Im Bereich “Nachhaltigkeits-Berichtserstattung” werden von BMD gemeinsam mit unserem Partner, dem
Terra Institute, das für den fachlichen Teil Sorge trägt, nachfolgende Produkte angeboten:
- ESG-Screening
- VSME-Bericht
Die Produkte können über eine eigene Lizenz (zusätzlich zu vorhandenen Lizenzen für Paket BILANZ und für Bericht) bei unserem Partner erworben werden. Das ESG-Screening-Tool kann ab der Version 2024.27.01 genutzt werden, der VSME-Bericht seit der Version 2025.28.01. Mit dem Jahresupdate werden auch alle neuen und notwendigen Checklistvorlagen, Berichte inkl. Textbausteinen und Drucklisten wie folgt zur Verfügung gestellt.
- Checkliste 190 VSME und ESG-Screening
- Berichtsarten und Textbausteine 600 - 620
- Druckliste 2000 ESG Nachhaltigkeitsscreening und 2001 VSME
- Allgemeine Berichte: Glossar (ESG) und GRI-Index
Sollten die Standards in Ihrer Datenbank nicht aktuell sein oder nicht zur Verfügung stehen, können diese aktualisiert werden. Eine enstprechende Anleitung finden Sie unter
Standards aktualisieren.
Die Anlage von der VSME- und ESG-Screening-Checkliste funktioniert auf die gleiche Art und Weise wie die Erstellung von
Jahresabschlüssen. Die Projektanlage erfolgt im gleichen Fenster "Firmenbezogene Projekte". Dieses starten Sie unter

BIL
→ Bilanz und Berichte
→ Firmenbezogene Projekte.
Wählen Sie dazu im linken Bereich Ihre gewünschte Firma aus. Im rechten Bereich können Sie nun mit "F5 NEU" ein neues Projekt anlegen.
Wählen Sie als Vorlage 190 VSME und ESG-Screening aus.
Nach dem Öffnen des Projekts über die Funktion "Checkliste öffnen" bzw. mit Doppelklick oder F8 gelangen Sie zu folgender Übersicht:
Die VSME- und ESG-Screening-Checkliste ist in folgende Bereiche unterteilt:
- GRI Standard
- Company
- E - Environment
- S - Social
- G - Governance
- Berichtserstellung
Zum Bearbeiten der einzelnen Detail-Checklisten öffnen Sie diese mit Doppelklick (F8).
Die VSME- und ESG-Screening-Checklisten werden nicht automatisch mittels Jahresübernahme im Folgejahr neu angelegt. Will man im Folgejahr ein VSME- und ESG-Screening-Projekt erstellen, so ist dieses manuell über die Projektanlage zu erstellen. Damit das neue Projekt mit dem Vorjahr verknüpft ist, sind bei der Projektanlage bzw. in den Projektstammdaten die entsprechenden Felder "Folgeprojekt ist" und "Folgeprojekt von" zu befüllen.
Nur dann ist es möglich, dass in dem Folgeprojekt über das Vorjahr wie gewohnt in den erweiterten Checklisten Antworten, Feststellungen, Dokumente, Notizen etc. übernommen werden können.
Für alle Bereiche der VSME- und ESG-Screening-Checkliste gilt:
Arbeiten Sie alle einzelnen Punkte in der vorgesehenen Reihenfolge durch. Um eine Tätigkeit zu starten, genügt ein Doppelklick auf die Tätigkeit im linken Bereich oder ein Klick auf "Starten" im rechten Fensterbereich.

Hinweis | Manche Tätigkeiten und Fragestellungen können auch als " nicht notwendig" aufscheinen. Das erkennen Sie an einem grauen Kreissymbol mit schrägem Strich  :
Ob ein Punkt vom System bereits als "nicht notwendig" definiert wird, hängt von unterschiedlichen Kriterien ab: - Anzahl der Mitarbeiter
(Diverse Fragen sind nur für Unternehmen mit einer entsprechenden Anzahl von Mitarbeitern bestimmt, z. B. über 50 Mitarbeiter.)
- Branche (lt. Stammdaten)
(Diverse Fragen sind nur für bestimmte Branchen bestimmt.)
- Beantwortung von Fragen
(Je nach Fragestellung gibt es unterschiedliche Antwortmöglichkeiten. Die Beantwortung der Fragen löst unter Umständen automatisch Ereignisse danach aus. So werden je nach Antwort z. B. weitere Fragen oder Tätigkeiten aktiviert oder als "nicht notwendig" gekennzeichnet.
