Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LEA.


 Überblick und Allgemeines

Bei der LEA Kassenanbindung ist von einer Schnittstelle zu einem digitalen Kassenjournal (techn. Sicherheitseinrichtung für Barverkäufe) die Rede. Es wird kein komplettes Kassensystem (Kassensaldoführung, Entnahmen usw.) samt physischer Kasse angeboten, sondern dadurch die Voraussetzungen der am 01.01.2016 in Kraft getretenen Registrierkassenverordnung und der am 01.04.2017 in Kraft tretenden Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) erfüllt.

Die LEA Kassenanbindung ist somit die Lösung für Steuerberater, um die Kassenrichtlinien für Barzahlungen in der Kanzlei direkt in der NTCS LEA abzubilden.

Hinweis Voraussetzung Lizenz
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Zur Verwendung der LEA Kassenanbindung ist das Lizenzpaket 464 "Schnittstelle zur techn. Sicherheitseinrichtung für Barverkäufe/-umsätze" notwendig.

Hinweis Voraussetzung Sicherheitseinrichtung (Signatur- bzw. Siegelzertifkat)
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Neben der passenden NTCS Lizenz müssen Sie als steuerpflichtiges Unternehmen auch ein Signatur- bzw. Siegelzertifkat von einem Vertrauensanbieter erwerben. In Österreich sind dafür die Firmen A-Trust und Globaltrust zugelassen und bieten entsprechende Produkte an. Zur Einrichtung des Zertifikats muss dem Vertrauensdienstanbieter die Steuernummer, UID-Nummer oder GLN (Global Location Number) zur Eintragung im Zertifikat bekannt geben werden.

Vor dem Start des Registrierkassen Assistent müssen Sie daher bereits über ein Kartenlesegerät inkl. Signaturkarte (A-Trust a.sign RK CHIP oder Globaltrust RKS-CARD) ODER Online Zugangsdaten (A-Trust a.sign RK ONLINE) verfügen.

Die Varianten im Einzelnen:

A-Trust a.sing RK ONLINE
Diese Zugangsdaten erhalten Sie nur über BMD - die Anmeldung bei A-Trust und Einrichtung der Sicherheitseinrichtung kann nur über BMD erfolgen.

Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin: +43 (0)50 883 oder termin@bmd.at.

BMD nimmt die Anmeldung bei A-Trust und Einrichtung der Sicherheitseinrichtung bei dieser Variante für Sie direkt im Rahmen des Einrichtungstermins vor! Sie müssen dafür Ihre UID-Nummer bereithalten.

Dieses Zertifikat muss nach fünf Jahren erneuert werden. BMD empfiehlt, sich dafür eine Frist als Erinnerung anzulegen. Die Erneuerung selbst wird wieder im Rahmen eines kurzen Termins mit BMD vorgenommen.
A-Trust
Das Kartenlesegerät bzw. die Signatureinheiten erhalten Sie im Webshop https://www.a-trust.at/webshop/.
GlobaltrustDas Kartenlesegerät bzw. die Signatureinheiten erhalten Sie im Webshop http://www.globaltrust.eu/.

Relevante Anwendungsprogramme finden Sie unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen.

Vor Inbetriebnahme müssen folgende Einstellungen getroffen werden:
Im Anschluss kann pro Geschäftsfall mit bestimmten Feldern und Funktionen entschieden werden, ob es sich dabei um eine Barrechnung handelt. Dabei unterscheidet man im Prinzip drei Geschäftsfälle:
In bestimmten Menüpunkten der Kasse können Folgeschritte durchgeführt bzw. z. B. das Fiskaljournal ausgedruckt/exportiert werden.

 Voraussetzungen und Einstellungen

Damit die Barrechnungen und Barzahlungen über die LEA korrekt abgewickelt werden können, ist es nötig, die LEA an die Kasse für Barfakturen anzubinden.

Zu Beginn muss eine Kasse angelegt und konfiguriert werden, eine passende Zahlungsart eingerichtet werden und gegebenenfalls das Rechnungsformular angepasst werden. Diese Einstellungen sind im Regelfall einmalig zu setzen.

Hinweis 
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Neben diesen speziellen Voraussetzungen für die Anwendung der LEA Kassenanbindung müssen die Einstellungen für eine "normale" Fakturierung bereits vorhanden sein. Darunter versteht man beispielsweise, dass eine aktuelle FIBU, die auf die eigene Firma verweist sowie bebuchbare Konten, die in der Standardkontentabelle verknüpft sind, angelegt worden sind etc.

 Erstellen einer Zahlungsart "Barzahlung"

Legen Sie eine passende Zahlungsart unter Leistungserfassung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Zahlungsarten an.

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Folgende Felder müssen für die korrekte Verwendung aktiviert werden:

Rechnungsjournal und Signatur 
Rechnungsjournal und Signatur

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld gibt an, ob bei Verwendung dieser Zahlungsart auf einer Honorarnote, diese als Barrechnung behandelt werden soll. Näheres dazu erfahren Sie in der Hilfe zum Thema LEA Kassenanbindung.
Kassen-Zahlungsart 1 = Zahlungsart, die nur für die Kasse benötigt wird

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld gibt an, ob diese Zahlungsart für eine Kasse benötigt wird, und somit für Barzahlungen von Honorarnoten verwendet werden kann. Näheres dazu erfahren Sie in der Hilfe zum Thema LEA Kassenanbindung.
Zahlungsbuchung 
Zahlungsbuchung

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld gibt an, ob bei Verwendung dieser Zahlungsart auf einer Honorarnote, im Zuge der FIBU-Verbuchung der Rechnung auch die Buchung der Zahlung automatisch erfolgen soll. Im Zuge dieser Verbuchung wird der Offene Posten, der durch die Verbuchung der Rechnung entsteht, umgehend mit der Zahlungsbuchung ausgeziffert.

Hinweis
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Wenn es gewünscht ist, dass die FIBU-Buchungen, welche aus Kassenzahlungen entstehen, nicht sofort in die FIBU verbucht, sondern über das Fenster "Vorerfassen Buchungen" ins Kassenbuch eingebucht werden sollen, ist es nötig dieses Feld zu deaktivieren. Die Buchungen im Fenster "Vorerfassen Buchungen" müssen in weiterer Folge manuell gemacht werden!

Näheres dazu erfahren Sie in der Hilfe zum Thema LEA Kassenanbindung.

Hinweis 
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Wird der "Zahlungsarttext" im Honorarnotenformular verwendet, so ist das Feld "Zahlungsarttext" auf der Zahlungsart "Barzahlung" leer zu lassen, wenn man für diese Zahlungsvariante keinen Text auf der Honorarnote andrucken möchte (Details dazu finden Sie im Hilfethema Honorarnotengestaltung).

Hinweis 
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Es kann durchaus auch die Standardzahlungsart 1 verwendet und entsprechend konfiguriert werden. Davor sollte jedoch abgeklärt werden, ob diese nicht bereits für andere Zwecke im System verwendet wird.

Beim Import der Standardzahlungsarten (über das Fenster Import) werden ausschließlich fehlende Zahlungsarten angelegt. Bestehende Zahlungsarten werden nicht überschrieben. Somit gehen Ihre Änderungen auf derartigen Zahlungsarten nicht durch den Import verloren.

 Anlage und Konfiguration einer Kasse

Eine Kasse ist unter Leistungserfassung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Kassen für Barfaktura anzulegen bzw. zu konfigurieren.

Wählen Sie im Einstiegsfeld "Firma" die Verrechnungsfirma aus, für die die entsprechende Kasse angelegt werden soll.
 

 Anlage Kasse

Anschließend wird im Programm Kassen für Barfaktura eine entsprechende Kasse angelegt.

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Folgende Felder müssen befüllt werden:

Feldname
empfohlener Wert 
Anmerkung 
Kassennummer1  
BezeichnungKasse für LEA RechnungenKann beliebig vergeben werden.
Druckereinstellungen für Belegdruck
KASSENBON
Das Feld wird automatisch befüllt und ist nur im Bedarfsfall anzupassen. 
Druckereinstellungen für Kassenabschluss
KASSENABSCHLUSS
Das Feld wird automatisch befüllt und ist nur im Bedarfsfall anzupassen.

