnis auf, wird wieder die ILV BMD 5.5 der Hauptfirma für die Ermittlung herangezogen.

  • Das firmenspezifische ILV BMD 5.5 Verzeichnis wird im Analyseprogramm Zeilenverrechnungsdaten analysieren berücksichtigt.

  • Informationen dazu finden Sie in der Themendokumentation Zeilen aus BMD 5.5 Fibu oder Lohn ermitteln.

     "Datenbesitzer für Ansehen" der Kunden prüfen

    Wird der LEA Parameter "'Datenbesitzer für Ansehen' der Kunden prüfen" aktiviert, so wird im Zuge der Zeilenverrechnung geprüft, ob der ausführende NTCS Benutzer gemäß Datenbesitzer für Ansehen am Kundenstamm berechtigt ist, für diesen Kunden Zeilenverrechnungsdaten zu übernehmen. Berechtigt sind in diesem Fall nur NTCS Benutzer, die der hinterlegten Datenbesitzergruppe zugeordnet sind.

    Der Parameter wird bei sämtlichen Ermittlungsquellen/Abläufen berücksichtigt, die zurzeit im Zuge der Zeilenverrechnung angeboten werden.

    Bei diesen Abläufen werden folglich nur Zeilen von jenen Kunden übernommen, bei denen sich derjenige, der die Übernahme durchführt, in der entsprechenden Datenbesitzergruppe befindet. Dies gilt selbstverständlich auch dann, wenn die Zeilenübernahme für alle Kunden durchgeführt wird.

    Im Standard ist der Parameter deaktiviert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). 

    Hinweis    Übernahme aus BMD 5.5
    Hinweis.png
    Dieser LEA Parameter wird in Verbindung mit der Zeilenverrechnung aus BMD 5.5 ebenfalls geprüft. 

     Projekte ermitteln

    Der LEA Parameter "Projekte ermitteln" steuert die Ermittlung des Projekts, welches auf die durch die Zeilenverrechnung entstehenden Barauslagen gesetzt werden soll. Zudem kann über diesen Parameter auch generell verhindert werden, dass Zeilen ohne Projektbezug importiert werden. Eine abgeschwächte Form ist auch einstellbar: Der Import der Zeilen ohne Projektbezug bleibt möglich, die Fälle werden aber als Hinweismeldung ausgegeben. 

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Optionen:
    • Nein (Standard)
    • Ja, Übernahme nur mit Projekt zulässig
    • Ja, Übernahme auch ohne Projekt möglich
    Der Parameter wird bei sämtlichen Ermittlungsquellen/Abläufen berücksichtigt, die zurzeit im Zuge der Zeilenverrechnung angeboten werden. Wie das Projekt in weiterer Folge ermittelt wird, ist von der gewählten Option und vom Zeilentyp (also von der Ermittlungsquelle) abhängig:
    • Keine Ermittlung

      Zeilentyp Lohnverrechnung
      Es wird jenes Projekt verwendet, das am entsprechenden Kostenfaktor im Feld Projekt eingetragen ist. Ist am Kostenfaktor kein Projekt eingetragen, wird auch keines auf die ermittelten Barauslagen übergeben, da weitere Rückfallebenen nicht berücksichtigt werden. Der Import erfolgt dennoch.

      Zeilentyp Finanzbuchhaltung
      Für Buchungszeilen, die ab dem FIBU-Buchungsjahr 2018 übernommen werden, wird das Projekt, welches am FIBU-Stamm der betroffenen FIBU im Feld ProjektNr hinterlegt ist, in erster Instanz ermittelt und übergeben. Ist hier kein Projekt erfasst, so wird jenes Projekt verwendet, das am entsprechenden Kostenfaktor im Feld Projekt eingetragen ist. Ist am Kostenfaktor auch kein Projekt eingetragen, wird auch keines auf die ermittelten Barauslagen übergeben, da weitere Rückfallebenen nicht berücksichtigt werden. Der Import erfolgt dennoch.

      Zeilentyp BMD Com-Lizenzen und SVS-Cockpit
      Als Projekt wird jenes Projekt verwendet, das am entsprechenden Kostenfaktor im Feld Projekt hinterlegt ist. Ist am Kostenfaktor kein Projekt eingetragen, wird auch keines auf die ermittelten Barauslagen übergeben, da weitere Rückfallebenen nicht berücksichtigt werden. Der Import erfolgt dennoch.

      Zeilentyp Post
      Als Projekt wird bei der Ermittlung der Postkosten über die Zeilenverrechnung immer jenes Projekt verwendet, dass direkt am Poststück hinterlegt wurde, sofern am entsprechenden Kostenfaktor kein Projekt im Feld Projekt hinterlegt ist. Ist auch auf dem Poststück kein Projekt hinterlegt, so wird kein Projekt übergeben. Der Import erfolgt dennoch.

    • Zeilenimport nur mit Projekt möglich
      Diese Einstellung lässt einen Import von Buchungszeilen, Lohnabrechnungen, Postkosten und Lizenzgebühren nur dann zu, wenn ein entsprechendes Projekt ermittelt werden kann. Ist das nicht der Fall, wird bei manuellem Start der Zeilenverrechnung am Ende die Meldung Es konnte kein Projekt ermittelt werden über das Fenster Hinweis-/Fehlerliste Übernahme Zeilenverrechnung ausgegeben. Beim Start der Zeilenverrechnung via Stapel Zeilenverrechnung - Übernahme starten erhalten Sie dieselbe Meldung in der Fehler-E-Mail. Die Meldung weist auf jene Kunden hin, für die Zeilen ohne Projektbezug vorhanden, aber nicht übernommen worden sind.

      Hier im Detail, wie das Projekt je Zeilentyp (= Ermittlungsquelle) ermittelt wird. 

      Zeilentyp Lohnverrechnung

      Es wird jenes Projekt verwendet, das am Kostenfaktor im Feld Projekt eingetragen ist. Ist am Kostenfaktor kein Projekt eingetragen, wird das Projekt aufgrund einer Einstellung im Projektstamm ermittelt. Das Projektfeld Zeilenverrechnungstyp ermöglicht die Kennzeichnung, ob es sich beim Projekt um jenes Projekt handelt, das für Lohnzeilen herangezogen werden soll. Das Feld muss die Einstellung "Lohn" aufweisen, damit es sich um ein in Frage kommendes Projekt für Lohnzeilen handelt.

      Die Suche nach einem geeigneten Projekt findet über das Projektfeld Auftragsgegenstand statt - hier muss der entsprechende Kunde eingetragen sein. Wenn mehrere geeignete Projekte gefunden werden, übergibt das Programm jenes Projekt mit dem jüngsten Erstellungsdatum.

      Wenn es kein Projekt mit der entsprechenden Kennzeichnung gibt, findet keine Zeilenübernahme statt.

      Zeilentyp Finanzbuchhaltung
      Für Buchungszeilen, die ab dem FIBU-Buchungsjahr 2018 übernommen werden, wird das Projekt, welches am FIBU-Stamm der betroffenen FIBU im Feld ProjektNr hinterlegt ist, in erster Instanz ermittelt und übergeben. Ist hier kein Projekt erfasst, so wird jenes Projekt verwendet, das am Kostenfaktor im Feld Projekt eingetragen ist.

      Ist am Kostenfaktor kein Projekt eingetragen, wird das Projekt aufgrund einer Einstellung im Projektstamm ermittelt. Das Projektfeld Zeilenverrechnungstyp ermöglicht die Kennzeichnung, ob es sich beim Projekt um jenes Projekt handelt, das für Fibuzeilen herangezogen werden soll. Das Feld muss die Einstellung "Fibu" aufweisen, damit es sich um ein in Frage kommendes Projekt für Fibuzeilen handelt.

      Die Suche nach einem geeigneten Projekt findet über das Projektfeld Auftragsgegenstand statt - hier muss der entsprechende Kunde eingetragen sein. Wenn mehrere geeignete Projekte gefunden werden, übergibt das Programm jenes Projekt mit dem jüngsten Erstellungsdatum.

      Wenn es kein Projekt mit der entsprechenden Kennzeichnung gibt, findet keine Zeilenübernahme statt.

      Wenn für einen Kunden in der FIBU kein Projekt existiert, jedoch Buchungszeilen für den Import zur Verfügung stehen, wird die Übernahme der Zeilen gestartet. Am Ende der Übernahme wird aber ein Hinweis ausgegeben, dass kein Projekt ermittelt werden konnte und die Übernahme nicht durchgeführt worden ist.

      Zeilentyp BMD Com-Lizenzen und SVS-Cockpit
      Als Projekt wird in erster Instanz jenes Projekt verwendet, das am Kostenfaktor im Feld Projekt hinterlegt ist. Ist am Kostenfaktor kein Projekt eingetragen, wird das Projekt direkt aufgrund einer Einstellung im Projektstamm ermittelt. Das Projektfeld Zeilenverrechnungstyp ermöglicht die Kennzeichnung eines Projektes mit den Optionen "Fibu" oder "Lohn". Wenn Sie nun am Kostenfaktor im Feld Projekt-Zeilenverrechnungstyp die Option "Fibu" wählen, wird das Projekt mit dem Kennzeichen "Fibu" ermittelt. Gleiches gilt für die Option "Lohn".

      Wenn mehrere geeignete Projekte für den betreffenden Kunden gefunden werden, übergibt das Programm jenes Projekt mit dem jüngsten Erstellungsdatum.

      Wenn es kein Projekt mit der entsprechenden Kennzeichnung gibt, findet keine Zeilenübernahme statt.

      Zeilentyp Post
      Als Projekt wird bei der Ermittlung der Postkosten über die Zeilenverrechnung immer jenes Projekt verwendet, das direkt am Poststück hinterlegt wurde, sofern am entsprechenden Kostenfaktor kein Projekt im Feld Projekt hinterlegt ist. Ist auch auf dem Poststück kein Projekt hinterlegt, so wird kein Projekt übergeben. Der Import kann in weiterer Folge nicht durchgeführt werden.

    • Zeilenimport ohne Projekt möglich
      Diese Ausprägung wirkt sich genauso aus wie die Einstellung "Zeilenimport nur mit Projekt möglich", mit dem Unterschied, dass in diesem Modus auch dann ein Zeilenimport erfolgt, wenn kein Projekt über oben angeführte Wege ermittelt werden kann. Ist das der Fall, wird bei manuellem Start der Zeilenverrechnung am Ende die Meldung Zeilen wurden ohne Projekt übernommen über das Fenster Hinweis-/Fehlerliste Übernahme Zeilenverrechnung ausgegeben. Beim Start der Zeilenverrechnung via Stapel Zeilenverrechnung - Übernahme starten erhalten Sie dieselbe Meldung in der Fehler-E-Mail. Die Meldung weist auf jene Kunden hin, für die Zeilen ohne Projektbezug übernommen worden sind.

