
Grundlegende Informationen zur Anlagenbuchhaltung finden Sie unter
Erste Schritte
Mit der Version 25.01 bieten wir für die Anlagenbuchhaltung einen Performance Check an.
Mit diesem Performance Check erhalten Sie einen Überblick über mögliche Einstellungen, die die Performance Ihrer Anlagenbuchhaltung erhöhen können.
Der Performance Check kann im Anlagenexplorer unter Extras → Performance Check gestartet werden:
Hinweis | Falls Sie die gewünschte Funktion nicht in der Menüleiste finden, können Sie diese über das Burger-Menü hinzufügen.
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Die Zusammenfassung zeigt Ihnen, ob Ihre Werte im Rahmen liegen (

) oder ob Möglichkeiten zur Optimierung der Performance bestehen (

).
Sie können die Anzahl der Anlagegüter je Wirtschaftsjahr kontrollieren.
Bei über 10.000 Anlagegüter (über alle Wirtschaftsjahre) wird eine Information angezeigt, da auf Grund der hohen Anzahl an Anlagegütern die Performance beeinträchtigt werden kann.
Bei mehr als zehn Wirtschaftsjahren wird eine Information ausgegeben.
Diese Information wird ab zehn Wirtschaftsjahren angezeigt, da auf Grund der hohen Anzahl an Wirtschaftsjahren die Performance beeinträchtigt werden kann.
Ab vier unterschiedlichen Berechnungsarten wird eine Warnung erstellt, da jede zusätzliche Berechnungsart eine Vielzahl von Daten und Berechnungen im Hintergrund bedeutet und somit Einfluss auf die Performance hat.
Überprüfen Sie, ob Sie alle angezeigten Berechnungsarten benötigen.
Wird eine Berechnungsart nicht mehr benötigt, so können Sie diese folgendermaßen deaktivieren:
Öffnen Sie die ANBU-Stammdaten über ANBU → Stammdaten→ ANBU-Stammdaten zur Bearbeitung:
Hier können Sie die nicht benötigten Berechnungsarten entfernen:
Beachten Sie, dass beim Deaktivieren alle dazugehörigen Journalbuchungen, etc. für diese Berechnungsart unwiderruflich gelöscht werden.
Sie bekommen eine Warnung, wenn die Anzahl der anlagegutbezogenen Berechnungsparameter (je Berechnungsart) größer als 50 % der Anzahl der Anlagegüter ist.
Überprüfen Sie die anlagegutbezogenen Berechnungsparameter. Falls Sie für sehr viele Anlagegüter (über 50 %) den selben anlagegutbezogenen Berechnungsparameter manuell erstellt haben, wäre es eventuell sinnvoller, diesen Berechnungsparameter allgemein anzulegen und nur für die "restlichen" Anlagegüter anlagegutbezogene Berechnungsparameter zu erstellen.
Werden im Anlagenbaum mehr Konten als Anlagegüter dargestellt, erhalten Sie eine Warnung.
Sie sehen am Reiter Konten alle Anlagenkonten aus der FIBU, auch wenn keine Anlagegüter zugeordnet sind.
Wenn Sie am Reiter Konten → Ansicht → leere Knoten anzeigen deaktivieren, werden nur noch jene Konten angezeigt, denen Anlagegüter zugeordnet wurden.
Diese Prüfung wird auch - falls vorhanden - in den Reitern "Anlagenschema", "Mitarbeiter", "Kostenstellen" etc. durchgeführt.
Sie können auch in diesen Reitern unter Ansicht → leere Knoten anzeigen deaktivieren.
Beispiel | Am Reiter "Anlagenschema" werden fünf Anlagengruppen angezeigt, obwohl nur zu zwei Anlagengruppen Anlagegüter zugeordnet sind:
Deswegen erhalten Sie folgende Warnung:
Wenn Sie unter Ansicht → leere Knoten anzeigen deaktivieren, können Sie die Performance der Anlagenbuchhaltung erhöhen.
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Sie können natürlich auch im "Ursprungs-Modul" wie z. B. der FIBU kontrollieren, warum diese unbebuchten Konten existieren und eventuell in der FIBU löschen.
Falls die Konten nicht gelöscht werden können, können Sie auch am Kontenstamm das Feld 176 "In Anlagenexplorer" deaktivieren:
Auch "leere" Kostenstellen können im Modul KORE gelöscht, deaktiviert/beendet oder mit Hilfe des Feldes 72 "In Anlagenexplorer" ausgeblendet werden.
Es wird die Anzahl der berechnungsintensiven Spalten, die aus den Tabellen "ANBU Erfassung Anlagegüter" sowie aus der Tabelle "ANBU Berechnete Werte" in der Feldauswahl der Tabelle im Reiter "Anlagegüter" angezeigt werden, gezählt.
Überprüfen Sie, ob alle eingeblendeten Spalten in der Anlagegüterliste notwendig sind. Die Feldauswahl können Sie über

rechts oben starten:
Nun können Sie entscheiden, welche Spalten Sie in der Anlagegüterliste benötigen.
Im Bereich der Einstellungen werden weitere Parameter kontrolliert, die Auswirkungen auf die Performance haben können.
Bearbeiten Sie die Einstellungen entweder mit einem Klick auf den Link (z. B.

