In diesem Dokument werden die Verbindungen zwischen den NTCS Paketen ZEIT und LEA/PLE genau erläutert. Dabei werden einerseits allgemeine Schnittstellen beschrieben und andererseits auch sämtliche Überleitungsvarianten aus einem Paket in das jeweils andere beschrieben.
Achtung! | Da es sich hierbei um ein durchaus komplexes Zusammenspiel handeln kann, empfiehlt BMD dringend, mit einem BMD Consultant Kontakt aufzunehmen, um die gewünschten Einstellungen/Umstellungen gemeinsam durchzuführen.
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Im Bereich "Zeitbuchungen" der Leistungserfassungs-Fenster (z. B.
Tageserfassung oder
Projektleistungserfassung) werden die Zeitbuchungen des aktuell ausgewählten Tages des jeweiligen Mitarbeiters angezeigt.
Über die Funktion "Zeitbuchungen bearbeiten" erfolgt der direkte Wechsel in den Programmbereich
Zeitbuchungen bearbeiten (Paket ZEIT). Voraussetzung hierfür ist die korrekte Konfiguration des LEA Parameters
Zeiterfassung.
Achtung! | Im Mitarbeiterstamm steuert das Feld Anzeige Zeiterfassung, ob für den jeweiligen Mitarbeiter Zeitbuchungen angezeigt werden. Ist die Einstellung auf "Keine Anzeige" gesetzt, so erscheint der Hinweis "Anzeige ist für diesen Mitarbeiter deaktiviert" im Bereich "Zeitbuchungen".
Weiters wird über die Einstellung von diesem Feld geregelt, ob der Mitarbeiter nur Leistungen in Höhe der Restzeit erfassen darf. |
Folgende Funktionen stehen Ihnen über die Menüleiste zur Verfügung:
Standardfeldauswahl Zeitbuchungen
Sobald Zeitbuchungen am aktuellen Tag vorhanden sind, werden unterhalb der eigentlichen Zeitbuchungen folgende Informationen angezeigt:
Gesamt
| Gesamtstunden der Zeitbuchungen. Damit hat der Mitarbeiter jene Stundenanzahl zur Verfügung, welche er in seinen Leistungen aufzeichnen darf.
Stunden aus Zeitbuchungen werden daher nur zum Gesamtwert gerechnet, wenn diese auf eine Zeitbuchungsart mit Saldokennzeichen "Zur Istzeit" oder "Kombination mit Umrechnungsfaktor" gebucht wurden. |
Restzeit
| Gesamtstunden minus den Stunden, für welche bereits entsprechende Leistungen vorhanden sind.
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Achtung! | Zeitbuchungen werden am aktuellen Tag weder in der Gesamtzeit noch in der Restzeit berücksichtigt, wenn in der zugehörigen Buchungsart das Feld Von Restzeit abziehen aktiviert ist. Solche Buchungen werden üblicherweise automatisch von der Zeiterfassung in die Leistungserfassung übergeleitet (z. B. Arzttermine), häufig in Verbindung mit dem LEA Parameter Zeitbuchungen vor Tagesabschluss importieren. Dadurch wird verhindert, dass diese Stunden manuell mit Leistungen belegt werden, da sie für die automatische Übernahme reserviert sind. Auf vergangene oder zukünftige Tage hat dieses Feld keine Wirkung.
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Unter dem Begriff "Restzeitprüfung" werden in der Leistungserfassung verschiedene Funktionen zusammengefasst, die auf eine vorhandene Restzeit Bezug nehmen. Die Restzeit entspricht der Differenz zwischen den bereits erfassten Leistungsstunden und den Stunden, die sich aus den Zeitbuchungen ergeben.
Im Mitarbeiterstamm wird über das Feld
Anzeige Zeiterfassung festgelegt, ob ein Mitarbeiter Leistungen über die verfügbare Restzeit hinaus erfassen darf.
Mit der Funktion
Restzeit übernehmen kann die aus den Zeitbuchungen resultierenden Restzeit komfortabel in eine Leistung übernommen werden.
Hinweis | Besonderheiten beim Kopieren/Einfügen eines kompletten Tages Werden mehrere Leistungen auf einen Tag übertragen, an dem nicht ausreichend Restzeit für alle kopierten Leistungen verfügbar ist, erhält eine Leistung die gesamte verbleibende Restzeit. Alle weiteren Leistungen werden mit 0 Stunden übernommen.
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In LEA Auswertungen kann neben dem Zugriff auf die Leistungsdatensätze auch auf Daten der Zeiterfassung zugegriffen werden. Folgende Spalten stehen in allen Auswertungstypen zur Verfügung:
Bei der Überleitung werden grundsätzlich 3 Arten unterschieden, die jeweils in verschiedenen Varianten betrieben werden können.
Die folgenden Kapitel erläutern diese Arten und deren Varianten im Detail.