    Achtung! 
    Achtung.png
    Wird der LEA Parameter Projekte ermitteln in der Variante "Nein" mit dem LEA Parameter Arbeitsgang automatisch erstellen in der Variante "Ohne Projekt" kombiniert und existieren mehrere Planungsobjekte/Arbeitsgänge pro Tätigkeitsgruppe und Bezugszeitraum, kann das Programm bei der Zeilenübernahme keinen eindeutigen Arbeitsgang für die Erstellung der Barauslage ermitteln. In diesem Fall werden die Zeilen jedoch wie gewohnt übernommen und die Barauslage wird ohne Arbeitsgang erstellt.

    In derartigen Fällen ist es aber jedenfalls ratsam, sich mit der mehrfachen Existenz der Arbeitsgänge/Planungsobjekte pro Tätigkeitsgruppe und Bezugszeitraum auseinanderzusetzen und etwaige strukturelle Problemszenarien, die zu dieser Konstellation führen können, zu analysieren bzw. zu bereinigen. Für eine Unterstützung bzw. für Empfehlungen zur Konfiguration wenden Sie sich bitte für einen Analysetermin an einen BMD Consultant!

    Nähere Informationen zu den Arbeitsgängen erhalten Sie in der Themendokumentation Fertigstellungsevidenz.

     Fibu 

     Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr)

    Mit dem LEA Parameter "Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr)" kann für die Zeilenverrechnung ein fixer Beginn für den Ermittlungszeitraum von Buchungszeilen definiert werden, indem ein "Beginnjahr" ausgewählt wird. Der Monat kann im LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) hinterlegt werden. Zusammen bestimmen diese beiden LEA Parameter mit, ab welchem Buchungsjahr/Buchungsmonat die Buchungszeilen übernommen werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    In den meisten Fällen bleibt dieser LEA Parameter vorerst mit dem Standardwert "Alle" belegt, weil der eigentliche Start der Ermittlung bereits im LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Buchungszeilen bei Einrichtung der Zeilenverrechnung eingestellt wird. Nur wenn sich im laufenden Betrieb Einstellungen ändern, die ab einem gewissen Zeitraum wirksam werden sollen, wird diese Anforderung mit den LEA Parametern "Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr)" und "Buchungszeilen ermitteln ab (Monat)" gelöst.

    Weist der LEA Parameter den Standardwert "Alle" auf, gibt es also keine Einschränkung hinsichtlich Buchungsjahr. Für Buchungszeilen aus der NTCS Fibu wird somit rein der LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Buchungszeilen berücksichtigt. Für Zeilen aus der BMD 5.5 Fibu gilt in diesem Fall, dass alle hinterlegten Fibu-Verzeichnisse nach noch nicht übernommenen Zeilen durchsucht werden.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr/Monat) (erste Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar der aktuell eingestellte Ermittlungsstart hervor. Beachten Sie bitte die weiteren Informationen, die an dieser Stelle in der Hilfe zur Verfügung gestellt werden. 

     Buchungszeilen ermitteln ab (Monat)

    Mit dem LEA Parameter "Buchungszeilen ermitteln ab (Monat)" kann für die Zeilenverrechnung ein fixer Beginn für den Ermittlungszeitraum von Buchungszeilen definiert werden, indem ein "Beginnmonat" ausgewählt wird. Das Jahr kann im LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) hinterlegt werden. Zusammen bestimmen diese beiden LEA Parameter mit, ab welchem Buchungsjahr/Buchungsmonat die Buchungszeilen übernommen werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    In den meisten Fällen bleibt dieser LEA Parameter vorerst mit dem Standardwert "Alle" belegt, weil der eigentliche Start der Ermittlung bereits im LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Buchungszeilen bei Einrichtung der Zeilenverrechnung eingestellt wird. Nur wenn sich im laufenden Betrieb Einstellungen ändern, die ab einem gewissen Zeitraum wirksam werden sollen, wird diese Anforderung mit den LEA Parametern "Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr)" und "Buchungszeilen ermitteln ab (Monat)" gelöst.

    Weist der LEA Parameter den Standardwert "Alle" auf, gibt es keine Einschränkung hinsichtlich Buchungsmonat. Für Buchungszeilen aus der NTCS Fibu wird somit der LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) bzw. der LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Buchungszeilen berücksichtigt. Für Zeilen aus der BMD 5.5 Fibu gilt in diesem Fall, dass alle hinterlegten Fibu-Verzeichnisse nach noch nicht übernommenen Zeilen durchsucht werden.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr/Monat) (zweite Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar der aktuell eingestellte Ermittlungsstart hervor. Beachten Sie bitte die weiteren Informationen, die an dieser Stelle in der Hilfe zur Verfügung gestellt werden.

     Zeitraum zur Ermittlung von Buchungszeilen

    Der LEA Parameter "Zeitraum zur Ermittlung von Buchungszeilen" steuert für die Zeilenverrechnung (wenn in der NTCS Fibu gebucht wird), aus welchem Buchungszeitraum die Zeilen ermittelt werden sollen. Zurückgerechnet wird immer ausgehend vom aktuellen Monat - in Klammer wird als Information der tatsächliche Startmonat mit dem Startjahr angezeigt. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    Die gewählte Option wird auch im Fenster Zeilenverrechnung klar bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte Info) mit dem vom aktuellen Monat berechneten "Ab Buchungszeitraum" ersichtlich gemacht.

    Achtung!  Anpassung des Ermittlungszeitraums im laufenden Betrieb
    Achtung.png
    Erfordern Änderungen von bestimmten Einstellungen zur Zeilenverrechnung eine Anpassung des tatsächlichen Ermittlungszeitraumes, wird das nicht durch Umstellen dieses LEA Parameters erledigt, sondern durch Anpassung der LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat). Da diese Einstellungen in der Folge vorrangig sind, werden sie auch dementsprechend im Fenster Zeilenverrechnung bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") angezeigt.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Ausprägungen:
    • 1 Jahr zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 2 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 3 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr) (Standard)
    • 4 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 5 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 10 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)

     EB-Buchungen

    Ist der LEA Parameter "EB-Buchungen" aktiviert, dann werden im Zuge der Zeilenverrechnung (nur aus der NTCS FIBU) auch die EB-Buchungen (Eröffnungsbilanz-Buchungen) mit übernommen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard ist dieser Parameter deaktiviert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Achtung!  Umstellung des LEA Parameters im laufenden Betrieb
    Achtung.png
    Erfordern Anpassungswünsche in der Zeilenverrechnung eine Umstellung dieses Parameters im laufenden Betrieb und haben Sie bereits Buchungszeilen importiert, erhalten Sie einen Hinweis, ob Sie den Ermittlungszeitraum der Daten anpassen wollen.

    1128763092000100780.png

    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

    Hintergrundinformationen
    Für die EB-Buchungen kann in den Kostenfaktoren für Zeilenverrechnung ein eigener Kostenfaktor "EB-Buchungen" hinterlegt werden, falls die EB-Buchungen auf einem eigenen Artikel landen sollen oder ein abweichender Artikelpreis zur Anwendung kommen soll.

    EB-Buchungen werden im Programmteil Zeilenverrechnungsdaten analysieren in der Spalte "Buchungsart" als "EB-Buchungen" bezeichnet. Sie weisen die Buchungsart 3001 auf und entstehen durch die FIBU-Jahresübernahme.

     Automatikbuchungen

    Ist der LEA Parameter "Automatikbuchungen" aktiviert, dann werden im Zuge der Zeilenverrechnung (nur aus der NTCS FIBU) auch die Automatikbuchungen mit übernommen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard ist dieser Parameter deaktiviert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Achtung!  Umstellung des LEA Parameters im laufenden Betrieb
    Achtung.png
    Erfordern Anpassungswünsche in der Zeilenverrechnung eine Umstellung dieses Parameters im laufenden Betrieb und haben Sie bereits Buchungszeilen importiert, erhalten Sie einen Hinweis, ob Sie den Ermittlungszeitraum der Daten anpassen wollen.

    1128763092000100780.png

    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

    Hintergrundinformationen
    Für die Automatikbuchungen kann in den Kostenfaktoren für Zeilenverrechnung ein eigener Kostenfaktor "Automatikbuchungen" hinterlegt werden, falls die Automatikbuchungen auf einem eigenen Artikel landen sollen oder ein abweichender Artikelpreis zur Anwendung kommen soll.

    Automatikbuchungen werden im Programmteil Zeilenverrechnungsdaten analysieren in der Spalte "Buchungsart" als "Automatikbuchungen" bezeichnet.

    Automatikbuchungen in FIBU NTCS sind alle Buchungen, die per CSV-eingespielt (Import einer Buchungserfassungsdatei) werden außer Import mittels Buchungserfassungsdatei von Bilanzbuchungen) oder durch andere Vorgänge (z. B. ER-Kontrolle, AfA-Verbuchung, Buchungsvorerfassung, Bankauszugsverbuchung ...) automatisch entstehen. Es werden folglich alle Buchungen die das FIBU-ProgKz "Import" aufweisen berücksichtigt.

     Bilanzbuchungen

    Ist der LEA Parameter "Bilanzbuchungen" aktiviert, dann werden im Zuge der Zeilenverrechnung (nur aus der NTCS FIBU) auch die Bilanzbuchungen mit übernommen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen. 

    Im Standard ist dieser Parameter deaktiviert.  

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Achtung!  Umstellung des LEA Parameters im laufenden Betrieb
    Achtung.png
    Erfordern Anpassungswünsche in der Zeilenverrechnung eine Umstellung dieses Parameters im laufenden Betrieb und haben Sie bereits Buchungszeilen importiert, erhalten Sie einen Hinweis, ob Sie den Ermittlungszeitraum der Daten anpassen wollen.

    1128763092000100780.png

    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

    Hintergrundinformationen
    Das Programm erkennt Bilanzbuchungen an der Buchungsart "Bilanzbuchung". Im Fenster Buchen werden Bilanzbuchungen üblicherweise mit Belegsymbol BB gebucht und weisen im Normalfall die Buchungsart 2001 auf.

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     Journalzeilen

    Ist der LEA Parameter "Journalzeilen" aktiviert, dann werden im Zuge der Zeilenverrechnung (nur aus der NTCS FIBU) auch die Gegenbuchungen und Sammelbuchungen mit übernommen (somit die gesamten Journalzeilen). Das bedeutet, dass sämtliche Journalzeilen zu den ermittelten Zeilen (lfd. Periodenbuchungen und/oder Automatikbuchungen und/oder Bilanzbuchungen und/oder EB-Buchungen) verrechnet werden sollen. Journalzeilen setzen sich aus Sammelbuchungen + Gegenbuchungen zusammen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard ist dieser Parameter deaktiviert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").
     
    Zusätzlich zu diesem Parameter besteht die Möglichkeit, bei Aktivierung dieser Einstellung am Buchungssymbol genauer zu hinterlegen, welche Buchungen übernommen werden sollen!

