UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.
 
A_TREE1.bmp LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Reiter "Gemeinde" → Editfenster
 
In diesem Fenster erfolgt die Zuordnung der Gemeinde(n).
 
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Gemeinde zuordnen 

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 Gemeinde-Nr Für die elektronische Kommunalsteuererklärung muss jede Gemeinde einer (österreichweit einheitlichen) "Gemeinde-Kennziffer" zugeordnet werden. Die Gemeinde-Kennziffer kann mit der Funktionstaste F4 oder über das Symbol Funktion_F4.pngausgewählt werden.

Besonderheit bei Wiener Firmen
Da aus Sicht der Lohnverrechnung bei allen Wiener Firmen nur die Gemeinde mit der Kennziffer 90101 relevant ist, kann bei Firmen aus Wien auch nur diese am Reiter "Gemeinde" hinterlegt werden.
Sollte bei einer Wiener Firma eine andere Wiener Gemeindenummer gewählt werden, erscheint folgende Meldung:
"Um die korrekte Übermittlung und Zuordnung der Abgabenbeiträge zu gewährleisten, ist für Wien die Gemeindeziffer 90101 zu verwenden."

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Nach Bestätigung der Meldung wird automatisch die Gemeindenummer 90101 übernommen.
 Kommst-Steuernummer Steuernummer bei der Gemeinde.
Handelt es sich um eine österreichische Firma, kann eine Kommunalsteuernummer nur gespeichert werden, wenn auch eine Gemeinde hinterlegt worden ist.
 DGA-Steuernummer  DGA-Steuernummer für die Wiener Dienstgeberabgabe "U-Bahn-Steuer"
  Bank Auftraggeber Eingabe der Bankverbindung, die für die Überweisung der Abgaben an die Gemeinde herangezogen werden soll.
  Bank Empfänger Eingabe der Empfängerbank
 
Einige Gemeinden wollen, dass bei der Überweisung in den Kundendaten nicht nur die Steuernummer angeführt wird, sondern spezielle, monatlich unterschiedliche Werte. Diese Werte können durch die Auswahl in diesem Feld generiert werden. Die Kundendaten-Einstellungen in diesem Feld bewirken außerdem, dass der Verwendungszweck nach dem hier eingestellten Muster an die Klientenzahlungen (Paket CRM) übergeben wird. Ohne Kundendaten-Automatik wird weiterhin kein Verwendungszweck an die Klientenzahlung übergeben (siehe auch Klientenzahlungen und Abgabenarten).
 
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
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Nein
Wird die Ausprägung "Nein" gewählt, so kann unter Kundendaten Monat 1 bis 12 dennoch ein Wert eingetragen werden.
 
Achtung: Bei einer Jahresumstellung werden die eingetragenen Daten zwar mitübernommen, sobald diese im neuen Jahr bearbeitet werden, fallen aber alle Vorschläge heraus und es sind alle Daten erneut einzugeben!
Wien
StNr+08+MMJ (bitte nicht mehr ab Frühjahr 2020 verwenden, veraltet)
Wien (neu)
StNr+MMJJJJ
Salzburg
44+StNr1+MMJ+StNr2 (letzte Position der StrNr wird nach hinten gesetzt)
Kundendaten
Die Nummer, die im Feld "Kundendaten Monat 1" eingetragen wird, wird in den Folgemonaten um +1 erhöht.
Graz
10+JMM+4+StrNr (bitte nicht mehr ab 2022 verwenden, veraltet)
Graz (neu)
StNr+MM+JJ
Innsbruck
44+StrNr+JMM+P (Prüfziffer)
Kufgem
02-StNr-30/1-JJJJ/MM
GeOrg
KST/StNr/MMJJ
K5
StNr/1-11/1-JJJJ/MM 
Template
Feld Kundendaten-Template nach Vorgabe der Gemeinde befüllen.
 Kundendaten Template  Dieses Feld steht ab der Programmversion 29.25 zur Verfügung. In diesem Feld kann eine individuelle Kundendaten-Automatik bzw. KommSt-Referenz eingestellt werden. Damit das Feld befüllt werden kann, ist im Feld Kundendaten-Automatik die Ausprägung "Template" zu hinterlegen.