Die Arten und Varianten der Überleitung:
- Manueller Import der Zeitbuchungen in die Leistungserfassung (fallweise)
- Überleitung der Zeitbuchungen in die Leistungserfassung
- Manuell (regelmäßig oder fallweise)
- Automatisch vor dem Tagesabschluss der Leistungserfassung (regelmäßig)
- Automatisch via Stapel (täglich)
- Überleitung der Leistungen in die Zeiterfassung
- Automatisch im Zuge der Leistungserfassung ohne Berücksichtigung der ZEIT-Pausenautomatik
- Automatisch im Zuge der Leistungserfassung mit Berücksichtigung der ZEIT-Pausenautomaitk
Achtung! | Diese Varianten können innerhalb einer Firma oder Firmengruppe auch kombiniert werden (z. B. Nichtleistungszeiten aus der ZEIT in die PLE und Leistungszeiten aus der PLE in die ZEIT) und auch je Mitarbeiter festgelegt werden. Aufgrund dieser Komplexität sei an dieser Stelle erneut erwähnt, dass für die Konfiguration der Überleitung aus einem Paket in das jeweils andere unbedingt ein BMD Consultant zu Rate zu ziehen ist.
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In den Fenstern der Leistungserfassung (z. B.
Tageserfassung oder
Projektleistungserfassung) kann über Funktionen
→ Importieren die Funktion
Zeitbuchungen importieren manuell aufgerufen werden. Damit lässt sich festlegen, für welchen Zeitraum Zeitbuchungen übernommen werden sollen. Für jede importierte Zeitbuchung wird ein Leistungsvorschlag erzeugt.
Dieser Import eignet sich besonders für Fälle, in denen Zeitbuchungen unregelmäßig oder anlassbezogen als Vorschläge in die Leistungserfassung übernommen werden sollen.
Für diese Vorgehensweise genügt der Besitz einer ZEIT Lizenz zusätzlich zur LEA oder PLE-Lizenz.
- Auch unvollständige bzw. inkorrekte Leistungen werden als Vorschlag zur Nachbearbeitung importiert.
- Der Prozess kann nur teilweise automatisiert werden, ist nicht stapelbar und erfordert stets eine Benutzeraktion.
- Änderungen an Zeitbuchungen wirken sich nicht auf bereits erzeugte Leistungen aus.
Diese Überleitungsart wird vor allem dazu genutzt, um Zeitbuchungen fallweise und unregelmäßig als Vorschläge in die Leistungserfassung zu übernehmen. Die importierten Leistungen werden anschließend in der Leistungserfassung ergänzt und final bearbeitet.
Die Voraussetzungen für den Import von korrekten Leistungen entsprechen 1:1 der Variante
Überleitung der Zeitbuchungen in die Leistungserfassung. Jedoch werden mit dieser Variante Zeitbuchungen auch dann importiert, wenn dadurch keine korrekten Leistungen entstehen. Diese dienen dann als Vorschlag und können manuell vervollständigt werden.
Hinweis | Soll beim Einstieg in die Leistungserfassung sowie bei jedem Tageswechsel automatisch geprüft und sollen gegebenenfalls noch nicht importierte Zeitbuchungen übernommen werden, kann der CRM Parameter Auto-Import Zeitbuchungen benutzerbezogen oder allgemein aktiviert werden.
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Sobald die betreffende Zeitbuchung im Fenster
Zeitbuchungen bearbeiten (Paket ZEIT) vorliegt, kann sie in die Leistungserfassung importiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zeitbuchung manuell erfasst, aufgebucht, geplant oder importiert worden ist.
Im Dialogfenster
Zeitbuchungen importieren kann der Anwender festlegen, für welchen Zeitraum aus den vorhandenen Zeitbuchungen Leistungen erzeugt werden sollen. Eine Mehrfachauswahl von Mitarbeitern ist nicht vorgesehen, es können jedoch auch Zeitbuchungen für einzelne andere Mitarbeiter oder für alle Mitarbeiter importiert werden. Die importierten Zeitbuchungen werden anschließend als Leistungen für den jeweils zugehörigen Mitarbeiter angelegt.
Nach Abschluss des Imports erhält der Anwender einen Statusbericht, der auf etwaige Probleme hinweist und die Anzahl der erfolgreich übertragenen Zeitbuchungen anzeigt. Über die Schaltfläche "Details" können die Einzelheiten der Übernahme eingesehen werden, die Informationen werden in der Logdatei "BMDLeistungZeitImport.log_User" abgelegt.
In der Leistungserfassung sind die Leistungen nun vorhanden und können manuell ergänzt und fertiggestellt werden:
Es werden nur vollständige Zeitbuchungen mit Beginn- und Endedatum übernommen. Zeitbuchungen für bereits abgeschlossene Tage werden nicht importiert. Ist für den betreffenden Tag bereits eine Leistung vorhanden, wird die Zeitbuchung dennoch mit Start- und Endezeit übernommen. Bei aktiver Restzeitprüfung wird auf die Leistung jedoch nur die Dauer übernommen, die der verbleibenden Restzeit entspricht.
Je Zeitbuchung wird eine Leistung erzeugt.