    Achtung!  Unterschied in der Zählweise zwischen NTCS und BMD 5.5
    Achtung.png

    Bitte beachten Sie, dass ein wesentlicher Unterschied zur Übernahme aus BMD 5.5 besteht. In BMD 5.5 wurden mit der Einstellung "Gegenbuchungen" zwar auch die gesamten Journalzeilen (also Gegenbuchungen + Sammelbuchungen) verrechnet, jedoch ist die Anzahl der Journalzeilen in BMD 5.5 im Regelfall nicht mit der Anzahl der Journalzeilen in NTCS vergleichbar. In NTCS FIBU wird nach jeder Buchung sofort die Gegen- und Sammelbuchung durchgeführt. In BMD 5.5 wurden erst mit dem Abbuchen der gebuchten Buchungssätze die Sammelbuchungen durchgeführt.

    Ausnahme: Ist in BMD 5.5 im Programm PR03 der mandantenbezogene Parameter "XPR03PARAM → Einstellungen für PR03" → "Code zum Schließen vom Buchungssatz" auf 1 gesetzt, dann wird auch in der BMD 5.5 FIBU nach jeder Buchung der Buchungssatz geschlossen und die Zeilenanzahl würde sich für diese Buchhaltung vergleichen lassen.

    Generell ist zu beachten, wenn in BMD 5.5 Journalzeilen verrechnet wurden (Einstellung "Gegenbuchungen" auf 0) und dies auch aus der NTCS FIBU wieder geplant ist, dass die Verrechnungspreise des verwendeten Artikels mit hoher Wahrscheinlichkeit angepasst werden müssen. 

    Achtung!  Umstellung des LEA Parameters im laufenden Betrieb
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    Erfordern Anpassungswünsche in der Zeilenverrechnung eine Umstellung dieses Parameters im laufenden Betrieb und haben Sie bereits Buchungszeilen importiert, erhalten Sie einen Hinweis, ob Sie den Ermittlungszeitraum der Daten anpassen wollen.

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    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Buchungszeilen ermitteln ab (Jahr) und Buchungszeilen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

     Durch Mandanten gebuchte Buchungen bewerten

    Ist der LEA Parameter "Durch Mandanten gebuchte Buchungen bewerten" aktiviert, werden jene Buchungszeilen, die der Kunde selbst via Cloud im System des Steuerberaters bucht, im Zuge der Zeilenverrechnung verrechnungsseitig nicht mit einem Artikelpreis bewertet. Dasselbe gilt für Buchungszeilen, die automatisch entstehen, wenn der Kunde selbst in der BMD Com Faktura Ausgangsrechnungen erstellt und diese dadurch automatisch in die Mandantenbuchhaltung Ihres Kunden verbucht werden.

    Da diese selbst bzw. automatisch gebuchten Zeilen dem Kunden üblicherweise nicht in Rechnung gestellt werden und daher kein Honorar ergeben dürfen, wird der LEA Parameter im Standard mit "Nein" ausgeliefert. Somit erhalten Sie die Anzahl dieser Buchungszeilen und können daraus Rückschlüsse für Ihre Fakturierung ziehen, eine Bewertung findet jedoch nicht statt. 

    Damit keine verrechnungsseitige Bewertung stattfindet, wird in diesen Fällen automatisch das Feld Ohne Bewertung auf der Leistung, die aufgrund der Zeilen entstanden ist, aktiviert. Dieses Feld sorgt dafür, dass der jeweils gültige Verrechnungspreis nicht angewendet wird und daher kein Honorar entsteht.

    Beachten Sie, dass weitere besondere Bedingungen vorliegen müssen, damit diese Buchungszeilen grundsätzlich durch die Zeilenverrechnung übernommen werden.
    • Buchungen via Cloud werden nur dann übernommen, wenn der buchende Benutzer nicht im LEA Parameter Benutzersperren hinterlegt ist.

    • Buchungen via BMD Com Faktura werden als Automatikbuchungen bewertet und unterliegen daher der Voraussetzung, dass auch der LEA Parameter Automatikbuchungen gesetzt ist. 
    Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen, speziell auch das Kapitel Mandant bucht in der Datenbank des Steuerberaters.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    ​ Benutzersperren

    Über den LEA Parameter "Benutzersperren" besteht die Möglichkeit, bestimmte NTCS User aus der Übernahme der Zeilenverrechnung auszunehmen. Um Benutzer zu hinterlegen bzw. hinterlegte Benutzer zu entfernen, öffnen Sie mit der Funktion F8 Funktion_F8.png das Fenster Benutzersperren.

    Buchungen, die von den hier hinterlegten Benutzern vorgenommen worden sind, bleiben von der Zeilenübernahme ausgeschlossen. Anwendung findet die Hinterlegung rein bei Mandanten-Usern, die in der Steuerberater-Datenbank selbst buchen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Mandant bucht in der Datenbank des Steuerberaters der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    Beachten Sie: Im LOHN Bereich gibt es praktisch keinen Anwendungsfall für die Hinterlegung von ausgeschlossenen Benutzern. Hier hätte eine Anlage von Benutzersperren zusätzlich zur Folge, dass auch für alte Zeiträume Minusbuchungen erfolgen, sollten bereits Abrechnungen mit einer hier hinterlegten User-ID in der Vergangenheit übernommen worden sein.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). 

    Achtung: Wenn Sie sämtliche zugewiesene Benutzersperren auflösen möchten, müssen Sie dies direkt im Fenster Benutzersperren vornehmen. Ein Rücksetzen des LEA Parameters über die Funktion "Auf Standard zurücksetzen" 1586865474000003960_0.png wirkt sich nur kurzzeitig auf die Ansicht, aber nicht auf die tatsächlich hinterlegten Benutzersperren aus.

    ​ Leistungstext

    Im LEA Parameter "Leistungstext" wird der Leistungstext für Barauslagen festgelegt, die im Rahmen der Zeilenverrechnung bei der Ermittlung der Buchungszeilen angelegt werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Buchungszeilen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird dieser Parameter leer ausgeliefert.

    Beachten Sie: Unter einer Mandantenfirma können mehrere Fibus je Jahr geführt werden. Aus diesem Grund gilt eine weitere Besonderheit bei der Ermittlungslogik für den Leistungstext (unabhängig davon, ob einzelne Mandantenfibus das Feld LEA-Zeilenverrechnung aktiviert haben):
    • Der LEA Parameter "Leistungstext" bleibt leer:
      Ist nur eine Fibu für das jeweilige Jahr je Mandantenfirma vorhanden, wird kein Leistungstext ermittelt.
      Sind mehrere Fibus für das jeweilige Jahr je Mandantenfirma vorhanden, wird als Leistungstext der Fibu-Name ermittelt.

    • Im LEA Parameter "Leistungstext" ist ein Text eingetragen:
      Ist nur eine Fibu für das jeweilige Jahr je Mandantenfirma vorhanden, wird der vorhandene Leistungstext ermittelt.
      Sind mehrere Fibus für das jeweilige Jahr je Mandantenfirma vorhanden, wird der vorhandene Leistungstext ermittelt und mit dem Fibu-Namen ergänzt.
    Damit werden (unabhängig von der Hinterlegung eines Leistungstextes) Zeilen anhand des Leistungstextes voneinander unterschieden, wenn sie aus dem gleichen Jahr, aber aus unterschiedlichen Fibus desselben Mandanten stammen.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

     Lohn 

     Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr)

    Mit dem LEA Parameter "Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr)" kann für die Zeilenverrechnung ein fixer Beginn für den Ermittlungszeitraum von Lohnabrechnungen definiert werden, indem ein "Beginnjahr" ausgewählt wird. Der Monat kann im LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) hinterlegt werden. Zusammen bestimmen diese beiden LEA Parameter mit, ab welchem Abrechnungsjahr/Abrechnungsmonat die Lohnabrechnungen übernommen werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    In den meisten Fällen bleibt dieser LEA Parameter vorerst mit dem Standardwert "Alle" belegt, weil der eigentliche Start der Ermittlung bereits im LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Lohnabrechnungen bei Einrichtung der Zeilenverrechnung eingestellt wird. Nur wenn sich im laufenden Betrieb Einstellungen ändern, die ab einem gewissen Zeitraum wirksam werden sollen, wird diese Anforderung mit den LEA Parametern "Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr)" und "Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat)" gelöst.

    Weist der LEA Parameter den Standardwert "Alle" auf, gibt es also keine Einschränkung hinsichtlich Abrechnungsjahr. Für Lohnabrechnungen im NTCS LOHN wird somit rein der LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Lohnabrechnungen berücksichtigt. Für Lohnabrechnungen aus dem BMD 5.5 Lohn gilt in diesem Fall, dass alle hinterlegten Lohn-Verzeichnisse nach noch nicht übernommenen Lohnabrechnungen durchsucht werden.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr/Monat) (erste Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar der aktuell eingestellte Ermittlungsstart hervor. Beachten Sie bitte die weiteren Informationen, die an dieser Stelle in der Hilfe zur Verfügung gestellt werden. 

     Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat)

    Mit dem LEA Parameter "Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat)" kann für die Zeilenverrechnung ein fixer Beginn für den Ermittlungszeitraum von Lohnabrechnungen definiert werden, indem ein "Beginnmonat" ausgewählt wird. Das Jahr kann im LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) hinterlegt werden. Zusammen bestimmen diese beiden LEA Parameter mit, ab welchem Abrechnungsjahr/Abrechnungsmonat die Lohnabrechnungen übernommen werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    In den meisten Fällen bleibt dieser LEA Parameter vorerst mit dem Standardwert "Alle" belegt, weil der eigentliche Start der Ermittlung bereits im LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Lohnabrechnungen bei Einrichtung der Zeilenverrechnung eingestellt wird. Nur wenn sich im laufenden Betrieb Einstellungen ändern, die ab einem gewissen Zeitraum wirksam werden sollen, wird diese Anforderung mit den LEA Parametern "Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr)" und "Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat)" gelöst.

    Weist der LEA Parameter den Standardwert "Alle" auf, gibt es keine Einschränkung hinsichtlich Abrechnungsmonat. Für Lohnabrechnungen aus dem NTCS LOHN wird somit der LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) bzw. der LEA Parameter Zeitraum zur Ermittlung von Lohnabrechnungen berücksichtigt. Für Lohnabrechnungen aus dem BMD 5.5 Lohn gilt in diesem Fall, dass alle hinterlegten Lohn-Verzeichnisse nach noch nicht übernommenen Lohnabrechnungen durchsucht werden.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr/Monat) (zweite Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar der aktuell eingestellte Ermittlungsstart hervor. Beachten Sie bitte die weiteren Informationen, die an dieser Stelle in der Hilfe zur Verfügung gestellt werden.
     