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Sie können sämtliche Funktionen, die Sie bereits von den Arbeiten im Abschluss-Navigator (Erstellung von Jahresabschlüssen mit erweiterter Funktionalität) kennen, auch in der VSME- und ESG-Screening-Checkliste nutzen.
Eine genauere Beschreibung zu den Funktionen finden Sie auch in der Dokumentation zum Abschluss-Navigator (Jahresabschluss mit erweiterter Funktionalität) im Kapitel
Arbeiten in den Detail-Checklisten.
Eine dieser Funktionen möchten wir an dieser Stelle hervorheben: In der VSME- und ESG-Screening-Checkliste werden
Feststellungen an diversen Stellen benötigt. Die Beantwortung über die Feststellungen wird in weiterer Folge im Bericht wiederverwendet und bildet somit einen wichtigen Teil des fertigen Ausdruckes.
Im Bereich "GRI Standards" finden Sie eine detaillierte Auflistung, die jedoch keine vollständige Auflistung der "GRI Standards" darstellt. Diese Liste enthält Auszüge davon, die sich direkt auf die im weiteren Fragebogen der Checkliste enthaltenen Inhalte beziehen. Diese Liste ist als Nachschlagewerk vorgesehen und wird nicht durchgearbeitet.
Eine vollständige und aktuellste Fassung der "GRI Standards" finden Sie
hier.
Alle im Bereich "GRI Standards" aufgelisteten Punkte beinhalten detaillierte Beschreibungen, die Ihnen im rechten Fensterbereich angezeigt werden, sobald ein Punkt ausgewählt wurde – so wie auf diesem Bild dargestellt:
In weiterer Folge finden Sie beim Durcharbeiten der restlichen Teilbereiche der VSME- und ESG-Screening-Checkliste immer wieder Hinweise auf diese GRI-Standards. Beachten Sie dazu immer den Link unter "Siehe", der im rechten Fensterbereich angezeigt wird – wie auf diesem Bild zu sehen ist:
Mit einem Doppelklick springen Sie zum jeweiligen Punkt im Bereich "GRI Standards "und können somit weitere Informationen zur Tätigkeit einholen.
Hinweis | Nutzen Sie die Funktion "Gehe zum letzten Eintrag", die nun im rechten oberen Bereich zu finden ist (weißer Pfeil im grünen Kreis), um damit wieder zur ursprünglichen Tätigkeit zurückzukehren. |
Der Bereich "Company" beinhaltet Fragen und Tätigkeiten zu folgenden Themen:
- Auswahl der Durchführungsvariante (VSME, ESG-Screening oder beide Varianten)
- Status der Checkliste prüfen (Nach Wahl der Durchführungsvariante oder der Berichtsoption "VSME" werden über Status der Checklisten alle Tätigkeiten in den weiteren Checklisten aktiviert oder auf "nicht notwendig" gesetzt.)
- Basisinfos (Hier werden die Stammdaten kontrolliert und erfolgen Angaben zum Umsatz sowie zur Bilanzsumme des Berichtsjahres.)
- Mitarbeiterzahlen
- Zertifizierungen (Ist das Unternehmen bereits zertifiziert?)
- Nachhaltigkeitsbericht (Ist bereits einer vorhanden?)
- VSME,
- ESG-Screening oder
- VSME und ESG-Screening
Das ESG-Screening-Tool dient zur Feststellung der momentanen Ist-Situation des jeweiligen Unternehmens und schließt außerdem schon die Abfrage und Eingabemöglichkeit von diversen Mitarbeiterzahlen je Betriebsstandort sowie eine CO2-Äquivalent-Berechnung (zu Scope 1 und Scope 2) mit ein.
Der VSME-Bericht (Voluntary Standard for non listed Small and Medium-sized Enterprises) beinhaltet den VSME per Stand Dezember 2024 inkl. Basis Modul sowie Comprehensive Modul.
Je nach Wahl der Durchführungsvarianten werden in der VSME und ESG-Screening-Checkliste diverse Folgetätigkeiten aktiviert oder auf "nicht notwendig" gestellt.
Die Funktion "Fragenkatalog drucken" finden Sie in der VSME- und ESG-Screening-Checkliste in der Menüleiste unter Extras → Fragenkatalog drucken.
