Vor allem beim ersten Einrichten des Rechnungsformulars sind sehr viele Einstellungen zu setzen und in diversen Stammdaten zu kontrollieren, die in Summe das Aussehen des Rechnungsdokuments beeinflussen.
Damit sich beim Zusammenspiel dieser Einstellungen ein stimmiges Bild hinsichtlich der angedruckten einzelnen Nettobeträge ergibt,
Mit aktivem Parameter werden alle Betragsfelder der obersten Rechnungsebene summiert und mit der Nettosumme verglichen. Die Zusammensetzung der Beträge in der Honorarnote bleiben somit nachvollziehbar und klarer für Ihre Kunden.
Durch die Prüfung wird der Benutzer auf Abweichungen hingewiesen und die Honorarnote kann erst gedruckt werden, wenn dieser Umstand korrigiert ist.
Damit die Honorarnote also über die Funktion
Rechnung mit Nummer drucken (bzw. über den
Rechnungsstapel) mit Rechnungsnummer gedruckt werden kann, müssen falsche oder mangelhafte Einstellungen gleich im Anschluss an die Prüfung korrigiert werden. Damit Sie bei der Fakturierung so früh wie möglich auf strukturelle Abweichungen in der Honorarnote aufmerksam gemacht werden, wird die Prüfung jedoch bereits beim Ausführen der Rechnungsfunktion
Rechnung ansehen bzw. der Rechnungsfunktion
Kontrollausdruck starten. Die
Honorarnoten-Vorschau wird nach Bestätigung der Meldung jedoch geöffnet, um die Ursache der Abweichungen auch identifizieren und danach beheben zu können.
Konkrete Konstellationen, in denen die einzelnen Nettobeträge nicht mit der Nettosumme übereinstimmen, werden im Kapitel
Konkrete Problemfälle gezeigt.
Die Betragsprüfung arbeitet mit diesen Feldern auf folgenden Ebenen:
- Nettobetrag
- Nettobetrag ohne Nachlass
- Nachlass
Diese Beträge werden auf dem Rechnungsdokument durchsucht und die oberste Ebene für den Vergleich verwendet. Alle Beträge (dieser drei Felder) dienen als Grundlage für den Vergleich mit der Nettosumme.
Beachten Sie, dass die Prüfung nur für Honorarnoten ohne Belegnummer und für Honorarnoten mit Belegnummer, wenn deren Rechnungsurkunde zum aktuellen Zeitpunkt nochmals gelöscht wurde, durchgeführt werden kann.
Wird vom Programm festgestellt, dass sich die Einzelbeträge nicht mit der Summe decken, so erscheint eine Meldung. Diese weist Sie darauf hin, dass die Einzelpositionen nicht mit der Nettosumme übereinstimmen und gibt mögliche Gründe an. Diese müssen aber nicht zwingend zutreffen, sondern sind als Beispiele angeführt.
Im Anschluss finden Sie beispielhaft Ursachen und Konstellationen angeführt, welche die Problemfälle auslösen können.
Im Rechnungsformular ist das Band "Gruppentext" nicht aktiviert.
In der Rechnungsbearbeitung ist jedoch eine Gruppenbildung definiert.
Dies führt dazu, dass der Betrag bei der Position nicht jenem der Nettosumme entspricht.
Entweder haben Sie also irrtümlich eine Gruppenbildung ausgelöst oder unabsichtlich im Rechnungsformular das Band "Gruppentext" deaktiviert.
Im Rechnungsformular ist das Band "Nachlass" nicht aktiviert.
In der Rechnungsbearbeitung ist jedoch ein Nachlass definiert.
Das führt dazu, dass der Betrag der Positionen nicht jenem der Nettosumme entspricht (es fehlt der Nachlass).
Entweder haben Sie also irrtümlich einen Nachlass definiert oder unabsichtlich im Rechnungsformular das Band "Nachlass" deaktiviert.
In den Stammdaten der Tätigkeiten ist das Feld "Ausdruck auf Rechnung" mit der Option "Kein Ausdruck" eingestellt.
Im Rechnungsformular ist jedoch definiert, dass auf Ebene der Tätigkeit / des Artikel gedruckt wird, da die Ebenen "Tätigkeitsgruppe" sowie "Gruppentext" nicht aktiviert sind.
Abgerechnet werden Leistungen jener Tätigkeiten, für die "Kein Ausdruck" definiert ist.
Das führt dazu, dass der Betrag der Positionen nicht jenem der Nettosumme entspricht (es fehlt die oberste Ebene der Tätigkeit / des Artikels).
Entweder haben Sie also irrtümlich in den Stammdaten der Tätigkeiten falsche Einstellungen zum Druck gesetzt oder unabsichtlich im Rechnungsformular vorrangige Bänder deaktiviert.
Durch den Import der
Rechnungseinstellungen im Fenster
Import, der bei der Inbetriebnahme und Konfiguration der LEA durchgeführt wird, wird auch der Parameter automatisch aktiviert. Damit werden strukturelle Abweichungen von Beginn an unterbunden.
Wenn Sie mit der Option "Darstellung von Tausenderzeichen und Dezimalzeichen laut NTCS Sprache" im Dialog "Formatieren" eines Betragsfeldes im Rechnungsformular arbeiten, schlägt die Einzelpositionsprüfung in bestimmten Fällen an. Beispielsweise ist das der Fall, wenn Sie mit einem Report für bestimmte Gebiete in der Schweiz arbeiten (z. B. Tausenderzeichen als Apostroph), die NTCS Sprache aber Deutsch (z. B. Tausenderzeichen als Punkt) ist. Das führt zum Auslösen der Prüfung, da sich die Darstellung des Tausenderzeichens unterscheidet.
In diesem Fall darf die Option "Darstellung von Tausenderzeichen und Dezimalzeichen laut NTCS Sprache" nicht aktiviert sein, wenn man die Einzelpositionsprüfung in Verwendung hat.