Folgende Platzhalter sind zulässig:
  • {KOMMSTNR}
  • {KOMMSTNR:...} → siehe Modifikatoren
  • {JJJJ}
  • {JJ}
  • {MM}
  • - = Bindestrich
  • / = Schrägstrich
  • Alphanumerische Werte (z. B. ABCabc1234)
Modifikatoren:
  • {KOMMSTNR:NURZIFFERN} → Von der Kommunalsteuernummer werden nur die Ziffern in die Kundendatenautomatik übernommen.

  • {KOMMSTNR:ERSTESTELLEN=n} → Von der Kommunalsteuernummer werden die angegebenen ersten Stellen in die Kundendatenautomatik  übernommen.

    Beispiel: n = 3, {KOMMSTNR:ERSTESTELLEN=3} → Hier werden die ersten 3 Stellen übernommen.

  • {KOMMSTNR:LETZTESTELLEN=n} → Von der Kommunalsteuernummer werden die angegebenen letzten Stellen in die Kundendatenautomatik übernommen.

    Beispiel: n = 2, {KOMMSTNR:LETZTESTELLEN=2} → Hier werden die letzten 2 Stellen übernommen.
Kombinationen der Modifikatoren möglich:
{KOMMSTNR:NURZIFFERN,ERSTESTELLEN=3} → Die Anwendungsreihenfolge in folgender Kombinationen zieht folgende Regelung heran:
  • Zuerst "NURZIFFERN", anschließend die Stellenkürzung (unabhängig von der Reihenfolge im Text)

  • "ERSTESTELLEN" und "LETZTESTELLEN" dürfen nicht gemeinsam verwendet werden und müssen eine positive Ganzzahl größer 0 sein.

  • Ist ein Wert kürzer oder entspricht der Zeichenanzahl des Wertes "n", bleibt der Wert unverändert.

  • Modifikatoren müssen in Großbuchstaben geschrieben werden:
    Richtig: NURZIFFERN; Falsch: nurziffern
Somit können über das Kundendaten-Template z. B. folgende Kundendatenautomatiken abgebildet werden:
  • Wien Neu: {KOMMSTNR:NURZIFFERN,LETZTESTELLEN=9}{MM}{JJJJ}

  • Graz Neu: {KOMMSTNR:LETZTESTELLEN=8}{MM}{JJ}

  • Kitzbühel: 02-{KOMMSTNR}-30/1-{JJJJ}/{MM}

  • K5: {KOMMSTNR}/1-11/1-{JJJJ}/{MM}

  • GeOrg: KST/{KOMMSTNR}/{MM}{JJ}
Weitere Sonderzeichen sowie Umlaute können zu Problemen bei der Überweisung führen.
Es können nicht mehr als 35 Zeichen eingetragen werden.

Das Programm weist daraufhin, wenn zu viele Zeichen eingetragen werden:
"Folgender Kundendaten-Vorschau-Text ist länger als 35: Zeichen: XXXX"
 
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Die Felder "Kundendaten Monat 1-12" werden bei einem Template nicht befüllt.
Mit Klick auf das F8-Symbol kann eine Vorschau generiert werden für die Monate 1-24:
 
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 Kundendaten Monat 1 In den Feldern "Kundendaten Monat 1" bis "Kundendaten Monat 12" besteht die Möglichkeit, den Inhalt der Kundendaten auf der Überweisung bzw. in der Telebankingdatei pro Monat festzulegen. Wird hier nichts eingetragen, so wird automatisch die Steuernummer in das Feld "Kundendaten" der Überweisung bzw. der Telebankingdatei geschrieben.
  Kommst-Überweisung In diesem Feld wird festgelegt, ob die Kommunalsteuer monatlich oder quartalsweise abgeführt werden soll. Wird die Ausprägung "je Quartal" ausgewählt, wird die Überweisung in den Monaten März, Juni, September und Dezember mit einer Summe der letzten drei Monate durchgeführt.
  DGA-Überweisung In diesem Feld wird festgelegt, ob die Dienstgeberabgabe monatlich oder quartalsweise abgeführt werden soll. Wird die Ausprägung "je Quartal" ausgewählt, wird die Überweisung in den Monaten März, Juni, September und Dezember mit einer Summe der letzten drei Monate durchgeführt.

Feldauswahl.png Alle Felder Gemeinde

Hinweis 
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Die generelle Verwaltung der Körperschaften wie Finanzamt, ÖGK und Gemeinde erfolgt im Modul CRM und DMS unter Stammdaten → Institutionen → z. B. Gemeinden.

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