In diesen Feldern zu den Druckereinstellungen haben Sie mit der Auswahl F8 die Möglichkeit, mehr Informationen im Ausdrucksmodell zu hinterlegen. Beispielsweise wäre es möglich, den bei der "Bezahlung" der Rechnung ausgestellten Beleg automatisch zu archivieren - in diesem Fall wird der Beleg auch auf die Kassenbuchung übergeben. Es ist zwar de facto nicht nötig, da der Beleg jederzeit reproduziert werden kann, aber die Möglichkeit ist gegeben.

Folgende weitere optionale Felder können befüllt werden:

Feldname
Anmerkung
Buchungssymbol
In diesem Feld kann optional ein FIBU-Buchungssymbol für die Verbuchung hinterlegt werden. Im Normalfall wird dieses jedoch im WWS Parameter Buchungssymbol für Zahlungsbuchungen definiert (siehe Hinterlegung der Kasse im WWS Parameter). Dieser Parameter dient als Rückfallebene, wenn in diesem Feld am Kassenstamm kein Buchungssymbol hinterlegt worden ist.

Gibt es innerhalb einer Verrechnungsfirma mehrere Kassen, so ist es notwendig das Buchungssymbol in diesem Feld direkt am Kassenstamm zu hinterlegen, wenn je Kasse ein eigenes Buchungssymbol für die Verbuchung verwendet werden soll.
Aktiv
Über dieses Feld kann gekennzeichnet werden, ob die Kasse aktiv ist oder nicht. Inaktive Kassen werden im Zahlungsdialog nicht angeboten und können im Zusammenhang mit LEA Barrechnungen nicht verwendet werden.
Datenbesitzer für Ansehen
Hier kann optional eine Datenbesitzergruppe hinterlegt werden, wenn nicht jeder Benutzer diese Kassen sehen oder in diese kassieren können soll. 

 Zahlungsarten für Kasse

Direkt im Anschluss öffnet sich das Fenster Zahlungsarten für Kasse, in dem Sie die entsprechenden Zahlungsarten der Kasse zuweisen können.

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Es ist zusätzlich zur Barzahlung auch möglich, separate Zahlungsarten und FIBU-Konten für Bankomatkarten- und/oder Kreditkarten-Zahlungen zu hinterlegen.

Aktivieren Sie zunächst die gewünschten Zahlungsarten. Folgende Felder sind dabei zu beachten:

ZahlungsartBitte weisen Sie hier die zuvor angelegte/konfigurierte Zahlungsart für Barzahlungen zu.
Konto 
Definieren Sie in diesem Feld das Kassenkonto der Buchhaltung, auf dem später die Zahlungen zu den Barrechnungen gebucht werden sollen.
 

 Hinterlegung der Kasse / des Buchungssymbols in den WWS Parametern

Damit das Programm im weiteren Verlauf ermitteln kann, welche Kasse für welche Rechnungen und welches Buchungssymbol für die Kassenbuchungen verwendet werden sollen, sind entsprechende WWS Parameter zu setzen.
  1. Der WWS Parameter Kassennummer für Barrechnungen (Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Ausdrucke → Allgemeine/Firmenbezogene Einstellungen → Rechnungsdruck) verknüpft die Kasse mit Ihrer Verrechnungsfirma. Wählen Sie hier über F4 die zuvor angelegte Kasse.

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  2. Im Anschluss definieren Sie, welches Buchungssymbol für die Kassenbuchungen verwendet werden soll, z. B. KA. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang zuerst die Hinweise zu den organisatorischen Überlegungen.

    Da im folgenden WWS Parameter nur eine Eingabe des Buchungssymbols erfolgt (d. h. keine F4-Auswahl und keine Validierung), kontrollieren Sie bitte vor dem Eintragen, ob das gewählte Belegsymbol auch tatsächlich in Ihrer FIBU existiert. Vom Programm wird fix das Buchungssymbol verwendet, welches Sie eintragen, auch wenn es in der FIBU gar nicht vorhanden wäre.

    Im Anschluss daran nehmen Sie die Hinterlegung im WWS Parameter Buchungssymbol für Zahlungsbuchungen (Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Verspeicherung → Allgemeine/Firmenbezogene Einstellungen → Erfassungsdatei) vor.

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Hinweise 
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Wenn im WWS Parameter Buchungssymbol für Zahlungsbuchungen nichts eingetragen wird, verbucht das System die Rechnungen wie die "normalen" Rechnungen mit dem Buchungssymbol AR.

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Beim Verbuchen der Zahlungen zu Rechnungen wird immer die laufende Bon-Nummer des Belegs als Belegnummer in die FIBU übergeben. Deshalb ist vor der ersten Kassenverbuchung zu überlegen, ob man dafür ein eigenes Belegsymbol mit einem eigenen Nummernkreis verwenden möchte.

Ansonsten kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer doppelten Vergabe von Belegnummern kommt, wenn auch manuell mit dem Belegsymbol KA gebucht wird. Jedoch wäre auch eine Doppelbelegung einer Belegnummer nicht unzulässig. Dies ist lediglich eine organisatorische Überlegung, die im Rahmen der Wartung der Buchungssymbole mitberücksichtigt werden soll.

 Registrierkassen Assistent

Im Programmteil Registrierkassen Assistent sind die notwendigen Schritte, die laut Registrierkassensicherheitsverordnung verpflichtend sind, enthalten:
  1. Die Anlage der Registrierkasseninformationen
  2. Die Anlage der Signatureinheit
  3. Die Erstellung des Startbelegs
  4. Die Registrierung von Registrierkassen und Signatur und der Upload des Startbelegs bei FinanzOnline
Mit dem Assistenten nehmen Sie somit in wenigen Schritten die Registrierung für Ihre Kasse(n) in Ihrem Unternehmen vor.

Der Assistent muss für jede Kasse, die Sie in Betrieb nehmen möchten, separat gestartet werden! Unter Funktionen → Registrierkassen → Registrierkassen Assistent finden Sie den Aufruf für den Assistenten.

Voraussetzung vor dem Start des Registrierkassen Assistenten ist, dass Sie bereits die entsprechende Sicherheitseinrichtung (Signatur - bzw. Siegelzertifkat), z. B. A-Trust a.sign RK ONLINE, besitzen.

Da der Assistent mit der Registrierung der Kasse/der Signatur und dem Upload des Startbelegs bei FinanzOnline abschließt, überprüfen Sie bitte vor dem Start des Assistenten auch Ihre FinanzOnline-Webservice-Zugangsdaten in der NTCS. Damit können Sie im letzten Schritt des Assistenten die praktische und daher empfehlenswerte Registrierungsvariante FinanzOnline nutzen.

 Anlage der Registrierkasseninformationen

Unter Punkt 1. Stammdaten nehmen Sie die Anlage der Registrierkasseninformationen vor:

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Folgende Felder sind hier zu befüllen:

FirmaVorschlag lt. Kassenerfassung
KassennummerVorschlag lt. Kassenerfassung. Eine Änderung ist über diesen Weg nicht möglich, da die Registrierung für jede Kasse einzeln durchgeführt werden muss.
Kassenidentifikationsnummer
Als Kassenidentifikationsnummer wird die Kassennummer vorgeschlagen und ist im Bedarfsfall änderbar.

Achtung! 
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Je Firma muss die Kassenidentifikationsnummer eindeutig sein.

Benutzerschlüssel
Es wird lt. Zufallsprinzip ein 32stelliger Wert vorgeschlagen. Eine Anpassung bringt keinen Vorteil mit sich!
Benutzerschlüssel AES-256
Der Benutzerschlüssel AES-256 (Base64 codiert) generiert sich aus dem Benutzerschlüssel und wird für die weitere Registrierung bei FON (FinanzOnline) benötigt.

Er sollte nicht verändert werden!
Prüfwert
Der Prüfwert wird automatisch anhand des Benutzerschlüssels AES-256 ermittelt.
Sicherheitseinrichtung
Auswahl, mit welcher Sicherheitseinrichtung die Kasse kommunizieren soll.
  • Smartcard (A-Trust a.sign RK CHIP oder Globaltrust RKS-CARD)
    Für diese Variante benötigen Sie je Kassen-PC eine technische Sicherheitseinrichtung, welche hier aus einem Kartenlesegerät und einer Smartcard besteht. Das Gerät ist direkt am Kassen-PC anzuschließen.