Ist die Überleitung erfolgreich gewesen, so erhält die Leistung folgende Bestandteile aus der Zeitbuchung:
Felder der Leistung (Leistungserfassung) | Felder der Zeitbuchung (Zeiterfassung) |
| Mitarbeiter |
| Filiale (wird nur übergeben, wenn die Lizenz LEA-Filialbetrieb (Lizenzpaket 214) freigeschaltet ist und der LEA Parameter Filialen aktiv ist.) |
| Zugehörigkeitsdatum |
| Leistungszeit oder Nichtleistungszeit mit Projekteingabe: Wird aus dem Kunden des Projekts bzw. aus der Hauptzuordnung bei mehreren zugeordneten Kunden am Projekt ermittelt. Nichtleistungszeit ohne Projekteingabe: Wird aus dem CRM Parameter Interner Kunde ermittelt.
Als Rückfallebene für beide Fälle gilt der CRM Parameter "Kunden-Vorschlag". |
| Leistungszeit oder Nichtleistungszeit mit Projekteingabe: Projekt Nichtleistungszeit ohne Projekteingabe: Wird aus dem CRM Parameter "Internes Projekt" ermittelt. |
| Tätigkeit | Die Tätigkeit wird in der erster Linie aus dem Feld "Tätigkeit" der Zeitbuchung ermittelt. Ist dieses leer, so wird die Tätigkeit aus dem Feld "Tätigkeit" der Buchungsart der Zeitbuchung ermittelt. |
| Bezugsjahr / Bezugsmonat | Diese Daten werden durch den LEA Parameter "Vorschlag Bezugszeitraum" ermittelt. Ist diese Einstellung deaktiviert, so sind sie in jedem Fall nach der Überleitung leer. |
| Von Uhrzeit |
| Bis Uhrzeit |
| Wird aus "Von Zeit" und "Bis Zeit" ermittelt, höchstens jedoch in Höhe der Restzeit auf die vorhandenen Zeitbuchungen. |
| Leistungstext | Buchungsart-Bezeichnung oder Begründungstext je nach Parametereinstellung der Zeiterfassung |
| Kostentyp (Kostenstelle, Kostenträger, Dimension, Geschäftsbereich, Abteilung) |
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| Zeitbuchungs-ID |
Im Protokoll "BMDLeistungZeitImport.log" wird die Überleitung aus der Zeiterfassung in die Leistungserfassung im Fehlerfall protokolliert.
Hinweis
| Ein interner Parameter kann gesetzt werden, um in der Logdatei "BMDLeistungZeitImport.log" noch detaillierte Informationen über die manuelle Übernahme der Zeitbuchungen zu erhalten (nur für Administratoren mit BMD Rücksprache). Der interne Parameter muss wie folgt erfasst werden:
Paramgruppe: MCS_LEISTUNG Paramname: IMPORTZEIT Paramkey: BMD Paramwert: 1
Mitprotokolliert werden mit aktiviertem Parameter auch folgende Vorgänge:
- Importstart mit Eingabewerten
- Ergebniswert, ob das Laden der LEA Leistungen erfolgreich war
- Ergebniswert, wenn ein Fehler beim Befüllen der LEA Leistung auftritt
- Anzahl der Zeitbuchungen
- Information, wenn eine Zeitbuchung nicht importiert werden konnte, weil aufgrund der Buchungsart keine Ist-Zeit erzeugt wird
- Ergebniswert, ob Leistungen erzeugt werden konnten
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Diese Art der Überleitung ermöglicht, aus Zeitbuchungen Leistungen zu erzeugen. Sie ersparen sich somit die doppelte Erfassung in der Leistungs- und in der Zeiterfassung. Dazu reicht es aus, neben der LEA- oder der PLE-Lizenz die ZEIT-Lizenz zu besitzen.
Achtung! | Die Zeiterfassung ist für derartige Leistungen/Zeitbuchungen das führende System!
Das bedeutet, dass Änderungen einer Zeitbuchung immer auch zu Änderungen der entsprechenden Leistung führen, sofern der Zeiterfassungs-Parameter Automatisch nachtragen aktiv ist. Es ist nicht zulässig, die Leistung in der Leistungserfassung zu ändern.
Um das zu verhindern, kann der LEA Parameter Leistungen aus Zeiterfassung sperren aktiviert werden, wodurch eine Bearbeitung von Leistungen nicht mehr möglich ist, wenn sie im Feld "Typ" mit dem Wert "Zeiterfassung" gekennzeichnet ist. Des Weiteren können bei gesetztem Parameter auch die Funktionen Text bearbeiten, Restzeit übernehmen und Umbuchen (z. B. in der Tageserfassung) nicht ausgeführt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Zeiterfassungs-Parameter Buchungen sperren, wenn LEA gesperrt ist zu aktivieren, da nach dem Tagesabschluss und/oder der Autorisierung in der Leistungserfassung keine Änderungen an Leistungen dieses Tages zulässig sind. Deshalb wären auch keine Änderungen an Zeitbuchungen zulässig, die die Quelle dieser Leistungen darstellen. |
Für diese Art der Überleitung lassen sich zwei Anwendungsfälle unterscheiden:
- Häufigster Anwendungsfall: Die Überleitung wird genutzt, um eine doppelte Erfassung von Nichtleistungszeiten (z. B. Urlaub) zu vermeiden.
Aus einer Zeitbuchung wird automatisch eine vollständige Leistung erzeugt.