Die VSME- und ESG-Screening-Checkliste beinhaltet eine Vielzahl an Fragen, welche an dieser Stelle inklusive Antwortmöglichkeiten gedruckt werden können. Vor dem Ausdrucken sind die Mandatenstammdaten vollständig (unter Company
→ Basisinfos
→ Kontrolle und Aktualisierung der Mandatenstammdaten) zu erfassen.
Nicht notwendige Fragen werden im Fragenkatalog nicht gedruckt (fixe Einstellung). Der Fragenkatalog kann an die entsprechenden Adressaten zur Beantwortung gesendet werden.
Neu in der VSME- und ESG-Screening-Checkliste sind sogenannte Variablen. Bei bestimmten Punkten müssen Sie Angaben machen, die über diverse Variablen eingegeben werden.
Beispiel Umsatz Berichtsjahr und Bilanzsumme Berichtsjahr |
Beim Punkt "Umsatz und Bilanzsumme Berichtsjahr" (zu finden unter Company → Basisinfos) wird der Betrag lt. Bilanz angezeigt. Soll nicht dieser Betrag, sondern ein anderer gewertet werden, so kann dieser über einen Doppelklick auf "Variablen bearbeiten" eingegeben werden. Beachten Sie dazu auch den Hinweis unter Beschreibung.
Mit einem Doppelklick geht ein neues Fenster für die manuelle Eingabe auf:
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Weitere Möglichkeiten zum Starten der Variablen:
- Direkt in der Checkliste die Tätigkeit mittels Doppelklicks öffnen:

- Auf das Symbol für Variablen rechts oben im Arbeitsbereich klicken:

Beispiel Mitarbeiterzahlen |
Bei der Eingabe von Mitarbeiterdaten geht über "Starten" im rechten Bereich ein neues Fenster "Betriebsstandorte" für die Dateneingabe auf:
Über die Combobox können Sie auch auf die restlichen Eingabemöglichkeiten umschalten. Alternativ dazu erfolgt die Eingabe über den jeweiligen Punkt der Checkliste (hier wird die dazugehörige Eingabe gleich richtig vorgeschlagen).
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In der Checkliste "COMPANY“ können Sie entscheiden, ob Sie eine Berichtserstattung laut VSME durchführen wollen oder nicht (siehe dazu
Auswahl der Durchführungsvariante).
Wenn Sie sich für eine VSME-Berichtserstattung entscheiden, werden in den einzelnen Checklisten die Bereiche für VSME aktiviert und somit bearbeitbar. In der Checkliste "COMPANY“ entscheiden Sie bei der Tätigkeit "Auswahl der Berichtsoption" weiters auch noch, welche Module Sie betreffend VSME-Berichterstattung beantworten wollen. Diesbezüglich gibt es laut VSME folgende Optionen:
- Option A: Nur Basis Modul
- Option B: Basis Modul und Comprehensive Modul
Das Basis Modul ist der Zielansatz für Kleinstunternehmen und stellt eine Mindestanforderung für andere Unternehmen dar.
Das Comprehensive Modul kann ergänzend zum Basis Modul ausgefüllt werden. Dieses Modul legt erweiternd zu den Offenlegungen der Punkte B1 – B11 laut Basismodul Datenpunkte fest, welche wahrscheinlich von Banken, Anlegern und Firmenkunden des Unternehmens zusätzlich zum Basis Modul angefordert werden. Die Anwendung des Basis Moduls ist eine Voraussetzung für die Anwendung des Comprehensive Moduls.
Die Teilbereiche Environment, Social und Governance funktionieren sehr ähnlich: Arbeiten Sie die Checkliste durch und beantworten Sie die Punkte laut Beschreibung, die Sie im rechten Bereich sehen. Neben der klassischen Beantwortung von Fragen mit Ja oder Nein werden weitere Beantwortungsmöglichkeiten geboten bzw. gefordert.
In diesen drei Teilbereichen sollen Sie an entsprechenden Stellen über Feststellungen Erläuterungen erstellen, Variablen für Wertangaben verwenden bzw. Werte durch eine Auswahl (Skala 1 bis 5) festlegen.
Betreffend der VSME-Berichtserstattung finden Sie in den Teilbereichen Environment, Social und Governance ebenfalls diverse Tätigkeiten. Diese Tätigkeiten sind jedoch nur bearbeitbar, wenn in der Checkliste "COMPANY" die Durchführungsvariante "VSME" gewählt worden ist (siehe dazu
Auswahl der Durchführungsvariante).
Durch die Beschreibung (rechter Fensterbereich) werden Sie bei einigen Tätigkeiten aufgefordert, eine Erläuterung innerhalb einer Feststellung zu erstellen.