     Zeitraum zur Ermittlung von Lohnabrechnungen

    Der LEA Parameter "Zeitraum zur Ermittlung von Lohnabrechnungen" steuert für die Zeilenverrechnung (wenn in NTCS LOHN abgerechnet wird), aus welchem Bezugszeitraum die Lohnabrechnungen ermittelt werden sollen. Zurückgerechnet wird immer ausgehend vom aktuellen Monat - in Klammer wird als Information der tatsächliche Startmonat mit dem Startjahr angezeigt. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    Die gewählte Option wird auch im Fenster Zeilenverrechnung klar bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") mit dem vom aktuellen Monat berechneten "Ab Buchungszeitraum" ersichtlich gemacht.

    Achtung!  Anpassung des Ermittlungszeitraums im laufenden Betrieb
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    Erfordern Änderungen von bestimmten Einstellungen zur Zeilenverrechnung eine Anpassung des tatsächlichen Ermittlungszeitraumes, wird das nicht durch Umstellen dieses LEA Parameters erledigt, sondern durch Anpassung der LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat). Alternativ dazu können Sie diese Anpassung auch in den LEA Parametern Beginnjahr und Beginnmonat vornehmen. Da diese Einstellungen in der Folge vorrangig sind, werden sie auch dementsprechend im Fenster Zeilenverrechnung bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") angezeigt.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Ausprägungen:
    • 1 Jahr zurück (aktuell ab Monat Jahr) (Standard)
    • 2 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 3 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 4 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 5 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)
    • 10 Jahre zurück (aktuell ab Monat Jahr)

     Aufrollungen ermitteln

    Ist der LEA Parameter "Aufrollungen ermitteln" aktiviert, dann werden im Zuge der Zeilenverrechnung (nur aus NTCS LOHN) auch die Aufrollungen mit übernommen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    Standardmäßig ist der LEA Parameter aktiviert, was bedeutet, dass Aufrollungen mit Standardeinstellungen mit übernommen werden. 

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Hinweis    Übernahme Aufrollungen ab Monat 13
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    Ab dem Lohnjahr 2015 werden Aufrollungen, die im NTCS LOHN ab dem Monat 13 gemacht wurden, ebenfalls über die Schnittstelle Zeilenverrechnung übernommen. Dabei wird die entsprechende Barauslage in der Leistungserfassung für den Bezugsmonat 12 angelegt.

    Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass der LEA Parameter "Aufrollungen ermitteln" für die Übernahme von Aufrollungen überhaupt aktiviert ist.

    Im Programmteil Zeilenverrechnungsdaten analysieren ist in der Spalte "Ab Monat 13" ersichtlich, welche Aufrollungen aus den Monaten ab 13 stammen:

    Aufrollungen, die in den Monaten 13 bis 24 für die Monate 13 bis 24 durchgeführt werden, werden jedoch niemals berücksichtigt.

    Achtung!  Umstellung des LEA Parameters im laufenden Betrieb
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    Erfordern Anpassungswünsche in der Zeilenverrechnung eine Umstellung dieses Parameters im laufenden Betrieb, erhalten Sie einen Hinweis, ob Sie den Ermittlungszeitraum der Daten anpassen wollen.

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    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

     Ruhende Dienstverhältnisse berücksichtigen

    Der LEA Parameter "Ruhende Dienstverhältnisse berücksichtigen" ist im Zuge der Zeilenverrechnung (nur aus NTCS LOHN) relevant. Über diese Einstellung kann definiert werden, ob ruhende Dienstnehmer übernommen werden sollen oder nicht. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Folgende Möglichkeiten gibt es:

    Die Parameterausprägung "Ja" entspricht dem Standardprogrammverhalten vor der Programmversion 20.45. Sämtliche Ruhende Dienstnehmer werden ohne Unterschied zu nicht ruhenden Dienstnehmern übernommen. Für alle Anwender, die bereits vor der Programmversion 20.45 mit der Zeilenverrechnung gearbeitet haben, bleibt dies die Standardausprägung.

    Die Parameterausprägung "Nein" (Standard bei Neuinstallationen) verhindert eine Übernahme von ruhenden Dienstnehmerabrechnungen vollkommen. Im Gegensatz dazu kann mit der Einstellung "Ja, bei vorhandener BV-Pflicht" erzielt werden, dass zusätzlich zu den nicht ruhenden auch ruhende Dienstnehmer übernommen werden, wenn für diese eine BV-Pflicht besteht.

    Als "BV-Pflichtige" Dienstverhältnisse werden im NTCS LOHN all jene Dienstverhältnisse eingestuft, die einen Ruhendstatus "Präsenzdienst", "Mutterschutz" oder "Truppenübung" aufweisen. Gleichzeitig muss am Mitarbeiterstamm des betroffenen Dienstnehmers das Feld "Betriebliche Vorsorge" aktiviert sein (Feldwert darf nicht "Nein" sein).

    Über die Zeilenverrechnung wird immer das letzte - im betroffenen Monat abgerechnete - Dienstverhältnis übernommen, welches laut Parametereinstellung zu berücksichtigen ist.

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    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

     Änderung des Abrechnungs-Users berücksichtigen

    Mit dem LEA Parameter "Änderungen des Abrechnungs-Users berücksichtigen" stellen Sie ein, ob sich eine Nachbearbeitung von Lohnabrechnungen auch bei der Übernahme der Zeilen niederschlagen soll oder ob derartige Vorgänge keine Relevanz für die Zeilenverrechnung haben: In der Praxis kommt es nämlich immer wieder vor, dass Nachbearbeitungen bei Lohnabrechnungen nicht vom selben User vorgenommen werden, der ursprünglich die Lohnabrechnung erstellt hat (z. B. User B hebt die Lohnabrechnung des Users A zur Gänze auf und nimmt diese neu vor). Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Folgende Möglichkeiten gibt es:

    Ist der LEA Parameter auf die Option "Nein" (= Standard) gestellt, wird die Nachbearbeitung nicht berücksichtigt, indem für diesen Fall keine zusätzlichen Zeilen generiert werden.

    Ist der LEA Parameter auf die Option "Ja" gestellt (bisheriges fixes Programmverhalten), wird die Nachbearbeitung berücksichtigt, indem die Storno-Lohnabrechnung für den User A gezählt wird und die neu vorgenommene Lohnabrechnung für den User B. Es werden somit fix Plus/Minus-Lohnabrechnungen für die Zeilenverrechnung generiert, sofern die betroffene Lohnabrechnung bereits in die LEA übernommen war.

    Achtung: Dieses Programmverhalten kann erst ab dem Lohnjahr 2024 korrekt berücksichtigt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der LEA Parameter fix mit der Einstellung "Ja" interpretiert.

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    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

     Sonderzahlungsarten berücksichtigen

    Mit dem LEA Parameter "Sonderzahlungsarten berücksichtigen" besteht die Möglichkeit, selbst zu definieren, welche Sonderzahlungsarten im Zuge der Zeilenverrechnung als Sonderzahlungen übernommen werden sollen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    Wird keine Sonderzahlung explizit ausgewählt, so werden alle Sonderzahlungsarten berücksichtigt (= Standardverhalten). Dies ist im Standard ersichtlich, indem als Information neben der Einstellung "Alle" angedruckt wird. Eine Besonderheit ist hier zu beachten - im Auswahlfenster Sonderzahlungsarten (welches Sie mit der F8-Funktion Funktion_F8.png aufrufen können) ist in diesem Anwendungsfall keine der Optionen aktiviert:

    1390671939000003100.png

    Diese Besonderheit soll die Auswahl erleichtern, denn der Anwendungsfall dieser Einstellung ist im Normalfall so, dass Sie einige wenige Sonderzahlungsarten aktivieren möchten und nicht umgekehrt (einige wenige Sonderzahlungsarten ausnehmen). Nehmen Sie im Fenster Sonderzahlungsarten eine (Mehrfach-)Auswahl vor, so wird diese in Verbindung mit der Zeilenverrechnung als Sonderzahlung interpretiert. Wird also keine Sonderzahlungsart ausgewählt, so werden alle Sonderzahlungsarten berücksichtigt.

    Für nähere Informationen beachten Sie bitte die Fensterhilfe Sonderzahlungsarten.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    Achtung!  Umstellung des LEA Parameters im laufenden Betrieb
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    Mit der Schaltfläche "Ok" bleibt der Ermittlungszeitraum unberührt (also die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) bleiben so, wie sie aktuell eingestellt sind).

    Mit der Schaltfläche "Ermittlungszeitraum ändern" können Sie den Ermittlungszeitraum über das Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten umstellen und damit direkt die LEA Parameter Lohnabrechnungen ermitteln ab (Jahr) und Lohnabrechnungen ermitteln ab (Monat) anpassen.

    Bitte beachten Sie hierzu die näheren Informationen in der Fensterhilfe Ermittlungszeitraum bearbeiten.

    ​ Leistungstext

    Im LEA Parameter "Leistungstext" wird der Leistungstext für Barauslagen festgelegt, die im Rahmen der Zeilenverrechnung bei der Ermittlung der Lohnabrechnungen angelegt werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Lohnabrechnungen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird dieser Parameter leer ausgeliefert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    ​ BMD Com-Lizenzen 

    ​ Leistungstext

    Im LEA Parameter "Leistungstext" wird der Leistungstext für Barauslagen festgelegt, die im Rahmen der Zeilenverrechnung bei der Übernahme von Lizenzgebühren aufgrund der Anzahl der BMD Com-Benutzer angelegt werden. Im Standard wird dieser Parameter leer ausgeliefert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

     SVS-Cockpit  

     SVS-Cockpit-Dokumente ermitteln ab (Jahr)

    Über den LEA Parameter "SVS-Cockpit-Dokumente ermitteln ab (Jahr)" muss ein fixes Startjahr für den Ermittlungszeitraum der Informationen zu den im DMS archivierten SVS-Dokumenten definiert werden (erst ab dem Jahr 2025 möglich). Die Informationen werden im Zuge der Zeilenverrechnung ermittelt, um die Kosten für die SVS-Abfragen in der LEA weiterzuverrechnen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation SVS-Abfragen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird der LEA Parameter mit der Option "-" ausgeliefert.

    Um den Parameter korrekt einzustellen, wird das gewünschte Jahr in der Combobox ausgewählt, der Monat muss im LEA Parameter Beginnmonat ausgewählt werden. Zusammen bestimmen diese beiden LEA Parameter, ab welchem Datum (= Dokumentendatum) die SVS-Dokumente bei der Übernahme berücksichtigt werden sollen.  

    Diese Einstellung muss zwingend vorgenommen werden, kann aber alternativ dazu im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten über das Feld Ermittlung SVS-Cockpit-Dokumente ab (Jahr/Monat) gesetzt werden. Dieses Fenster erhalten Sie nur beim Aktivieren der Ermittlungsquelle SVS-Cockpit im Fenster Zeilenverrechnung, wenn Sie den LEA Parameter selbst noch nicht gesetzt haben (Sicherheitsmaßnahme).

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung SVS-Cockpit-Dokumente ermitteln ab (Jahr/Monat) (erste Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar hervor, welches Beginnjahr eingestellt worden ist. 