- Erweiterter Anwendungsfall: Alle projektbezogenenen und damit kundenbezogenen Leistungszeiten, die bereits als Zeitbuchung vorliegen, werden vollständig in die Leistungserfassung übernommen.
Dadurch entfällt die erneute manuelle Erfassung in der Leistungserfassung. Voraussetzung hierfür ist eine tätigkeits- bzw. leistungsbezogene Leistungserfassung.
Folgende
LEA Parameter muss aktiviert werden, damit aus Zeitbuchungen Leistungen entstehen können:
- Der Parameter Zeiterfassung muss die Ausprägung "Zeitbuchungen anzeigen" aufweisen.
Diese Einstellung kann auch am Mitarbeiterstamm der einzelnen Mitarbeiter über das Feld "Anzeige Zeiterfassung" übersteuert werden.
Dieses Feld regelt zusätzlich, ob eine Restzeitprüfung stattfindet oder nicht.
- Der Parameter Zeitbuchungen vor Tagesabschluss importieren kann optional aktiviert werden, damit vor dem Tagesabschluss in der Leistungserfassung jedenfalls alle relevanten Zeitbuchungen importiert werden.
Diese Einstellung wird in der Praxis jedoch nur in Ausnahmefällen benötigt!
Folgende Zeiterfassungs-Parameter sind je nach Anforderung entsprechend zu konfigurieren (Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → Zeiterfassung → Einstellungen für LEA):
- Die Ausprägung "Tagessummen (einmalig)" ermöglicht nur die Überleitung von Nichtleistungszeiten.
Es werden in diesem Modus keine nachträglichen Korrekturen in der Zeiterfassung an die Leistungserfassung übergeben.
Achtung! | Bei Aktivierung dieser Option erzeugt das Programm im Fall einer Zeitbuchungs-Änderung nach dem erstmaligen Import nur dann eine neue Leistung, wenn sich die Zeitbuchung verlängert hat. Die bereits bestehende Leistung bleibt immer unverändert und muss, falls nötig, manuell angeglichen werden. Eine zusätzliche Zeitbuchung bewirkt auch nur eine neue Leistung, wenn sich dadurch insgesamt die Dauer der bereits bestehenden Leistung verlängern muss.
Der Import kann nur über den Programmteil "Zeit in LEA übernehmen" (bzw. über den Stapel) wiederholt werden, wenn die durch die ursprüngliche Überleitung erzeugte Leistung gelöscht wird.
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- Die Ausprägung "Einzelbuchungen (inkl. Korrekturen)" ermöglicht die Überleitung von Leistungs- und Nichtleistungszeiten.
Es werden in diesem Modus auch noch nachträgliche Korrekturen in der Zeiterfassung an die Leistungserfassung übergeben, sofern die Leistung noch geändert werden kann (Stichwort: Tagesabschluss in der Leistungserfassung).
Diese Einstellung wird für alle Anwendungsfälle empfohlen!
Hinweis | Bei jeder Korrektur werden die Leistungen gelöscht und neu erzeugt, weshalb die Zeiterfassung für derartige Leistungen das führende System sein muss. Manuelle nachträgliche Änderungen an derartigen Leistungen würden dabei jedenfalls verloren gehen.
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- Der Parameter Automatisch nachtragen steuert, ob im Nachhinein erfasste oder geänderte Zeitbuchungen automatisch beim Speichern der Änderung im Zeiterfassungs-Programm in die Leistungserfassung übergeben werden sollen.
Dadurch werden auch Änderungen von Zeitbuchungen an bereits daraus entstandene Leistungen übertragen.
Auch diese Einstellung sollte unbedingt aktiviert werden!
Buchungsart
Übernommen werden nur Zeitbuchungen, die direkt eine Tätigkeit enthalten oder deren Buchungsart in den Stammdaten (Stammdaten
→ Zeiterfassung
→ Buchungsarten) eine
Tätigkeit hinterlegt hat.
Nichtleistungszeiten sind Zeitbuchungen, auf denen kein Projekt erfasst worden ist. Damit diese dennoch an die Leistungserfassung übergeben werden, muss das
Produktiv-Kennzeichen der Buchungsart auf "Unproduktiv" oder "Neutral" gesetzt sein.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Leistungszeiten ohne zugeordnetes Projekt nicht versehentlich übergeben werden.
Beispiel | Der häufigste Anwendungsfall ist der Urlaub. Hier entspricht die Zeitbuchung "Urlaub" genau der Leistung "Urlaub". Daher wird der Buchungsart "Urlaub" die passende Tätigkeit hinterlegt. Diese Buchungsart muss das Produktiv-Kz "Unproduktiv" oder "Neutral" aufweisen, damit die Überleitung stattfindet.
Als Leistungszeit kommt beispielsweise die Buchungsart "Normalbuchung" in Frage.
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Tätigkeit für Leistungszeiten
Die Zeitbuchung muss zudem, um als Leistungszeit erkannt zu werden, eine Tätigkeit aufweisen.
Praktischerweise wird die Tätigkeit der Buchungsart (Stammdaten
→ Zeiterfassung
→ Buchungsarten) als Vorschlag übernommen, kann jedoch manuell übersteuert werden.