Eine Feststellung kann über Funktionen → Festellungen erstellt werden. Diese Möglichkeit finden Sie sowohl in der Menüleiste als auch über die rechte Maustaste. Weiters können die Feststellungen auch direkt über einen Doppelklick auf die Tätigkeit in der Checkliste geöffnet werden.
Anders als bei der Verwendung dieser Funktion im Jahresabschluss müssen Sie in der VSME- und ESG-Screening-Checkliste keine Feststellungskategorie definieren. Diese wird Ihnen (abgesehen von wenigen Ausnahmefällen, wo nicht fix eine Feststellung zu hinterlegen ist) immer automatisch vorgeschlagen:
Hinweis | Feststellungen bieten die Möglichkeit, die erfassten Texte beliebig zu formatieren und zu gestalten. Diese werden im nächsten Schritt in den Berichten als Textbausteine wiederverwendet. Beim Ausdruck bleiben alle von Ihnen vorgenommenen Formatierungen des Textes erhalten.
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Manche Tätigkeiten werden über sogenannte Variablen beantwortet. An entsprechenden Stellen finden Sie diese im rechten Fensterbereich. Sie können sie mit einem Doppelklick starten und die entsprechenden Werte eingeben (es kann sich dabei um einzelne oder mehrere Eingabefelder handeln).
Beispiel für Eingabe von Werten über Variable |
Unter "Mobilität" kann laut Beschreibung bei der Tätigkeit "Gesamtdistanz Fahrten Wohnort - Arbeitsplatz" eine Variable bearbeitet werden.
Nach einem Doppelklick kann die Eingabe verschiedener Werte im Fenster erfolgen:
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An einigen Stellen im Bereich des ESG-Screenings stehen beim Beantworten der Fragen Werte von 1 bis 5 zur Verfügung. In der Regel ist die Bedeutung der einzelnen Werte in der Beschreibung genauer definiert.
Es kann auch vorkommen, dass nicht alle Werte beschrieben worden sind (z. B. es werden nur die Werte 1, 3 und 5 beschrieben, siehe Bild). In diesem Fall können trotzdem alle Werte, also auch die nicht beschriebenen Werte (wie in unserem Beispiel 2 oder 4) gewählt werden. Das ist vor allem sinnvoll, wenn die Antwort nicht der Beschreibung laut der Werte 1 oder 3 entspricht, sondern irgendwo dazwischen liegt. In diesem Fall kann die Antwort den Wert 2 erhalten.
Die hier ausgewählten Werte fließen in die Berechnung mit ein und sollen festgelegt werden.
Hinweis | Die Gesamtergebnisse (Prozentsätze) der Abschnitte E, S und G ergeben sich aus den jeweils dahinterstehenden Kategorien und deren Prozentsatz-Durchschnitten.
Kategorien, die im Fragebogen vollständig als "nicht notwendig"  oder "nicht notwendig manuell"  gekennzeichnet sind, fließen nicht in die Berechnung mit ein.
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Beispiele für Auswertungen im Bericht |
Unsere CO2e Bilanz – Auszug aus dem Bericht "Ergebnis Umwelt - E(nvironment)":
Status Quo - Umwelt – Auszug aus dem Bericht "Ergebnis Umwelt - E(nvironment)":
Klima-Risikomanagement – Auszug aus dem Bericht "Ergebnis Unternehmensführung - G(overnance)":
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Im Bereich "Berichtserstellung" finden Sie folgende Berichte, die erstellt werden können:
Bereich ESG-Screening:
- Statement der Geschäftsleitung
- Unternehmensbeschreibung
- ESG im Überblick
- Ergebnis Umwelt - E(nvironment)
- Ergebnis Soziales - S(ocial)
- Ergebnis Unternehmensführung - G(overnance)
Bereich VSME:
Textbausteine
Für die meisten Berichte stehen Ihnen, wie vom Jahresabschluss gewohnt, Textbausteine als mögliche Vorschläge für die Berichtserstellung zur Verfügung. Falls Textbausteine vorhanden sind, geht beim erstmaligen Öffnen das Fenster samt Vorschlag automatisch auf. Sie können die markierten Bausteine mit "Übernehmen" bzw. F2 bestätigen und anschließend anpassen.
Beispiel für Textbausteinvorschlag im Bericht "Unternehmensbeschreibung":
Die Textbausteine können jederzeit über den Reiter "Textbausteine" im Bericht → Standardtextbausteine bzw. mit F6 aufgerufen werden.