     SVS-Cockpit-Dokumente ermitteln ab (Monat)

    Über den LEA Parameter "SVS-Cockpit-Dokumente ermitteln ab (Monat)" muss ein fixer Startmonat für den Ermittlungszeitraum der Informationen zu den im DMS archivierten SVS-Dokumenten definiert werden. Die Informationen werden im Zuge der Zeilenverrechnung ermittelt, um die Kosten für die SVS-Abfragen in der LEA weiterzuverrechnen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation SVS-Abfragen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird der LEA Parameter mit der Option "-" ausgeliefert.

    Um diesen Parameter korrekt einzustellen, wird der gewünschte Monat in der Combobox ausgewählt, das Jahr muss im LEA Parameter Beginnjahr ausgewählt werden. Zusammen bestimmen diese beiden LEA Parameter, ab welchem Datum (= Dokumentendatum) die SVS-Dokumente bei der Übernahme berücksichtigt werden sollen. 

    Diese Einstellung muss zwingend vorgenommen werden, kann aber alternativ dazu im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten über das Feld Ermittlung SVS-Cockpit-Dokumente ab (Jahr/Monat) gesetzt werden. Dieses Fenster erhalten Sie nur beim Aktivieren der Ermittlungsquelle SVS-Cockpit im Fenster Zeilenverrechnung, wenn Sie den LEA Parameter selbst noch nicht gesetzt haben (Sicherheitsmaßnahme).

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung SVS-Cockpit-Dokumente ermitteln ab (Jahr/Monat) (zweite Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar hervor, welcher Beginnmonat eingestellt worden ist. 

    ​ Leistungstext

    Im LEA Parameter "Leistungstext" wird der Leistungstext für Barauslagen festgelegt, die im Rahmen der Zeilenverrechnung bei der Übernahme von Kosten aufgrund von SVS-Abfragen angelegt werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation SVS-Abfragen über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird dieser Parameter leer ausgeliefert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

    ​ Bilanzdaten 

    ​ Firmenbuchgebühren ermitteln ab (Jahr)

    Über den LEA Parameter "Firmenbuchgebühren ermitteln ab (Jahr)" muss ein fixes Startjahr für den Ermittlungszeitraum der Firmenbuchgebühren definiert werden (webERV (MANZ) wird erst ab dem Jahr 2026 berücksichtigt). Die Informationen werden im Zuge der Zeilenverrechnung ermittelt, um die Kosten für die Firmenbuchgebühren in der LEA weiterzuverrechnen. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Firmenbuchgebühren über LEA weiterverrechnen.

    Um den Parameter korrekt einzustellen, geben Sie hier bekannt, ab welchem Datum (= Jahresabschluss) die Firmenbuchgebühren bei der Übernahme berücksichtigt werden sollen. 

    Im Standard wird der LEA Parameter mit der Option "-" ausgeliefert.

    Diese Einstellung muss zwingend vorgenommen werden, kann aber alternativ dazu im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten über das Feld Firmenbuchgebühren ermitteln ab (Jahr) gesetzt werden. Dieses Fenster erhalten Sie nur beim Aktivieren der Ermittlungsquelle Firmenbuchgebühren im Fenster Zeilenverrechnung, wenn Sie den LEA Parameter selbst noch nicht gesetzt haben (Sicherheitsmaßnahme).

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen"). Der Wert dieses Parameters kann auch über die Einstellung Firmenbuchgebühren ermitteln ab (Jahr) (Combobox) im Fenster Ermittlungszeitraum bearbeiten gesetzt werden. Ein Abgleich zwischen diesen Varianten findet automatisch statt.

    Im Fenster Zeilenverrechnung geht bei den BMD NTCS Datenquellen (Spalte "Info") klar hervor, welches Beginnjahr eingestellt worden ist. 

     ​Leistungstext

    Im LEA Parameter "Leistungstext" wird der Leistungstext für Barauslagen festgelegt, die im Rahmen der Zeilenverrechnung bei der Übernahme von Firmenbuchgebühren angelegt werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Firmenbuchgebühren über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird dieser Parameter leer ausgeliefert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

     Post​ 

     Leistungstext​

    Im LEA Parameter "Leistungstext" wird der Leistungstext für Barauslagen festgelegt, die im Rahmen der Zeilenverrechnung bei der Übernahme von Postkosten angelegt werden. Näheres zu diesem Ablauf finden Sie in der Themendokumentation Postkosten über LEA weiterverrechnen.

    Im Standard wird dieser Parameter leer ausgeliefert.

    Dieser LEA Parameter kann auch direkt über das Fenster LEA Parameter (Zeilenverrechnung) gewartet werden (erreichbar über das Fenster Zeilenverrechnung unter "Extras" mit der Funktion "Allgemeine Einstellungen").

     Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle

     Tageweiser Ausdruck

    Um zu vermeiden, dass der Ausdruck Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle in der "Tagessumme" auch Tage ohne Daten (z. B. wenn an einem Tag weder Überstunden, Zeitausgleich oder Urlaub angefallen sind) ausdruckt, kann dieser Parameter auf die Ausprägung "nur bebuchte Tage" gestellt werden. Mit der Ausprägung "Jeden Tag"  wird jeder Tag einzeln am Ausdruck angeführt.
     
    Ausprägungen:
    • nur bebuchte Tage
    • jeden Tag

     Arbeitsgang

     Arbeitsgang automatisch erstellen

    Dieser Parameter entscheidet, ob bei Erfassung einer Leistung in der Leistungserfassung automatisch ein Arbeitsgang aus den Stammdaten der Leistung erstellt werden soll bzw. ob Projekte bei der Erstellung automatischer Arbeitsgänge berücksichtigt werden oder nicht.

    Alle weiteren Informationen zum Arbeiten mit Arbeitsgängen finden Sie in der Themendokumentation Fertigstellungsevidenz.

    Hintergrundinformationen
    Nur wenn dieser Parameter aktiviert wird, sind die Arbeitsgang-Symbole der Rechnungsbearbeitung aktiv (in der Leistungserfassung unabhängig von diesem Parameter). Diese zeigen an, welche Tätigkeiten zu einem Arbeitsgang gehören bzw. welchen Status die zugehörigen Arbeitsgänge aufweisen. Für nähere Informationen dazu beachten Sie bitte die Dokumentation Bedeutung der Symbole in der Honorarnote.
     
    Ausprägungen:
    • Nein
    • Ohne Projekt
    • Mit Projekt
       

     Neuanlagedialog

    Dieser Parameter steuert den weiteren Programmablauf, wenn eine Fertigmeldung für eine Leistung über die entsprechenden Funktionen erfolgt, obwohl dazu kein automatisch erzeugter Arbeitsgang existiert. Dies ist der Fall, wenn die Leistung nicht in das bestehende Regelwerk fällt, sprich keine passenden Regeln für Arbeitsgänge angelegt ist.  

    Alle weiteren Informationen zum Arbeiten mit Arbeitsgängen finden Sie in der Themendokumentation Fertigstellungsevidenz.
     
    Mit der Ausprägung "Neuanlagedialog anzeigen" wird ein Neuanlagedialog für den Arbeitsgang geöffnet, um diesen manuell neu anlegen zu können. Dabei werden aus der Leistung bekannte Daten wie Kunde, (Projekt), Tätigkeit, Tätigkeits(haupt)gruppe werden als Vorschlagswerte an den Arbeitsgang übergeben. Um zu unterbinden, dass es zu einer automatischen Anlage eines Arbeitsgangs kommt, ohne dass ein Regelwerk existiert, ist die Ausprägung "Kein Neuanlagedialog aber Meldung" oder "Weder Neuanlagedialog noch Meldung" zu wählen. Bei ersterer Ausprägung wird der Anwender auf den Umstand hingewiesen ("Für diese Leistung wurde keine entsprechende Arbeitsgangregel gefunden!").
     
    Ausprägungen:
    • Neuanlagedialog anzeigen
    • Kein Neuanlagedialog aber Meldung
    • Weder Neuanlagedialog noch Meldung

     Daten auf Leistung übernehmen

    Durch diesen Parameter kann gesteuert werden, wie und ob die Vorgangsdaten bei der Bearbeitung und/oder Neuanlage einer Leistung auf die Leistung übernommen werden sollen. Ist die Einstellung aktiv, so werden folgende Datenfelder vom Vorgang übernommen:
    • Auftrag
    • Kunde/Lieferant
    • Projekt
    • Tätigkeitsgruppe
    • Artikel
    • Text
    • BJ/BM
    • KORE-Felder (Kostenträger, Kostenstelle, Abteilung, Dimension und Geschäftsbereich)
    • Kontaktperson des Einsatzes als Auftraggeber auf der Leistung
    Die Standardausprägung stellt "Immer überschreiben" dar, bei der die Daten des Vorgangs auf die Leistung übernommen werden. Hier ist es unerheblich, ob bereits Einträge in den betroffenen Feldern auf der Leistung getätigt worden sind - diese werden stets durch die Hinterlegungen am Vorgang übersteuert. Bei "Nie überschreiben" wird der Vorgang zwar auf die Leistung übernommen, die Felder werden aber nicht überschrieben. Bei "Nur leere überschreiben" werden nur jene der oben erwähnten Felder der Leistung überschrieben, die noch keine Hinterlegungen auf der Leistung aufweisen. Bei der Ausprägung "Abfrage nach Eingabe Arbeitsgang" erhalten Sie bei der Auswahl des Vorgangs auf der Leistung folgende Meldung, in der Sie das Verhalten für jede Leistung eigens definieren können:

    1263979709000001860_0.png 

    Ausprägungen:
    • Immer überschreiben (Standard)
    • Nie überschreiben
    • Nur leere überschreiben
    • Abfrage nach Eingabe Arbeitsgang

     Arbeitsgang bei Tagesabschluss ermitteln

    Durch diesen Parameter kann gesteuert werden, ob der Vorgang der Leistung neu ermittelt werden soll, wenn der Tagesabschluss/die Autorisierung durchgeführt wird.

    Ausprägungen:
    • Immer neu aus Arbeitsgangregeln ermitteln
    • Nur wenn der Arbeitsgang auf der Leistung fehlt

     Für Tätigkeiten einen Prozess anlegen

    Die automatische Prozessanlage wird nur bei der Neuanlage der Tätigkeit aufgerufen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Prozesse aus Tätigkeiten anlegen.

    Ausprägungen:
    • Nein
    • Ja, im Hintergrund
    • Ja, im Vordergrund

     Leistungen für Klientenmonitoring

    Der LEA Parameter "Leistungen für Klientenmonitoring" bestimmt, welche Leistungen in die Berechnung des Honorars für die Spalte Ist-Erlös-MA und für die Berechnung der Stunden für die Spalte Ist-Std im Klientenmonitoring einfließen sollen.

