UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Buchen finden Sie im Thema Buchen.
 
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Inhalt
 

 Allgemeines

Es gibt zwei Varianten für das Arbeiten mit Filialen: 

Motiv 1
Mit Filiale wird gebucht, wenn aus einer Buchhaltung verschiedene Steuerauswertungen (UVAs) gedruckt werden sollen.
Über die Filialnummer wird definiert, welchem Land (Filiale) das Konto bzw. die Buchungen steuerlich zuzurechnen sind.
(Beispiel: Firmensitz Ö und Filiale DE)

Mit Filiale wird auch gebucht, wenn Sie über den EU-OSS (EU-One-Stop-Shop) die Umsatzsteuer für Ihre innergemeinschaftlichen Versandhandelsumsätze und Dienstleistungen innerhalb der EU erklären und bezahlen. Der EU-OSS kann ab 01.07.2021verwendet werden.
Nähere Informationen dazu finden Sie unter One-Stop-Shop (OSS).

Motiv 2
Mit Filiale wird dann gebucht, wenn innerhalb eines Landes getrennte Auswertungen gemacht werden sollen (und das Führen von zwei getrennten Buchhaltungen z. B. aufgrund eines gemeinsamen Bankkontos nicht möglich ist).

Abgrenzung zur KORE:
Die Kostenrechnung arbeitet mit Aufwands- und Ertragskonten, die nach verschiedenen Kostenstellen bebucht und ausgewertet werden können. Es ist aber nicht möglich, eine Art Bilanz mit den Bestandskonten pro Kostenstelle auszuwerten.  

Hinweis 
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Um Steuernachweise bzw. die UVA für die Filiale erstellen zu können, benötigen Sie die BMD Lizenz (Rechtsversion) des jeweiligen Landes.
Wenden Sie sich dazu bitte an unseren Verkauf.
Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

 Vorbereitungen (Motiv 1)

 

 FIBU-Stamm

Um mit Filialen buchen zu können, ist unter FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten auf der FIBU das Feld "FIBU-Filiale" auf "Ja" zu setzen.
 
FIBU-Filialen werden benötigt, wenn Sie außerhalb des Firmensitzlandes verpflichtet sind, eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben (z. B. Abgabe einer UVA in Österreich und in Deutschland). Weiters kann die FIBU Filiale auch dann verwendet werden, wenn innerhalb eines Landes getrennte Auswertungen durchgeführt werden sollten.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt FIBU-Filialen. 

Mit Filiale wird auch gebucht, wenn Sie über OSS (One-Stop-Shop) die Umsatzsteuer für Ihre Versandhandelsumsätze und Dienstleistungen innerhalb der EU erklären und bezahlen. OSS kann ab 01.07.2021 verwendet werden. Nähere Informationen finden Sie unter One-Stop-Shop (OSS).

 

 FIBU-Filialen

Unter FIBU → Stammdaten → FIBU-/OSS-Filialen müssen alle Länder (außer dem Firmensitzland), für welche eine UVA erstellt werden soll, als Filialen angelegt werden:
 
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Hinweis

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Wird eine Filiale gelöscht, muss diese auch im CRM unter Stammdaten → Firmen → Filialen gelöscht werden.
Ansonsten wird diese nur in der FIBU gelöscht, bleibt jedoch noch ersichtlich, da sie im CRM noch existiert.
 
 

 Prozentsätze

Unter FIBU → Stammdaten → Buchungseinstellungen → Prozentsätze sind für das jeweilige Land die ausländischen USt-Prozentsätze anzulegen:
 

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 Steuerkonten

Unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Steuerkonten sind für das jeweilige Land die Konten für die Steuer- und Skontobuchungen zu hinterlegen:

 

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Näheres siehe Stammdaten Allgemein.



 Fixkonten

Unter FIBU → Stammdaten → Weitere Konteneinstellungen → Fixkonten kann für jede Filiale ein eigenes Zahllastkonto hinterlegt werden.


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Hinweis

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Wird die Filiale in einer anderen Währung gebucht, werden die Steuerumbuchungen immer in der Grundwährung der Buchhaltung durchgeführt. 


 

 Kontenstamm

Die Filiale kann auf dem Konto im Feld "Filialnummer" hinterlegt werden. Diese dient als Vorschlagswert im Buchungsprogramm. Soll ein Konto fix einer Filiale zugeordnet werden (empfehlenswert bei Erlöskonten), so besteht am Feld "FilialNr-Kz" diese Möglichkeit.
 

Die Hinterlegung kann sowohl am Personenkonto (hier finden Sie das Feld "Filialnummer" am FIBU-Kontoreiter), als auch am Sachkonto erfolgen, ist aber nicht zwingend. Wird die Hinterlegung nicht am Konto gemacht, kann in der Buchungszeile die Filiale ausgewählt werden.


Neben der Filialnummer kann auch ein FilialNr-Kz erfasst werden. Das Buchen reagiert, je nach Hinterlegung, auf dieses Kennzeichen:
  • manuelle Eingabe: Es kann im Buchen wahlweise eine Filial-Nr. eingegeben werden oder nicht.