Im VSME-Bericht werden in den Textbausteinen auch Vorjahreswerte mitangezeigt. Wenn diese für die Berichtserstellung nicht notwendig sind (da z. B. noch kein Vorjahresprojekt vorhanden ist), erfolgt im Bericht eine Kennzeichnung durch den Wortlaut "keine Angabe". Dies weist darauf hin, dass es im Vorjahr keine Werte gibt.
Hinweis | Wenn Variablen in einem Bericht nicht korrekt angezeigt werden, ist in dem jeweiligen Projekt zu kontrollieren, ob das Häkchen in den erweiterten Einstellungen im Feld "Relevant für Bericht" auf "Ja" gestellt ist. Steigen Sie dazu in Ihr VSME- bzw. ESG-Projekt ein und wählen Sie in der Menüleiste unter "Extras" die Funktion "Erweiterte Einstellungen". Kontrollieren Sie im Anschluss das Feld "Relevant für Bericht" und setzen Sie dies bei Bedarf auf "Ja".
Diese Thematik kann entstehen, wenn eine Firma mehrere firmenbezogenen Projekte mit erweiterten Checklisten im gleichen Jahr hat.
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Feststellungen
In den Textbausteinen werden auch Feststellungen verwendet. Nach der Übernahme der Textbausteine sieht die Vorschau im Bericht noch folgendermaßen aus:
Die Feststellungen (gelb markiert) können in dieser Anzeige noch nicht detailliert angezeigt werden, sie dienen lediglich als Platzhalter. Erst mit dem Ausdruck wird der Inhalt der Feststellungen "miterzeugt" und angezeigt.
Über Datei → Seitenansicht kann auch in der Berichterstellung der Inhalt der Feststellung angezeigt werden.

Hinweis | Der Inhalt einer Feststellung kann nicht direkt im Bericht verändert werden. Um Änderungen vorzunehmen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie im Bericht direkt in die Feststellung (gelber Markierungsbereich) hinein und beachten Sie den Hinweis, der die Quelle der Feststellung anzeigt. Dieser Hinweis befindet sich im grauen Bereich am Ende des Fensters beginnend mit "Feld: ...".
2.a. Öffnen Sie in der VSME- und ESG-Screening-Checkliste den entsprechenden Punkt und passen Sie wie gewohnt den Text in der Feststellung an.
2.b. Alternativ können Sie die erweiterte Suche verwenden (zu finden in der Menüleiste unter "Funktionen"), um nach der Feststellung zu suchen. Geben Sie hier den gleichen Suchbegriff wie im Hinweis ein (dabei reicht der Name der Feststellung aus), klicken Sie auf den gefilterten Punkt und verwenden Sie anschließend die Funktion "Gehe zu" – wie auf diesem Bild dargestellt:
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Im Anschluss werden die Berichte zum ESG-Screening sowie zur VSME-Nachhaltigkeitsberichtserstattung zu fertigen Ausdrucken zusammengefasst, die in der Checkliste "Berichtserstellung" über den Punkt "Drucklisten" gestartet werden.
Folgende Drucklisten stehen in der Checkliste zur Verfügung:
- Druck ESG-Screening
- Druck VSME
Die Druckliste "ESG-Screening" beinhaltet neben einem Deckblatt einen allgemeinen Disclaimer inkl. Beschreibung des Screenings, ein Inhaltsverzeichnis sowie die erstellten Berichte. Am Ende werden noch ein Glossar sowie ein GRI-Index angefügt.
Die Druckliste "VSME" verfügt über ein Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis sowie den erstellten VSME-Bericht.
In der ESG-Checkliste im Bereich E - ENVIRONMENT sind an unterschiedlichen Checklistpunkten Mengenangaben erforderlich, beispielsweise bei "CO2 Berechnung". Sie können Mengen bereits im Zuge der Buchung erfassen, damit Sie diese später leichter auswerten können. Sparen Sie wertvolle Zeit bei der Zusammenstellung der für das ESG-Screening notwendigen Daten.
Für die Erfassung und Auswertung von Mengen stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
- Erfassung der Mengen über Kore-Mengen-Nr. und Kore-Mengen
- Erfassung der Mengen über Fibu-Mengenfeld
Mit der Kore-Mengen-Nr. hat man die Möglichkeit, bestimmte Kategorien vorzudefinieren, für die anschließend Mengen erfasst werden können.