  • Online (A-Trust)
    Diese Variante wird am häufigsten für LEA Anwender gewählt, da Sie kein Gerät für die Technische Sicherheitseinrichtung benötigen. Die Signatur wird hier online über den Online-Zugang von A-Trust durchgeführt. Diese Variante wird daher eingestellt, wenn Sie sich für die Sicherheitseinrichtung A-Trust a.sing RK ONLINE entschieden haben.

  • BMD Signatur-Server
    Die Technische Sicherheitseinrichtung wurde am Server angeschlossen und eine oder mehrere Kasse greifen auf diese Signatureinheit zu. Das Programm kommuniziert dabei über den Dienst BMDNTCSSVC mit der Signatureinheit am Server.

  • BMD SOAP Scan Service
    Als Alternative zum BMD Signatur-Server gibt es auch die Möglichkeit, Smartcards per "BMDNTCSSOAPScanService.exe" anzusteuern.
    Dies wird dann eingesetzt, wenn per Remote gearbeitet wird, der Smartcard-Reader lokal (nicht am Server) angeschlossen ist, aber nicht in die RemoteSession "mitgenommen" werden kann.

    Hinweis 
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    Auf dem PC, wo der Smartcard-Reader angeschlossen ist, muss die "BMDNTCSSOAPScanService.exe" (automatisch) gestartet werden. Weiters muss in den Stammdaten der Signatureinheit die IP und jener Port (Standard = 3719) hinterlegt werden, wo der BMDNTCSSOAPScanService erreicht werden kann.

    Im Registrierkassen Assistenten selbst kann als Art der Signatureinheit "BMD SOAP Scan Service" ausgewählt werden. Eine automatische Findung, welche Smartcard die Kasse verwenden soll, funktioniert mit dem BMDNTCSSOAPScanService nicht, daher muss in diesem Fall die Signatureinheit unbedingt im Kassenstamm eingetragen werden. Bei Verwendung des Registrierkassen Assistenten erfolgt der Eintrag durch den Assistenten beim Druck des Startbelegs.
Hinweis 
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Spätestens nach Bestätigung der Auswahl einer technischen Sicherheitseinrichtung mit Gerät muss der Kartenleser inkl. Signaturkarte am Kassen-PC bzw. am NTCS Server angeschlossen sein, wenn eine dieser Varianten gewählt worden ist.


Nachdem Sie die Sicherheitseinrichtung ausgewählt haben, gelangen Sie mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil zum nächsten Schritt (je nach Wahl der Sicherheitseinrichtung): 2. Smartcard / 3. Online (A-Trust a.sign RK ONLINE) / 4. BMD Signatur-Server / 5. BMD SOAP Scan Service.

 Anmeldung der Signatureinheit 

Unter Punkt 2. bis 5. nehmen Sie (je nach Wahl der Sicherheitseinrichtung) die Anmeldung der Signatureinheit vor.

 Smartcard

Punkt 2. Smartcard wird aktiv, wenn Sie die Sicherheitseinrichtung "Smartcard" gewählt haben.

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Folgende Felder sind hier relevant:

Smartcard Auswahl der angeschlossenen Smartcard, welche das Programm automatisch vornimmt.
PIN Der PIN der Signaturkarte ist dem beigelegten Schreiben von A-Trust bzw. Globaltrust zu entnehmen.
Zertifikat-Seriennummer 
Sind das Kartenlesegerät und die Signaturkarte vom System gefunden worden, sehen Sie bereits einen Eintrag bei der Zertifikat-Seriennummer.
Sicherheitseinrichtung testen 
Über die Funktion "Test ausführen" müssen Sie die hinterlegten Daten auf ihre Korrektheit überprüfen. Der erfolgreiche Test wird wie folgt ausgewiesen:

1281540760000016640_0.png

Nach dem erfolgreichen Test der Sicherheitseinrichtung gelangen Sie mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil zum Schritt 6. Startbeleg erstellen. Sollte der Test nicht erfolgreich sein, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Hinweise 
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Die Zertifikat-Seriennummer muss vom System ausgelesen werden und kann nicht manuell bearbeitet werden.

Sollte dies nicht der Fall sein, überprüfen Sie ob
  • das Kartenlesegerät am Kassen-PC angeschlossen ist
  • sich die Signaturkarte mit der korrekten Steckrichtung im Kartenlesegerät befindet
  • im Windows-Gerätemanager der Kartenleser und die Signaturkarte erkannt werden (eventuell das Kartenlesegerät an einem anderen USB-Port anschließen)
Folgende Hinweismeldungen erscheinen:

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1281542580000016640_0.png

Nach Behebung des "Hardware"-Problems, wählen Sie über die Funktion "Smartcard auswählen" die Signatureinheit manuell aus.


ACHTUNG: Nach 10 fehlgeschlagenen Versuchen mit der falschen PIN wird die Karte gesperrt und dadurch unbrauchbar! 

 A-Trust Online (a.sing RK ONLINE)

Punkt 2. Online (A-Trust a.sign RK ONLINE) wird aktiv, wenn Sie die Sicherheitseinrichtung "Online (A-Trust)" gewählt haben.

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Folgende Felder sind hier relevant:

Benutzername
Passwort
Eintragen der Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) lt. dem PDF-Dokument, welches bei der Online-Anmeldung ausgestellt und heruntergeladen wird.

Diese Zugangsdaten für a.sign RK ONLINE werden von BMD im Rahmen Ihres Einrichtungstermins der Kassenanbindung bei A-Trust online angefordert!
Sicherheitseinrichtung testen
Über die Funktion "Test ausführen" müssen Sie die hinterlegten Daten auf ihre Korrektheit überprüfen. Der erfolgreiche Test wird wie folgt ausgewiesen:

1281542576000116640_0.png

Danach fordert Sie das Programm auf, das Passwort Ihres Zugangs zu ändern:

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BMD empfiehlt eindeutig das Passwort an dieser Stelle zu verändern! Klicken Sie in diesem Zuge auf "Passwort ändern", erscheint folgendes Dialogfenster:

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Eine nachträgliche Änderung ist über das Programm Registrierkassen Signatureinheiten unter Funktionen → Passwort ändern möglich.

Nach dem erfolgreichen Test der Sicherheitseinrichtung gelangen Sie mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil zum Schritt 6. Startbeleg erstellen. Sollte der Test nicht erfolgreich sein, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Hinweis 
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Folgende Hinweismeldungen können erscheinen:
  1. Benutzername oder Passwort wurde nicht eingetragen:

    1281543054000016640.png

  2. Benutzername oder Passwort sind falsch:

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Hinweis zum technischen Hintergrund dieser Signatur
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Technisch gesehen passiert hier im Rahmen der Signatur über a.sign RK ONLINE ein https-Zugriff auf die URL https://www.a-trust.at/.
Der Port 443 (https) sollte bereits für das "normale" Internet freigeschaltet sein. Die URL www.a-trust.at und alle darunter liegenden Seiten müssen natürlich auf dem Proxy/der Firewall erlaubt sein.

 BMD Signatur-Server

Punkt 4. BMD Signatur-Server wird aktiv, wenn Sie die Sicherheitseinrichtung "BMD Signatur-Server" gewählt haben.

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Folgende Felder sind hier relevant:

Smartcard
Auswahl der am BMD Signatur-Server angeschlossenen Smartcard, welche das Programm automatisch vornimmt.
PIN Der PIN der Signaturkarte ist dem beigelegten Schreiben von A-Trust bzw. Globaltrust zu entnehmen.
Zertifikat-Seriennummer 
SInd das Kartenlesegerät und die Signaturkarte vom System gefunden worden, sehen Sie bereits einen Eintrag bei der Zertifikat-Seriennummer.
Sicherheitseinrichtung testen 
Über die Funktion "Test ausführen" müssen Sie die hinterlegten Daten auf ihre Korrektheit überprüfen. Der erfolgreiche Test wird wie folgt ausgewiesen:

1281540760000016640_0.png

Nach dem erfolgreichen Test der Sicherheitseinrichtung gelangen Sie mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil zum Schritt 6. Startbeleg erstellen. Sollte der Test nicht erfolgreich sein, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Hinweise 
Hinweis.png
Die Zertifikat-Seriennummer muss vom System ausgelesen werden und kann nicht manuell bearbeitet werden.