Hinweis zur Tätigkeit
| Um eine vollständige Leistung aus der Zeitbuchung zu generieren, ist es wichtig, der Tätigkeit bereits im Stamm eine Tätigkeitsgruppe zuzuweisen und das Feld "Eingabe Bezugszeitraum" nicht auf eine Option einzustellen, bei welcher die Eingabe des Bezugszeitraums ein "Muss" ist.
Weiters ist darauf zu achten, dass die Tätigkeitsgruppe der Tätigkeit im jeweils gültigen Leistungsumfang zugeordnet ist.
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Achtung bei Genehmigungen von Abwesenheitsanträgen in der ZEIT! | Wird in der Zeiterfassung ein Antrag auf Abwesenheit (z. B. Urlaub) genehmigt, dann ist der zuständige Genehmiger gleichzeitig auch der Ersteller der Leistung. Durch den Genehmigungsprozess wird eine Zeitbuchung und in weiterer Folge eine Leistung erzeugt. Somit muss dieser Benutzer ebenso Zugriff auf die betroffenen Stammdaten wie Kunde, Projekt und Tätigkeit haben.
Hat der Genehmiger z. B. durch Datenbesitzergruppen nicht den benötigten Zugriff, dann werden unvollständige Leistungen angelegt. Das kann vor allem bei rückwirkenden Anträgen in der ZEIT zu inkorrekten Daten in der LEA führen.
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Kundenbezug für Nichtleistungszeiten
Damit die Nichtleistungszeit auch den Kundenbezug erhält, muss zwingend der CRM Parameter
Interner Kunde (Stammdaten
→ Einstellungen
→ Allgemeine CRM Parameter → CRM
→ LEA) eingestellt werden. Das bedeutet, dass sämtliche aus den Zeitbuchungen erzeugte Nichtleistungszeiten (firmenbezogen) denselben Kunden erhalten.
In erster Linie wird der Interne Kunde aus den firmenbezogenen CRM Parametern der Dienstverhältnis-Firma des betroffenen Mitarbeiters ermittelt. Ist kein entsprechender Interner Kunden hinterlegt, so wird der Interne Kunde aus den firmenbezogenen CRM Parametern der Hauptfirma verwendet.
Beispiel | Im CRM Parameter Interner Kunde wird oft der "Nichtleistungskunde" eingetragen. Also jener Kunde, auf den die Nichtleistungszeiten in der LEA gebucht werden.
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Achtung bei Firmengruppen! | Die im Parameter hinterlegte Kundennummer darf nur einmal im System vorkommen, damit Importprogramme eine korrekte Validierung durchführen können.
Informationen zur Personenerfassung innerhalb einer Firmengruppe: - Personenerfassung erfolgt unter der Hauptfirma: Hier ist die Kundennummer immer eindeutig (z. B. in der Firma 98 mit der Nummer 290000) und damit ist die Voraussetzung für die Hinterlegung der gewünschten Nummer gegeben.
- Personenerfassung erfolgt nicht unter der Hauptfirma: Es besteht theoretisch die Möglichkeit (nicht empfohlen), dass mehrere Kunden dieselbe Nummer erhalten (haben). Betrifft das auch den Internen Kunden, würde die Validierung bei diversen Importprogrammen nicht korrekt funktionieren. Sorgen Sie dafür, dass die gewünschte Kundennummer nur einmal, und zwar unter der Hauptfirma, existiert! Wenn Sie je Firma einen eigenen Internen Kunden führen möchten, darf dieser folglich auch nicht unter derselben Nummer angelegt sein. Korrekt wäre z. B. eine Anlage in der Firma 1 mit der Nummer 290001 und in der Firma 2 mit der Nummer 290002.
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Projektbezug für Nichtleistungszeiten
Wenn man Leistungen generell auch auf Projekte erfasst, ist es möglich, den CRM Parameter "Internes Projekt" (Stammdaten
→ Einstellungen
→ Allgemeine CRM Parameter → CRM
→ LEA) einzusetzen und mit einem (firmenbezogenen) internen Projekt zu befüllen. Aus Zeitbuchungen erzeugte Leistungen erhalten über diesen Parameter somit auch einen Projektbezug, wenn der Bedarf dafür gegeben ist.
Projektbezug (Kundenbezug) für Leistungszeiten
Das auf der Zeitbuchung eingetragene
Projekt unterscheidet eine Leistungszeit von einer Nichtleistungszeit.
Das Feld "Kunde" gibt es auf der Zeitbuchung nicht. Über ein Projekt kann jedoch für die LEA der Kunde ermittelt werden, wenn mindestens ein Kunde zugeordnet ist. Wird dabei ein Projekt angesprochen, dem mehrere Kunden im Projektstamm zugeordnet sind, wird immer die Hauptzuordnung als Kunde an die LEA übergeben. Für die Zeiterfassung kann eine echte Leistungszeit somit nur eine Zeitbuchung sein, welche auf ein Projekt erfasst ist.
Beispiel
| Das Projekt muss mindestens einem Kunden zugeordnet sein.