Voraussetzung ist die Verwendung einer Kostenrechnung. Um mit Mengen arbeiten zu können, muss das Mengenkennzeichen in den Kore-Stammdaten aktiviert werden. Zu finden ist diese Einstellung unter KORE → Stammdaten → Firmen- und Kore-Stammdaten.
Anschließend können im Programmpunkt KORE → Stammdaten → Mengen mit dem Plussymbol in der Menüleiste oder der Funktionstaste "F5" die gewünschten Mengen mit einer Nummer (numerisch oder alphanumerisch) und einer Bezeichnung angelegt werden.
Buchen
Beim Buchen in der Fibu kann nun sowohl die Mengen-Nr. als auch die Menge ausgewählt werden. Achten Sie bitte darauf, dass immer sowohl Mengen-Nr. als auch die Menge (Anzahl) mitgegeben werden.
Auswerten
Mengen können im Kore-Reporting unter KORE → Auswertungen → Reporting ausgewertet werden. Treffen Sie dazu in den Einstiegsfeldern eine Auswahl. Wollen Sie beispielsweise Werte für das gesamte Unternehmen anzeigen, kann unter "Baum/Knoten" die Auswahl "999 Firma Gesamt" gewählt werden. Nachdem eine Auswahl in den Einstiegsfeldern getroffen worden ist, wählen Sie "Neu berechnen".
Nun erscheint im rechten Bereich ein Report. Jetzt kann unter den Funktionen "Menge" gewählt werden.

Nach dem Wählen der Funktion "Menge" werden im rechten Bereich die Mengen angezeigt.
Hinweis | Damit die Buchung mit Mengen im Reporting ausgewertet werden kann, muss zuvor die Übernahme/Umlage unter KORE → Überleitung → Übernahme/Umlage durchgeführt worden sein. |
Für die Erfassung von Kore-Mengen spricht die einfache Auswahl der vordefinierten Mengen-Nr. beim Buchen und die einfache Auswertung der verschiedenen Mengen-Nr. im Kore-Reporting.
Bei einer Kostenaufteilung können auch beliebig viele Mengenzeilen pro Buchung erfasst werden.
Am Kontostamm gibt es die Möglichkeit, eine Mengen-Nr. als Vorschlag zu hinterlegen. Hier kann auch eine zwingende Erfassung (Mengen-Nr.-Kennz.) hinterlegt werden. So ist ein Vergessen der Mengenerfassung beim Buchen ausgeschlossen.
Mengen können importiert und exportiert werden. So kann relativ rasch ein Mengenmodell auch in einer anderen Firma hinterlegt werden. Ein Beispiel für eine CSV-Datei finden Sie
hier.
Die vielen Vorteile sprechen für das Verwenden der Kore-Mengen-Nr. und Kore-Mengen und dies ist deshalb auch die von BMD empfohlene Variante.

Weitere Informationen zum Thema Kore-Mengen finden Sie hier:
MengenHier handelt es sich um eine mögliche Alternative, wenn Sie keine Kore in Verwendung haben.
Bei dieser Variante kann in der Buchungszeile im Feld "Menge" der gewünschte Wert erfasst werden. Zusätzlich kann in einem Freifeld der Typ erfasst werden.
In den Feldeigenschaften des Freifeldes werden die möglichen Ausprägungen definiert, indem das Feld "Nur Benutzerwerte erlauben" angehakt wird.
Mit F8 werden im Anschluss die Ausprägungen der Benutzerwerte definiert.
Legen Sie einfach mit NEU (F5) die einzelnen Ausprägungen an.
Alternativ dazu können auch getrennte Konten je Typ angelegt werden. Dann entfällt das Erfassen der vordefinierten
Ausprägungen beim Freifeld. In diesem Fall ist beim Buchen nur das Mengenfeld mit den gewünschten Werten zu erfassen.
Die Auswertung erfolgt manuell über das Kontoblatt. Das Kontoblatt kann in Excel exportiert und dort ausgewertet werden. Die Filterfunktion (F4) und der BMD Rechner können hier ebenso unterstützend eingesetzt werden.
Der Vorteil dieser Variante ist, dass keine Kore erforderlich ist.
Die Nachteile sind:
- Je Buchung kann nur eine Menge erfasst werden.
- Erfolgt keine kontenweise Trennung der unterschiedlichen Typen, so muss für die spätere Ermittlung der Summen der Typ in einem Freifeld mitgeführt werden.
- Es gibt keine Auswertungsmöglichkeiten, d. h., die Summen der einzelnen Typen müssen manuell ermittelt werden.