Sollte dies nicht der Fall sein, überprüfen Sie, ob
  • das Kartenlesegerät am Kassen-PC angeschlossen ist
  • sich die Signaturkarte mit der korrekten Steckrichtung im Kartenlesegerät befindet
  • im Windows-Gerätemanager das Kartenlesegerät und die Signaturkarte erkannt werden (eventuell das Kartenlesegerät an einem anderen USB-Port anschließen)
  • am Server der NTCS der BMDNTCSSvc-Dienst installiert bzw. aktiv ist und zusätzlich muss der Server der BMDNTCS-Server (= Archivierungsserver) sein.
Folgende Hinweismeldungen erscheinen:

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1281542580000016640_0.png

Nach Behebung des "Hardware"-Problems wählen Sie über die Funktion "Smartcard auswählen" die Signatureinheit manuell aus.


ACHTUNG: Nach 10 fehlgeschlagenen Versuchen mit der falschen PIN wird die Karte gesperrt und dadurch unbrauchbar! 
 

 BMD SOAP Scan Service

Punkt 4. BMD SOAP Scan Service wird aktiv, wenn Sie die Sicherheitseinrichtung "BMD SOAP Scan Service" gewählt haben.

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Folgende Felder sind hier relevant:

Netzwerkadresse
Hier muss die IP-Adresse hinterlegt werden, über welche der BMD SOAP Scan Service erreicht werden kann.
Auswahl der am BMD Signatur-Server angeschlossenen Smartcard, welche das Programm automatisch vornimmt.
Netzwerk Port
Hier muss jener Port (Standard = 3719) hinterlegt werden, über welche der BMD SOAP Scan Service erreicht werden kann.
Zertifikat-Seriennummer 
Ein automatischer Eintrag der Zertifikat-Seriennummer erfolgt hier nicht, da das Kartenlesegerät bzw. die Signaturkarte über den BMD SOAP Scan Service zu diesem Zeitpunkt technisch nicht möglich ist. Daher muss in diesem Fall die Signatureinheit unbedingt im Kassenstamm im Feld "Signatureinheit" eingetragen werden. Die Zertifikat-Seriennummer wird daher beim Druck des Startbelegs vom Assistenten nachgetragen. 
PIN
Der PIN der Signaturkarte ist dem beigelegten Schreiben von A-Trust bzw. Globaltrust zu entnehmen. 
Sicherheitseinrichtung testen
Über die Funktion "Test ausführen" müssen Sie die hinterlegten Daten auf ihre Korrektheit überprüfen. Der erfolgreiche Test wird wie folgt ausgewiesen:

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Nach dem erfolgreichen Test der Sicherheitseinrichtung gelangen Sie mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil zum Schritt 6. Startbeleg erstellen.

 Erstellung des Startbelegs

In diesem Schritt 6. Startbeleg erstellen wird der zwingend erforderlichen Startbeleg für die Anmeldung der Kasse(n) bei FinanzOnline vom Assistenten durchgeführt.

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Je nach Kasseneinstellung wird der Startbeleg auf dem Bondrucker oder Belegdrucker auf A4 ausgedruckt. Ein Nachdruck des Startbelegs kann über das Programm Kassenbelege für Barfakturen → Nullbon drucken erfolgen.

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Nach dem erfolgreichen Druck gelangen Sie mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil zum Schritt 7. FinanzOnline-Anmeldung für Registrierkasse.

 Registrierung von Registrierkasse und Signatureinheit sowie Upload des Startbelegs bei FinanzOnline

In diesem Schritt sind alle zuvor getätigten Einstellungen und zugleich die relevanten Daten für die weitere Registrierung auf FinanzOnline ersichtlich.

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Hinweis 
Hinweis.png
Bei der Finanzverwaltung müssen das Signatur- und Siegelzertifikat, der AES-Schlüssel und die Kassenidentifikationsnummern aller verwendeten Registrierkassen müssen über FinanzOnline registriert werden.

Nach der Registrierung bei der Finanzverwaltung (FinanzOnline) muss der Startbeleg überprüft werden. Dies ist mit einer App (FinanzOnline) oder in diesem Schritt möglich.

Dabei wird überprüft, ob die verschlüsselten Daten mit den bei der Finanzbehörde bekanntgegebenen Daten entschlüsselt werden können. Ist die Überprüfung erfolgreich, wurde die Registrierkasse manipulationssicher eingerichtet.


Die Registrierung beim Finanzamt (bzw. FinanzOnline) muss unmittelbar erfolgen!

Für diese Registrierung stehen Ihnen hier im letzten Schritt des Assistenten vier Varianten zur Verfügung - empfohlen wird von BMD die Variante FinanzOnline. Zusätzlich empfiehlt BMD, auch über die Variante Formular RK1 drucken das Formular auszudrucken und mit den restlichen Unterlagen abzulegen.

Die Registrierung wird über das Webservice online durchgeführt, es sind keine weiteren Schritte in FinanzOnline mehr notwendig. Dafür muss der FinanzOnline-Webservice-Zugang in BMD hinterlegt sein:

Dafür kann in den CRM Parametern (Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Allgemeine/Firmenbezogene Einstellungen → Zugangsdaten) ein eigener Webservice-Zugang für die Registrierkasse (2) hinterlegt werden. Wird dieser leer gelassen, so verwendet das Programm die Standard-Webservice-Zugangsdaten (1).

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XML-Datei erstellen (E-Mail) 
Bei dieser Variante werden für die Registrierung drei XML-Dateien in einem gewünschten Verzeichnis gespeichert. Auf FinanzOnline können diese mittels einer Importfunktion (Datenstromverfahren) übernommen werden. Im BMD Webservice steht ein Import der XML-Dateien ebenfalls zur Verfügung. 
Formular RK1 drucken
 
Bei dieser Variante erhalten Sie einen Ausdruck des FON-RK1 Formulars. 

Für die ordnungsgemäße Registrierung wäre bei der ausschließlichen Verwendung dieser Variante die persönliche Abgabe inkl. Startbeleg beim zuständigen Finanzamt nötig. Dieses Ersatzverfahren kann jedoch nur von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die über keinen Internetzugang und kein Smartphone verfügen. Bei dieser Variante muss der Startbeleg mitgeliefert werden!
Drucken
Bei dieser Variante handelt es sich um einen formloser Ausdruck der relevanten Daten für die manuelle Registrierung bei FinanzOnline.

Mit der Weiter-Schaltfläche (F3) oder dem blauen Pfeil kommen Sie zum Abschluss. Damit haben Sie das Einrichten der Technischen Sicherheitseinrichtung erfolgreich durchgeführt. Ab diesem Zeitpunkt werden die Kassenbelege ordnungsgemäß signiert und das Datenerfassungsprotokoll wird erstellt.

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Achtung! 
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Der vorgeschriebene Monatsabschluss wird in der Regel vom Programm automatisch gemacht, sobald der erste Bon im Folgemonat erstellt wird. Dabei wird ein Nullbon erstellt, der im Fenster Kassenbelege für Barfakturen über den Buchungstext "Monatsabschluss" erkannt werden kann.

stapel.bmp
Es wird empfohlen, diese Funktion bei Verwendung der Kasse jedoch per Stapel periodisch (z. B. am Monatsersten frühmorgens) durchzuführen. Damit wird vermieden, dass in Monaten, in denen keine Bareinnahme erfolgt, kein Monatsabschluss angefertigt wird.

Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel Monatsabschluss Barfaktura.

 Anpassen des Rechnungsformulars

Im Anschluss ist das Rechnungsformular unter Leistungserfassung → Stammdaten → Ausdrucke → Rechnungsformulare so anzupassen, dass bei Barrechnungen die Kasseninformationen angedruckt werden.

Grundsätzliche Informationen zu den LEA Rechnungsformularen sowie zur individuellen Anpassung der Formulare finden Sie im Hilfethema Honorarnotengestaltung.

Hinweis 
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Sie können das Band direkt in Ihr bestehendes Kanzleiformular einbetten. Das Programm verwendet diese Einstellungen nur, wenn es sich um Barrechnungen handelt.