    Im Standard werden alle Leistungen für die Berechnung der Werte bezogen auf Honorar und Stunden herangezogen. Das bedeutet, wenn bereits Leistungen einer Periode (eines Planungsobjekts) verrechnet sind und neue Leistungen für die Periode (das Planungsobjekt) nachträglich erfasst werden und diese noch nicht verrechnet sind, passen sich die Werte von Honorar und Stunden nach Ist-Aufrollung an. Dies ist nicht immer gewünscht, zum Beispiel wenn Sie nur den tatsächlich verrechneten Honorarbetrag im Klientenmonitoring sehen möchten, wären die angezeigten Werte in diesem Fall zu hoch.

    Sie können hier aus folgenden Anforderungen wählen:
    • Möchten Sie, dass sowohl das Honorar als auch die Stunden von allen Leistungen unabhängig vom Verrechnungsstatus berechnet werden, belassen Sie den Parameter auf der Ausprägung "Alle Leistungen".

    • Möchten Sie, dass das Honorar nur von den tatsächlich verrechneten Leistungen berechnet wird, aber die Stunden von allen Leistungen unabhängig vom Verrechnungsstatus, wählen Sie die Ausprägung "Honorar von abgerechneten Leistungen, Stunden von allen Leistungen".

    • Möchten Sie, dass sowohl das Honorar als auch die Stunden ausschließlich von den verrechneten Leistungen berechnet werden, wählen Sie die Ausprägung "Nur verrechnete Leistung".
    Auch folgende Spalten, die sich auf jene Leistungen beziehen, die für die Berechnung des Honorars bzw. für die Berechnung der Stunden ermittelt werden, berücksichtigen ihrerseits die gewählte Ausprägung dieses Parameters:
    Die oben angeführten Spalten finden Sie in jedem Klientenmonitoring, unabhängig vom Klientenmonitoring-Typ (FIBU, LOHN, BILANZ, WP).

    Der Parameter "Leistungen für Klientenmonitoring" hat nur eine Auswirkung, wenn auch mit Arbeitsgängen in der LEA gearbeitet wird. Nur in diesem Fall werden die Spalten im Klientenmonitoring befüllt, weil sonst die Verknüpfungen zu den Leistungen fehlen. Für weitere Informationen zur Fakturierung mit Arbeitsgängen beachten Sie bitte die Themendokumentation Fertigstellungsevidenz.

    Ausprägungen:
    • Alle Leistungen (Standard)
    • Honorar von abgerechneten Leistungen, Stunden von allen Leistungen
    • Nur verrechnete Leistung

     Projektleistungserfassung

     Bewertung

    Dieser Parameter hat derzeit noch keine Auswirkung im Programm.
     
    Ausprägungen:
    • Bewertung in NTCS
    • Bewertung in LERF

     Erfassung der Leistungen

    Dieser Parameter steuert die Bearbeitung bereits bestehender bzw. die Erfassung neuer Leistungen im Fenster Projektleistungserfassung. Weist die Einstellung die Ausprägung "innerhalb der Liste" (Standard) auf, wird die markierte Leistung in der Liste aller Leistungen zur Bearbeitung geöffnet bzw. am Ende der Liste aller Leistungen eine neue Erfassungszeile geöffnet. Bei aktivierter Einstellung "in eigenem Eingabebereich" steht dem Anwender zusätzlich zur Liste der separate Eingabebereich Leistung mit eigener Feldauswahl zur Verfügung.
     
    Ausprägungen:
    • in eigenem Eingabebereich
    • innerhalb der Liste (Standard)

     AVE-Daten erzeugen

    Dieser Parameter entscheidet darüber, wann genau der AVE-Datensatz aus der Projektleistungserfassung erzeugt werden soll.

    Ausprägungen
    • Nein
    • Ja, beim Speichern und beim Autorisieren von Leistungen
    • Ja, beim Autorisieren von Leistungen

    Hinweis 
    Hinweis.png
    Dieser Parameter wirkt sich nur dann im Programm aus, wenn das Lizenzpaket 111 für die "Projektleistungserfassung" aktiv ist und zusätzlich das Lizenzpaket 13 für die "Warenwirtschaft" oder Lizenzpaket 74 für "Auftragsimport und Vorerfassung" vorhanden ist.

     Fertigmeldung aufheben

    Mit diesem Parameter können Sie steuern, was mit der Leistung in der LEA passieren soll, wenn die Rechnung zum zugehörigen Auftrag in der WWS abgerechnet und storniert worden ist (die Fertigmeldung aufgehoben worden ist). Bei der Ausprägung "Originalleistung wiederherstellen" (Standard) steht Ihnen die Originalleistung (Leistung, die in der WWS abgerechnet worden ist) wieder für die Weiterbehandlung zur Verfügung. In diesem Fall kann die Autorisierung der Originalleistung wieder aufgelöst und diese ohne Einschränkung bearbeitet werden.

    Bei "Ausbuchung stornieren" wird durch das Storno der Rechnung in der WWS auch eine Stornoleistung der Originalleistung angefertigt. Im Anschluss wird die Ausbuchung der Leistung storniert, sodass diese in der Leistungserfassung wieder ersichtlich ist. Diese Einstellung ist nur dann relevant, wenn dafür gesorgt werden muss, dass die Storno-Geschäftsfälle der WWS auch periodenrein in der LEA ausgewertet werden können. 

    Ausprägungen:
    • Originalleistung wiederherstellen
    • Ausbuchung stornieren
    Hinweis 
    Hinweis.png
    Beim Versuch, nach dem Storno einer Ausbuchung oder dem Storno eines WWS Auftrags bzw. einer Rechnung die Autorisierung/den Tagesabschluss einer Leistung aufzulösen, erhalten Sie entsprechende Hinweismeldungen, dass das Auflösen der Autorisierung von derartigen Leistungen nicht mehr möglich ist:

    1272879546000002980_5.png

    1272879546000002980_3.png

    Hinweis 
    Hinweis.png
    Dieser Parameter greift nur, wenn die Fertigmeldung eines Auftrags aufgehoben wird.
    Er betrifft ausschließlich das Aufheben der Fertigmeldung und nicht das Stornieren einer Rechnung. Beim Storno einer Rechnung wird die zugrunde liegende Leistung ebenfalls storniert und kann nicht weiter bearbeitet werden.

     Farbliche Darstellung

    Mittels dieses Parameters können Sie im Bereich der Leistungen im Fenster Projektleistungserfassung steuern, nach welcher Logik die Leistungszeilen gelb eingefärbt werden. Den Standard bildet die Ausprägung "4er-Blöcke", mit der jeweils vier Leistungen zu einem Block zusammengefasst werden und wo nach jedem Block ein Farbwechsel erfolgt. Bei der Ausprägung "Keine Farben" werden alle Leistungen ohne Hintergrundfarbe dargestellt.

    Bei "Block pro Mitarbeiter und Datum" erfolgt ein Farbwechsel, wenn sich von einer Zeile auf die nächste entweder der Mitarbeiter oder das Datum ändern. Mit dieser Ausprägung werden die Leistungen automatisch nach Datum absteigend und Mitarbeiter sortiert - diese Sortierung ist Voraussetzung für eine korrekte Funktionsweise des Farbwechsels. Wird in der Feldauswahl der Projektleistungserfassung eine weitere Sortierung hinzugefügt, so wird auch diese beim Farbwechsel berücksichtigt. Bei jeder zusätzlichen Sortierung bzw. auch bei manueller Änderung der Sortierung, geht die farbliche Hinterlegung verloren und alle Zeilen werden ohne Hintergrundfarbe dargestellt.

    Ausprägungen:
    • Keine Farben
    • 4er-Blöcke (Standard)
    • Block pro Mitarbeiter und Datum
    Beispiel 
    Beispiel.png
    Darstellung in 4er-Blöcken:

    1425730712000009460_1.png

    Darstellung pro Mitarbeiter und Datum:

    1425730712000009460_2.png
      

     Aktualisierung Leistungen durch AVE

    Bei aktivem Parameter wird wie bisher der gesamte Aktualisierungsprozess aus der WWS (z. B. bei manueller Fertigmeldung aus den Aufträgen, bei Rechnungslegung, Stornierung oder Gutschrift) in der Projektleistungserfassung durchgeführt. Ist dieser Parameter deaktiviert, so werden die Daten in der Projektleistungserfassung nicht mehr automatisch aktualisiert.

     Projektwochenerfassung

     Felder "Von", "Bis" und "Pause" anzeigen

    Wird dieser Parameter aktiviert, so wird eine eigene Feldauswahl für diesen Fensterbereich geladen, die es je Wochentag ermöglicht, nicht nur die Stunden zu erfassen, sondern darüber hinaus auch die Von-Zeit, die Bis-Zeit und optional eine Pause.

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    Dies ist zwingend dann nötig, wenn aus Leistungen Zeitbuchungen erstellt werden. Nähere Informationen zur Thematik finden Sie in der Hilfe zum Thema Überleitung der Leistungen in die Zeiterfassung.

     Berücksichtigung Planung bei Soll-Zeit-Ermittlung

    Dieser Parameter definiert, auf welche Art und Weise Sollstunden aus den historischen Mitarbeiter-Daten ermittelt werden sollen, wenn die Funktion "Sollzeit ermitteln" im Fenster Projektwochenerfassung ausgeführt wird.

    Im Standard werden ausschließlich die Sollstunden sowie die Pause des Tagesmodells aus den historischen Mitarbeiter-Daten verwertet und in die Felder "Stunden" und "Pause" der betroffene Leistung übergeben. Wird dieser Parameter jedoch aktiviert, so werden zusätzlich folgende Punkte berücksichtigt:
    1. Ist in Schicht-/Dienstplänen oder in der Planung eines Mitarbeiters für einen Tag ein abweichendes Tagesmodell geplant worden, so wird dieses vorrangig zur Sollzeit-Ermittlung herangezogen. Ansonsten werden die historischen Mitarbeiterdaten dafür verwendet.

    2. Es werden auf den Buchungsarten der Zeiterfassung die Felder "Aufbuchen auch ohne SZ" und "Aufbuchen laut" berücksichtigt, wenn die entsprechende Buchungsart der Zeiterfassung auf der Tätigkeit der Leistungserfassung hinterlegt worden ist.

    Beispiele
    Beispiel.png
    Das Tagesmodell eines Mitarbeiters sieht für Montag einen Soll-Beginn 08:00 Uhr und ein Soll-Ende 17:00 Uhr mit einer halben Stunde Pause vor.
    In der Planung des Mitarbeiters wurde nun ein Wochen-/Tagesmodell geplant, welches am Montag einen Soll-Beginn um 09:00 Uhr und ein Soll-Ende um 16:00 Uhr sowie eine halbe Stunde Pause vorsieht.

    Ist der Parameter aktiv, so werden 6,5 Stunden und 0,5 Stunden Pause ermittelt (Zeiten 09:00 - 16:00 Uhr mit 0:30 Pause).
    Ist er nicht aktiv, so werden 8,5 Stunden und 0,5 Stunden Pause ermittelt (Zeiten 08:00 - 17:00 Uhr mit 0:30 Pause).

