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Geeignet ist die Bankauszugsverbuchung mit Vorerfassungsbelegen für Buchhaltungen ohne Offene-Posten-Verwaltung.
Vorteil dabei ist, dass Eingangsrechnungen und/oder Ausgangsrechnungen aus dem "Vorerfassung Buchungen" der Zahlung in der Bankauszugsverbuchung zugeordnet werden. Dabei wird die Kontierung und das Rechnungsdokument automatisch auf die Zahlung übernommen.
Die Bankauszugsverbuchung mit Vorerfassungsbelegen wird dann verwendet, wenn Sie die Rechnungen im "Vorerfassung Buchungen" auf Personenkonten erfassen möchten, jedoch in der Buchhaltung direkt der Aufwand oder Erlös bei der Zahlung gebucht werden soll.
Die generellen Einstellungen bezüglich Skonto in der Bankauszugsverbuchung gelten auch in Zusammenhang mit den Vorerfassungsbelegen. Eine genaue Beschreibung zu den Einstellungen finden Sie in der Hilfe zur Bankauszugsverbuchung unter
Skontoeinstellungen.
Achtung! | Werden Grundeinstellungen (z. B. Skontotoleranz am Fibu-Stamm ...) geändert, muss die Bankauszugsverbuchung neu gestartet werden.
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Wir können Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen, ob es sich um eine verringerte Zahlung mit Skonto handel,t oder ob tatsächlich noch ein Restbetrag offen bleibt.
Daher empfehlen wir nach der Verbuchung der Bankauszugsverbuchung im Programm "Vorerfassung Buchungen", die als noch nicht verbucht bzw. noch nicht als bezahlt markierten Rechnungen zu kontrollieren und gegebenenfalls als bezahlt zu kennzeichnen. Die Spalte "Zlg-Betrag (BAV)" kann dabei sehr hilfreich sein.
Im Vorerfassung Buchungen steht Ihnen mittels rechter Maustaste bzw. unter Funktionen → Als "bezahlt" kennzeichnen zur Verfügung:
Man kann diese Funktion auch direkt in der Bankauszugsverbuchung in der Vorerfassungsliste ausführen. Steigen Sie dazu in der Bankauszugsverbuchung → Vorerfassung Buchungen ein. Anschließend können Sie sich auf die jeweilige Position stellen und mittels rechter Maustaste → Als "bezahlt" kennzeichnen auswählen.
Manuelle Zuordnung
Werden Rechnungen mit Skontoabzug manuell zugeordnet, wird geprüft, ob der ausgewählte Betrag lt. Beleg(en) mit dem Zahlbetrag in der Bankauszugsverbuchung übereinstimmt. Wenn die Beträge nicht übereinstimmen, erscheint die Meldung "Zahlungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag aus der "Vorerfassung Buchungen" überein! Sollen die Belege in der "Vorerfassung Buchungen" als vollständig bezahlt gekennzeichnet werden?".
Wird die Option "Vollständig bezahlt" gewählt, dann werden die Belege im "Vorerfassung Buchungen" als vollständig bezahlt gekennzeichnet (= Farbcode blau). In der Bankauszugsverbuchung wird eine Zahlungsaufteilung angelegt, wo anschließend noch eine Ergänzungsbuchung erfasst werden muss.
Wird die Option "Rest bleibt offen" gewählt, dann werden die Belege im "Vorerfassung Buchungen" als unvollständig gekennzeichnet (= Farbcode grün/rot). Die Teilbeträge werden in die Spalte "Zlg-Betrag (BAV)" auf der vorerfassten Buchung übernommen.
Scheint eine Rechnung noch als offen im "Vorerfassung Buchungen" auf, dann kann diese mit der Funktion "Als 'bezahlt' kennzeichnen" auf "verbucht" gesetzt werden.
Im "Vorerfassung Buchungen" steht Ihnen mittels rechter Maustaste bzw. unter Funktionen → "Als 'bezahlt' kennzeichnen" zur Verfügung:
Man kann diese Funktion auch direkt in der Bankauszugsverbuchung in der Vorerfassungsliste ausführen. Steigen Sie dazu in der Bankauszugsverbuchung → Vorerfassung Buchungen ein. Anschließend können Sie sich auf die jeweilige Position stellen und mittels rechter Maustaste → "Als 'bezahlt' kennzeichnen" auswählen.
Wird solch eine Rechnung nicht als bezahlt gekennzeichnet, dann scheint diese immer in der Vorerfassungsliste als offen auf.
Der wesentliche Unterschied der beiden Programme liegt grundsätzlich bei den Möglichkeiten der Zuordnung von Rechnungen zur Zahlung in der Bankauszugsverbuchung. Beide Funktionen sind für Buchhaltungen ohne Offene-Posten-Verwaltung ausgelegt. Mehr Möglichkeiten für die Zuordnung bietet allerdings die Variante Bankauszugsverbuchung mit Vorerfassungsbelegen.
Fibu-Dokumentenpool
Mit dem Fibu-Dokumentenpool werden bei einer Buchhaltung ohne offene Posten die Belege anhand des Betrags zur Zahlung zugeordnet.
Ist der Dokumentenpool-Parameter "Konto aus Dokumentendaten ermitteln" aktiviert, dann ordnet der Fibu-Dokumentenpool erst dann das Rechnungsdokument zur Zahlung zu, wenn Kontonummer und Betrag übereinstimmen. Das bedeutet, wenn über die OCR-Erkennung/Finmatics ein Konto (Kunden/Lieferant) anhand der UID-Nummer erkannt wird, dann wird diese Kontonummer in den Fibu-Dokumentenpool übernommen.
Die Zuordnung der Dokumente erfolgt dann nach diversen Prüfungen:
- Ist eine Zahlung einem Konto zugeordnet, wird geprüft, ob die Kontonummer mit einer Kontonummer im Fibu-Dokumentenpool übereinstimmt.
- Stimmen die Kontonummern überein, dann wird der Betrag der Rechnung mit dem Zahlungsbetrag verglichen.
- Stimmen sowohl Kontonummer und Betrag überein, wird das Dokument zugeordnet.
Das bedeutet, wenn ein Konto ermittelt wurde, dann wird in der Bankauszugsverbuchung nur zugeordnet, wenn es auch eine Regel mit diesem Konto gibt.
Bankauszugsverbuchung mit Vorerfassungsbelegen
Bei der Bankauszugsverbuchung mit Vorerfassungsbelegen wird in erster Linie aufgrund der Volltextsuche zugeordnet. Bei der Volltextsuche werden die Belegnummern aus dem Verwendungszweck der Zahlung ausgelesen und mit den Belegnummern in der Vorerfassung verglichen. Wenn eine Rechnungsnummer in der Vorerfassung gefunden wird, dann wird das entsprechende Erfolgskonto als Kontierung in die Bankauszugsverbuchung übernommen.
Kann aufgrund der Volltextsuche nicht zugeordnet werden, wird noch auf Betragsgleichheit und vorhandenen Regeln geprüft und gegebenenfalls zugeordnet.