Wählen Sie das entsprechende Honorarnotenformular aus. Im Bearbeitungsmodus des Rechnungsformulars (F8) sind anschließend folgende Schritte durchzuführen:
  1. Haken Sie das Band "Barrechnung" an, das oberhalb des Bandes "Rechnungsfuß" zu finden ist.

  2. Bearbeiten Sie dieses im Anschluss mit "Bearbeiten" (F6)

    1256065821000104950_0.png

  3. Wählen Sie unter dem Reiter "Datei" die Funktion "Öffnen". Öffnen Sie die Datei "Barrechnungs-Band.rtf" in Ihrem Programmverzeichnis unter  "...\Programme\BMDSoftware\Daten\Standards\Commerce\STD". Nun wird das von BMD vorbereitete Band geladen, welches somit mit "Übernehmen (F2)" übernommen werden kann.

    1256065821000104950_4.png

Hinweise 
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Aufbau des Barrechnungsbandes
Das Band beinhaltet alle gesetzlich relevanten Bestandteile. Beispielsweise wird im Band nur der Bruttozahlungsbetrag angedruckt, nicht aber der Nettobetrag. Dieser Andruck ist nicht nötig, wenn dieser auf der Rechnung bereits aufgeführt ist.

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Akonto, Teilrechnung, Storno und Gutschrift
Wenn Sie auch Akontos und/oder Teilrechnungen als Barrechnungen abwickeln möchten, wiederholen Sie die Einstellungen auch für diese Rechnungsformulare. Sollen außerdem Gutschriften und/oder Stornos bar abgewickelt werden, muss das Barrechnungsband ebenfalls auf den entsprechenden Formularen eingebunden werden.

 Laufende Geschäftsfälle

Alle nötigen Stammdaten und Einstellungen wurden nun angelegt und konfiguriert. Ab diesem Zeitpunkt können Barrechnungen ausgestellt und Rechnungen bar bezahlt werden, welche direkt in der hinterlegten Registrierkasse aufgezeichnet werden.

 Barzahlung einer bereits ausgestellten Rechnung

Im ersten Anwendungsfall wird eine bereits ausgestellte Rechnung im Nachhinein bar über einen Barzahlungsdialog bezahlt.

Hinweis
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Die Funktion für den Barzahlungsdialog ist nur für Rechnungen verfügbar, welche bereits mit Rechnungsnummer ausgedruckt worden sind. Außerdem ist sie nicht ausführbar, wenn die betroffene Rechnung bereits storniert worden ist oder die betroffene Rechnung eine Barrechnung ist (siehe Ausstellung einer Rechnung, die sofort bar bezahlt wird (Barrechnung)).

Voraussetzung ist weiters, dass die Rechnung bereits in die FIBU verbucht sein muss. Ist dies nicht der Fall, werden Sie mit folgender Meldung nach dem Auslösen der Funktion für den Barzahlungsdialog auf eine fehlende Verbuchung hingewiesen, wobei Sie hier über die Schaltfläche "Rechnung jetzt verbuchen" auch eine anschließende FIBU-Verbuchung auslösen können.

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Wenn Sie die BMD FIBU nicht verwenden, so erfolgt auch diese Prüfung nicht. Dabei wird kontrolliert, ob der WWS Parameter Verspeicherung FIBU (Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Warenwirtschaft allgemein) die Option "Ja" (Prüfung) oder "Nein" (Keine Prüfung) aufweist. 

  1. Der Barzahlungsdialog kann alternativ über drei unterschiedliche Wege aufgerufen werden.

    Variante 1: Im Fenster Honorarnoten wählen Sie die gewünschte Rechnung und führen die Funktion Rechnung bar bezahlen (Registrierkasse) (unter Funktionen → Rechnungsfunktionen bzw. mittels rechter Maustaste → Rechnungsfunktionen) aus.

    Variante 2: In der Rechnungsbearbeitung der gewünschten Rechnung finden Sie dieselbe Funktion unter Honorarnote → Rechnung bar bezahlen (Registrierkasse).

    Variante 3: Eine dritte Variante wäre der Aufruf der Funktion "Rechnung bar bezahlen (Registrierkasse)" direkt auf der Buchung der gewünschten Rechnung. Diese finden Sie z. B. am Kontoblatt (rechte Maustaste auf der Buchung).

  2. Nun öffnet sich der Barzahlungsdialog "Zahlung Rechnung" zur Bezahlung der betreffenden Rechnung.

    Beispiel 1: Die Rechnung ist noch nicht bezahlt und wird zur Gänze bezahlt:

    1256065897000104950_6.png

    Beispiel 2: Die Rechnung ist bereits teilweise bezahlt worden, der Restbetrag wird zur Gänze bezahlt:

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    Beispiel 3: Die Rechnung ist noch nicht bezahlt und wird teilweise bezahlt:

    1256065897000104950_10.png

    Folgende Felder sind hier relevant:

    Feld Anmerkung 
    RechnungsnummerDieses Feld zeigt die Rechnungsnummer der gewählten Rechnung an und kann nicht verändert werden.
    Betrag 
    Geben Sie hier jenen Betrag an, der mit dem aktuellen Zahlungsvorgang beglichen wird. Vorgeschlagen wird der noch offene, nicht bezahlte Restbetrag der Rechnung (= Zahlungsbetrag minus Zahlungseingänge). Demnach werden hier bereits getätigte Zahlungen, zugeordnete Akontos usw. abgezogen.

    Sollte es sich nur um eine Teilzahlung des Restbetrags handeln, so kann der Betrag entsprechend abgeändert (vermindert) werden.
    Zahlungsart
    Wählen Sie im Feld die dafür angelegte Kassenzahlungsart aus, wenn diese nicht bereits vorgeschlagen wird.
    Rechnungsbetrag
     
    In diesem Feld wird der Gesamt-Bruttobetrag der Rechnung ausgewiesen. Ist die Rechnung bereits teilweise bezahlt, wird in Klammer zudem der noch offene, nicht bezahlte Restbetrag der Rechnung angezeigt.

  3. Bestätigen Sie anschließend mit "Bezahlt". In weiterer Folge wird automatisch ein Eintrag im Fiskaljournal (DEP 131) erzeugt und die Zahlungsbuchung in Ihre Buchhaltung verbucht.

    Zusätzlich öffnet sich der Kassenbeleg der Zahlung in Vorschau.

    1256065897000104950_11.png

    Dieser kann gespeichert, gedruckt, archiviert bzw. per Mail versendet werden. Das können Sie direkt in der Reportvorschau vornehmen, oder über die Druckereinstellungen für Belegdruck am Kassenstamm vorab definieren.

    Beim Verbuchen des Belegs in die NTCS FIBU wird der Beleg, sofern dieser archiviert wird, auch automatisch der Buchung als Dokument zugeordnet.

Hinweise 
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Beim E-Mail-Versand aus der Report-Vorschau heraus werden keine E-Mail-Adressen vom Kundenstamm ermittelt - daher ist ein Versand im Hintergrund, wie man ihn von den Rechnungen her kennt, nicht möglich.

Auf dem Kassenbeleg wird keine Steuer ausgewiesen. Laut Erlass (Quelle: WKO-FAQs zur Registrierkassenpflicht) ist es nicht nötig, die Umsatzsteuerbeträge auf dem Kassenbeleg auszuweisen, wenn dies bereits in der entsprechenden Rechnung geschehen ist. Hierbei reicht der Verweis auf die Rechnungsnummer, wenn die Rechnung bereits mit diesen Informationen im elektronischen Aufzeichnungssystem erfasst wurde.

Es ist nicht vorgesehen, dass Rechnungen mit gemischten UST-Steuersätzen mit dieser Funktion bezahlt werden.

 Ausstellung einer Rechnung, die sofort bar bezahlt wird (Barrechnung)

In diesem Anwendungsfall wird eine Rechnung sofort bei Ausstellung bar bezahlt. Man weiß hier bereits, dass die Honorarnote bar bezahlt wird, BEVOR diese mit Rechnungsnummer ausgedruckt wird.
  1. Dazu bearbeiten Sie die aufbereitete Rechnung im Fenster Honorarnoten mit "Bearbeiten" (F6): Hinterlegen Sie im Feld Zahlungsart die gewünschte Kassenzahlungsart. Wird diese hinterlegt, so wird das Feld Barrechnung automatisch aktiv und die Kassennummer wird beim Ausdruck automatisch ermittelt.
    Eine abweichende Kasse könnte bei Bedarf im Feld Kasse hinterlegt werden.

