Grundlegende Informationen zu den Stundensätzen finden Sie unter Stundensätze.

Leistungserfassung
→ Stammdaten
→ Stundensätze und Artikelpreise
→ Stundensätze
→ Reiter "Interne Stundensätze" oder "Auswertungssätze"
→ Extras
→ Funktion "Stundensätze aus Lohn ermitteln"
Bevor das Programm verwendet werden kann, ist sicherzustellen, dass in dem zum Programm gehörenden LEA Parameter
Formel Lohn NTCS eine korrekte Formel für die gewünschte Stundensatzart hinterlegt ist.
Der LEA Parameter kann für folgende
Stundensatzarten separat eingestellt werden:
- Selbstkosten
- Herstellkosten
- Auswertungssatz1
- Auswertungssatz2
Hinweis | Das verwendete Makro im NTCS LOHN für die Ermittlung der Stundensätze kann nur aus dem Generalkollektivvertrag herangezogen werden. Diese Berechnungsnummer muss hierbei eindeutig sein, damit sie in dem LEA Parameter Formel Lohn NTCS hinterlegt werden kann. Somit darf die verwendete Berechnungsnummer nur im Generalkollektivvertrag (Nr. 9999) existieren. KV-spezifische Makros dürfen nicht mit der gleichen Nummer angelegt sein.
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Vor dem Start sind folgende Felder zu befüllen:
| Firma | Firma, aus deren Lohnfirma die Berechnungsformeln sowie die Dienstnehmer für die Stundensatzermittlung verwendet werden sollen. |
| Mitarbeiter | Mitarbeiter, für welche/n die Stundensätze ermittelt werden sollen (ein bestimmter/mehrere/alle Mitarbeiter). Es werden nur Mitarbeiter verwertet, die als Dienstnehmer in der angegebenen Periode geführt werden. |
Berechnungsjahr Berechnungsmonat | Gibt an, welche Lohn-Abrechnungsperiode als Basis für die Kalkulation an den LOHN übergeben werden soll. Diese Angaben werden zwingend für jede Formelberechnung benötigt. |
Stundensatz gültig ab | Dieses Feld muss mit dem Datum befüllt werden, ab dem der Stundensatz in der LEA gültig sein soll. |
| Dieses Feld bietet die Möglichkeit, zu entscheiden, ob nur neue Stundensätze angelegt, oder auch ein bestehender Stundensatz aktualisiert werden soll, wenn für den betroffenen Mitarbeiter bereits ein Stundensatz mit gleichem "Gültig ab-Datum" existiert.
Beispiel | Für den Mitarbeiter 1 gibt es bereits einen Stundensatz von € 100,- ab dem 01.01.20xx. Nun wird die Stundensatzkalkulation ausgeführt und als Ergebnis wird ein Stundensatz von € 110,- geliefert. Im Feld "Stundensatz gültig ab" wurde wieder der 01.01.20xx eingegeben.
- Der Modus "Nur neue Stundensätze anlegen" würde dafür sorgen, dass es beim Stundensatz von € 100,- bleibt.
- Der Modus "Bestehende updaten und neue Stundensätze anlegen" würde dafür sorgen, dass der Stundensatz ab dem 01.01.20xx mit € 110,- überschrieben wird.
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Achtung bei Firmengruppen! | Um die korrekte Ermittlung von Stundensätzen bei Verwendung von Firmengruppen sicherzustellen, sind folgende Eingabemöglichkeiten zu beachten: - Im Feld "Firma" wird die Dienstverhältnisfirma ausgewählt.
Die Mitarbeiterauswahl kann beliebig stattfinden. Hier müssen die Stundensätze für die jeweiligen Firmen angelegt werden.
- Im Feld "Firma" wird die operative Stammdatenfirma (Hauptfirma) ausgewählt.
Zusätzlich müssen über die F8- oder F4-Funktion alle benötigten Mitarbeiter gezielt zugeordnet werden. Ohne Auswahl ("Alle") beim Feld "Mitarbeiter" werden unter der Hauptfirma keine Stundensätze ermittelt, da die Stammdatenfirma von der Dienstverhältnisfirma des Mitarbeiters abweicht.
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Ausgehend vom Berechnungsjahr/-monat werden nun die Werte aus den Formeln je Stundensatzart ermittelt und als Stundensatz unter der Dienstverhältnisfirma (= Lohnfirma) für den jeweiligen Mitarbeiter angelegt. Die Stammdaten-Firma, unter der die Mitarbeiter geführt werden, spielt hierbei keine Rolle.
Der Stundensatz wird nicht mit weiteren Details (wie z. B. Tätigkeitsgruppe etc.) vervollständigt. Im
Freifeld 01 des Stundensatzes ist über den Eintrag "Lohn" die Herkunft des Stundensatzes ablesbar.
Hinweis | Wird über die Funktion ein Stundensatz von 0 ermittelt, so wird dieser weder als neuer Stundensatz angelegt, noch ein bestehender Stundensatz aktualisiert. Hierfür können Sie im Paket LOHN die verwendete Berechnung im Generalkollektivvertrag probeweise für einen Mitarbeiter bzw. Dienstnehmer mit der Funktion Berechnung ausführen kontrollieren. Achten Sie im "Analysefenster für Berechnungsgenerator" auf die Zeile "Endergebnis". Wird hier kein Satz aus der Lohnverrechnung berechnet, kann auch kein Stundensatz für die Leistungserfassung ermittelt werden.
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Tritt bei der Ermittlung neuer Stundensätze ein Konflikt mit bereits bestehenden Stundensätzen auf, so behandelt das Programm die Situationen wie folgt:
- Ist bereits ein Stundensatz vorhanden, bei dem das "Gültig ab-Datum" gleich dem "Gültig ab-Datum" des neu ermittelten Stundensatzes wäre, so wird der eingegebene Modus verwertet und entsprechend reagiert.
- Ist ein Stundensatz vorhanden, bei dem das "Gültig ab-Datum" kleiner als das "Gültig ab-Datum" des neu ermittelten Stundensatzes wäre, so wird der Stundensatz neu angelegt. Dabei wird beim Vorgänger-Stundensatz das "Gültig bis-Datum" entsprechend aktualisiert. Der eingegebene Modus spielt hierbei keine Rolle!
- Ist bereits ein Stundensatz vorhanden, bei dem das "Gültig-ab-Datum" größer als das "Gültig-ab-Datum" des neu ermittelten Stundensatzes wäre, dann wird der Stundensatz für den Zeitraum, der die Lücke abbildet, eingefügt. Der eingegebene Modus spielt hierbei keine Rolle!
Alle Fehlerfälle sowie eine detaillierte Aufzeichnung über jede Übernahme (getrennt nach Stundensatzart und Mitarbeiter) finden Sie in der Logdatei LOHNSTDSATZ.LOG.
Sollte ein gravierender Fehler auftauchen, der eine Ermittlung der Stundensätze unmöglich macht (beispielsweise die Angabe eines Berechnungsjahres, in dem keine einzige Abrechnung stattgefunden hat), so erscheint sofort bei Ausführung der Funktion eine Meldung, in welcher Sie die Logdatei aufrufen können.