
![]() | Ein Mitarbeiter hat einen 3-Monats-Schnitt. Es sollen aber nur jene Monate für die Schnittberechnung herangezogen werden, in denen der Mitarbeiter mehr als 127 Stunden gearbeitet hat. Da die Anwesenheitsstunden überprüft werden sollen, muss bei der Lohnart Stundenlohn und bei der Lohnart Überstundengrundlohn, falls Überstunden geleistet werden, das Feld "An-/Abwesenheit - Speicher" auf Menge wird addiert gestellt werden. Durch diese Einstellung wird überprüft, ob der Wert der auf den Lohnarten eingegebenen Stunden über oder unter 127 liegt. Werden die Anwesenheitsstunden in einem der drei Monate nicht erreicht (es handelt sich um einen 3-Monats-Schnitt), wird auf den jeweiligen Vormonat zurückgegriffen bis der Wert erreicht wird. Monate, in denen die Grenze von 127 unterschritten wird, bleiben bei der Schnittberechnung unberücksichtigt. |
Nein | Der Wert der Lohnart wird nicht berücksichtigt. Diese Einstellung wird beispielsweise benötigt, wenn eine Lohnart KV- oder firmenbezogen nicht in den Schnitt gerechnet werden soll oder die Lohnart nicht in die Schnitt-BMGL einfließen soll, die Menge aber für den An-/Abwesenheitsspeicher bzw. die An-/Abwesenheitsprüfung benötigt wird (z. B. Lohnart "Urlaubsentgelt"). |
Menge | Die Menge wird in die Schnittberechnung aufgenommen. |
Betrag | Der Betrag wird in die Schnittberechnung aufgenommen. |
Betrag mit Vorzeichendrehung | Der Betrag wird mit Vorzeichendrehung in die Schnittberechnung aufgenommen. |
Menge als Betrag | Die Menge wird als Betrag in die Schnittberechnung aufgenommen. |
Nur für Überwiegenheitsprüfung | Mit dieser Einstellung wird die Lohnart in die Schnittbasis ohne Menge bzw. Betrag aufgenommen, sie kann jedoch für Überwiegenheitsprüfungen herangezogen werden. Bei dieser Ausprägung werden die Felder Überwiegenheit - Prüfung und Überwiegenheit - LA-Gruppe geleert und sind inaktiv. |
Reduziert Freibetrag § 68 (1), (2) | Wenn eine Lohnart mit dieser Einstellung hinterlegt ist,
dann wird der Betrag der Lohnart beim entsprechenden Freibetrag in Abzug gebracht. Die maximale Menge bei § 68 (2) wird dabei nicht geprüft. Der Prozensatz § 68 (2) wird angewendet. Ist der Freibetrag mit Vorzeichendrehung vorhanden, dann wird adäquat der zu reduzierende Betrag addiert. Bei dieser Ausprägung werden die Felder Überwiegenheit - Prüfung und Überwiegenheit - LA-Gruppe geleert und sind inaktiv. |
![]() | Die Ausprägung "Menge" ist dann wesentlich, wenn zur Berechnung der Schnitte die Sätze des aktuellen Monats herangezogen werden sollen. |
![]() | Die Lohnarten "ÜST-Grundlohn", "ÜST 50 % frei" und "ÜST 50 % pflichtig" werden mit der Menge in den Schnitt gesteuert. Im Monat April erhält der Dienstnehmer den Schnitt für eine Woche Urlaub. |