    Beispiel.png
    Das Tagesmodell eines Mitarbeiters sieht für Montag einen Soll-Beginn 08:00 Uhr und ein Soll-Ende 17:00 Uhr mit einer halben Stunde Pause vor.
    In der Planung des Mitarbeiters wurde nun ein Wochen-/Tagesmodell geplant, welches am Montag einen Soll-Beginn um 09:00 Uhr und ein Soll-Ende um 16:00 Uhr sowie eine halbe Stunde Pause vorsieht.
    Der Mitarbeiter wird jedoch unvorhergesehen Krank.
    Wird also nun eine Leistung auf die Tätigkeit "Krank" erfasst und diese Tätigkeit ist mit der Buchungsart "Krank" verknüpft, so wird der Wert "lt. Wochenmodell" des Feldes "Aufbuchen laut" verwertet.

    Ist der Parameter aktiv, so würden 6,5 Stunden und 0,5 Stunden Pause ermittelt werden (Zeiten 09:00 - 16:00 Uhr mit 0:30 Pause), wenn der Mitarbeiter nicht krank gewesen wäre.
    Da er aber krank war, werden lt. Feld "Aufbuchen laut" 8,5 Stunden und 0,5 Stunden Pause ermittelt (Zeiten 08:00 - 17:00 Uhr mit 0:30 Pause).

    Ist er nicht aktiv, so werden 8,5 Stunden und 0,5 Stunden Pause ermittelt (Zeiten 08:00 - 17:00 Uhr mit 0:30 Pause).

    Hinweis 
    Hinweis.png
    Bei aktivem Parameter Felder "Von", "Bis" und "Pause" anzeigen werden auch die Von-/Bis-Zeiten des betroffenen Tagesmodells aus den Feldern "Sollarbeitszeit von" und "Sollarbeitszeit bis" ermittelt und in die Felder "Von-Zeit" und "Bis-Zeit" der Leistung übergeben.

     Stoppuhr

     Bei Stoppuhr-Start Zeitnehmung beginnen

    Mit diesem Parameter kann geregelt werden, was beim Öffnen des Fensters Stoppuhr geschehen soll.

    Ist die Standardausprägung "Ja, mit sofortiger Bearbeitung" aktiv, so wird beim Start des Fensters sofort auch die Stoppuhr gestartet und die Leistung des neuen Zeitprotokolls in den Bearbeitungsmodus versetzt. Das Programm verhält sich hier so, wie wenn Sie im Fenster für die aktive Zeitaufzeichnung die Funktion Bearbeiten ausgeführt hätten.

    Im Gegensatz dazu wird bei Verwendung der Ausprägung "Ja, nur starten" keine Bearbeitung des gerade gestarteten Zeitprotokolls angestoßen. Das Programm verhält sich hier so, wie wenn Sie im Fenster für die aktive Zeitaufzeichnung nur die Funktion Start ausgeführt hätten.

    Wird die Ausprägung "Nein" gewählt, so passiert beim Öffnen des Fensters vorerst nichts. Zum gewünschten Start-Zeitpunkt muss die Zeitnehmung/Stoppuhr mittels der Funktion Start manuell angestoßen werden.

     Zeitnehmung fortsetzen

    Dieser Parameter entscheidet darüber, ob einmal gestartete und wieder gestoppte Zeitprotokolle erneut mit der Funktion Fortsetzen fortgesetzt werden dürfen oder nicht.

    Bei der Ausprägung "Nein, gestoppte Leistung nicht fortsetzen" muss für eine neue Zeitnehmung immer auch eine neue Stoppuhr gestartet werden, indem mit der Funktion Start ein neues Zeitprotokoll gestartet wird. Mit der Ausprägung "Ja, erlauben" kann die Funktion Fortsetzen für ein gestopptes Zeitprotokoll verwendet werden.

     Abzug Telefonprotokolle von Dauer

    Ist dieser Parameter aktiv, so werden die Leistungen, welche via Stoppuhr aufgezeichnet werden, um die parallel geführten Telefonate, für die ein Telefonprotokoll gespeichert wurde, reduziert. Somit kann gleichzeitig mit der "Stoppuhr" und der Übernahme von Telefonprotokollen in die Leistungserfassung gearbeitet werden (siehe auch Hilfe zum Thema Import Telefonprotokolle).

    Der Abzug wird für eingehende und ausgehende Telefonate gleichermaßen wie folgt durchgeführt: In der Leistungserfassung wird die Zeitdauer des Telefonprotokolls von der Dauer der Stoppuhr-Leistung abgezogen, die das Telefonprotokoll unterbrochen hat, sodass der tatsächliche Arbeitsaufwand auf den jeweils richtigen Kunden gebucht werden kann.

    Für den Abzug werden nur die für den Import der Telefonprotokolle relevanten Telefonprotokolle berücksichtigt. Dies wird über den Parameter Übernahme (Alle/Verrechenbare) unter "Telefonprotokoll" festgelegt.

     Bei Programmende Stoppuhr anhalten

    Bei der Standardausprägung "Nein, Stoppuhr nicht anhalten" wird die Stoppuhr auch durch das Beenden der NTCS nicht angehalten. Sie läuft so lange weiter bis die Stoppuhr wieder aufgerufen und manuell beendet wird. Wenn hingegen "Ja, Stoppuhr anhalten" gewählt wird, so wird bei Beendigung der NTCS auch automatisch eine etwaig aktive Zeitnehmung mittels Stoppuhr gestoppt.

    Dieser Parameter kann mithilfe des CRM Parameters Bei Programmende Stoppuhr anhalten benutzer- bzw. firmenbezogen übersteuert werden.

    Achtung! 
    Achtung.png
    Wird die "Stoppuhr" auch im BMD Web bzw. BMD Mobile eingesetzt, so ist zu beachten, dass ein "Programmende" im Sinne dieses Parameters einerseits durch das Abmelden des Benutzers und andererseits durch das automatische Timeout der Web-Sitzung herbeigeführt werden kann.
    Seitenanfang StartOfPage.png

     Arbeitsschein

     Bestätigungsanforderung

     Arbeitsschein-Firma

    Mit diesem Parameter kann die Firma für die Erstellung von Arbeitsscheinen festgelegt werden. Die ermittelte Firma wird am Arbeitsschein im Feld Arbeitsschein-Firma im Zuge der Erstellung des Arbeitsscheins vermerkt.

    Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung

    • Verrechnungsfirma (Standard)
      Damit ist die Firma gemeint, die sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Arbeitsscheins im Feld "Verrechnungsfirma" der Leistung befindet.

    • Kundenfirma
      Dabei handelt es sich um die Firma, unter der die Personen-Stammdaten des betroffenen Kunden der Leistung angelegt worden sind.

    • Mitarbeiterfirma
      Dabei handelt es sich um die Firma, unter der die Personen-Stammdaten des betroffenen Mitarbeiters der Leistung angelegt worden sind.

    • Mitarbeiter-Dienstverhältnis-Firma
      Dabei handelt es sich um die Mitarbeiterfirma der Leistung. Darunter versteht man die Dienstverhältnis-Firma des, zum Leistungsdatum der betroffenen Leistung, gültigen Dienstverhältnisses des Mitarbeiters der Leistung.

    • Gehört-Firma des Projektes
      Dabei handelt es sich um die Firma, die am Projekt der Leistung im Feld "Gehört zu Firma" hinterlegt worden ist.

    • Projekt-Firma
      Dabei handelt es sich um die Firma, unter der die Projekt-Stammdaten des betroffenen Projektes der Leistung angelegt worden sind.

    Immer dann, wenn keine Firma ermittelt werden kann, wird die Verrechnungsfirma zur Ermittlung der firmenbezogenen Einstellungen und Felder herangezogen. (z. B. wenn "Projekt-Firma" eingestellt worden ist, aber die Leistung kein Projekt aufweist).

    Hinweis 
    Hinweis.png
    Firmenbezogene Arbeitsschein-Parameter für die "Verrechnungs-Firma" (egal, ob als Einstellung oder als Rückfallebene z. B. für die Einstellung "Gehört-FIrma des Projektes") können nur genutzt werden,
    • wenn die Arbeitsscheine entweder erst nach Autorisierung der zugrunde liegenden Leistungen erstellt werden
    • oder der LEA Parameter Leistung beim Speichern fertigstellen aktiviert ist (Standard).
      In diesem Fall wird unter anderem die Verrechnungsfirma bereits beim Speichern der Leistung ermittelt und auf die Leistung geschrieben.

     Briefvorlage für E-Mail-Versand

    Es ist möglich, eine HTML-Vorlage aus dem Standardbrief (bzw. den Arbeitsscheinvorlagen) zu hinterlegen, welche für den Mailversand des digitalen Arbeitsscheins verwendet wird (bei der Anforderung der Bestätigung).
     
    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Sie wird bei der Erstellung des Arbeitsscheins mit der im LEA Parameter Arbeitsschein-Firma hinterlegten Firma der erstbesten Leistung des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.
    Bei erneutem Versand der Bestätigungs-Aufforderung wird sie mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    Hinweis 
    Hinweis.png
    Es können auch BMD Standardvorlagen hinterlegt werden.

     Betreff für E-Mail-Versand

    Hier kann ein E-Mail-Betreff hinterlegt werden, welcher für den Versand eines neuen Arbeitsscheins verwendet wird. Es sind auch Steuerzeichen wie z. B. $NUMBER, $DATE  möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Er wird bei der Erstellung des Arbeitsscheins mit der im LEA Parameter Arbeitsschein-Firma hinterlegten Firma der erstbesten Leistung des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.
    Bei erneutem Versand der Bestätigungs-Aufforderung wird sie mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

     Auswertung

    Hier muss eine Auswertung hinterlegt werden, welche für den Versand des Arbeitsscheins verwendet wird. Es können nur Auswertungen vom Typ Arbeitsbericht hinterlegt werden.

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Sie wird bei der Erstellung des Arbeitsscheins mit der im LEA Parameter Arbeitsschein-Firma hinterlegten Firma der erstbesten Leistung des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.
    Bei erneutem Versand der Bestätigungs-Aufforderung wird sie mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    Hinweis
     Hinweis.png
    Für den Arbeitsschein steht eine Standardauswertung zur Verfügung. Diese ist unter Leistungserfassung → Auswertungen → Auswertungsdesigner im Fenster LEA Auswertungsdesigner unter dem Typ "1 Arbeitsberichte" unter dem Namen "Arbeitsschein" zu finden.
    Eine detaillierte Beschreibung sowie eine Musterauswertung finden Sie unter der Hilfe zur Standardauswertung Arbeitsschein.
    Seitenanfang StartOfPage.png

     Dateiname für Anhang

    Hier kann der Dateiname für den Anhang der E-Mail hinterlegt werden, der beim Versenden der E-Mail mit dem Arbeitsschein angehängt wird. Es sind auch Steuerzeichen möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

    1425145306000009130.png

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Er wird bei der Erstellung des Arbeitsscheins mit der im LEA Parameter Arbeitsschein-Firma hinterlegten Firma der erstbesten Leistung des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.
    Bei erneutem Versand der Bestätigungs-Aufforderung wird sie mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

     Bestätigung

     Briefvorlage

    Mit diesem Parameter ist es möglich, eine HTML-Vorlage aus dem Standardbrief zu hinterlegen, welche für die Bestätigung des digitalen Arbeitsscheins verwendet wird.

