Grundlegende Informationen zum Controlling finden Sie in der Dokumentation Erste Schritte.
Inhalt
Wird der indirekte Finanzplan mit Istwerten aufbereitet, so entsprechen diese den tatsächlichen Istwerten der FIBU. Die Istwerte werden bis zum eingegebenen Monat angedruckt (im Bildschirmausdruck z. B. bis Monat 8) und die folgenden Monate werden durch Budgetwerte bzw. durch Istwerte, welche mittels Zahlungsschlüssel verschoben werden, ergänzt:
Um eventuelle Differenzen effizient zu suchen und zu beseitigen, gibt es einige Voraussetzungen sowie Kontrollen, die durchgeführt werden können.
Über den Clientsinfobereich auf unserer Homepage lässt sich immer erkennen, welche NTCS Version momentan verfügbar ist. Sollte die verwendete Version kleiner sein, kann ein Update angefordert beziehungsweise installiert werden. Die verwendete NTCS Version ist hier ersichtlich:
Die für die Unternehmensplanung relevanten Gliederungsschemen sind:
300 Kontogruppen
240 direkter Finanzplan
241 indirekter Finanzplan
242 Planbilanz
Achtung! | Die Gliederungsschemen dürfen nur dann aktualisiert werden, wenn sie nicht individuell verändert bzw. erweitert worden sind (sonst würden diese Änderungen überschrieben werden)! Wenn das Paket BILANZ verwendet wird, muss der aktuelle BILANZ Standard verwendet werden. Gegebenenfalls ist es ratsam, Kontakt mit dem BILANZ Support aufzunehmen.
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Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite
BMD kontaktieren.
Um zu kontrollieren, dass die Istwerte im indirekten Finanzplan auch wirklich mit den Werten der FIBU übereinstimmen, kann die sogenannte "Zick-Zack-Rechnung" als Kontrollinstrument verwendet werden. Dabei wird zum Bankstand des Monatsletzten der Finanzmittelbedarf/-überschuss des nächsten Monats summiert und mit der tatsächlichen Entwicklung der Bankstände verglichen:
Beispiel für die Ermittlung einer Differenz bei der "Zick-Zack-Rechnung":
| Einstieg in den indirekten Finanzplan mit Istwerten bis Monat 8 (siehe Abbildung oben): Bankstand 30. Jänner | -3.100 | Finanzbedarf Februar | -1.300 | Bankstand 28. Februar | -4.400 | Finanzbedarf März | -2.800 | | -7.200 | ... | ... |
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Hinweis | Wird der indirekte Finanzplan (mit Istwerten) mit dem Gliederungsschema 233 Liquidität aufbereitet, wird eine vorhandene Finanzplandifferenz automatisch angezeigt. Der Meldung kann dann entnommen werden, ab welchem Monat die Differenz auftritt, und es kann direkt in die Hilfe verzweigt werden:
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Hinweis zum direkten Finanzplan
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Im direkten Finanzplan ist bei der Aufbereitung mit Istwerten ein Vergleich mit der FIBU nicht möglich, da die Istwerte nicht plausibel dargestellt werden können. Es kommt daher eine Meldung, dass die Istwerte (mit Ausnahme der Bankstände) nicht ausgewertet werden können! |
Gibt es im Finanzplan Abweichungen, welche zum Beispiel Gewinn/Verlust oder auch Aktiva/Passiva betreffen, kann es hilfreich sein, die Finanzplanwerte mit den Istwerten (bis zum eigegebenen Monat) einer Periodensaldenliste (ohne EB) über den Programmpunkt
BWA und Budget drucken zu vergleichen:
Ist die Differenz auf fehlende Konten zurückzuführen, müssen die Konten und in weiterer Folge deren Zugliederung zu den relevanten Gliederungsschemen überprüft werden.
Hinweis | Die Salden der Aktiv- und Passivkonten des ersten Monats können EB-Stände beinhalten und müssen daher für den direkten Vergleich um den EB-Wert korrigiert werden:
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Hinweis | Ergibt sich zwischen der Summe Aktiva/Passiva und Summe Aufwand/Ertrag eine Differenz, wird diese zusätzlich in einer eigenen Differenzzeile ausgewiesen:
Ursache dafür kann eine Abstimmsummendifferenz in der FIBU sein.
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Die Aufbereitung der Planbilanz kann ebenfalls wichtige Hinweise für Differenzen liefern und ist bei der Überprüfung von Aktiv-/Passivabweichungen im Vergleich mit der Periodensaldenliste hilfreich.
Häufig kommen schon beim Einstieg in die Planbilanz Hinweise auf z. B. fehlende Hinterlegungen von Kontenarten/-klassen im Kontenstamm oder man wird auch auf eine fehlende Zuordnung von Konten zum indirekten Finanzplan aufmerksam gemacht.
Weiters gibt es in der Planbilanz unter der Überschrift
Kapital die Zeile
Ergebniskorrektur GuV, welche Konten aufzeigt, die zu doppelten Werten in der Planbilanz bzw. im Finanzplan führen. Diese Konten müssen in einem eigenen Korrekturparameter hinterlegt werden:
Beispiel | Die AfA wird monatlich in der FIBU gebucht. Beim Einstieg in die Planbilanz mit Istwerten werden sowohl das Bestandskonto 400 als auch das dazugehörige AfA-Konto übernommen. Dieser Wert wird daher in der Zeile Ergebniskorrektur GuV in der Planbilanz (für Details kann der Einzelnachweis aufgerufen werden) korrigiert. Die Hinterlegung der Konten muss unter Controlling oder auch Finanzbuchhaltung → FIBU Parameter → Controlling/BWA → Budget/Finanzplan/Planbilanz → Konten für Korrektur Finanzplan/Planbilanz erfolgen:
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Um Differenzen zu vermeiden, müssen auch die Kontenstammdaten berücksichtigt werden. Unter
Controlling oder auch
Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten kann ganz einfach kontrolliert werden, ob bei allen Sachkonten die Kontoklasse und die Kontoart richtig hinterlegt ist:
Zudem müssen alle Konten richtig dem Kontengruppenschema 300 zugeordnet sein. Mithilfe des Standardkontenrahmens kann die Zuordnung der eigenen FIBU-Konten verglichen werden. Der Einstieg erfolgt dazu über
Controlling oder auch
Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten → Konten zuordnen mit dem Schema 300:
Wenn individuelle Gliederungszeilen im Kontengruppenschema 300 angelegt worden sind, müssen diese auch richtig den Auswertungsgliederungen (Budget 225, indirekter Finanzplan 241, direkter Finanzplan 240, Planbilanz 242) zugeordnet sein. Die Zuordnung kann unter
Controlling oder auch
Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Vorlagen → Gliederungen → Gliederungsbaum bearbeiten vorgenommen und kontrolliert werden:
Hinweis | Gerne sind wir Ihnen bei der Suche von Differenzen im indirekten Finanzplan behilflich. Vereinbaren Sie dazu mit uns einen Fernwartungstermin.  Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
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