    1256065937000104950.png

  2. Bevor eine fertig erstellte Barrechnung mit Rechnungsnummer ausgedruckt wird, ist es sinnvoll, sich diese mit der Funktion Rechnung ansehen in der Honorarnoten-Vorschau anzusehen. Hier kann das Format und die Ausrichtung des Barrechnungsbandes kontrolliert werden. In dieser Ansicht kann man am besten beurteilen, ob die Formatierung wie gewünscht angewandt wird, oder ob noch Änderungen nötig sind!

  3. Wird diese Rechnung in weiterer Folge mit Rechnungsnummer ausgedruckt, so werden die Kasseninformationen auf der Rechnung angedruckt und dieser Barumsatz in das Fiskaljournal (DEP 131) eingetragen. Es entsteht kein zusätzlicher Beleg, da die benötigten Beleginformationen bereits auf der Rechnung im Band "Barrechnung" angedruckt werden.

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  4. Wird diese Rechnung anschließend in Ihre Buchhaltung verbucht, so werden sowohl die Rechnung als auch die dazugehörige Zahlung in die FIBU verbucht.

    Dabei wird der, durch die Rechnung entstandene, offene Posten sofort mit der entsprechenden Zahlungsbuchung ausgeziffert. Das bedeutet, es bleibt kein offener Posten (siehe Offene Posten Liste) für diese Rechnung übrig.

    Beim Verbuchen der Honorarnote in die NTCS FIBU wird die Rechnung mit den Beleginformationen, sofern diese archiviert wird, zusätzlich zur Erlösbuchung auch der Zahlungsbuchung automatisch als Dokument zugeordnet.
     
Hinweise 
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Bei Barrechnungen sind die Korrekturmöglichkeiten Rechnungsurkunde löschen und Rechnung verwerfen nicht möglich, da dies gesetzlich nicht erlaubt ist. Barrechnungen müssen IMMER storniert und gegebenenfalls neu erstellt werden! Kassen-Informationen auf der Rechnung (Kasse, Zahlungsart, Barrechnung) werden in der Folge auf daraus resultierende Stornos und Gutschriften übernommen. Wenn man die Storno/Gutschrift NICHT bar abbilden möchte, muss die Zahlungsart manuell geändert werden!

Der LEA Parameter Ausdruck Barrechnung entscheidet darüber, ob eine Barrechnung sofort nach dem Ausdruck der Rechnung mit Rechnungsnummer abgeschlossen werden soll.

Sollen Barrechnungen mit dem Rechnungsstapel gedruckt werden, beachten Sie bitte die Fensterhilfe Rechnungsstapel und hier im speziellen den Punkt Ausdruck von Barrechnungen mittels Stapel.

Buchungsbeispiele
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Buchungsbeispiel (Soll-Versteuerer):

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Buchungsbeispiel (Ist-Versteuerer):

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 Anzahlung eines Barbetrags

Einen weiteren Anwendungsfall stellt die Anzahlung eines Barbetrags dar. Dieser wird in der NTCS LEA in Form eines Akontos abgebildet, das als Barrechnung ausgestellt wird.

Folgende Schritte sind durchzuführen, damit die bar getätigte Anzahlung als Barrechnung abgebildet wird:
  1. Es muss ein Akonto erstellt werden.
  2. Auf diesem muss die entsprechende Kassenzahlungsart hinterlegt werden, damit das Akonto als Barrechnung betrachtet wird (siehe sinngemäß Punkt 3.2).
  3. Im Anschluss wird das Akonto mit Rechnungsnummer gedruckt, in die FIBU verbucht und abgeschlossen (siehe oberhalb Punkt 3.2).
Im weiteren Verlauf des Geschäftsfalls wird das Akonto einer Schlussrechnung zugeordnet. Diese kann entweder wieder eine Barrechnung oder eben eine normale Rechnung, die nicht bar bezahlt wird, sein.

Achtung! 
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Voraussetzung, um diesen Fall fehlerlos im Programm abbilden zu können, ist natürlich die korrekte Einrichtung der Akontos inkl. Ablauf, Erlöskonten usw. Beachten Sie dazu die umfangreiche Hilfe zum Thema Akontos in der LEA oder kontaktieren Sie den Support CRM/LEA.

 Anwendungsfall mit Entnahmen (über FIBU)

Die LEA Kassenanbindung kann parallel zum FIBU-Kassenbuch geführt werden.

Ein Praxisfall könnte folgendermaßen aussehen:

Beispiel 
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Es gibt eine Handkasse mit einem Kassenstand von € 150,- und an einem Tag gibt es folgende Geschäftsfälle:
  1. Der Kassenstand wird durch eine Bank-Barabhebung um € 1.000,- erhöht.
  2. Aus dieser Kasse werden anschließend Reisespesen an Mitarbeiter ausbezahlt.
  3. Im Anschluss wird eine LEA Barrechnung einbezahlt.
  4. Danach werden wieder Reisespesen ausbezahlt.
  5. Darauf folgt neuerlich eine LEA Barrechnung, die kassiert wird.
  6. Abschließend werden € 1.000,- entnommen und wieder auf die Bank getragen.
Diese Geschäftsfälle könnten beispielsweise folgendermaßen in der FIBU (im Fenster Buchen) abgebildet werden:

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Am Ausdruck Kassenbericht (FIBU Paket) sind folglich die Stände abzulesen:

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 Kontrolle Kassenstand

Die Kontrolle des Kassenstands können Sie am einfachsten direkt am Kassenkonto in der FIBU vornehmen.

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Wenn Sie sich die zugeordneten Belege in der Dokumentenvorschau ansehen/einblenden und diese auf den zweiten Bildschirm schieben, können Sie den Kassenstand gut mit den Belegen vergleichen.

 Relevante Menüpunkte der Kasse

 Kassenabschluss Barfaktura

Der Kassenabschluss wird unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen → Kassenabschluss für Barfakturen vorgenommen. Hier müssen Sie die Firma und die Kasse angeben sowie das Datum, bis zu dem der Kassenabschluss durchgeführt werden soll.

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Bestätigen Sie mit "Kassenabschluss", um den Kassenabschluss durchzuführen. Der Ausdruck des Kassenabschlusses wird anschließend in der Vorschau angezeigt. Dieser kann gedruckt bzw. per Mail versendet oder archiviert werden.

Hinweis 
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Der Kassenabschluss kann jederzeit, muss aber nicht regelmäßig gemacht werden. Außerdem kann jederzeit ein weiterer Kassenabschluss gemacht werden, der denselben Zeitraum umfasst.

 Kassenbelege Barfaktura

Ein Nachdruck einzelner Kassenbelege ist über Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen → Kassenbelege für Barfakturen möglich.

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Hier kann der gewünschte Beleg gewählt werden und über die Funktion Ausdruck → Belegkopie (oder über die rechte Maustaste) die Kopie des Belegs ausgedruckt werden. Dabei wird immer der Text *Kopie* eingefügt, damit ersichtlich ist, dass es sich nicht um das Original handelt.

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 Funktionen dieses Fensters

Im Menü unter "Ausdruck" finden Sie folgende Funktionen:

A_PRINT.bmp BelegkopieDie Funktion "Belegkopie" erstellt eine Belegkopie des markierten Datensatzes. Die Belegkopie wird standardmäßig in Vorschau angezeigt. Diese kann gedruckt bzw. per Mail versendet oder archiviert werden.
A_PRINT.bmp KassenberichtDer Kassenbericht bietet die Möglichkeit, Kassenabschlüsse nachzudrucken.
A_PRINT.bmp KassenjournalDas Kassenjournal bietet eine weitere Ausdrucksmöglichkeit. Es handelt sich lediglich um eine Kontrollliste. Zum Ausdruck kann der Standardreport gewählt und ausgedruckt werden.
Ausdruck

 Sonderfunktionen des Fensters (speziell für RKSV)

Folgende Funktionen finden Sie direkt im Menü:

Mit der Funktion "RKSV Beleg prüfen" kann ein Beleg auf seine Richtigkeit geprüft werden. Dies ist beispielsweise beim sogenannten Jahresbeleg oder bei Nullbons nach Wiederinbetriebnahme einer Kasse nötig.

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Es stehen verschieden Prüfmethoden zur Verfügung (FinanzOnline, XML-Datei erstellen (E-Mail), Formular RK1 drucken).
Nullbon drucken
Mit der Funktion "Nullbon drucken" kann ein Nullbon gedruckt werden. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn es zu einem vorübergehenden Ausfall (< 48 Stunden) der Signatureinheit kommt. Sobald die Signatureinheit wieder verfügbar ist, ist dies dem System über einen Ausdruck eines sogenannten "Nullbons" zu signalisieren.

Dieser entspricht nach einem vorübergehenden Ausfall (< 48 Stunden) dem zu erstellenden Sammelbeleg der Kassenzahlungen, welche während des Ausfalls kassiert wurden.

Handelt es sich jedoch um einen Ausfall, der nicht nur vorübergehend ist (> 48 Stunden), so beachten Sie bitte das Kapitel Längerer Ausfall der Signatureinheit oder Kasse.

Im Menü unter "Funktionen" finden Sie folgende Funktionen:

Der Monatsabschluss wird in der Regel vom Programm automatisch gemacht, sobald der erste Bon im Folgemonat erstellt wird. Mit der Funktion "Monatsabschluss" kann der Monatsabschluss manuell gemacht werden. Dabei wird ein Nullbon erstellt, der im Fenster Kassenbelege Barfaktura über den Buchungstext "Monatsabschluss" erkannt werden kann.

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Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel Monatsabschluss Barfaktura.
 
BIL_Para_Print.bmp Außerbetriebnahme melden
Die Funktion "Außerbetriebnahme melden" dient zur Außerbetriebnahme einer Kasse. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Außerbetriebnahme einer Kasse.
A_FileSaveAll.bmp Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) sichern
Neben der üblichen Datensicherung sieht die Registrierkassensicherheitsverordnung vor, vierteljährlich je Registrierkasse eine Datensicherung des Datenerfassungsprotokolls auf einem externen elektronischen Medium (z. B. USB-Stick, DVD ...) durchzuführen.

Durch die Funktion "Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) sichern" wird ein Fenster für diese Sicherung geöffnet:

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Die Sicherung erfolgt im Dateiformat *.json.

Wird diese Sicherung nicht gemacht, so wird dies laufend vom Programm gemeldet, wenn die letzte Sicherung älter als drei Monate ist. Dieser Hinweis erfolgt bei jedem Kassiervorgang.

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stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel Sicherung Datenerfassungsprotokoll (DEP 7).

A_Export.bmp Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) exportieren
Die Funktion "Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) exportieren" ermöglicht den Export des Datenerfassungsprotokolls im Dateiformat *.json.

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A_Export.bmp Fiskaljournal (DEP 131) exportieren
Die Funktion "Fiskaljournal (DEP 131) exportieren" ermöglicht den Export des Fiskaljournals im Dateiformat *.TXT.

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A_Buchen.bmp Fibu buchen 
Die Funktion "Fibu buchen" wird nur für den Ausnahmefall gebraucht. Mit der Funktion kann ein Kassenbeleg in die Fibu verbucht werden, wenn beim Erfassen der Zahlung das Buchen in der Fibu nicht funktioniert hat und mit einem Fehler abgebrochen wurde und daher der Kassenbeleg noch nicht verbucht worden ist. Die Verbuchung wird allerdings nur angestoßen, wenn die Zahlungsart der Barzahlung das Kennzeichen "Zahlungsbuchung" aktiviert hat. Der Buchungsstatus eines Belegs ist im Feld "Fibu-Buchungsstatus" zu sehen.
Funktionen

 Fiskaljournal (DEP 131)

Alle Zahlungseingänge werden im sogenannten Fiskaljournal aufgezeichnet. Dieses finden Sie unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen → Fiskaljournal (DEP 131). In den Einstiegsfeldern sind die gewünschte Kasse und der gewünschte Zeitraum, auf welche/n die Ansicht der Zahlungseingänge eingeschränkt werden soll, einzugeben. Nach Bestätigung der Eingaben erhalten Sie die Liste der Kassen-Zahlungseingänge:

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Je Zahlung und Rechnung erhalten Sie zwei Einträge mit der gleichen Bon-Nummer. Dabei steht eine für die Zahlung und eine für den Verweis auf die entsprechende Rechnung.

 Funktionen dieses Fensters

Folgende Funktionen finden Sie direkt im Menü:

Fiskaljournal (DEP 131) exportieren
Die Funktion "Fiskaljournal (DEP 131) exportieren" ermöglicht den Export des Fiskaljournals im Dateiformat *.TXT.

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Speichern unter
Die Funktion "Speichern unter" öffnet den Datei-Explorer und errmöglicht das Speichern des Fiskaljournals im Dateiformat *.TXT.

Im Menü unter Funktionen finden Sie folgende Funktionen:

A_Export.bmp Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) exportieren 
Die Funktion "Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) exportieren" ermöglicht den Export des Datenerfassungsprotokolls im Dateiformat *.json.

1256066073000004950_10.png 
A_FileSaveAll.bmp Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) sichern
 
Neben der üblichen Datensicherung sieht die Registrierkassensicherheitsverordnung vor, vierteljährlich je Registrierkasse eine Datensicherung des Datenerfassungsprotokolls auf einem externen elektronischen Medium (z. B. USB-Stick, DVD ...) durchzuführen.

Durch die Funktion "Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) sichern" wird ein Fenster für diese Sicherung geöffnet:

1256066073000004950_8.png

Die Sicherung erfolgt im Dateiformat *.json.

Wird diese Sicherung nicht gemacht, so wird dies laufend vom Programm gemeldet, wenn die letzte Sicherung älter als drei Monate ist. Dieser Hinweis erfolgt bei jedem Kassiervorgang.

1256066073000004950_9.png

stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel Sicherung Datenerfassungsprotokoll (DEP 7).
   
BIL_Para_Print.bmp Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) 
Die Funktion "Datenerfassungsprotokoll (DEP 7)" öffnet das Datenerfassungsprotokoll einer Kasse.

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A_Datenanalyse.bmp RKSV Prüftool
 
Die Funktion "RKSV Prüftool" öffnet das RKSV Prüftool.

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Hier kann entweder via DEP-Analyse oder via QR-Code-Analyse eine Prüfung eines Datenerfassungsprotokolls im Format *.json durchgeführt werden. Zusätzlich kann in den Feldern "Java Verzeichnis" und "Prüftool-Verzeichnis" jeweils ein externes Prüfprogramm zur Prüfung angegeben werden.
BIL_Para_Print.bmp Kassendaten (GoBD) exportierenDie Funktion "Kassendaten (GoBD) exportieren" ermöglicht den Export der Kassendaten im Dateiformat *.zip für die GoBD-Schnittstelle (GoBD = Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff). Diese Schnittstelle betrifft die Kassensicherheitsverordnung in Deutschland.
BIL_Para_Print.bmp ARS Daten exportierenDie Funktion "ARS Daten exportieren" ermöglicht den Export des Datenerfassungsprotokolls im ARS-Format. Die Datei kann in der ARS-Betriebsprüfungssoftware exportiert und importiert werden und dient zu Analysezwecken. Nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Link https://www.bmd.com/module/bmd-ars-audit-revision-software.html.
Funktionen

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 Ausfall der Signatureinheit/Kasse - Was ist zu tun?

 Ausfall der Signatureinheit

Wenn die Signatureinheit ausfällt, so darf trotzdem weiter kassiert werden. Es ist auf der Rechnung ersichtlich, dass die Signatureinheit ausgefallen ist:

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Ist der Ausfall der Signatureinheit nur vorübergehend (< 48 Stunden) so muss dieser nicht an FinanzOnline gemeldet werden. Sobald die Signatureinheit wieder funktioniert, ist ein Sammelbeleg zu erstellen, indem im Fenster Kassenbelege für Barfakturen die Funktion Nullbon drucken ausgeführt wird. Der Grund für den Ausfall ist zu dokumentieren.

Handelt es sich jedoch um einen Ausfall, der nicht nur vorübergehend ist (> 48 Stunden), so beachten Sie bitte die Informationen im Kapitel Längerer Ausfall der Signatureinheit oder Kasse.

 Ausfall der Kasse

Von einem Kassenausfall ist dann die Rede, wenn gar kein Zugriff mehr auf das Kassensystem besteht. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Strom ausfällt oder auf andere Weise der Zugang zu NTCS unmöglich ist.

In diesem Fall kann trotzdem Bargeld unter folgenden Voraussetzungen entgegengenommen werden:
  • Ein Beleg muss dem Kunden ausgehändigt werden (z. B. handschriftliche Erfassung auf Papier).
  • Diese müssen nach dem Ausfall nacherfasst werden, wenn die Kasse wieder verfügbar ist.
  • Dieser Zwischenfall muss entsprechend dokumentiert werden.
  • Zweitschriften auf Papier müssen aufbewahrt werden.
Handelt es sich jedoch um einen Ausfall, der nicht nur vorübergehend ist (> 48 Stunden), so beachten Sie bitte die Informationen im Kapitel Längerer Ausfall der Signatureinheit oder Kasse.

 Längerer Ausfall der Signatureinheit oder Kasse

Falls ein Ausfall einer Kasse oder einer Signatureinheit nicht nur vorübergehend ist (> 48 Stunden), so muss dies ohne unnötigen Aufschub mittels Meldung bei FinanzOnline signalisiert werden.

Ausfall der Signatureinheit melden
Dazu kann unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen für Barfakturen → Funktionen → Registrierkassen → Registrierkassen-Signatureinheiten das Fenster Registrierkassen-Signatureinheiten geöffnet werden. Unter Funktionen → Meldung an Finanzamt muss die Funktion Ausfall melden gestartet werden. Nach Angabe von Datum und Zeit sowie Grund des Ausfalls kann dieser direkt über NTCS an FinanzOnline gemeldet werden.

Sobald die Signatureinheit wieder funktioniert, muss über FinanzOnline eine Wiederinbetriebnahme dieser Signatureinheit gemeldet werden. Danach ist sofort ein Sammelbeleg zu erstellen, indem im Fenster Kassenbelege für Barfakturen die Funktion Nullbon drucken ausgeführt wird.

Ausfall der Kasse melden
Dazu kann unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen für Barfakturen → Funktionen → Registrierkassen → Registrierkassen das Fenster Registrierkassen geöffnet werden. Unter Funktionen → Meldung an Finanzamt muss die Funktion Ausfall melden gestartet werden. Nach Angabe von Datum und Zeit sowie Grund des Ausfalls kann dieser direkt über NTCS an FinanzOnline gemeldet werden.

In diesem Fall kann trotzdem Bargeld unter folgenden Voraussetzungen entgegengenommen werden:
  • Ein Beleg muss dem Kunden ausgehändigt werden (z. B. handschriftliche Erfassung auf Papier).
  • Diese Belege müssen nach dem Ausfall nacherfasst werden, wenn die Kasse wieder verfügbar ist.
  • Dieser Zwischenfall muss entsprechend dokumentiert werden.
  • Zweitschriften auf Papier müssen aufbewahrt werden.
Sobald die Kasse wieder funktioniert, muss über FinanzOnline eine Wiederinbetriebnahme dieser Kasse gemeldet werden.

 Wiederinbetriebnahme der Signatureinheit oder Kasse

Wenn ein Ausfall an FinanzOnline gemeldet wurde und eine Kasse/Signatureinheit wieder verwendet werden kann, so ist die Wiederinbetriebnahme ebenfalls an FinanzOnline zu melden.

Dazu kann unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen für Barfakturen → Funktionen → Registrierkassen → Registrierkassen-Signatureinheiten das Fenster Registrierkassen-Signatureinheiten geöffnet werden. Unter Funktionen → Meldung an Finanzamt muss die Funktion Wiederinbetriebnahme melden gewählt werden. Nach Angabe von Datum und Zeit der Wiederinbetriebnahme kann diese direkt über NTCS an FinanzOnline gemeldet werden.

Dazu kann unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen für Barfakturen → Funktionen → Registrierkassen → Registrierkassen das Fenster Registrierkassen geöffnet werden. Unter Funktionen → Meldung an Finanzamt muss die Funktion Wiederinbetriebnahme melden gewählt werden. Nach Angabe von Datum und Zeit der Wiederinbetriebnahme kann diese direkt über NTCS an FinanzOnline gemeldet werden.

 Außerbetriebnahme der Signatureinheit oder Kasse

Eine Außerbetriebnahme einer Signatureinheit bzw. einer Kasse kann ebenfalls via NTCS direkt an FinanzOnline gemeldet werden. Danach dürfen keine Kasseneingänge mehr erfasst werden.

Außerbetriebnahme der Signatureinheit melden
Dazu kann unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassen für Barfakturen → Funktionen → Registrierkassen → Registrierkassen-Signatureinheiten das Fenster Registrierkassen-Signatureinheiten geöffnet werden. Unter Funktionen → Meldung an Finanzamt muss die Funktion Außerbetriebnahme melden gewählt werden. Nach Angabe des Grundes für die Außerbetriebnahme kann diese direkt über NTCS an FinanzOnline gemeldet werden.

Außerbetriebnahme der Kasse melden
Dazu kann unter Leistungserfassung → Leistungsabrechnung → Kassenbelege für Barfakturen unter Funktionen → Außerbetriebnahme melden → Schlussbeleg die Funktion Schlussbeleg gestartet werden. Nach Angabe des Grundes für die Außerbetriebnahme kann diese direkt über NTCS an FinanzOnline gemeldet werden.

Externe Quelle 
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Für die einzelnen Schritte bezüglich FinanzOnline-Meldungen gibt es einen hilfreichen Online-Ratgeber der WKO: http://www.registrierkassenbetrieb.wkoratgeber.at/.

 Wo findet man den Jahresbeleg und wie muss dieser geprüft werden?

Als Jahresbeleg wird der Monatsbeleg des Monats 12 des jeweiligen Vorjahres bezeichnet. Dieser Jahresbeleg muss gemäß RKSV bis spätestens 15.02. des Jahres geprüft werden, so wie es auch bei der Erstregistrierung der Kasse mit dem Startbeleg notwendig gewesen ist. Diese Prüfung hat mithilfe der Funktion RKSV Beleg prüfen je Kasse und Abschlussbeleg zu erfolgen.

Die Funktion kann im Fenster Datenerfassungsprotokoll (DEP 7) unter Funktionen → RKSV Beleg prüfen aufgerufen werden. Das Fenster "Datenerfassungsprotokoll (DEP 7)" wiederum finden Sie über das Fenster Fiskaljournal (DEP 131) unter Funktionen → Datenerfassungsprotokoll (DEP 7).

Die Funktion kann aber auch über das Fenster Kassenbelege für Barfakturen → RKSV Beleg prüfen gestartet werden.


Hinweise 
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Sollte der Abschlussbeleg für den Monat 12 zum Zeitpunkt einer etwaigen Prüfung jedoch noch gänzlich fehlen, so ist zuerst dieser Abschlussbeleg manuell zu erstellen. Die Funktion des Monatsabschlusses finden Sie im Fenster Kassenbelege für Barfakturen unter Funktionen → Monatsabschluss. Dazu öffnet sich das Fenster "Nullbon Monatsabschluss", in welchem Sie die Firma und die Kasse bekanntgeben, für welche der Nullbon Monatsabschluss erstellt werden soll.

Ist der Stapel Monatsabschluss Barfaktura aktiv und sind Webservice- oder Kassen-Webservice-Zugangsdaten für FinanzOnline hinterlegt, so wird beim Monatsabschluss des Monats 12 eines Jahres auch versucht, die Prüfung des Jahresbelegs durchzuführen, die bis 15.02. des Folgejahres gesetzlich durchzuführen ist. Es empfiehlt sich jedenfalls im Anschluss daran eine Kontrolle, weil etwaige Probleme bei der Überprüfung nicht im Vordergrund gemeldet werden, da es sich um einen Stapel handelt. Die Kontrolle erfolgt am besten direkt in FinanzOnline. Alle Belege, die zur Prüfung übermittelt worden sind, sind dort ersichtlich.

 Weitere Hilfsmittel und Unterstützung

Externe Quelle
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Die wichtigsten Informationen zur Registrierkassenverordnung und zur Registrierkassensicherheitsverordnung finden Sie unter diesem Link der WKO.