) oder über die ANBU-Parameter (ANBU
→ Stammdaten
→ ANBU-Parameter).
Am Reiter "Anlagegüter" können Sie unter Ansicht "Summe anzeigen" aktivieren bzw. deaktivieren:
Die Summenzeile wird unten angezeigt und in ihr jene Spalten mit Beträgen summiert.
Bei größeren Datenmenge sowie vielen Betragsspalten kann diese Ansicht die Performance des Anlagenexplorers beeinträchtigen.
Die "einfache Anlagegüterliste" können Sie über das Burger-Menü
ein- bzw. ausblenden:
Die Liste "Anlagegüter einfach" beinhaltet weniger Spalten, dadurch müssen viele Zusatztabellen nicht geladen werden. Dies kann sich positiv auf die Performance auswirken.
Voraussetzung dafür ist, dass der Reiter "einfach Anlagegüter" an erster Stelle platziert wird:
Starten Sie unter Stammdaten → ANBU-Stammdaten bearbeiten
Im Feld 25 "Anlagegüterliste nach Explorerstart automatisch laden" treffen Sie die Entscheidung, ob die Anlagegüterliste automatisch bei jedem Start des Anlageexplorers gestartet oder manuell gestartet werden soll.
Die automatische Aktualisierung kann bei größeren Datenmengen die Performance des Anlagenexplorers beeinträchtigen.
Sie können unter ANBU → Stammdaten → ANBU-Parameter → 1 Anlagenbuchhaltung → eigene/firmenbezogene/allgemeine Einstellungen → 3 Anlagenexplorer → Aktualisierung Anlagenexplorer nach Auswahl ANBU/FIBU
auswählen, ob im Anlagenexplorer nach einem Wechsel der ANBU oder FIBU die Daten sofort nach Änderung eines Wertes oder nur bei Bedarf manuell (STRG + Enter) aktualisiert werden soll. Dauert die Berechnung der Anlagegüter nach dem Ändern z. B. eines Datumsfeldes zu lange, können Sie dies hier auf "2 - manuell" umstellen, um die Performance zu verbessern.
Sie können unter ANBU → Stammdaten → ANBU-Parameter → 1 Anlagenbuchhaltung → eigene/firmenbezogene/allgemeine Einstellungen → 3 Anlagenexplorer → Berechnen der Anlagensummen beim Schließen des Anlagenexplorers
entscheiden, ob die Anlagensummen bei jedem Schließen neu berechnet werden sollen. Eine automatische Berechnung kann zur Verschlechterung der Performance des Anlagenexplorers führen.
Wenn Sie diesen Parameter auf "2 - manuell" stellen, muss die Berechnung jedoch jedes Mal manuell gestartet werden.
Sie können unter ANBU → Stammdaten → ANBU-Parameter → 1 Anlagenbuchhaltung → eigene/firmenbezogene/allgemeine Einstellungen → 3 Anlagenexplorer → Fenster zum Suchen von Anlagegütern
festlegen, ob die Suche nach Anlagegütern nur die Stammdaten-Felder der Anlagegüter (0 - Anlagegüter einfach) oder auch Werte aus anderen Tabellen (1 - Anlagegüter detailliert) durchsucht werden sollen.
Entscheiden Sie sich für "0 - Anlagegüter einfach", wird diese "einfache Anlagegüterliste" für die Suche verwendet, das wiederum führt zu einer Verbesserung der Performance.
Unter ANBU → Stammdaten → ANBU-Parameter → 1 Anlagenbuchhaltung → eigene/firmenbezogene/allgemeine Einstellungen → 3 Anlagenexplorer → Multiuser
können Sie entscheiden, ob der Anlagenexplorer von mehreren Benutzern gleichzeitig geöffnet werden darf.
Beachten Sie, dass die Einstellung "2 - Ja" negative Auswirkungen auf die Performance des Anlagenexplorers haben kann, da in diesem Fall zusätzliche Prüfungen und Sperren während der Bearbeitung der Daten erforderlich sind.
Dieser Punkt zeigt, ob in den ANBU-Parametern im Punkt 5. berechnete Werte und/oder im Punkt 6. Auswertungen individuelle Einstellungen getroffen wurden.
Überprüfen Sie die ANBU-Parameter, ob die getroffenen individuellen Einstellungen benötigt sind.

Beim Schließen des Anlagenexplorers bereinigen | Diese Einstellung steuert, ob die berechneten Werte beim Schließen des Anlagenexplorers noch einmal bereinigt werden sollen. |
Berechnete Werte nach X Tagen löschen | Anzahl der Tage, nach denen die temporär berechneten stichtagsbezogenen Werte gelöscht werden. Die Einstellung 0 deaktiviert das automatische Löschen. Achtung! | Dieser Parameter sollte nur in Absprache mit dem Support geändert werden. |
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Berechnete Werte ohne Jahreszeitraum nach X Tagen löschen | Anzahl der Tage, nach denen die temporär berechneten Werte ohne Jahreszeitraum gelöscht werden. Die Einstellung 0 deaktiviert das automatische Löschen.
Achtung! | Dieser Parameter sollte nur in Absprache mit dem Support geändert werden. |
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Berechnete Werte zur Erfassung nach X Tagen löschen | Anzahl der Tage, nach denen die temporär berechneten Werte zum Erfassungszeitpunkt gelöscht werden. Die Einstellung 0 deaktiviert das automatische Löschen.
Achtung! | Dieser Parameter sollte nur in Absprache mit dem Support geändert werden. |
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Es wird kontrolliert, welche Ausprägung beim Parameter "Ausdrucksaufbereitung" ausgewählt wurde.
Standardmäßig werden die Ausdruckszeilen im Hauptspeicher verwaltet. Bei großen Auswertungen kann das zu Problemen führen. Nur in diesem Fall soll auf "1 - über Datei" umgestellt werden. Diese Einstellung kann auf die Performance des Anlagenexplorers Auswirkungen haben.