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Sie wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    Hinweis 
    Hinweis.png
    Es können auch BMD Standardvorlagen hinterlegt werden.

     E-Mail-Betreff

    Dieser E-Mailbetreff wird für die Benachrichtigungs-E-Mail bei Bestätigung verwendet. Es sind auch Steuerzeichen wie z. B. $NUMBER, $DATE möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Er wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

     Dateiname für Anhang

    Hier kann der Dateiname für den Anhang der E-Mail hinterlegt werden, der bei der Bestätigungsmail angehängt wird. Es sind auch Steuerzeichen möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

    1425145306000009130.png
     
    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Er wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

     Stempeltext

    Dieser Stempeltext wird bei Bestätigung auf den Arbeitsschein gesetzt. Es sind auch Steuerzeichen wie z. B. $NUMBER, $DATE  möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

     Stempelposition oben (in mm, max. 295)

    Bestimmt bei Bestätigung die Position des Stempeltextes, vom oberen Blattrand gerechnet.

     Stempelposition links (in mm, max. 200)

    Bestimmt bei Bestätigung die Position des Stempeltextes, vom linken Blattrand gerechnet.

     Farbe Stempeltext

    Definiert bei Bestätigung die Farbe des Stempeltextes.

     Schriftgröße Stempeltext

    Definiert bei Bestätigung die Schriftgröße des Stempeltextes.
    Seitenanfang StartOfPage.png

     Verwerfen

     Briefvorlage

    Mit diesem Parameter ist es möglich, eine HTML-Vorlage aus dem Standardbrief zu hinterlegen, welche für das Verwerfen des digitalen Arbeitsscheins verwendet wird.

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Sie wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    Hinweis 
    Hinweis.png
    Es können auch BMD Standardvorlagen hinterlegt werden.

     E-Mail-Betreff

    Dieser E-Mail-Betreff wird für die Benachrichtigungs-E-Mail beim Verwerfen verwendet. Es sind auch Steuerzeichen wie z. B. $NUMBER, $DATE möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Er wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

     Dateiname für Anhang

    Hier kann der Dateiname für den Anhang der E-Mail, die beim Verwerfen eines Arbeitsscheines versendet wird, hinterlegt werden. Es sind auch Steuerzeichen möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

    1425145306000009130.png
     
    Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Er wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

     Stempeltext

    Dieser Stempeltext wird beim Verwerfen auf den Arbeitsschein gesetzt. Es sind auch Steuerzeichen wie z. B. $NUMBER, $DATE  möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.
     

     Stempelposition oben (in mm, max. 295)

    Bestimmt beim Verwerfen die Position des Stempeltextes, vom oberen Blattrand gerechnet.
     

     Stempelposition links (in mm, max. 200)

    Bestimmt beim Verwerfen die Position des Stempeltextes, vom linken Blattrand gerechnet.
     

     Farbe Stempeltext

    Definiert beim Verwerfen die Farbe des Stempeltextes
     

     Schriftgröße Stempeltext

    Definiert beim Verwerfen die Schriftgröße des Stempeltextes
     Seitenanfang StartOfPage.png

     Ablehnung

     Briefvorlage

    Mit diesem Parameter ist es möglich, eine HTML-Vorlage aus dem Standardbrief zu hinterlegen, welche für das Ablehnen des digitalen Arbeitsscheins verwendet wird.

    Dieser Parameterkann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
    Sie wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

    Es gelten folgende Rückfallebenen:
    • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    • LEA Parameter
    • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
    Hinweis 
    Hinweis.png
    Es können auch BMD Standardvorlagen hinterlegt werden.

       E-Mail-Betreff

      Dieser E-Mailtbetreff wird für die Benachrichtigungs-E-Mail beim Verwerfen verwendet. Es sind auch Steuerzeichen wie z. B. $NUMBER, $DATE möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

      Dieser Parameterkann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
      Er wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

      Es gelten folgende Rückfallebenen:
      • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
      • LEA Parameter
      • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

       Dateiname für Anhang

      Hier kann der Dateiname für den Anhang der E-Mail, die beim Ablehnen eines Arbeitsscheines versendet wird, hinterlegt werden. Es sind auch Steuerzeichen möglich, welche mit F4 hinterlegt werden können.

      1425145306000009130.png
       
      Dieser Parameter kann auch firmenbezogen hinterlegt werden.
      Er wird mit der Firma aus dem Feld Arbeitsschein-Firma des betroffenen Arbeitsscheins ermittelt.

      Es gelten folgende Rückfallebenen:
      • firmenbezogene Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)
      • LEA Parameter
      • globale Einstellungen in den CRM Parametern (LEA)

       Zusatzmengen erfassen

       Tätigkeitsgruppe bei Zusatzmengen

      Dieser Parameter steuert, ob die Artikel-Leistungen, welche durch die Funktion "Zusatzmengen erfassen" im Fenster Zusatzmengen erfassen entstehen, die Tätigkeitsgruppe der Zeitleistung erhalten. Mit der Ausprägung "Von Artikelstammdaten übernehmen" erhält die neue Leistung jene Tätigkeitsgruppe, welche im Artikelstamm hinterlegt ist. Besitzt der Artikel keine Tätigkeitsgruppenzuordnung, wird jedenfalls auf die Tätigkeitsgruppe der Zeitleistung zurückgefallen. Mit der Ausprägung "Aus der Stundenleistung übernehmen" erhält die neue Leistung die Tätigkeitsgruppe der Zeitleistung.
       
      Ausprägungen:
      • Von Artikelstammdaten übernehmen
      • aus der Stundenleistung übernehmen

       Verrechenbar-Wert bei Zusatzmengen

      Für die Funktion "Zusatzmengen erfassen" im Fenster Zusatzmengen erfassen entscheidet dieser Parameter, ob das Kennzeichen Ist verrechenbar auf den Kosten/Barauslagen von der ausgehenden Stundenleistung ermittelt oder vom Artikelstamm (Feld: Verrechenbar) übernommen werden soll. Die Standardausprägung ist "von Artikelstammdaten übernehmen", womit erzielt wird, dass die Verrechenbarkeit der Zusatzmengen wie bei manueller Eingabe reagiert.
       
      Ausprägungen:
      • von Artikelstammdaten übernehmen
      • aus der Stundenleistung übernehmen 

       Honorarberechnung, wenn Artikelpreis = 0

      Der LEA Parameter "Honorarberechnung, wenn Artikelpreis = 0" entscheidet, wie das Honorar einer Barauslage berechnet werden soll, wenn diese aus der Funktion "Zusatzmengen erfassen" im Fenster Zusatzmengen erfassen kommt und für den angesprochenen Artikel ein Artikelpreis von 0,00 oder kein Artikelpreis hinterlegt ist.

      Mit der Ausprägung "Honorar = Menge" werden derartige Barauslagen immer 1:1 mit dem Wert des Feldes "Menge" bewertet - das bedeutet 1 Stück ist gleich € 1,00 Honorar. Der LEA Parameter wird im Standard mit dieser Ausprägung ausgeliefert.

      Andererseits können derartige Barauslagen, wenn die Ausprägung "Honorar = 0" gewählt wird, immer mit 0 bewertet werden. Folglich wird zwar die tatsächliche Menge an die Barauslage übergeben, jedoch ein Honorar von € 0,00. Ist der Artikelpreis ungleich 0,00 oder existiert kein Artikelpreis, dann wird diese Ausprägung nicht berücksichtigt.

      Ausprägungen:
      • Honorar = Menge (Standard)
      • Honorar = 0
      Seitenanfang StartOfPage.png

       Überstundenverrechnung

       Überstundenverrechnung aktiv

      Sobald die Überstundenverrechnung aktiv ist, kann man entweder automatisch über die Zeitscheibe oder manuell nach Überstundenartikel in der Leistungserfassung die Überstundenverrechnung für die Warenwirtschaft anstoßen.

       Artikel 1

      Hier können Sie einen Überstundenartikel definieren.

       Artikel 2

      Hier können Sie einen Überstundenartikel definieren. 
       

       Artikel 3

      Hier können Sie einen Überstundenartikel definieren. 
       

       Artikel 4

      Hier können Sie einen Überstundenartikel definieren. 
       

       Zeitscheibe

      Hier können Sie eine Zeitscheibe definieren, welche für die Überstundenverrechnung herangezogen wird.
       

       Auswertungen

       Allgemein

       Datenbesitzergruppe für offene Leistungen ansehen

      Wenn die Funktion "Offene Leistungen anzeigen" (aufrufbar beispielsweise über das Fenster Kunden) oder die Funktion "Offene Leistungen" (aufrufbar beispielsweise über den Kunden-Navigator) gestartet wird, öffnet sich für die Darstellung der Offenen Leistungen das Fenster Rechnung (Offene Leistungen anzeigen). Aus programmtechnischen Gründen muss dafür eine Honorarnote erstellt werden, die keine herkömmliche Honorarnote ist, aber trotzdem in den Honorarnoten aufscheint. Diese vorübergehend sichtbare Honorarnote - sie wird automatisch wieder gelöscht, sobald das Fenster Rechnung (Offene Leistungen anzeigen) geschlossen wird - könnte andere Anwender beirren. Daher kann man über den LEA Parameter "Datenbesitzergruppe für offene Leistungen ansehen" eine Datenbesitzergruppe hinterlegen, welche automatisch auf die Honorarnote gesetzt wird und diese somit unsichtbar macht.
       

       Offene Leistungen anzeigen

      Der LEA Parameter "Offene Leistungen anzeigen" entscheidet, welche Leistungen im Fenster Rechnung (Offene Leistungen anzeigen) als "offen" gezählt werden sollen. Belassen Sie diesen Parameter wie im Standard vorgesehen auf der Ausprägung "Alle Leistungen", werden die Leistungen unabhängig vom Status der Autorisierung als "offen" betrachtet, das bedeutet, es fallen nicht autorisierte und autorisierte offene Leistungen darunter. Stellen Sie den Parameter auf "Nur autorisierte Leistungen" um, gleicht die Betrachtung der Interpretation der "Offenen Leistungen", so wie sie für die LEA Auswertungen gilt. Für LEA Auswertungen gelten Leistungen erst als "offen", wenn sie autorisiert sind.
       
      Ausprägungen:
      • Alle Leistungen (Standard)
      • Nur autorisierte Leistungen
      Nähere Informationen dazu finden Sie in der Fensterhilfe Rechnung (Offene Leistungen anzeigen).