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Sobald die zugrunde liegende Zeitbuchung im Programmfenster
Zeitbuchungen bearbeiten (Paket ZEIT) vorhanden ist, kann diese in die Leistungserfassung übergeleitet werden. Dabei ist es irrelevant, ob die Zeitbuchung manuell erfasst, aufgebucht, geplant oder importiert worden ist.
Für
vergangene Tage erfolgt die Überleitung der Zeitbuchungen automatisch, sobald der Programmteil "Zeitbuchungen bearbeiten" geschlossen wird oder der Programmteil "Planung eines Mitarbeiters" (Zeiterfassung
→ Planung
→ Planung eines Mitarbeiters) beendet wird. Der Vorgang ist daran erkennbar, dass kurzzeitig eine Programmmeldung zur Erstellung der Leistungen angezeigt wird. Die Übernahme erfolgt im Hintergrund, daher werden keine Detailmeldungen zu erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Überleitungen ausgegeben.
Für
aktuelle oder zukünftige Tage muss die Überleitung manuell über den Programmteil
ZEIT in LEA übernehmen (Zeiterfassung
→ Datentransfer
→ ZEIT in LEA übernehmen) gestartet werden. Dabei sind die Firma, der Mitarbeiter sowie der gewünschte Von-/Bis-Zeitraum anzugeben. Zusätzlich kann festgelegt werden, ob Nichtleistungszeiten, Leistungszeiten oder beide Arten übernommen werden sollen. Über diese Schnittstelle können bei Bedarf auch vergangene Tage erneut abgeglichen werden.
Im Modus "Einzelbuchungen (inkl. Korrekturen)" (CRM Parameter
Überleitung in Leistungserfassung) können Sie über das Feld "Leistungs-/Nichtleistungszeiten" auf Leistungs-/Nichtleistungszeiten einschränken und zusätzlich entscheiden, ob Korrekturen durchgeführt werden sollen:
Am Ende der Überleitung erhalten Sie die Meldung "Die Übernahme wurde erfolgrich durchgeführt!" und einen Statusbericht über etwaige Probleme bzw. erzeugte Leistungen, da es sich um einen Import im Vordergrund handelt. Sollten Probleme aufgetaucht sein, so ist unter "Logfile ansehen" ein genaues Protokoll der Überleitung zu finden.
Im Anschluss finden Sie die Leistungen in der Leistungserfassung:
Es werden ausschließlich vollständige Zeitbuchungen mit Beginn- und Endedatum übernommen. Zeitbuchungen für bereits abgeschlossene Tage werden nicht importiert. Ist für den betreffenden Tag bereits eine Leistung vorhanden, wird die Zeitbuchung dennoch mit Von- und Bis-Zeit übernommen, jedoch bei aktivierter Restzeitprüfung nur mit einer Dauer in Höhe der verbleibenden Restzeit.
Je Zeitbuchung wird eine Leistung erzeugt.
Ist die Überleitung erfolgreich gewesen, so erhält die Leistung folgende Bestandteile aus der Zeitbuchung:
Felder der Leistung (Leistungserfassung) | Felder der Zeitbuchung (Zeiterfassung) |
| Mitarbeiter |
| Filiale (wird nur übergeben, wenn die Lizenz LEA-Filialbetrieb (Lizenzpaket 214) freigeschaltet ist und der LEA Parameter Filialen aktiv ist.) |
| Zugehörigkeitsdatum |
| Leistungszeit oder Nichtleistungszeit mit Projekteingabe: Wird aus dem Kunden des Projekts bzw. aus der Hauptzuordnung bei mehreren zugeordneten Kunden am Projekt ermittelt. Nichtleistungszeit ohne Projekteingabe: Wird aus dem CRM Parameter Interner Kunde ermittelt.
Als Rückfallebene für beide Fälle gilt der CRM Parameter "Kunden-Vorschlag". |
| Leistungszeit oder Nichtleistungszeit mit Projekteingabe: Projekt Nichtleistungszeit ohne Projekteingabe: Wird aus dem CRM Parameter "Internes Projekt" ermittelt. |
| Tätigkeit | Die Tätigkeit wird in der erster Linie aus dem Feld "Tätigkeit" der Zeitbuchung ermittelt. Ist dieses leer, so wird die Tätigkeit aus dem Feld "Tätigkeit" der Buchungsart der Zeitbuchung ermittelt. |
| Bezugsjahr / Bezugsmonat | Diese Daten werden durch den LEA Parameter "Vorschlag Bezugszeitraum" ermittelt. Ist diese Einstellung deaktiviert, so sind sie in jedem Fall nach der Überleitung leer. |
| Von Uhrzeit |
| Bis Uhrzeit |
| Wird aus "Von Zeit" und "Bis Zeit" ermittelt, höchstens jedoch in Höhe der Restzeit auf die vorhandenen Zeitbuchungen. |
| Leistungstext | Buchungsart-Bezeichnung oder Begründungstext je nach Parametereinstellung der Zeiterfassung |
| Kostentyp (Kostenstelle, Kostenträger, Dimension, Geschäftsbereich, Abteilung) |
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| Zeitbuchungs-ID |
Hinweis
| Ein interner Parameter kann gesetzt werden, um in der Logdatei "BMDLeistungZeitImport.log" noch detaillierte Informationen über die manuelle Übernahme der Zeitbuchungen zu erhalten (nur für Administratoren mit BMD Rücksprache). Der interne Parameter muss wie folgt erfasst werden:
Paramgruppe: MCS_LEISTUNG Paramname: IMPORTZEIT Paramkey: BMD Paramwert: 1
Mitprotokolliert werden mit aktiviertem Parameter auch folgende Vorgänge:
- Importstart mit Eingabewerten
- Ergebniswert, ob das Laden der LEA Leistungen erfolgreich war
- Ergebniswert, wenn ein Fehler beim Befüllen der LEA Leistung auftritt
- Anzahl der Zeitbuchungen
- Information, wenn eine Zeitbuchung nicht importiert werden konnte, weil aufgrund der Buchungsart keine Ist-Zeit erzeugt wird
- Ergebniswert, ob Leistungen erzeugt werden konnten
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Diese Art der Überleitung ermöglicht, aus Leistungen Zeitbuchungen zu erzeugen. Sie ersparen sich somit die doppelte Erfassung in der Leistungs- und in der Zeiterfassung. Dazu reicht es aus, neben der ZEIT-Lizenz entweder die LEA- oder die PLE-Lizenz zu besitzen.
Achtung! | Die Leistungserfassung ist für derartige Leistungen/Zeitbuchungen das führende System!
Das bedeutet, dass Änderungen einer Leistung immer auch zu Änderungen der entsprechenden Zeitbuchung führen. Es ist nicht zulässig, die Zeitbuchung in der Zeiterfassung zu ändern.
Um das zu verhindern, kann der Zeiterfassungs-Parameter Zeitbuchungen aus PLE sperren aktiviert werden, wodurch eine Bearbeitung von Zeitbuchungen nicht mehr möglich ist, wenn sie im Feld "Pgm-Text" mit dem Wert "Leistung (LEA)" gekennzeichnet ist. |
Für diese Art der Überleitung sind wiederum zwei bislang verbreitete Anwendungsfälle zu unterscheiden:
- Der häufigste Anwendungsfall besteht darin, die Vorteile der Zeiterfassung und der Leistungserfassung zu kombinieren, dabei jedoch nur in einem der beiden Pakete erfassen zu müssen.
Hierfür wird diese Überleitungsart in Kombination mit Überleitung der Zeitbuchungen in die Leistungserfassung eingesetzt.
In diesem Szenario werden Nichtleistungszeiten (z. B. Urlaub), Planungen und Anträge auf Abwesenheit über die Zeiterfassung verwaltet. Für Nichtleistungszeiten werden Leistungen aus den entsprechenden Zeitbuchungen erzeugt.
Leistungszeiten werden direkt als Leistungen erfasst, wobei automatisch Zeitbuchungen entstehen. Dadurch wird eine tätigkeits- bzw. leistungsbezogene Zeiterfassung vermieden oder zumindest kein doppelter Erfassungsaufwand verursacht.
- Ein weiterer Anwendungsfall besteht darin, sämtliche Leistungen, unabhängig davon, ob es sich um Leistungs- oder Nichtleistungszeiten handelt, in die Zeiterfassung überzuleiten.
Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass zentrale Funktionen der Zeiterfassung, wie etwa die Planung oder die Anträge auf Abwesenheit, nicht genutzt werden können.
LEA Parameter
Folgende
LEA Parameter müssen aktiviert werden, damit aus Leistungen Zeitbuchungen entstehen können:
- Der Parameter Zeiterfassung muss nicht zwingend die Einstellung "Zeitbuchungen anzeigen" aufweisen. Mit der Ausprägung "Keine Anzeige" werden ebenfalls Zeitbuchungen erstellt.
Diese Einstellung wird über das Feld "Anzeige Zeiterfassung" am Mitarbeiterstamm der einzelnen Mitarbeiter übersteuert.
Dieses Feld regelt zusätzlich, ob eine Restzeitprüfung stattfindet oder nicht. Die Restzeitprüfung ist jedoch für diesen Anwendungsfall gänzlich irrelevant, da Leistungen immer 1:1 zu Zeitbuchungen führen. Die Leistungserfassung ist das führende System, weshalb es keine Abweichungen zwischen Zeitbuchungen und Leistungen geben kann.
Deshalb muss die Restzeitprüfung am Mitarbeiterstamm für diesen Anwendungsfall zwingend deaktiviert werden!
- Der Parameter Zeitbuchungen aus Leistungen erstellen muss aktiviert sein.
Dabei kann entschieden werden, ob lediglich die Zeitbuchung erstellt wird oder auch gleich eine Bewertung in der Zeiterfassung erfolgen soll.
Diese Einstellung kann auch am Mitarbeiterstamm der einzelnen Mitarbeiter über das Feld "LEA in ZEIT verbuchen" übersteuert werden.
Dieses bietet die gleichen Auswahlmöglichkeiten wie die LEA Parameter, wobei im Standard der Wert des LEA Parameters herangezogen wird.
Buchungsart
Damit aus Leistungen Zeitbuchungen erstellt werden können, muss definiert werden, mit welcher Buchungsart die Zeitbuchung erstellt werden soll:
- Die gewünschte Zeitbuchungsart wird auf der Leistung direkt im Feld Buchungsart erfasst.
Die Buchungsart auf der Leistung wird immer vorrangig verwendet.
- Bleibt das Feld Buchungsart der Leistung leer, so wird die auf der Tätigkeit der Leistung hinterlegte Buchungsart herangezogen. (Standard-Fall)
Die von der Tätigkeit ermittelte Buchungsart wird jedoch nicht in das Feld "Buchungsart" der Leistung übernommen.
Leistungserfassung
Im Zuge der Leistungserfassung müssen auf der Leistung zwingend eine "Von-Zeit" und eine "Bis-Zeit" erfasst werden. Die alleinige Eingabe einer Dauer (Stunden) genügt nicht, da eine Zeitbuchung verpflichtend eine Von- und Bis-Zeit braucht.
Hinweis | Damit die Von-/Bis-Zeit in der Leistungserfassung nicht immer oder ausschließlich manuell eingegeben werden muss, stehen folgende LEA Parameter zur Verfügung, die die Eingabe sowie das Kopieren/Einfügen von Leistungen erleichtern und die Überprüfung im Zuge des LEA Tagesabschlusses ermöglichen: |
Beim Speichern einer Leistung, auf die die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, wird in der Regel immer eine Zeitbuchung erzeugt.
Eine Ausnahme bildet die Erfassung unter Berücksichtigung einer Pause.
Hierbei werden folgende Varianten unterschieden:
- Leistungserfassung mit Pause
Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, eine Leistung inklusive einer Pause zu erfassen und diese abzüglich der Pause an die Zeiterfassung zu übergeben.
Wird bei einer Leistung eine Pause erfasst, reduziert sich die Leistungsdauer automatisch um die Pausenzeit.
Beim Speichern der Leistung wird die Pause in der Zeiterfassung berücksichtigt, indem die daraus entstehende Zeitbuchung in zwei gleich große Zeitbuchungen aufgeteilt wird.
Ist dieses Verhalten nicht gewünscht, muss die Pause separat als eigene Leistung erfasst werden.


- Leistungserfassung ohne Pause mit Pausenlogik der Zeiterfassung
Werden aus Leistungen Zeitbuchungen erzeugt, können beim Tagesabschluss in der Leistungserfassung automatisch Pausen von diesen Zeitbuchungen bzw. Leistungen abgezogen werden. Voraussetzung dafür ist, dass dem Tagesmodell des Mitarbeiters ein entsprechendes Pausenmodell zugeordnet ist.
Der automatische Pausenabzug erfolgt nur dann korrekt, wenn jede betroffene Leistung länger ist als die abzuziehende Pause. Andernfalls würde eine nicht abschließbare Leistung mit einer Dauer von 0 Stunden entstehen.
Beim Tagesabschluss berechnet die Zeiterfassung die gegebenenfalls verpflichtende Pause, verbucht diese und gleicht sie mit den Leistungen in der Leistungserfassung ab. Abhängig von der im Pausenmodell definierten Pausendauer wird die entsprechende Zeit von den in der Leistungserfassung erfassten Stunden abgezogen. Die abgezogene Pause wird auf der jeweiligen Leistung im Feld "Pause" ausgewiesen.


In diesem Zusammenhang wird auch "Zeitausgleich" korrekt behandelt, wenn dieser in der Leistungserfassung erfasst wird (Zeitausgleich zählt nicht zur Ist-Zeit).
Je Leistung wird eine Zeitbuchung erzeugt. (Ausnahmen: Berücksichtigung der Pause)
Anhand der
LEA Verteilung-ID wird die Verknüpfung zwischen der (den) Zeitbuchung(en) zur Leistung hergestellt. Damit ist sichergestellt, dass beim Bearbeiten der Leistung die Zeitbuchung(en) korrigiert bzw. beim Löschen der Leistung die jeweilige(n) Zeitbuchung(en) gelöscht wird/werden.
Folgende Daten der Leistung werden auf die Zeitbuchung übergeben:
Feld der Leistung (Leistungserfassung) | Feld der Zeitbuchung (Zeiterfassung) |
| Mitarbeiter |
| Filiale (wird nur übergeben, wenn die Lizenz LEA-Filialbetrieb (Lizenzpaket 214) freigeschaltet ist und der LEA Parameter Filialen aktiv ist.) |
| Projekt |
| Wird nicht übergeben, da auf der Zeitbuchung kein Kunde hinterlegt werden kann. |
| Zugehörigkeitsdatum |
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| Buchungsdatum |
| Wird von der Zeit aufgrund der Felder "Von Uhrzeit" und "Bis Uhrzeit" neu errechnet. |
| Tätigkeit |
Buchungsart (nur bei Leistungen mit erfasster Buchungsart, ansonsten von Tätigkeiten-Stamm) | Buchungsart |
| Begründungstext |
| Kostentyp (Kostenstelle, Kostenträger, Dimension, Geschäftsbereich, Abteilung) |
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Derzeit gibt es keine Protokolle für diese Überleitungsvariante.