  • zwingende Eingabe: Es muss im Buchen eine Filial-Nr. eingegeben werden.

  • fixe FilialNr: Hier muss am Konto eine fixe Filial-Nr. hinterlegt werden.

  • keine Eingabe: Es wird keine Filial-Nr. verwendet.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt Buchen mit Filiale.


Die Filialen dienen der Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung in einem anderen als dem Firmensitzland.
Die Felder "Filialnummer" und "FilialNr-Kz" sind nur aktiv, wenn Sie im FIBU-Stamm die FIBU-Filialen aktiviert haben. Das Feld "Filialnummer" schreibt sich auf das Feld "Landnummer" durch (umgekehrt nicht).
 
Mögliche Fehlermeldung: "Filial-LandNr muss gleich der Konto-LandNr sein!"
 
Auch beim Buchen wird die hinterlegte Filialnummer berücksichtigt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt Buchen mit Filiale.

 

Wird bei einem Sachkonto ein Land eingetragen, welches sich vom Land am Firmenstamm unterscheidet, wird im Buchungsprogramm ein Hinweis zur Hinterlegung einer Filialnummer ausgegeben:
 
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Hinweis 
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Wird die Buchhaltung über die Funktion Umstellung FIBU von BMD 5.5 auf NTCS in die NTCS importiert, werden die Filialen, die Prozentsätze, die Steuer- und Skontokonten und auch die Hinterlegung der Filiale auf den Konten automatisch übernommen.
 

 Vorbereitungen (MOTIV 2)


 FIBU-Stamm

Um mit Filialen buchen zu können, ist unter FIBU → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten auf der FIBU das Feld "FIBU-Filiale" auf "Ja" zu setzen.

FIBU-Filialen werden benötigt, wenn Sie außerhalb des Firmensitzlandes verpflichtet sind, eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben (z. B. Abgabe einer UVA in Österreich und in Deutschland). Weiters kann die FIBU Filiale auch dann verwendet werden, wenn innerhalb eines Landes getrennte Auswertungen durchgeführt werden sollten.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt FIBU-Filialen. 

Mit Filiale wird auch gebucht, wenn Sie über OSS (One-Stop-Shop) die Umsatzsteuer für Ihre Versandhandelsumsätze und Dienstleistungen innerhalb der EU erklären und bezahlen. OSS kann ab 01.07.2021 verwendet werden. Nähere Informationen finden Sie unter One-Stop-Shop (OSS).


 FIBU-Filialen

Unter FIBU → Stammdaten →  FIBU-/OSS-Filialen müssen die jeweiligen Filialen mit dem Firmensitzland angelegt werden:

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 Kontenstamm

Die Filiale kann auf dem Konto im Feld "Filialnummer" hinterlegt werden. Diese dient als Vorschlagswert im Buchungsprogramm. Soll ein Konto fix einer Filiale zugeordnet werden (empfehlenswert bei Erlöskonten), so besteht am Feld "FililalNr-Kz" diese Möglichkeit.

Die Hinterlegung kann sowohl am Personenkonto (hier finden Sie das Feld "Filialnummer" am FIBU-Kontoreiter), als auch am Sachkonto erfolgen, ist aber nicht zwingend. Wird die Hinterlegung nicht am Konto gemacht, kann in der Buchungszeile die Filiale ausgewählt werden.


Die Filialen dienen der Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung in einem anderen als dem Firmensitzland.
Die Felder "Filialnummer" und "FilialNr-Kz" sind nur aktiv, wenn Sie im FIBU-Stamm die FIBU-Filialen aktiviert haben. Das Feld "Filialnummer" schreibt sich auf das Feld "Landnummer" durch (umgekehrt nicht).
 
Mögliche Fehlermeldung: "Filial-LandNr muss gleich der Konto-LandNr sein!"
 
Auch beim Buchen wird die hinterlegte Filialnummer berücksichtigt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt Buchen mit Filiale.


 Buchen mit Filialen

In der Buchungsmaske wird beim Buchen, sofern die Filiale auf einem der beiden Konten hinterlegt ist, bereits die Filiale vorgeschlagen. Fehlt die Hinterlegung auf den Konten, kann in der Buchungszeile im Feld Filiale die gewünschte Filiale ausgewählt werden.

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 Achtung! 
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Wird die Filiale nicht am Konto hinterlegt, sondern direkt bei der Buchung eingegeben und es wird mit einer Splittbuchung auf eine oder mehrere Filialen aufgeteilt, dann muss das Feld "FilialNr" nach der Kontonummer und vor dem Steuercode und Prozentsatz eingegeben.
 

Die Abbuchung der Steuer und des Skontos erfolgt automatisch auf die in den Stammdaten unter dem Punkt Steuerkonten hinterlegten Konten für das jeweilige Land (Filiale).

 

Die UVA und die steuerlichen Auswertungen können dann getrennt nach Filiale ausgedruckt bzw. die XML-Dateien erzeugt werden.



