Inhalt
Unter Leistungserfassung
→ Stammdaten
→ Honorarfaktoren
→ Stundensätze können Stundensätze angelegt werden.
Dabei kann es zwei Probleme geben:
- Bei einem neuen Mitarbeiter ist noch kein Stundensatz angelegt worden. Grundsätzlich gibt es aber für jeden Mitarbeiter einen eigenen Stundensatz. Dadurch kann zum Zeitpunkt der Autorisierung keine Bewertung durchgeführt, also das Honorar (oder die Selbstkosten oder Herstellkosten) nicht berechnet werden.
- Es existiert ein Stundensatz, der allerdings mit "Gültig bis" beendet worden ist, und es existiert noch kein neuer Stundensatz.
Es ist daher nötig, dahingehend die Stundensätze zu überprüfen.
Diese Meldungen gibt das Programm beim Durchführen der Autorisierung aus, weil entsprechende Prüfungen aktiviert sind. Diese Prüfung kann aber auch schon beim Speichern der Leistung (wenn der LEA Parameter
Leistung beim Speichern fertigstellen aktiviert ist) bzw. beim Durchführen des Tagesabschlusses (wenn die Autorisierung im Zuge des
Tagesabschlusses mit ausgeführt wird) ausgelöst werden.
Folgende
LEA Parameter, die unter Leistungserfassung
→ Stammdaten
→ Einstellungen
→ LEA Parameter
→ Leistungserfassung
→ Tagesabschluss gesetzt werden können, sind hier ausschlaggebend:
Mit den LEA Parametern
Prüfung Selbstkostensatz und
Verrechnungssätze prüfen sind sinnvolle Prüfungen aktiviert, welche die Autorisierung nicht zulassen, wenn kein entsprechender Selbstkostensatz bzw. Verrechnungssatz ermittelt werden kann. Diese können bei Bedarf deaktiviert werden (ist aber nicht empfehlenswert, da Ihnen somit ein Warnsystem ausfällt).
Mit dem LEA Parameter
Prüfung Herstellkostensatz kann eine zusätzliche Prüfung aktiviert werden, welche die Autorisierung nicht zulässt, wenn kein entsprechender Herstellkostensatz ermittelt werden kann. Diese Parameter berücksichtigen jeweils Leistungen, die auf Tätigkeiten erfasst sind. Der Parameter wird äußerst selten eingesetzt, da die Wartung von Herstellkostensätzen wenig in Gebrauch ist.
Achtung! | Bei bereits bestehenden Mitarbeiter-Stundensätzen sollten Sie mit F5 eine Neuanlage durchführen, falls sich der Stundensatz ab einem gewissen Datum ändert. Hier muss man das "Gültig ab"-Datum und den entsprechenden Mitarbeiter eingeben. Wird ein Stundensatz gefunden, der genau in dieser Kombination (z. B. Mitarbeiter und Tätigkeitsgruppe) existiert, erscheint beim Speichern die Meldung "Gültigkeitszeitraum von bisher gültigen Stundensätzen wird automatisch geändert". Nach Bestätigung mit "Ok" wird das "Gültig bis"-Datum des alten Datensatzes automatisch ergänzt und muss nicht gesondert eingegeben werden.
Ändern Sie einen bestehenden Stundensatz NIE ab. Dadurch können Sie und das Programm die historische Veränderung des Stundensatzes nicht mehr nachvollziehen.
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