
Leistungserfassung
→ Stammdaten
→ Honorarfaktoren
→ Akontos
Das Ausstellen eines Akontos ist eine von mehreren
Möglichkeiten, um periodisch gleichbleibende Rechnungen (z. B. den monatlichen Fixbetrag für Buchhaltung und Lohnverrechnung) einfach abzurechnen.
In diesem Fenster wird festgelegt, für welche Kunden Akontos zur Anwendung kommen sollen.
Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu
Fenstern mit flexiblem Layout.
Im Einstiegsfeld "Kunde" kann die Ansicht auf jene Stammdaten des Akontos gefiltert werden, welche für den Kunden angelegt sind.
Das Akonto ist ein eigener
Fakturatyp, für den im Gegensatz zur "normalen" Honorarnote gilt, dass das Akonto keine tatsächlichen Leistungen beinhaltet. Die Leistungen werden erst im Zuge der Schlussrechnungserstellung ("normale" Honorarnote abzüglich zugeordnete Akontos) aufbereitet. Zudem gibt es auch Unterschiede in der Verbuchung.
Akontos sind im Gegensatz zu den anderen Honorarfaktoren (die Rechenregeln, Multiplikatoren sind) somit eine Anweisung an das Programm, Akontodaten zu erzeugen. Hier werden also keine bestehenden Leistungen mit Akontoinformationen bewertet, sondern tatsächlich Akontos in Form von Honorarpositionen erzeugt.
Im Anschluss stehen die Akontos im Fenster
Honorarnoten am Reiter
Akontos zur Verfügung. Hier kann ein Akonto auch manuell erfasst werden.
Weitere Details zu den Akontos (Verwendungszweck, nötige Einstellungen etc.) finden Sie im Themendokument
Akontos in der LEA.
Standardfeldauswahl Akontos
Die Beträge, die über Akontos verrechnet werden, sind technisch gesehen Barauslagen. Auch für die Zuordnung des Akontos zur Schlussrechnung muss das Akonto als "eigener Leistungsdatensatz" verstanden werden. Deswegen ist es nötig, Akontos in den Stammdaten mit einem Artikel zu versehen.
Für die einfachere manuelle Anlage von Akontos im Fenster
Honorarnoten kann dieser Artikel im LEA Parameter
Artikel Akonto hinterlegt werden.
Die Verwendung von Akontos ist wie oben kurz dargestellt - wie die Verwendung von
Teilrechnungen oder
Monatsrechnungen oder
Pauschalen - eine Variante der Ausstellung von monatlich gleichbleibenden Rechnungen.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie vor allem für die laufende Abrechnung von Buchhaltung und Lohnverrechnung verwendet werden.
Ein Spezifikum des Akontos ist die spezielle Art der Kontierung (siehe Thema
Akontos in der LEA), diese ist einzigartig und wird in keiner anderen Form der Abrechnung angewendet. Die Abwicklung und der Ablauf des gesamten Geschäftsfalls ist bei Akonto und Teilrechnung, abgesehen von der Kontierung, sehr ähnlich.
Ein wesentlicher Unterschied zu den Pauschalen liegt darin, dass bei Pauschalen die bisher aufgelaufenen Leistungen in der Honorarnote aufbereitet und abgerechnet werden.
Die Monatsrechnung stellt hingegen eine monatliche Pauschale dar, welcher nachträglich Leistungen automatisch nach Bezugsmonat und/oder -jahr, zugeordnet werden können. Sie dient grundsätzlich dazu, monatlich ein fixes Honorar zu verrechnen, ohne die dafür zu erstellende Rechnung kontrollieren zu müssen.
Die Konsequenzen daraus sind: Pauschalen kann man erst sinnvoll abrechnen, nachdem die abzurechnenden Leistungen erfasst worden sind, Teilrechnungen/Akontos und Monatsrechnungen kann man im Prinzip jederzeit stellen. Man wird sich vor allem wegen der Kontierung für oder gegen Akontos entscheiden.
Kundenbezogene LEA Honorarfaktoren (zu denen die Akontos zählen), können als
vorgefertigte Tabellen im BMD Standardbrief angedruckt werden. Dies ermöglicht einen übersichtlichen Ausdruck aller Honorarvereinbarungen, die mit einem Kunden getroffen worden sind. Sind Honorarfaktoren über eine vorgefertigte Tabelle in der Vorlage vorhanden, öffnet sich beim Generieren des Briefes das Dialogfenster
Ermittlungsdatum für Kundenpreise, in dem Sie das Ermittlungsdatum bekannt geben müssen.