Hinweis | Diese Dokumentation ist ausschließlich für Administratoren gedacht! |
Mit bestimmten Einstellungen können Mitarbeiter dazu gezwungen werden, Leistungen zeitnah und vollständig zu erfassen. Unter dem Begriff "Eingabezwang" bzw. "Vollständigkeitsprüfung" von Leistungen ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass der Mitarbeiter unter einer Berücksichtigung von x Tagen Toleranz vergangene Tage mit
Tagesabschluss versehen muss, bevor er die Leistungserfassung beenden kann und in der NTCS an anderer Stelle weiterarbeiten darf.
Nicht abgeschlossene Tage erlauben es in diesem Modus also nicht, in der NTCS weiterzuarbeiten. Bricht der User trotzdem die Erfassung ab, wird mit dem Verlassen der Leistungserfassung zuerst ein Hinweis ausgegeben und in Folge dessen auch die NTCS geschlossen.
Der Eingabezwang für die Leistungserfassung kann nur dann effektiv verwendet werden, wenn die NTCS vom Anwender so geöffnet wird, dass zuerst automatisch ein Fenster der Leistungserfassung am Bildschirm erscheint. Für das Umsetzen dieser Voraussetzung gibt es zwei optionale Varianten.
- Variante 1 - Aufrufkonvention
- Variante 2 - Startmakro
Empfehlenswert ist die zweite Variante, da nur hier aus allen Aufrufen gesichert ist, dass ohne Ausnahme das entsprechende Fenster der Leistungserfassung geöffnet wird. Bei der ersten Variante ist es möglich, die Sperre zu umgehen, indem die NTCS über ein BMD Office-Add-In oder andere Aufrufe von Außen gestartet wird und die Aufrufkonvention daher keine Wirkung zeigt.
NTCS wird über die Verknüpfung zur NTCS.exe am jeweiligen Desktop gestartet und mittels einer Aufrufkonvention so gesteuert, dass ein Fenster der Leistungserfassung modal geöffnet wird. Im Folgenden finden Sie die Aufrufkonvention je Programmteil, die alternativ verwendet werden können:
Tageserfassung: "C:\Programme\...\BMDNTCS.exe" /FUNC=MCS_MDLEISTUNGLINEEDITMGR_CREATE /MODAL=1
Einzelerfassung: "C:\Programme\...\BMDNTCS.exe" /FUNC=MCS_MDLEISTUNGMGR_CREATE /MODAL=1
Wochenerfassung: "C:\Programme\...\BMDNTCS.exe" /FUNC=MCS_MDWOCHENERFASSUNGMGR_CREATE /MODAL=1
Projektleistungserfassung: "C:\Programme\...\BMDNTCS.exe" /FUNC=MCS_MDLEISTUNGLINEEDITZLEMGR_CREATE /MODAL=1
Beispiel | Hier ist beispielsweise die passende Aufrufkonvention für den Start der Tageserfassung hinterlegt.
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NTCS führt aufgrund der Hinterlegung eines passenden Startmakros (TOOLS Parameter "Makro beim Starten der Applikation") und des passenden Startverhaltens (TOOLS Parameter "Startverhalten" mit Option "Systemmakros immer starten") den sofortigen Aufruf eines Fensters der Leistungserfassung beim Programmstart aus.
Auch hier wird das modale Öffnen des Fensters vorausgesetzt und muss im Makro so definiert werden. Im Folgenden finden Sie die Startmakros je Programmteil, die alternativ verwendet werden können:
Hinweis | Für das Hinterlegen eines Makros sind grundsätzlich Programmierkenntnisse und Kenntnisse über den BMD Makro-Editor notwendig. Sollten Sie über derartige Kenntnisse nicht verfügen und an einem komplexeren Makro Interesse haben, wenden Sie sich bitte an den BMD Support. |
Beispiel | Hier ist beispielsweise das passende Startmakro für den Start der Tageserfassung hinterlegt.
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Um den Modus zu aktivieren, muss benutzerbezogen unter Stammdaten
→ Einstellungen
→ Allgemeine CRM Parameter
→ CRM
→ LEA der CRM Parameter
Vollständigkeitsprüfung von Leistungen aktiviert werden.
Über den LEA Parameter
Tage Toleranz kann optional eingestellt werden, wie viele nicht abgeschlossene Tage zusätzlich toleriert werden (wobei der Vortag nicht mitzählt). Wird beispielsweise eingestellt, dass ein Tag zusätzlich toleriert wird, ist der Tag vor dem gestrigen Tag dafür entscheidend, ob man in der NTCS weiterarbeiten darf (der vorgestrige Tag ist abgeschlossen) bzw. die NTCS geschlossen wird (der vorgestrige Tag ist nicht abgeschlossen).
Es gibt die Möglichkeit, diese Einstellung für jeden einzelnen Mitarbeiter individuell zu übersteuern. Für diese Funktionalität steht in den Stammdaten des Mitarbeiters das Feld
Tagesabschluss Toleranztage zur Verfügung. Somit ist es beispielsweise möglich, dass für Mitarbeiter A drei Tage Toleranz gelten, wobei Mitarbeiter B jedoch zehn Tage Toleranz hat.
Damit der Mitarbeiter nicht Tage abschließen kann, ohne zuvor seine Leistungen vollständig zu erfassen, kann der LEA Parameter
Prüfung Tagesabschluss zusätzlich aktiviert werden.