Hinweis 

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AFA-Verbuchung:
Bei der Verbuchung aus der Anlagenbuchhaltung wird die Filiale nur in folgenden Fällen auf die Buchung geschrieben:
  • Die Filiale ist am Konto fixiert.
  • Steuercode und Prozentsatz stimmen mit der Filiale überein.
In allen anderen Fällen (z. B. Prozentsatz "20 %" und Filiale "Deutschland") wird die Filiale verworfen.

 

 Jahresübernahme

Wird ein Konto mit verschiedenen Filialen bebucht, dann wird bei der Jahresübernahme je Filiale eine eigene EB-Buchung generiert.
 

 Auswertungen mit Filialen

Bei den Auswertungen unterscheiden wir zwei Möglichkeiten:
  • Auswertungen, bei denen man direkt beim Ausdruck auf die Filiale einschränken kann (z. B. die Saldenliste)

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  • Auswertungen, bei denen man mit dem variablen Filter auf die Filiale einschränken kann (z.B. OP-Liste)

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 UVA mit Filiale und Fremdwährung

In manchen Fällen ist es notwendig, dass die UVA einer Filiale in Landeswährung abgegeben werden muss. Dazu kann bei der Anlage der Filiale im Feld "UVA-Währung" die jeweilige Landeswährung hinterlegt werden.

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Für das Buchen der Filialbuchungen gibt es dann zwei Möglichkeiten:
  1. Die Buchungen der Filiale werden in Fremdwährung gebucht. Somit werden automatisch diese Fremdwährungsbeträge in die UVA der jeweiligen Filiale übernommen.
  2. Die Buchungen der Filiale werden in Grundwährung gebucht. Für die Umrechnung auf die hinterlegte UVA-Währung wird der Kurs aufgrund des "UVA-Kursdatums" in der Buchung ermittelt. Der Grundwährungsbetrag wird mit dem Kurs, welcher mit diesem Datum in der Kurstabelle angelegt ist, umgerechnet. (FIBU → Stammdaten → Kurse) 
 Dieses UVA-Kursdatum wird bei jeder Buchung verspeichert. Standardmäßig wird das Belegdatum verwendet, welches jedoch abgeändert werden kann.
 
 Eine Buchung ohne "UVA-Kursdatum" kann nicht erzeugt werden!
 
 
Hinweis 
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Wenn Sie mit Filialen buchen, besteht die Möglichkeit, die Versteuerung der Filiale unterschiedlich zur Hauptfirma einzustellen (z. B. Hauptfirma Soll-Versteuerung, Filiale Ist-Versteuerung).
Dies wird mit dem Feld Buchungsbez. USt Ist/Soll am FIBU-Stamm gesteuert.


Hinweis 
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Wenn für eine Filiale eine UVA erstellt wird, kommt standardmäßig keine Abfrage, ob die Buchungskreise geschlossen werden sollen.
Die Abfrage kann in der UVA im Parameter Allgemeine → Buchungskreise abschließen (weitere Meldungen) aktiviert werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Abfrage dann auch bei anderen Meldungen wie z. B. der ZM kommt.

Hinweis 
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Bei der Erstellung einer UVA für eine Filiale werden die Felder "letzter UVA-Monat" und "Sperre bis Periode" direkt am Filialstamm gesetzt (ausgenommen Filialen, bei denen ein OSS-Schema hinterlegt ist).

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Werden Rechnungen teils in EUR und teils in CHF gebucht, so wird das Zahllastkonto dennoch ohne Währung und ohne Währungskennzeichen angelegt.

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Die UVA wird aufgrund der UVA-Währung auf der Filiale in CHF berechnet.
Die Zahlung der Zahllast an das Finanzamt erfolgt in CHF, da das Bankkonto in CHF geführt wird.
Das Zahllastkonto wird nur in EUR bebucht. In der Spalte "Währung gebucht" sieht man, dass manche Steuerumbuchungen am Zahllastkonto aus Buchungen in CHF stammen. Der Kontosaldo wird aber nur in EUR gerechnet.
Etwaige Währungsdifferenzen am Zahllastkonto zwischen den Steuerumbuchungen und der Zahlung an das Finanzamt müssen manuell ausgebucht werden.

 Buchen ohne Filialen

Haben Sie die Rechtsversion für das jeweilige Land nicht erworben, können Sie die fremde Steuer auch mittels einer Splittbuchung buchen. Dazu müssen lediglich ein nicht steuerbares Erlös- oder Aufwandskonto und ein entsprechendes Steuerkonto angelegt und direkt bebucht werden.

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Achtung! 
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Es können in diesem Fall aber keine steuerlichen Auswertungen für das Land erstellt werden.
Die UVA muss manuell aufgrund der Konten erstellt werden.

Daher ist diese Variante nicht zu empfehlen und nur im Ausnahmefall (wenn z. B. nur sehr wenige Buchungen anfallen) sinnvoll.

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Siehe auch: