UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket Produktionsplanung und -steuerung finden Sie unter Erste Schritte PPS.


Übersicht

Anhand von Beispielen soll die Arbeitsweise der retrograden Materialrückmeldung veranschaulicht werden.

Achtung! 
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Beim Bearbeiten/Löschen von Produkten, welche automatische (retrograde) Materialrückmeldungen ausgelöst haben, wird auch der Materialeinsatz (der retrograd zurückgemeldet wurde) entsprechend angepasst!

Nicht retrograd gebuchte Materialien werden nicht automatisch auf das Lager zurück gebucht!

Beispiel: Grunddaten 

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Basis ist folgende Stammdaten-Stückliste:
Es werden bei der Produkterfassung alle enthaltenen Stücklistenpositionen rückgemeldet.

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Neuanlage eines Produkts

Beispiel 
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Produkterfassung über das Fenster "Produkte pro Produktionslos"

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Mit "Speichern" erscheint der Rückmeldedialog:

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Nach dem hier auf OK geklickt wird, werden die Lagerbewegungen durchgeführt. Der Materialeinsatz sieht nun so aus:

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Änderungen des Produkts

Beispiel: Löschen eines Produkts

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Ausgangsbasis siehe die Grunddaten im Beispiel.

Mit Löschen des Produkts werden nun auch die retrograden Materialrückmeldungen angepasst:

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Materialeinsatz vor dem Löschen des Produkts

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Ergebnis im Materialeinsatz nach dem Löschen des Produkts
  • Die beiden Rückmeldungen wurden storniert: zwei neue Zeilen mit Warenstatus "Ware storniert".
  • Bei den beiden bestehenden offenen Positionen wurde die Sollmenge wieder erhöht.
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Beispiel: Ändern der produzierten Menge am Produkt

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Auswirkungen einer Mengenänderung am Produktdatensatz, mehr Material rückgemeldet als Produkte erzeugt.

Anlage eines Produktes zum Produktionslos 413 mit einer Menge von 100 Stück:

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Der dazugehörige Materialeinsatz wurde auch für 100 Stück gebucht:

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Mengenänderung am Produkt von 100 auf 98 Stück:

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Beim Klick auf die Funktion "Speichern" wird nun wiederum der Rückmeldedialog geöffnet:

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Ergebnis
  • Es wird nun der ganze Materialeinsatz für die Menge von 100 Stk Halbfabrikat storniert.
    • Blau umrahmt: originale Rückmeldungen mit der Menge von 100 Produkten
    • Grün umrahmt: stornierte Datensätze der originalen Buchungen
  • Der Materialeinsatz für die neue Menge von 98 Stk wird rückgemeldet (rot umrahmt).
  • Zwei Positionen (ohne Rahmen) beinhalten die restliche Sollmenge auf die Auftragsmenge (Sollmenge).
    In diesem Fall bleiben genau zwei und vier Stück von den beiden Rohwaren übrig.
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Beispiel: abweichende Stücklistenmenge im Rückmeldedialog 

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Es wird ein Produkt mit 45 Stk erfasst, der Materialeinsatz wird jedoch für die Menge von 50 Stk rückgemeldet. Die Eingabe erfolgt im Feld "Stücklistenmenge" des Rückmeldedialogs

Wird nun die produzierte Menge auf 40 Stk geändert, wird die Stücklistenmenge im Rückmeldedialog anhand der abweichenden Menge der ersten Rückmeldung vorgeschlagen.

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Bei der Stücklistenmenge wird die Abweichung der ersten Rückmeldung berücksichtigt und zur neuen produzierten Menge hinzugefügt.

Ergebnis sind daher 45 Stk
Produzierte Menge von 40 Stk + Differenz von 5 Stk aus der ersten Rückmeldung (45 Stk prod. Menge zu 50 Stk Stücklistenmenge)

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