UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie unter Buchen.
 
A_TREE1.bmp FIBU → Buchen und Vorerfassungen → Buchen → Buchen → Steuerumbuchungen
 
Mit dieser Funktion kann die Umbuchung der Steuerkonten auf das Zahllastkonto gestartet werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Zahllastkonto unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Fixkonten hinterlegt ist.
Wird der BMD Standardkontenrahmen verwendet, ist das Zahllastkonto in den Fixkonten automatisch befüllt.
Es werden alle Steuerkonten, welche unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten hinterlegt sind, auf das Zahllastkonto umgebucht.
 
Folgende Eingaben sind notwendig:
 
Firma
Die Firma, mit der Sie das Buchungsprogramm gestartet haben, wird automatisch vorgeschlagen.
FIBU
Die FIBU, mit der Sie das Buchungsprogramm gestartet haben, wird automatisch vorgeschlagen.
Filiale
Falls Sie in Ihrer Buchhaltung auch mit Filialen buchen, können Sie hier die Steuerumbuchungen auch für die jeweilige Filialnummer starten. Die Periode wird dem Abgabenzeitraum der Filiale angepasst.

Mit der Schaltfläche F8 können alle Filialen umgebucht werden. (Buchungen ohne Filiale werden in diesem Fall nicht umgebucht!)

Sind mehrere Filialen mit unterschiedlicher Einstellung im UVA-Abgabezeitraum vorhanden, so müssen diese einzeln umgebucht werden.

Nähere Informationen zum Buchen mit Filialen finden Sie in der Dokumentation Buchen mit Filiale.
Periode

Eingabe der Periode, für welche die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen. Vorgeschlagen wird immer der Monat, mit dem Sie das Buchungsprogramm gestartet haben.

Ist am FIBU-Stamm der UVA-Abgabezeitraum auf quartalsweise eingestellt, dann erfolgen auch die Steuerumbuchungen quartalsweise.

Wird eine Filiale ausgewählt, wird abhängig vom UVA-Abgabezeitraum die eingegebene Periode oder das eingegebene Quartal umgebucht. 
 
Hinweis
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Mit F8 können die Steuerumbuchungen für das gesamte Jahr gestartet werden. Die Steuerumbuchungen werden in diesem Fall mit der Buchungsart "Bilanzbuchungen" durchgeführt.
Buchungssymbol
Eingabe des Buchungssymbols, mit dem die Steuerumbuchungen durchgeführt werden sollen.

Die Buchungsart wird vom Buchungssymbol übernommen. Wird z. B. ein Buchungssymbol verwendet, auf welchem die Buchungsart "Bilanzbuchungen" hinterlegt ist, werden die Steuerumbuchungen mit dieser Buchungsart durchgeführt.
Buchungstext 
Es wird ein Buchungstext für die Umbuchungen vorgeschlagen, der aber bearbeitet werden kann.
 
Sobald Sie die Eingaben vorgenommen haben, werden die Salden der Steuerkonten auf das Zahllastkonto umgebucht.
 
Können die Steuerumbuchungen wegen fehlerhafter Hinterlegungen in den Steuerkonten nicht durchgeführt werden, wird eine Hinweismeldung mit dem jeweiligen Steuerkonto angezeigt.

Ist das Zahllastkonto in den Fixkonten nicht hinterlegt, erhalten Sie bei der Verbuchung folgende Fehlermeldung:
 
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Wird beim Start der Steuerumbuchungen das gesamte Jahr ausgewählt, wird folgender Hinweis ausgegeben:

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Werden die Steuerumbuchungen im Bilanzbuchungskreis (Periode 13) vorgenommen, wird automatisch das gesamte Jahr vorgeschlagen.
 
Sind die Steuerumbuchungen bereits mit F8 für das gesamte Jahr durchgeführt worden, können diese nachträglich nicht mehr für einen einzelnen Monat gestartet werden. In diesem Fall erscheint folgende Meldung:

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In diesem Fall wird überprüft, ob im letzten Monat des Wirtschaftsjahres (Bilanzperiode) Bilanzbuchungen gegen das Zahllastkonto vorhanden sind.

Die automatischen Steuerumbuchungen können nicht durchgeführt werden, wenn für den betreffenden Monat bereits eine Periodensperre gesetzt worden ist.

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Es wird jedoch zusätzlich geprüft, ob bei dem eingegebenen Buchungssymbol die Buchungsart "Bilanzbuchungen" hinterlegt wurde. Wenn ja, dann können die Steuerumbuchungen auch bei bereits gesperrten Perioden durchgeführt werden.

Hinweis 
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Mit F8 in den Feldern "Filiale" und "Periode" können die Steuerumbuchungen für alle Filialen bzw. für das gesamte Jahr gestartet werden.
Dabei ist Folgendes zu beachten:

Steht der Text in Klammern, handelt es sich bloß um den Hinweis, dass die Steuerumbuchungen mit F8 für alle Filialen bzw. für das gesamte Jahr gestartet werden können.
Sie haben die Möglichkeit, eine einzelne Periode/Filiale einzugeben oder mit F8 die Verbuchung für das gesamte Jahr/alle Filialen zu starten.

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Ist eine Filiale mit demselben Land wie der Firmensitz vorhanden, dann ist das Verhalten wie folgt:
Wird bei der Filiale nichts eingegeben, dann erfolgen die Steuerumbuchungen für den Firmensitz und für die Filiale mit dem Land des Firmensitzes.
Werden die Umbuchungen mit F8 für alle Filialen gestartet, dann werden alle Filialen (ausgenommen die Filiale mit dem Land des Firmensitzes) durchgeführt.

Sobald Sie im Feld "Periode" mit F8 die Steuerumbuchungen für das gesamte Jahr ausgewählt haben, erscheint der Text "Umbuchen Steuern gesamtes Jahr" und die Umbuchungen erfolgen für das gesamte Jahr. Gleiches gilt für die Filialen.

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Hinweis
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Es werden nur die Steuerkonten umgebucht, welche unter Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten als Steuerkonten hinterlegt sind. Wird z. B. eine Direktsteuer gebucht, wird dieses Steuerkonto nur dann automatisch umgebucht, wenn es in den Steuerkonten für den jeweiligen Steuercode und Prozentsatz hinterlegt ist.

Hinweis 
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Die Steuerumbuchungen werden wie folgt erstellt:
Belegdatum = Monatsletzter der Umbuchungsperiode
Buchungsdatum = Tagesdatum oder Monatsletzter der Umbuchungsperiode (abhängig von der Parametereinstellung FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → GoB-Richtlinien → Prüfung Buchungsdatum). Nähere Informationen zu den GoB-Richtlinien finden Sie hier.

Hinweis
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Die Umbuchung der Steuern erfolgt immer in der Grundwährung der Buchhaltung. 
Sind die Steuerkonten mit gemischter Währung bebucht worden, wird pro Währung und Konto eine eigene Buchung erstellt.
Der Kurs der Umbuchung wird aus den Umbuchungsbeträgen errechnet und stimmt somit nicht mit dem Kurs der ursprünglichen Buchungen überein!

Steuerumbuchungen für Filialen
Werden die Steuerumbuchungen für eine Filiale durchgeführt, kann in den Fixkonten ein eigenes Zahllastkonto für die jeweilige Filiale hinterlegt werden. Ist kein eigenes Zahllastkonto für die Filiale hinterlegt, dann erfolgen die Steuerumbuchungen auf das reguläre Zahllastkonto.

Ist auf dem Zahllastkonto die Währung der Filiale (z. B. CHF) fixiert, wird die automatische Umbuchung der Steuern in der Währung der Filiale durchgeführt:
Wurden die Steuerkonten mit gemischter Währung bebucht und das Zahllastkonto ist nicht auf eine Währung fixiert, wird pro Währung eine eigene Buchung erstellt.
Der Kurs der Umbuchung wird aus den Umbuchungsbeträgen errechnet und stimmt somit nicht mit dem Kurs der ursprünglichen Buchungen überein!

Das gilt sowohl für die Steuerumbuchungen als auch für die SVZ-Umbuchungen in Deutschland (z. B. bei Schweizer Firma (CHF) mit deutscher Filiale (EUR)).
 
Steuerumbuchungen für OSS-Filialen
Grundsätzlich müssen die Steuern der OSS-Meldungen nicht auf ein eigenes Zahllastkonto umgebucht werden. Im Normfall werden die Zahlungen direkt auf das hinterlegte Umsatzsteuerkonto (z. B. 3511) gebucht und somit ausgeglichen. 

Wenn die Umbuchung doch erfolgen soll, ist in der OSS-Meldung der Parameter zu aktivieren. Diesen finden Sie unter Extras → One-Stop-Shop → Steuerumbuchungen OSS-Filialen.
Die Umbuchung wird über die Erstellung der UVA angestoßen, wenn der Parameter in der UVA aktiviert ist, oder kann manuell im Buchungsprogramm angestoßen werden.

Über die UVA werden nur jene Filialen umgebucht, die auch dieses Land betreffen (z. B. UVA Deutschland - alle Filialen Deutschland).

Automatische Steuerumbuchung bei UVA-Erstellung
Alternativ kann unter FIBU → UVA und Meldungen → Umsatzsteuervornameldung eingestellt werden, dass nach der Erstellung der UVA die Steuerumbuchungen automatisch erfolgen sollen. Dazu muss in der UVA unter Extras → Einstellungen für UVA/Meldungen → Verbuchung der Parameter Steuerumbuchungen auf "Ja" gesetzt bzw. ein Buchungssymbol hinterlegt werden.
Hinweis 
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Ausnahme:
Ist am Steuercode das Kennzeichen Zahllast-Umbu-Kz gesetzt, wird das hinterlegte Steuerkonto nicht umgebucht.

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Siehe auch: